Jesus heilt heute n...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Jesus heilt heute noch? Ja, aber....!

Seite 4 / 5

Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hi, ich habe einen recht komplizierten Fuß und musste wieder ins KH. Jetzt sieht. Meine Fußsohle aus als ob man mit einem Messer einen Schnitt gemacht hat. Nun solle es von innen nach außen heilen. Im Moment echt katastrophal.

Klar das ich Gott frage was sein Wille ist und bitte auch um Heilung.

Ich bin mit einer (ziemlich evangelikal) etwas im Clinch. Wir haben gebetet und sie ist nicht zufrieden.

Ich kann jetzt natürlich stundenlang mit Gott reden....aber irgendwann ....

Ich bin jetzt seit 20 Jahren Christ. Habe noch nie eine „Heilung“ gesehen. Man kennt ja immer wieder Erlebnisse und Geschichten von Menschen. Aber nur auf christlichen Seiten. Nie aber mal im ZDF oder so. Das würde ja Gott echt hervorheben.

Also, was nun?

Max

Antwort
1107 Antworten
adelfos3
Beiträge : 177
Veröffentlicht von: @meriadoc

Ich bin jetzt seit 20 Jahren Christ. Habe noch nie eine „Heilung“ gesehen.

Nun, so geht es wohl vielen.
Mir auch.
2019 Nierenkrebs, heuer Prostatakrebs. Beide operativ entfernt aber von Heilung kann man dennoch noch nicht sprechen. Auch ich rede mit Gott aber meine Hoffnung auf Heilung bleibt scheinbar unbeantwortet. Dass Gott durch Jesus heilen kann bezweifle ich nicht, ebenso habe ich keinen Zweifel daran dass dieses Kreuz eben MEIN Weg ist, einer im Leid. Aus vielen Erzählungen Heiliger weiß ich auch wie sehr diese gelitten haben. Sie haben ihr Kreuz aufgenommen und folgten Christus. Die eigentliche christliche Hoffnung ist doch nicht jene des "Alles-in-Butter-sein" sondern die zweite Auferstehung in die Gegenwart Gottes.

Veröffentlicht von: @meriadoc

Nie aber mal im ZDF oder so. Das würde ja Gott echt hervorheben.

Da liegst Du ganz und gar falsch und Deine evangelikalen Erfahrungen haben Dir offensichtlich noch nicht offenbart dass die Wunder Jesu und der Apostel immer als Unterstützung des Kerygmas, der Glaubensvermittlung geschahen.
Glauben heißt Gott trauen und IHM vertrauen in jeder Situation. Das ist einfach solange "es mir gut geht". Aber im Leid und dem scheinbaren Schweigen Gottes wird die Stimme des Versuchers besonders laut. (siehe Ps 42)
Der Blick auf das Kreuz Christi, auf SEINE Passion, hilft im Glauben Gott und auch sich selbst treu zu bleiben.

adelfos3 antworten
32 Antworten
ReinesWasser
(@reineswasser)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1695
Veröffentlicht von: @adelfos3
Veröffentlicht von: @adelfos3

Ich bin jetzt seit 20 Jahren Christ. Habe noch nie eine „Heilung“ gesehen.

Nun, so geht es wohl vielen.
Mir auch.
2019 Nierenkrebs, heuer Prostatakrebs. Beide operativ entfernt aber von Heilung kann man dennoch noch nicht sprechen. Auch ich rede mit Gott aber meine Hoffnung auf Heilung bleibt scheinbar unbeantwortet. Dass Gott durch Jesus heilen kann bezweifle ich nicht, ebenso habe ich keinen Zweifel daran dass dieses Kreuz eben MEIN Weg ist, einer im Leid. Aus vielen Erzählungen Heiliger weiß ich auch wie sehr diese gelitten haben. Sie haben ihr Kreuz aufgenommen und folgten Christus. Die eigentliche christliche Hoffnung ist doch nicht jene des "Alles-in-Butter-sein" sondern die zweite Auferstehung in die Gegenwart Gottes.

Veröffentlicht von: @meriadoc

Nie aber mal im ZDF oder so. Das würde ja Gott echt hervorheben.

Da liegst Du ganz und gar falsch und Deine evangelikalen Erfahrungen haben Dir offensichtlich noch nicht offenbart dass die Wunder Jesu und der Apostel immer als Unterstützung des Kerygmas, der Glaubensvermittlung geschahen.
Glauben heißt Gott trauen und IHM vertrauen in jeder Situation. Das ist einfach solange "es mir gut geht". Aber im Leid und dem scheinbaren Schweigen Gottes wird die Stimme des Versuchers besonders laut. (siehe Ps 42)
Der Blick auf das Kreuz Christi, auf SEINE Passion, hilft im Glauben Gott und auch sich selbst treu zu bleiben.

es werden sehr viele grade von krebs nicht geheilt, es sterben so viele daran heute beim arzt morgen schon dran gestorben, das geht leider oft sehr fix.

und egal wo wer zeugnis von heilung gibt das ist kein zdf oder ard ding ^^

vielleicht wurden schon viele durch wunder geheilt und sehen als als zufall an ?

Lukas, Kapitel 17, Verse 11 bis 19
10 Aussätzigen, die Jesus heilt:
Und es begab sich, als er – Jesus –
nach Jerusalem wanderte,
dass er durch Samarien und Galiläa hin zog.
Und als er in ein Dorf kam,
begegneten ihm zehn aussätzige Männer;
die standen von ferne
und erhoben ihre Stimme und sprachen:
Jesus, lieber Meister, erbarme dich unser!
Und als er sie sah, sprach er zu ihnen:
Geht hin und zeigt euch den Priestern!
Und es geschah, als sie hingingen, da wurden sie rein.
Einer aber unter ihnen,
als er sah, dass er gesund geworden war,
kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme
und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen
und dankte ihm.

nur einer glaubte daran das jesus ihn geheilt hat
und war ihm sehr dankbar,
aber was glaubten die anderen 9 und wo waren sie hin?
war es für sie selbstverständlich
und dachten ach das war nur zufall, egal mir gehts ja wieder gut und nur das zählt.
und genau das muss jeder für sich selber rausfinden
zufall, glück.schicksal wunder,
oder doch jesus sein zutun?
das es etwas gibt das beschützt ist mir klar geworden
als ich selber was erlebte das mich bis heute nicht los-lässt,
und darum bin ich hin und her bewegt
grade weil da was passiert
und da leider nicht.
aber da muss man durch nur vieles begreife ich auch nicht,
und jede art von krankheit ist doof,
und macht sehr unglücklich
und hindert einem oft wirklich glücklich sein zu können hier auf erden.
es gibt ja fast keinen mehr der nicht irgendwelche gebrechen hat, und das gibt mir zu denken.

reineswasser antworten
adelfos3
(@adelfos3)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 177

Hallo!
Also Dein posting hat mich verwirrt und ich musste mehrmals lesen.
Du meinst also jemand würde durch "Zufall" geheilt. Hier meine ich dass es keinen Zufall gibt. Denn wenn Du Deine eigene Geschichte betrachtest kannst Du erkennen dass Du geleitet wurdest insbesondere was das Glaubensleben betrifft.
Folgende Deiner Worte kannst Du - vorausgesetzt Du möchtest - da etwas präziser werden?

Veröffentlicht von: @reineswasser

als ich selber was erlebte das mich bis heute nicht los-lässt,
und darum bin ich hin und her bewegt

adelfos3 antworten
ReinesWasser
(@reineswasser)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1695
Veröffentlicht von: @adelfos3

Hallo!
Also Dein posting hat mich verwirrt und ich musste mehrmals lesen.
Du meinst also jemand würde durch "Zufall" geheilt. Hier meine ich dass es keinen Zufall gibt. Denn wenn Du Deine eigene Geschichte betrachtest kannst Du erkennen dass Du geleitet wurdest insbesondere was das Glaubensleben betrifft.
Folgende Deiner Worte kannst Du - vorausgesetzt Du möchtest - da etwas präziser werden?

Veröffentlicht von: @reineswasser

als ich selber was erlebte das mich bis heute nicht los-lässt,
und darum bin ich hin und her bewegt

ok kurz erklärt
es war im winter glaube 2004.....rum ?
da wollte ich mit auto abbiegen und kam ins rutschen war glatt und es ging etwas runter beim abbiegen
und kam somit auf die andere seite
und sah mich schon ins andere auto reindonnern
aber plötzlich spürte ich das mich was zur seite schiebt und der unfall kam nicht zu stande
ich wurde so passend zur seite geschoben das noch ein lkw dran vorbei kam
und ich leicht gegen diesen weisse plange teil zum stehen kam,
mir, auto, und planke ist nix passiert
es stiegen noch welche aus und fragten ob alles ok wäre, und meinten bo glück gehabt sie haben superv reagiert und bin dann weiter gefahren,
in derzeit hörte ich auch ne christliche cd im auto, zumindest war diese sache für mich nicht zu begreifen ^^
und reagieren konnte ich gar nicht war so glatt das ich einfach grade aus aufs auto zu gefahren bin, bis mich was zu zeite schob
sonst wäre ich dem auto reingefahren und wohlmöglich noch paar autos mehr die hinter mir waren, kaum auszudenken wäre der lkw noch mit ins spiel gekommen, zumindest war es für mich ein wunder das mich bis heute glauben lässt das mich da jemand sehr mag, und wenn es ein schutzengel war, sehr gute arbeit danke 😇

reineswasser antworten
adelfos3
(@adelfos3)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 177

Danke

adelfos3 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @adelfos3

Auch ich rede mit Gott aber meine Hoffnung auf Heilung bleibt scheinbar unbeantwortet. Dass Gott durch Jesus heilen kann bezweifle ich nicht, ebenso habe ich keinen Zweifel daran dass dieses Kreuz eben MEIN Weg ist, einer im Leid. Aus vielen Erzählungen Heiliger weiß ich auch wie sehr diese gelitten haben. Sie haben ihr Kreuz aufgenommen und folgten Christus. Die eigentliche christliche Hoffnung ist doch nicht jene des "Alles-in-Butter-sein" sondern die zweite Auferstehung in die Gegenwart Gottes.

Du legst es Dir so zurecht, wie Du es erlebst, aber es wäre gut, Du würdest in der Bibel danach suchen, was Gott zu diesem Thema sagt.
Das Gott heilen kann, wird niemand bezweifeln, der Kind Gottes ist, aber es geht darum, den Vater im Himmel zu fragen, ob ich geheilt bin und es zu gegebener Zeit sehen werde. Glaubensgewissheit ist mehr als Hoffnung.

Im Übrigen hat das 'Kreuz aufnehmen' nichts, aber auch gar nichts mit Krankheit zu tun. Dabei geht es darum, unsere alte sündige Natur, die mit Christus am Kreuz gestorben ist, im Tod zu halten. Und wenn die Bibel von Leiden spricht, ist immer Leiden um Jesu willen, um des Evangeliums willen gemeint. Dazu hat Jesus gesagt: "Sie haben mich verfolgt, sie werden auch euch verfolgen ..." und Gott zu Paulus: "Lass dir an meiner Gnade genügen ..." Aber bzgl. Krankheit haben wir Gottes Zusagen, dass Er Krankheit von uns wegnimmt (vgl. 2Mo 23,25) oder wir durch Jesu Wunden geheilt sind (Jes 53,4; 1Pe 2,24), usw. Gott will nicht, dass Du krank bleibst. Bleib dran, Gott zu fragen; Er hat versprochen, dass Er antwortet, und Er hält seine Versprechen!

Veröffentlicht von: @adelfos3

... dass die Wunder Jesu und der Apostel immer als Unterstützung des Kerygmas, der Glaubensvermittlung geschahen.

Nicht nur, z.B. heilt Jesus die Schwiegermutter von Petrus.
Im Übrigen werden uns Wunder und Heilungen durch die ganze Kirchengeschichte hindurch bezeugt und auch Luther betete für den gläubigen sterbenskranken Melanchthon und er wurde gesund.

LG.
Clay

clay antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

Ich würde gerne mal wissen, was du z.B. in einem Altenheim oder in einer Behinderteneinrichtung mit 90 Rollstuhlfahrer vor dir predigen würdest

Ob du da nicht einen dicken Knödel im Hals hättest?

Behinderungen haben ihre Ursachen: Gehirnblutungen, Querschnittlähmung auf Grund von Unfällen, neurologische Grunderkrankungen, Amputationen, Geburtsfehler, vorgeburtliche Probleme ... etc. Und nein, bei solchen Dingen kann man nicht einfach behaupten, dass es nicht Gottes Wille war oder immer Gottes Wille war. Die Antwort muss jeder selber geben.

Was meinst du, was deine Sichtweise bei mir auslöst? Oder bei anderen Betroffenen.?

Zum Glück bin im Glauben so gefestigt, überzeugt zu sein, dass auch behinderte Menschen - trotz ihrer Behinderung - von Gott geheilte Menschen sind..

Es ist nötig, unserer Gesellschaft klar zu machen, dass nicht alles an Gesundheit, Leistung, Verdienst, Können ausmacht, sondern auch, wie man mit den Schwachen und den Schwächen umgeht.

Jesus hat die Kranken, Schwachen, Ausgestoßene in die Mitte seiner
Verkündigung gestellt, ja. Ja das glaube ich. Aber Heilung ist mehr als Freiheit von Krankheit und Behinderung. Heilung passiert, wo Gemeinde heilende Gemeinschaft darstellt, im Sinn von umfassender Inklusion und Annahme der Schwachen. An dem wird die Glaubwürdigkeit der Christen gemessen.

mmieks antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672

Amen...und tiefdunkelgrün...
würde ich dir für deinen Beitrag geben, wenn das möglich wäre.

Veröffentlicht von: @mmieks

Was meinst du, was deine Sichtweise bei mir auslöst? Oder bei anderen Betroffenen.?

Das frage ich mich bei solchen und ähnlichen Beiträgen auch immer wieder.

Veröffentlicht von: @mmieks

Zum Glück bin im Glauben so gefestigt, überzeugt zu sein, dass auch behinderte Menschen - trotz ihrer Behinderung - von Gott geheilte Menschen sind..

Gut so. inzwischen zähle ich solche Sichtweisen zu den unschönen Dingen des Lebens, die nun mal nicht zu ändern sind und einfach ausgehalten werden müssen.

Veröffentlicht von: @mmieks

Es ist nötig, unserer Gesellschaft klar zu machen, dass nicht alles an Gesundheit, Leistung, Verdienst, Können ausmacht, sondern auch, wie man mit den Schwachen und den Schwächen umgeht.

Ich würde sagen, daran zeigt sich, was Glaube wert ist - ob es tatsächlich der Heilige Geist ist, der da wirkt oder doch nur heiße Luft.

Veröffentlicht von: @mmieks

Heilung ist mehr als Freiheit von Krankheit und Behinderung. Heilung passiert, wo Gemeinde heilende Gemeinschaft darstellt, im Sinn von umfassender Inklusion und Annahme der Schwachen. An dem wird die Glaubwürdigkeit der Christen gemessen.

Amen.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Oder doch: Gott sei Dank (ehrlich), dass es dich hier gibt!

suzanne62 antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

Bei uns war einmal ein deutscher Leiter der Katholisch-charismatischen Gemeindeerneuerung eingeladen. Unsere Kirche war bummvoll von Leuten, die eine feurige Predigt erwarteten.

Und natürlich viele Rollstuhlfahrer.

Was passierte?`

Er sagte eingangs seiner Predigt, dass er ein fixes Konzept vorbereitet hätte. Er muss dieses Konzept aber zerreißen im Angesicht so vieler Rollstuhlfahrer. Er spüre einfach dieses errungene Ja zu einem solchen Dasein und Bewältigung, er spüre, wir sind geheilte Menschen.

Ich wünsche mir, dass es mehr solche Ehrlichkeit gibt,.

mmieks antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @mmieks

Er spüre einfach dieses errungene Ja zu einem solchen Dasein und Bewältigung, er spüre, wir sind geheilte Menschen.

Das zeugt von geistiger Stärke liebe mmieks. Vom Pastor und von den betroffenen Menschen.

Anonymous antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @mmieks

Ich würde gerne mal wissen, was du z.B. in einem Altenheim oder in einer Behinderteneinrichtung mit 90 Rollstuhlfahrer vor dir predigen würdest

Ich predige jede Woche im Seniorenheim und habe Kranke und Rollstuhlfahrer vor mir. Ich bete auch mit ihnen.
Du hast eines nicht verstanden:
Ich sage immer wieder, dass wir in Notsituationen nach Gottes Willen fragen müssen, um nicht zu orakeln oder ihn hineinzuinterpretieren und so zu falschen Schlüssen kommen. Also noch mal zur Klarstellung:

1. Wir können krank werden. Deshalb brauchen wir Heilung!

2. Wir müssen alle sterben. Das kann auch an einer Krankheit sein. Das kann auch in jüngeren Jahren sein. Deshalb müssen wir Gott, unseren Arzt, ja fragen!

3. Gott will heilen und seine Möglichkeiten sind nicht auf das Können und Wissen der Ärzte beschränkt!

4. Alle, die zu Jesus kamen oder gebracht wurden, wurden von Ihm geheilt.

5. Jesus trug am Kreuz auch alle unsere Krankheiten und Gebrechen. Das würde keinen Sinn machen, wenn Gott nicht heilen wolle. Erlösung umfasst den ganzen Menschen nach Geist, Seele und Körper, weil beim Sündenfall auch der ganze Mensch betroffen war.

6. Wir sind beauftragt,
a) das Evangelium zu verkündigen
b) Kranken die Hände aufzulegen
c) Dämonen auszutreiben
Und die, die das Evangelium annehmen, mit Wasser zu taufen, im Heiligem Geist zu taufen und zu Jüngern zu machen.
Das sagt die Bibel und wer bin ich, dass ich davon etwas abstreichen könnte und dürfte?

Veröffentlicht von: @mmieks

Was meinst du, was deine Sichtweise bei mir auslöst? Oder bei anderen Betroffenen.?

Was löst es bei ihnen aus, wenn Du von Vergebung und Erlösung sprichst?

Veröffentlicht von: @mmieks

An dem wird die Glaubwürdigkeit der Christen gemessen.

Wir müssen uns daran messen lassen, was Jesus sagte: dass wir dieselben Werke tun würden, die Er tat, und dass diese Zeichen denen folgen, die glauben.

LG.
Clay

clay antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

Glaub' mir, ich bin geheilt, weil ich in Jesus das Heil sehe

Ich habe sehr wohl verstanden. Und ich interpretiere nichts hinein.
Ich habe nur eine andere Sichtweise als du, die ich muir mit Gott erkämpft und errungen habe.

Und für mich ist hier Ende der Fahnenstange. Ich habe keinen weiteren Diskussionsbedarf.

mmieks antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Clay,

Veröffentlicht von: @clay

Erlösung umfasst den ganzen Menschen nach Geist, Seele und Körper, weil beim Sündenfall auch der ganze Mensch betroffen war.

Jetzt bin ich etwas irritiert. Wir hatten uns ja auch darüber ausgetauscht, wo es in meiner Erzählung auch um einen Rollstuhlfahrer ging und du sagtest ( wenn ich recht erinnere), dass du das nicht so siehst, dass es am mangelnden Glauben liegt, dass er nicht gesund wird. Und das du so eine Art Predigt nicht gutheißt.
Und ich habe durch deine Antworten die kostbare Erkenntnis gewonnen, noch mehr nach Gottes Willen in einzelnen Situationen zu fragen.
Auch auf Heilung bezogen. So habe ich dich verstanden.

Nun frage ich mich, wenn ich deinen Beitrag lese, ob du doch denkst/ glaubst, jeder kann gesund werden in dieser Welt?

Anonymous antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

Bei diesem Hinweis auf den Sündenfall platzt mir manchmal der Kragen 😊

Hat nicht Jesus ausdrücklich bei einem kranken Mann gesagt, dass er nicht gesündigt hat, aber ihn heilen wolle, damit die Herrlichkeit Gottes an ihn sichtbar werde.

Ich denke, es gibt Bereiche im Menschen, die (noch) nicht geheilt sind, weil wir auch verwundete Menschen sind und es Momente gibt, neu verwundet zu werden. Gott zeigt uns auch nicht gleich alles auf einmal, sondern geht behutsam mit uns um. Ich denke, es ist ein Lebensprozess.

Und: ich kann und darf als verwundeter Mensch auch Zeugnis geben, weil: Durch Seine Wunden SIND wir geheilt, auch wenn ich noch mitten im Heilungsprozess stehe.

mmieks antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @mmieks

Bei diesem Hinweis auf den Sündenfall platzt mir manchmal der Kragen 😊

Das, was einem alles widerfährt hat nicht immer mit dem eigenen Sündigen zu tun. Den Schuh sollte man sich nicht anziehen. Das Leben ist viel komplexer, als dass es so einfach betrachtet werden könnte.
Wenn dem so wäre, dürften auch die Nachfolger Jesu nicht so grausame Tode gestorben sein.
Und Hiob hätte keinen Hüftschaden und würde kein Hinkebein haben.

Die Rechnung geht nicht auf...wenn man richtig glaubt, geschieht vollkommene Heilung und Besserung im Leben.
Ich habe auch mal felsenfest an etwas Bestimmtes geglaubt und Gott hat mich da eines Besseren belehrt.

Wir leben in zwei Reiche und das eine Reich- diese Welt hinterlässt nun mal Narben, Verletzungen und Wunden.
Da war selbst Jesus keine Ausnahme.

Veröffentlicht von: @mmieks

Gott zeigt uns auch nicht gleich alles auf einmal, sondern geht behutsam mit uns um. Ich denke, es ist ein Lebensprozess.

Ja, so erlebe ich es auch. Bzw. so erlebe ich Gott auch.

Veröffentlicht von: @mmieks

Und: ich kann und darf als verwundeter Mensch auch Zeugnis geben, weil: Durch Seine Wunden SIND wir geheilt, auch wenn ich noch mitten im Heilungsprozess stehe.

Natürlich darfst du das ! Warum auch nicht? Sonst müssten wir alle den Mund halten.

Was den Heilungsprozess angeht, so denke ich, wir stecken alle mittendrin.
In unterschiedlichen Bereichen, aber ich glaube, es gibt keinen, der in dieser Welt lebt und nicht irgendwo an und in sich Heilung braucht.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @amalia-12

Und Hiob hätte keinen Hüftschaden und würde kein Hinkebein haben.

Das war Jakob. Hiob hatte ein Hautproblem.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

Das war Jakob.

Ja richtig, danke Deborah. Weiß gar nicht, wie ich auf Hiob komme.
Jakob hat mit Gottheit und Menschheit gerungen und ist als gerettet hevorgegangen.
Diese Bibelstelle zeigt eben auch, dass man nicht immer körperlich gesund hervorgehen muss/kann bei Kämpfen in dieser Welt.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @mmieks

Bei diesem Hinweis auf den Sündenfall platzt mir manchmal der Kragen 😊

Weil Adam und Eva gesündigt haben und die Menschheit daher aus dem Paradies vertrieben wurde?

Veröffentlicht von: @mmieks

Hat nicht Jesus ausdrücklich bei einem kranken Mann gesagt, dass er nicht gesündigt hat, aber ihn heilen wolle, damit die Herrlichkeit Gottes an ihn sichtbar werde.

Und an anderer Stelle sagte Jesus: geh hin und sündige nicht mehr.

Es gibt beides. Die Stelle, auf die du dich beziehst, da hebelt Jesus eine damalige Sichtweise eines unabänderlichen Tun-Ergehens-Glaubens aus, wie sie auch einer der Freunde Hiobs thematisiert und von Gott gerügt wird.

Veröffentlicht von: @mmieks

Ich denke, es gibt Bereiche im Menschen, die (noch) nicht geheilt sind, weil wir auch verwundete Menschen sind und es Momente gibt, neu verwundet zu werden. Gott zeigt uns auch nicht gleich alles auf einmal, sondern geht behutsam mit uns um. Ich denke, es ist ein Lebensprozess.

So ist es .... und jedes Ereignis eines erfolgten Prozessschrittes ist ein Zeugnis und Gotteslob wert.

Veröffentlicht von: @mmieks

Und: ich kann und darf als verwundeter Mensch auch Zeugnis geben, weil: Durch Seine Wunden SIND wir geheilt, auch wenn ich noch mitten im Heilungsprozess stehe.

Genau.... und das Thema ist, wie kommt das, was IST, in meinem Leben Stück für Stück hervor entgegen aller Widerstände.

deborah71 antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

Wo mir der Kragen platzt, ist: dass Krankheit und Sünde sooft miteinander verbunden wird. Wenn ich verkühlt bin, Grippe habe, dann, weil es Virenschleuder gibt, die wir selber selber sind. Und dann auf Adam und Eva verwiesen wird.

Ich habe keine Probleme mit dem "Charismatischen". Ich habe in den 80iger und 90iger Jahren an solchen Seminaren teilgenommen, jedoch mit dem Schwerpunkt deutscher Prägung Damals war Dr. Heribert Mühlen derjenige, der einen Leitfaden verfasst hat - mit dem Schwerpunkt: persönliche Erneuerung und Gemeindeerneuerung im Heiligen Geist.. Nach diesem "roten Faden" wurde in Deutschland und Österreich gearbeitet, nüchtern, klar, ohne Schwarmgeist.

In den letzten 10 Jahren habe ich oft um die Handauflegung gebeten. vor schwierigen Operationen um die Krankensalbung, bei runden Geburtstagen um Stärkung für den nächsten Lebensabschnitt.

Und ich bin mit Geistesgaben gesegnet, sehr deutlich mit der Gabe der Lehre.

Es ist nicht so, dass wir Katholiken gegen das Charismatische sind. Es geht um Nüchternheit, Ordnung, Offenheit und Glauben an das Wirken des Heiligen Geistes im Hier und Jetzt.

mmieks antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @mmieks

Wo mir der Kragen platzt, ist: dass Krankheit und Sünde sooft miteinander verbunden wird. Wenn ich verkühlt bin, Grippe habe, dann, weil es Virenschleuder gibt, die wir selber selber sind. Und dann auf Adam und Eva verwiesen wird.

Ungereimte Argumentationen kann ich auch nicht leiden, oder auch Pauschalantworten überall drüber.... usw...
Dass oft nicht differenziert wird, ist gerade bei speziell sehr sensiblen Themen sehr destruktiv.

Dr. Heribert Mühlen war mir bislang nicht bekannt. Ist es dieses Buch?
https://www.amazon.de/Die-Erneuerung-christlichen-Glaubens-Befreiung/dp/3769802322/ref=sr_1_8?dchild=1&qid=1596283371&refinements=p_27%3AHeribert+M%C3%BChlen&s=books&sr=1-8

Was ich nicht greifbar finde, ist der Ausdruck Schwarmgeist. Luther scheint da etwas anderes drunter verstanden zu haben, als wie es heute manchmal als Schlagwort verwendet zu werden scheint. Manchmal klingt es, als ginge es um einen dämon und dann wieder um ein emotionaliertes Verhalten. Erklärt Dr. Mühlen etwas dazu?

deborah71 antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

Meiner Erinnerung nach hatte ich 2 Bücher von ihm, an deren Titel in mich nicht erinnere (Ich habe diese Bücher leider nicht mehr, was mir heute leid tut). Es gab damals auch eine eigene Monatszeitschrift, wo viele Artikel von ihm waren.

Das von dir verlinkte Buch kenne ich nicht.

Schwarmgeist --- übertrieben schwärmen

mmieks antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102

Vielleicht hat das Buch nur ein anderes Cover ... der Titel trifft jedenfalls deine Erwähnung.

Da es eine katholisch-charismatische Erneuerung gibt, finde ich den Entwicklungshintergrund interessant... und natürlich auch, dass Mißverständnisse ausgeräumt werden können und eine gemeinsame Sprachverständigung entsteht.
Ich les mich mal bei Mühlen durch demnächst.
So wie Johannes Hartl die kath-charismatische Variante präsentiert, kann ich gut mit umgehen.

Veröffentlicht von: @mmieks

Schwarmgeist --- übertrieben schwärmen

ah... also ein ziemlich dehnbarer Begriff 😉

deborah71 antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

Katholisch-charismatische Erneuerung meint immer: GEMEINDEerneuerung. Es wurden viele Glaubensseminare in einzelnen Pfarreien durchgeführt.

Leider ist dieses Katholisch-Charismatische in meinem Bistum nicht mehr wirklich präsent. Es hätte mehr Begleitung durch die Bischöfe gebraucht. In Österreich gab es mit Weihbischof Florian Kuntner einen zuständigen Bischof, er ist aber sehr früh verstorben.

mmieks antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @mmieks

Katholisch-charismatische Erneuerung meint immer: GEMEINDEerneuerung. Es wurden viele Glaubensseminare in einzelnen Pfarreien durchgeführt.

Vor einiger Zeit verlinkte jemand mal videos dazu... und da ging es auch dann um die Praxis von Geistesgaben einschließlich Sprachenrede.
Die Teilnehmer im video waren Feuer und Flamme. 😊

Veröffentlicht von: @mmieks

Leider ist dieses Katholisch-Charismatische in meinem Bistum nicht mehr wirklich präsent. Es hätte mehr Begleitung durch die Bischöfe gebraucht.

Das ist sehr schade. Es kann aber wieder jemand kommen, der die Arbeit weiterführt. Wäre zu wünschen 😊

deborah71 antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

Ich habe mir gerade ein Video angeschaut von einem internationalen Treffen und fand dort auch unseren Kardinal Sckönborn inmitten von anderen Kardinälen und Bischöfen mit dem Papst.

Das ist irgendwie an mir vorbeigegangen.

mmieks antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

Leider funktioniert der Link zu dem Buch nicht.

Das eine Buch heißt: "Neu mit Gott", Herder Verlag 2000

Gib den Namen Mühlen bei Wiki ein und du findest seine Vita.

Nachtrag vom 03.08.2020 2224
Das andere Buch:

Kirche wächst von innen Bonifatius Verlag 1990

mmieks antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @mmieks

Leider funktioniert der Link zu dem Buch nicht.

hmm....bei mir geht er und im post ist er auch komplett unterlegt.

Danke für die Hinweise zu wiki und den Büchern 😊

deborah71 antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

Ich habe "Neu in Gott" gerade bei Amazon gefunden und mir bestellt. 😊

mmieks antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @mmieks

Ich denke, es gibt Bereiche im Menschen, die (noch) nicht geheilt sind, weil wir auch verwundete Menschen sind und es Momente gibt, neu verwundet zu werden. Gott zeigt uns auch nicht gleich alles auf einmal, sondern geht behutsam mit uns um. Ich denke, es ist ein Lebensprozess.

Ja, das kann man so sehen.

Die Frage ist nur, wo kommen die ursprünglichen Verwundungen her? Und wer hat sie bewirkt?

Anonymous antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

Viele Verwundungen liegen in unserer Biographie, oft in autoritären Erziehungssystemen in Elternhaus, kirchlichen Internaten, Vereinen usw. wo dem emotionalen und sexuellen Missbrauch Tür und Tor geöffnet wurden. Es dann kann es passieren, dass die Spirale weitergedreht wurde und wird. Manchmal bewusst, manchmal unbewusst.. Das ist eine "Richtung". Opfer werden selbst zu Täter.

Oder Sätze, welche dir eingeimpft wurden, die du in dir mitträgst, aber nicht wahr sind, die dich einengen und unfrei machen.

mmieks antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @amalia-12

Nun frage ich mich, wenn ich deinen Beitrag lese, ob du doch denkst/ glaubst, jeder kann gesund werden in dieser Welt?

Im Prinzip ja:
Jesus starb für alle unsere Krankheiten und Gebrechen.
Er heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen.
Er wies niemanden ab, der zu Ihm kam oder gebracht wurde, um geheilt zu werden.
Vom Sündenfall war der ganze Mensch betroffen nach Geist, Seele und Körper, folglich umfasst die Erlösung auch den ganzen Menschen.
Gott will unsere vollständige Wiederherstellung, denn Er gab uns u.a. auch Heilungszusagen.
Wir sind als Kinder Gottes auch seine Erben und der Erbfall ist eingetreten, weil Gott in Christus starb.
Als Erben gehört uns die ganze Fülle Gottes. Beim 'verlorenen Sohn' sehen wir, dass wir mit dem Erbe nicht umgehen könnten, wenn wir alles auf einmal bekämen. Deshalb ist es sinnvoll, Gott zu fragen, wenn wir etwas von unserem Erbe brauchen. Wenn wir also krank sind, müssen wir Ihn fragen, und Er gibt uns dann die Antwort, die uns Gewissheit des Glaubens gibt.

Aber:
Nun besteht die irrige Ansicht, dass wir alle alt werden müssten, aber dafür haben wir keine göttliche Zusage. Deshalb kann es sein, dass Gott auf unsere Frage antwortet: "Liebes Kind, ich habe so Sehnsucht nach Dir. Ich will auch, dass es dir gut geht, und zwar in einem Maße, wie Du es Dir gar nicht vorstellen kannst. Deshalb hole ich Dich jetzt heim."
Doch orakeln und mutmaßen und Gottes Willen hineininterpretieren sollten wir nicht. Als mündige Christen sollten wir Gott fragen, wenn wir Entscheidungen treffen oder wissen müssen, wie es mit uns weitergeht.

LG.
Clay

clay antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @clay

Im Prinzip ja:

Da frage ich mich, wie bringst du das mit der Realität zusammen?
Demnach müssten ja alle Gottesmenschen vor und nach Jesu Kommen ein bombastisch irdisch, erfülltes Leben gehabt haben.
Ist aber nicht so.
War damals nicht so und ist heute nicht so.

Anonymous antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @amalia-12

Da frage ich mich, wie bringst du das mit der Realität zusammen? Demnach müssten ja alle Gottesmenschen vor und nach Jesu Kommen ein bombastisch irdisch, erfülltes Leben gehabt haben. Ist aber nicht so. War damals nicht so und ist heute nicht so.

Wir haben bisher das angesehen, was uns Gottes Wort sagt:
Gott will alle Menschen 'sozo' (1Ti 2,4), d.h. retten, heilen, befreien, usw.
Grundsätzlich ergibt sich daraus die Frage: Glauben wir unseren negativen Erfahrungen - oder dem Wort Gottes?
Ich habe mich entschieden, weil die Bibel als Gottes Wort die Wahrheit ist, auf sie zu vertrauen und nicht meinen Erfahrungen, die oft deshalb so sind, weil ich so denke, wie ich denke. Sie hätten möglicherweise anders sein können, wenn ich anders gedacht, vertraut, usw. hätte. Ich habe mehrfach erlebt, wie sich meine Erfahrungen radikal veränderten, als sich meine Denke änderte.

Wir müssen etwas Grundsätzliches verstehen:
Gott hat uns die Zusagen gegeben für die Situationen, wo wir im Schlamassel stecken, nicht dass wir vor allem bewahrt bleiben. Er bewahrt uns nicht immer vor den Nöten und Problemen, aber wenn wir drinstecken, haben wir seine Zusagen:
- Vergebung - wenn wir in Sünde gefallen sind;
- Heilung, wenn wir krank geworden sind;
- Befreiung, wenn wir mit dämonischen Mächten in Kontakt gekommen sind;
- Versorgung, wenn wir in finanzielle oder ähnliche Schwierigkeiten gekommen sind; usw.
Und das immer in Abstimmung mit unserem Vater im Himmel, der besser als wir selbst weiß, was wir in der entsprechenden Situation brauchen.

In solche Situationen können wir selbstverschuldet kommen, z.B. durch Sünde und/oder wenn wir uns von Gott entfernen durch die Vernachlässigung unserer Beziehung zu Ihm, usw.
Oder wir kommen nicht selbstverschuldet hinein, weil Gott es zulässt, wo der Teufel im Schilde führt, uns zu schaden, weil Gott eine gute Absicht (Röm 8,28) damit hat und unser Denken und unser Herz verändern will, damit wir Ihm mehr vertrauen und Ihn mehr lieben als vorher, und unser Gottesbild korrigiert wird, usw. (vgl. Hiob).

Es wird trotz der Tiefen in unserem Leben ein erfülltes sein, weil wir dadurch unserem Vater im Himmel näher gekommen sind und Er uns nicht nur Gott und Vater, sondern zum Papa geworden ist.
Und es wird ein erfülltes Leben sein, weil wir durch den Dienst für Ihn gemäß unserer göttlichen Berufung so von Ihm gesegnet werden, wie wir es nie für möglich gehalten hätten. Wenn wir unserem HERRN versprechen, dass wir bereit sind, Ihm zu dienen, und Er täglich über uns verfügen kann, dann nimmt Er uns beim Wort.
Aber Er hält auch sein Wort (Mat 6,24-34; 2Mo 23,25; u.a.), weil Er keine Zusagen macht, die Er nicht auch einhält.

LG.
Clay

clay antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Wie geht es dem Fuß
denn jetzt??

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Ja und - wie geht es denn nun dem Fuß???
Oder ist es immer noch so mies, dass du gar nicht drüber reden magst? Dann will ich nicht weiter nachfragen...

Allles Gute weiter! habt ihr die Phagen schon probiert??

Anonymous antworten
2 Antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15464

Hinweis: Ich meine, Max hat sich "zurückgezogen", Auszeit von jesus.de ...

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ach so, ich nix wisse... Danke für den Hinweis.

Ich hoffe trotzdem auf Besserung für seinen Fuß.

Anonymous antworten


Evana
 Evana
Beiträge : 924

Gott will jeden heilen
Lieber Max,

Veröffentlicht von: @meriadoc

Klar das ich Gott frage was sein Wille ist und bitte auch um Heilung.

Dreh es mal um. Danke Gott dafür, dass er deinen Fuß bereits geheilt hat. Weil deine Heilung bereits am Kreuz vollbracht wurde.

1. Petrus 2,24 der unsere Sünden an seinem Leib seelbst an das Holz hinaufgetragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.

Das Danken zieht das, was bereits im Himmel für dich vorgesehen ist (Heilung) hier auf die Erde ins sichtbare.

Psalm 50,23 Wer Dank opfert, verherrlicht mich und bahnt einen Weg, ihn werde ich das Heil Gottes schauen lassen.

1. Thessalonicher 5,18 Sagt in allem Dank! Denn dies ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.

Probier es mal 3 mal täglich für deine Heilung zu danken:
Vater, gemäß deinem Wort in 1. Petrus 2,24 danke ich dir für die Heilung meines Fußes, die mir mein Herr Jesus Christus am Kreuz erkauft hat.
Ich danke dir, dass dein Heiliger Geist meinen Fuß von innen heraus heilt und ich meine Heilung empfange. Danke, dass du, Herr Jesus, mein Arzt bist. Amen

Oder so ähnlich. Dadurch wird sich deine Blickrichtung ändern. Du siehst nicht mehr auf die Krankheit, sondern du richtest deinen Blick auf Gott und hältst nach der Heilung Ausschau.

Das ist das, was in den oben genannten Vers aus den Sprüchen steht:
Du hörst bzw. liest Gottes Worte (wenn du den Vers laut vorliest, ist es für dich richtig hörbar.
Durch die Wiederholungen dringt es in dein Herz ein und dann kommt Belebung in den Körper. Du sprichst dich nicht mehr krank, sondern gesund.

Vielleicht dauert es einige Zeit, bis es besser wird, aber bleibe dran.
Was hast du zu verlieren? Medizin muss ja auch öfter eingenommen werden, und wirkt nicht gleich. Ebenso ist eine Krankheit nicht sofort da, sondern es fängt klein an und wird mit der Zeit größer und quälender. Wenn also die Krankheit ihre Zeit braucht, bis sie kommt, so auch die Genesung.

Und in diesem Sinne, mache ich mich eins mit dir und danke Gott für die Heilung deines Fußes. Dann hat es noch eine Verstärkung:

Matth. 18:19+20 Jesus spricht: Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen, irgendeine Sache zu erbitten, so wird sie ihnen werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte. (Ich denke, dass das auch hier über das Internet funktioniert)

Okay? Wollen wir es mal auf diese Weise versuchen?

LG
Evana

evana antworten
397 Antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1375

Paulus wird nicht körperlich geheilt, sondern bekommt den Hinweis: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.

Das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen - es bringt ihn geistlich zurecht, gibt Hoffnung, richtet den Blick auf die Ewigkeit, macht getrost - und häufig gelingt es ja durch Gottes Segen und die Kunst der Ärzte, dass Menschen wieder gesund werden, aber manchmal gibt es in diesem Leben keine körperliche Heilung.

Was Gott auf jeden Fall will ist, dass Menschen geistlich gesund werden - die Krankheit der Seele heilen indem er Sünde vergibt.

pinia antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @pinia

Paulus wird nicht körperlich geheilt, sondern bekommt den Hinweis: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.

Woher nimmst du die Ansicht, dass Paulus krank war? Ich habe noch keinen Hinweis in der Schrift darauf gefunden.

Pfahl, Dorn, Stachel...je nachdem, wie es übersetzt ist, führt ins AT zu Ärger mit unliebsamen Personen, die durch den Widersacher aggro handelten.

Aber ganz anderes Thema... ich lese heute den Vers 'Lass dir an meiner Gnade genügen' schon zum zweiten Mal und dabei hat sich das erste Mal die Betonung für mich verschoben: Lass dir an Meiner Gnade genügen... seine Gnade gibt Kraft und wirkt im Schwachen mächtig... was für eine Verheißung!
Das muss ich erstmal sacken lassen....

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @deborah71

Woher nimmst du die Ansicht, dass Paulus krank war? Ich habe noch keinen Hinweis in der Schrift darauf gefunden.

Ich kenne auch die Lesart, dass es sich bei dem "Pfahl im Fleische" um eine chronische Krankheit gehandelt habe.

Veröffentlicht von: @deborah71

Pfahl, Dorn, Stachel...je nachdem, wie es übersetzt ist, führt ins AT zu Ärger mit unliebsamen Personen, die durch den Widersacher aggro handelten.

Das ist natürlich auch möglich.
Was auch immer es war, worunter Paulus zu leiden hatte: Gott hat ihm zugemutet, damit zu leben, ihm aber zugesichert, dass er es mit seiner Hilfe würde bewältigen können.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich kenne auch die Lesart, dass es sich bei dem "Pfahl im Fleische" um eine chronische Krankheit gehandelt habe.

Das ist meist die übliche Predigt, die ich auch öfter gehört und geglaubt hatte, bis ich dann bei Dorn, Stachel nachgeforscht habe. Bei Gesenius im Lexikon wird speziell die metaphorische Bedeutung der Plage durch Menschen gelistet.

Die Dornen-Bibelstelle ist 4. Mose 33,55

Veröffentlicht von: @suzanne62

ihm aber zugesichert, dass er es mit seiner Hilfe würde bewältigen können.

Das ist eine wesentliche Anmerkung. 😊

Denn so oft habe ich eine Predigt darüber gehört, die das Leiden betont hat und das Dulden, aber nicht die Zusage der Hilfe Gottes und was Gnade in dem Fall speziell bedeuten soll.

deborah71 antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

Ich habe immer in diesem Absatz diese Betonung auf die Zusage, dass Gottes Gnade genügen wird, gelesen.

Ein paar Sätze vorher schreibt ja Paulus: Damit ich nicht überheblich werde ....

Dieses Zitat "Stachel im Fleisch" findet man ja nun schon oft im profanen Bereich, wenn auf mögliche Hindernisse, Verwundbarkeiten, Schwierigkeiten z.B. bei laufenden Projekten hingewiesen wird.

mmieks antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @mmieks

Dieses Zitat "Stachel im Fleisch" findet man ja nun schon oft im profanen Bereich, wenn auf mögliche Hindernisse, Verwundbarkeiten, Schwierigkeiten z.B. bei laufenden Projekten hingewiesen wird.

Die richtige Übersetzung ist 'Pfahl (oder Dorn oder Stachel) für das Fleisch, etwas was von außen kommt. Paulus schreibt ja auch, dass es eine Bedrohung durch den Feind ist, ein Engel Satans. Krankheit wäre im Fleisch. Paulus zählt in 2Ko 11 auf, was es war: Leiden um des Evangeliums willen. Jesus hat gesagt, dass auch wir verfolgt würden, so wie Er verfolgt wurde. Deshalb nahm Gott es nicht weg, es gehört zum Christsein dazu, auch wenn wir es in unseren Breiten nicht erleben. Aber bei Krankheit haben wir Gottes Zusagen der Heilung.

LG.
Clay

clay antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @deborah71

Woher nimmst du die Ansicht, dass Paulus krank war? Ich habe noch keinen Hinweis in der Schrift darauf gefunden.

Des Satans Engel, der mit Fäusten schlägt - deutet durchaus auf Schmerzen hin.
Andere gehen von einem Augenleiden aus, z.B. Gal.6,11 - er schreibt mit sehr großen Buchstaben, und Gal.4,15 spricht er von seiner körperlichen Schwäche.
Allerdings kenne ich auch die Auslegung, dass Paulus ständig von seinem schlechten Gewissen geplagt wird, bzw. der Teufel ihn immer wieder damit schlägt, dass er früher ein Christenverfolger war, und Gott ihn deshalb auf seine Gnade hinweist.

Übrigens hatte wohl auch Timotheus gesundheitliche Probleme, Paulus rät ihm ein wenig Wein zu trinken um seines Magens willen, 1.Tim.5,23. Da ist ausdrücklich von häufiger Krankheit die Rede.

pinia antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Hallo deborah71,

Der TE schreibt und stellt in Frage:

"Jesus heilt heute noch? Ja, aber...."

Ich glaube ganz fest, dass Jesus geheilt hat und auch noch immer heilt und auch nie mit dem Heilen aufhören wird!
Wir lesen das in der Bibel und haben es auch sicher selber oder in unserem Umfeld erfahren dürfen.
Belege hin oder her...
Wer festen Glauben hat braucht diese von einigen hier gewünschten oder geforderten Belege wohl kaum. "Dein Glaube hat die geholfen!"

Eigentlich mein ganzes Leben, aber in besonderer Weise meine letzten fünf Lebensjahre sind "lebender Beweis für jeden Glaubenden,
das Gott unser Leben begleitet und wenn es mal notwendig wird, auch tatkräftig eingreift!
Am Abend vor Sylvster 2014 bin ich notfallmäßig vom Notarzt ins KH gekommen. "ausgebrochener Blutdruck 255 zu145 !"
Im Februar 2015 nannte ich 8 Stents mein Eigen. Das war Rettung in höchster Not. ich hatte riesiges Glück, in die Hände und unters Messer eines ganz großartigen Kardiologen zu kommen. In drei Koro OP's, von der eine unter 50% Erfolgsaussichten hatte, wurden mir dann 8 Stents gesetzt.
Alles ist gut gegangen. Vor dem gefährlichen 3. Eingriff sagte ich dem Doktor, dass ich mich in Gottes Hand weiß und auf seine ruhige Hand vertraue. Worauf der Arzt seine Hand auf meine Schulter legte und erklärte, dass er keine OP beginnt, ohne sich vorher im Gebet Kraft zu holen. Von da an war ich völlig entspannt.
Im Juli 2019 war eine aufwendige Darm OP notwendig. Leider bekam ich wegen Abbruch der ersten OP und dem notwendigen zweiten "Anlauf" innerhalb von 48 Stunden zwei Vollnarkosen, die wegen meiner Koronaren Herzerkrankung einen Herzinfarkt zur Folge hatte.
Die Kardiologie in dem KH war nicht empfehlenswert. Ich sollte zur Bypass OP ins Herzzentrum Duisburg verlegt werden.
Da ich als Morbus-Bechterew Patient wusste, dass dieses die schlechteste Lösung war, habe ich durch meine Tochter umgehend Kontakt zu dem KH aufgenommen, um schnell ins Philippus-Stift zu meinem betenden Kardiologen verlegt zu werden.
An dieser Stelle spürte ich ganz deutlich, dass da ganz sicher Gott ein-gegriffen hat! Innerhalb von einer guten Stunde war ich verlegt, hatte alle Krankenberichte dabei und "mein" Doktor nahm mich notfallmässig auf und eröffnete mir: "Sie haben heute wirklich großes Glück. Wir können morgen früh die erneute Koro durchführen, da gerade ein Patient wegen zu hohen Fiebers abgesagt hat.
"Halleluja, Dank sei dem Herrn!"

Jesus heilt auch heute noch
und Gott greift auch heute noch ein.......

Liebe Grüße
ChristosFilios

Nachtrag vom 18.08.2020 1112
Heute habe ich 13 Stents 😊 😊 😊

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102

Danke ....
..für deinen bewegenden Bericht. 😊

Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass Gott heilen will, denn das ist einer seiner Namen.

Dort, wo Gott sich als HErr und Arzt vorstellt im AT, macht er keine Einschränkungen, ob er nur den Geist, die Seele oder den Körper des Menschen heilen will.
Da der Mensch eine Einheit aus allen drei Teilen ist, und eins nicht ohne das andere leben kann, sehe ich es nicht als gerechtfertigt an, diese auseinanderzuteilen und Heilung nur für die Seele zu lehren.
Auch Jesus gibt das in seinem Dienst nicht als Vorbild. Er hatte und hat immer den ganzen Menschen im Blick und er weiß auch, was jemand wann braucht. Sein Zeitplan unterscheidet sich meist erheblich von unserem. Ebenso, ob er alleine souverän punktuell wirkt, oder ob er Ärzte miteinbezieht.

shalom
Deborah

deborah71 antworten
Resah
 Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 942

Heilen

Veröffentlicht von: @deborah71

Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass Gott heilen will, denn das ist einer seiner Namen.

Ich denke auch das Jesus auch heute noch Heilungen wirkt. Was uns dann aber nicht vor Altersgebrechen bewahrt. Oder vor einem Pfahl im Fleisch, wie Paulus sein Leiden beschreibt -- was immer das auch war.

Heilung geschieht ja zumindest erstmal dort, wo der Mensch unter einen neuen Machtbereich (des heiligen Geistes) kommt. Und dieser wirkt auch Heilung des Körpers, insofern das, was uns bisher getrieben hat, unseren Körper zu schädigen, nun nicht mehr Lebensbestimmend ist. Wir ein Stückweit nun die Möglichkeit haben zu einem gesunden Gleichgewicht zwischen Körper und Geist zu gelangen.

resah antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15464
Veröffentlicht von: @resah

Ich denke auch das Jesus auch heute noch Heilungen wirkt. Was uns dann aber nicht vor Altersgebrechen bewahrt. Oder vor einem Pfahl im Fleisch, wie Paulus sein Leiden beschreibt -- was immer das auch war.

Veröffentlicht von: @resah

Heilung geschieht ja zumindest erstmal dort, wo der Mensch unter einen neuen Machtbereich (des heiligen Geistes) kommt. Und dieser wirkt auch Heilung des Körpers, insofern das, was uns bisher getrieben hat, unseren Körper zu schädigen, nun nicht mehr Lebensbestimmend ist. Wir ein Stückweit nun die Möglichkeit haben zu einem gesunden Gleichgewicht zwischen Körper und Geist zu gelangen.

Da denke ich ähnlich.
Über mein "Hüftleiden" (der eine oder andere hat es vielleicht noch in Erinnerung, unter welch qualvollen Schmerzen ich litt) sage ich heute: Gott heilte. Er heilte nicht, wie ich es erwartete - spontan, als Wunder. Er sprach mit mir über mich und deckte eine Schwachstelle auf, über die wir dann redeten. Infolge dieser Unterhaltung/Aufdeckung wurde ich "heiler" an meinem Inneren, meiner Seele und eben auch infolge dieser Heilung an meinem Leib.

Unser Körper ist ein Zusammenspiel ... er ist nicht separat zu betrachten. Es gehören Seele und Geist noch dazu. Das eine nie ohne das andere, nie losgelöst vom anderen. Bei mir war es etwas seelisches, das eine körperliche Heilung nach sich zog. Heute habe ich keine dieser Hüftschmerzen mehr (aber eben nicht, weil Gott da "direkt eingegriffen" hätte, also am Schmerz selbst "herumgedoktort" hätte); dies aber eben nicht durch Ärzte, Physiotherapeuten oder oder ... sondern eine Veränderung meines Innenlebens, das sich unmittelbar auf meinen Körper auswirkte.

neubaugoere antworten
Resah
 Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 942

was uns krank macht

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Unser Körper ist ein Zusammenspiel ... er ist nicht separat zu betrachten. Es gehören Seele und Geist noch dazu. Das eine nie ohne das andere, nie losgelöst vom anderen. Bei mir war es etwas seelisches, das eine körperliche Heilung nach sich zog. Heute habe ich keine dieser Hüftschmerzen mehr (aber eben nicht, weil Gott da "direkt eingegriffen" hätte, also am Schmerz selbst "herumgedoktort" hätte); dies aber eben nicht durch Ärzte, Physiotherapeuten oder oder ... sondern eine Veränderung meines Innenlebens, das sich unmittelbar auf meinen Körper auswirkte.

Die Frage wäre zuerst, was uns überhaupt krank macht. Geht es um körperliche "Gebrechen" unseres Knochengerüstes, mit all den Sehnen und Muskeln im Zusammenspiel, die wir ---vom Kopf her - steuern und beanspruchen, so sind es oft Folgeschäden von Fehlbeanspruchen, wo unser Kopf (unser Denken in seinen Ansprüchen, was wir unserem Körper abverlangen, wohin wir ihn bewegen wollen) unseren Körper in eine bestimmte Richtung lenkt.

Neben den Reibungsverlusten durch unsere Schwerkraft auf der Erde, deren sich unsere Zellerneuerung irgendwann nicht mehr schnell genug anpassen kann (Altern) sind es also in erster Linie "falsche" Verhaltensmuster, die uns krank machen. Worin wir unter bestimmten Arbeiten, die uns abverlangt werden, krank werden können.

Die Bibel beschreibt den Menschen aus Körper und Geist. Die griechischen Philosophen gaben nun noch eine unsterbliche Seele hinzu. Den göttlichen Funken, woraus ein humanistisches Menschenbild entstand, was den Menschen etwas gutes (im Kern - seiner Seele) und die Fähigkeit böses (schlechtes) zu tun, zuspricht.

Unser Geist - unser Denken - wird dann entweder von Gott bestimmt, oder von den "Geistern" dieser Welt, die uns sagen wollen, was gut für uns ist.

Insofern wird es eine Zeit geben, wo der Teufel keine Macht auf Erden hat und die Menschen sehr alt werden. Weil der Mensch nicht mehr in eine Richtung getrieben wird dann, worin er krank wird. Sich hier nicht mehr treiben lässt.

resah antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102

kleiner Einwand...

Veröffentlicht von: @resah

Die Bibel beschreibt den Menschen aus Körper und Geist. Die griechischen Philosophen gaben nun noch eine unsterbliche Seele hinzu. Den göttlichen Funken, woraus ein humanistisches Menschenbild entstand, was den Menschen etwas gutes (im Kern - seiner Seele) und die Fähigkeit böses (schlechtes) zu tun, zuspricht.

1Thess 5,23 Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für das Kommen unseres Herrn Jesus Christus.

Der Geist wird wiedergeboren (nicht der Intellekt) und soll fortan die Seele und den Körper bestimmen.

ehm... in der Bibel steht viel über Seele, resp. Herz (hebr. leb; griech psyche) als Sitz des Denkens, Entscheidens und der Gefühle.

Im Griechischen wurde der biblische Geist ( ruach des Menschen) auf Intellekt umgedeutet und der Mensch auf den Verstand reduziert. So wie du es anschließend in diesem Absatz ausdrückst:

Veröffentlicht von: @resah

Unser Geist - unser Denken - wird dann entweder von Gott bestimmt, oder von den "Geistern" dieser Welt, die uns sagen wollen, was gut für uns ist.

deborah71 antworten
Resah
 Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 942

wiedergeboren - aus Wasser und Geist

Veröffentlicht von: @deborah71

1Thess 5,23 Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für das Kommen unseres Herrn Jesus Christus.

Veröffentlicht von: @deborah71

Der Geist wird wiedergeboren (nicht der Intellekt) und soll fortan die Seele und den Körper bestimmen.

Wie kann der Geist - und welcher denn nun, wenn wir bezüglich unseres Denkvermögens von einem Geist sprechen - wiedergeboren werden? Gott schenkt uns einen neuen beständigen Geist. Sein Geist hilft unserem Geiste auf, heißt es.

Johannes 3,
5  »Ich versichere dir«, entgegnete Jesus, »nur wer durch Wasser und durch Gottes Geist neu geboren wird, kann in Gottes Reich kommen!
6 Ein Mensch kann immer nur menschliches Leben hervorbringen. Wer aber durch Gottes Geist geboren wird, bekommt neues Leben.
7 Wundere dich deshalb nicht, dass ich dir gesagt habe: ›Ihr müsst neu geboren werden.‹
8 Es ist damit wie beim Wind: Er weht, wo er will. Du hörst ihn, aber du kannst nicht erklären, woher er kommt und wohin er geht. So ist es auch mit der Geburt aus Gottes Geist.«

Aber es gibt Menschen, die lediglich aus dem Geist geboren sind. Die einen Schein von Frömmigkeit haben, aber das nicht mit ihrem Leben verkörpern - dessen Kraft damit leugnen...

Veröffentlicht von: @deborah71

ehm... in der Bibel steht viel über Seele, resp. Herz (hebr. leb; griech psyche) als Sitz des Denkens, Entscheidens und der Gefühle.

Ist mir bekannt und wir können gerne uns alle diesbezüglichen Stellen einzeln ansehen. Wobei hier dann das Herz eine wichtige Rolle einnimmt. Als Seele wird der Mensch oft als Ganzes - als Individum --bestehend aus Körper und Geist - bezeichnet.

Veröffentlicht von: @deborah71

Im Griechischen wurde der biblische Geist ( ruach des Menschen)

Durch Gottes Geist (ruach - Wind/Atem neu übersetzt) schuf Gott die Welt. Gott - und nicht der Mensch hat die Welt geschaffen. Der Mensch hat dann auch nicht Ruach eingehaucht bekommen, sonder Nefesch (Lebensodem) -- was aber nicht mit Gottes Geist gleichzusetzen ist. Sonst müsste der Mensch nicht von neuem geboren werden, hätte er diesen Geist schon in sich,

resah antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @resah

Wie kann der Geist - und welcher denn nun, wenn wir bezüglich unseres Denkvermögens von einem Geist sprechen - wiedergeboren werden? Gott schenkt uns einen neuen beständigen Geist. Sein Geist hilft unserem Geiste auf, heißt es.

Ich spreche bezgl Denkvermögen nicht vom menschlichen Geist in Übereinstimmung mit der Schrift. Kein Wir an dieser Stelle. 😊

Veröffentlicht von: @resah

Aber es gibt Menschen, die lediglich aus dem Geist geboren sind. Die einen Schein von Frömmigkeit haben, aber das nicht mit ihrem Leben verkörpern - dessen Kraft damit leugnen...

Was rührst du denn jetzt durcheinander?

Veröffentlicht von: @resah

Durch Gottes Geist (ruach - Wind/Atem neu übersetzt) schuf Gott die Welt. Gott - und nicht der Mensch hat die Welt geschaffen. Der Mensch hat dann auch nicht Ruach eingehaucht bekommen, sonder Nefesch (Lebensodem) -- was aber nicht mit Gottes Geist gleichzusetzen ist. Sonst müsste der Mensch nicht von neuem geboren werden, hätte er diesen Geist schon in sich,

Gottes Geist ist Ruach Elohim ( 1. Mose 1,4) oder später auch Ruach HaKodesh... nicht einfach Ruach. 😊

Nefesh wird gebraucht bei : lebendige Seele.

Und der spezielle Lebensodem, der den Menschen vom Tier unterscheidet ist nishmat chayyim.

deborah71 antworten
Resah
 Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 942

Arbeit am Wort

Veröffentlicht von: @deborah71

Ich spreche bezgl Denkvermögen nicht vom menschlichen Geist in Übereinstimmung mit der Schrift. Kein Wir an dieser Stelle. 😊

sondern von was dann?

Veröffentlicht von: @deborah71

Was rührst du denn jetzt durcheinander?

was meinst du denn das ich durcheinander rühre?

Veröffentlicht von: @deborah71

Gottes Geist ist Ruach Elohim ( 1. Mose 1,4) oder später auch Ruach HaKodesh... nicht einfach Ruach. 😊

Was bedeutet das jetzt für den Menschen. Für Adam und Eva am Beispiel in Eden. Hatten sie Ruach? Den Geist Gottes?

Veröffentlicht von: @deborah71

Nefesh wird gebraucht bei : lebendige Seele.

wurde eine lebendige Seele - als Gott den Menschen schuf...
ist der Mensch deshalb auch schon Kind Gottes? Ist er hier schon zur Kindschaft gelangt, auf das er Jesus zum Bruder, Freund, Herrn hat?

Veröffentlicht von: @deborah71

Und der spezielle Lebensodem, der den Menschen vom Tier unterscheidet ist nishmat chayyim.

Habe ich von gehört. Leben auf das Tier bezogen. Welches nicht nach dem Bilde Gottes geschaffen ist. Welcher Unterschied besteht also zwischen der Seele - der Persönlichkeit des Menschens und der Seele eines Tieres?

resah antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @resah
Veröffentlicht von: @resah

Ich spreche bezgl Denkvermögen nicht vom menschlichen Geist in Übereinstimmung mit der Schrift. Kein Wir an dieser Stelle. 😊

Veröffentlicht von: @resah

sondern von was dann?

Denkvermögen bzw Intellekt gehört zur Seele, so wie Wille und Emotionen.

Geist ist unser innerstes Sein, das uns lebendig hält, das mit Gott kommunizieren kann, was sich dann auf der Seele widerspiegelt.

Bitte versuch mal deine genannten Bibelstellen so zu lesen, dass du bei menschlichen Geist an dein Ich denkst und nicht an deinen Intellekt.

Veröffentlicht von: @resah

Was bedeutet das jetzt für den Menschen. Für Adam und Eva am Beispiel in Eden. Hatten sie Ruach? Den Geist Gottes?

Sie waren angehaucht worden und wurden durch den Geist Gottes zu einer lebendigen Seele (wörtlich: einem atmenden Lebewesen) das zusätzlich den nishmat chayyim erhielt.
Dies wirkte der Ruach Elohim, dadurch wurden sie aber nicht zu Ruach Elohim.

Veröffentlicht von: @resah

wurde eine lebendige Seele - als Gott den Menschen schuf...
ist der Mensch deshalb auch schon Kind Gottes? Ist er hier schon zur Kindschaft gelangt, auf das er Jesus zum Bruder, Freund, Herrn hat?

Nein. Er ist zu diesem Zeitpunkt Geschöpf Gottes.
Die Kindschaft durch Jesus Christus, , so wie sie im NT beschrieben ist, ist erst nach dem Kreuz möglich.

Veröffentlicht von: @resah

Habe ich von gehört. Leben auf das Tier bezogen. Welches nicht nach dem Bilde Gottes geschaffen ist. Welcher Unterschied besteht also zwischen der Seele - der Persönlichkeit des Menschens und der Seele eines Tieres?

Ein Tier lebt nach den gegebenen Instinkten. Es ist nie als Repräsentant (nach dem Bilde Gottes, hebr. tselem) und auch nie zur Verwaltung der Erde eingesetzt worden. Es ist auch nicht moralisch verantwortlich und auch nicht rechenschaftspflichtig. Dazu fehlt dem Tier nishmat chayyim.

Der Mensch hat nishmat chayyim bekommen und den Auftrag, Repräsentant und Haushalter über die Erde im Sinne Gottes zu sein.

deborah71 antworten
Resah
 Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 942

Verstand, Geist und Auftrag

Veröffentlicht von: @deborah71

Geist ist unser innerstes Sein, das uns lebendig hält, das mit Gott kommunizieren kann, was sich dann auf der Seele widerspiegelt.

Wenn es heißt in Römer 8,26 das der Geist unserer Schwachheit aufhilft und Paulus einen Unterschied beschreibt zwischen seinem Verstand und seinem Geist:

1. Korinther 14,
15 Wie soll es aber sein? Ich will beten mit dem Geist und will auch beten mit dem Verstand; ich will Psalmen singen mit dem Geist und will auch Psalmen singen mit dem Verstand.

Dann wird hier eine Trennung gezogen, zwischen dem menschlichen Verstande, dem menschlichen Denkvermögen (was eine biochemische/elektrische Funktion unseres Gehirnes - was zum Körper gehört) ist, und dem Geist Gottes - der hier unserer ---körperlich bedingten ---- Schwachheit (wie es im Lutherdeutsch nach Römer 8,26 heißt) aufhilft, dann sehen wir den Körper - den Menschen im Spannungsfeld von Gottes Geist. Von Gott und im Spannungsfeld von den Geistern dieser Welt (Epheser 6) die uns in unserem Denken bestimmen wollen.

Selbst in der Hirnforschung ist es bekannt, das das Gehirn sich nicht selbst denkt, sondern gedacht wird. Das der Mensch also immer in einem Spannungsfeld leben, von dem, was sein Denken bestimmt. Inspiriert. Und der Apostel Johannes folgert daraufhin, das wie so entweder Kinder des Teufels oder Kinder Gottes sind. Noch in Finsternis. Noch auf dem Weg zum Licht oder schon Licht und Salz selbst. In Christus.

Veröffentlicht von: @deborah71

Sie waren angehaucht worden und wurden durch den Geist Gottes zu einer lebendigen Seele (wörtlich: einem atmenden Lebewesen) das zusätzlich den nishmat chayyim erhielt.
Dies wirkte der Ruach Elohim, dadurch wurden sie aber nicht zu Ruach Elohim.

Das ist ein schöner wichtiger ergänzender Hinweis, den man sich ableiten kann, wenn man der hebräischen Sprache mächtig ist (ich lerne sie erst langsam - da wo ich anders im Deutschen mit meinem Verständnis an Grenzen komme), macht den Menschen aber deswegen nicht zu einem Kind Gottes.

Wir wir dann in Eden erleben können. Manche Ausleger meinen, der Mensch sei hier aus seiner Ebenbildlichkeit Gottes herausgefallen, als er am Gebot Gottes scheiterte. Das er aber scheitern musste, weil er in seinen Begierden des alten Menschens - die er schon hatte - erst geweckt wurde (durch die Schlange), wird dabei übersehen.

Veröffentlicht von: @deborah71

Nein. Er ist zu diesem Zeitpunkt Geschöpf Gottes.
Die Kindschaft durch Jesus Christus, , so wie sie im NT beschrieben ist, ist erst nach dem Kreuz möglich.

Sehr richtig. Geschöpf Gottes zu Beginn in Eden, Kindschaft geschieht für den Sünder erst dort, wo er wiedergeboren wird, durch den Geist Gottes.

Veröffentlicht von: @deborah71

Ein Tier lebt nach den gegebenen Instinkten. Es ist nie als Repräsentant (nach dem Bilde Gottes, hebr. tselem) und auch nie zur Verwaltung der Erde eingesetzt worden. Es ist auch nicht moralisch verantwortlich und auch nicht rechenschaftspflichtig. Dazu fehlt dem Tier nishmat chayyim.

Warum wird die Schlange in Eden dann zu den Tieren gezählt?

Veröffentlicht von: @deborah71

Der Mensch hat nishmat chayyim bekommen und den Auftrag, Repräsentant und Haushalter über die Erde im Sinne Gottes zu sein.

Repräsentant nicht. Das wäre eigentlich Christus. Auf den hin zu alles geschaffen wurde. Der das Ziel des Menschen ist, darin befunden zu werden.

1. Mose 1,
27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht

resah antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102

Röm 8,26 spricht vom Heiligen Geist. (Bezug Vers 23 Geist als Erstlingsgabe)

Paulus spricht in 1, Kor 14,15 von seinem menschlichen Geist und seinem Verstand.
Das ist z.B. eine tolle Stelle, um Geist und Verstand beim Menschen zu unterscheiden und eine Funktionsweise des Geistes zu erleben, der eher unbemerkt im Hintergrund agiert: die Sprachenrede.
Dabei wirkt Gottes Geist direkt über den Input in den Menschlichen Geist und was man dann wahrnimmt, spricht man aus.

Verstehst du nun Röm 8,26 auf den menschlichen Geist, so bleibt diese Aussage praktisch gleich: Dabei wirkt Gottes Geist direkt über den Input in den menschlichen Geist und was man dann wahrnimmt, spricht man aus.

Veröffentlicht von: @resah

Selbst in der Hirnforschung ist es bekannt, das das Gehirn sich nicht selbst denkt, sondern gedacht wird. Das der Mensch also immer in einem Spannungsfeld leben, von dem, was sein Denken bestimmt. Inspiriert. Und der Apostel Johannes folgert daraufhin, das wie so entweder Kinder des Teufels oder Kinder Gottes sind. Noch in Finsternis. Noch auf dem Weg zum Licht oder schon Licht und Salz selbst. In Christus.

Worauf beziehst du dich da genau? So in den Raum geworfen, verstehe ich diesen Abschnitt nicht.

Veröffentlicht von: @resah
Veröffentlicht von: @deborah71

Ein Tier lebt nach den gegebenen Instinkten. Es ist nie als Repräsentant (nach dem Bilde Gottes, hebr. tselem) und auch nie zur Verwaltung der Erde eingesetzt worden. Es ist auch nicht moralisch verantwortlich und auch nicht rechenschaftspflichtig. Dazu fehlt dem Tier nishmat chayyim.

Veröffentlicht von: @resah

Warum wird die Schlange in Eden dann zu den Tieren gezählt?

Hast du hier das Gegenteil von dem verstanden, was ich schrieb?
Die Schlußfolgerung müsste heißen: Deswegen wird die Schlange zu den Tieren gezählt, eben weil ihr nishmat chayyim fehlt, wenn du von der Schöpfung ausgehst.

Veröffentlicht von: @resah
Veröffentlicht von: @deborah71

Der Mensch hat nishmat chayyim bekommen und den Auftrag, Repräsentant und Haushalter über die Erde im Sinne Gottes zu sein.

Veröffentlicht von: @resah

Repräsentant nicht. Das wäre eigentlich Christus. Auf den hin zu alles geschaffen wurde. Der das Ziel des Menschen ist, darin befunden zu werden.

tselem heißt Bild, Idol, Figur, Repräsentant. tselem ist abgeleitet von tsel = Schatten

Christus ist kein Repräsentant, kein Schatten, sondern Gott in einem Körper gekommen.

deborah71 antworten
Resah
 Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 942
Veröffentlicht von: @deborah71

Verstehst du nun Röm 8,26 auf den menschlichen Geist, so bleibt diese Aussage praktisch gleich: Dabei wirkt Gottes Geist direkt über den Input in den menschlichen Geist und was man dann wahrnimmt, spricht man aus.

Nun hat aber nicht jeder Mensch auch Gottes Geist als inspirierende Kraft erlebt, erfahren. Was ist mit den Menschen, die noch nicht wiedergeboren wurden? Von wem werden sie inspiriert, bestimmt?

Veröffentlicht von: @deborah71

Hast du hier das Gegenteil von dem verstanden, was ich schrieb?
Die Schlußfolgerung müsste heißen: Deswegen wird die Schlange zu den Tieren gezählt, eben weil ihr nishmat chayyim fehlt, wenn du von der Schöpfung ausgehst.

Wenn der Mensch über die Tiere herrschen soll, heißt das dann, wennn die Schlange in Eden ja ganz offensichtlich kein Tier im Sinne der uns bekannt Tierwelt ist sondern für Satan steht, das der Mensch über die Engel herrschen soll?

Veröffentlicht von: @deborah71

Christus ist kein Repräsentant, kein Schatten, sondern Gott in einem Körper gekommen.

Hat der Schöpfergott sein himmlisches Reich verlassen, um ebenmal in Maria Mensch zu werden? Ist hier nicht vielmehr in und an Maria sein heiliger Geist schöpferisch tätig geworden, auf das Jesus gezeugt wurde. Als Sohn Gottes?

Wie könnte ein Sohn Gottes denn sonst einen Gott im Himmel Vater nennen, wenn der Vater selbst der Sohn ist?

resah antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @resah

Nun hat aber nicht jeder Mensch auch Gottes Geist als inspirierende Kraft erlebt, erfahren. Was ist mit den Menschen, die noch nicht wiedergeboren wurden? Von wem werden sie inspiriert, bestimmt?

Von ihrem Gewissen, ihrer Intuition, ihren Gedankenmustern, ihren Emotionen.

Veröffentlicht von: @resah

Wenn der Mensch über die Tiere herrschen soll, heißt das dann, wennn die Schlange in Eden ja ganz offensichtlich kein Tier im Sinne der uns bekannt Tierwelt ist sondern für Satan steht, das der Mensch über die Engel herrschen soll?

Einige halten die Schlange im Paradies für Satan, andere wiederum für den bösen Trieb jetzer ra, der wider den guten Trieb jetzer tov im Menschen streitet.
Da gibt es eine äusserst interessante Schreibweise an einer Stelle im Hebräischen, da ist das Wort für Trieb jetzer mit zwei j geschrieben, also jjetzer. Darüber habe ich letztes Jahr gelesen, wie das gedeutet werden kann, eben auf guten und bösen Trieb.
Satan kommt im AT erst später vor.

Vor einigen Wochen hatten wir in der Zoom-Hebräischstunde einen Vortragenden, der Tiere in der Schrift auf innere Befindlichkeiten auslegte... er brachte das am Beispiel der Eselin von Bileam. War sehr interessant.
Und so wundert es mich nicht, dass Satan versucht über die Aktivierung des bösen Triebes, seine ungute Herrschaft auszuüben, wenn ein Mensch ihm das erlaubt.

Veröffentlicht von: @resah

Wie könnte ein Sohn Gottes denn sonst einen Gott im Himmel Vater nennen, wenn der Vater selbst der Sohn ist?

Das ist das Geheimnis der Dreieinigkeit, dass Vater, Sohn und Heiliger Geist alle Gott sind und doch voneinander verschieden.
Es ist also deutlicher, nicht Sohn Gottes, sondern Gott-Sohn zu schreiben.

deborah71 antworten
Resah
 Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 942
Veröffentlicht von: @deborah71

Von ihrem Gewissen, ihrer Intuition, ihren Gedankenmustern, ihren Emotionen.

Würde bedeuten, Gott beeinflusst und umgibt durch seinen heiligen Geist jeden Menschen und der Mensch müsste nur Mittel und Wege finden um Gott zu finden.

Gott täte sich nicht mehr uns offenbaren, sondern wir wären gefragt ihn in uns zu entdecken - ?

Veröffentlicht von: @deborah71

Einige halten die Schlange im Paradies für Satan, andere wiederum für den bösen Trieb jetzer ra, der wider den guten Trieb jetzer tov im Menschen streitet.
Da gibt es eine äusserst interessante Schreibweise an einer Stelle im Hebräischen, da ist das Wort für Trieb jetzer mit zwei j geschrieben, also jjetzer. Darüber habe ich letztes Jahr gelesen, wie das gedeutet werden kann, eben auf guten und bösen Trieb.
Satan kommt im AT erst später vor.

1. Mose 3,
14 Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du das getan hast, seist du verflucht vor allem Vieh und allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Staub fressen dein Leben lang. 15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

Wäre die Frage, wie dieser Vers von dir zu verstehen ist dann -? Ist ja ein Fluch Gottes über diese Schlange in Eden, die hier in ihrem Lauf bestimmt wird.

Veröffentlicht von: @deborah71

der Tiere in der Schrift auf innere Befindlichkeiten auslegte... er brachte das am Beispiel der Eselin von Bileam. War sehr interessant.

Interessant, aber irreführend für mich wenn wir nicht nur von unseren Trieben und Begierden bestimmt werden, wie es in der Apostelgeschichte Paulus beschreibt:

Apostelgeschichte 26,
17 Und ich will dich erretten von deinem Volk und von den Heiden, zu denen ich dich sende,
18 um ihre Augen aufzutun, dass sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott. So werden sie Vergebung der Sünden empfangen und das Erbteil mit denen, die geheiligt sind durch den Glauben an mich.

Wir können also in Finsternis - in Unkenntnis über uns selbst und über Gott leben, in der Annahme, Gott in uns selbst zu finden z.B.
Von diesen Vorstellung kann sich dann derjenige abwenden, sie als falsch erkennen, dort wo Gott uns die Augen dafür öffnet..

Haben wir geöffnete Augen oder tappen wir diesbezüglich noch im Dunkeln?

Und es wird von einer Gewalt des Satans gesprochen, der uns bindet in unseren Sünden, uns darin anklagt, uns darin verführt, das wir nicht den Weg zum Licht sehen. Verblendet werden von ihm als Heilsbringer. So wie in Eden Eva hier vom Satan verführt wurde, im Blick auf die Befriedigung ihrer Begierden so werden zu können wie Gott ist, darin zu erfahren, was Gut und Böse bedeutet um dann selbst Maßstäbe zu setzen. Selbst so zu sein wie Gott.

Veröffentlicht von: @deborah71

Das ist das Geheimnis der Dreieinigkeit, dass Vater, Sohn und Heiliger Geist alle Gott sind und doch voneinander verschieden.
Es ist also deutlicher, nicht Sohn Gottes, sondern Gott-Sohn zu schreiben.

Ein neues Thema, wo wir untersuchen müssten, was denn der Unterschied zwischen Vater und Sohn ist. Wer hat wen gezeugt. Wer war zuerst da? Auf wen ist der Blick des Sohnes gerichtet?

resah antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @resah

Würde bedeuten, Gott beeinflusst und umgibt durch seinen heiligen Geist jeden Menschen und der Mensch müsste nur Mittel und Wege finden um Gott zu finden.

Es bedarf schon einer Offenbarung von Gott her... viele Menschen versuchen am Kreuz vorbei zu Gott zu kommen durch Leistung und Selbsterlösungsversuche.
Das Kreuz Christi mit seinem stellvertretenden Tod an unserer Statt ist durch nichts zu ersetzen.

Im Judentum wird die Schlange im Paradies nicht als Satan verstanden, im Christentum schon. Das wird im NT ja deutlich.

Veröffentlicht von: @resah

Wir können also in Finsternis - in Unkenntnis über uns selbst und über Gott leben, in der Annahme, Gott in uns selbst zu finden z.B.
Von diesen Vorstellung kann sich dann derjenige abwenden, sie als falsch erkennen, dort wo Gott uns die Augen dafür öffnet..

Gott öffnet die Augen des Herzens... und der Heilige Geist überführt von der Sünde, nicht an Jesus zu glauben.

Veröffentlicht von: @resah

Haben wir geöffnete Augen oder tappen wir diesbezüglich noch im Dunkeln?

Sprichst du von dir in der Mehrzahl mit wir?

Jesus ist mein HErr und Retter, schon lange... also ich falle nicht unter dein wir.
Meine Sünden sind am Kreuz erledigt.

Veröffentlicht von: @resah

Ein neues Thema, wo wir untersuchen müssten, was denn der Unterschied zwischen Vater und Sohn ist. Wer hat wen gezeugt. Wer war zuerst da? Auf wen ist der Blick des Sohnes gerichtet?

Wir müssen nicht untersuchen. Du kannst das Thema in der Schrift untersuchen. Gutes Gelingen 😊

deborah71 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328

Danke für diese wichtige Klarstellung, was 'Geist' bedeutet, eben nicht Verstand. Deshalb wir Glaube auch so oft mit Für-wahr-halten verwechselt und Beziehung mit Bekenntnis.

GBY
Clay

clay antworten
Resah
 Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 942

Sünder sein - sich als böse erkennend - und sündigen, dem Bösen folgen

Veröffentlicht von: @deborah71

Im Judentum wird die Schlange im Paradies nicht als Satan verstanden, im Christentum schon. Das wird im NT ja deutlich.

Es ist hier erstmal ein Tier - was schlauer war, als die anderen Tiere, die Gott am fünften Tage geschaffen hatte.

Veröffentlicht von: @deborah71

Gott öffnet die Augen des Herzens... und der Heilige Geist überführt von der Sünde, nicht an Jesus zu glauben.

Gott öffnet kein Herz. Siehe Offenbarung 3,

20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.

Das Herz ist von Jugend an böse und verfinstert, dort wo es in dem weiterlebt - worin es das Böse erkennt...

Adam und Eva erkannten das Böse dort, wo sie den Gedanken und Worten der Schlange Glauben schenkten, vertrauten, sich hierin definierten... sich hierin als Sünder erkannten, vor Gott bloss und nackt... getrennt...nun stehend/seiend.

Veröffentlicht von: @deborah71

Jesus ist mein HErr und Retter, schon lange... also ich falle nicht unter dein wir.
Meine Sünden sind am Kreuz erledigt.

das sagst du so einfach.... entscheidend wird sein, worin du vor Gott dann befunden wirst...

resah antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102

Das wird jetzt hier sehr off topic...
...Meriadoc ging es in seinem Thread um etwas anderes.

Veröffentlicht von: @resah
Veröffentlicht von: @deborah71

Jesus ist mein HErr und Retter, schon lange... also ich falle nicht unter dein wir.
Meine Sünden sind am Kreuz erledigt.

Veröffentlicht von: @resah

das sagst du so einfach.... entscheidend wird sein, worin du vor Gott dann befunden wirst...

Da lass ich dich jetzt mal mit deinem Zweifelsäen allein. 😌

deborah71 antworten
Resah
 Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 942
Veröffentlicht von: @deborah71

Da lass ich dich jetzt mal mit deinem Zweifelsäen allein. 😌

sagt mir nun jemand, der nicht mehr bereit ist, argumentativ seine Position zu begründen

resah antworten
Resah
 Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 942

aus dem Geist geboren
zu sein --

und nicht aus Wasser (dem Wasserbad des Wortes, was uns reinwäscht von Schuld) und Geist (dem heiligen Geist, der uns eine Richtung/Ziel erkennen/gehen lässt, der uns vergangenes und verborgenes aufzeigt)

gleicht dann einem Menschen, der eingenommen wurde von einer ihn nun bestimmtenden Macht, die ihn glauben lassen will, das die Welt so ist, wie sie zu sein scheint.... wie sie ihm diktiert wurde und wie der Betreffende diese Welt nun so weiter diktieren möchte....weil er es nicht besser weiß, nicht besser tun kann

resah antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102

Ich kann deine Antwort...
...nicht meinem Post zuordnen.

deborah71 antworten
Resah
 Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 942
Veröffentlicht von: @deborah71

Es bedarf schon einer Offenbarung von Gott her... viele Menschen versuchen am Kreuz vorbei zu Gott zu kommen durch Leistung und Selbsterlösungsversuche.
Das Kreuz Christi mit seinem stellvertretenden Tod an unserer Statt ist durch nichts zu ersetzen.

Es bedarf vor allem einer Portion gesunden Menschenverstandes die Bibel hier zumindest nicht falsch zu verstehen. Denn des Lesens sind wir ja alle kundig.

Das jetzt viele Menschen "am Kreuz vorbei "zu Gott kommen wollen durch "Leistung und Selbsterlösungsversuche" ist nun nicht neues, nur das du mir das nicht unterstellen kannst. Nach all dem was ich bislang hier kundgetan habe. Insofern bist du gerade dabei, ganz subtil hier meine Beiträge madig zu machen. Was in einem vorigen Beitrag von dir, auf den ich zuletzt geantwortet habe, dann noch deutlicher wurde von dir: "dann lass ich dich jetzt mal allein, in deinem Versuch zu verwirren...."

Diese Art der Diskussion ist dann weder sachbezogen noch thematisch konstruktiv.

Veröffentlicht von: @deborah71

Im Judentum wird die Schlange im Paradies nicht als Satan verstanden, im Christentum schon. Das wird im NT ja deutlich.

Ist mir bekannt.

Veröffentlicht von: @deborah71

Gott öffnet die Augen des Herzens... und der Heilige Geist überführt von der Sünde, nicht an Jesus zu glauben.

Und hier postulierst du nun etwas: Das Gott die Augen des Herzen öffnen würde - was sich dann allerdings nicht von dir mit Bibelstellen belegen lässt und sich damit als dein ganz persönliches Verständnis in den Raum stellt.

Veröffentlicht von: @deborah71
Veröffentlicht von: @resah

Haben wir geöffnete Augen oder tappen wir diesbezüglich noch im Dunkeln?

Veröffentlicht von: @deborah71

Sprichst du von dir in der Mehrzahl mit wir?

Haben - wir Menschen -- dann geöffnete Augen - dann KÖNNEN wir dieses auch mit der Bibel belegen und es anhand von Bibelversen aufzeigen.
Wollen wir aber unsere Theologie unabhängig und im Widerspruch zu klaren Aussagen der Schrift begründen, dann tappen wir tatsächlich im Dunkeln. Zumindest aus der Sicht derjenigen, die die Wahrheit in der Bibel erkannt haben.

Veröffentlicht von: @deborah71

Jesus ist mein HErr und Retter, schon lange... also ich falle nicht unter dein wir.
Meine Sünden sind am Kreuz erledigt.

Darüber brauchen wir dann wohl nicht zu streiten. Das durch Jesus uns Sünden vergeben worden sind. Es bleibt nur die Frage, ob wir dann auch durch den heiligen Geist in Christus leben, Überwinder sind, uns der Sünde für gestorben halten, auf das wir die Werke Gottes wirken können - oder ob wir noch im Tod bleiben. Unser "Glaube" nur aus persönlicher Erkenntnis besteht -?

Veröffentlicht von: @deborah71

Wir müssen nicht untersuchen. Du kannst das Thema in der Schrift untersuchen. Gutes Gelingen 😊

Müssen tun wir natürlich nichts. Bei dir sehe ich aber auch kein Wollen, kein Hinterfragen wollen deiner eigenen Ansicht, und ich sehe kein Eingehen auf meine Sichtweise.
Was dir natürlich freigestellt ist, aber für mich an dieser Stelle dann das Gespräch mit dir beenden tut.

resah antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @resah

Das jetzt viele Menschen "am Kreuz vorbei "zu Gott kommen wollen durch "Leistung und Selbsterlösungsversuche" ist nun nicht neues, nur das du mir das nicht unterstellen kannst. Nach all dem was ich bislang hier kundgetan habe. Insofern bist du gerade dabei, ganz subtil hier meine Beiträge madig zu machen.

Aha.....du ziehst dir einen Schuh an, den ich dir gar nicht hingestellt habe.
Das ist weder sachbezogen, noch thematisch konstruktiv 😊

Veröffentlicht von: @resah

Und hier postulierst du nun etwas: Das Gott die Augen des Herzen öffnen würde - was sich dann allerdings nicht von dir mit Bibelstellen belegen lässt und sich damit als dein ganz persönliches Verständnis in den Raum stellt.

Eph 1,18 Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist ....

Veröffentlicht von: @resah

Was in einem vorigen Beitrag von dir, auf den ich zuletzt geantwortet habe, dann noch deutlicher wurde von dir: "dann lass ich dich jetzt mal allein, in deinem Versuch zu verwirren...."

falsch wiedergegeben. Ich schrieb:

Da lass ich dich jetzt mal mit deinem Zweifelsäen allein.

https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12795251&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0

Segen dir
lg
Deborah

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @resah

Oder vor einem Pfahl im Fleisch, wie Paulus sein Leiden beschreibt -- was immer das auch war.

Du bringst mich auf eine Idee...
Eine Verbindung zum AT hatte ich schon gefunden.

Eine weitere Möglichkeit steht mir noch offen:
ältere Übertragungen/Übersetzungen ins Hebräische. Da kann ich mal Stöbern gehen.

Veröffentlicht von: @resah

Heilung geschieht ja zumindest erstmal dort, wo der Mensch unter einen neuen Machtbereich (des heiligen Geistes) kommt. Und dieser wirkt auch Heilung des Körpers, insofern das, was uns bisher getrieben hat, unseren Körper zu schädigen, nun nicht mehr Lebensbestimmend ist. Wir ein Stückweit nun die Möglichkeit haben zu einem gesunden Gleichgewicht zwischen Körper und Geist zu gelangen.

Das ist ein ganz wichtiger Blickwinkel. Danke dafür.
In diese Richtung habe ich schon einiges an Miterleben bei ehemaligen Patienten gehabt.
Wurde in der Seele etwas heil und kam Wahrheit in einige Gedankenmuster, dann taten sich neue Wege auf. Sei es, sich plötzlich gesünder verhalten zu können oder einen neuen Weg mit einem neuen Arzt gehen zu können, der Verbesserung brachte.

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15464
Veröffentlicht von: @deborah71

Wurde in der Seele etwas heil und kam Wahrheit in einige Gedankenmuster, dann taten sich neue Wege auf. Sei es, sich plötzlich gesünder verhalten zu können oder einen neuen Weg mit einem neuen Arzt gehen zu können, der Verbesserung brachte.

genau das ... 😌

neubaugoere antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @resah

Oder vor einem Pfahl im Fleisch, wie Paulus sein Leiden beschreibt -- was immer das auch war.

Paulus zählt es in 2Ko 11 sehr detailliert auf, Krankheit ist nicht darunter. Es sind Leiden um des Evangeliums willen, die ihm durch den Engel Satans von außen ('Pfahl für das Fleisch') zugefügt werden, eine Krankheit wäre im Fleisch.

LG.
Clay

clay antworten
Resah
 Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 942

Verschnittene

Veröffentlicht von: @clay

Paulus zählt es in 2Ko 11 sehr detailliert auf, Krankheit ist nicht darunter. Es sind Leiden um des Evangeliums willen, die ihm durch den Engel Satans von außen ('Pfahl für das Fleisch') zugefügt werden, eine Krankheit wäre im Fleisch.

der Pfahl im Fleisch ----

zielt in die Richtung die Jesus anspricht:

Mt 19,12 Denn es gibt Verschnittene, die von Geburt an so sind; und es gibt Verschnittene, die von den Menschen verschnitten worden sind; und es gibt Verschnittene, die sich selbst verschnitten haben um des Himmelreiches willen. Wer es fassen kann, der fasse es!

resah antworten
Resah
 Resah
(@resah)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 942

Heilen

Veröffentlicht von: @deborah71

Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass Gott heilen will, denn das ist einer seiner Namen.

Ich denke auch das Jesus auch heute noch Heilungen wirkt. Was uns dann aber nicht vor Altersgebrechen bewahrt. Oder vor einem Pfahl im Fleisch, wie Paulus sein Leiden beschreibt -- was immer das auch war.

Heilung geschieht ja zumindest erstmal dort, wo der Mensch unter einen neuen Machtbereich (des heiligen Geistes) kommt. Und dieser wirkt auch Heilung des Körpers, insofern das, was uns bisher getrieben hat, unseren Körper zu schädigen, nun nicht mehr Lebensbestimmend ist. Wir ein Stückweit nun die Möglichkeit haben zu einem gesunden Gleichgewicht zwischen Körper und Geist zu gelangen.

resah antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

Danke für diesen Bericht
Das ist heilende Begleitung von Jesus in deiner Biographie.

Ich habe ähnliches erlebt bei meiner Hüft-OP.

Ich hatte schon sehr, sehr lange Schmerzen. Über ein halbes Jahr wurde mir gesagt: Es geht nicht, wegen meiner SPASTISCHEN Athetose. Ich bin von Pontius zu Pilatus gewandert. Ich erinnerte mich dann, dass ich einen gläubigen Neurologen hatte, der mich schon länger behandelte.

Mit ihm ging ich die möglichen regionalen KH durch und wir entschieden uns gemeinsam für ein bestimmtes.

Trotzdem noch ein halbes Jahr Wartezeit. Inzwischen erfuhr ein guter Freund von mir von der OP in diesem Krankenhaus. Da er schon selbst dort öfter Patient war, ging er auf diese Station, zeigte seinen Notar-Ausweis und fragte nach dem Primar. Dr war nicht da, aber seine Stellvertreterin. Er bat sie um ein Gespräch, erzählte, dass er mich gut kennt und er wünsche sich, dass ich gut behandelt werde.

Der Termin kam immer näher, meine Nerven immer angespannter.
Dann kam bei mir der Wunsch auf, der OP-Arzt möge schon Erfahrungen mit Spastikern gemacht hat.

Im KH dann stellte sich raus: ein ziemlich junger Arzt. 😊 Er fragte ich, ob ich ihm vertrauen kann. Ich bin seine 8. Patientin mit dieser Behinderung. .-). Mir war zu diesem Zeitpunkt alles wurscht. Er war bei den Voruntersuchungen sehr genau, hat mich noch 2x zusätzlich untersucht und dann war der große Tag. Die OP dauerte 8 Stunden, weil das Becken auch verschoben war.

Der erste Gedanke war: keine Schmerzen mehr, als ich aufwachte.

Ich habe mit dieser OP zwar die Gehfähigkeit verloren, aber viel Lebensqualität gewonnen.

Manche mögen jetzt sagen: nicht geheilt. Für mich war der ganze Weg ein Wunder.

mmieks antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @mmieks

Der erste Gedanke war: keine Schmerzen mehr, als ich aufwachte.

wunderbar 😊

Veröffentlicht von: @mmieks

Manche mögen jetzt sagen: nicht geheilt. Für mich war der ganze Weg ein Wunder.

Du bist ganz eindeutig von der Ursache für die Schmerzen und von den Schmerzen geheilt/befreit worden.

Gott sei Dank 😊

deborah71 antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 163

Trophimus ließ ich in Milet krank zurück

(2. Tim 4:20)

sondern gebrauche ein wenig Wein um deines Magens willen und wegen deiner häufigen Krankheiten

(1. Tim 5:23)

Gott heilte hier weder Timotheus noch Trophimus durch den Paulus.

Ich glaube auf Jedenfall daran, dass Gott auch heute noch heilt. Wie und warum sind aber IHm überlassen. Mindestens geauso wichtig neben dem Glauben ist meiner Meinung nach auch das Motiv das im Herzen steckt, aus welchem heraus man Heilung durch Gebet wünscht.

Ein gutes biblisches Buch zum Thema Glaubensheilung ist https://www.amazon.de/Dein-Glaube-hat-dich-geheilt/dp/3893972684

Liebe Grüße
Jan

jan-s antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102

wann und durch wen....

Veröffentlicht von: @jan-s

Gott heilte hier weder Timotheus noch Trophimus durch den Paulus.

Guter Punkt, den du aufgreifst... wann und durch wen... was übermittelt eine Momentaufnahme...
....wie lese ich und schreibe ich evtl etwas fest, was nicht festgeschrieben gehört?

Da fehlt mir noch Jesus, der oft an dem Mann an der schönen Pforte vorbei ging und es kam weder ein Gespräch, noch eine Bitte, noch irgendetwas zustande... aber später bei Petrus und Johannes, war es dann soweit.

lg
Deborah

deborah71 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328

Gott will nicht jeden körperlich heilen

Angenommen, es wäre so: Was machst Du, wenn Du krank bist?
Was machst Du, bevor Du zum Arzt gehst, denn zu dem gehst Du ja in der Hoffnung, dass er weiß, wie Du wieder gesund werden kannst.
Aber angenommen, Gott will Dich nicht heilen, dann würdest Du ja seinem Willen zuwider handeln, wenn Du zum Arzt gehst.
Wie findest Du heraus, ob die Zusagen Gottes Dir gelten oder nicht?

Wir müssen unterscheiden zwischen dem generellen und dem konkreten Willen Gottes.
Der generelle Wille Gottes ist unsere vollständige Wiederherstellung: Rettung, Heilung, Befreiung. Deshalb trug Jesus am Kreuz auch alle unsere Krankheiten und Gebrechen.
Es geht doch vielmehr darum, dass ich wissen muss, wenn ich krank bin, ob seine Heilungszusage dann auch mir gilt
Mich interessiert nicht, wenn ich krank bin, ob andere geheilt oder nicht geheilt wurden/werden, sondern was ist mit mir?!
Wenn ich aber denke, Gott will nicht immer und nicht jeden heilen, warum dann ausgerechnet mich oder wie kann ich denn wissen, dass Er ausgerechnet mich heilen will und wann?

LG.
Clay.

clay antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 163

Wenn ich aber denke, Gott will nicht immer und nicht jeden heilen, warum dann ausgerechnet mich oder wie kann ich denn wissen, dass Er ausgerechnet mich heilen will und wann?

Das kannst du nicht wissen, nur daran erfahren, dass Gott dich eben nicht heilt. Du kannst ihn es dir aber vom IHm zeigen lassen, woran es bei dir liegt und eventuell etwas dagegen tun.

Folgendes habe ich über Heilung durch Gott gelernt:

- Gott heilt nur, wenn er die Ehre bekommt.
- Gott heilt nur durch Gebet, wenn der Glauben da ist.
- Gott heilt nur, wenn das Motiv im Herzen, aus dem heraus du Heilung wünscht, lauter ist.
- Gott heilt, wenn die Ursache der Krankheit (z.B. Sünde) ausgeräumt wird.
- Gott heilt auch durch Ärzte.
- Gott heilt nicht, wenn die Heilung dir schadet. Z.B. wenn du dich nach der Heilung überheben würdest.
- Krankheit kann von Gott zumindest vorrübergehend gewünscht sein:
* um dich schwach zu machen
* um dich näher zu Gott zu ziehen
* um dich von Sünde fernzuhalten
* um dir eine Lektion (in Demut/Dankbarkeit)
beizubringen
* um dich zum Glauben zu bringen
* damit du Zeugnis von Jesus geben kannst
* um dich einfühlsamer zu machen
* um mit Jesus zu leiden
* um Gott zu verherrlichen
* als Strafe
- Krankheit, die zum von Gott gewollten Tode führt, wird in der Regel nicht geheilt.

jan-s antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102

Ein paar Streiflichter:

Veröffentlicht von: @jan-s

- Gott heilt nur, wenn er die Ehre bekommt.

Gott-Sohn heilte 10 Aussätzige, aber nur einer kehrte um und gab Gott die Ehre.

Veröffentlicht von: @jan-s

- Gott heilt, wenn die Ursache der Krankheit (z.B. Sünde) ausgeräumt wird.

Jein.
Gott-Sohn heilte und sprach dann: Geh und sündige nicht wieder.

Veröffentlicht von: @jan-s

- Gott heilt nicht, wenn die Heilung dir schadet. Z.B. wenn du dich nach der Heilung überheben würdest.

2. Kö 20 Hiskia wurde geheilt, bekam 15 Lebensjahre geschenkt und prahlte mit seinem Gold vor dem König von Babel.

Veröffentlicht von: @jan-s

- Krankheit kann von Gott zumindest vorrübergehend gewünscht sein:

Veröffentlicht von: @jan-s

* als Strafe

Das nimmst du dann wohl als Vorbild und wenn du dein Kind strafen willst, dann bringst du es zum Arzt und lässt ihm eine Krankheit spritzen?

Ich denke, Clay wird dir da auf einiges ausführlicher antworten, als ich es gerade zu später Stunde tue.

deborah71 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @deborah71

Ich denke, Clay wird dir da auf einiges ausführlicher antworten, als ich es gerade zu später Stunde tue.

Vielleicht überrascht es Dich, aber ich sehe das im Prinzip auch so. Seine Liste ist nicht entweder ... oder, sondern sowohl ... als auch ...
Andererseits hast Du in gewisser Weise auch recht:

Veröffentlicht von: @deborah71

Gott-Sohn heilte 10 Aussätzige, aber nur einer kehrte um und gab Gott die Ehre.

Scheint so, dass es Jesus wert war, um des einen willen alle zu heilen.
Gott wurde durch die Heilung verherrlicht, auch wenn Ihm nur einer die Ehre gab.

Veröffentlicht von: @deborah71

Jein. Gott-Sohn heilte und sprach dann: Geh und sündige nicht wieder.

Das würde ich nicht voneinander trennen, denn Gott will Sünde vergeben und heilen und befreien = vollständig wiederherstellen. Deshalb würde ich der Reihenfolge keine Bedeutung beimessen.

Veröffentlicht von: @deborah71

Gott heilt nicht, wenn die Heilung dir schadet. Z.B. wenn du dich nach der Heilung überheben würdest.
2Kö 20 Hiskia wurde geheilt, bekam 15 Lebensjahre geschenkt und prahlte mit seinem Gold vor dem König von Babel.

Andere sagen, er hätte nicht bitten sollen, weil dann sein gottloser Sohn Manasse nicht geboren wäre. Ich denke, wenn Gott es nicht gewollt hätte, hätte Er Hiskias Gebet nicht erhört. Er wusste schon, dass Hiskia Ihn bitten würde, bevor Gott die Krankheit zuließ.

Letztendlich können wir das nur vermuten, dass Gott nicht heilt, wenn es uns schaden würde. Im Einzelfall denke ich schon, aber als grundsätzliche Aussage fände ich es problematisch.

Veröffentlicht von: @deborah71

Krankheit kann von Gott zumindest vorrübergehend gewünscht sein: * als Strafe

Veröffentlicht von: @deborah71

Das nimmst du dann wohl als Vorbild und wenn du dein Kind strafen willst, dann bringst du es zum Arzt und lässt ihm eine Krankheit spritzen?

Krankheit kommt nicht von Gott, deshalb passt dieser Vergleich nicht.
Es gibt in der Bibel z.B. dieses Beispiel:
Der König Asa hatte einen Propheten festgesetzt, weil dieser sein Verhalten im Auftrag Gottes gerügt hatte. Gott ließ eine Krankheit 'an den Füßen' zu, um zu erreichen, dass Asa sich mit Ihm auseinandersetzt und sein Fehlverhalten erkennt. Aber Asa fragte 'nur' die Ärzte, so dass er an der Krankheit starb. Das hatte Gott nicht gewollt, aber Asa kehrte nicht zu Gott um, obwohl er als Jude hätte wissen müssen, dass Krankheit, Hungersnot, usw. von Gott unter dem Überbegriff 'Fluch' genannt worden war, der sie dann treffen würde, wenn das Volk Israel Gott nicht folgen würde.

Ich kann mich nur immer wieder wiederholen:
Wir haben als Kinder und Erben Gottes eine Liebesbeziehung mit Gott, die die Bibel mit einer Vater-Kind-Beziehung oder der eines Bräutigams zu seiner Braut charakterisiert.
In einer solchen Beziehung ist es nicht normal, dass man nur das Buch liest, was diese Person geschrieben hat, sondern man spricht mit dem Autor.
Es ist in der Beziehung auch nicht normal, dass man morgens mit dem Partner am Frühstückstisch sitzt und ununterbrochen redet und bittet, und bevor der andere antworten kann, sagt: 'Also dann bis morgen, selbe Zeit, selbe Stelle.' So sagte mal ein Gemeindeältester zu mir: "Wenn ich morgens meine 'Stille-Zeit' gemacht habe, muss ich doch unter tags nicht mehr beten ..."

Ein Gebet muss ein Dialog sein, wo ich Gott anbete, Ihn lobe und Ihm danke, wo ich ihn frage, um seinen Willen in meiner aktuellen Situation zu erkennen und Fürbitte für andere zu tun. So gesehen ist die Liste wenig hilfreich, weil sie nicht ersetzen kann, Gott konkret zu fragen, um durch seine konkrete Antwort seinen Willen zu erkennen und in seinem Willen zu leben.

Jetzt ist es doch eine längere Stellungnahme geworden 😀

LG.
Clay

clay antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @clay

Jetzt ist es doch eine längere Stellungnahme geworden 😀

Hab ich nix gegen. Bei zu kurzen posts ist die Gefahr des Mißverstehens einfach erhöht.

Meiner Ansicht nach, muss man gut differenzieren, wem ist Gott wie begegnet... Pharao und Herodes z.B. sehr anders als den Israeliten und uns als Kindern Gottes in Christus.

deborah71 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @deborah71

Meiner Ansicht nach, muss man gut differenzieren, wem ist Gott wie begegnet... Pharao und Herodes z.B. sehr anders als den Israeliten und uns als Kindern Gottes in Christus.

Ich denke, dass Gott Menschen anders begegnet, mit denen Er einen Bund geschlossen hat: mit den Israeliten ('Alter Bund') und mit uns als seine Kinder ('Neuer Bund'), wie mit denen, die (noch) keine Beziehung zu Ihm haben.

LG.
Clay

clay antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 163

Gott-Sohn heilte 10 Aussätzige, aber nur einer kehrte um und gab Gott die Ehre.

Ich meinte hier eher in welchem Namen die Heilung geschieht (Jes 42:8) und nicht ob der Geheilte Dankbarkeit zeigt.

Ich schrieb:

Gott heilt nicht, wenn die Heilung dir schadet. Z.B. wenn du dich nach der Heilung überheben würdest.

Besser ein Beispiel: Ein Motorradfahrer hatte einen Unfall und ist querschnittsgelähmt. Wenn Gott ihn heilte und er überhäbe sich und führe in den Tod...

Das nimmst du dann wohl als Vorbild und wenn du dein Kind strafen willst, dann bringst du es zum Arzt und lässt ihm eine Krankheit spritzen?

Gott straft mit Krankheit (2. Mos 15:26, 5. Mos 28:59, 2. Chr 21:18, ...) sogar mit dem Tod (Apg 5:5). Das bedeutet aber nicht, dass wir ohne biblischen Auftrag es ihm gleichtun dürfen. Wir sollen weder zürnen noch richten sondern Raum dem Zorn Gottes geben. Ausnahme ist der heilige von Gott gewirkte Zorn.

Wahrscheinlich hast du aber Recht und man sollte Pauschalaussagen beim Wirken Gottes vermeiden. Seine Gründe sind und bleiben schließlich für uns Menschen unergründlich...

jan-s antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3511
Veröffentlicht von: @jan-s

Besser ein Beispiel: Ein Motorradfahrer hatte einen Unfall und ist querschnittsgelähmt. Wenn Gott ihn heilte und er überhäbe sich und führe in den Tod...

Welch an den Haarej herbeigezogenes Beispiel!

Samuel Koch ist seit seinem Auftritt bei " Wetten das" querschnittsgelähmt!

Meine Tochter und ihr Mann waren zu einem Vortrag von ihm.
Sie, die nicht leicht zu beeindruckend sind,waren von seiner Persönlichkeit und seinem Vortrag sehr beeindrucht!

Wenn ich dann bei dir lese, Gott würde ihn nicht heilen, weil er dann wieder in Gefahr käme und sich dann zu Tode führe, wird mir ganz einfach nur übel, sehr übel.

Wer gibt dir das Recht, Gott hier solchermassen zu instrumentalisieren?
Wer gibt dir hier das Recht,Gott hier so klein zu machen?
Wer gibt dir hier das Recht, Gott so dermassen verzerrt darzustellen?

Veröffentlicht von: @jan-s

Gott straft mit Krankheit (2. Mos 15:26, 5. Mos 28:59, 2. Chr 21:18, ...) sogar mit dem Tod (Apg 5:5).

Schon auch einmal etwas von der Gnade Gottes gehört?

Erklär mir bitte, was Ananias und Saphira mit Krankheit zu tun haben?

Krankheit lediglich als Strafe Gottes hinzustellen...............wir krank ist das denn?!!!!

Veröffentlicht von: @jan-s

Wahrscheinlich hast du aber Recht und man sollte Pauschalaussagen beim Wirken Gottes vermeiden. Seine Gründe sind und bleiben schließlich für uns Menschen unergründlich...

Naja, du zumindest meinst, sie ergründen zu können.
Gottgleich, vermessen, würde ich sagen.

irrwisch antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 163

Krankheit lediglich als Strafe Gottes hinzustellen...............wir krank ist das denn?!!!!

Hier hast du völlig Recht, ich hatte in meinem Beitrag etwa 16 Gründe für eine nicht (sofort) geheilte Krankheit angeführt, warum du mir dies unterstellst ist für mich schleierhaft.

Liebe Grüße
Jan

jan-s antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3511
Veröffentlicht von: @jan-s

Hier hast du völlig Recht, ich hatte in meinem Beitrag etwa 16 Gründe für eine nicht (sofort) geheilte Krankheit angeführt, warum du mir dies unterstellst ist für mich schleierhaft.

Ich habe auf den Beitrag geantwortet, an den mein Posting angehängt ist.
Darim lese ich nur von Strafe Gottes.

irrwisch antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102

doppeldeutiger Satz

Folgendes habe ich über Heilung durch Gott gelernt:

durch Gott gelernt?

über Heilung durch Gott von jemand anderem gelernt?

selbst zusammensortiert ?

Der Eindruck, der aus deinem Post bei mir entstanden ist, ist folgender:

ich muss mir Heilung verdienen
ich kann nie sicher sein, ob es genug ist und ich genüge
ich kann nie sicher sein, ob ich nun geheilt oder krank gemacht werde von Gott
ich kann nie sicher sein, ob und für welchen Fehler ich mit Krankheit geschlagen werde
Krankheit kommt demnach von Gott und nicht aus der gefallenen Schöpfung oder von Satan
Gott erscheint als Dieb und willkürlicher Despot
Gottes Name "Jahwe rophe" (Gott, der heilt) erscheint für die Katz
was Jesus durch Kreuz und Auferstehung für uns erworben hat, wird negiert und das Kreuz ungültig gemacht (Jes 53)
das Vorbild Jesu und der neue Bund wird zu einer Lachnummer

Überdenke bitte noch einmal sehr gründlich, was du da gelernt hast...

Veröffentlicht von: @jan-s

Wahrscheinlich hast du aber Recht und man sollte Pauschalaussagen beim Wirken Gottes vermeiden. Seine Gründe sind und bleiben schließlich für uns Menschen unergründlich...

Man sollte die andere Hälfte der Schriftaussagen auch gelesen haben...
Der Heilige Geist ist uns als derjenige gegeben, der uns den Vater und den Sohn erklärt und uns hilft, die Schrift immer besser zu verstehen...

deborah71 antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 163

ich muss mir Heilung verdienen
ich kann nie sicher sein, ob es genug ist und ich genüge
ich kann nie sicher sein, ob ich nun geheilt oder krank gemacht werde von Gott
ich kann nie sicher sein, ob und für welchen Fehler ich mit Krankheit geschlagen werde
Krankheit kommt demnach von Gott und nicht aus der gefallenen Schöpfung oder von Satan
Gott erscheint als Dieb und willkürlicher Despot
Gottes Name "Jahwe rophe" (Gott, der heilt) erscheint für die Katz
was Jesus durch Kreuz und Auferstehung für uns erworben hat, wird negiert und das Kreuz ungültig gemacht (Jes 53)
das Vorbild Jesu und der neue Bund wird zu einer Lachnummer

Heilung ist eine Gnade Gottes. Das Krankheit hauptsächlich von Satan, seinen Engeln und aus der gefallenen Menschheit heraus kommt, ist unbestritten. Krankheit kommt letztenendes von Sünde aber nicht immer aus der eigenen. Mein Post war lediglich der Versuch zu erklären warum nicht jeder geheilt wird. Ich werde mir die Liste noch einmal ansehen.

Nachtrag vom 29.08.2020 2304
Mit "Durch Gott" meinte ich in diesem Fall, dass die Heilung von Gott kommt; mir ist nicht die Doppeldeutigkeit aufgefallen. Herkunft sind Gottesverständnis, Verse aus der Bibel und Sekundärliteratur.

jan-s antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @jan-s

Mein Post war lediglich der Versuch zu erklären warum nicht jeder geheilt wird.

Es war ein Versuch, der nicht geglückt ist.

Die einfache Antwort ist: wir wissen es nicht. Die Schrift sagt: Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis. Und das ist das, was Clay ausgeführt hat: Gott nicht gefragt, keine Offenbarung von Ihm und das Schriftverständnis nicht mit ihm abgeklärt = die Beziehung klemmt.

Veröffentlicht von: @jan-s

Ich werde mir die Liste noch einmal ansehen.

Fein. Im Abzweigstrang auf mein Post mit Clay geht es um Differenzierung, Alter Bund, Neuer Bund, gar nicht in einem Bund mit Gott.
Ergänzende Stichworte dazu: Gnade und Brot der Kinder.

deborah71 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3511

Solche Ausführungen.....

Veröffentlicht von: @jan-s

- Gott heilt nur, wenn er die Ehre bekommt.
- Gott heilt nur durch Gebet, wenn der Glauben da ist.
- Gott heilt nur, wenn das Motiv im Herzen, aus dem heraus du Heilung wünscht, lauter ist.
- Gott heilt, wenn die Ursache der Krankheit (z.B. Sünde) ausgeräumt wird.
- Gott heilt auch durch Ärzte.
- Gott heilt nicht, wenn die Heilung dir schadet. Z.B. wenn du dich nach der Heilung überheben würdest.
- Krankheit kann von Gott zumindest vorrübergehend gewünscht sein:
* um dich schwach zu machen
* um dich näher zu Gott zu ziehen
* um dich von Sünde fernzuhalten
* um dir eine Lektion (in Demut/Dankbarkeit)
beizubringen
* um dich zum Glauben zu bringen
* damit du Zeugnis von Jesus geben kannst
* um dich einfühlsamer zu machen
* um mit Jesus zu leiden
* um Gott zu verherrlichen
* als Strafe
- Krankheit, die zum von Gott gewollten Tode führt, wird in der Regel nicht geheilt.

.....nennen sich geistlicher Missbrauch und zeugen von großem Hochmut!!

Gott heilt.
Heilung hat nicht zwingend etwas mit körperlicher Gesundheit zu tun.

Darüber hinaus ist Krankheit keine Strafe Gottes.

Wir leben schon fast 2000 Jahre nach der Kreuzigung.
Schon vergessen?

Vielleicht ist es gut, dein Gelerntes ganz schnell in die Tonne zu hauen und dich einmal mit den Menschen,die krank sind, zu befassen.
Und damit, welch großen Schaden mit solch heftigen und übergriffigen Aussagen damit bei kranken Menschen angerichtet werden kann!

irrwisch antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5828

Gut und notwendig, dass Du das gesagt hast.

queequeg antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

Danke, dass du "uns" deine Stimme leihst 😊

mmieks antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @jan-s

Folgendes habe ich über Heilung durch Gott gelernt:

Danke für diese Auflistung, die ich voll unterschreibe!

LG.
Clay

Nachtrag vom 29.08.2020 1716
aber sie taugt nicht im Umkehrschluss, d.h. zu meinen, wenn das nicht erfüllt ist, werde ich auch nicht geheilt. Und das Wort 'Strafe' würde ich durch 'Erziehung' ersetzen.

clay antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3511

Du findest es also nicht vermessen, wenn Menschen auflisten, warum Gott nicht reagiert?

Du stellst Krankheit und auch nicht gesund werden alleine in die Zuständigkeit menschlichen Verhaltens?

Hast du schon einmal weiter gedacht und überlegt, zu wem oder was damit Gott degradiert wird?

Ja, ich weiß, dass Gott auch heute noch Menschen heilt.
Ja, ich weiß aber auch darum, dass manche körperlichen und auch seelischen Erkrankungen von Gott nicht geheilt werden.
Solchen kranken Menschen dann mit solch einer Liste zu kommen finde ich geradezu gnadenlos, erbarmungslos und sowieso übergriffig.

irrwisch antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @irrwisch

Du findest es also nicht vermessen, wenn Menschen auflisten, warum Gott nicht reagiert?

Wenn es sich mit den Aussagen der Bibel deckt, nein.
Es ist hilfreich, wenn z.B. jemand in Unversöhnlichkeit lebt und/oder bitter ist, usw. und er vergibt der Person und wird dann augenblicklich geheilt. So geschehen einmal bei mir.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Du stellst Krankheit und auch nicht gesund werden alleine in die Zuständigkeit menschlichen Verhaltens?

Nein, das habe ich weder geschrieben, noch meine ich das.
Somit soll und wird Gott auch nicht degradiert.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Ja, ich weiß, dass Gott auch heute noch Menschen heilt.
Ja, ich weiß aber auch darum, dass manche körperlichen und auch seelischen Erkrankungen von Gott nicht geheilt werden.
Solchen kranken Menschen dann mit solch einer Liste zu kommen finde ich geradezu gnadenlos, erbarmungslos und sowieso übergriffig.

Das weiß Dein Verstand, weil Du solche Erfahrungen gemacht hast. Und was nützt das, wenn Du krank bist? Du musst es im Herzen wissen.
Ich nehme doch mal an, dass Du im Krankheitsfall zu Deinem Hausarzt gehst in der Hoffnung, wieder gesund zu werden. Dann musst Du aber wissen, ob Du von Gott aus zu ihm gehen darfst, denn es kann doch sein, Deiner Argumentation folgend, dass Gott Dich gar nicht heilen will.
Gott sagt, dass Er unser Arzt ist (vgl. 2Mo 15,26).
Stell Dir vor: Dein leiblicher Vater ist Arzt. Du bist krank und gehst zu ihm, damit er Dich heilt. Doch stattdessen sagt er: "Nein, Kind, ich könnte zwar, aber ich möchte, dass du mich dadurch verherrlichst, wie du die Krankheit ein Leben lang erträgst und durch die Art und Weise, wie du schließlich daran stirbst." Bestenfalls wäre er wegen unterlassener Hilfeleistung dran, vermutlich würde man ihn aber in die Psychiatrie einweisen.
Unterstellen wir Gott ein solches Verhalten?
Natürlich ist unser Leben endlich und - ja, wir können auch an einer Krankheit sterben -, aber wir können nur erfahren, ob wir an dieser Krankheit sterben sollen, wenn wir Gott fragen.
Für mich ist gnaden- und erbarmungslos, einem Kranken zu sagen, dass Gott will, dass er krank bleibt - oder es auch nur zu denken! Es gibt für einen Kranken doch nichts Niederschmetterndes als die Aussage vom Arzt: "Wir können nichts mehr für Sie tun ..."
Es gibt in der Bibel nicht ein einziges Beispiel dafür, dass jemand ein Leben lang krank war und am Ende daran starb.

Warum ist es so schwer, das Normalste zu tun, was es für ein Kind Gottes gibt, den Vater und Arzt im Himmel zu fragen:
Lieber Vater, was hast du dir dabei gedacht, dass ich dieses Mal krank geworden bin; hättest Du es nicht auch dieses Mal verhindern können wie schon so oft?
Welche gute Absicht verfolgst du damit (Röm 8,28)?
Und werde ich wieder gesund oder ist das die Krankheit, an der ich sterben soll?"

Warum fragen wir nicht nach Gottes Willen und interpretieren ihn lediglich hinein? Denn seine Antwort würde uns die Gewissheit des Glaubens (vgl. Heb 11,1) geben, um die Heilung für uns als Geschenk aus seiner Hand anzunehmen. Haben wir Angst vor seiner Antwort? Vielleicht benutzt Gott gerade diese Krankheit, diese Not, dieses Problem dazu, unser Vertrauen und unsere Liebe zu Ihm so zu stärken, dass wir keine Angst mehr haben. Gott hat gerade durch die schweren Zeiten in meinem Leben mein Denken und mein Herz verändert, mein Vertrauen gestärkt und meine Liebe zu Ihm vertieft.

LG.
Clay

clay antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3511

Guten Morgen, Clay!

Ich freue mich mit dir, dass du sowohl Versöhnung, als auch Heilung erleben durftest.
Welch große Gnade , welch feine Geschenke.

Was du allerdings darauf als für alle Kranke ableitest, halte ich nicht nur für unzulässig, sondern auch in höchsten Maße für übergriffig.

Ja, Heilung und Hilfe in aussichtsloser Situation, in Krankheit von Gott ist auch heute noch erlebbar.

Abersie ist immer souveränes Handeln Gottes und nicht von menschlichem Wohlverhalten abhängig.

Deine Interpretation verschedener, ausdem Zusammenhang gerissener Bibelverse sei dir unbenommen.

Mir hilft in meinem Glauben weiter, Zusammenhänge zu lesen, zu interpretieren und zu glauben.
So hat Jesus am Teich Bethesda einen lange Jahre Kanken Menschen geheilt.
Der nicht deinen Vorgaben entsprach.
Er war hoffnungslos, depressiv könnte man auch sagen, desillosioniert und seinem Schicksal ergeben.
Überhaupt kein Glaubensheld.

Genau dieser Mann wurde gesund.

Von all den anderen Kranken rings um diesen Teich wird uns keine Heilung berichtet.

Wie leben in einer gefallenen Welt, auch noch nach Ostern 2030.

Menschen erkranken oder werden gar krank geboren.

Warum Gott wann wie handelt und warum Gott auch nicht ( in unserem Sinne) handelt, das bleibt uns oft verborgen.

Du scheinst zu wissen, woran das liegt.
Mir ist es weiterhin eine Theodizee - Frage, damit erst in der Ewigkeit offenbar.

Was ich aber schonhier weiß ist, dass Menschen sehr verlezt werden können durch solche von dir aufgestellten Lehren.

Denn ich gehe davon aus, dass sie alle darum wissen, dass sie Gott um Hilfe bitten, gar darum flehen dürfen.

Veröffentlicht von: @clay

Es gibt in der Bibel nicht ein einziges Beispiel dafür, dass jemand ein Leben lang krank war und am Ende daran starb.

Mir ist nicht bekannt, dass die Bibel alle Menschen damaliger Zeit erwähnt.
Wohl aber starb Rahel, Jakobs geliebte Frau, in jungen Jahren.

Deine Theologie bezüglich Heilung ist nicht mein Erleben Gottes.

Gottes Liebe zeigt sich weit darüber hinaus, ob ich gesund oder krank bin.

ER ist da.
ER liebt mich.
Obwohl ich chronisch krank bin.
Oder vielleicht gerade deswegen auch.

lg
Inge

irrwisch antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @irrwisch

Was du allerdings darauf als für alle Kranke ableitest, halte ich nicht nur für unzulässig, sondern auch in höchsten Maße für übergriffig.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Abersie ist immer souveränes Handeln Gottes und nicht von menschlichem Wohlverhalten abhängig.

Ich habe nichts anderes geschrieben.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Deine Interpretation verschedener, ausdem Zusammenhang gerissener Bibelverse sei dir unbenommen.

Steile Behauptung. Zum Beispiel der Kranke am Teich Bethesda?

Veröffentlicht von: @irrwisch

Mir hilft in meinem Glauben weiter, Zusammenhänge zu lesen, zu interpretieren und zu glauben.
So hat Jesus am Teich Bethesda einen lange Jahre Kanken Menschen geheilt. Der nicht deinen Vorgaben entsprach. Er war hoffnungslos, depressiv könnte man auch sagen, desillosioniert und seinem Schicksal ergeben. Überhaupt kein Glaubensheld.

Du interpretierst. Es steht nirgendwo, dass er hoffnungslos, depressiv oder desillusioniert und schicksalsergeben gewesen wäre, denn er war nach wie vor am Teich und versuchte, als Erster ins Wasser zu kommen. Nur war immer ein anderer schneller. Sein Glaube zeigte sich darin, dass er dort am Teich lag, weil er Gewissheit hatte, geheilt zu sein, wenn er als Erster ins Wasser käme. Andernfalls hätte er sich dort nicht aufgehalten, wie viele andere Kranke in Israel auch nicht.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Von all den anderen Kranken rings um diesen Teich wird uns keine Heilung berichtet.

Sie wurden geheilt, wenn sie als Erste ins Wasser kamen, nachdem der Engel es bewegt hatte.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Menschen erkranken oder werden gar krank geboren.

Deshalb brauchen sie hier und heute Heilung. In der Ewigkeit brauchen sie diese nicht, weil es dort keine Krankheiten mehr gibt.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Wohl aber starb Rahel, Jakobs geliebte Frau, in jungen Jahren.

Das schreibe ich immer wieder, dass wir keine Verheißung haben, alt zu werden. Deshalb müssen wir im Krankheitsfall ja Gott fragen, ob wir Heilung empfangen oder ob das die Krankheit ist, an der wir sterben sollen/werden.
Es ist schon seltsam, dass niemand darauf eingeht, Gottes Willen zu erfragen.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Deine Theologie bezüglich Heilung ist nicht mein Erleben Gottes.

Das ist sehr schade.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Gottes Liebe zeigt sich weit darüber hinaus, ob ich gesund oder krank bin.

Selbstverständlich, das bestreitet ja keiner.

LG.
Clay

clay antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3511

Trau keinem, der nicht hinkt!
Das war für mich eine nachaltig hängen gebliebene Aussage einer Predigt über Jakob uns seinen nächtlichen Kampf vor seiner Begenung mit seinem Bruder Esau.

Nun, da wäre schon einmal ein Mensch der Bibel, der lebenslang krank weitr sein Leben lebte.

Von den Menschen, die Jesus heilte, haben wir immer nur Momentaufnahmen. Nirgendwo finde ich, dass sie nie mehr krank wurden.

Sogar Paulus " verordnete" ein wenig Wein für den kranken Magen und kein Gebet, schon erstaunlich.

Veröffentlicht von: @clay
Veröffentlicht von: @clay

Abersie ist immer souveränes Handeln Gottes und nicht von menschlichem Wohlverhalten abhängig.

Ich habe nichts anderes geschrieben.

Ich lese bei dir ganz andere Worte

Veröffentlicht von: @clay
Veröffentlicht von: @clay

Mir hilft in meinem Glauben weiter, Zusammenhänge zu lesen, zu interpretieren und zu glauben.
So hat Jesus am Teich Bethesda einen lange Jahre Kanken Menschen geheilt. Der nicht deinen Vorgaben entsprach. Er war hoffnungslos, depressiv könnte man auch sagen, desillosioniert und seinem Schicksal ergeben. Überhaupt kein Glaubensheld.

Du interpretierst. Es steht nirgendwo, dass er hoffnungslos, depressiv oder desillusioniert und schicksalsergeben gewesen wäre, denn er war nach wie vor am Teich und versuchte, als Erster ins Wasser zu kommen. Nur war immer ein anderer schneller. Sein Glaube zeigte sich darin, dass er dort am Teich lag, weil er Gewissheit hatte, geheilt zu sein, wenn er als Erster ins Wasser käme. Andernfalls hätte er sich dort nicht aufgehalten, wie viele andere Kranke in Israel auch nicht.

Nun, wer in der Lage ist, die Antworten dieses Kranken an sich heran zu lassen, der spürt geradezu seine Hoffnungslosigkeit.
Für die lange Verweildauer an diesem Teich gibt es gute Gründe.
Dort wurden die Kranken versorgt.
Damals gab es keine Krankenkassen.

Veröffentlicht von: @clay
Veröffentlicht von: @clay

Von all den anderen Kranken rings um diesen Teich wird uns keine Heilung berichtet.

Sie wurden geheilt, wenn sie als Erste ins Wasser kamen, nachdem der Engel es bewegt hatte.

Irgendwann einmal.
Aber Jesus hat sie bei seinem Besuch nicht geheilt.

Veröffentlicht von: @clay
Veröffentlicht von: @clay

Menschen erkranken oder werden gar krank geboren.

Deshalb brauchen sie hier und heute Heilung. In der Ewigkeit brauchen sie diese nicht, weil es dort keine Krankheiten mehr gibt.

Mir it nicht bekannt, dass eiem Mädchen ein Unterschenkel samt Fuß nachgewachsen ist, der durch die Abschnürung im Mutterleib nicht entwickelt wurde.
Mir ist nicht bekannt, dass Menschen mit Spastiken durch Sauerstoffmangel bei der Geburt und deswegen davon getrageen schweren Hirnschäden geheilt worden sind.

Veröffentlicht von: @clay
Veröffentlicht von: @clay

Wohl aber starb Rahel, Jakobs geliebte Frau, in jungen Jahren.

Das schreibe ich immer wieder, dass wir keine Verheißung haben, alt zu werden. Deshalb müssen wir im Krankheitsfall ja Gott fragen, ob wir Heilung empfangen oder ob das die Krankheit ist, an der wir sterben sollen/werden.
Es ist schon seltsam, dass niemand darauf eingeht, Gottes Willen zu erfragen.

Ich glaube nicht, dass Glaubende in Krankheitsnöten Gottes Willen nicht zu erfragen versuchen.
Was ich allerdings glaube ist, dass diese " Technik" solchen Menschen wie dir nachher gute Gründe servieren, dies offenbar nicht genügend getan zu haben, wenn der Mensch dann nicht gesundet.

Veröffentlicht von: @clay
Veröffentlicht von: @clay

Deine Theologie bezüglich Heilung ist nicht mein Erleben Gottes.

Das ist sehr schade.

Finde ich nicht.
Auch ich habe schon nach Jakobus 5 über Menschen gebetet.
Und Erstaunliches erlebt.
Aber ich würde nie einen Automatismus oder gar ein Dogma daraus machen.

lg
Irrwisch

irrwisch antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15464
Veröffentlicht von: @irrwisch

Für die lange Verweildauer an diesem Teich gibt es gute Gründe.
Dort wurden die Kranken versorgt.

Wirklich? Ich hörte (zugegeben, ich hab dazu kein "Lesematerial"), dass die, die krank waren, ausgestoßen waren aus den Familien, ähnlich wie es heute noch in z.B. Indien ist. - Weißt du da was Genaueres?

by the way (nur zur Info):

Eine Frau berichtete mir, dass sie im Alter von drei Jahren einen Schlaganfall erlitten hatte, der ihre rechte Körperseite lähmte. Die Lähmung begleitete sie bis ins Erwachsenenalter. Doch an diesem Abend, als ich für die Kranken betete, spürte sie, wie die Kraft Gottes auf sie kam. Etwas begann in ihrer rechten Körperhälfte zu geschehen, und plötzlich bemerkte sie, dass sie ihren rechten Arm bewegen konnte – dann auch ihr rechtes Bein. Gottes Kraft heilte sie vollständig.

Doch das war noch nicht einmal der erstaunlichste Teil dieses Wunders! Da die Lähmung so früh eingesetzt hatte, war der rechte Fuß dieser Frau nicht mehr gewachsen. Er war klein geblieben und verkrüppelt, sodass sie einen kleinen Spezialschuh an diesem Fuß tragen musste. Als jedoch Gottes Kraft auf sie kam, konnten sie und ihre Mutter zuschauen, wie ihr rechter Fuß auf dieselbe Größe heranwuchs wie der linke. Als sie an diesem Abend die Veranstaltung verließ, war ihr rechter Fuß aus dem Spezialschuh herausgewachsen!
Quelle: CfaN

Nachtrag vom 05.09.2020 1046
Das Heilungswunder geschah übrigens in Großbritannien.

neubaugoere antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3511
Veröffentlicht von: @neubaugoere
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Für die lange Verweildauer an diesem Teich gibt es gute Gründe.
Dort wurden die Kranken versorgt.

Wirklich? Ich hörte (zugegeben, ich hab dazu kein "Lesematerial"), dass die, die krank waren, ausgestoßen waren aus den Familien, ähnlich wie es heute noch in z.B. Indien ist. - Weißt du da was Genaueres?

Das versuchte ich anzudeuten.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

by the way (nur zur Info):

Eine Frau berichtete mir, dass sie im Alter von drei Jahren einen Schlaganfall erlitten hatte, der ihre rechte Körperseite lähmte. Die Lähmung begleitete sie bis ins Erwachsenenalter. Doch an diesem Abend, als ich für die Kranken betete, spürte sie, wie die Kraft Gottes auf sie kam. Etwas begann in ihrer rechten Körperhälfte zu geschehen, und plötzlich bemerkte sie, dass sie ihren rechten Arm bewegen konnte – dann auch ihr rechtes Bein. Gottes Kraft heilte sie vollständig.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

by the way (nur zur Info):

Eine Frau berichtete mir, dass sie im Alter von drei Jahren einen Schlaganfall erlitten hatte, der ihre rechte Körperseite lähmte. Die Lähmung begleitete sie bis ins Erwachsenenalter. Doch an diesem Abend, als ich für die Kranken betete, spürte sie, wie die Kraft Gottes auf sie kam. Etwas begann in ihrer rechten Körperhälfte zu geschehen, und plötzlich bemerkte sie, dass sie ihren rechten Arm bewegen konnte – dann auch ihr rechtes Bein. Gottes Kraft heilte sie vollständig.

Ich habe nie gesagt, dass es auch heute noch Wunder gibt.
Ich weiß sogar selbst davon.
Bei schweren Krebserkrankungen gibt es bei etwa 5 % der Erkrankten Remissionen.
Allerdings quer beet und nicht nur bei bebeteten Christen.

Ist diese Heilung des Fußes ärztlich dokumentiert oder sonst fachlicherseits?

irrwisch antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15464
Veröffentlicht von: @irrwisch

Das versuchte ich anzudeuten.

Vielleicht reden wir ja aneinander vorbei. Du sagtest, dass die Kranken dort versorgt würden. - Genau da frage ich: Wirklich? Von wem denn? Weißt du da was?

Veröffentlicht von: @irrwisch

Ist diese Heilung des Fußes ärztlich dokumentiert oder sonst fachlicherseits?

Unglaube? 😊

neubaugoere antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3511
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ist diese Heilung des Fußes ärztlich dokumentiert oder sonst fachlicherseits?

Unglaube? 😊

Nein.
Gesunder Verstand

Jede Heilung zum Beispiel in Lourdes wird von Ärzten bestätigt....oder auch nicht.
Müsste dann bei deiner Schilderung auch möglich sein.
Denn diese Frau brauchte vorher wohl zum Beispiel Spezialschuhe.
Und war damit in irgendwelche Sparten des Gesundheitssystems eingebunden.

irrwisch antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5828

Du schreibst das ziemlich zurückhaltend.

Ich kann für mich nur glasklar sagen, dass ich nichts davon glaube.

Es hat immer wider ganz wunderbare Berichte gegeben, die manchmal nur ein paar Tage im Internet kursierten - manchmal auch länger oder immer wieder mal - und dann für immer in der Versenkung verschwanden.

Vor ein paar Jahren war von einem Mann die Rede, der bei einem Unfall zwei lebenswichtige Organe verloren hatte und nun ohne diese Organe nur durch den Willen Gottes weiterleben konnte. Er verweigerte eine ärztliche Untersuchung mit der Begründung, dass mit der Forderung eines Beweises dieser Sachverhalt als Wunder Gottes in den Dreck gezogen würde.

Wer will ihn nun widerlegen? Aber natürlich auch - wer will ihn so bestätigen?

queequeg antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002
Veröffentlicht von: @queequeg

Wer will ihn nun widerlegen? Aber natürlich auch - wer will ihn so bestätigen?

Was sollte das denn auch bewirken ? Einen "Gottesbeweis" ? Eine höhere Wahrheit ?
Da halte ich es doch lieber mit dem Gleichnis vom "armen Lazarus und dem reichen Mann" aus Lukas 16:
30 ... "Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun. 31 Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde."...

Wunder hin oder her. Sie mögen "angenehm" sein oder "verlogen". Über eine höhere Wahrheit sagen sie nichts wesentliches aus...!

hg poimen 😉

deleted_profile antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

Lourdes
Direkt als "Wunder-Heilung" (körperliche Heilung) ist in Lourdes noch nie was bestätigt worden.

Suzanne hat das irgendwo in diesem Thread genau formuliert.

mmieks antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @mmieks

Direkt als "Wunder-Heilung" (körperliche Heilung) ist in Lourdes noch nie was bestätigt worden.

Das ist richtig. Das Wort "Wunder" verwendet die Ärztekommission dort nicht.
Was tatsächlich vorkommt, sind Heilungen, die "nach heutigem Stand der medizinischen Wissenschaft nicht zu erklären" sind, so lautet die offizielle Formulierung.
Ich finde diese Zurückhaltung sehr sympathisch und sie macht meiner Meinung nach Gott auch keine Unehre, im Gegenteil.

suzanne62 antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

Und auch diese Erklärungen gibt nur wenige.

Nein, es macht Gott keine Unehre.

Einzelne Pilger werden ihr persönliches Wunder erlebt haben. Auf meiner Fahrt ein Ehepaar, schon 10 Jahre verheiratet, er Sanitäter, sie Krankenschwester beten innig, dass ihnen ein Kind geschenkt wird. Es hat nie geklappt.
9 Monate nach dieser Lourdesfahrt erblickte die kleine "Bernadette" das Licht der Welt.

mmieks antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ist diese Heilung des Fußes ärztlich dokumentiert oder sonst fachlicherseits?

Unglaube? 😊

Wer auf die absolut berechtigte Frage nach ärztlichen Unterlagen und/oder anderen seriösen Belegen für die von ihm berichteten oder verlinkten "Wunderheilungen" ausschließlich mit der Unterstellung von Unglauben reagiert, schießt sich selber ins Abseits und hat sich aus dem Kreis der ernst zu nehmenden Diskussionsteilnehmer verabschiedet.

suzanne62 antworten
Ahischa
(@ahischa)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 423

Transparenz.....

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Unglaube?

Eine mutmaßliche Heilung durch einen Facharzt belegen zu lassen, hat etwas mit Transparenz und Ehrlichkeit zu tun. Wenn das Spektakuläre vor das Wesentliche geht, neigt der Mensch mitunter dazu Seemannsgarn zu spinnen und genau damit wird etwas eigentlich Pos. ins Neg. gekehrt.

Lies mal Matthäus 8,1-4. Als er aber vom Berge herabging, folgte ihm eine große Menge. Und siehe, ein Aussätziger kam heran und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen. Und Jesus streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will's tun; sei rein! Und sogleich wurde er von seinem Aussatz rein. Und Jesus sprach zu ihm: Sieh zu, sage es niemandem, sondern geh hin und zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, die Mose befohlen hat, ihnen zum Zeugnis.

Jesus hatte gute Gründe, den Geheilten zum Priester zu schicken, um die Heilung amtlich machen zu lassen.

Lieben Gruß
Ahischa

ahischa antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15464

Es ist niemand daran gehindert, bei der betreffenden Person oder der Organisation, die ich verlinkt habe, nachzufragen.

Veröffentlicht von: @ahischa

Lies mal Matthäus 8,1-4. Als er aber vom Berge herabging, folgte ihm eine große Menge. Und siehe, ein Aussätziger kam heran und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen. Und Jesus streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will's tun; sei rein! Und sogleich wurde er von seinem Aussatz rein. Und Jesus sprach zu ihm: Sieh zu, sage es niemandem, sondern geh hin und zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, die Mose befohlen hat, ihnen zum Zeugnis.

Die Stelle verstehe ich im Kontext Jesu Hiersein und seine Schöpfung retten etwas anders. Jesus kam nicht, um zu heilen. Er kam, um sein Leben als Lösegeld zu geben. Es ging ihm nicht vorrangig um Heilung(en). So gut wie niemand kam durch Heilungen wirklich zum Glauben und folgten Jesus. Ich erinnere mich jetzt grad jedenfalls an keine Erzählungen. Und auch heute ist dies noch so. Weil es nicht um Heilungen geht, sondern um die Einladung, Jesus zu folgen, kennenzulernen, eine Beziehung aufzubauen, weil Jesus unser Retter ist vor dem ewigen Tod. Es steht auch geschrieben, dass Gott seine Jünger bestätigen wird durch Zeichen und Wunder (vgl. "Missionsbefehl" Markus 16) Die Gute Nachricht steht im Vordergrund, Heilungen, Dämonenaustreibungen etc. sind quasi "Begleiterscheinungen" ... Gott bestätigt die Gute Nachricht, die seine Nachfolger/Jünger verkündigen durch Zeichen und Wunder. Er hat sich nicht gedacht, Menschen durch Zeichen und Wunder zu sich zu holen. Es geht um Glauben und Nachfolgen, Beziehung.

Ich selbst hab noch niemanden erlebt, der geheilt wurde und fortan glaubte und auch nachfolgte.

neubaugoere antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @irrwisch

Nun, da wäre schon einmal ein Mensch der Bibel, der lebenslang krank weitr sein Leben lebte.

Jakob? Ich lese von keiner Krankheit:
"Und die Sonne ging ihm auf, als er über Pniel hinaus war; und er hinkte an seiner Hüfte. Darum essen die Kinder Israel nicht die Spannader, die über dem Hüftgelenk ist, bis auf den heutigen Tag, weil er das Hüftgelenk Jakobs, die Spannader, angerührt hat." 1Mo 32,31
Meine Aussage war, dass es niemanden in der Bibel gibt, der ein Leben lang krank war und daran gestorben ist. Wird gesagt, dass Jakob bis zu seinem Tod gehinkt hat? Ist Jakob am Hinken gestorben?

Veröffentlicht von: @irrwisch

Von den Menschen, die Jesus heilte, haben wir immer nur Momentaufnahmen. Nirgendwo finde ich, dass sie nie mehr krank wurden.

Ich habe nie gesagt, dass wir nicht krank sein dürften, sondern noch einmal: weil wir krank werden können, brauchen wir Heilung.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Sogar Paulus " verordnete" ein wenig Wein für den kranken Magen und kein Gebet, schon erstaunlich.

Ist häufiges Unwohlsein eine Krankheit? Selbst wenn, kann Timotheus nicht geheilt worden sein? Willst Du wirklich auf Mutmaßungen und Hineininterpretieren eine Lehre aufbauen und damit klare Aussagen der Bibel abtun. Warum liegt Dir so viel daran, beweisen zu wollen, dass Gott nicht immer und nicht jeden heilen wolle? Wem hilft das? Braucht ein Kranker nicht Hoffnung? Braucht er nicht Gewissheit, wieder gesund zu werden? Warum gehst Du nicht darauf ein, wenn ich schreibe, dass wir Gottes Willen erfragen müssen, um ihn zu kennen? Wenn ein Kranker Gott fragt und Gott ihm antwortet, dann erübrigt sich jegliche Diskussion, ob Gott ihn heilen will und wird.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Ich lese bei dir ganz andere Worte

Vielleicht hast Du ein paar Postings nicht gelesen. Die Antwort auf einige Meinungen ergeben ja kein Gesamtbild.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Nun, wer in der Lage ist, die Antworten dieses Kranken an sich heran zu lassen, der spürt geradezu seine Hoffnungslosigkeit. Für die lange Verweildauer an diesem Teich gibt es gute Gründe. Dort wurden die Kranken versorgt. Damals gab es keine Krankenkassen.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Irgendwann einmal. Aber Jesus hat sie bei seinem Besuch nicht geheilt.

Dort wurden sie geheilt! Deswegen waren sie dort.
Joh 5,4: Denn zu gewissen Zeiten stieg ein Engel in den Teich herab und bewegte das Wasser. Wer nun nach der Bewegung des Wassers zuerst hineinstieg, ward gesund, mit welcher Krankheit irgend er behaftet war.
Dabei ist nicht entscheidend, wer heilt und wann sie geheilt wurden.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Mir it nicht bekannt, dass eiem Mädchen ein Unterschenkel samt Fuß nachgewachsen ist, der durch die Abschnürung im Mutterleib nicht entwickelt wurde.
Mir ist nicht bekannt, dass Menschen mit Spastiken durch Sauerstoffmangel bei der Geburt und deswegen davon getrageen schweren Hirnschäden geheilt worden sind.

Mir ist auch sehr viel nicht bekannt; ich kann ja meine Augen und Ohren nicht überall haben. Aber gibt es das deswegen nicht? Du willst wohl sagen, dass Du Dir nicht vorstellen kann, dass es so etwas gibt. Da stimme ich Dir zu, aber Übernatürliches kann man sich nun mal nicht vorstellen. Ich hätte mir vorher auch nicht vorstellen können, das meine zwei gebrochenen und der eine zertrümmerte Lendenwirbel eines Tages geheilt sein würden, weil ich eine übernatürliche Heilung nicht für möglich hielt - bis Gott mir die Augen öffnete.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Was ich allerdings glaube ist, dass diese " Technik" solchen Menschen wie dir nachher gute Gründe servieren, dies offenbar nicht genügend getan zu haben, wenn der Mensch dann nicht gesundet.

Die Kommunikation mit Gott ist ein Dialog, oder sollte es zumindest sein. Mit Technik hat das überhaupt nichts zu tun, oder bezzeichnest Du Dein Gespräch mit Deinem leiblichen Vater auch als Technik?

Veröffentlicht von: @irrwisch

Aber ich würde nie einen Automatismus oder gar ein Dogma daraus machen.

Da hast Du sicher etwas falsch verstanden.

LG.
Clay

clay antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3511

Guten Morgen, Clay

Du findest hinken müssen sei keine Krankheit?
Nun ja, es sei dir unbenommen.

Darüber hinaus möchte ich hier nirgendwo eine Lehre aufbauen.
Ganz im Gegenteil.

Ich schreibe dagegen an,dass Gott jegliche Krakheit heilen will.
Darüber hinaus habe ich hier deine Postings gelesen.
Mein Gesamtbild deiner " Lehre" ergibt sich darüber hinaus nicht nur aus diesem Thread.

Schon seit ich dich lese vertrittst du vehement die Lehre, dass Gott alle Menschen heilt, wenn sie denn rcht glauben.

Veröffentlicht von: @clay

Du willst wohl sagen, dass Du Dir nicht vorstellen kann, dass es so etwas gibt. Da stimme ich Dir zu, aber Übernatürliches kann man sich nun mal nicht vorstellen.

Stell dir vor, ich weiß sogar von übernatürlichen Heilungen.
Stell dir vor, ich weiß höchstpersönlich davon, dass Gott auf Gebete antwortet.
Nicht nur die, bei denen Bitte um Heilung der Inhalt ist.
Sehr bewegt haben mich in diesem Zusammenhang 2 Ereignisse, wo Kinder ganz innig um etwas gebetet haben. Diese Bitten ziemlich verwegen und ziemlich schnell in Erfüllung gingen.

Veröffentlicht von: @clay

Ich hätte mir vorher auch nicht vorstellen können, das meine zwei gebrochenen und der eine zertrümmerte Lendenwirbel eines Tages geheilt sein würden, weil ich eine übernatürliche Heilung nicht für möglich hielt - bis Gott mir die Augen öffnete.

Das wiederum liegt durchaus in meiner Vorstellungskraft.

Darüber hinaus ist das aber auch ein körperlicher Schaden, der nicht zwingend zum Tod führt, ohne deine Heilung klein reden zu wollen.
Ganz im Gegenteil.
Ich freue mich mit dir und für dich, dass du geheilt bist.

Ein Samuel Koch hingegen, ein sehr junder Mensch damals, ein Mensch, der viele Gegebte bekommen hat, ein Mensch, der ein feiner Christ ist, sitzt im Rollstuhl.

1. ist mein Vater tot.
2. hatte ich wohlweisslich " Technik" in Anführungsstriche gesetzt.

Veröffentlicht von: @clay
Veröffentlicht von: @###user_nicename###

Aber ich würde nie einen Automatismus oder gar ein Dogma daraus machen.

Da hast Du sicher etwas falsch verstanden.

Nun, so ganz falsch scheine ich mit meinem Verstehen nicht zu liegen.
Menschen in Krankheit und/ oder Behinderung, die hir mitschreiben, signalisieren mir etwas anderes als deine Aussage.

Damit möchte ich unseren Diskurs jetzt aber beenden.

Hab es weiterhin gut
Irrwisch

irrwisch antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15464

Moin,

Veröffentlicht von: @irrwisch

Du findest hinken müssen sei keine Krankheit?
Nun ja, es sei dir unbenommen.

Ich denke, es ging ihm nicht darum, ob Hinken nun eine Krankheit sei oder nicht. Wie ich ihn verstehe, fragt er, ob er daran gestorben ist, das also bis zu seinem Tod hatte ...

Gruß

neubaugoere antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328

Zur Richtigstellung

Veröffentlicht von: @irrwisch

Schon seit ich dich lese vertrittst du vehement die Lehre, dass Gott alle Menschen heilt, wenn sie denn rcht glauben.

Das ist so nicht richtig. Ich versuch's noch mal:
Aufgrund biblischer Aussagen bin ich der Überzeugung, dass

1. Gott grundsätzlich retten, heilen und befreien will, d.h. ganzheitlich (Geist, Seele und Körper) wiederherstellen, was beim Sündenfall zerstört wurde. Welchen Sinn würde es sonst machen, dass Jesus am Kreuz alle unsere Krankheiten und Gebrechen trug.

2. Gott heilt durch Ärzte und übernatürlich.

3. Um von Gott zu empfangen, brauchen wir Glauben (Gewissheit), vgl. Heb 11,1.6; Mat 8,10; 9,2.28; Mar 2,5; 11,24; Luk 5,20; 7,9; usw.

4. Diese Gewissheit bekommen wir durch Gottes Antwort auf unsere Frage, ob wir geheilt werden oder ob das möglicherweise die Krankheit ist, an der wir sterben werden. Wir haben keine Zusage Gottes, alt zu werden.

5. Gottes Willen kann und darf man nicht hineininterpretieren, sondern muss danach fragen. Leider geht niemand darauf ein.

6. Es gibt viele Hinderungsgründe, warum man nicht geheilt wird, Unglaube ist nur einer davon. Deshalb habe ich nie geschrieben, dass ein Kranker nicht genug Glauben hätte, weil er sonst geheilt wäre. Dieser Umkehrschluss kam von Usern.

Clay

clay antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @clay

1. Gott grundsätzlich retten, heilen und befreien will, d.h. ganzheitlich (Geist, Seele und Körper) wiederherstellen,

Richtig. Aber nicht alles hier auf Erden.

Veröffentlicht von: @clay

2. Gott heilt durch Ärzte und übernatürlich.

Richtig.

Veröffentlicht von: @clay

3. Um von Gott zu empfangen, brauchen wir Glauben (Gewissheit), vgl. Heb 11,1.6; Mat 8,10; 9,2.28; Mar 2,5; 11,24; Luk 5,20; 7,9; usw.

Ohne Glauben weiß man doch gar nicht, von wem man empfangen hat.

Veröffentlicht von: @clay

4. Diese Gewissheit bekommen wir durch Gottes Antwort auf unsere Frage, ob wir geheilt werden oder ob das möglicherweise die Krankheit ist, an der wir sterben werden.

Die Gewissheit, heil zu sein, kann man auch haben, wenn man körperlich nicht geheilt wird. Das ist der verborgene, inwendige Mensch in diesem todverfallenen Leibe, der aus Gott lebt. Mir wird alles Staub und Asche werden an meinem Leibe, an Fleisch und Knochen. Alldas trennt nicht von der Liebe Gottes und der Gewissheit.

Veröffentlicht von: @clay

5. Gottes Willen kann und darf man nicht hineininterpretieren, sondern muss danach fragen. Leider geht niemand darauf ein.

Wo steht das, dass man konkret fragen muss, ob er jetzt meine körperliche Heilung will? Der Wille Gottes ist ja offenbart, nämlich dass er alles vollenden wird zu seiner Zeit. Und wenn man hier Entbehrungen und Kämpfe hat, dann hat man sie durchzukämpfen. Wenn man hier Segnung, Heilung und gutes Auskommen hat, dann darf man dankbar sein für alldas Gute, das er uns schenkt.

Veröffentlicht von: @clay

6. Es gibt viele Hinderungsgründe, warum man nicht geheilt wird, Unglaube ist nur einer davon. Deshalb habe ich nie geschrieben, dass ein Kranker nicht genug Glauben hätte, weil er sonst geheilt wäre. Dieser Umkehrschluss kam von Usern.

Dieser Umkehrschluss kam aufgrund noch einiger anderer Beiträge und Sätze zustande, die Du geschrieben hast; also tu nicht so verblüfft und empört.

Wenn es einfach nur darum geht, dass es viele Gründe gibt, warum Menschen nicht genesen, ja, dann sind wir uns wohl absolut alle hier vollkommen einig. Wer sollte da auch etwas gegen sagen können?
Das ist genauso wie: es gibt sehr unterschiedliche Menschen auf der Welt.

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15464

Schulterschluss

Veröffentlicht von: @simonsson
Veröffentlicht von: @clay

5. Gottes Willen kann und darf man nicht hineininterpretieren, sondern muss danach fragen. Leider geht niemand darauf ein.

Wo steht das, dass man konkret fragen muss, ob er jetzt meine körperliche Heilung will? Der Wille Gottes ist ja offenbart, nämlich dass er alles vollenden wird zu seiner Zeit. Und wenn man hier Entbehrungen und Kämpfe hat, dann hat man sie durchzukämpfen. Wenn man hier Segnung, Heilung und gutes Auskommen hat, dann darf man dankbar sein für alldas Gute, das er uns schenkt.

Ich stell mich da mal neben meinen Bruder Clay. Aus meiner Sicht geht es hier nicht darum, ob - wie du es formulierst - "es irgendwo geschrieben steht" und ich das dann "katalogartig" erfülle oder nicht erfülle. Aus meiner Sicht geht es immer um eine lebendige Beziehung, wobei meine Betonung schon auf "lebendig" liegt. Dieser Gott, den ich kenne, ist sehr persönlich. Er ist eben kein Gott, über den es in der Heiligen Schrift ne Menge an Wissen gibt und "wenn wir uns halbwegs dran halten, haben wir ein halbwegs nettes Leben". Ich habs mal extra so formuliert. Dieser Gott ist so lebendig wie du und ich, sogar mehr noch, denn er hat den Tod bereits überwunden. Und er hat möglich gemacht, dass ich mit ihm in einer wahren lebendigen Beziehung leben kann, weil er ebenso lebendig ist wie du und ich und meine Eltern und und und. Manchmal habe ich den Eindruck - nicht unbedingt bei dir, ich halte es mal allgemeiner hier -, dass genau diese Tatsache, dass dieser große Gott sehr persönlich ist, noch nicht in allen Herzen angekommen ist. Ist nur mein Eindruck, der muss ja nicht stimmen. Im Hinterkopf habe ich immer: die Wahrheit erkennt man nicht in den Worten, sondern in den Taten/Handlungen/im Verhalten.

Und so ist es für mich völlig selbstverständlich, mit meinem Vater eben auch darüber zu reden und bei ihm zu erfragen, was er in meinen Lebenssituationen wozu zu sagen hat; ob er ein Leiden oder eine Krankheit von mir nehmen möchte oder mich hindurchtragen möchte und seinen Namen dadurch groß machen möchte. Ich möchte eben nicht in diese wohl ausgelegten "Fallen" tappen, in meine Lebenssituation Gottes Willen hineinzuinterpretieren - Beispiel: Wenn mich Gott von meiner Krankheit heilen wollen würde, hätte er doch längst ... Das sind Interpretationen, wie ich sie meine.

Seinen "zentralen" Willen kennen wir. Seinen Willen für einzelne Lebenssituationen oder Lebensumstände nicht. Aber ich kann und ich darf auch, weil ich sein Kind bin, genau diesen Willen, seine Sichtweise dazu, erfragen. Warum denn auch nicht? Das ergibt sich doch aus der Beziehung. So jedenfalls ist meine Sicht. "Vater, was meinst du dazu?" sind solche Fragen, auf deren Antwort ich dann warte(n muss). Ein anderes Beispiel für solcherlei Gespräche ist aus einem anderen Kontext, passt als Veranschaulichung aber - denke ich - gut hierher: "Vater, wie geht es dir heute?" - Wie viele Menschen fragen Gott dies? Wie viele Menschen glauben an dieser Stelle, dass sie so ein Gespräch führen könnten? Wie viele an dieser Stelle, ob sie das auch dürften? Ich denke, wenn jemand vor mir sitzt oder steht, an dem ich interessiert bin, frage ich ihn doch auch automatisch, wie es ihm geht und höre dann zu. Oder nicht? 😉 Warum also nicht bei Gott, der doch lebt, wiederauferstanden ist und mit seinem Geist in mir als Tempel Wohnung genommen hat, also ganz, ganz nah bei mir ist, wie eben nur Er als Vater nah bei mir sein kann? *rhetorisch*

Es ist am Ende etwas anderes, ob ich eine Krankheit oder ein Leiden "ertrage", weil ich mir erhoffe, er hätte mich doch längst davon unterrichtet oder mich längst davon befreit, wenn er das nicht wollen würde. Warum erhoffen oder eben nicht wissen, wenn ich es doch aber wissen kann und darf, erfragen kann und darf, um dann damit ganz anders in meinem Leben umgehen zu können, wenn ich eben das Wissen darüber habe - weil eine Antwort erhalten -, dass Gott bspw. seinen Namen durch meine Geschichte groß machen möchte? Weil es sich anders lebt mit einer persönlichen Zusage Gottes. Weil es ein ganz anderes Leben ist, wenn ich um diese Dinge weiß, statt sie zu vermuten, zu spekulieren und an dieser Schwelle (der Spekulatius) dann stehenzubleiben.

Es geht Gott immer um die Beziehung, um eine vertrauensvolle, liebevolle Beziehung - in beide Richtungen, nicht nur in eine. Die Heilige Schrift "malt" uns ein Bild von diesem großen Abba, dem Vater, der seine Kinder nicht abweist und ihnen, wenn sie einen Fisch haben wollen/brauchen, eben keinen Stein gibt (ich hoffe, ich hab die Stelle richtig wiedergegeben). "Abba" - gesprochen nicht einfach wie die Popgruppe - ein kindlicher Lall-Laut, wenn Kinder anfangen zu sprechen Ab-ba ... kindliches Vertrauen ... Urvertrauen verbindet mich mit diesem Wort und die Heilige Schrift sagt, dass wir Gott Ab-ba nennen dürfen und werden ...

Kinder - so man sie beobachtet - fragen auch ganz automatisch nach Dingen, die sie den Vater/die Mutter tun sehen ... sie möchten wissen. Und in "gesunden Beziehungen" werden sie auch nicht abgewiesen von den Eltern mit ihren Fragen. Kinder fragen beispielsweise "Papa, warum tust du das?" oder "Mama, warum nimmst du Mehl und nicht Stärke?" - warum? Weil sie es zum einen wissen wollen, um zu verstehen, zum anderen, weil sie eine Antwort erwarten. - Auch hier macht sich wieder bemerkbar, dass alles auf Beziehung angelegt ist, niemals quasi "ne Einbahnstraße" ist.

Ich hoffe, etwas beigetragen zu haben.

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Aus meiner Sicht geht es hier nicht darum, ob - wie du es formulierst - "es irgendwo geschrieben steht"

Ich fragte ihn das, weil er mehrfach betont hatte, dass er seine Position aus der Bibel ableite. Deshalb wollte ich wissen, ob das irgendwo so steht, wie er das formuliert; das könnte ja sein. Ich kann die Bibel nich auswendig ...

Ich sehe das auch so, wie Du das hier beschreibst, dass man in dieser Beziehung mit ihm spricht, auch fragt und forscht. Das ist vollkommen richtig und legitim, war aber auch nicht der Kritikpunkt, denke ich.

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15464
Veröffentlicht von: @simonsson

Ich sehe das auch so, wie Du das hier beschreibst, dass man in dieser Beziehung mit ihm spricht, auch fragt und forscht. Das ist vollkommen richtig und legitim, war aber auch nicht der Kritikpunkt, denke ich.

Und das "leitet" sich nicht aus der Bibel ab? Dem Werk, das uns etwas von Gott erzählt? 😌

neubaugoere antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @simonsson

Wo steht das, dass man konkret fragen muss, ob er jetzt meine körperliche Heilung will? Der Wille Gottes ist ja offenbart, nämlich dass er alles vollenden wird zu seiner Zeit. Und wenn man hier Entbehrungen und Kämpfe hat, dann hat man sie durchzukämpfen. Wenn man hier Segnung, Heilung und gutes Auskommen hat, dann darf man dankbar sein für all das Gute, das er uns schenkt.

Wie willst Du Gottes Willen denn anders erfahren?
Bereits im AT gab es Tausende von Propheten, zu denen der Israelit ging, wenn er Gottes Willen wissen musste/wollte. Der Unterschied zu uns ist, wenn wir Kinder Gottes sind, dass wir keinen Mittler mehr brauchen:

Joh 16,26-27: An jenem Tag werdet ihr bitten in meinem Namen, und ich sage euch nicht, dass ich den Vater für euch bitten werde; denn der Vater selbst hat euch lieb, weil ihr mich geliebt und geglaubt habt, dass ich von Gott ausgegangen bin.

Statt 'frage' ist übersetzt: 'rufe', aber es ist davon die Rede, dass Gott antwortet, was bedeuten kann, dass Er entsprechend unseres Rufens/Fragens handelt oder uns auch mitteilt, was wir wissen wollen/müssen, z.B.:

Psa 3,4: Mit meiner Stimme rufe ich zu Jahwe, und er antwortet mir von seinem heiligen Berg. vgl. Psa 4,1; u.a.

Psa 50,15: ... und rufe mich an am Tag der Bedrängnis: ich will dich erretten, und du wirst mich verherrlichen!" vgl. Psa 55,16; u.a.

Jer 33,3: Rufe zu mir, und ich will dir antworten und will dir große und unerreichbare Dinge kundtun, die du nicht weißt.

In der Bibel steht Gottes genereller Wille, z.B. dass Er retten, heilen, befreien, versorgen, usw. will, aber darin steht nicht, was ich in den Situationen des Alltags entscheiden muss, um im Willen Gottes und nach seinem Plan zu leben: z.B. welchen Beruf, Studium oder Lehre, welche Arbeitsstelle, welchen Ehepartner, welche göttliche Berufung, welchen konkreten Auftrag von Ihm für mich heute (Eph 2,10), usw.
Und was geschieht mit mir, wenn ich z.B. krank bin: wozu hat Gott es zugelassen (Röm 8,28) und werde ich geheilt oder ist das die Krankheit, mit der mich mein Vater heimholen will.
Durch Gottes Antworten bekommen wir die Gewissheit des Glaubens (Heb 11,1).
Wie wollen wir sonst Gottes Willen erfahren, wenn wir doch in seinem Willen beten, ja leben sollen, als dass wir Ihn danach fragen.

Veröffentlicht von: @simonsson

Und wenn man hier Entbehrungen und Kämpfe hat, dann hat man sie durchzukämpfen.

Dann dürfen wir Gottes Zusagen, die Er uns gibt, im Glauben für uns annehmen. Für solche Situationen gelten sie ja. Aber ich muss im Herzen wissen: diese Zusage gilt jetzt mir!

Veröffentlicht von: @simonsson

Dieser Umkehrschluss kam aufgrund noch einiger anderer Beiträge und Sätze zustande, die Du geschrieben hast; also tu nicht so verblüfft und empört.

Ich tue nicht so, es empört mich, weil man so nicht miteinander umgeht. Wenn Du den Umkehrschluss machst, wenn ich sage, dass wir empfangen, wenn wir glauben, willst Du dann Jesus widersprechen, wenn Er in Markus 11,24-25 sagt:
"Alles, um was irgend ihr betet und bittet, glaubt, dass ihr es empfangt, und es wird euch werden."
und Er nennt hier auch einen möglichen Hinderungsgrund:
"Und wenn ihr im Gebet dasteht, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer Vater, der in den Himmeln ist, euch eure Übertretungen vergebe."
Du solltest doch wissen, wie oft es so oder ähnlich heißt: 'als er ihren Glauben sah'. Warum dann der Umkehrschluss? Willst Du damit solche Aussagen in der Bibel abschwächen, relativieren, ihnen widersprechen oder was ist Deine Motivation?
Ich habe für mich entschieden, dass ich Gottes Wort für wahr halte, auch wenn ich manchmal andere Erfahrungen mache, aber ich passe die Bibel nicht mehr meinen Erfahrungen an!

LG.
Clay

clay antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @simonsson

Wo steht das, dass man konkret fragen muss, ob er jetzt meine körperliche Heilung will?

Ein starkes Beispiel ist z.b. der Unfall von König Ahasja von Israel:

2Kön 1,3 Da redete der Engel des HERRN zu Elia, dem Tischbiter: Mache dich auf, geh hinauf, den Boten des Königs von Samaria entgegen, und sage zu ihnen: Gibt es denn keinen Gott in Israel, dass ihr hingeht, um Baal-Sebub, den Gott von Ekron, zu befragen?

Über diesen Tadel vermittelt Gott, dass ER gefragt werden will.

Es gibt im Hebräischen ein spezielles Wort, das für die Befragung Gottes mit der Gewissheit, eine Antwort zu erhalten, verwendet wird: darasch.

Darasch kommt 152 mal im AT vor. Es ist also kein Einzelfall, Gott zu fragen, wenn man von Ihm eine Antwort braucht, sei es für Heilung oder einen anderen wichtigen Fall.
Eine der Übersetzungen für darasch ist suchen... und spiegelt sich in der Wendung wieder: Gott suchen...

Suchet, so werdet ihr finden kann also so interpretiert werden: Fragt Gott und ihr werdet Antwort erhalten.

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102

und das hier.....

Veröffentlicht von: @simonsson
Veröffentlicht von: @clay

6. Es gibt viele Hinderungsgründe, warum man nicht geheilt wird, Unglaube ist nur einer davon. Deshalb habe ich nie geschrieben, dass ein Kranker nicht genug Glauben hätte, weil er sonst geheilt wäre. Dieser Umkehrschluss kam von Usern.

Dieser Umkehrschluss kam aufgrund noch einiger anderer Beiträge und Sätze zustande, die Du geschrieben hast; also tu nicht so verblüfft und empört.

Die Verwendung eines Totschlagargumentes aus der eigenen ÄrgerOskartonne ist geeignet, jeden Thread über Heilung durch Gott zu torpedieren.
Kaum wirft einer den Ball "hat nicht genug geglaubt" ins Spielfeld, wird sofort damit gespielt. Und es wird völlig ignoriert, dass der damit Erschlagene weder den Ausdruck gebraucht, noch die Gesinnung vertreten hat.

Nachdem das "nicht genug geglaubt" eine absolute Reizaussage ist (ohne Zweifel ist sie auch verletzend für den, der nicht geheilt wurde) , triggert sie viele, die sofort drauf anspringen.

Du bist von mehreren darauf angesprochen worden, dass dein Einwurf unberechtig war. Du kannst natürlich weiter auf deiner Sicht beharren. Okay finde ich dein Vorgehen nicht.

deborah71 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3511

Wo kommen wir denn her?
Diese Auflistung machte Jan.s

Folgendes habe ich über Heilung durch Gott gelernt:

- Gott heilt nur, wenn er die Ehre bekommt.
- Gott heilt nur durch Gebet, wenn der Glauben da ist.
- Gott heilt nur, wenn das Motiv im Herzen, aus dem heraus du Heilung wünscht, lauter ist.
- Gott heilt, wenn die Ursache der Krankheit (z.B. Sünde) ausgeräumt wird.
- Gott heilt auch durch Ärzte.
- Gott heilt nicht, wenn die Heilung dir schadet. Z.B. wenn du dich nach der Heilung überheben würdest.
- Krankheit kann von Gott zumindest vorrübergehend gewünscht sein:
* um dich schwach zu machen
* um dich näher zu Gott zu ziehen
* um dich von Sünde fernzuhalten
* um dir eine Lektion (in Demut/Dankbarkeit)
beizubringen
* um dich zum Glauben zu bringen
* damit du Zeugnis von Jesus geben kannst
* um dich einfühlsamer zu machen
* um mit Jesus zu leiden
* um Gott zu verherrlichen
* als Strafe
- Krankheit, die zum von Gott gewollten Tode führt, wird in der Regel nicht geheilt.

Darauf antwortete Clay:

Danke für diese Auflistung, die ich voll unterschreibe!

irrwisch antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102

Ich weiß... und ich habe mich gewundert.... in der Liste finde ich aber keinen Punkt, der den von mir angesprochenen Punkt "du bist nicht geheilt worden, weil du nicht genug geglaubt hast" bedient.

Das sind nun mal zwei verschiedene Paar Stiefel.

Nachtrag vom 11.09.2020 2030
Die "nicht genug"-Stiefel haben meiner Ansicht nach verhindert, dass man in Ruhe nachfragen konnte nach jedem einzelnen Listenpunkt:
was ist dein Grund, warum du ihn unterschreibst?
was könnte für den Punkt sprechen und was spricht dagegen?

Wir haben alle verschiedene Heilungs- und Nichtheilungsgeschichten der Schrift im Hinterkopf. Sie sind aber keine Liste, die man bei einem Fall abarbeiten kann.... denn Gott wirkte jedesmal individuell und zu seinem Zeitpunkt.

deborah71 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3511

Ich finde diesen Punkt schon.

" Gott heilt nicht, wenn der Glaube nicht da ist"

Warum sollte ein Mensch, der krank bis sehr krank ist, die Ältesten um Gebet bitten, oder auch " nur" selbst zu Gott flehen, wenn kein oder nicht genug ( was sich auch in kein Glaube findet) Glaube da ist?

Veröffentlicht von: @deborah71

Wir haben alle verschiedene Heilungs- und Nichtheilungsgeschichten der Schrift im Hinterkopf. Sie sind aber keine Liste, die man bei einem Fall abarbeiten kann.... denn Gott wirkte jedesmal individuell und zu seinem Zeitpunkt.

In diesem " wir" finde ich mich nur sehr bedingt wieder.

Ich habe vielmehr sehr konkrete Heilungs - wie auch Nichtheilungserleben in meinem Leben vor Augen.
Ich weiß darum, wie Druck bis hin zu Schuldzuweisungen von einem Menschen ausgingen in einer konkreten Krankenheilungs Situation, wo der umbetete Mensch starb und nicht geheilt wurde.

Ich weiß darum von 2 Menschen, die zeitgleich von Ärzten eine unheilbare Diagnose bekamen.
Einer starb innerhalb kürzester Zeit, einer wurde gesund.

Ich weiß darum, wo ein Gebet von Ältesten über einem Menschen nicht zum " Erfolg" führte, ein anderer Mensch aber einige Jahre später Heilung erfuhr.

Ich weiß darüber hinaus davon, wie schwer zum Beispiel Menschen mit angeborenen Krankheiten und Behinderungen daruner leiden, wenn ihr Fuß nicht wundersam nicht mehr deformiert ist, ihre Spastiken nicht wen sind, ihre Querschnitte sich nicht in Luft auflösen, ihr Rollstuhl nicht zum Schrott kann, ihre Nieren plötzlich so
arbeiten, wie sie sollen.
Ihnen allen, die krank oder behindert ihr Leben estalten müssen, keinen oder nicht genug Glauben zu unterstellen, finde ich äusserst lieblos und vermessen.

Denn, wie du schon sagtest, Gott wirkt individuell und auf Seine Weise.

Was bleibt ist die Frage, warum alle die mir vor Augen stehenden Menschen krank oder behindert bleiben. Andere jedoch gesund werden.
Denn sie alle, von denen ich hier schrieb, lieben Gott sehr!
Eine Frage, die nicht durch " Listen"geklärt wird, die durchlebt, durchlitten und durchglaubt sein will.

irrwisch antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @irrwisch

" Gott heilt nicht, wenn der Glaube nicht da ist"

Kein Glaube ist etwas anderes als der Vorwurf, nicht genug.

Ist dir das nie begegnet, dass jemand gebetet hat oder für sich beten hat lassen und im Umdrehen sagte "Das wird ja doch nichts." ?
Da beißen sich Glaube und Unglaube....

Allerdings sehe ich den Punkt aus einem anderen Grund als nicht haltbar an, denn Gott sagt an einer Stelle: Ehe sie rufen, will ich sie erhören. (Jes 65,24)
Und das habe ich oft erlebt, dass mir selbst nicht bewusst war, welcher Schrei um Hilfe in der Tiefe meines Herzens unbewusst war und mir erst deutlich wurde, als Gott der Not begegnet ist.

Veröffentlicht von: @irrwisch

In diesem " wir" finde ich mich nur sehr bedingt wieder.

Ich bezog mich auf die Kenntnis der Schrift im Hinterkopf und ich denke, die hast du in erheblichem Maße.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Denn, wie du schon sagtest, Gott wirkt individuell und auf Seine Weise.

Auf jeden Fall und deine Beispiele sind ein beredtes Zeugnis dafür.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Was bleibt ist die Frage, warum alle die mir vor Augen stehenden Menschen krank oder behindert bleiben. Andere jedoch gesund werden.
Denn sie alle, von denen ich hier schrieb, lieben Gott sehr!

Diese Frage kann nur Gott beantworten und das ist ja nun eines der Hauptthemen in diesem Thread: Gott fragen.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Eine Frage, die nicht durch " Listen"geklärt wird, die durchlebt, durchlitten und durchglaubt sein will.

Da bin ich ganz bei dir 😊

deborah71 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3511
Veröffentlicht von: @deborah71

Ist dir das nie begegnet, dass jemand gebetet hat oder für sich beten hat lassen und im Umdrehen sagte "Das wird ja doch nichts." ?
Da beißen sich Glaube und Unglaube....

Nein, so sehe ich das nicht.

Glaube und Zweifel wäre meine Interpretation.

Kannst du mir ein Beispiel der Bibel nennen, wo Jesus wen nicht heilt wegen nicht genug Glauben?

irrwisch antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002
Veröffentlicht von: @irrwisch

Kannst du mir ein Beispiel der Bibel nennen, wo Jesus wen nicht heilt wegen nicht genug Glauben?

Matth.13,58:..."Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland und in seinem Hause. 58 Und er tat dort nicht viele Machttaten um ihres Unglaubens willen."...

deleted_profile antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 3511

Unglaube ist für mich nicht Zweifel haben oder zu wenig Glauben

irrwisch antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002
Veröffentlicht von: @irrwisch

Unglaube ist für mich nicht Zweifel haben oder zu wenig Glauben

Sie glaubten nicht, dass Jesus der Christus ist...
d.h. sie zweifelten daran oder sie vertrauten nicht darauf...
mit aller daraus folgenden Konsequenz...

Mir gefällt das auch nicht, aber es wird so im Evangelium erwähnt

hg poimen

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @irrwisch

Glaube und Zweifel wäre meine Interpretation.

Zweifel sagt: Ich weiß nicht, ob...
Unglaube sagt: Das wird eh nichts.

Im AT wird Zweifel mit einem ausdruckstarken Verb beschrieben: ein Vogel, der hin und her flattert über zwei Ästen und sich nicht entscheiden kann, auf welchen Ast er sich setzt.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Kannst du mir ein Beispiel der Bibel nennen, wo Jesus wen nicht heilt wegen nicht genug Glauben?

Warum fragst du mich das? Du weißt doch, das es das nicht gibt und ich das nicht vertrete.

Jesus schimpft mal mit Petrus wegen seines Vertrauensmangels/schwachen Glaubens(oligopistos) Mt 14,31 aber nicht in Bezug zu Heilung.
An einer weiteren Stelle kommt der schwache Glaube (oligopistos) der Jünger zum Ausdruck und zwar dort, wo sie den fallsüchtigen Jungen nicht heilen/befreien konnten. Zur Glaubensstärkung empfiehlt Jesus den Jüngern Gebet und Fasten.

Ich kann dir ein Beispiel zeigen, wo Jesus nicht heilen kann, wegen des Unglaubens der Menschen.

Unglaube: Mt 13,54-58 hier steht nicht oligopistos (schwacher Glaube) sondern apistia (kein Glaube)

Was Zweifel (diakrino) bewirken kann:
Zweifel: Jak 1, 6-8

Es gibt auch einige Stellen, an denen Jesus seine Jünger zurechtweist, wegen Ihres Zweifelns.

Und dann ist da noch die Geschichte des fallsüchtigen Jungen, wo beim Vater Glauben und Unglauben widerstreiten und Jesus zuerst da tätig werden muss.
Der Aufschrei des Vaters ist ja die diesjährige Jahreslosung. Die Hoffnung für Alle drückt es gut aus meiner Ansicht nach.
Mk 9,24 Verzweifelt rief der Mann: »Ich vertraue (pisteuo) dir ja – hilf mir doch, meinen Unglauben (apistia) zu überwinden!«

Er bringt meiner Ansicht nach sehr gut zum Ausdruck, dass er Jesus generell vertraut, aber in Punkto Heilung eben noch nicht. Will er es erst erleben? Verunsichert durch das Unvermögen der Jünger?

Anhand der Bibelstellen und griechischen Worte, sehe ich nicht, dass man Unglaube und Zweifel synonym verwenden kann auch wenn sie im Endeffekt sehr nahe sind.

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @irrwisch

Mir ist nicht bekannt, dass die Bibel alle Menschen damaliger Zeit erwähnt.
Wohl aber starb Rahel, Jakobs geliebte Frau, in jungen Jahren.

Das ist eine sehr tragische Geschichte, denn Rahel hatte sich einmal selbst verflucht und dann hat Jakob sie unwissentlich verflucht.

1. Mose 30, 1 Und als Rahel sah, dass sie dem Jakob nicht gebar, da war Rahel auf ihre Schwester eifersüchtig und sagte zu Jakob: Gib mir Kinder! Und wenn nicht, dann sterbe ich.

1. Mose 31, 32 Doch bei wem du deinen Gott findest, der soll nicht am Leben bleiben. Untersuche hier vor unseren Brüdern, was bei mir ist, und nimm es dir! Jakob aber wusste nicht, dass Rahel ihn gestohlen hatte.

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672

Rahel ist im Kindbett gestorben. Das war damals nicht ungewöhnlich - das war es leider bis zum letzten Jahrhundert nicht.
Man muss darin keineswegs zwingend eine göttliche Strafe sehen.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102

Ja, Benjamin war eine Steißgeburt... das geht aus der Bemerkung der Hebamme hervor während des Geburtsvorganges...

Ich denke hier nicht in Strafe. Mir geht nach, wie ging es Rahel mit dem Ausspruch ihres Mannes, wenn sie ihn gehört hat? Ständig Angst, dass es herauskommt?

deborah71 antworten
joe390
 joe390
(@joe390)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 466

Machts nicht so kompliziert...
... sondern nehmt euch die Glaubenshelden zum Vorbild. Was haben Schadrach, Meschach und Abed-Nego zum König Nebukadnezar gesagt? "Unser Gott, den wir verehren, kann uns erretten aus dem glühenden Feuerofen, und auch aus deiner Hand, o König, kann er erretten. Und wenn er's nicht tut, so sollst du dennoch wissen, dass wir deinen Gott nicht ehren und das goldene Bild, das du hast aufrichten lassen, nicht anbeten werden." (Daniel, Kap. 3).

Also: Treu zu Gott stehen, fest im Glauben, durchaus gewiss sein, dass Gott retten, heilen und noch viel mehr kann. Es aber ihm überlassen. Es heißt "Dein Wille geschehe" und nicht "Mein Wille geschehe". Paulus mit seinem "Pfahl im Fleisch" ist sicher nur ein Beispiel. Mir fallen die ganzen Glaubenshelden ein, die der Hebräerbrief im Kap. 11 aufzählt: Viele Beispiele von Menschen, wo Gott wunderbar eingegriffen hat, und ebenso auch viele, die für ihren Glauben in den Tod gegangen sind. Und jetzt kommts: "Diese alle (!) haben durch den Glauben Gottes Zeugnis empfangen." (Heb. 11, 39f). Also: Glaube ist immer und zuallererst auch ein Ja zu Gottes Wegen.

joe390 antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1687
Veröffentlicht von: @joe390

Also: Treu zu Gott stehen, fest im Glauben, durchaus gewiss sein, dass Gott retten, heilen und noch viel mehr kann. Es aber ihm überlassen. Es heißt "Dein Wille geschehe" und nicht "Mein Wille geschehe". Paulus mit seinem "Pfahl im Fleisch" ist sicher nur ein Beispiel. Mir fallen die ganzen Glaubenshelden ein, die der Hebräerbrief im Kap. 11 aufzählt: Viele Beispiele von Menschen, wo Gott wunderbar eingegriffen hat, und ebenso auch viele, die für ihren Glauben in den Tod gegangen sind. Und jetzt kommts: "Diese alle (!) haben durch den Glauben Gottes Zeugnis empfangen." (Heb. 11, 39f). Also: Glaube ist immer und zuallererst auch ein Ja zu Gottes Wegen.

Schöner Beitrag, danke!
Es gibt viele Menschen, die mit dem, was sie im Glauben taten, vordergründig gescheitert sind. Und deren Leben im Nachhinein leuchtet und Zeugnis gibt von Gottes Treue.

jeddie-x antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @evana

Dreh es mal um. Danke Gott dafür, dass er deinen Fuß bereits geheilt hat. Weil deine Heilung bereits am Kreuz vollbracht wurde.

Veröffentlicht von: @evana

Okay? Wollen wir es mal auf diese Weise versuchen?

Wie ich oben schon geschrieben habe:
Bitte nein! Wenn er die Gewissheit der Heilung nicht hat, ist es unsinnig, dafür zu danken. Auch das Kopfwissen um die einschlägigen Bibelstellen hilft nicht, wenn man nicht im Herzen Gewissheit hat.
Methode funktioniert nicht!

LG.
Clay

clay antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

Manchmal frage ich mich, ob nicht die verschiedenen - ich wei0 nicht, wie ich das jetzt sagen soll, um nicht falsch verstanden zu werden - diese verschiedenen Auffassungen zum Thema Heilung in diesem Thread - doch etwas mit "Methode" zu tun haben. Es wird so viel aufgezählt, wie das richtig versstanden wird oder werden muss, was genau jetzt die Bibel sagt, wie das ins Heute hineinwirkt, wie wir Gewissheit haben ... dass Gott jeden heilen will ... und dann doch wieder nicht.

Im Grunde ist auch Evana's Sichtweise nicht falsch. Denn es gibt Aussagen in der Bibel, die man so verstehen oder interpretieren kann. Ich habe mich vor Jahrzehnten mit Büchern "vollgesoffen", die dies zum Inhalt hatten: Zuerst danken, Gott lobpreisen, dass Gott agieren wird, heilen wird. Die Bücher waren voll mit Heilungszeugnissen. Inzwischen sind diese Bücher in der Tonne.

Methode heißt: ich verfolge einen Weg zu einem erwünschten Ziel. Also sind auch die in diesem Thread aufgezählten "Reihenfolgen", wie man Gott beim Wort nehmen soll usw. usf. Methoden zu gewünschten Ziel.

Warum tun sich gerade Charismatiker so schwer, sich einzugestehen, dass es oft anders verläuft und suchen die Schuld bei dem und der, wo es nicht "so funktioniert" und sprechen oft denen oft auch den richtigen Glauben ab? Warum tun sich Charismatiker so schwer, der Realität von Krankheit, Behinderung, Scheitern mit all seinen Folgen ins Auge zu sehen?

Hat Gott uns für diese Welt die heile Welt versprochen?

mmieks antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @mmieks

Manchmal frage ich mich, ob nicht die verschiedenen - ich wei0 nicht, wie ich das jetzt sagen soll, um nicht falsch verstanden zu werden - diese verschiedenen Auffassungen zum Thema Heilung in diesem Thread - doch etwas mit "Methode" zu tun haben. Es wird so viel aufgezählt, wie das richtig versstanden wird oder werden muss, was genau jetzt die Bibel sagt, wie das ins Heute hineinwirkt, wie wir Gewissheit haben ... dass Gott jeden heilen will ... und dann doch wieder nicht.

Ich she das so, dass unterschiedliche Auffassungen bestehen, was Gottes Wille ist, der in der Bibel erkennbar ist. Dabei ist das Problem, dass die Aussagen der Bibel revidiert und unseren negativen Erfahrungen angepasst werden. Wie will ich denn geheilt werden, wenn ich die Aussagen Gottes nicht für bare Münze nehmen? Wie will ich mich denn dann auf Ihn und seine Zusagen verlassen können
Ich habe mich entschieden, dass die Bibel die Wahrheit ist, weil Gott die Wahrheit und die Bibel von Ihm inspiriert ist. Die negativen Erfahrungen muss ich nicht erklären können. Ich lasse sie einfach stehen und relativiere deswegen nicht die Aussagen der Bibel. Ich habe auch schon erfahren, dass mir später klar wurde, wieso ich diese und keine andere Erfahrung machen musste, weil ich so dachte, wie ich damals dachte, Heute denke ich anders und mache andere Erfahrungen. Seit ich so entschieden habe, erlebe ich immer mehr, wie sich Gottes Zusagen in meinem Leben erfüllen.

Veröffentlicht von: @mmieks

Im Grunde ist auch Evana's Sichtweise nicht falsch. Denn es gibt Aussagen in der Bibel, die man so verstehen oder interpretieren kann. Ich habe mich vor Jahrzehnten mit Büchern "vollgesoffen", die dies zum Inhalt hatten: Zuerst danken, Gott lobpreisen, dass Gott agieren wird, heilen wird. Die Bücher waren voll mit Heilungszeugnissen. Inzwischen sind diese Bücher in der Tonne.

Die Aussagen der Bibel sind nicht falsch, sondern die Anwendung. Heilung ist ein Geschenk, ich muss und kann sie mir nicht erarbeiten durch Lobpreis, Dank o.a.

Veröffentlicht von: @mmieks

Warum tun sich gerade Charismatiker so schwer, sich einzugestehen, dass es oft anders verläuft und suchen die Schuld bei dem und der, wo es nicht "so funktioniert" und sprechen oft denen oft auch den richtigen Glauben ab? Warum tun sich Charismatiker so schwer, der Realität von Krankheit, Behinderung, Scheitern mit all seinen Folgen ins Auge zu sehen?

Christen, die in charismatische Gemeinden gehen, denken oft - leider Gottes - auch nicht anders als evangelikale Gemeindemitglieder, aus deren Gemeinden sie ja auch vielfach kommen. Das ist der Grund, warum sie vieles Richtige sagen, aber nicht richtig anwenden. So folgen z.B. viele bei Heilungsgottesdiensten dem Aufruf, für sich beten zu lassen, und gehen zum Gebet nach vorne. Ich habe mir angewöhnt, zu fragen, ob sie glauben, dass sie nach dem Gebet geheilt sind, egal ob sie es schon sehen oder noch nicht. Dann werde ich oft mit großen Augen angesehen und manche sagen dann "Nein". Jakobus schreibt aber, dass das Gebet des Glaubens den Kranken heilen wird.
Das kann natürlich auch bedeuten, dass ich im Herzen weiß, dass der Kranke jetzt durch mein Gebet von Gott geheilt wird. Dann spreche ich ihm auch die Heilung zu und sie sind geheilt. Ich finde es unverantwortlich, für Kranke um Heilung zu beten, die nicht glauben, dass Gott sie durch das Gebet heilen wird. Wenn gebetet wird und es geschieht nichts, zerstört das den Glauben anderer, die davon Zeuge werden. Dann bete ich anders, es sei denn, ich habe Gewissheit für den Kranken. Das habe ich aber nicht immer.

In der Bibel steht, dass wir, wenn wir empfangen wollen, glauben = vertrauen müssen. Glauben ist nach Heb 11,1 Gewissheit haben, überzeugt sein, absolut sicher sein. Das ist aber kein Kopfwissen, indem ich die einschlägigen Bibelstellen kenne, sondern Wissen des Herzens. Nach meinem Erleben bekommen wir das, wenn uns Gott eine persönliche Zusage gibt, wenn wir Ihn fragen. Wenn wir nicht fragen, können wir seinen Willen auch nicht wissen. Wenn wir ihn - je nach Ausgang - hineininterpretieren, kommen wir möglicherweise zu falschen Schlüssen, z.B. Gott will nicht immer und nicht jeden heilen. Diese Diskussion darüber ist auch müßig, denn wenn Gott fragen, wenn wir krank sind, und Er uns seine Zusage gibt, kennen wir seinen Willen. Dann können wir Ihm auch bereits dafür danken, obwohl die Heilung noch nicht sichtbar ist.

Ich hatte einmal Gottes Zusage, wo alle Ärzte und Physiotherapeuten drei Jahre lang sagten: 'Das wird nicht wieder', aber ich hatte Gottes Zusage und wusste, dass ich am Ende geheilt sein würde. Ich konnte in diesen drei Jahren bereits danken, obwohl ich die Heilung noch nicht sah. Die Heilung geschah nicht, weil ich dankte, sondern weil ich Gott gefragt, und Er es mir gesagt hatte!

Wir müssen uns entscheiden, ob wir Gott vertrauen oder unseren negativen Erfahrungen glauben wollen. Die Realität ist ja deshalb so, weil wir i.d.R. Gott nicht fragen, sondern 'nur' bitten und seinen Willen nicht kennen. Mit Schuld hat das aber nicht das Geringste zu tun.

Wie will ich gesund werden, wenn ich nicht sicher bin, dass Gott mich heilen will. So aber stehen wir uns oft selber im Weg.

Für die, die jetzt den Umkehrschluss machen wollen:
Nein, ich meine nicht, dass alle, die (noch) nicht geheilt sind, alle nicht glauben. Das zu beurteilen steht mir nicht zu und ich sehe auch nicht ins Herz. Es gibt viele Hinderungsgründe, Zweifel/Unglaube sind nur einer von vielen.
Mit Glauben meine ich auch nicht das Wissen darum, errettet zu sein, denn ob ich geheilt bin oder nicht, hat mit unserer Errettung nichts zutun bzw. 'nur' so viel, dass Gott unsere ganzheitliche Wiederherstellung nach Geist, Seele und Körper will, weil bei dem 'Sündenfall' auch der ganze Mensch betroffen war, und so Rettung, Heilung und Befreiung zusammengehören. Aber auch als kranker Christ bin ich Gottes geliebtes Kind und kann eine gute Beziehung zum Vater im Himmel haben. Es ist auch besser, es ist jemand krank, aber errettet, als dass er geheilt verloren geht. Aber warum fragen wir nicht einfach diesen Vater und wissen durch seine Antwort, woran wir sind und wie es weitergeht? Es macht m.E. mehr Sinn, sich darüber auszutauschen, wie wir denn Gottes Stimme hören, als dagegen zu argumentieren, dass Gott heilen will und heilt - durch Ärzte oder übernatürlich, wenn die Ärzte mit ihrem Können und Wissen am Ende sind..

LG.
Clay

clay antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968

Gott will auf dieser Erde nicht jede Krankheit heilen
Hallo Clay,
danke für deine ausführliche Darstellung, die ich aber nicht unkommentiert stehen lassen kann. Wir haben uns ja schon darüber ausgetauscht und dich kenne deine Haltung. Ich kenne auch deine besonnene Art, zu antworten und weiß, sie zu schätzen. Doch hier ziehst du aus deiner eigenen Heilung die falschen Schlüsse.

Veröffentlicht von: @clay

Ich she das so, dass unterschiedliche Auffassungen bestehen, was Gottes Wille ist, der in der Bibel erkennbar ist. Dabei ist das Problem, dass die Aussagen der Bibel revidiert und unseren negativen Erfahrungen angepasst werden. Wie will ich denn geheilt werden, wenn ich die Aussagen Gottes nicht für bare Münze nehmen? Wie will ich mich denn dann auf Ihn und seine Zusagen verlassen können

Bitte zeige mir doch mal, wo in der Bibel steht, dass Gott jeden Menschen, der mit einer konkreten Krankheit zu ihm kommt, von dieser konkreten Krankheit heilen will. Bei Paulus hat er es offensichtlich nicht getan.
Ja, den Willen Gottes können wir aus seinem Wort erkennen. Doch, ob er meine Frau von Leukämie heilen will, hat er uns noch nicht erkennen lassen. Im Gegenteil, er hat uns den Zuspruch an Paulus "Lass dir an meiner Gnade genügen" zum Trost werden lassen.
Gott ist souverän und gibt seinen Willen nicht immer vorher bekannt.

Veröffentlicht von: @clay

Jakobus schreibt aber, dass das Gebet des Glaubens den Kranken heilen wird.

Ich lese in Jakobus

Jak.5,15 Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden. 16 Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.

Das Gebet wird ihm helfen und aufrichten. Damit müssen nicht seine körperlichen Gebrechen gemeint sein. Hier sehe ich eher das Problem: Eine Gesundung wird mit der gegenseitigen Sündenvergebung in Zusammenhang gebracht. Liegt fehlende Heilung am fehlen der Bereitschaft, gegenseitig Sünden zu bekennen?

Veröffentlicht von: @clay

Wenn wir ihn - je nach Ausgang - hineininterpretieren, kommen wir möglicherweise zu falschen Schlüssen, z.B. Gott will nicht immer und nicht jeden heilen. Diese Diskussion darüber ist auch müßig, denn wenn Gott fragen, wenn wir krank sind, und Er uns seine Zusage gibt, kennen wir seinen Willen
Wir müssen uns entscheiden, ob wir Gott vertrauen oder unseren negativen Erfahrungen glauben wollen. Die Realität ist ja deshalb so, weil wir i.d.R. Gott nicht fragen, sondern 'nur' bitten und seinen Willen nicht kennen.

Wieso ist das ein falscher Schluss? Was ist, wenn Gott diese Krankheit nicht heilen will?
Weiterhin machst du die Heilung hier doch von mir abhängig. Dass ich im Vorfeld nicht richtig gehandelt habe.

Veröffentlicht von: @clay

Für die, die jetzt den Umkehrschluss machen wollen: Nein, ich meine nicht, dass alle, die (noch) nicht geheilt sind, alle nicht glauben. Das zu beurteilen steht mir nicht zu und ich sehe auch nicht ins Herz. Es gibt viele Hinderungsgründe, Zweifel/Unglaube sind nur einer von vielen.

Nachdem du allen, die schon jahrelang leiden, mitgeteilt hast, dass sie die Ursache bei sich selbst suchen sollen, gibst du hier auf einmal zu, dass es auch andere Gründe gibt, warum die Krankheit nicht verschwindet. Wohl weil du gemerkt hast, dass deine Theorie nicht der Realität entspricht. Ich halte deshalb deine Darstellung für unseriös und unbarmherzig.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102

Jak 5,15

Veröffentlicht von: @opastefan

Jak.5,15 Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden. 16 Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.

was hier mit helfen übersetzt wird, dahinter steht das griechische Wort sozo. Es wird in folgenden Bedeutungen verwendet: retten, erretten, heilen, bewahren.
Vorkommen: https://www.csv-bibel.de/strongs/g4982
Helfen ist hier ein schwacher Ausdruck, der meiner Sicht nach der Stärke von sozo nicht entspricht.

aufrichten egeiro ist auch ein starkes Wort. Es geht in der Bedeutung von aufrichten bis auferwecken.
https://www.csv-bibel.de/strongs/g1453

und wenn er..... falls er.... das bedeutet, dass es keine zwingende Verbindung zwischen Krankheit und Sünde gibt, wie schon in Hiob herausgearbeitet wurde und wie Jesus bei dem einen Blindgeborenen betonte, als die Jünger fragten, ob der Blinde oder seine Eltern gesündigt hätten.
Es tut mir leid, aber mit der festen Verknüpfung von Krankheit und Sünde bist du dem Text nicht gerecht geworden. Das kann einen Kranken niederwerfen in Schuld, die er nicht begangen hat und vermittelt wieder: selbst schuld, dass du krank bist.

Der Text räumt aber ein, dass es auch eine Möglichkeit geben kann, dass Sünde mit Erkrankung zusammenhängt. Da ist eine Parallele in der Ermahnung an die Korinther, das Abendmahl nicht in dem Abendmahl unangemessenem Verhalten zu praktizieren. Natürlich können auch andere Sünden gemeint sein und da eine Erwähnung des Einander bekennen notiert ist, geht es auch um Einheit durch Vergebung und sich dann vorbehaltlos eins machen können im Gebet des Glaubens.

lg
Deborah

deborah71 antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @deborah71

Helfen ist hier ein schwacher Ausdruck, der meiner Sicht nach der Stärke von sozo nicht entspricht.

Gibt es andere andere Wörter für "heilen"? Warum hat Jakobus wohl sozo gewählt?

Veröffentlicht von: @deborah71

und wenn er..... falls er.... das bedeutet, dass es keine zwingende Verbindung zwischen Krankheit und Sünde gibt, wie schon in Hiob herausgearbeitet wurde und wie Jesus bei dem einen Blindgeborenen betonte, als die Jünger fragten, ob der Blinde oder seine Eltern gesündigt hätten.
Es tut mir leid, aber mit der festen Verknüpfung von Krankheit und Sünde bist du dem Text nicht gerecht geworden. Das kann einen Kranken niederwerfen in Schuld, die er nicht begangen hat und vermittelt wieder: selbst schuld, dass du krank bist.

Ich sehe in diesem Vers wie du keine zwingende Verknüpfung von Sünde und Krankheit.

Mir kommt es darauf an, dass eine Verbindung zwischen dem Kranken und dem Heiler hergestellt wird. Auch der Heiler soll seine Sünden bekennen. Zwischen den beiden und auch zu Gott soll nichts Trennendes stehen. Ich frage - ist das gängige Praxis in Heilungsgottesdiensten und auch bei Haus- und/oder Krankenhausbesuchen?

LG OpaStefan

opastefan antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @opastefan

Gibt es andere andere Wörter für "heilen"?

Ja.. therapeuo... davon haben wir unser Wort Therapie und iamoai...meist im Sinne von göttlicher Heilung verwendet.

Veröffentlicht von: @opastefan

Warum hat Jakobus wohl sozo gewählt?

Meine Sprachempfindung sagt mir, dass es umfassender ist, den ganzen Menschen erfasst, so wie in einem Zuspruch in 1. Thess 5,23 Geist, Seele und Leib in dieser Reihenfolge erwähnt wird.
Ich finde, das geht auch aus dem Text hervor: Körper, Seele, Geist, Beziehungen.
Es gehört ja auch noch Vers 14 dazu... dort wird der Körper mit Öl gesalbt, nicht nur ein Kreuzchen auf die Stirn gemacht.

gesalbt in Jesu Namen...
ganz einmassiert. Das ist mehr, als nur eine pflegerische Zuwendung, Die ganze Umhüllung durch Gottes Geist wurde fühlbar gemacht und das Ihm gehören.
Diese Art des Einsatzes wird heute nicht gemacht und ist auch nicht vor Augen, wenn vom Ältestengebet beim Kranken die Rede ist. Das ist alles viel reduzierter.

Veröffentlicht von: @opastefan

Ich sehe in diesem Vers wie du keine zwingende Verknüpfung von Sünde und Krankheit.

Deine Formulierung liess darauf schließen. Gut, dass du näher erklärst.

Veröffentlicht von: @opastefan

Mir kommt es darauf an, dass eine Verbindung zwischen dem Kranken und dem Heiler hergestellt wird. Auch der Heiler soll seine Sünden bekennen. Zwischen den beiden und auch zu Gott soll nichts Trennendes stehen. Ich frage - ist das gängige Praxis in Heilungsgottesdiensten und auch bei Haus- und/oder Krankenhausbesuchen?

Heiler ist Christus Jesus.
Ich würde die Ältesten nicht Heiler nennen, denn das legt den Focus auf den Bruder/die Schwester, die von Gott im Dienst der Heilungsgaben gebraucht werden. Sie sind ausführender Leib Christ, von denen ER seinen Lebensstrom fliessen lässt.
Das Öl weist auf den Heiligen Geist.
Sündenbekennen und Vergebung weist auf das Kreuz und Seine Wunden, durch die wir geheilt worden sind. Das ist im Himmel für uns vorhanden und wir brauchen die Gnade auf der Erde (Vater unser, dein Reich komme, wie im Himmel so auf Erden).

Heilungsgottesdienste, die direkt so beworben werden, kenne ich bis auf einen nur aus videos und da wird nicht alles übertragen. Die Frage kann ich dir nicht definitiv beantworten. Was ich da so sehe, werden dort nach Lobpreis und Predigt Worte der Erkenntnis ausgesprochen... der HErr möchte jemanden heilen, der ..das und das... hat ....

Während eines Zuschauens wirkte bei mir der Heilige Geist eine Überführung, wo ich etwas nicht vergeben hatte und in Selbstmitleid abgerutscht war. Ich bereinigte das vor Jesus und danach rückte sich meine Wirbelsäule an zwei Stellen mit deutlichem Geräusch zurecht und ich war wieder buchstäblich aufgerichtet, konnte mich wieder gerade halten. Im video gab es dazu kein Wort der Erkenntnis, Gott wirkte souverän bei mir und liess mich erkennen.

Das ist eine ganz andere Situation als im Haus, wenn jemand bettlägerig ist. (oder aktuell... in Quarantäne).

Aber beide Male muss Glaube tätig werden: zu einem Heilungsgottesdienst geht jemand hin, weil er etwas empfangen will.... ins Haus ruft der Kranke und wird aktiv.

Was es zu beachten gilt: wie wurde damals Krankheit gesehen...
Es gab keine medizinischen Mittel, wie wir sie heute haben... Krankheit wurde schnell lebensbedrohlich.
Die Heilungen, die von Jesus berichtet sind, drehen sich nicht um Befindlichkeiten. Von daher könnte man auch den Rat des Paulus an Timotheus verstehen, etwas Wein wegen des schwachen Magens zu trinken. Wein ist heute noch der Geheimtipp zum Essen, wenn man in Gegenden ist, wo aus der Leitung kein Trinkwasser fließt.

Es gibt eine gesunde Mitte zwischen 'Gott heilt heute nicht mehr' und 'Gott muss sich um jede Befindlichkeit kümmern'. Die gilt es wieder zu finden.

Die Salbung mit Öl hat sich im Laufe der Jahrhunderte zur letzten Ölung entwickelt. Das ist sehr entfernt von den Ursprüngen. Da ist etwas verloren gegangen.

Für eine Vertiefung ist hier eine interessante Abschlußarbeit im Anfang eines pastoralen Dienstes eines baptistischen Pastors:
https://www.baptisten.de/fileadmin/bgs_gemeinde/media/dokumente/Mueller_Lars.pdf

Die Anleitung Luthers für Heilungsgebet in der Lutherkirche habe ich leider nicht im Net gefunden. War sehr interessant zu lesen.

Bemerkenswert finde ich auch die Kurzbeschreibung dieses Theologen aus seiner reformierten Sicht. Das Buch selbst habe ich noch nicht gelesen.

Die brennenden Fragen um Krankheit und Heilung bewegen viele Menschen. In seelsorgerlich einfühlsamer Weise gibt Wolfgang J. Bittner mit diesem Buch biblisch begründete Antwort. Dabei wird deutlich: Heilung gehört wie die Verkündigung des Evangeliums zum Auftrag der Kirche. Sie ist ein für das Leben der Gemeinde wesentliches Zeichen, in dem sich schon jetzt Gottes Reich und Herrschaft manifestieren.

deborah71 antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 968

Danke für deine ausführlichen Erläuterungen und auch für die Schilderung deiner Erfahrungen.

Veröffentlicht von: @deborah71

Ich würde die Ältesten nicht Heiler nennen

Du hast recht, Heiler werden auch die Schamanen und andere in dieser Richtung genannt.

Veröffentlicht von: @deborah71

Heiler ist Christus Jesus.

Ja, das ist uns klar, denke ich.

Veröffentlicht von: @deborah71

Ich würde die Ältesten nicht Heiler nennen, denn das legt den Focus auf den Bruder/die Schwester, die von Gott im Dienst der Heilungsgaben gebraucht werden. Sie sind ausführender Leib Christ, von denen ER seinen Lebensstrom fliessen lässt.

Doch spricht Jakobus vom gegenseitigen Sünden bekennen, also sind der Kranke und auch die Ältesten eingeschlossen. Ich denke eben, dass das oft übersehen wird. Auch Älteste sind Sünder.

Veröffentlicht von: @deborah71

Die Anleitung Luthers für Heilungsgebet in der Lutherkirche habe ich leider nicht im Net gefunden. War sehr interessant zu lesen.

Meinst du das?

LG OpaStefan

opastefan antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @opastefan

Doch spricht Jakobus vom gegenseitigen Sünden bekennen, also sind der Kranke und auch die Ältesten eingeschlossen. Ich denke eben, dass das oft übersehen wird. Auch Älteste sind Sünder.

Kranke und Älteste sind Heilige... die sündigen können und es passiert auch. Ich bleibe hier lieber beim vorwiegenden Sprachgebrauch, wie in den Briefen die Geschwister in ihrer Würde der Neuen Schöpfung angesprochen werden: Heilige.

Kopfkino:
Wenn ich mir vorstelle, ich wäre gerade schwer krank und hätte die Ältesten gerufen ...ich liege, sie stehen rund um mein Lager, über mich gebeugt und ich fühle mich eingekreist und dann kommt eine Art Inquisition: Du bist ein Sünder... es muss doch Sünde in deinem Leben sein, sonst wärest du nicht krank.... dann wird mir genauso schlecht wie Irrwisch, Ahischa, mmieks und Suzanne.

Die Kunst des pastoralen und seelsorgerlichen Eingehens auf einen Kranken fängt sicher nicht derart mit Sündenhinweis an.
Ebenso wenig, wie ein Abfragen oder durchgehen einer Liste, wie wann Gott wen nicht geheilt hat (Stochern im Kranken) oder noch schlimmer... Krankheit als Erziehungsgehilfe Gottes (das fällt für mich eindeutig unter geistlichem Mißbrauch)...

Der Kern von Jak 5,15 ist Aufrichtung in einen Heilungsprozess. Ob es zu einer direkten Spontanheilung kommt, ist offen.

Meine persönliche Sicht, und da ziehe ich nochmal Vers 14 heran: über dem Kranken beten.... kann für mich sehr gut als fragendes Gebet über die Belange des Kranken an den Heiligen Geist, den Berater, verstanden werden.... hörendes Gebet... (Elia wird in Jakobus erwähnt. Sein erstes Gebet war: HErr, erweise dich .. gefolgt von: bestätige mich d.h. doppelt: ich kanns nicht, aber DU! Bevor Elia um Regen betete, hatte er ein Wort von Gott, woraufhin er dann betete, bis die kleine Wolke sichtbar wurde)
Und dann! ... wenn Offenbarung da ist, die das Gebet des Glaubens unterlegt und kräftigt, da können dann Dinge auf den Punkt kommen mit Nachfrage... "kann es sein, dass ... " und dem Kranken wird der Weg geebnet, sollte eine Wurzel der Sünde, Bitterkeit, Verschweigen oder ähnliches da sein, dass er reagieren kann und seine Last hingibt.
Es kann genauso gut geschehen, dass der Heilige Geist den Ältesten mitteilte: gebietet einfach der Krankheit; oder : sprecht ihm Vergebung zu... er hat schon bekannt, kann es für sich aber nicht ergreifen; oder : steh auf... (tu einen Glaubensschritt und die Heilung folgt nach).

Das letzte (Glaubensschritt tun) habe ich mal so erlebt. Ich war damals noch mit Seekrankheit belästigt, die sich auch in Bus und Zug aufbaute.
Mit einer Glaubensschwester war ich zu einer Freizeit nach Gnadenthal gefahren. Wir hatten uns für den nächsten Morgen zum Frühgottesdienst verabredet. Mir war sooooo derart kotzelend, ich kam nicht hoch.. alles drehte sich... Die Freundin kam, etwas ärgerlich, weil ich sie versetzt hatte. Sah das Elend.. ging kurz weg um zu beten und kam dann mit einem Bibelvers wieder und legte das Papier neben mein Kopfkissen und ging wieder.
Ich bewegte mich in Zeitlupe, um das Papier zu nehmen und dann zu lesen. Als ich fertig war mit lesen, sprach der Heilige Geist in mir: "Und jetzt steh auf!" Darin war so viel Kraft, dass ich mich langsam erhob...mit äusserster Vorsicht...schlich zum Badezimmer und dann wurde es mit jedem Schritt besser mit mir... ich konnte dann sogar frühstücken und der Aufenhalt wurde eine schöne Zeit.

Luther: nein, das meine ich nicht. Es war ein Büchlein, eine Anweisung für Pastoren und befand sich im Besitz des damaligen lutherischen Küsters.
Es hat mich sehr betroffen gemacht... ich fragte M.: wieso wird das nicht gemacht? Die Besucher gehen krank in den Gottesdienst und gehen genauso krank wieder raus.
M. antwortete: wenn der Pastor es nicht glaubt, dann macht er es nicht.

Inzwischen hatte ich die Gelegenheit einen lutherischen Pastor und seine Frau (Diakonin) zu erleben, die es ernst nehmen und hier als Kurpastoren Heilungsgebet mit Handauflegung angeboten haben. Es war eine sehr gut Erfahrung. Ich spürte die Gegenwart Gottes eine Woche lang ab diesem Abend und am Morgen nach dem Gebet sah ich, dass meine hängende rechte Schulter nicht mehr hing und ich bin bis heute in den Schultern gerade. Gott sei Dank.

lg
Deborah

deborah71 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @opastefan

Bitte zeige mir doch mal, wo in der Bibel steht, dass Gott jeden Menschen, der mit einer konkreten Krankheit zu ihm kommt, von dieser konkreten Krankheit heilen will.

Das wäre kein tragbares Fundament, wenn ich mich auf meinen positiven Erfahrungen stützen würde, aber diese Erfahrungen bestätigen das, was mir Gott nach gründlichem Forschen in der Bibel zum Thema Heilung offenbart hat. Aber zu Deiner Frage:
Zunächst heißt es immer wieder, dass Jesus ausnahmslos alle Kranken, die zu Ihm kamen oder gebracht wurden, von welcher Krankheit und welchem Gebrechen auch immer geheilt wurden, z.B. Mat 4,23-24; 8,18; 9,36; 12,15; vgl. Mar 3,10; Luk 4,40. Wer nicht kam, wurde nicht geheilt. Den Mann am Teich Bethesda heilte er, weil er den Glauben dieses Mannes sah, der sich darin zeigte, dass er dort lag und auf die Bewegung des Wassers wartete. Aber er hatte keine Chance, weil er zu schwach und zu langsam war, so dass ihm immer jemand zuvorkam. Aber Jesus sah den Glauben dieses Mannes und heilte ihn.

Und Jesus gab auch seinen Jüngern und später den Siebzig den Auftrag und diese Vollmacht (vgl. Mat 10,1) und ebenso uns. Welchen Sinn sollte das machen, wenn Gott nicht will, dass wir heil sind, Geist, Seele und Körper. Schon im 'Alten Bund' heilte Gott durch Priester und Propheten und Er tut es im 'Neuen Bund' genauso, weil Er sich nicht verändert. Das Fehlen von Krankheit war auch Zeichen des Segens, den Jahwe seinem Volk versprach, wenn sie Ihn an die erste Stelle in ihrem Herzen und Leben stellen (Ihm dienen) würden, z.B. 2Mo 23,25..

Mat 8,2: Und siehe, ein Aussätziger kam herzu und warf sich vor ihm nieder und sagte: "Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen." Und er streckte seine Hand aus, rührte ihn an und sagte: "Ich will; sei gereinigt!" Und alsbald wurde sein Aussatz gereinigt.

Wir sehen aber auch, was notwendig ist, um von Gott zu empfangen:
Mar 9,17: Und einer aus der Menschensmenge antwortete ihm:
"Lehrer, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, der einen stummen Geist hat; und wo immer er ihn ergreift, reißt er ihn, und er schäumt und knirscht mit seinen Zähnen, und er magert ab. Und ich sagte zu deinen Jüngern, dass sie ihn austreiben möchten, und sie konnten es nicht."
Er aber antwortet ihnen und sagt:
"O ungläubiges Geschlecht! Bis wann soll ich bei euch sein? Bis wann soll ich euch ertragen? Bringet ihn zu mir."
Und sie brachten ihn zu ihm. Und als er ihn sah, zerrte ihn alsbald der Geist; und er fiel zur Erde und wälzte sich schäumend. Und er fragte seinen Vater:
"Wie lange Zeit ist es, dass ihm dies geschehen ist?"
Er aber sagte:
"Von Kindheit an; und oftmals hat er ihn sogar ins Feuer geworfen und ins Wasser, um ihn umzubringen; aber wenn du etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns!"
Jesus aber sagte zu ihm:
" Das 'wenn du kannst' ist, wenn du glauben kannst; dem Glaubenden ist alles möglich."
Und sofort rief der Vater des Kindes und sagte [mit Tränen]:
"Ich glaube; hilf meinem Unglauben!"
Als aber Jesus sah, dass eine Menschenmenge zusammenlief, bedrohte er den unreinen Geist, indem er ihm befahl:
"Du stummer und tauber Geist, ich gebiete dir: fahre von ihm aus und fahre nicht mehr in ihn." Und schreiend und ihn sehr zerrend fuhr er aus; und er wurde wie tot, so dass die meisten sagten: "Er ist gestorben."
Jesus aber nahm ihn bei der Hand und richtete ihn auf; und er stand.

Dabei geht es zwar um eine Dämonenaustreibung, aber es ist dasselbe wie Heilung, Versorgung oder was auch immer wir von unserem HERRN brauchen. Es geht um die Gewissheit des Glaubens (Heb 11,1), im Herzen zu wissen, dass ich empfange bzw. empfangen habe. Ich weiß, dass jetzt wieder der Umkehrschluss gemacht wird, aber Jesus sagt so.

Ich habe hier schon mehrfach erzählt, wie wir auf einer Jungscharfreizeit den ganzen Tag über gebetet haben, dass der Regen aufhört, weil wir ein Nachtgeländespiel machen wollten. Erst als ich im Vertrauen darauf, dass Gott unser Anliegen gehört hat und erhören würde, mit den Kindern aus dem Haus ging, hörte es schlagartig auf. Der Regen setzte erst dann genauso schlagartig wieder ein, als wir zurück ins Haus gingen. Da habe ich angefangen zu begreifen, was Glaube = Vertrauen ist.

Veröffentlicht von: @opastefan

Bei Paulus hat er es offensichtlich nicht getan.

Paulus war nicht krank, sondern litt um des Evangeliums willen, was er detaillliert aufzählt. Krankheit ist nicht darunter (2Ko 11).
'Pfahl für das Fleich' ist ein Begriff aus dem AT und immer nur für die Bedrohung durch den Feind gebraucht, was Paulus hier auch macht: ein Engel Satans fügt mir das zu.
Jesus hat gesagt, dass wir verfolgt würden wie Er, aber für Heilung haben wir seine Zusagen.

Veröffentlicht von: @opastefan

Ja, den Willen Gottes können wir aus seinem Wort erkennen.

Gottes generellen Willen ja, aber nicht seinen konkreten Willen in unsere Situation hinein. Gott will generell unsere Rettung, Heilung und Befreiung, sonst würde es keinen Sinn machen, dass Jesus am Kreuz alle Sünden aller Menschen zu allen Zeiten und alle und jede der Krankheiten und Gebrechen trug und Finsternismächte (Satan) besiegte. So wie der Sündenfall den ganzen Menschen nach Geist, Seele und Körper betraf, so auch die Erlösung.

Gottes konkreten Willen nein, denn die Bibel sagt uns nicht, welchen Ehepartner, welchen Beruf, welche Arbeitsstelle und ob überhaupt, ob wir gesund werden, usw. Das sagt Er uns, wenn wir Ihn fragen, in unsere Alltagssituation hinein.
Fragen wir nicht danach, können wir seinen Willen nicht kennen und mutmaßen, und leben im Übrigen auch nicht nach seinem Willen und Plan, sondern nach unserem Gutdünken.

Wenn Ihr wissen wollt, ob Deine Frau wieder gesund wird, was ich Euch von Herzen wünsche, oder ob das die Krankheit sein wird, wodurch Euer Vater im Himmel sie heimholen will, dann fragt Ihn ganz konkret. Ich bete z.B. in solchen Situationen so:
"Lieber Vater, Du bist mein Arzt und ich weiß, dass Du heilen kannst, aber bitte sage mir, ob du auch heilen wirst. Ich vertrauen dir und bin bereit, den Weg zu gehen, den du bestimmt hast, weil das zu meinem Besten dient. Zeige mir auch, wozu du diese Krankheit zugelassen hast, was deine gute Absicht damit ist. Vergib mir, dass ich nicht so bin, wie sein sollte, bitte vergib mir. Verändere mich so, dass ich dir immer ähnlicher werde und dass ich mehr Frucht für dich bringen kann. Danke, dass du mich so sehr liebst und antworten wirst, wie du es versprochen hast. Und du wirst so antworten, dass ich es zweifelsfrei verstehe. Danke, Papa (lieber Vater), ich hab dich lieb."

Es kann nun sein, dass der Vater durch einen Bibelvers antwortet, den Er Euch ins Gedächtnis ruft oder den ihr in Erwartung einer Antwort lest. Oft sagt Er beiden unabhängig voneinander dasselbe. Es kann auch ein Traum sein, eine akustisch laute Stimme, ein Bote, den Gott Euch schickt, usw. Gott weiß, wie Er es Euch am Besten vermittelt. Ihr braucht Stille um Euch herum und in Euch und die Bereitschaft, Euren Willen seinem Willen, wenn Er ihn Euch sagt, freiwillig unterzuordnen, auch wenn er nicht Eurem Wunsch und Willen entspricht (vgl. Jesus in Gethsemane), in dem Vertrauen, dass Gott weiß, was für Euch das Beste ist.

Veröffentlicht von: @opastefan

Gott ist souverän und gibt seinen Willen nicht immer vorher bekannt.

Die Bibel sagt etwas anderes:
Amo 3,7: Denn der HERR, Jahwe, tut nichts, es sei denn, dass er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart habe.

Wir brauchen heute keine Propheten wie im AT mehr, weil Gott direkt zu uns spricht. Satan hat schon im Garten Eden Eva sinngemäß gesagt: "Gott verbirgt etwas vor euch ..." Aber die ganze Bibel hindurch sehen wir, dass Gott mit offenen Karten 'spielt': "Wenn ihr ..., dann werdet ihr ..." Er hat uns auch gesagt, was uns in der Zukunft erwartet (Off u.a.) und Er tut es in unserem persönlichen Leben, spätestens dann, wenn wir Ihn fragen.

Mich hat es sehr betroffen gemacht, zu hören, dass Deine Frau so schwer krank ist. Vielleicht stärkt Euch das, wenn ich Euch sage, dass ein Nachbar und Freund von mir Leukämie hatte und seit 10 Jahren wieder gesund ist. Ich werde für Euch beten, vor allem dafür, dass ihr Gottes Stimme hört und seinen Willen erkennt.

Und ich hoffe, dass noch viele User, die mitlesen, es auch tun. Der Vater, der Euch unermesslich liebt, wird Euch durchtragen, solange die Zeit der Krankheit auch währt und ich segne Euch im Namen Jesu mit übernatürlicher Kraft und tiefem Frieden, mit Vertrauen und Hoffnung und mit Geborgenheit bei Eurem Vater im Himmel.

Bitte lass mich wissen, wenn Du magst, wenn es Veränderungen gibt, aber bitte ins Postfach.

LG.
Clay

clay antworten
Ahischa
(@ahischa)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 423

Interessen.....

Veröffentlicht von: @clay

Wie will ich denn geheilt werden, wenn ich die Aussagen Gottes nicht für bare Münze nehmen?

Veröffentlicht von: @clay

Ich finde es unverantwortlich, für Kranke um Heilung zu beten, die nicht glauben, dass Gott sie durch das Gebet heilen wird.

Ich wurde am Freitag nach einem sehr belastenden Klinikaufenthalt entlassen. Mit diesem Klinikaufenthalt bin ich ein hohes Risiko eingegangen. Natürlich ist der Gedanke einer Instantheilung in einer solchen Situation verlockend, keine Frage, geht aber an meiner Lebensrealität vollkommen vorbei. Mich nicht auf dieses gesteuerte Risiko einzulassen, wäre ein noch größeres Risiko gewesen.

Wenn ich jetzt so deine Aussagen auf mich wirken lasse, dreht sich mir der Magen rum........... Es ist schwer, deine Aussagen angesichts der eigenen Leiderfahrungen stehen zu lassen. Sie sind ein unbarmherziger Schlag ins Gesicht, egal wie fromm du sie verkleidest.

Veröffentlicht von: @clay

Ich habe mir angewöhnt, zu fragen, ob sie glauben, dass sie nach dem Gebet geheilt sind, egal ob sie es schon sehen oder noch nicht.

Es ist also ihr Glaube, oder das Fehlen dessen, der über ihre Gesundheit entscheidet. Wozu dann noch Gott.....?

Veröffentlicht von: @clay

Wenn gebetet wird und es geschieht nichts, zerstört das den Glauben anderer, die davon Zeuge werden.

Ach so, dann sind die Kranken auch noch für die Zerstörung des Glaubens anderer verantwortlich. Pervertierte Gottesbilder und der Anspruch darin, sie mit einem solchen Sendungsbewusstsein unter die Menschen zu bringen, dass macht Menschen krank, weil kranke Gottesbilder keine Heilung bewirken können. Im Gegenteil, sie sind unbarmherzig, gnadenlos und richtend. Sie zerstören, anstatt aufzubauen............

Veröffentlicht von: @clay

Die Aussagen der Bibel sind nicht falsch, sondern die Anwendung.

Ja, unbedingt und der Fehler liegt nicht in der Aussage an sich, sondern der Auslegung, bzw. mit welcher Brille man das liest und meint interpretieren zu müssen. Der Absolutheitsanspruch der eigenen Interpretation ist m. E. immer ein Hinweis darauf, dass es nicht um ein biblisches Verständnis geht, sondern um menschliche Interessen, die biblisch legitimiert werden müssen. Die Frage, welche Interessen hier wirklich dahinter stehen, ist angebracht.

Lieben Gruß
Ahischa

ahischa antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @ahischa

Es ist also ihr Glaube, oder das Fehlen dessen, der über ihre Gesundheit entscheidet. Wozu dann noch Gott.....?

Lies doch einfach mal die verschiedenen Heilungsberichte in den Evangelien, dann verstehst Du meine Aussage.
Glaube ist übrigens ein Geschenk Gottes, den wir mit der Wiedergeburt bekommen. Wir können ihn jedoch durch Zweifel und Unglauben teilweise oder ganz außer kraft setzen.

Veröffentlicht von: @ahischa

Ach so, dann sind die Kranken auch noch für die Zerstörung des Glaubens anderer verantwortlich.

Deshalb habe ich geschrieben, dass Du bitte liest, was ich schreibe.
Ich schrieb davon, dass wenn jemand für andere betet und derjenige, der Gebet empfängt, die Heilung erhofft, aber nicht erwartet, ein Heilungsgebet, das dann nichts bewirkt, eher schädlich ist. Der Kranke wird umso entmutigter sein.

Veröffentlicht von: @ahischa

Ja, unbedingt und der Fehler liegt nicht in der Aussage an sich, sondern der Auslegung, bzw. mit welcher Brille man das liest und meint interpretieren zu müssen. Der Absolutheitsanspruch der eigenen Interpretation ist m. E. immer ein Hinweis darauf, dass es nicht um ein biblisches Verständnis geht, sondern um menschliche Interessen, die biblisch legitimiert werden müssen. Die Frage, welche Interessen hier wirklich dahinter stehen, ist angebracht.

Ich habe keinen Absolutheitsanspruch und ich argumentiere nach dem, wie ich die Bibel verstehe und es auch in meinem Alltag erlebe. Ich denke, dieses Recht haben alle hier und nehmen es auch wahr. Du dagegen schreibst nur, dass ich Unrecht hätte, und begründest es mit Deiner Lebensrealität. Aber ich vermisse, dass Du mich auf biblische Aussagen aufmerksam machst, die ich bei meiner Sichtweise übersehen haben könnte.
Von Dir kommt nur Gift und Galle, weil es nicht Deine Lebensrealität ist. Wie denn auch, wenn Du Deinen Erfahrungen glaubst. Ich denke nicht, dass ich mir das antun muss; ich bin raus.

LG.
Clay

clay antworten
Ahischa
(@ahischa)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 423

Lies doch einfach mal die verschiedenen Heilungsberichte in den Evangelien, dann verstehst Du meine Aussage.

Gerade weil ich sie lese, darin einen vollkommen anderen Zugang habe, kann ich deinen Aussagen so nicht zustimmen. Bei der Herangehensweise an biblische Texte geht es für mich nicht in erster Linie um das Fürwahrhalten richtiger Sätze, oder historischer Begebenheiten, sondern um das tiefe Verstehen der göttlichen Wahrheit, die ein Text vermitteln will. Es geht darum, die Bibel existenziell zu lesen. Der existenzielle Umgang mit der symbolischen Sprache der Bibel ist der Schlüssel zu den bibl. Geschichten und zu unserem eigenen Inneren. Biblische Texte, Bilder oder Gestalten schließen eine noch tiefere Schicht der menschlichen Existenz auf, denn in ihren symbolischen Gehalt vermitteln sie in verdichteter Weise, was uns in unserem Innersten bewegt. Dazu gehört für mich, Aussagen im Kontext zu lesen.

Wir können ihn jedoch durch Zweifel und Unglauben teilweise oder ganz außer kraft setzen.

Ja, in manchen Theologien ist der Zweifel ein unerwünschter Gast. Zweifel kommt vom althochdeutschen «zwīfal». Es bedeutet Zweifalt und ist das Gegenteil von Einfalt. Gerade da, wo der Zweifel keinen Raum haben darf, laufen Überzeugungen Gefahr, ins Pathologische abzudriften. Die mangelnde Fähigkeit, Uneindeutigkeit zuzulassen, sprich Ambiguitätstoleranz, ist in so vielen Bereichen unserer Gesellschaft zu beobachten und zuweilen auch in der Theologie. Wir Menschen brauchen Zweifel, denn es schärft den Blick und die innere Auseinandersetzung auf das Wesentliche. Der Zweifel hat viele pos. Aspekte und ist nicht ausschließlich neg. zu sehen. Gerade in theologischen Fragen brauchen wir ihn und letztlich ist es ja auch genau das, was hier im Thread seinen Raum einnehmen darf. Es darf be- und gezweifelt werden und ich persönliche finde es gut, das zuzulassen.

Deshalb habe ich geschrieben, dass Du bitte liest, was ich schreibe.

Das ist die logische Konsequenz aus deiner Aussage. Konkret schreibst du…..

Ich habe mir angewöhnt, zu fragen, ob sie glauben, dass sie nach dem Gebet geheilt sind, egal ob sie es schon sehen oder noch nicht. Ich finde es unverantwortlich, für Kranke um Heilung zu beten, die nicht glauben, dass Gott sie durch das Gebet heilen wird. Wenn gebetet wird und es geschieht nichts, zerstört das den Glauben anderer, die davon Zeuge werden.

Das heißt im Klartext, dass ein Gebet nicht zur Heilung führt, mangelt es dem Kranken an Glauben und das hat zur Folge, dass die Zeugen dessen ebenso eine Zerstörung ihres Glaubens erfahren können. Das ist genau das, was ich sage. Du schiebst auf eine ganz subtile Art und Weise kranken Menschen die „Schuld“ für ihr nicht Geheiltsein zu und die Verantwortung für den Glauben der Anderen. Ich lese sehr genau, was du schreibst………..

ich argumentiere nach dem, wie ich die Bibel verstehe und es auch in meinem Alltag erlebe. Ich denke, dieses Recht haben alle hier und nehmen es auch wahr.

Absolut, das spreche ich dir doch gar nicht ab. Ich trete in einen Dialog mit dir und habe darin einen anderen (kritischen) Standpunkt.

Du dagegen schreibst nur, dass ich Unrecht hätte, und begründest es mit Deiner Lebensrealität.

Es geht hier nicht um Recht, oder Unrecht, sondern um unterschiedliche Standpunkte und Herangehensweise an biblische Texte und Aussagen. Es geht um Zweifel an deinem theologischen Verständnis und der damit einhergehenden Kritik. Hier existiert ein Raum, indem das sein darf.

Von Dir kommt nur Gift und Galle, weil es nicht Deine Lebensrealität ist. Wie denn auch, wenn Du Deinen Erfahrungen glaubst. Ich denke nicht, dass ich mir das antun muss; ich bin raus.

Ja, das ist genau der Umgang mit kranken Menschen, den ich kritisiere…… Wie berechtigt diese Kritik ist, demonstrierst du gerade.

Lieben Gruß
Ahischa

ahischa antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @ahischa

Biblische Texte, Bilder oder Gestalten schließen eine noch tiefere Schicht der menschlichen Existenz auf, denn in ihren symbolischen Gehalt vermitteln sie in verdichteter Weise, was uns in unserem Innersten bewegt. Dazu gehört für mich, Aussagen im Kontext zu lesen.

Ja, ich lese die Bibelstellen immer im Kontext.
Hat Jesus nur symbolisch Sünde vergeben, geheilt und befreit oder tatsächlich?

Veröffentlicht von: @ahischa

Das heißt im Klartext, dass ein Gebet nicht zur Heilung führt, mangelt es dem Kranken an Glauben und das hat zur Folge, dass die Zeugen dessen ebenso eine Zerstörung ihres Glaubens erfahren können. Das ist genau das, was ich sage. Du schiebst auf eine ganz subtile Art und Weise kranken Menschen die „Schuld“ für ihr nicht Geheiltsein zu und die Verantwortung für den Glauben der Anderen. Ich lese sehr genau, was du schreibst………..

Eben nicht! Sorry, Du schreibst hier etwas, was nicht ich geschrieben habe, sondern Du, nämlich, dass ich kranken Menschen die Schuld geben würde, keinen Glauben gehabt zu haben, wenn sie nicht gesund würden.

Ich habe geschrieben, dass ich die Menschen frage, ob sie glauben und wenn sie mir sagen, dass sie nicht die Gewissheit (vgl. Heb 11,1) haben, nach dem Gebet geheilt zu sein, dass ich dann anders bete, kein Heilungsgebet gemäß Jak 5. Das bin ich meiner Verantwortung schuldig. Um Schuld geht es dabei überhaupt nicht, denn ein Kranker ist nicht schuld, dass er krank ist.

Veröffentlicht von: @ahischa

Es geht hier nicht um Recht, oder Unrecht, sondern um unterschiedliche Standpunkte und Herangehensweise an biblische Texte und Aussagen. Es geht um Zweifel an deinem theologischen Verständnis und der damit einhergehenden Kritik. Hier existiert ein Raum, indem das sein darf.

Also formuliere ich es mit Deinen Worten:
Du dagegen schreibst nur, dass mein von Dir unterschiedlicher Standpunkt und Herangehensweise an biblische Texte und Aussagen nicht Deiner Lebensrealität entsprechen. Ist das so richtig?

Ich nehme die ganze Bibel als Wort Gottes und das darin Beschriebene als tatsächlich geschehen. Ich zweifle sie nicht an, weil Gott die Wahrheit ist, und die Bibel, weil sie sein Brief an uns ist, demnach auch. Ich muss nicht alles erklären können. Ich habe oft erlebt, wie ich manches Unverständliche später verstanden habe, weil es mir der Geist Gottes aufgeschlossen hat, wo es dran war. Dabei weiß ich schon, Bilder und Beispiele in der Bibel von anderen Aussagen zu unterscheiden. Der häufigste Satz meiner Lehrer war: "Das kann man nicht so nehmen, das muss man 'vergeistlichen' ..." Und vor lauter 'Vergeistlichen' unterschied sich ihr Leben durch nichts von Menschen, die Gott (noch) nicht kennen. Sie dachten, redeten und handelten genauso. Sie reduzierten Gottes Möglichkeiten auf das Können und Wissen der Ärzte. Ich glaubte ihnen viel zu lange und war dadurch 25 Jahre lang schwerbehindert und krank.
Ich dachte, das kann's nicht sein und entschied, die Aussagen der Bibel so zu nehmen, wie es da steht, ohne sie durch meine negativen Erfahrungen zu revidieren. Und in der Folge wurde neben der natürlichen auch die übernatürliche Realität Bestandteil meines Lebens; ich erlebe das, was zurzeit Jesu geschah und in der Apostelgeschichte steht auch heute: Ich wurde übernatürlich geheilt und Menschen, denen ich dienen darf, erhalten Vergebung, werden von Krankheiten geheilt und von Dämonen befreit. Gott ist derselbe heute wie zu allen Zeiten und in Ewigkeit; Ihm gebührt alle Ehre!

Du musst diesen Weg nicht gehen ...

Veröffentlicht von: @ahischa

Ja, das ist genau der Umgang mit kranken Menschen, den ich kritisiere…… Wie berechtigt diese Kritik ist, demonstrierst du gerade.

Hier geht es nicht um den Umgang mit kranken Menschen, sondern um die Art und Weise, wie Du mit mir umgegangen bist. Mit Kritik kann ich gut umgehen, aber frage Dich mal, ob Dein Verhalten respektvoll und angemessen war. Wenn Du auf die Sachebene zurückfindest, dann können wir gerne den Austausch weiterführen.

LG.
Clay

clay antworten
Ahischa
(@ahischa)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 423
Veröffentlicht von: @clay

Sorry, Du schreibst hier etwas, was nicht ich geschrieben habe, sondern Du, nämlich, dass ich kranken Menschen die Schuld geben würde, keinen Glauben gehabt zu haben, wenn sie nicht gesund würden.

Ich wiederhole es gerne noch mal. Genau das ist die logische Konsequenz aus deinen Worten. Du hast eine Botschaft gesendet und es mag durchaus sein, dass du darin emotional an einer völlig anderen Stelle stehst, doch trägst du auch eine Verantwortung darin, wie deine Botschaft empfangen werden kann. Die Reflektion hier im Thread, dass deine Darstellung darin als unseriös und unbarmherzig wahrgenommen wird, pflasterst du mit Bibelstellen zu. Doch nicht jeder mag darüber laufen.............

Veröffentlicht von: @clay

Ich wurde übernatürlich geheilt

Ja, und was willst du mir in der permanenten Wiederholung dessen sagen? Das wir aufgrund deiner Heilungserfahrungen deine Theologie widerspruchslos hinzunehmen haben? Das die Theologie stimmt, wenn das entsprechende Ergebnis vorzuweisen ist? Bist du nicht der, der mir zum wiederholten Mal erzählt, ich solle nicht erfahrungsgemäß argumentieren?

und Menschen, denen ich dienen darf, erhalten Vergebung, werden von Krankheiten geheilt und von Dämonen befreit.

Vergebung erlangen Menschen nicht durch deinen Dienst. Vergebung erlangt ein Mensch durch Gott. In der Gotteskindschaft braucht es keinen menschlichen Vermittler, weder für Gott, noch für den Menschen.

Was das Thema dämonischer Befreiungsakte angeht, ist das letztlich noch einen Zacken schärfer, als das Thema Krankenheilung. Teufel, Dämonen oder übernatürliche Phänomene treten nur da in Erscheinung, wo man an sie glaubt, bzw. wo man sie als Projektionsfläche benötigt. Christen, die von dämonischen Belastungen befreit werden müssten.......,als hätten wir es nicht mehr mit dem Menschen zu tun, sondern mit den Ausgeburten der Hölle. Eine veräußerlichte Religion braucht magische Rituale (Befreiungsdienste gehören definitiv dazu) und schafft damit eine permanente Abhängigkeit. Solche Rituale schaffen es nicht, die ihnen zugrundeliegende Angst hinter sich zu lassen und letztlich führen sie das, was Jesus im gesamten Neuen T. versucht, ad absurdum. Nämlich ein Vertrauen zu Gott zu schaffen, dass uns aus der Hölle der Ängste und Abhänigkeiten heraus holt. Der Exorzist selbst ist es, der die Realität schafft, die er angeblich bekämpft, denn er lebt von der Abhängikeit kranker und hilfesuchender Menschen. Darin liegt ihre wirkliche Bindung und den Preis zahlen die Kranken.

Veröffentlicht von: @clay

Du musst diesen Weg nicht gehen ...

Nein, das werde ich auch sicherlich nicht tun....

Veröffentlicht von: @clay

Hier geht es nicht um den Umgang mit kranken Menschen

Doch, genau darum geht es!

ich bin raus.

Wie ernst darf ich dich in deinen Aussagen denn nun nehmen?
Dann das....

Veröffentlicht von: @clay

Wenn Du auf die Sachebene zurückfindest, dann können wir gerne den Austausch weiterführen.

Du kannst entscheiden, wann und wie du einen Austausch führst, oder beendest. Ich entscheide das für mich persönlich und würde mich freuen, wenn es dir möglich wäre, das zu respektieren. Ich möchte nicht in jedem Strang mit dir darüber diskutieren, ob und wann ich besser zu schweigen hätte. Ich finde schon, wenn ich mich in einem Diskussionsforum bewege, dass ich in Kauf nehmen muss, dass Inhalte kontrovers diskutiert werden.

Lieben Gruß
Ahischa

ahischa antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @clay

Du dagegen schreibst nur, dass ich Unrecht hätte, und begründest es mit Deiner Lebensrealität. Aber ich vermisse, dass Du mich auf biblische Aussagen aufmerksam machst, die ich bei meiner Sichtweise übersehen haben könnte.

Warum sollten Bibelstellen stichhaltigere Argumente sein als die Lebensrealität?

Veröffentlicht von: @clay

Von Dir kommt nur Gift und Galle,

Als "Gift und Galle" habe ich Ahischas Beiträge nun wirklich nicht wahrgenommen. Sie widerspricht dir, tut das jedoch weitgehend höflich und sachlich. Das sollte man, wenn man sich in einem Diskussionsforum bewegt, aushalten können.

Veröffentlicht von: @clay

Wie denn auch, wenn Du Deinen Erfahrungen glaubst.

Ich sehe es als eine Selbstverständlichkeit an, den eigenen Wahrnehmungen und Erfahrungen zu glauben.
Gegen das, was offensichtlich ist, anzuglauben, hat mich mehr Kraft gekostet, als ich hatte und meine geistige und psychische Gesundheit ernsthaft gefährdet.
So etwas abzuverlangen gehört zu den Merkmalen einer toxischen, destruktiven Religiosität.

suzanne62 antworten
Ahischa
(@ahischa)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 423
Veröffentlicht von: @suzanne62

Warum sollten Bibelstellen stichhaltigere Argumente sein als die Lebensrealität?

Eine berechtigte Frage, zumal es sich bei den Aussagen der Bibel ja um die Lebensrealität und -aussagen der Menschen der damaligen Zeit handelt. Menschliche Erfahrung ist immer subjektiv. Das war zu biblischen Zeiten nicht anders.

Veröffentlicht von: @suzanne62

So etwas abzuverlangen gehört zu den Merkmalen einer toxischen, destruktiven Religiosität.

Genauso ist es.....

Lieben Gruß
Ahischa

ahischa antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @mmieks

Die Bücher waren voll mit Heilungszeugnissen. Inzwischen sind diese Bücher in der Tonne.

Gut so.

Veröffentlicht von: @mmieks

Warum tun sich Charismatiker so schwer, der Realität von Krankheit, Behinderung, Scheitern mit all seinen Folgen ins Auge zu sehen?

Weil es einfach nicht ins eigene Weltbild und das eigene Glaubensverständnis passt.
Es gibt Gläubige, die es schaffen, jahrzehntelang, ja ihr ganzes Leben lang gegen die Realität anzuglauben. Bei mir war es schon nach relativ kurzer Zeit so, dass ich das nicht mehr konnte und wollte.
Und jetzt merke ich manchmal, dass ich es einfach nicht mehr schaffe, gegen eine geballte Ladung Realitätsverweigerung anzudiskutieren - jedenfalls nicht mehrfach.
Zur Akzeptanz der Realität gehört es manchmal auch, einzusehen, wenn es einfach keinen Zweck mehr hat.

Veröffentlicht von: @mmieks

Hat Gott uns für diese Welt die heile Welt versprochen?

Nein. Manchmal besteht die Heilung auch "nur" darin, dass jemand es schafft, sich mit seiner Situation zu arrangieren und seinen Frieden mit ihr zu machen.
Vor Menschen, die das schaffen, habe ich großen Respekt.❤

suzanne62 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15464
Veröffentlicht von: @suzanne62

Es gibt Gläubige, die es schaffen, jahrzehntelang, ja ihr ganzes Leben lang gegen die Realität anzuglauben. Bei mir war es schon nach relativ kurzer Zeit so, dass ich das nicht mehr konnte und wollte.
Und jetzt merke ich manchmal, dass ich es einfach nicht mehr schaffe, gegen eine geballte Ladung Realitätsverweigerung anzudiskutieren - jedenfalls nicht mehrfach.
Zur Akzeptanz der Realität gehört es manchmal auch, einzusehen, wenn es einfach keinen Zweck mehr hat.

Und diese (deine) "Realität" gibt mir sowas wie Rätsel auf. Die Realität ist auch, dass ich Gott nicht sehen kann. Wie also könnte ich da an einen Gott ... ach warte ... "glauben"? Ist Gott real? Ich sehe ihn ja nicht. Ich kann ihn nicht anfassen. Und doch denkst du, es gibt ihn? Warum? Weil das alle so sagen? Warte, war da was mit Glauben und Schauen (Sehen) ... wir leben im Glauben ... Glauben als Vertrauen darauf, dass "es da ist" ... dass Gott da ist ... dass all das, was Gott in seinem Wort gesagt hat, uns zugesagt hat, auch "da ist".

Aus meinem eigenen Erleben kann ich sagen, dass ich wahrlich nicht alles verstehe, vieles nicht verstehe, was die Schrift sagt. Und doch glaube ich ihr. Noch vor 20 Jahren hielt ich das alles für Blödsinn und mit einem Mal glaubte ich. Ich kann gar nicht mehr sagen, seit wann, aber es war "mit einem Mal" da ... ich glaubte fortan und hatte die Gewissheit, dass alles, was die Bibel berichtet wahr ist und für mich eine Botschaft ist. Dass ich noch nicht alles verstehe, steht dem ja nicht entgegen. Bei diesen Dingen bin ich eben im Gespräch mit Gott, bis ich es verstehe. (Es ist der Geist uns/mir gegeben, um mich in aller Wahrheit zu führen Joh 16,13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben. Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das, was auf euch zukommt. - Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.)

neubaugoere antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

Und ich muss deiner Lesart der Bibel fast nichts anfangen.

Nur ein Beispiel:

Gott sagt: ich werde euch in alle Wahrheit führen und die Wahrheit wird euch freimachen.

Ist es nicht auch frei-machende Wahrheit, ihr ins Auge zu sehen und zu erkennen, dass weder Gott noch Teufel etwas mit (meiner) Krankheit, (meiner) Behinderung zu tun hat, sondern mit einer realen Ursache, realen Unfall, und s in erster Linie an mir liegt, den Istzustand anzunehmen. Und ich gebe ehrlich zu, dass ich immer noch Phasen erlebe, wo die Warum-Fragen sehr, sehr nahe sind. Meistens aber dann, wenn ich mit solchen "Heilungstheologien" konfrontiert bin. Es ist ja nicht so, dass ich nicht um Heilung gebetet habe. Für mich ist Heilung insofern passiert, dass ich mich nicht überall über meine Behinderung definieren muss. Sondern z.B, auch mit dem Rolli tanzen kann. ER hat meine Klagen in en Tanzen verwandelt Das ist meine Realität.

Und Suzanne wird auch Realitäten erleben, wo sie über sich hinauswächst, weil es ihr bewusst, wo ihre Grenzen sind. zum Beispiel Dauerschmerzen. Wenn ich mir in diesen Grenzen Hilfen gönne und mir zugestehe, liegt das auch im Heilsplan Gottes. Ich muss es nicht verteufeln, wenn ich der Hilde durch Medi's vertraue.

mmieks antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15464

Ich gebrauche mal die Worte meines Bruders und verweise auf das Gespräch ein Stück weiter höher zwischen Irrwisch und Clay ... https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12793845&cHash=ca5f4a66aa7f6bb996b4d607277f3184

neubaugoere antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

Da fühle ich mich bei Irrwisch schon besser verstanden.

Und ein ein paar Postiing weiter unten eines von OpaStefan.

Was Clay hier schreibt, empfinde ich unseriös, überheblich und unbarmherzig.

mmieks antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15464

Das ist in der Tat deine Empfindung.
Meine ist es nicht.

neubaugoere antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @mmieks

Was Clay hier schreibt, empfinde ich unseriös, überheblich und unbarmherzig.

Mir geht das bei Postings der "Hardcore-Gesundbeter" auch oft so. Dennoch glaube ich, dass ihnen nicht unbedingt bewusst ist, wie gnadenlos und überheblich ihre Äußerungen mitunter rüberkommen und sie im Grunde gute Absichten verfolgen.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23102
Veröffentlicht von: @suzanne62

"Hardcore-Gesundbeter"

Was für eine Vorstellung verbirgt sich bei dir hinter dieser Bezeichnung? Sie klingt überheblich abwertend.

Du hast mehrfach von Überheblichkeit geschrieben, aber nie ein Beispiel gebracht, damit man (ich z.B.) nachvollziehen kann, was du genau als überheblich empfindest und warum. Es bleibt eine "globale" Äußerung ohne echten Anhaltspunkt, ob und wo es Änderungsbedarf gibt.
So bleibt Verständigung auf der Strecke.

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @deborah71

Was für eine Vorstellung verbirgt sich bei dir hinter dieser Bezeichnung?

Dahinter steht keine "Vorstellung", sondern eigenes Erleben, genau gesagt: sehr unangenehme Erfahrungen.

Veröffentlicht von: @deborah71

Sie klingt überheblich abwertend.

Sie ist auch nicht freundlich gemeint.

Veröffentlicht von: @deborah71

aber nie ein Beispiel gebracht, damit man (ich z.B.) nachvollziehen kann, was du genau als überheblich empfindest und warum.

Ich habe den Betroffenen wieder und wieder zu erklären versucht, was mich stört und warum und wie manche Äußerungen bei mir ankommen.
Irgendwann ist dann auch mal genug.

Veröffentlicht von: @deborah71

So bleibt Verständigung auf der Strecke.

Ich hatte da auch nicht unbedingt den Eindruck, dass es um Verständigung auf Augenhöhe ging - bei mir kam da eher an, dass es darum geht, die "richtige Lehre" auf Biegen und Brechen durchzusetzen....und da bin ich auch nicht die einzige.
Aber es geht hier auch gar nicht um dich, mit dir habe ich dieses Problem nie gehabt.

suzanne62 antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1126

"Hardcore-Gesundbeter" - was ist das für ein Ausdruck?

Aber: es müsste ihnen bewusst werden, wenn Betroffene deutlich machen: Ich habe das anders erlebt, ich sehe das anders. Es wird immer wieder darauf eingeredet, dass man falsch denkt usw.

Dass dahinter nur gute Absichten verfolgt werden, sehe ich so nicht.
Da ist schon auch "meine Bühne suchen" dabei. Kritik wird abgelehnt, man wird dann gleich zum Richter gestempelt.

Und gebetsmühlenartig immer wieder dasselbe Procedere.

mmieks antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Die Realität ist auch, dass ich Gott nicht sehen kann. Wie also könnte ich da an einen Gott ... ach warte ... "glauben"?

An ihn zu glauben ist ja etwas anderes als zu behaupten, ich wüsste, dass er existiert und der einzigwirklichwahre Gott ist.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ist Gott real?

Das weiß ich nicht. Aber ich glaube und hoffe es.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Warum? Weil das alle so sagen?

Dass ich mit diesem Glauben aufgewachsen bin, spielt da sicher eine Rolle. Es war für mich immer selbstverständlich, dass Gott da ist und dass er es hört, wenn ich zu ihm bete - egal, ob die Antwort auf meine Gebete die ist, die ich mir erhoffe oder nicht.
Das habe ich immer als Ausdruck seiner Souveränität respektiert.
Es mag jetzt fürchterlich beschränkt und engstirnig klingen: aber dass Gott nicht existiert, das ist für mich schlicht nicht vorstellbar.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

ich glaubte fortan und hatte die Gewissheit, dass alles, was die Bibel berichtet wahr ist und für mich eine Botschaft ist.

Ich habe nie aufgehört, an Gott zu glauben und kann mir auch nicht vorstellen, irgendwann mal nicht mehr an ihn zu glauben.
Aber dass die Bibel von Anfang bis Ende sein Wort sein soll, das kann ich schon sehr lange nicht mehr glauben. Dazu steht zu viel Inhumanes und Widersprüchliches darin, zu viel, das ich mit meinen Werten und Überzeugungen nicht zusammenbringe.

suzanne62 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15464
Veröffentlicht von: @suzanne62
Veröffentlicht von: @suzanne62

Die Realität ist auch, dass ich Gott nicht sehen kann. Wie also könnte ich da an einen Gott ... ach warte ... "glauben"?

An ihn zu glauben ist ja etwas anderes als zu behaupten, ich wüsste, dass er existiert und der einzigwirklichwahre Gott ist.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ist Gott real?

Das weiß ich nicht. Aber ich glaube und hoffe es.

Ich schreib mal von mir: Da mir Gott auch antwortet, wenn wir im Gespräch sind, "weiß" ich, dass es ihn gibt. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen. Vielleicht ein "Verständnisproblem" zwischen uns?