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Wo ist der Ursprung der Worte Selbsterlösung! Werksgerechtigkeit!?


Salvatore23
Themenstarter
Beiträge : 120

Hallo zusammen, in der Bibel finden wir ja viele heiligungsfördernde Wegweisungen/Anleitungen von Jesus Christus, den Jüngern und insbesondere Apostel Paulus. Legt ab, zieht an ist doch beim Lesen derselben m.E. eine klare Anregung zur Selbstreflexion, was wovon zutrifft und allenfalls eine Änderung bedarf. 

Eph 4,22 Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet.

Eph 4,25 Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind.

Kol 3,8 Nun aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde;

Jak 1,21 Darum legt ab alle Unsauberkeit und alle Bosheit und nehmt das Wort an mit Sanftmut, das in euch gepflanzt ist und Kraft hat, eure Seelen selig zu machen.

1Petr 2,1 So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid

Da kam nie jemand und sagte, hey Paulus, Petrus, Jakobus lasst das, das sind Anleitungen zur "Selbsterlösung", (vom Bösen)das geht nun gar nicht.

Der abwertende Begriff "Werksgerechtigkeit" wurde aufgrund meiner Erfahrung im Zusammenhang mit Halten von Geboten, einem Gesinnungswandel von fleischlich zu geistlich angewandt. 

Da ich in der Bibel nirgends solche Begriffe fand, frage ich hiermit, woher stammen sie, und welchen Sinn hatten sie womöglich?

Dass es gewisse Gesetzeswerke aus dem Gesetz des Mose gab, mit denen man vor Gott dem himmlischen Vater unmöglich als Gerechte bestehen konnte ist biblisch wohl belegbar.  Aber das hat doch nichts mit dem Gebote halten zu tun. Was versteht man hier genau unter Werksgerechtigkeit?

Danke für biblisch belegte Aufklärung.

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3 Antworten
Ember
 Ember
Beiträge : 287

@salvatore23 

Mit Werksgerechtigkeit ist ja landläufig gemeint,das der Mensch sich aus eigener Kraft mit guten Werken den Himmel also die Erlösung selbst erarbeiten kann.

Deshalb wird auch, von diversen Seiten, behauptet jeder Mensch der gute Taten vorweisen kann wird in den Himmel kommen. Egal ob dieser Mensch an Jesus Christus glaubt oder nicht.

Den Himmel kann man sich aber nicht erarbeiten. Weil es nicht um gute Werke geht die einmal im jüngsten Gericht Gottes ausschlaggebend sein werden,sondern dort geht es um die Sünde des Menschen gegen Gott. Niemand kann sich von seinen Sünden selber Reinwaschen durch gute Werke.

Nur allein Jesus Christus und sein vergossen Blut am Kreuz kann den Menschen Reinwaschen von seinen Sünden.

Deshalb braucht auch jeder Mensch Jesus Christus zum Überleben des jüngsten Gericht Gottes.

Jesus Christus ist keine Religion, sondern der einzige Weg zu Gott ❣️

 

Joh 3,16

Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

 

1Joh 2,23

Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.

 

Joh 5,23

damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

 

1Joh 5,12

Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.

 

Joh 14,6

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

 

Offenbarung 20,15

Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.

❤️

ember antworten


Deborah71
Beiträge : 30092

@salvatore23 

Werksgerechtigkeit Beispiele in der Schrift: 

Gal 3, 1 O ihr unverständigen Galater! Wer hat euch bezaubert, denen doch Jesus Christus vor die Augen gemalt war als der Gekreuzigte? 2 Das allein will ich von euch erfahren: Habt ihr den Geist empfangen durch des Gesetzes Werke oder durch die Predigt vom Glauben? 3 Seid ihr so unverständig? Im Geist habt ihr angefangen, wollt ihr’s denn nun im Fleisch vollenden? 4 Habt ihr denn so vieles vergeblich erfahren? Wenn es denn vergeblich war! 5 Der euch nun den Geist darreicht und wirkt solche Taten unter euch, tut er’s durch des Gesetzes Werke oder durch die Predigt vom Glauben? 6 So hat doch »Abraham Gott geglaubt, und es wurde ihm gerechnet zur Gerechtigkeit«

 

Lk 18, 9 Er sagte aber zu einigen, die überzeugt waren, fromm und gerecht zu sein, und verachteten die andern, dies Gleichnis: 10 Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. 11 Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. 12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. 13 Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! 14 Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. 

 

deborah71 antworten
Salvatore23
Themenstarter
Beiträge : 120
Veröffentlicht von: @ember

Mit Werksgerechtigkeit ist ja landläufig gemeint,das der Mensch sich aus eigener Kraft mit guten Werken den Himmel also die Erlösung selbst erarbeiten kann.

Deshalb wird auch, von diversen Seiten, behauptet jeder Mensch der gute Taten vorweisen kann wird in den Himmel kommen. Egal ob dieser Mensch an Jesus Christus glaubt oder nicht.

Danke für die Erklärung. Was verstehst Du denn unter "den Himmel also die Erlösung selbst erarbeiten" ?

Mt 7,21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.

Mir wurde zudem gesagt,  wo stünde AN JESUS GLAUBEN ginge es Jesus darum,  dass man damals darauf vertraute dass er die Wahrheit über seinen Vater lehrte, der ihn gesandt hat.

Im Jüngsten Gericht zählt aber schon, wie sich ein Mensch gegenüber seinen Mitmenschen verhalten hat. Da gibt es nur 2 Möglichkeiten, Schafe, Böcke. Das gilt nach meinem christlichen Empfinden unabhängig davon ob jemand bezeugte AN Jesus zu glauben.

Veröffentlicht von: @ember

Den Himmel kann man sich aber nicht erarbeiten. Weil es nicht um gute Werke geht die einmal im jüngsten Gericht Gottes ausschlaggebend sein werden,sondern dort geht es um die Sünde des Menschen gegen Gott. Niemand kann sich von seinen Sünden selber Reinwaschen durch gute Werke.

Hm,  das steht aber in meiner Bibel nicht so. Gut die Angesprochenen hörten nicht durch Gute Werke auf zu sündigen, sondern anhand der entsprechenden heilsamen, heiligungsfördernden Lehre des /der Apostel, als Hilfsmittel, sozusagen als "Ariel unter den Waschmittel" OT.

Römer 6,20 Denn als ihr Knechte der Sünde wart, da wart ihr frei von der Gerechtigkeit. 21 Was hattet ihr nun damals für Frucht? Früchte, derer ihr euch jetzt schämt; denn ihr Ende ist der Tod. 22 Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, dass ihr heilig werdet; das Ende aber ist das ewige Leben. 

salvatore23 antworten


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