Ist Jesus der einzi...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Ist Jesus der einzige Weg zu Gott?

Seite 4 / 5

Nils
 Nils
Themenstarter
Beiträge : 332

Die Frage, ob Jesus der einzige Weg zu Gott ist, ist eine zentrale theologische Frage, die in verschiedenen religiösen Traditionen unterschiedlich beantwortet wird.

Im christlichen Glauben wird oft gelehrt, dass Jesus Christus der einzige Weg zu Gott ist. Dies basiert auf Aussagen von Jesus in den Evangelien des Neuen Testaments, wie zum Beispiel Johannes 14,6, wo Jesus sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“

Für viele Christen bedeutet dies, dass die Erlösung und die Beziehung zu Gott nur durch den Glauben an Jesus Christus möglich sind. Diese Überzeugung gründet sich auf die Lehren der Kirche und die Interpretationen der Bibel.

In anderen religiösen Traditionen gibt es jedoch unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie man zu Gott gelangen kann. Zum Beispiel lehrt der Islam, dass der Glaube an den einen Gott und das Befolgen seiner Gebote den Weg zur Erlösung ebnet. Im Judentum wird die Beziehung zu Gott durch das Befolgen des jüdischen Gesetzes und die Einhaltung des Bundes mit Gott betont.

Man kann diesen Satz „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zu Vater außer durch mich“ auch so verstehen, dass Jesus damit meint, dass ein Mensch einen erleuchteten Meister braucht. Jesus lehrte den Weg des Guru-Yoga. Jesus wollte damit aber nicht sagen, dass er der einzige Guru und der einzige Weg zu Gott. Jesus verehrte Abraham, Moses und Elias und sah sie als Vermittler Gottes. Er beschrieb in der Bergpredigt viele Wege zu Gott. Gott ist durch den Weg der inneren Reinigung, den Weg der Liebe, den Weg der Ruhe, den Weg der Meditation, den Weg der Energieübertragung (Johannes der Täufer), den Weg der Gedankenarbeit (des Gebetes) und den Weg der Egoopferung (Dein Wille geschehe) zu erreichen.

Wissenschaftlich gesehen ist es völlig unsinnig, wenn man annimmt, dass Jesus der einzige Weg zu Gott ist. Wenn man Gott als erleuchtetes Sein begreift, dann gibt es in allen Religionen Wege zu Gott. Bereits Moses weist den Weg ins erleuchtete Sein. Das Judentum ist also auch ein Weg zu Gott. Der Hinduismus und der Buddhismus haben die Erleuchtung zum Ziel. Sie bieten viele Wege zum Ziel an, insbesondere den Kundalini-Yoga, den Gottheiten-Yoga, den Yoga der Weisheit (Jana-Yoga, Gedankenarbeit), den Weg der Meditation (Raja-Yoga) und den Guru-Yoga. Viele Menschen aus vielen Religionen sind erfolgreich den Weg der Erleuchtung gegangen und haben Gott erfahren.

Wenn man Gott persönlich begreift, dann gibt es durch den Islam, das Judentum und überwiegend auch den Hinduismus viele Wege zu Gott. In allen diesen Religionen wird zu Gott gebet. Richtigerweise ist Gott ein höheres Bewusstsein hinter dem ganzen Kosmos. Es umfasst alles und auch alle Religionen. Der Guru-Yoga ist ein guter Weg zu Gott, auch wenn es viele falsche Gurus gibt.

Man kann aber auch allein durch sich selbst, durch konsequente Gedankenarbeit, Meditation und den Kundalini-Yoga zu Gott kommen. Ich habe das selbst erfahren. Insofern müsste man entweder sagen, dass Jesus (oder der Apostel Johannes, der diese Worte Jesus unterstellt hat) lügt oder Jesus verwies damit auf den Weg des Guru-Yoga. Jeder erleuchtete Guru ist ein Weg zu Gott, wobei die Wege möglicherweise etwas anderes sind, wie wir bereits durch das Alte und Neue Testament sehen.

Ein drittes Argument gegen das Alleinstellungsmerkmal des Christentums ist es, dass von allen Evangelien diese Aussage nur im Johannes-Evangelium vorkommt. Es ist das jüngste und spekulativste Evangelium. Wenn Jesus diesen Satz wirklich gesagt hätte, dann wäre er auch im Markus und Lukas-Evangelium aufgeführt worden.

Das vierte Argument ist, dass die katholische Kirche selbst auf ihrem Konzil erklärt hat, dass Gott durch alle Religionen wirkt. Dann kann Jesus nicht der einzige Weg zu Gott sein. Jesus verkörpert vielmehr einen besonderen Weg, den Weg der Liebe zu Gott und zu allen Menschen. Jesus ist ein besonderes spirituelles Vorbild, dass für viele Menschen ein guter Weg zu Gott ist.

Wenn man glaubt, dass nur man selbst den einzigen Weg der Wahrheit kennt, dann führt das zu ewigen Religionskriegen und Streitigkeiten. Die Menschen sollten vielmehr darin wetteifern persönlich heilig zu werden und die Erleuchtung zu erreichen. Sie sollten zusammenarbeiten und gemeinsam das Paradies auf der Erde errichten.

Ich persönlich glaube nicht, dass Jesus diesen Satz gesagt hat. Er wollte keine eigene Religion gründen. Er wollte nur das Judentum reformieren. Er erklärte klar und deutlich: „Ich bin nicht gekommen, um die Lehren von Moses oder anderen Propheten aufzulösen, ich bin hier, um ihre Lehren zu erfüllen.“

Persönlich kann ich akzeptieren, dass jede Religion ihren Gründer für den einzig wahren Erleuchteten hält. Aus wissenschaftlicher Sicht und im Hinblick auf Toleranz und Religionsfreiheit sollten wir alle positiven Religionen als Wege zu Gott anerkennen.

Eine neue Religion gründete erst Paulus nach dem Tod von Jesus. Dabei hat er viele neue Elemente ins Christentum hinzugefügt. Ein weiteres Element war später der Alleinvertretungsanspruch im Johannes-Evangelium, der in den ersten Evangelien fehlte. Dieser Ausspruch diente der Abgrenzung von Juden. Damals gab es einen heftigen Kampf zwischen den Christen und den Juden. Dieser Kampf ist heute vorbei. Die katholischen und evangelischen Christen haben beschlossen die Juden als Religion anzuerkennen und ihren Missionierungsanspruch aufzugeben. Genau das war aber der tiefere Sinn des Satzes, dass man nur durch Jesus zu Gott kommen kann. Im Zeitalter der Toleranz, der Religionsfreiheit und des interreligiösen Dialogs müssen wir den Satz im Johannes-Evangelium im Sinne des positiven Miteinanders auslegen.

Antwort
1054 Antworten
82 Antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670
Veröffentlicht von: @nils

Man kann aber auch allein durch sich selbst, durch konsequente Gedankenarbeit, Meditation und den Kundalini-Yoga zu Gott kommen. Ich habe das selbst erfahren. Insofern müsste man entweder sagen, dass Jesus (oder der Apostel Johannes, der diese Worte Jesus unterstellt hat) lügt oder Jesus verwies damit auf den Weg des Guru-Yoga. Jeder erleuchtete Guru ist ein Weg zu Gott, wobei die Wege möglicherweise etwas anderes sind, wie wir bereits durch das Alte und Neue Testament sehen.

Lieber Nils, es ist ein Irrtum, anzunehmen, dass die Erleuchtung, die man im Raja oder Kundalini Yoga erfährt, etwas mit der Gemeinschaft mit Gott zu tun hätte. Die Kundalini ist eine geistige Kraft, die jeder Mensch für sich aktivieren kann, ohne dass er dazu eine Verbindung zu Gott haben müsste. Soweit mir bekannt, werden Yoga Schüler durch ihren Meister auf einen bestimmten hinduistischen Geist initiiert. Mit diesem Geist haben die Schüler (und der Guru nebenbei bemerkt) dann Gemeinschaft. Diese Geister haben aber mit dem heiligen Geist, der von Gott dem Vater und dem Sohn ausgeht, nichts gemein.

Kontakt zu Jesus Christus bekommt man ausschliesslich durch das Gebet zu diesem Geist, indem man seinen Namen anruft. Das wird in der Bibel auch entsprechend vermerkt, wer den Namen des Herrn anruft, der soll gerettet werden. Und das bedeutet auch, dass man geistige Gemeinschaft mit Gott, dem Urschöpfer, nur bekommen kann, wenn man sich geistig mit Jesus Christus in Verbindung setzt. Christus ist der Herr sowohl der jenseitigen als auch der materiellen Schöpfung und es ist durchaus wörtlich zu verstehen, wenn Jesus sagte: Keiner kommt zum Vater ausser durch mich.

Wenn du davon sprichst, dass du durch Kundalini Yoga zu Christus gefunden hast, dann solltest du auch die Erfahrung gemacht haben, dass Christus dir durch Inspiration nahelegt, zu dem Gott mit dem Namen Jod He Wau He zu beten. Das ist der Gott der Bibel, der Vater Christi und aller anderen Geschöpfe. Das ist der wahre Gott. Wenn du nicht das Bedürfnis verspürst, zu diesem Gott zu beten, dann ist deine Erfahrung mit Jesus Christus nicht echt.

enar antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 332
Veröffentlicht von: @enar

Lieber Nils, es ist ein Irrtum, anzunehmen, dass die Erleuchtung, die man im Raja oder Kundalini Yoga erfährt, etwas mit der Gemeinschaft mit Gott zu tun hätte. Die Kundalini ist eine geistige Kraft, die jeder Mensch für sich aktivieren kann, ohne dass er dazu eine Verbindung zu Gott haben müsste.

Soweit mir bekannt, werden Yoga Schüler durch ihren Meister auf einen bestimmten hinduistischen Geist initiiert. Mit diesem Geist haben die Schüler (und der Guru nebenbei bemerkt) dann Gemeinschaft. Diese Geister haben aber mit dem heiligen Geist, der von Gott dem Vater und dem Sohn ausgeht, nichts gemein.

Wenn du davon sprichst, dass du durch Kundalini Yoga zu Christus gefunden hast, dann solltest du auch die Erfahrung gemacht haben, dass Christus dir durch Inspiration nahelegt, zu dem Gott mit dem Namen Jod He Wau He zu beten. Das ist der Gott der Bibel, der Vater Christi und aller anderen Geschöpfe. Das ist der wahre Gott. Wenn du nicht das Bedürfnis verspürst, zu diesem Gott zu beten, dann ist deine Erfahrung mit Jesus Christus nicht echt.

Lieber Enar, da haben wir etwas andere Ansichten. Nach meiner Erfahrung gibt es nur einen Gott, und der ist in allen Religionen. Es gibt viele Wege diesen Gott zu erreichen. Die Kundalini-Energie ist ein wichtiger Weg. Sie kann durch verschiedene Techniken aktiviert werden. Viele werden auch im Christentum praktiziert. Eine wichtige Technik ist die Visualisierung der Heilschlange von Moses. Aber auch Gott oder Jesus im Himmel zu visualisieren ist eine Möglichkeit das Scheitelchakra zu aktivieren. Die Kundalini-Energie ist eine göttliche Energie. Man kann sie nicht erzwingen. Sie kommt aus Gnade. 

Es gibt keinen speziellen hinduistischen Geist. Im Hinduismus wird Gott angebetet, allerdings unter verschiedenen Namen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Gotteslob von Swami Sivananda, einem berühmten hinduistischen Heiligen. Es ähnelt dem Sonnengesang des heiligen Franziskus. 

„Als ich meinen Blick schweifen ließ,
sah ich nur Gott.
Im Ganges und auf dem Kailas Gipfel,
sah ich nur Gott.
In den Quellen von Badri, Yamunotri und Gauri-Kund
sah ich nur Gott.
In Kummer und Schmerz, in Freude und Glück,
In Krankheit und Leid
sah ich nur Gott.
In Vögeln und Hunden, in Steinen und Bäumen,
In Blumen und Früchten, in Sonne, Mond und Sternen
sah ich nur Gott.
In den rosigen Wangen der Frauen
sah ich nur Gott.
In Schmutz und Wohlgeruch, in Giftstoff und Leckerbissen,
auf dem Markt und in der Gesellschaft
sah ich nur Gott.
In Zügen und Autos, in Flugzeugen und Schiffen,
sah ich nur Gott.
Ich sprach zu den Blumen, sie lächelten und nickten,
Ich unterhielt mich mit plätschernden Bächen, fürwahr sie antworteten, und in ihnen
sah ich nur Gott.
Im Gebet und im Fasten, in Lobpreis und Meditation,
sah ich nur Gott.
Ich erfuhr kosmisches Bewusstsein,
ich sah nur Gott.

nils antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@nils 

Lieber Enar, da haben wir etwas andere Ansichten.

Ja, Nils, unsere Ansichten unterscheiden sich.

Was die Kundalini betrifft, so wird sie einem nicht aus Gnade geschenkt, sondern sie wirkt in Menschen, die sich auf einen geistigen Weg begeben. Es gibt durchaus auch spontane Kundalinierfahrungen, die aber nicht unbedingt als angenehm enpfunden werden.

Und im Raja Yoga ist es ja das erklärte Ziel, die Kundalini zu erwecken, was ja auch etlichen Yogis gelingt. 

Von daher widerspricht es meiner eigenen Erfahrung, eine Kundalini-Erfahrung mit der Erfahrung des Einströmens von heiligem Geist zu vergleichen.

enar antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@enar  Der hinduistische Geist, von dem Du sprichst: Wie und wo ist der innerhalb der christlichen Glaubenslehre einzuordnen? Wie steht er zu Gott?

deleted_profile antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@suchender_2-0 

Die Götter des Hinduismus sind Geister, die nicht zum Lichtreich Gottes gehören. Sie stehen am oberen Ende der Dunkelmächte.

Man kann es daran erkennen, dass sie nicht zum Urschöpfer JHWH führen. Dieser Name taucht auch in den hinduistischen Schriften nicht auf.

enar antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@enar  Du meinst also, dass es sich um Geister handelt, die die Menschen in die Irre führen. Und machst das an Wörtern fest. Das würde ich jetzt eher im Bereich der Magie und des Aberglaubens einordnen.

Wenn es so wäre, und manche Menschen ihr ganzes Leben lang in die Irre geführt werden, weil sie ein sinnerfülltes Leben erfahren durch den Glauben an Dunkelmächte, dann wäre Gott ziemlich gemein. Denn dafür können diese Menschen dann überhaupt nichts. Wenn Dir jetzt zum Beispiel ein Moslem sagen würde, dass nur die Anbetung von Allah rettet, und Du von bösen Geistern in die Irre geführt wirst, weil die Bibel den Namen Allah nicht erwähnt, würde Dich das auch nicht überzeugen. Du würdest deshalb mit Sicherheit kein Moslem werden.

deleted_profile antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@suchender_2-0 

Es geht um die Kraft, die von den Gottesnamen ausgeht. Der Name verbindet mit dem Geist, der diesen Namen trägt. Deshalb heisst es in der Bibel, dass die Anrufung des Namens Jesus Christus zur Errettung führt. Denn dieser Name verbindet dich mit dem Erlöser. 

Und der Name JHWH verbindet dich mit dem Urschöpfer. Der Name Kundalini verbindet dich mit der jenseitigen Elektrizität, mit der Schöpferkraft.

Und wer mit Christus verbunden ist, bekommt auch die Gabe der Unterscheidung der Geister. Christus in mir lässt mich durch seine Kraft erfahren, ob ich es mit einem himmlischen Wesen oder einem dunkelmächtigen Wesen zu tun habe.

Die Kraft, die von Christus ausgeht und in seinen Geschwistern wirkt, wird einmal alles durchdringen, was einstmals von Gott abgefallen ist. Diese Kraft wirkt selbstverständlich und vor allem im Jenseits, so dass auch Menschen, die im irdischen Leben nichts von Jesus gehört haben, mit ihm in Verbindung kommen können. 

Er ist die Wahrheit und die Wahrheit macht frei.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@enar 

Zum Beitrag

Der Name Kundalini verbindet dich mit der jenseitigen Elektrizität, mit der Schöpferkraft.

Quatsch.  Der Name hängt mit Devi, einer hinduistischen Göttin zusammen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kundalini

Es geht um die Kraft, die von den Gottesnamen ausgeht. Der Name verbindet mit dem Geist, der diesen Namen trägt. Deshalb heisst es in der Bibel, dass die Anrufung des Namens Jesus Christus zur Errettung führt. Denn dieser Name verbindet dich mit dem Erlöser.

Das klingt zwar dem christlichen Glauben ähnlich, die Formulierung verrät aber eine andere Religiosität, einen Geisterglauben.

Jesus Christus ist kein "Geist", sondern er ist wahrer Mensch und wahrer Gott (der Geist ist und nicht ein Geist unter vielen), Teilhaber der Dreieinigkeit, sitzend zur Rechten Gottes.

 

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Quatsch.  Der Name hängt mit Devi, einer hinduistischen Göttin zusammen.

Du zitierst Bücherwissen.

Die Kundalini ist ein Kraft, die jedem Geschöpf zur Verfügung steht. Selbst Christus benutzt sie.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@enar 

Zum Beitrag

Deborah71:Quatsch.  Der Name hängt mit Devi, einer hinduistischen Göttin zusammen.

enat: Du zitierst Bücherwissen.

Richtig, denn ich habe keinerlei gesteigertes Verlangen, damit in Verbindung zu gehen.

Die Kundalini ist ein Kraft, die jedem Geschöpf zur Verfügung steht. Selbst Christus benutzt sie.

Tja... aufgeflogen, dass du aus einem anderen Stall kommst.

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Denk mal daran, dass Gott die Sonne über gerechte und ungerechte scheinen lässt. Genauso ist es mit dem göttlichen, geistigen Feuer. Und nochmal ebenso mit der Kundalini.

Sie kann wie das Feuer zerstörerisch wirken, aber unter der Leitung des heiligen Geistes bewirkt sie Dinge, die in Gottes Willen liegen.

Aber gib dir keine Mühe, mich von dir getrennt zu sehen. Wir gehören beide zum Leib Christi. 

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@enar 

Zum Beitrag

Nun, Gottes Sonne scheint auch über hinduistische Götter. Das besagt aber nicht, dass sie zur Gerechtigkeit gehören.

Sie kann wie das Feuer zerstörerisch wirken, aber unter der Leitung des heiligen Geistes bewirkt sie Dinge, die in Gottes Willen liegen.

Steile Behauptung. Es bleibt dabei: Kein Zutritt für Schlangen in meinem Leben!

Aber gib dir keine Mühe, mich von dir getrennt zu sehen. Wir gehören beide zum Leib Christi.

Dafür muss ich mich nicht mühen. Wir sind nicht auf einem Brett. Was du hier propagierst hat mit dem Leib Christi nichts zu tun, auch wenn du dich reichlich anstrengst, mich zu vereinnahmen.

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Dass hinduistische Götter gerecht seien, habe ich nicht behauptet, ganz im Gegenteil. 

Die Wahrheit über die jenseitigen Kräfte kann man nur durch direkte Belehrung von Jesus Christus erfahren.

Das Studium von Schriften kann nur rudimentäre Vorstellungen davon vermitteln und führt in die Irre.

Ganz nebenbei bemerkt ist das ein Thema, wovon die Bibel nichts berichtet. Das heisst aber nicht, dass Christus sich dieser Kraft nicht bedienen würde. 

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@enar 

Zum Beitrag

Genug!

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Warum? Darf ich hier meine Erkenntnisse nicht mitteilen?

enar antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2643

@enar

Warum? Darf ich hier meine Erkenntnisse nicht mitteilen?

no compromise!

adjutante antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@adjutante 

Naja, wenn du mehr nicht sagen kannst...

enar antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2643

@enar 

Naja, wenn du mehr nicht sagen kannst...

Wieso? Ich habe dir ja an anderer Stelle bereits gesagt, dass du unbiblische Vorstellungen verbreitest und dich dadurch schuldig machst. Vieles was du schreibst führt in die falsche Richtung. Gott spricht zu uns durch sein Wort, die Heilige Schrift. Da brauchen wir kein "mehr" und kein "drüber hinaus". Sein Wort ist vollständig und genügt.

adjutante antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2643

@enar 

Das heisst aber nicht, dass Christus sich dieser Kraft nicht bedienen würde.

Das und ähnliches habe ich nun mindestens das vierte Mal von dir gelesen. Das, wofür du einstehst, ist ein Selbsterlösungsweg, der von unten nach oben führt. Warum sollte sich Christus denn mit dieser Kraft bedienen? Als methodische Bemühung zur Selbsterlösung und sich selbst zu verwirklichen? Zur Selbstkonzentration, um bei seinen eigenen Interessen und Anstrengungen zu bleiben? Um im absoluten kosmischen Sein zu versinken? ... 

Das alles ist nicht auf die Bibel zurückzuführen und ist mit Christsein unvereinbar. Der christliche Erlösungsweg führt von oben nach unten. Nur durch Christus kann man zu Gott gelangen. Das Evangelium von Jesus Christus hat keine Zusatzhilfe nötig. Jesus Christus ist der Unvergleichliche und Einzigartige.

adjutante antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@adjutante 

Christus ist der Herr über alle geistigen Kräfte, über die Naturgewalten, über die Himmelskräfte und auch über die Dunkelmächte. 

Meinst du wirklich, dass er die Gottgegebenen Kräfte nicht einzusetzen weiss?

enar antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2643

@enar 

Meinst du wirklich, dass er die Gottgegebenen Kräfte nicht einzusetzen weiss?

Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben.

adjutante antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1999

@enar 

Du klingst wie die Zwerge in Prinz Kaspian von Narnia, die mit der weißen Hexe paktieren wollten...

Ich schließe mich deborahs Genug! an. 

 

goldapfel antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@goldapfel 

Habt ihr inhaltlich nichts mehr zu sagen?

enar antworten
Mariposa22
(@mariposa22)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 490

@enar Ich denke, dass all diese "Kräfte" Illusionen sind, die sich lediglich in der Phantasie abspielen. Wobei unsere Vorstellungskraft so weit ausgeprägt ist, dass sie fühl- und erfahrbar zu sein scheinen, sie sind aber nicht echt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Jesus Christus es nötig hat, auf solche Kräfte zurückzugreifen, wo er doch seine Wurzeln in Gott selbst weiß.

 

mariposa22 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@mariposa22 

Ich kann verstehen, dass du das so siehst. Aber du siehst es falsch.

Gottes Kraft hat in unzähligen Fällen Wunder bewirkt, über die in der Bibel auch berichtet wird.

Und Paulus hat erkannt, dass das Reich Gottes ein Reich der Kräfte ist, die teilweise auch auf uns Menschen wirken und die wir für das Bauen des Reiches Gottes hier einsetzen können (lebendiges Wasser) oder denen wir zu widerstehen haben (Pfeile des Bösen).

enar antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

@enar Paulus hat erkannt, dass das Reich Gottes ein Reich der Kräfte ist,

Wenn Du Dich auf 1. Korinther 4, 20 beziehst, so steht dort nicht geschrieben, dass es ein Reich der Kräfte ist sondern dass es in Kraft besteht - nämlich in der Kraft des Heiligen Geistes. Wenn man aus der Einzahl einfach die Mehrzahl macht, kommt ein ganz anderer Sinn heraus.

turmfalke1 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@turmfalke1 

1Kor 12,6 Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen.

enar antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

@enar Die Kundalini ist ein Kraft, die jedem Geschöpf zur Verfügung steht. Selbst Christus benutzt sie.

Jesus Christus braucht keine Kraft zu benutzen - Er ist die Kraft (Jesaja 9, 6), aber keinesfalls die Kundalinikraft.

 

turmfalke1 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@turmfalke1 

Er ist die Kraft (Jesaja 9, 6), aber keinesfalls die Kundalinikraft.

Natürlich benutzt Christus die Himmelskräfte. Ist er Erzengel Michael? Nein, das ist eine himmlische Kraft, die Jesus dient und von ihm eingesetzt werden kann. Er wirkt mit allen gottgegebenen Kräften, denn er ist der Herr über sie.

enar antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@enar  Mir scheint, Du meinst, man kann die Geister über ihre Namen unterscheiden.

Ich glaube eher, dass man sie unterscheiden kann über die Wirkung, die sie entfalten.

Wie gelangt der Begriff Kundalini eigentlich in die christliche Lehre?

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Wie gelangt der Begriff Kundalini eigentlich in die christliche Lehre?

Er ist da gar nicht drin, weil er nicht dazu gehört.  Es wird aber versucht, ihn reinzubringen.  Teils läuft es über eso-Missionare, teils läuft es über Yogaangebote.  Erinnert mich immer wieder an die Versuche der Schlange Kaa. 😉

The Jungle Book (1967) - Kaa Tries to Eat Mowgli

 

Hier ist ein Bericht, wie ein Kundalini-Yoga-Lehrer die echte Erleuchtung durch den echten Jesus Christus fand.

https://www.jesus.ch/themen/people/erlebt/272460-wie_ein_kundaliniyogalehrer_erleuchtung_fand.html

 

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Ich wollte eigentlich von Enar wissen, wie er zu dem Begriff kam. Aber danke.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Das interessiert mich auch noch. Daher habe ich erstmal ein gerades Sofa hingestellt, dass wir zusammen warten können.

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71 Ja, wir warten.

Ich habe gerade den Bericht über den Yoga-Lehrer überflogen, den Du verlinkt hast. Das ist für mich ein gutes Beispiel für das, was ich als christliche Propaganda bezeichnet hatte. Damit will ich überhaupt nicht sagen, dass hier jemand lügt. Aber wenn man halt nur Berichte dieser Art liest, erfährt man nicht die ganze Wahrheit. Denn es gibt viele Berichte über Menschen, die sehr wohl in Yoga und Meditation Seelenfrieden gefunden haben. Die sogar schlimmste äußere Umstände (zum Beispiel Thai-Knast, die Hölle auf Erden) damit überstanden haben und dabei sogar ein mitfühlendes Herz entwickelt haben. Es gibt auch Berichte über Menschen, die vom christlichen Glauben zum islamischen übergewechselt sind und dort ihren Seelenfrieden gefunden haben. Wenn man wirklich an Wahrheit interessiert ist, dann muss man auch diese Berichte zur Kenntnis nehmen.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Ich vermute, dass dir die Bedeutung des Wortes Propaganda nicht sehr bewusst ist und was du damit sagst:

Propaganda, systematischer Versuch, öffentliche Sichtweisen zu formen durch gezielte, oft desinformatorische Verbreitung politischer Ideen

Sie mögen einen Seelenfrieden gefunden haben, aber keinen Gottesfrieden und kein ewiges Leben.

Jesus sagte zu seinen Jüngern vor seinem Abschied:

Joh 14,27 Was ich euch schenke, ist mein Frieden. Ich gebe euch einen Frieden, wie die Welt ihn nicht geben kann. Lasst euch nicht in Verwirrung bringen, habt keine Angst.

Es gibt zwei Arten von Frieden: einen, der von äusseren Umständen abhängt und einen der eine Basis tief im Herzen bildet und unabhängig von äusseren Umständen ist.

Jesus gibt den Herzensfrieden.

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Ja, einige Menschen haben auch ohne christlichen Glauben einen Frieden gefunden, der nicht von äußeren Umständen abhängt. Und umgekehrt merke ich bei vielen Christen, dass sie diesen Frieden allem Anschein nach nicht gefunden haben. Daraus ziehe ich meine Schlüsse.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Ja, einige Menschen haben auch ohne christlichen Glauben einen Frieden gefunden, der nicht von äußeren Umständen abhängt.

Dann fehlt ihnen immer noch der Friede mit Gott.

Und umgekehrt merke ich bei vielen Christen, dass sie diesen Frieden allem Anschein nach nicht gefunden haben. Daraus ziehe ich meine Schlüsse.

Vielleicht solltest du diese Menschen mal fragen, warum das so ist, bevor du urteilst.

Der innere Friede ist da, und im äusseren Bereich läuft gerade was schief und dieses Gefühlswetter kann man als Hochsensitiver bis zum Abstand von 1,5m zu der Person spüren. Damit hat man aber noch keine Information zum inneren Frieden, der der Person hilft, schnell wieder zur Ruhe zu kommen.

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71 

Dann fehlt ihnen immer noch der Friede mit Gott.

Ich glaube nicht, dass man ohne Frieden mit Gott echten seelischen Frieden haben kann. Deshalb bin ich überzeugt, dass diese Menschen Frieden mit Gott haben. (Wie sollte sich ein Unfriede mit Gott äußern?)

Vielleicht solltest du diese Menschen mal fragen, warum das so ist, bevor du urteilst.

Wie Du weißt hatte ich lange Gemeinschaft mit Christen und habe immer noch christliche Freunde. Und Du glaubst es vielleicht nicht, aber mit denen rede ich über solche Dinge, bevor ich darüber urteile.

Der innere Friede ist da, und im äusseren Bereich läuft gerade was schief und dieses Gefühlswetter kann man als Hochsensitiver bis zum Abstand von 1,5m zu der Person spüren. Damit hat man aber noch keine Information zum inneren Frieden, der der Person hilft, schnell wieder zur Ruhe zu kommen.

Die meisten Menschen kommen nach einer momentanen Aufregung schnell wieder zur Ruhe. Ich kenne zwar auch welche, die sich noch eine Woche später aufregen oder Dinge lange nachtragen, aber das ist eher selten.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0

Zum Beitrag

(Wie sollte sich ein Unfriede mit Gott äußern?)

z.B. nicht wissen, ob ihnen alle Sünden vergeben sind; Gott nicht als ihren liebenden Vater und die Gemeinschaft mit ihm kennen; Jesus als Weg zum Vater noch nicht gefunden haben und gegangen sind; nicht wissen, ob sie nach ihrem irdischen Ableben in seiner Gegenwart willkommen sind; sich viele Sorgen um alles machen....

 

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Du setzt hier bereits als gegeben voraus, dass sich die Person in christlichen Gedankenmustern bewegt, in denen die Begriffe "Sünde", "Gott als liebender Vater" und die Vorstellung eines Lebens nach dem physischen Tod auftauchen.

Wenn man aber in ganz anderen Vorstellungen groß wird,* haben diese Begriffe eventuell gar keine Bedeutung für einen Menschen. Der wird sich dann auch keine Gedanken darüber machen, ob er nach seinem irdischen Leben in Gottes Gegenwart willkommen ist. Und er wird deshalb auch keinen Unfrieden hinsichtlich dieser Sache haben.

*Irgendwo hier im Forum wurde mal über ein Urwaldvolk mit einer ganz speziellen Sprache berichtet, in der sich das Evangelium gar nicht ausdrücken lässt.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Nein, ich setze das nicht voraus. Ich würde das erfragen und so einen Impuls geben, dass es noch mehr gibt.

Abgesehen davon.... Kirchen, Bibeln in Buchhandlungen, Bibelverse in Todesanzeigen, Radio und Tv-Sendungen in die man reinzappt, Beerdigungen, Traktate von verschiedenen Gruppierungen im Briefkasten, ...  man muss schon sehr blind sein, um nicht über das Thema Gott zu stolpern bei uns.

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Für die Menschen, die aber nicht in dem entsprechenden Mindset aufgewachsen sind, bleibt die christliche Gedankenwelt häufig ihr Leben lang fremd. Dazu zählen viele, die in der ehemaligen DDR aufgewachsen sind. Aber umso mehr Menschen aus Ländern, in denen andere Religionen vorherrschend sind.

Zum Begriff Propaganda habe ich bei Wikipedia u.a. dies gefunden:

Der Begriff leitet sich vom lateinischen Namen einer päpstlichen Behörde ab, der 1622 von Gregor XV. im Zuge der Gegenreformation ins Leben gerufenen Sacra congregatio de propaganda fide, zu deutsch etwa „Heilige Kongregation für die Verbreitung des Glaubens“, heute offiziell „Dikasterium für die Evangelisierung“. Noch im 17. Jahrhundert bürgerte sich die Kurzform propaganda – eigentlich die Gerundivform von lat. propagare, „verbreiten, ausdehnen“ – als Name für diese Missionsgesellschaft ein, deren Zweck es war, dem Protestantismus entgegenzutreten sowie die Neue Welt zu missionieren.

Ursprünglich ging es bei Propaganda also darum, den katholischen Glauben zu verbreiten.

Natürlich wird der Begriff heute anders verwendet.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Natürlich wird der Begriff heute anders verwendet.

und das ist dir bekannt und damit geht einher, dass du den Erlebensbericht eines Menschen abwertest, bewusste Manipulation unterstellst und dich dabei selbst immunisierst für das Echte.

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Ich rede nicht von dem einen Bericht, sondern von dem System dahinter. Jeder einzelne Bericht ist völlig in Ordnung, solange die Autoren versucht haben, sich an die Wahrheit zu halten.

 

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Welches System vermutest du da?

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71 Ein System der einseitigen Berichterstattung und des Verbreitens von Unwahrheiten. Ich sage absichtlich nicht Lügen, weil ich mit dem Begriff "Lüge" eine bewusst manipulative Absicht verbinde, die nicht gegeben sein muss.

Den Begriff "System" meine ich eher in dem Sinne "Es hat System" als "Da hat jemand ein System errichtet". Das ist ganz ähnlich wie bei der politischen Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Medien. Da gibt es auch keine Bande von Drahtziehern dahinter, die das ganze lenken. Trotzdem ist die Berichterstattung häufig quer durch die Medien extrem einseitig und damit manipulativ.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Wie manipuliert man sich selbst über eine feststehende Vorverurteilung?

Ich kannte ein Ehepaar, bei denen wurde jegliche Freundlichkeit, die ihnen erwiesen wurde, durch diesen Fleischwolf gedreht und so waren sie nie in der Lage von Herzen kommende Freundlichkeit zu empfangen und zu geniessen. Sehr bedauerlich für sie...

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Ich denke, das ist ein wichtiges aber ein ganz anderes Thema.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Die Gefahr in eine Vorverurteilungsfalle zu geraten ist grundsätzlich eine. Da muss man sich selbst immer wieder überprüfen. Denn der Grat zwischen urteilen und verurteilen ist messerscharf.

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Wo genau liegt der Unterschied?

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

beurteilen liegt auf der Sachebene... mit dem Ziel einer Korrektur oder Lösung zum Aufbau von etwas Gutem, Stärkenden

verurteilen geht gegen eine Person und hat die Tendenz der Herabwürdigung, Beschämung, des Kleinmachens, des Zerstörens und trägt die Botschaft: du bist nicht gut genug. Abgeschrieben.

Das ist so eine erste Unterscheidungsmöglichkeit. Es gibt sicher noch andere.

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Ja, gut. In meinem Fall möchte ein etwas auf der Sachebene beurteilen. Das tue ich nicht mit dem Ziel einer Korrektur des Missstandes, sondern mit einer Korrektur meines Weltbilds und hoffentlich auch des Weltbilds anderer.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

sondern mit einer Korrektur meines Weltbilds und hoffentlich auch des Weltbilds anderer.

Das klingt wie ein hehrer Gedanke. Hat aber den Haken, dass du mit der Absicht, das Weltbild anderer zu korrigieren sehr genau prüfen musst, ob du eine rechtmäßig verliehene Autorität dazu hast.

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71 WIE BITTE? Jetzt wird es aber sehr absurd.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Du hast gerade beschrieben, was Influencer so beruflich auf youtube machen und dicke Kohle kassieren, dass sie das Weltbild anderer zu beeinflussen suchen.

Du bist nur für dich verantwortlich. Ob jemand von deiner Weltsicht etwas gut findet und übernimmt, ist seine Sache.

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Du verdrehst hier in Diskussionen immer wieder die Dinge total, wie es Dir gerade gefällt, und stellst Deine Gesprächspartner damit in eine schlechte Ecke. Dass Du damit andere verletzt, habe ich Dir schon einmal gesagt, aber es interessiert Dich offensichtlich nicht. So ein Verhalten ist für mich das Gegenteil von dem, was ich mir unter christlich vorstelle.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Du magst also keine Grenzen..und ich mag nicht zu einer Weltsicht gedrängt werden, die nicht meine ist.

 

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Wenn Du Dich durch meine Worte zu irgendetwas gedrängt fühlst, ist das allein Dein Problem. Mach es nicht zu meinem. DU überschreitest hier Grenzen.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Schade, dass du persönlich nimmst, was als Aufmerksammachen bzgl eines Sachwerhaltes gedacht war.

deborah71 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144

@suchender_2-0 

Denn es gibt viele Berichte über Menschen, die sehr wohl in Yoga und Meditation Seelenfrieden gefunden haben. Die sogar schlimmste äußere Umstände (zum Beispiel Thai-Knast, die Hölle auf Erden) damit überstanden haben und dabei sogar ein mitfühlendes Herz entwickelt haben. Es gibt auch Berichte über Menschen, die vom christlichen Glauben zum islamischen übergewechselt sind und dort ihren Seelenfrieden gefunden haben. 

Was nützt einem der Seelenfrieden auf Erden, wenn man danach die Ewigkeit in der Hölle verbringt? Der Frieden, den der Feind verspricht ist trügerisch und endlich.

tristesse antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@tristesse  Das mit der Ewigkeit in der Hölle ist aber eine Glaubensaussage, die der eine teilen wird und der andere nicht. Da kann man niemanden von überzeugen. Wenn Gott die Menschen daran messen würde, ob sie gewisse Sätze für wahr halten, wäre Gott kein guter und gerechter Gott. Denn man kann nicht entscheiden, ob man einen Satz für wahr hält. Oft kann man noch nicht mal wissen, was ein Satz meint. Gerade, wenn es um die Bibel geht. Weil sie voll von Begriffen ist, die sich unserer Sinneswahrnehmung entziehen.

Der Seelenfrieden auf Erden ist aber etwas Reales. Ebenso Demut, Liebe, Mitgefühl. Wenn ein Mensch davon erfüllt ist, wird Gott Wohlgefallen an ihm finden.

Für mich stellt sich immer wieder die Frage: Was ist eigentlich meine Motivation? Und was ist die Motivation von anderen? Meine Motivation zu glauben ist sicherlich nicht Angst vor irgendeinem Höllenfeuer. Ich bin motiviert von zwei Dingen: Erkenntnis von Wahrheit und Streben nach Vervollkommnung (nicht zu verwechseln mit Selbstoptimierung!). Wenn ich merke, dass ich auf einem Weg bin, der mich da nicht weiter führt, dann weiß ich, dass es für mich der falsche Weg ist. Denn Gott führt in die Wahrheit und er will, dass wir auf dieser Erde aus der Liebe heraus handeln. Da ist das Evangelium sehr eindeutig.

deleted_profile antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144

@suchender_2-0 

Das mit der Ewigkeit in der Hölle ist aber eine Glaubensaussage, die der eine teilen wird und der andere nicht. Da kann man niemanden von überzeugen. 

Genau das sagte ich schon.

Ich hab mich bestimmt nicht aus Angst vor der Hölle bekehrt, aber das ändert nichts daran, dass es sie laut biblischer Aussage gibt. Mehr brauch ich dazu eigentlich nicht sagen. 

tristesse antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@suchender_2-0 

Du hast recht, die Geister lassen sich durch ihre Kraftwirkung unterscheiden. Aber jeder Geist hat auch einen Namen, der zu der Kraftwirkung führt, wenn man ihn anruft. Das ist ein unumstössliches geistiges Gesetz.

Die Kundalini findet sich in der christlichen Lehre überhaupt nicht. Als erster in diesen Threads hat Nils davon gesprochen. Ich habe dann darauf hingewiesen, dass dies eine Kraft ähnlich dem Feuer ist und dass diese Kraft von Christus sinnvoll eingestzt wird. Wozu sollte Gott sie sonst geschaffen haben? Der Teufel hat nicht die Schöpfermacht, so eine Kraft hervorzubringen. Das Feuer ist ja auch nicht vom Teufel. Das scheinen aber einige hier zu vermuten, weil diese Kraft im Hinduismus bekannt geworden ist. 

enar antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@enar  Ich wollte eigentlich wissen, wie Du auf Kundalini gekommen bist. Etwa durch Nils? Oder war Dir das vorher schon ein Begriff? Und woher kommt Deine "Geisterlehre" im Allgemeinen? (Spezielle Literatur zum Beispiel?) Das ist ja offensichtlich etwas, was in dieser Form wenige Christen glauben.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@enar 

Zum Beitrag

Die Kundalini findet sich in der christlichen Lehre überhaupt nicht.

Richtig. Wäre sie dafür wichtig, hätte Jesus Christus sie mitgeteilt.

Ich habe dann darauf hingewiesen, dass dies eine Kraft ähnlich dem Feuer ist und dass diese Kraft von Christus sinnvoll eingestzt wird.

Steht nicht geschrieben und hat der Heilige Geist auch nicht nachgereicht. Es gibt allerdings eine Warnung im AT, kein fremdes Feuer zu verwenden. Das haben etliche gemacht und es hat Tod im Lager des Volkes Gottes verursacht, bis Aaron mit dem echten Feuer vom Altar Gottes durchs Lager ging und so den Tod stoppte.

Der Teufel kann ziemlich viel, vor allen Dingen Imitate erstellen, indem er Vorhandenes pervertiert.

deborah71 antworten
Mariposa22
(@mariposa22)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 490

Ich möchte gerne mal etwas ganz Grundsätzliches zu Religiösen Praktiken anmerken (auch "christliche"). Das sind meiner Meinung nach alles mühselige und vergebliche Versuche zu Gott zu finden. Und meistens endet das auch in der Erkenntnis, dass das alles nicht notwendig ist. Die daraus entstandene Befreiung wird dann als Erlösung empfunden. Genauso wie der verlorene Sohn nach einer Irrfahrt ins Weltliche, wo er sein Heil gesucht hat, wieder zurückgekehrt ist. Oder wie eine Frau, die nach 20 Jahren Ehe glaubt, etwas verpasst zu haben und auf einmal sich in Clubs und One-Night-Stands austoben will. Man kann sich das sparen. Aber hinterher ist man wenigstens klüger 😆 . Wir selbst können gar nichts tun, um dem Schmerz, von Gott getrennt zu sein auszuweichen, wir können uns nur damit auseinandersetzen und auf Gnade hoffen. Wir haben in diesem Zusammenhang keinerlei Macht. Das ist eine bittere, aber heilsame Pille, dies zu erkennen.

mariposa22 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@mariposa22 

Wir können aus der Tiefe zu Gott rufen, und er hat versprochen, uns zu hören.

Das ist geistige Aktivität, die uns sehr wohl hilft, Gott näher zu kommen.

enar antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144

@enar 

Wir können aus der Tiefe zu Gott rufen, und er hat versprochen, uns zu hören.

Wir können auch Gott rufen, wenn es uns gut geht 😉 

tristesse antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@tristesse 

Ja klar. Aber sind wir dann nicht mehr in der Tiefe?

enar antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144

@enar 

Ja klar. Aber sind wir dann nicht mehr in der Tiefe?

Nein. Jedenfalls ich nicht. Wo Du Dich gerade aufhältst, kann ich nicht beurteilen.

tristesse antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@tristesse 

Ah verstehe. Aber du stehst noch im irdischen Leben mit den üblichen Herausforderungen?

enar antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144

@enar 

 Aber du stehst noch im irdischen Leben mit den üblichen Herausforderungen?

?

Ich hab gesagt, dass ich nicht in der Tiefe stecke. Wie Du jetzt auf sowas kommst, weiß ich nicht. 

tristesse antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@tristesse 

Kann man verschieden auffassen, was die Tiefe in dem Psalm zu bedeuten hat.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@enar 

Zum Beitrag

Es gibt 5 Vorkommen des Wortes מַעֲמַקִּים (ma.a.maq.qim) 'Tiefe' im AT. Aus dem Kontext der Stellen kann man herausfinden, was es wo bedeuten soll und ob es an einer Stelle wörtlich oder metaphorisch zu verstehen ist. 

Psalm 69,2.14  Der Psalmschreiber leidet unter seelischer Verfolgung, heute würde man sagen, er wird gemobbt.

Psalm 130,1  wie ertrunken unter der Sündenlast, Flehen um Vergebung, örtlich: auf dem Weg hinauf nach Jerusalem

Jesaja 51,10 Lob Gottes für den Durchzug durchs Rote Meer: Meeresboden

Hesekiel 27,34 Untergang von Tyrus und der Handelsflotte

Was wolltest du tristesse gegenüber ausdrücken? Trifft eines davon?

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Meiner Vorstellung nach kommen wir aus dunklen Sphären und wandern (ab einem bestimmten Zeitpunkt mit Jesus) dem Vater entgegen. Wir sind nicht mehr in der Tiefe, wenn Jesus uns zu sich gezogen hat.

Ich habe den Eindruck, dass von deinen Erklärungen keine so richtig trifft.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@enar 

Zum Beitrag

Für euere bessere Verständigung habe ich mal die Vorkommen des Wortes und ihre Verwendung im Hebräischen gepostet. Anhand dessen.... wie du nun sagst, diese treffen nicht deine Verwendung des Wortes, so könnte deine weitere Erklärung zu verstehen helfen, was du meinst.

Ich sehe jedenfalls, dass ihr beide eine ziemlich andere Vorstellung des Wortes Tiefe habt.

deborah71 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144

@enar 

Kann man verschieden auffassen, was die Tiefe in dem Psalm zu bedeuten hat.

Es würde sehr helfen, wenn Du mehr als nur einen Satz schreiben würdest. Gedankenlesen kann ich noch nicht 😉 Mir irgendwas in den Mund zu legen, nur weil ich Deine Fünfwortsätze nicht richtig verstehe halte ich für ziemlich schwierig gerade.

Ich verstehe Tiefe als Tiefe und ich glaube, so schwer ist das nicht nachzuvollziehen. Wenn Du noch andere Tiefen meinst, dann erkläre die doch bitte, vielleicht meinen wir dann ja dasselbe.

tristesse antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@tristesse 

Habe ich hier erklärt: https://forum.jesus.de/community/postid/373160/

enar antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144

@enar 

Habe ich hier erklärt

Danke. Ich kann leider mit dieser Erklärung nicht sehr viel anfangen, das ist mir zu unkonkret. Aber es ist ja wie gesagt Dein Empfinden und nicht meins. 

tristesse antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@tristesse 

Du hast aber gar nicht erklärt, was du unter Tiefe verstehst. Du hast nur gesagt, dass du dich nicht in der Tiefe wähnst. Wie meinst du das denn?

enar antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@mariposa22  Hört sich ziemlich ähnlich an wie die Lehre des Zen. Hier endet die jahrelange Praxis der Meditation im besten Fall mit der Erkenntnis, dass sie nicht nötig gewesen wäre. Denn das Leben in Fülle ist bereits hier vor unseren Augen. Wir können es aufgrund unserer Illusionen nur nicht sehen.

 

deleted_profile antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144

@mariposa22 

Wir selbst können gar nichts tun, um dem Schmerz, von Gott getrennt zu sein auszuweichen, wir können uns nur damit auseinandersetzen und auf Gnade hoffen. Wir haben in diesem Zusammenhang keinerlei Macht. Das ist eine bittere, aber heilsame Pille, dies zu erkennen.

Ich erlebe es anders. Wenn ich in meinem Herzen Gott Raum schaffe, wenn ich in seinem Wort lese und mir Zeit für ihn nehme und ihn suche, dann erlebe ich mehr als nur "Hoffen auf Gnade", ich lebe in einer Beziehung zu ihm. Und das ist nicht daher gesagt, das ist wirklich so. Natürlich "produziere" ich das nicht, das schenkt Gott. Aber seine Anwesenheit in mir lindert diesen Trennungsschmerz und hebt ihn z.T. sogar auf. Es ist noch nicht die Herrlichkeit, aber eine Gemeinschaft und wenn das hier schon so schön ist, dann freue ich mich, wie es dann im Himmel ist, wenn es perfekt ist 😉 
tristesse antworten
Gelöschtes Profil
Beiträge : 18002
Veröffentlicht von: @adjutante

Bitte sag mir, wo nimmst du das denn her?

Der "verlorene" Sohn z.B. Er bleibt Sohn, zieht die  Gemeinschaft mit anderen aber der mit seinem Vater vor. Er ist zeitweise bei den Schweinen am Trog. Dennoch ist er Sohn. Glücklich und gut aufgehoben allerdings erst, als er wieder in den Armen des Vaters liegt. 

Ist doch ein Punkt, der zu denken gibt, nicht? Zumindest mir 😊

deleted_profile antworten


Blackhole
Beiträge : 1134

@nils 

Das vielleicht stärkste Glaubenszeugnis seit langem ist mir ausgerechnet in einer Doku über nordkoreanische Flüchtlinge begegnet.

In Nordkorea ist jede, wirklich jede Religion streng verboten. Allein Kim, sein Vater und sein Großvater dürfen und müssen verehrt werden. Wer irgendwas anderes verehrt, landet im Konzentrationslager.
Gott wird in Nordkorea nicht erwähnt. Schulkinder hören nichts von Gott. Jede Erwähnung Gottes, egal ob christlich, muslimisch oder buddhistisch, führt ins KZ.

Diese Frau watete durch den Grenzfluss nach China und blickte zum Himmel, wusste selbst nicht, warum und sagte: "Hilf mir einfach!"
Von Gott hatte sie niemals etwas gehört, von christlicher Tafe und Bibel und Jesus ganz zu schweigen.

Und ich selbst erinnere mich angesichts der derzeitigen Situation wieder daran, wie ich ausgerechnet von Muslimen in meiner Jugend Inspiration und Ermutigung erfahren habe, zu meinem christlichen Glauben zu stehen, als ich als verletzliche unsichere Jugendliche in einer betont atheistischen Science Fiction Fanszene einem erheblichen Druck, dem Glauben abzuschwören, ausgesetzt war.

Und natürlich gibt es auch Leute, die getauft sind und sich Christ nennen, und NICHTS vom Evangelium verstanden haben.
Siehe Friedrich Merz.

Unter "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben" verstehe ich nicht, daß nur gläubige Christen zu Gott gelangen können. Denn welcher Weg wäre richtig, wenn es doch auch im Christentum verschiedene Auffassungen von Jesus gibt?
Ich verstehe darunter, daß Jesus gezeigt hat, was Gott mit der Menschheit insgesamt vor hat.
Auch durch seine persönliche Entwicklung, erst kulturell geprägt anfangs ausschließlich auf die Juden bezogen, sich später allen Menschen zuwendend, d.h. auch Phöniziern und sogar Römern, also auch den verhassten Nachbarn und den verhassten Besatzern.

blackhole antworten
51 Antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@blackhole 

"Nicht um eine Schuld Adams zu sühnen, ist Jesus in den Tod gegangen, sondern weil er die letzte Konsequenz nicht scheute, um Zeugnis abzulegen von seinem Gott. War er der Sohn Gottes, dann hat Gott Selbst von sich Zeugnis abgelegt."

Magnus Striet in Publik Forum 2023 Nr. 7

queequeg antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

@queequeg 

Römer 5, 12: Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben

turmfalke1 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@turmfalke1 

Tja, auch so ein Satz, der viel Leid in die Welt gebracht hat.

queequeg antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

@queequeg Tja, auch so ein Satz, der viel Leid in die Welt gebracht hat.

Die Sünde hat viel Leid in die Welt gebracht, Jesus bringt das Leben.

turmfalke1 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@turmfalke1 

Wenn ich Dir sagen sollte, wie vielen Menschen ich begegnet bin, die unsäglich unter etwas litten, was sie als Sünde verstanden, aber nicht waren, könnte ich es Dir nicht sagen, so viele waren es.

Menschen, die wirklich schwerwiegend Sündhaftes begangen haben, sind mir vielleicht 12 oder 12 begegnet. Von denen hatte keiner unter irgend etwas gelitten.

queequeg antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

@queequeg 

Zum einen weiß ich nicht, was Du unter "wirklich schwerwiegend Sündhaftes" verstehst (lt. Bibel trennt jede Sünde von Gott), und zum anderen dürfen wir jede Sünde zu Jesus bringen, der dafür am Kreuz gestorben ist.

1. Johannes 1, 7: Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde.

Dass wir unsere Sünden bereuen ist richtig. Dass wir der Sünde absagen, ist ebenso richtig. Aber für begangene Sünden unsäglich leiden, nein, das haben wir nicht nötig. Das hat Jesus für uns am Kreuz getan.

turmfalke1 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@turmfalke1 

Das Schöne an der christlichen Nomenklatur ist ja, dass man in ihr alle möglichen Wörter in allen möglichen Verständnissen findet. Mal ist Sünde diese, mal jenes und dann auch noch was anderes.

Religiös kann ich so gut wie nichts erkennen, was nach tradiertem Verständnis Sünde sein soll. Juristisch ist Sünde ein Vergehen gegen Gesetze und gesellschaftlich der Verstoß gegen allgemein anerkannte ethisch Standards.

Wirklich schwerwiegend sündhaft wäre demnach Mord und ähnliche Taten.

queequeg antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

@queequeg 

Der Jurist wird sicher nicht von "Sünde" sondern wohl eher von "Straftat" o.ä. sprechen. Sünde ist eher ein religiöser Begriff.

Eine Aufzählung davon, was in Gottes Augen Sünde ist, findet sich z.B. unter dem Begriff "Werke des Fleisches" in Galater 5, 19.

Aber eigentlich ist alles das Sünde, wo der Mensch nicht nach Gottes Willen fragt. Sünde ist Trennung von Gott, Zielverfehlung.

turmfalke1 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@turmfalke1 

Ach, wie schön kann man doch immer mit Sprache Verwirrung stiften - "Werke des Fleisches". Was doch Fleisch so alles tun kann. Gut, ok., ich weiß, was gemeint ist. Tja hab ich schlechte Karten, weil jeden Tag mehrmals den Werken des Fleisches nachgehe und Hunger und Durst stille. Ich bin aber hartnäckig nicht dazu bereit, darauf zu verzichten.

queequeg antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15450

@queequeg 

Wieso muss ich jetzt ausgerechnet an Babel denken ... 🤔 (nein, das war rhetorisch)

neubaugoere antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@neubaugoere 

Vielleicht doch nicht nur rhetorisch. Was auch immer die Geschichte erzählen wollte - sie zeigt ja in jedem Fall, dass die Menschen nicht vollenden konnten, was sie wollten, weil sie sich letztlich nicht verständigen konnten.

Das sehe ich durchaus stellvertretend für die gesamte Kulturtechnikentwicklung: Wir sind schon gehörig weit gekommen, aber es bricht immer ein, wird nicht vollendet oder endet in Katastrophen oder schlimmen Entwicklungen.

queequeg antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15450

@queequeg 🙂 | zum Beitrag

Korrekt. Sie wollten sich erheben und sich selbst zum Gott machen (und hätten andere mitgezogen von Gott weg). Deshalb hat Gott sie verwirrt durch Sprache ... 

neubaugoere antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@neubaugoere 

Hat aber - so verstanden - offenbar nicht viel genutzt.

queequeg antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15450

@queequeg | zum Beitrag

Du siehst nicht, was Gott sieht. 😉

neubaugoere antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@neubaugoere 

Ich seh, wie sich die Welt seit dem Turmbau weiter entwickelt hat.

queequeg antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15450

@queequeg | zum Beitrag

Was ich dir versuche zu vermitteln, ist ein Teil der Schrift, der Wahrheit: Gottes Gedanken sind höher als unsere, als deine oder meine. Du kannst nicht sehen, was Gott sieht. Du siehst, was du siehst. Das darfst du unterscheiden, was natürlich schwierig ist - das gebe ich zu -, wenn man keine höhere Macht "über" sich duldet oder gar kennt. Keine Ahnung, wie das bei dir ist.

Gute Nachricht:

Jes 55,9 So hoch der Himmel über der Erde ist, so weit reichen meine Gedanken hinaus über alles, was ihr euch ausdenkt, und so weit übertreffen meine Möglichkeiten alles, was ihr für möglich haltet.

Du siehst etwas, was hier auf Erden geschieht. Auch da sind Erkenntnisse verschieden verteilt und es ist toll, viel Wissen zu haben und das auch anwenden zu können. Dennoch ist Gott größer, viel größer ...

neubaugoere antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@neubaugoere 

Das stand nur so gar nicht zur Diskussion. Meine Aussage war: Wenn die Sprachverwirrung Gottes Strafe für die Menschen war, weil sie sein wollten wie er, hat die Strafe nicht viel gebracht, weil sich augenscheinlich nichts verändert hat.

Falls sich doch was verändert hat, zeig es mir.

 

queequeg antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

@queequeg 

Und was soll das Stillen von Hunger und Durst mit "Werken des Fleisches" zu tun haben?

turmfalke1 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@turmfalke1 

Ohne Stillen werkt mein Fleisch nicht.

Aber Du hast recht. Ich würde so eine Formulierung von mir aus auch nicht gebrauchen. Ich würde eher und korrekter von körperlichen Bedürfnissen sprechen und kann nicht sehen, was daran "Sünde" sein soll.

queequeg antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

@queequeg 

Essen und Trinken ist auch keine Sünde - es sei denn, man übertreibt´s. 🙂

turmfalke1 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@turmfalke1 

Sind wir jetzt wieder am Anfang des Kreises? Können ja noch ne Umdrehung machen.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@queequeg 

Zum Beitrag

Du könntest ja auch mal die "Werke des Fleisches" nachlesen und damit aus dem Kreisverkehr ausbrechen:

Gal 5, 19 Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, 21 Neid, Saufen, Fressen und dergleichen.

Ich versuche mal zu übersetzen:
Werke des Fleisches = Verhalten der unerlösten Natur eines Menschen

/érgon ("Arbeit") ist eine Tat (Handlung), die einen inneren Wunsch (Absicht, Zweck) ausführt (vollendet).

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Und wer hat das zuerst mit "Werke des Fleisches" übersetzt?

Leider hat das zu einer unsäglichen Körperfeindlichkeit der Kirchen geführt.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@enar 

Zum Beitrag

Es steht so im Griechischen... und das NT ist in Griechisch geschrieben. Wer die erste deutsche möglichst wortgetreue Übersetzung getätigt hat, weiss ich nicht.

Er kann jedenfalls nichts dafür, wenn eine untaugliche Interpretation verbreitet wurde.

Ich hab mal gesucht mit den Stichworten Ursprung Körperfeindlichkeit. Das zieht sich schon durch verschiedene alte Kulturen, wie ich beim Überfliegen des Artikels gesehen habe.

https://www.mittelalter-entdecken.de/sexualitaet-christentum/

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Er kann jedenfalls nichts dafür, wenn eine untaugliche Interpretation verbreitet wurde.

Naja, da kann man geteilter Meinung sein. Der Ursprung dieser Interpretation liegt auch schon in der Wortwahl.

enar antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 332
Veröffentlicht von: @deborah71

@enar 

Zum Beitrag

Es steht so im Griechischen... und das NT ist in Griechisch geschrieben. Wer die erste deutsche möglichst wortgetreue Übersetzung getätigt hat, weiss ich nicht.

Er kann jedenfalls nichts dafür, wenn eine untaugliche Interpretation verbreitet wurde.

Ich hab mal gesucht mit den Stichworten Ursprung Körperfeindlichkeit. Das zieht sich schon durch verschiedene alte Kulturen, wie ich beim Überfliegen des Artikels gesehen habe.

https://www.mittelalter-entdecken.de/sexualitaet-christentum/

Danke für den Link. Gerne möchte ich klarstellen, wie sich das mit der Sexualität und der Spiritualität verhält. Es gibt viel Verwirrung darüber, auch bei Christen und auch in der Bibel. Grundsätzlich führt der Hauptweg zur Gotteserfahrung über die Stille. Jesus musste 40 Tage in der Abgeschiedenheit der Wüste meditieren, bevor er sein Ego (den Teufel in sich) überwinden und zur Erleuchtung und zum Einswerden mit Gott gelangte (die Engel dienten ihm, er konnte mit dem Heiligen Geist Wunder tun). Ich brauchte vier Jahre als abgeschiedener Eremit dazu. Die christlichen Wüstenväter, die Vorläufer des christlichen Mönchtums, lebten Jahrzehnte in der Wüste. Auch im Buddhismus und im Hinduismus gilt der Weg des Eremiten als Hauptweg zur Erleuchtung. Und auf diesem Weg muss man alle weltlichen Wünsche und insbesondere den Wunsch nach Sexualität und Beziehung ablegen. Dann kommt der Mensch in sich zur Ruhe. Der Heilige Geist reinigt ihn alleine durch das Leben in der Ruhe verbunden mit dem täglichen Gebet. Auch Moses lebte viele Jahre abgeschieden in der Wüste, bevor er Gott im brennenden Dornbusch sehen konnte. 

Aus diesen Überlegungen ergab sich auch im Christentum und bei Paulus die starke Ablehnung der Sexualität. Es gibt auch den Weg zu Gott in einer Beziehung und mit Sexualität. Das ist der Weg des Sakramentes der Ehe und des Kundalini-Yogas. Ich will das an einem Beispiel erläutern. Als ich mit 18 Sex mit meiner ersten Freundin hatte, entstand eine starke Energie zwischen uns. Wir traten in den Zustand einer großen Verliebtheit ein und sahen die Welt als Paradies. Und bei manchen Menschen entwickelt sich die Energie dann noch weiter und sie gelangen zur Gotteserfahrung. So war es damals bei mir auch. Plötzlich sah ich Gott als Licht in der Welt. Alles war lichtdurchflutete. In mir waren Glückseligkeit, Liebe und Frieden. Das hielt einige Wochen an. Dann wurde meine Freundin mir untreu, weil damals unter Studenten der Weg der freien Liebe propagiert wurde. Und schon fiel ich aus dem Paradies heraus und konnte viele Jahre nicht mehr Gott erfahren. Später traf ich dann eine Christin, die auch eine starke Energie und große innere Reinheit besaß. Und dadurch konnten wir beide durch den Sex und unsere liebevolle Beziehung wieder ins Paradies gelangen und Gott erfahren. 

Im Christentum gibt es dafür die Paradiesgeschichte, die richtig verstanden ein Weg des Tantra-Yoga ist. Man kann aber auch in der Welt leben und ohne Tantra-Yoga zur Erleuchtung und zur Gotteserfahrung gelangen. Auf diesem Weg befinden sich viele charismatische Christen. Man kann ein Leben des Gebetes, der Meditation und der umfassenden Liebe führen. Aber dieser Weg ist schwer zu gehen, weil man oft von weltlichen Ego-Energien beeinflusst wird. Deshalb fallen viele auf diesem Weg und werden ein Opfer ihres Egos. Sie interpretieren die Bibel von ihrem Ego her. Meistens bleiben sie dann auf halben Weg zur Gotteserfahrung stecken. Sie erklären dann, dass Gott nur durch den Glauben und durch Gnade zu erreichen ist. Weil sie den Weg nicht wirklich kennen. Sie haben spirituelle Erfahrungen und können teilweise sogar Wunder tun. Aber das stärkt nur ihr Ego und hält sie von einer wirklichen Gotteserfahrung ab. Sie bräuchten einen erleuchteten Meister wie zum Beispiel Meister Eckhart oder Teresa von Avila. 

Jedenfalls kann man den Weg zur Gott mit oder ohne Sexualität gehen. Beides sind mögliche Wege. Man muss herausfinden, welcher Weg zu einem passt. Es ist nicht notwendig darüber zu streiten. Wir können Gott bitten, dass er uns auf den persönlich richtigen Weg führt. 

nils antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@nils 

Zum Beitrag

Jesus musste 40 Tage in der Abgeschiedenheit der Wüste meditieren, bevor er sein Ego (den Teufel in sich) überwinden und zur Erleuchtung und zum Einswerden mit Gott gelangte (die Engel dienten ihm, er konnte mit dem Heiligen Geist Wunder tun).

Was du nicht sagst 😉 
Jesus ist wahrer Mensch und wahrer Gott. Er war immer eins mit Gott  Soviel zur Klarheit.

Und auf diesem Weg muss man alle weltlichen Wünsche und insbesondere den Wunsch nach Sexualität und Beziehung ablegen.

..um dann Werbung für tantrischen Sex zu machen, für ein Sexangelium? 😉

Und bei manchen Menschen entwickelt sich die Energie dann noch weiter und sie gelangen zur Gotteserfahrung. So war es damals bei mir auch. Plötzlich sah ich Gott als Licht in der Welt. Alles war lichtdurchflutete. In mir waren Glückseligkeit, Liebe und Frieden. Das hielt einige Wochen an. Dann wurde meine Freundin mir untreu, weil damals unter Studenten der Weg der freien Liebe propagiert wurde.

Scheint keine wirklich tragbare "Gottes"erfahrung gewesen zu sein, wenn sie von einem Menschen und seinem Sexverhalten abhängt. 😉

Man kann aber auch in der Welt leben und ohne Tantra-Yoga zur Erleuchtung und zur Gotteserfahrung gelangen. Auf diesem Weg befinden sich viele charismatische Christen. Man kann ein Leben des Gebetes, der Meditation und der umfassenden Liebe führen. Aber dieser Weg ist schwer zu gehen, weil man oft von weltlichen Ego-Energien beeinflusst wird. Deshalb fallen viele auf diesem Weg und werden ein Opfer ihres Egos. Sie interpretieren die Bibel von ihrem Ego her. Meistens bleiben sie dann auf halben Weg zur Gotteserfahrung stecken. Sie erklären dann, dass Gott nur durch den Glauben und durch Gnade zu erreichen ist. Weil sie den Weg nicht wirklich kennen. Sie haben spirituelle Erfahrungen und können teilweise sogar Wunder tun. Aber das stärkt nur ihr Ego und hält sie von einer wirklichen Gotteserfahrung ab.

Mann, was hast du so gar keine Ahnung von charismatischen Christen, der Wiedergeburt von Oben durch den Heiligen Geist auf der Grundlage der Gnade.

Du verbreitest ein blasphemisches Sexangelium am Kreuz vorbei. Du hast wohl eine Menge Eifer, aber nicht mit richtiger Erkenntnis.

deborah71 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

@nils Gerne möchte ich klarstellen, wie sich das mit der Sexualität und der Spiritualität verhält. Es gibt viel Verwirrung darüber, auch bei Christen und auch in der Bibel.

Aha, und da bist Du wohl jetzt der große Lehrer, der das viel besser weiß als die Christen und auch die Bibel? Ganz schön viel Selbstbewusstsein, sage ich da mal.

Jesus musste 40 Tage in der Abgeschiedenheit der Wüste meditieren, bevor er sein Ego (den Teufel in sich) überwinden und zur Erleuchtung und zum Einswerden mit Gott gelangte (die Engel dienten ihm, er konnte mit dem Heiligen Geist Wunder tun). Ich brauchte vier Jahre als abgeschiedener Eremit dazu.

Du brauchtest vier Jahre dazu, um so zu werden wie Jesus und ebenso Wunder zu tun? Wieviel Tote hast Du denn schon auferweckt? Nein, jetzt mal im Ernst - das ist in meinen Augen ganz schön abgefahren, wenn sich ein Mensch auf einer Stufe mit dem Sohn Gottes sieht. Und Jesus brauchte als Gott übrigens kein Ego in sich zu überwinden - Er wurde von außen durch den Teufel versucht und widerstand.

Und schon fiel ich aus dem Paradies heraus und konnte viele Jahre nicht mehr Gott erfahren.

Eine sehr wacklige Beziehung zu Gott, meinst Du nicht auch? Wie stark war und ist dagegen diese Beziehung bei den Menschen, die selbst unter größten Verfolgungen und Todesgefahren an Jesus festhalten. Ich denke u.a. an die Christen, die in der Arena den Löwen vorgeworfen wurden oder als lebendige Fackeln die Gärten von Kaiser Nero erleuchteten. Ich denke an die, die unter unsäglichen Bedingungen in den Arbeitslagern Nordkoreas schmachten oder auch an Marie Durand, die mit vielen anderen 40 Jahre lang in Aigues Mortes in einem Turm eingesperrt waren und durch ein einziges Gegenbekenntnis die Freiheit hätte erlangen können. Sie wuchs in ihrer Gottesbeziehung und ihr wäre niemals in den Sinn gekommen, Gott zu verleugnen, weil sie Jesus kannte.

Und dadurch konnten wir beide durch den Sex und unsere liebevolle Beziehung wieder ins Paradies gelangen und Gott erfahren.

Ein Gott, der auf diesem Wege erfahren wird, kann niemals der Gott der Bibel sein.

Sie interpretieren die Bibel von ihrem Ego her. Meistens bleiben sie dann auf halben Weg zur Gotteserfahrung stecken. Sie erklären dann, dass Gott nur durch den Glauben und durch Gnade zu erreichen ist. Weil sie den Weg nicht wirklich kennen.

Ich halte es da lieber mit Paulus, der nichts wissen wollte als Christus den Gekreuzigten. Gerettet aus Gnade, Jesus im Herzen tragend durch den Glauben - da brauche ich keine anderen (Irr)wege.

turmfalke1 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@deborah71 

"Du könntest ja auch mal die "Werke des Fleisches" nachlesen"

Klar bin ich gar nicht drauf gekommen, weil ich einfach davon ausgegangen bin, dass man hier angehalten ist verständlich zu schreiben und deshalb auch z.B. keine englischen Zitate gebrauchen sollte, weil die dann ja auch zunächst im dictionary - pardon Übersetzungsbuch - nachgesehen werden müsste.

Mir leuchtet nicht ein, warum man sich im religiösen Diskurs so überaus oft einer Sprache bedient, die weit vom Alltagsverständnis entfernt ist, nur zu Missverständnissen führt und dann gar nicht mehr zu dem kommt, was sie transportieren will. Ich vermute, das hat auch etwas mit elitärer Abgrenzung zu tun.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@queequeg 

Zum Beitrag

Ich vermute, das hat auch etwas mit elitärer Abgrenzung zu tun.

Genausowenig hat es damit zu tun, wie du deine berufliche Fachsprache verwendest. 😉

Anhand der biblischen Formulierung lassen sich über die Stichworte darin die Bibelstellen schnell im Bibelserver wiederfinden und der Kontext beachten.

Dir ist schon einiges aus Bibelsprech erklärt worden. Und jedesmal machst du dasselbe Faß auf und lenkst damit vom Inhalt ab, statt einfach mal nachzufragen.

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@deborah71 

Klar, weil so gut wie immer beim Nachfragen dasselbe Problem auftaucht. Und es ist ja nicht so, dass man nur auf Ebene eines Bibelservers etwas aussprechen könnte. Es geht ja auch durchaus anders.

queequeg antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

@queequeg Klar bin ich gar nicht drauf gekommen, weil ich einfach davon ausgegangen bin, dass man hier angehalten ist verständlich zu schreiben und deshalb auch z.B. keine englischen Zitate gebrauchen sollte,

Sorry, aber ich habe beim besten Willen nicht daran gedacht, dass der biblische Wortgebrauch bei Jesus.de als Fremdsprache aufgefasst werden könnte. Ich schätze mal, in einem Botanikerforum werden auch Begriffe als selbstverständlich verwendet, die man einem Außenstehenden erst mal erklären müsste.

turmfalke1 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@turmfalke1 

Doch, das ist so. Der innerchristliche Sprachgebrauch weicht teils erheblich vom Standard-Alltagssprachgebrauch ab, so dass ihn nur Insider verstehen - oder auch nur möglicherweise verstehen. Bei allen anderen Schwierigkeiten kommt nämlich noch hinzu, dass er auch intern keineswegs immer gleich verstanden wird - wie sich ja auch in den Diskussionen hier immer wieder zeigt.

Natürlich weiß ich welchen Aussage"raum" Du mit "Werken des Fleisches" umreißt. Nur was da konkret mit gemeint ist, weiß ich nicht.

Alles, was später Deborah angeführt hat, basiert auf den natürlichen Lebensnotwendigkeiten  des Menschen. Und wenn Du glaubst, dass der Mensch von Gott gemacht ist, kann das sicher nicht im Gegensatz zu seinem Willen gesehen werden. Das könnte es erst durch die fehlerhafte oder missbräuchliche Anwendung werden.

Wenn Du also pauschal einfach von "Werken des Fleisches" sprichst, ohne es zu präzisieren und vielleicht dazu sogar noch konkret verständlich machst, was denn an diesem Werk des Fleisches genau das Gott Missfällige ist, ist diese Aussage nichtssagend.

queequeg antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

@queequeg Der innerchristliche Sprachgebrauch weicht teils erheblich vom Standard-Alltagssprachgebrauch ab, so dass ihn nur Insider verstehen

Und wie oben schon angedeutet, gehe ich eigentlich davon aus, dass man in Jesus.de nicht jedes Wort aus dem "innerchristlichen Sprachgebrauch", wie du es nennst, erklären muss. Siehe mein Beispiel vom Botanikerforum. Dort muss man sicher auch nicht jedes botanische Fremdwort erklären. Und wenn man in Galater 5, 19, worauf ich hingewiesen habe, nachliest, wird m.E. klar, was "Werke des Fleisches" sind, wodurch Deine Forderung nach einer Präzisierung gegenstandslos wird, da ich eben nicht "pauschal von Werken des Fleisches" sprach, sondern auf die Auflistung hingewiesen habe.

Bei allen anderen Schwierigkeiten kommt nämlich noch hinzu, dass er auch intern keineswegs immer gleich verstanden wird

Deshalb der Verweis auf die biblische Quelle.

Alles, was später Deborah angeführt hat, basiert auf den natürlichen Lebensnotwendigkeiten des Menschen. Und wenn Du glaubst, dass der Mensch von Gott gemacht ist, kann das sicher nicht im Gegensatz zu seinem Willen gesehen werden. Das könnte es erst durch die fehlerhafte oder missbräuchliche Anwendung werden.

vielleicht dazu sogar noch konkret verständlich machst, was denn an diesem Werk des Fleisches genau das Gott Missfällige ist,

Ich denke, es würde den Rahmen des Threads sprengen, wenn man auf jedes einzelne "Werk des Fleisches" extra eingehen würde. Deborah hat sie ja bereits reingestellt:

Gal 5, 19 Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, 21 Neid, Saufen, Fressen und dergleichen.

Also Götzendienst und Zauberei basieren m.E. schon mal nicht auf den "natürlichen Lebensgewohnheiten des Menschen", wie Du so schön schreibst.
Weiterhin werden Dinge aufgezählt, die empfindlich die Gemeinschaft zum Mitmenschen stören. "Spaltungen" z.B. trennen die Gemeinde Christi, der eigentlich ein Organismus sein sollte, und sind deshalb niemals im Willen Gottes.
Saufen und Fressen sind der missbräuchliche Genuss von Nahrungsmitteln, wodurch wir unserem Leib schaden, der ein Tempel Gottes sein sollte.
Unzucht und Unreinheit ist alle Auslebung von Sexualität, wenn damit der Rahmen verlassen wird, den Gott selbst dafür vorgegeben hat.

Ich glaube, wenn wir hier das Doppelgebot der Liebe drüberstellen, ist alles gesagt: "Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst."

turmfalke1 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@turmfalke1 

"Ich glaube, wenn wir hier das Doppelgebot der Liebe drüberstellen, ist alles gesagt:"

So ist es. Umso unverständlicher, dann doch lieber die missverständlichere Diktion benutzen zu wollen.

Aber belassen wir es dabei. Ich merke, dass Du lieber Deinen alten Gewohnheiten anhängen willst, als zu verstehen, was ich meine. Nur kommen wir so nicht über die Wortklauberei hinaus zum wirklichen Gespräch über die Inhalte. Aber macht auch nix.

 

queequeg antworten
wossi
 wossi
(@wossi)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 2

@queequeg 

Du willst also wissen, woher der Begriff "Sünde" im Deutschen kommt?

Vielleicht kennst du das Wort "Sund". Es beschreibt das Wasser, das eine Insel vom Festland trennt. Also eine Meerenge wie z.B. den Öresund.

So beschreibt das deutsche Wort "Sünde" all das, was einen Menschen von Gott trennt. Da ist vor allem die innere Grundhaltung entscheidend.

Ich zähle deshalb Gleichgültigkeit Gott gegenüber und fehlende Gottesliebe zu den größten Sünden.

wossi antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@wossi 

Nein. Ich will keine ethymologische Erklärung.

queequeg antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@deborah71 

Leider löst Du mit Galater 5,19 ff das Problem nicht. Zum einen sind sämtliche Negativbeispiele keine originären Verhaltensweisen, sondern Ableitungen von sehr natürlichen Grundlagen menschlichen Lebens, die erst in ihrer Art und Weise ihrer "Handhabung" zu etwas werden, was Gott möglicherweise missfallen würde. Dann wäre aber diese Liste ganz bedeutend zu kurz und die wesentliche Frage müsste hier sein, wofür diese Beispiele stehen.

Zum anderen beruhen auch die Positivbeispiele aus Galater auf eben diesen Grundlagen, nur werden sie da eben ganz anders gehandhabt.

Wenn man also das, was dieses unsägliche "Werke des Fleisches" sagen soll in eine Sprachform bringt, die deutlich weiniger missverständlich und präziser den Kern der Sache benennt, würde ich vorschlagen:

In Gottes Augen Sünde ist - sich gegen seine Allmacht zu richten oder etwas zu tun, was sich gegen seine Schöpfung richtet - gegen die Umwelt, gegen die Mitmenschen und gegen sich selbst.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@queequeg 

Zum Beitrag

In Gottes Augen Sünde ist - sich gegen seine Allmacht zu richten oder etwas zu tun, was sich gegen seine Schöpfung richtet - gegen die Umwelt, gegen die Mitmenschen und gegen sich selbst.

Das ist eine allgemeine Kurzfassung. Dann kommt sicher die Nachfrage: ja, und...wie zeigt sich das? ...und dann sind wir wieder bei der Aufzählung 😀

Du kannst es drehen und wenden wie du willst, ..... 😆 

"Es allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die keiner kann" 😉

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@deborah71 

"Dann kommt sicher die Nachfrage"

Natürlich kommt die - nach dem Inhalt, nach dem Wie und Warum. Aber dahin, wo es wichtig wird, kommt man erst gar nicht, wenn erst hochrangig Linguistik getrieben werden muss.

Als ich vor vielen Jahren - damals in jesus-online - in dieses Medium eingestiegen bin, genau deshalb, weil ich gehofft hatte, in diesem modernen Medium eine Sprache zu finden, die klar, verständlich und unmissverständlich ist. Gefunden habe ich das nicht.

queequeg antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@deborah71 

In letzter Zeit kaum so klare und bedenkenswerte Wort gelesen wie von dem Moslem Navid Kermani in dem Interview in Publik Forum.

Das Interview mit Navid Kermani habe ich mit wachsender Begeisterung gelesen. Er liest den Kirchen, vor allem aber unserer teilweise oberflächlichen, da orientierungslos gewordenen Gesellschaft gründlich die Leviten. Die Treue zu den eigenen religiösen und kulturellen Wurzeln schließt aufgeklärtes Denken eben nicht aus. Das sind zwei Standbeine, auf denen unsere Gesellschaft steht. Und man verzichtet nicht ohne Schaden für sich selbst, aber auch für das Gemeinwesen auf eines der beiden. Mir scheint, dass dies so langsam auch den Gebildeten unter den Verächtern der Religion dämmert.

Dieser Text stammt von der Webseite https://www.publik-forum.de/religion-kirchen/gott-vertrauen des Internetauftritts von Publik-Forum

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@queequeg 

Bezahlschranke...kann ich leider nicht lesen.

Nur die Bildunterschrift und leider ist oftmals das Gegenteil der Fall, viel Tradiiton und der Heilige Geist ist ausgezogen.

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@deborah71 

Schade, es würde sich lohnen.

 

queequeg antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144

@queequeg 

Das Interview mit Navid Kermani habe ich mit wachsender Begeisterung gelesen. Er liest den Kirchen, vor allem aber unserer teilweise oberflächlichen, da orientierungslos gewordenen Gesellschaft gründlich die Leviten. Die Treue zu den eigenen religiösen und kulturellen Wurzeln schließt aufgeklärtes Denken eben nicht aus.

Ich kann das Interview leider nicht lesen, weil ich kein Abo abschließen möchte. Aber mich interessiert, ob er in seiner Kritik auch an den Islam als Religion angeht oder sie nur gegen die westlichen Kirchen äußert. Denn der Islam ist auch nicht gerade für seine Fortschrittlichkeit bekannt. 

Sehr "aufgeklärt" empfinde ich es nicht, wenn im Freibad die Mamis verhüllt am Beckenrand stehen, während die Kinder mit dem Papa in Badehose plantschen 😉 Und das ist nur ein Beispiel von vielen.

tristesse antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@tristesse 

Ja tut er. Er übt die gleiche Kritik und noch einiges mehr am Islam. Das ist nur zu differenziert, um es mit 2, 3 Sätzen hier zusammenzufassen.

queequeg antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144

@queequeg 

Danke, das hatte ich irgendwie auch vermutet 😉 

tristesse antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@tristesse 

"Um welche Religiosität [im Islam] handelt es sich dort? Die kulturelle Amne­sie ist dort noch größer als in Europa. Ge­hen Sie einmal durch gewöhnliche Städte im Nahen Osten. Sie finden kaum irgend­wo noch Altstadt, keine Museen, selbst die großartigen Moscheen werden oft nicht ge­pflegt, wo es keine Touristen gibt. Alles Al­te wird plattgemacht, selbst die Kaaba wird von einer riesigen Shopping Mall überragt. Doch die Kultur wurde jahrhundertelang geprägt von einer Volksfrömmigkeit, einer Religiosität und einer Spiritualität, die nun in der Defensive ist und zerstört wird. Das war nicht der Islam der Theologen oder der legalistische Islam der Buchstaben und Ge­setze. Viel prägender war die lebendige Mystik. Sie hat die ganze Kultur geschaf­fen. Die Lieder, die Poesie, die Geschichten aus Tausendundeiner Nacht, die großen Dichter - das alles beruht auf dem Geist der islamischen Mystik. Wenn das wegfällt, hat der Islam keine Poesie, keine Geschich­ten, keine Musik und auch keine Möglich­keit, mit den harten Buchstaben des Korans umzugehen. Ich fühle mich manchmal wie ein Archäologe, der diesen Schatz wenigs­tens in ein Museum retten will."

Es geht ihm in seinem Interview um den Verlust von Traditionen und Ritualen, die sozusagen den menschlichen Boden der Religion ausmachen. Wenn die als sprachliche Möglichkeit wegbrechen, steht nur noch ein kalter, abweisender Turm tiefgekühlten religiösen Wissens in der Landschaft.

queequeg antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19144

@queequeg 

Es geht ihm in seinem Interview um den Verlust von Traditionen und Ritualen, die sozusagen den menschlichen Boden der Religion ausmachen. Wenn die als sprachliche Möglichkeit wegbrechen, steht nur noch ein kalter, abweisender Turm tiefgekühlten religiösen Wissens in der Landschaft.

Bono Vox sagte mal "Religion ist das, was übrig bleibt, wenn der Geist das Haus verlässt."

Fand ich für die christlichen Religionen sehr zutreffend, für den Islam kann ich natürlich nicht sprechen.

tristesse antworten
wossi
 wossi
(@wossi)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 2

@queequeg 

Er scheint demnach keinen Bezug zwischen den vielen aktiven islamistischen Gruppen und den Traditionen und Ritualen des Islam zu sehen. Das wäre meines Erachtens eine gravierende Fehleinschätzung. Islamistischer Fanatisms erwächst nicht im "abweisenden Turm tiefgekühlten religösen Wissens", sondern in einer sehr traditionellen und zugleich emotional geprägten Frömmigkeit

wossi antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5812

@wossi 

"Im islamischen Kulturkreis waren es die Islamisten, die Vordenker eines legalistischen Islams, aber auch die Aufklärer. Beide konn­ten in der Tradition nur Aberglauben und Magie erkennen. Nimmt man aber alle Ma­gie, alles Unverständliche, alles Paradoxe aus der Religion, ist sie lediglich eine Weltan­schauung, eine Ideologie wie andere auch. Es bringt nichts, jedes Gebet, jede Formel, jede Geste daraufhin zu befragen, was sie ra­tional aussagt, und Religion als einen Forde­rungskatalog zu definieren. Natürlich kön­nen wir nicht zurück hinter die Aufklärung, aber es mag auch einen Weg zu einer aufge­klärten Magie geben, zu einer Bewusstwer­dung der magischen Vorgänge. Wenn Reli­gion auf Inhalt reduziert wird, ist sie tot."

Navid Kermani, Publik Forum Sonderdruck

queequeg antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

@blackhole Unter "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben" verstehe ich nicht, daß nur gläubige Christen zu Gott gelangen können.

Wie verstehst Du dann folgende Aussage Jesu?:

Johannes 3, 36: Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

 

turmfalke1 antworten
Maria
 Maria
Beiträge : 284
Veröffentlicht von: @tristesse

Sehe ich genau so. Aber es gibt eben auch Menschen, die nicht zurückkehren und nirgendwo finde ich in der Bibel die Aussage, dass Gott ewig wartet, bis die freiwillig kommen. Wenn sowieso jeder gerettet wird versteh ich Jesu Botschaft und auch seinen Missionsbefehl nicht. Warum noch missionieren, wenn es eh wurscht ist, wann ich komme? Mir fehlt da die Logik.

Für mich persönlich ist es ein großer Unterschied, ob ich jetzt sofort zu Gott zurückfinde oder erst in Millionen Jahren. Das ist bestimmt auch bei anderen Menschen so. Aber Menschen müssen halt nicht zwangsbekehrt werden. Gott wartet geduldig, bis der Mensch für die Umkehr reif geworden ist und das dürfen wir auch. Missionieren ja, aber keinen Druck ausüben.

Die Beispiele waren übrigens ganz allgemein gemeint. Ich habe weder dich noch jemand anderen hier damit gemeint.

maria antworten


Nils
 Nils
Themenstarter
Beiträge : 332
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Für Gläubige, die an den religiösen Pluralismus glauben,

Gibt es zu dieser Aussage etwas Greifbares? Existieren z.B. Kirchen oder andere Vereinigungen mit entsprechenden Glaubensbekenntnisssen oder wie auch immer das dann heißt?

 
Welche Christen vertreten den religiösen Pluralismus?
 
ChatGPT: "Der religiöse Pluralismus wird von verschiedenen christlichen Denkern und Bewegungen vertreten, die die Idee akzeptieren, dass verschiedene Religionen gültige Wege zu Gott sind und dass es viele Wege zur spirituellen Erfahrung und Erleuchtung gibt. Hier sind einige Beispiele:
  1. John Hick: Ein britischer Theologe, der für seinen Ansatz des religiösen Pluralismus bekannt ist. Er argumentiert, dass verschiedene Religionen verschiedene Aspekte der göttlichen Realität erfassen und dass keine Religion den absoluten Anspruch auf Wahrheit hat.

  2. Paul Knitter: Ein US-amerikanischer Theologe, der sich für den interreligiösen Dialog und den Pluralismus einsetzt. Er betont die Wichtigkeit des Respekts vor anderen Religionen und des Lernens aus ihnen.

  3. Marcus Borg: Ein amerikanischer Theologe, der für seine progressiven Ansichten bekannt ist. Er glaubt an die Gültigkeit anderer religiöser Traditionen und betont die Bedeutung von Toleranz und gegenseitigem Verständnis.

  4. Frère Roger Schutz: Der Gründer der ökumenischen Bruderschaft von Taizé in Frankreich. Er betonte die Einheit der Christen und den interreligiösen Dialog als Mittel zur Förderung des Friedens und der Versöhnung in der Welt.

  5. Thomas Merton: Ein amerikanischer Trappistenmönch und Mystiker, der für seine Offenheit gegenüber anderen religiösen Traditionen bekannt ist. Er glaubte an die tiefe spirituelle Verbundenheit aller Menschen und förderte den interreligiösen Dialog.

Bede Griffiths, ein britischer Benediktinermönch, und Sadhu Sundar Singh, ein indischer christlicher Missionar und Mystiker, waren beide bekannt für ihre Vorstellungen von interreligiöser Spiritualität und Einheit. Ihre Arbeit und Lehren haben zur Förderung des religiösen Pluralismus beigetragen. Willigis Jäger, ein deutscher Benediktinermönch und Zen-Meister, hat ebenfalls zum interreligiösen Dialog beigetragen und die Idee der spirituellen Einheit über religiöse Grenzen hinweg betont. Diese Denker und Bewegungen repräsentieren einen Teil der christlichen Gemeinschaft, der sich für einen respektvollen Umgang mit anderen Religionen einsetzt und die Idee des religiösen Pluralismus fördert.

Die Religionsgemeinschaft der Quäker, auch bekannt als Religiöse Gesellschaft der Freunde, ist eine christliche Bewegung, die für ihre Betonung der direkten persönlichen Erfahrung Gottes, ihrer Friedensarbeit und ihres Engagements für soziale Gerechtigkeit bekannt ist. Quäker sind dafür bekannt, den interreligiösen Dialog zu fördern und den religiösen Pluralismus zu akzeptieren. Obwohl sie auf ihren christlichen Wurzeln basieren, respektieren sie die spirituellen Pfade anderer Menschen und betonen die Universalität der göttlichen Erfahrung. Ihre Betonung der inneren Führung durch den Heiligen Geist ermöglicht es Quäkern, offen für die Vielfalt religiöser Überzeugungen zu sein und die göttliche Präsenz in allen Menschen zu erkennen. In diesem Sinne tragen die Quäker zur Förderung des religiösen Pluralismus bei."

nils antworten
95 Antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 332

Insbesondere möchte ich auf das Parlament der Weltreligionen und auf die katholische Kirche hinweisen. Die katholische Kirche vertritt auch den religiösen Pluralismus (Gott wirkt durch alle Religionen), allerdings mit der Einschränkung, dass sie das Christentum für die beste Religion hält. Das ist aus der Sicht eines Christen relativ normal. Die Wahrheit des religiösen Pluralismus begreift man, wenn man eins mit Gott wird. Dann kommt man in eine höhere Bewusstseinsebene. Deshalb wird der religiöse Pluralismus auch meistens von Mystikern vertreten. 

ChatGPT: "Das Parlament der Weltreligionen ist eine internationale Organisation, die sich für den interreligiösen Dialog und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen religiösen Traditionen einsetzt. Es ist eine Plattform, auf der Vertreter verschiedener Glaubensrichtungen zusammenkommen, um über gemeinsame Anliegen zu diskutieren und sich für den Weltfrieden und soziale Gerechtigkeit einzusetzen.

Unter den Teilnehmern des Parlaments der Weltreligionen sind viele christliche Gruppen vertreten, darunter:

  1. Katholische Kirche: Die katholische Kirche nimmt oft an Veranstaltungen des Parlaments teil, um den interreligiösen Dialog zu fördern und gemeinsame Anliegen wie Frieden, Gerechtigkeit und Umweltschutz zu besprechen.

  2. Protestantische Kirchen: Verschiedene protestantische Kirchen und Organisationen senden Delegierte zum Parlament der Weltreligionen, um ihre Stimme in den interreligiösen Diskussionen zu erheben und sich für die Förderung von Toleranz und Verständnis einzusetzen.

  3. Orthodoxe Kirchen: Vertreter der orthodoxen Kirchen nehmen ebenfalls an Veranstaltungen des Parlaments teil, um die orthodoxe Perspektive in den interreligiösen Dialog einzubringen und die Zusammenarbeit mit anderen religiösen Gemeinschaften zu fördern.

  4. Quäker: Die Religiöse Gesellschaft der Freunde, auch bekannt als Quäker, ist bekannt für ihre Arbeit im Bereich des interreligiösen Dialogs und ist daher oft beim Parlament der Weltreligionen vertreten.

  5. Andere christliche Gruppen: Neben den genannten Hauptströmungen des Christentums nehmen auch kleinere christliche Gemeinschaften und Organisationen am Parlament der Weltreligionen teil, um ihre Perspektive einzubringen und sich für eine friedliche Koexistenz der Religionen einzusetzen."

nils antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@nils 

Zum Beitrag

https://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Parlament_der_Weltreligionen

Das Parlament ist ein trojanisches Pferd. Im Inneren hat sich über Swedenborg Spiritismus ausgebreitet und eine Religion des Universalismus wurde initiiert.

Mit Christentum und dem Kern der Bibel hat das nichts mehr zu tun.

deborah71 antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 332
Veröffentlicht von: @deborah71

@nils 

Zum Beitrag

https://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Parlament_der_Weltreligionen

Das Parlament ist ein trojanisches Pferd. Im Inneren hat sich über Swedenborg Spiritismus ausgebreitet und eine Religion des Universalismus wurde initiiert.

Mit Christentum und dem Kern der Bibel hat das nichts mehr zu tun.

Das sehe ich völlig anders. Man kann alles Gute auch schlecht reden. 

nils antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

@nils Die katholische Kirche vertritt auch den religiösen Pluralismus (Gott wirkt durch alle Religionen), allerdings mit der Einschränkung, dass sie das Christentum für die beste Religion hält. Das ist aus der Sicht eines Christen relativ normal.

Ne Du, aus der Sicht eines Christen ist das eher unnormal, weil es beim christlichen Glauben eben nicht um Religion sondern um eine Beziehung zu Gott durch Jesus Christus geht. Und da gibt es keine bessere und schlechtere Religion - nur wer den Sohn Gottes hat, der hat das Leben, ohne Ihn bleibt alles tot.

Und deshalb ist der religiöse Pluralismus von vornherein zum Untergang verurteilt.

turmfalke1 antworten
Wasilis
(@wasilis)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 443

@turmfalke1 Da hast du unrecht. Du verurteilst alle anderen Menschen auf Grund ihres religiösen Glaubens. Du vergisst, dass sie auch Menschen sind wie du und ich. Wenn sie in ihrem Leben das Gute tun und nicht das Böse, dann sind sie genau so wie wir Anwärter eines Platzes im Himmelsreich Gottes. Wichtig ist für alle Menschen wenn sie gut  auf der Erde leben wollen und sich gut für das Leben nach dem Tod vorbereiten wollen, dass sie auf Ihr Gewissen reagieren müssen. Er sagt ihnen ob sie Recht oder Unrecht getan haben. Denn durch ihr Gewissen der GOTT spricht!

wasilis antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

@wasilis Da hast du unrecht. Du verurteilst alle anderen Menschen auf Grund ihres religiösen Glaubens. 

Ich verurteile niemanden, ich sage nur, dass es lt. Bibel zu Gott keinen anderen Weg gibt als nur den Sohn - Jesus Christus. Johannes schreibt: Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.  (1.Johannes 2, 32)

Wenn sie in ihrem Leben das Gute tun und nicht das Böse, dann sind sie genau so wie wir Anwärter eines Platzes im Himmelsreich Gottes. Wichtig ist für alle Menschen wenn sie gut auf der Erde leben wollen und sich gut für das Leben nach dem Tod vorbereiten wollen, dass sie auf Ihr Gewissen reagieren müssen.

Und wozu braucht man dann noch Jesus?

Epheser 2, 8+9: Denn aus Gnaden seid ihr selig worden durch den Glauben, und dasselbige nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus den Werken, auf daß sich nicht jemand rühme.

Römer 3, 23 Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen, 24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.

Sicher sind wir aufgerufen, Gutes zu tun, aber eben weil wir gerettet sind, nicht um gerettet zu werden. Alle Menschen, egal wie gut sie sind, sind Sünder und damit verloren - das führt Paulus im Römerbrief klar und deutlich aus. Rettung ist nur möglich, weil Jesus unsere Schuld am Kreuz gesühnt hat. Das gilt es im Glauben anzunehmen. Und wahrer Glaube führt dann zu einem Leben in Liebe, wo man dann auch zum Segen für andere werden kann.

turmfalke1 antworten
Wasilis
(@wasilis)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 443

@turmfalke1 Jesus hat uns Menschen das Wort Gottes gelehrt, das was wir als Menschen machen müssen damit wir ein gerechtes Leben auf der Erde führen. Das ist in der Bibel genau ausgeführt. Vor der Geburt Jesus Christus haben die Menschen das Wort Gottes nicht gekannt und haben gesündigt.  Aus diesem Grund hat Jesus durch seinem Opfer am Kreuz die Sünden diese Menschen die bis dorthin gelebt, gesündigt und mit den Sünden gestorben sind alle ihre Sünden auf sich genommen. Ab dem Zeitpunkt wo er zum Himmel aufgestiegen ist und somit er bewiesen hat, dass er Gott ist, gilt das was im neuen Testament steht. Wenn du den Jesus anerkennst und somit seine Lehre die vom Gott Vater kommt befolgst, dann kannst du zum Himmel kommen. Die Anerkennung allein reicht es nicht. Du muss dein Leben auf der Erde so ausführen wie in der Bibel steht. Einfach die Gesetze Gottes befolgen. Sonst hätte keinen Sinn die Bibel zu studieren, wenn man nicht aus ihr was fürs Leben lernt.

Was bedeutet für dich: wir sind gerettet? Gerettet wird jemand wenn er in Gefahr ist. Wir sind im Leben in Gefahr weil wir uns mit dem Teufel zusammengetan haben. Nur Jesus kann uns retten wenn wir seine Lehre folgen. Ohne Einsatz den Gesetzen Gottes können wir keine Rettung erwarten. Der Teufel folgt uns immer wieder. Aus diesem Grund sagt der Johannes: nur wer die Lehre Jesus Christus folgt kommt im Himmel wo der Vater Gott ist. Jesus nimmt deine Sünden auf sich bis zu der Zeitpunkt wo du dich zu Ihm bekennst, d.h. du anerkennst deine Fehler und suchst Ihm um Verzeihung an. Ab dieser Zeit hast du einen Vertrag quasi mit Jesus abgeschlossen. Du solltest ab dem Zeitpunkt seine Lehre befolgen. Wenn du das nicht tust kommst du wieder aus dem Schutzschirm Gottes heraus.

Um dem Gott zu gefallen muss du etwas leisten. Etwas ähnliches ist im Leben. Um deinem Chef in der Arbeit zu gefallen muss du was kennen. Eine Anerkennung bekommst du nur, wenn du etwas geleistet hast. 

wasilis antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@wasilis 

Zum Beitrag

Um dem Gott zu gefallen muss du etwas leisten.

hmm...ich lese da nichts von Leistung>

Hebr 11,6 Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ⟨ihm⟩ wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird.

und an die Galater ergeht eine deutliche Warnung in Kapitel 3.  Mit meinen Worten: ihr habt durch den Heiligen Geist begonnen und wollt nun durch Leistung aus eigener Kraft vollenden?

Ich lese Teamarbeit:

Phil 2, 12 Also, meine Lieben, – wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit – schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern.
13 Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
14 Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel,
15 damit ihr ohne Tadel und lauter seid, Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als Lichter in der Welt,
16 dadurch dass ihr festhaltet am Wort des Lebens, mir zum Ruhm an dem Tage Christi, sodass ich nicht vergeblich gelaufen bin noch vergeblich gearbeitet habe.

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Nur die, die den Willen des Vaters ausführen, werden in das Himmelreich kommen können, sagt Jesus. Wer es nicht tut, den wird er nicht kennen. 

Teamarbeit hin oder her. Aber es ist auch richtig, dass wir ohne Jesus nichts tun können, wie er an anderer Stelle sagt. 

enar antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2643

@enar 

Wenn die Beziehung zu Jesus in Ordnung und lebendig ist, braucht es keine Leistung. Gottes Willen leben geschieht (fast wie automatisch aus Liebe?) durch die Liebe zu Jesus.

adjutante antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

@enar Nur die, die den Willen des Vaters ausführen, werden in das Himmelreich kommen können, sagt Jesus.

Johannes 6, 29: Jesus antwortete: »Gott verlangt nur eins von euch: Ihr sollt den anerkennen, den er gesandt hat.«

turmfalke1 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@turmfalke1 

Da stehen nun zwei Worte des Herrn gegeneinandner.

Was nun?

enar antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2643

@enar 

Da stehen nun zwei Worte des Herrn gegeneinandner.

wo denn?

adjutante antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@adjutante 

wo denn?

Hier:

Mt 7,21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.

und hier:

Johannes 6, 29: Jesus antwortete: »Gott verlangt nur eins von euch: Ihr sollt den anerkennen, den er gesandt hat.«

enar antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2643

@enar 

Wie dir Turmfalke schon geschrieben hat: die beiden Bibelverse stehen nicht gegeneinander ...

adjutante antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122

@enar Da stehen nun zwei Worte des Herrn gegeneinandner.

Wo denn? Sie stehen nicht gegeneinander, sondern sie ergänzen sich:

Nur die den Willen des Vaters tun, also an den glauben, den Er gesandt hat, werden in das Himmelreich kommen.

turmfalke1 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@turmfalke1 

Diejenigen, die Herr Herr sagen, werden ihn auch anerkannt haben. Dennoch haben sie nicht den Willen des Vaters getan. 

Und nur an Jesus glauben reicht nicht. Es ist das Liebegebot zu befolgen. Wenn du das unter "Glauben" subsumieren willst, ist das natürlich etwas Anderes. Aber manche Leute glauben eben nur dem Wort, ohne dass es viel Einfluss auf ihr Leben ausüben würde.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@enar 

Zum Beitrag

Es kommt drauf an, ob jemand unter dem  Baum des Lebens (Jesus) zeltet oder unter dem falschen Baum.

Hier auf der Seite sind zwei gut lesbare Grafiken aus welchem Baum sich Handlungen bis hin zu Wundern speisen können, aber die Frucht ist unterschiedlich.

Die zwei Bäume , runterscrollen bitte zu den Grafiken

 

Du musst lieben ist unter dem falschen Baum. Jesus in mir befähigt mich zu lieben ist unter dem richtigen Baum.

 

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Nach einer Auszeit bin ich wieder hier und steige gleich wieder in die Diskussion ein, indem ich mal von der von Dir verlinkten Seite zitiere:

 

"Doch die ernüchternde Wahrheit ist, dass die Erkenntnis von Gut und Böse niemals Leben hervorbringen kann oder wird, ganz im Gegenteil… Aber es fällt uns schwer, dieses Streben nach Erkenntnis über Richtig und Falsch loszulassen. Wir wollen es ja selbst so gerne «richtig» machen. Gerade als Christen! Wir wollen gerne richtig leben, richtig anbeten, richtig in der Bibel lesen, richtig beten, richtig Gemeinde leben, usw. Und das klingt alles nach einem ehrenwerten, noblen Verhalten – aber das ist es nicht! Wir drehen uns bei der Einschätzung von Richtig und Falsch nämlich ausschliesslich um uns selbst und um andere Menschen. Vom Baum des Lebens sind wir auf diese Weise getrennt."

 

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Die Schrift hat viel über Bäume und ihre Früchte zu sagen.

Die Baumbilder zum Artikel sind auch hier im post:

https://forum.jesus.de/community/theologie/ist-jesus-der-einzige-weg-zu-gott/paged/4/#post-371213

Anhand dieser Bilder kann man sich selbst gut überprüfen unter welchem Baum man zeltet. (Ausdrucksweise von Ester Baumann aus dem besprochenen Buch im Artikel. Ich habe es gelesen)

 

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Das ist mir schon klar. Ich wollte aber auf den zitierten Text eingehen, sozusagen als Spiegelung des Verhaltens einiger Foren-Mitglieder, die hier sehr aktiv sind.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Ich wollte aber auf den zitierten Text eingehen, sozusagen als Spiegelung des Verhaltens einiger Foren-Mitglieder, die hier sehr aktiv sind.

😆 Das war ja wohl ein Schuß in den Ofen. 

 

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Von Dir?

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Der Text war von dir gepostet, ohne einen Hinweis und stand frei im Raum. Also war das dein Satz mit X.

Übrigens fängst du gerade an zu streiten, indem du persönlich wirst.

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Wenn es persönlich wird, beginnt nach Deinem Verständnis ein Streit? Ich finde, wenn es persönlich wird, fängt es an relevant zu werden. Ansonsten kann ich auch mit ChatGPT reden.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Du bist in den ad hominem- Modus gegangen. Damit ist das Gespräch mit dir beendet.

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Ich meine, was macht ihr denn hier anderes als darüber zu streiten, wie man richtig in der Bibel liest, wie man richtig betet, wie man richtig lebt, usw?

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Das hier ist eine Diskussionsplattform. Die lebt von Rede und Gegenrede.

Und wenn jemand versucht, das Kreuz aus der Mitte zu rücken auf einer christlichen Plattform, dann erlebt er eben Gegenrede.

Es ist eine gute Schulung, sich den eigenen Standpunkt nicht verbiegen zu lassen und die rhetorischen Kniffe abzuweisen.

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Dann muss die Frage erlaubt sein, ob so eine Diskussionsplattform für echte Christen der richtige Ort ist.

Für mich ist sehr vieles hier reine Rechthaberei. Und das ist für mich kein christliches Verhalten, genauso wie es die Autorin dieses Buches sieht. Christlich wäre es aus meiner Sicht, wenn man versucht sich gegenseitig zu verstehen. Wenn man gegenenfalls so lange Fragen stellt, bis einem der Standpunkt des anderen klar wird, oder man sagt, man lässt es jetzt einfach wertungsfrei so stehen, weil es einem nicht klar geworden ist.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Mir ist durch meine Fragen und die erhaltenen Antworten sehr! viel klar geworden über die anderen Positionen, zu dem, was ich schon wusste.  🧐 

Jetzt kommst du mit dem Versuch, mir ein schlechtes Gewissen zu machen. Keine gute Idee. 😉

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Ich will niemandem ein schlechtes Gewissen machen. Ich möchte nur auf offensichtlich Widersprüchliches hinweisen. Ich denke, das tust Du auch, wenn Dir so etwas in den Posts anderer Foren-Mitglieder auffällt (und hast Du auch schon oft getan). Du kannst es ja einfach prüfen, ob etwas an der Kritik dran ist.

Oder mal so gefragt: Wie liest Du den von mir zitierten Text?

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

siehe oben

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Wenn ich das noch sagen darf: Ich glaube in der Verwendung des Begriffs "rhetorische Kniffe" liegt der (oder zumindest ein) Hund begraben. Ich glaube, ich habe hier im Forum noch gar nichts gelesen, was ich für einen rhetorischen Kniff hielt. Ich sehe hier einfach Menschen, die ihre ehrlichen Meinungen zu meiner Ansicht nach relevanten Themen posten. Es findet doch hier kein rhetorischer Wettkampf statt.

deleted_profile antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Nach der Meinung der Autorin des Textes wärst Du ja zum Beispiel eindeutig vom Baum des Lebens getrennt.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Na, jetzt trägst du aber dick auf und begibst dich in die Gefahr des Richtens. Möchtest du mir untersagen, mit enar zu posten?

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Ich bin wohl kaum in der Position jemandem etwas zu untersagen. Zudem ist das überhaupt nicht meine Art. Aber ich spreche gerne das aus, was mir offensichtlich erscheint.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Es erscheint dir...   du hast es nun in die Welt gesetzt... und weiter?

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

Turmfalke1 hat mich gerade aufmerksam gemacht, dass die Baumbilder nicht bei jedem sichtbar sind.

Hier sind die Bäume im .jpg-Format online zu sehen

Baumbilder

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Du musst lieben ist unter dem falschen Baum. Jesus in mir befähigt mich zu lieben ist unter dem richtigen Baum.

Jesus zwingt niemanden, Liebe zu geben. Aber wenn man das tut, dann hat das bestimmte Folgen, genauso wie es Folgen hat, wenn man es nicht tut.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@enar 

Zum Beitrag

Jesus zwingt niemanden, Liebe zu geben.

Er zwingt auch niemanden, Liebe von Ihm zu nehmen.

 

 

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Er zwingt auch niemanden, Liebe von Ihm zu nehmen.

Nein, aber er bietet es uns an. Und wenn man dieses Angebot annimmt, dann wird man das Leben haben und Gottes Willen erfüllen (nämlich das Liebegebot).

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@enar 

Zum Beitrag

Es ist kein Ersatz für das Kreuz. Dort zeigt sich Gottes Liebe ganz ungeschminkt.

 

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Das Kreuz ist vor allem das Symbol für den Sieg über die Dunkelmächte. Keiner kann uns von Jesu Liebe trennen, weil Christus stärker als alle Dunkelmächte ist.

Und klar, Jesus hat die Dunkelmächte mit seiner übergroßen Liebe besiegt. Aber das ist ja nicht die einzige Wirkung dieser Liebe. In einem Lobpreislied heisst es: du trägst die Welten durch dein Wort!

Die Liebe ist eine unendlich große Kraft und wir sind aufgerufen, uns davon erfüllen zu lassen und ihrer teilhaftig zu werden. Und das betrifft dann natürlich auch die Wirkungen dieser Liebe.

Würdest du denn sagen, dass wir uns gar nicht darum bemühen sollten, dieser Liebe teilhaftig zu werden?

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@enar 

Zum Beitrag

Um ein Geschenk muss ich mich nicht mühen. Ich habe es dankbar angenommen und lebe darin.

Sag doch im Klartext, was du willst. Du baust eine Stimmung wie bei einem Verhör auf. Liebe geht anders.

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Ich habe einige kennen gelernt, die das Geschenk dankbar angenommen haben und dann munter weiter gesündigt haben. Und was es noch schlimmer macht: In dem Glauben, dass Jesus sie von Sünde befreit hat, haben sie ihr sündiges Verhalten nicht als solches erkannt und haben ihm sogar einen frommen Anstrich verliehen. Ich bin einmal selbst Opfer eines solchen Menschen geworden.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@suchender_2-0 

Zum Beitrag

Sowas gibt es leider. Man muss es aber nicht nachmachen 😉

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71  Ja, das gibt es. Und deshalb kann ich Aussagen nicht zustimmen, die in die Richtung gehen, dass man durch den Glauben an Jesus Christus von Sünde befreit wird. Bei manchen wird dadurch allem Anschein nach der Balken vor dem Auge noch größer.

deleted_profile antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Ein Geschenk kannst du aber auch liegen lassen und es gar nicht benutzen.

enar antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Um ein Geschenk muss ich mich nicht mühen. Ich habe es dankbar angenommen und lebe darin.

Verspürst du nicht den Wunsch, mehr davon zu bekommen? Gottes Liebe ist doch grenzenlos.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@enar 

Zum Beitrag

Du bohrst..... ich bin hier doch nicht beim Zahnarzt. 😆 

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Da du eine inhaltliche Antwort ablehnst, ziehe ich eben meine Schlüsse.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@enar 

Zum Beitrag

Das solltest du auch, und zwar, dass du mir nicht mit Suggestivfragen kommen sollst um dein Ding durchzudrücken.  Das verletzt die Liebe.

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Ich schließe aus deinen Antworten, dass du meinst, genug agape zu haben und dass mehr nicht drin ist. Ich versuche dir klarzumachen, dass man immer mehr davon bekommen kann. Aber man muss es sich wünschen und die agape aktiv einsetzen.

Du kennst das Gleichnis von den Talenten.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@enar 

Fehlschluß

Der Heilige Geist hat überfliessend und niemals Mangel, ein stetig fliessender Strom und damit habe ich auch niemals Mangel.

 

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Ich sprach nicht von Mangel, sondern von Wachstum.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@enar 

Zum Beitrag

Keinen Mangel zu haben fördert Wachstum.

1. Kor 3, 6 Ich (Paulus)  habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Wachstum gegeben.
7 So ist weder der da pflanzt etwas, noch der da begießt, sondern Gott, der das Wachstum gibt.

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Er gibt das Wachstum, wenn wir lieben.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@enar 

Zum Beitrag

Wie ist das in der Schrift in Worte gefasst?

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Lerne mit der agape von Herzen zu lieben und du wirst an dir selbst erfahren, dass sich das Wachstum beschleunigt. 

An die Stelle mit den Talenten hatte ich dich schon erinnert. Zusätzlich is das Wort Jesu hilfreich, dass, wer viel liebt, demjenigen viel vergeben wird.

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@enar 

Zum Beitrag

Lerne mit der agape von Herzen zu lieben...

Du meinst, seit 39 Jahren hätte der Heilige Geist bei mir versagt? Glaub ich nicht. 😉 

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Und schon wieder schliesst du die Möglichkeit des Wachstums aus?

enar antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23083

@enar 

Zum Beitrag

 Gott, der Heilige Geist versagt nicht, den Plan Jesu in meinem Leben umzusetzen. Und ich habe Ja dazu gesagt.... also...läuft. 😉

deborah71 antworten
enar
 enar
(@enar)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 670

@deborah71 

Sehr gut. Dann wünsche ich dir, dass du vom Heiligen Geist in alle Erkenntnisse geleitet wirst und zwar auch die, von denen in der Schrift nichts zu lesen ist. Denn es gibt auch Dinge im himmlischen Leben, über die Jesus nichts gesagt hat.

enar antworten