Authentisch Christs...
 
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Authentisch Christsein

Der beste Ort, einfach mal Christ zu sein. So, wie man halt ist.
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Einen wunderschönen guten Morgen an alle am vermutlich letzten heissen Tag in diesem Sommer,

eigentlich ist das doch mit Gott ganz einfach, oder?

Es gibt Gott und sein Reich und es gibt den „Widersacher, Ankläger, Feind“/Satan kurz gesagt (danke an Arcangel an dieser Stelle für die Erinnerung an die Wortherkunft)…und man positioniert sich entweder in Gottes Reich (Jesus hat allen dazu die Möglichkeit eröffnet) oder man bleibt ausserhalb, weil man

-nicht an Gott glaubt

-zwar an ihn glaubt, aber ihn hasst (ist mir auch schon passiert)

-eben zur Fraktion der Ankläger gehört, die in Opposition zu Gott stehen (ich sehe Anklage hier in Bezug auf Gott nicht in Bezug auf uns Menschen vor Gott)

-?
Was könnte hier noch stehen?

Und sehr ihr das auch so?

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Vor 5 Minuten
War Gott in Auschwitz? (2 betrachter)

Ich beschäftige mit seit einiger Zeit mit der Theodizee. Dort kommt es unter anderem zu dem Vorwurf, dass Gott in Auschwitz nicht anwesend war und die Glaubenden, vor allem jüdische aber auch andere, wie z.B. die Zeugen Jehovas, quasi in Stich gelassen habe. Diese wird vor allem daran festgemacht, dass Gott die sadistischen Methoden der Capos und NS-Schergen zugelassen und sein ´Kinder` nicht geschützt habe. 

Ich habe begonnen, Berichte Überlebender zu lesen um festzustellen, ob Gott nicht doch anwesend war, aber in einer anderen, individuellen Weise. Und es gibt von einigen die Aussagen, dass gerade unter den Bedingungen des KZ die Anwesenheit Gottes durchaus gespürt und erlebt haben. Z.B. in den solidarische Verhalten von Mitgefangenen oder aber auch in unverhofften Zufällen sowie unerwarteten (relativ) positiven Verhalten von Capos oder SS-Leuten.

Meine Frage: kennt jemand von Euch Quellen, aus die authentische über das Lagerleben berichten. Authtentisch meint, die nicht nur die äußeren Abläufe schildern, sonder von dem was sie im Inneren bewegt hat.

Für Hinweise bin ich dankbar.

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Vor 10 Minuten

Guten Morgen,

die Frage richtet sich an Christen, die mit einer römisch-katholischen Gemeinde verbunden sind.

Nutzt Ihr den Katechismus? Ist er für Euch hilfreich oder eher nicht? Wie seht Ihr den Aufbau, könnte er anders strukturiert sein? Was fehlt Euch?

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Vor 12 Stunden

Hallo zusammen,

ich habe mich gestern angemeldet und möchte von einem schönen Erlebnis berichten, das fast 30 Jahre zurückliegt und mich immer noch trägt. 

Nach einer schweren Zeit, öffnete sich beim Lesen einer liebenden Güte Meditation im Brustraumbereich eine "Energie" reiner Liebe. So würde ich es beschreiben ...

Ich war sehr klar im Kopf und konnte alles und jeden in diesen Liebesstrom packen. Das Ereignis dauerte fast eine Stunde, bevor sich der Liebestrichter wieder schloss. Ich war im siebten Himmel. 

Das war 1998. Bis letztes Jahr war ich noch berufstätig. Unsere Kinder sind aus dem Haus (respektive Wohnung 😉) und nun darf ich mich verstärkt den ganzheitlichen Themen zuwenden.

Ja, ich denke, ich glaube, ich fühle, dass das spirituelle Herz ❤️ genauso real ist, wie unser anatomisches Herz. 

Es ❤️ trägt den Blick nach oben und kreiert WinWin-Situationen. Und die benötigten wir, an allen Ecken und Enden. 

Die Liebe, die kein Gegenteil kennt. Von ihr wollte ich euch berichten. 

Einen schönen S😊nntag.

Herzliche Grüße 🙋🏻‍♂️🍀😄

 

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Vor 1 Tag

Ich poste es mal hier in der Rubrik "Authentisch Christsein" ... 

Seit Langem beschäftigt mich - im Blick auf den Glauben, aber auch im Blick auf unser Menschsein und auf unser menschliches Miteinander grundsätzlich - die Frage nach dem "Wollen" und dem "Können".

...

"Ich kann das nicht!, sagt Jemand --- und hört: "Du willst es ja gar nicht! Und Du könntest, wenn Du wolltest!"

"Ich will es nicht!", sagt eine Stimme --- und die Antwort? "Aber Du könntest es  ... und dann würdest Du etwas Wunderbares/Gutes erfahren!"

"Ich will es so sehr! ... Aber ich kann es einfach nicht!", sagt Jemand --- und tatsächlich und ehrlich gelingt es ihm/ihr nicht.

...

Hinter diesem Widerstreit von (Nicht-) Wollen & Können stecken wohl viele Fragen:

Wie groß oder oder wie gering sind unsere Kompetenzen und unsere Grenzen? Wie selbst-bestimmt sind wir tatsächlich (nicht)? Wie sehr oder wie wenig sind wir "Herr/Frau im eigenen Haus" oder werden durch sovieles (auch unbewusst) gesteuert und gelenkt (wie Freud & Co es ja thematisiert haben)? 

...

Philipper 2,13 heißt es ja: "Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen." --- Und jedesmal denke ich: Mag sein, hier und da, aber faktisch und allgemeingültig kann es als Ansage nicht verstanden werden. Denn es ist wohl viel komplizierter mit dem Wollen und Vollbringen (Können) in unserem Menschsein und auch in unserem Glauben.

"Herr, schenk mir das Wollen & Vollbringen!" ... ? ... Das setzt ja schon ein eigenes Wollen voraus, oder? 😉 

Was meint Ihr?

L'Chaim

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Vor 1 Tag

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Denken. Dabei sind einige Fragen aufgelaufen. Woher kommen Gedanken? Sind sie ein biochemischer Prozess meines Gehirns oder steckt da mehr dahinter? Sind alle meine Gedanken, die ich denke von mir oder gibt es da Externen Input? Wie beobachte ich meine Gedanken? Wie beeinflusse ich Meine Gedanken? 

Ein deterministischer naturalistischer Ansatz führt in dieser Frage zwangsläufig dazu das wir schuldunfähig sind, und das ein Gott, der uns für unser Verhalten zur Rechenschaft zieht, ein herzloser Tyrann ist, der diese Welt zum Scheitern verurteilt geschaffen hat. 

Selbstredend das dies nicht meine Ansicht ist. Diese Sicht möchte deshalb aus dieser Diskussion ausblenden, da diese Konversation für nicht im Geringsten als gewinnbringend erachte. 

Ich bin eher an der Diskussion über das antike Verständnis, welches auch heute noch die orthodoxe Theologie, Liturgie und monastische Praxis prägt. 

Grob zusammengefasst, ist unser Hirn ein Sinnesorgan, welches Gedanken "empfängt", das, was das 'ich' ausmacht, ist dabei nicht die Summe der Gedanken, sondern etwas, dass auf diese Gedanken reagiert. Dies Spiegelt sich im antiken Konzept des Daimon wieder welcher Inspiration und Wissen gibt. Dieser Gedanken ist mir erst vor Kurzen in dem Film Die Poesie des Unendlichen (Originaltitel: The Man Who Knew Infinity) begegnet dort macht Srinivasa Ramanujan einige bemerkenswerte Aussagen:

S. Ramanujan: Don't you see? An equation has no meaning to me... unless it expresses a thought of God. 

S. Ramanujan: You wanted to know how I get my ideas. God speaks to me. They appear in my thoughts, sometimes I wake up with them. 

S. Ramanujan: Verstehst du denn nicht? Eine Gleichung hat für mich keine Bedeutung … es sei denn, sie drückt einen Gedanken Gottes aus.

S. Ramanujan: Du wolltest wissen, wie ich auf meine Ideen komme. Gott spricht zu mir. Sie tauchen in meinen Gedanken auf, manchmal wache ich mit ihnen auf.

Aussagen die sein atheistischer Mentor natürlich nicht akzeptieren kann. (Der Film beruht auf einer wahren Geschichte und ist durchaus sehenswert) 

Aber zurück zum Denken, unser Verstand ist demnach empfänglich für Wissen, welches von Göttern kommt. Gedanken sind demnach etwas das wir beobachten akzeptieren oder verwerfen können. Dieses antike Verständnis liegt wohl auch vor, wenn Paulus sowas hier schreibt. 

2.Kor 10,4-5 Die Waffen, die wir bei unserem Feldzug einsetzen, sind nicht irdisch, aber sie haben durch Gott die Macht, Festungen zu schleifen; mit ihnen reißen wir alle hohen Gedankengebäude nieder, die sich gegen die Erkenntnis Gottes auftürmen. Wir nehmen alles Denken gefangen, sodass es Christus gehorcht;

In der orthodoxen Theologie gibt es das Konzept, das ein Gläubiger nicht den Gedanken ausgeliefert ist, sondern das jeder lernen kann Gedanken bei Seite zu legen, und anderen Gedanken Raum zu geben. Eben weil Gedanken wahrgenommen werden und nicht (zwingend) teil der eigenen Persönlichkeit sind. Dabei wird der Gläubige ermutigt seine eigenen Gedanken zu beobachten und zu beurteilen. Etwas was ja auch in anderen Religionen praktiziert wird. Die Kulmination dieses theologischen Gedanken findet sich im Jesusgebet wieder, welches dann in den Hesychasmus mündet. Es ist die meditative Fokussierung der Gedanken und das Füllen der einzelnen Wörter mit den Herzensanliegen. 

Herr Jesus Christus, erbarme dich unser
Herr Jesus Christus, erbarme dich seiner
Herr Jesus Christus, erbarme dich ihrer
Herr Jesus Christus, erbarme dich meiner

Mit einem Atemzug zwischen jedem Wort. Ich mag daran das es sowohl Führgebet, Meditation als auch persönliche Begegnung mit dem Herrn in einem ist. Wie man die Pronomen füllt oder welche man Verwendet ist jedem selber überlassen.  

Aber dies ist nur ein Beispiel dafür wie aus diesem antiken Verständnis eine Glaubenspraxis wurde. 

Zum Schluss noch ein Zitat, dem ich begegnet bin. 

Gedanken können das Problem des Denkens nicht lösen, da sie der Ursache des Problems sind. 

Die eigenen Gedanken beobachten und gefangen nehmen. Oder wie ein Philosoph schrieb.

Lass dich nicht von denen Gedanken verarschen. 

Habt ihr euch damit schon mal beschäftigt? Was praktiziert ihr? 

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Vor 1 Tag
Blinder Glaube (1 betrachter)

Hallo,

ich frage mich immer wieder wie ich an Gott glauben kann ohne ihn wirklich zu kennen. Es wird soviel erzählt und gepredigt, und es steht soviel in der Bibel wo rein aus meiner Lebenserfahrung keinen Sinn ergibt und einfach auch nicht stimmen zu scheint.

Das folgende sind einfach meine Einschätzungen, vielleicht ein bisschen Grob formuliert, aber es bedrückt mich schon.

Es wäre schön, wenn mir jemand ein paar Antworten, oder Gedankenanstöße hat (gerne auch nur zu einem Punkt)

Vielen Dank

1. Gott hat einen Guten Plan für mein Leben.

Das hört man ja immer wieder und ich habe auch lange Zeit fest darauf vertraut. Aber schaut man sich die Welt an scheint es unmöglich dass es für jeden Menschen einen Plan gibt, geschweige denn einen guten. Menschen werden geboren und leiden Jahrelang bis sie dann durch Hunger, Gewalt, o.ä. qualvoll sterben. Diese Menschen haben keine Chance jemals am Leben teilzunehmen. Das ist einfach Faktisch nicht GUT, und jemand der ein solchen Plan für jemand aufstellt soll so wunderbar und liebevoll sein? Natürlich werden wir auf der Erde nie verstehen was Gott vorhat, aber wie kann von mir erwartet werden an das Gegenteil der Realität zu glauben?

2. Gott ist gut, liebevoll, perfekt.

Gott wird oft als perfekt und unendlich liebevoll beschrieben. Das Leben gibt mir aber ehrlicherweise mehr das Gefühl dass er rücksichtslos, egoistisch und fahrlässig ist. Gott hat uns geschaffen, alles was hier auf der Erde passiert ist in seiner Verantwortung. Klar erschaffen wir Menschen viel Leid durch unseren freien Willen. Dennoch kommt alles aus der Schöpfung. Es steht alles in seiner Verantwortung. Nun scheint er die Verantwortung einfach auf uns übertragen zu haben, im Zuge der Sünde. Ein Mitspracherecht hatten die Menschen nicht. Wir haben auch keine Wahl ob wir geboren werden wollen oder nicht. Ich wurde quasi in ein System geboren wo von Grund auf alles geregelt ist, wo ich Leid erfahre, Probleme bekomme usw. Das ist egoistisch und rücksichtslos aus meiner Sicht, ganz egal ob es aus Liebe geschieht. Und wenn ich mich nicht an diese Regeln halte, brenne ich in der Hölle? Des weiteren bringt Gott in der Bibel zahlreiche Menschen um, quält sie sogar. Der Gott der jeden Menschen lieb hat und 99 Schafe verlässt um das 1e zu finden bringt einfach ein paar Menschen um. Teilweise um zu zeigen wie Stark und mächtig er ist (Gott bringt den Pharao im Mose-Buch dazu ihm hinterher zu jagen damit er Ihn und die ganzen anderen Ägypter umbringen kann, damit seine Macht gezeigt wird) So So viele Dinge sprechen für mich gegen die Liebe und einen Perfekten Gott. Es ist mir unmöglich zu glauben dass jemand der so etwas tut perfekt ist, oder uns liebt. Wie kann ich glauben das Gott mich liebt und Gut ist, wenn die Realität und selbst die Bibel das Gegenteil zeigen.

3. Gebet

Ich habe lange Zeit regelmäßig gebetet. Mittlerweile sehe ich keinen Grund mehr dafür. Ich weis nicht wie oft ein Gebet von mir offensichtlich erhört wurde. Ich meine wenn ich dafür bete das meine Klausur gut wird und sie gut wird muss das ja nicht heißen das sie ohne beten nicht gut geworden wäre. Es passieren sicher auch gute Dinge per "Zufall". Wie dem auch sei, man betet für so viele Dinge und scheinbar hat es keine Auswirkung. ich rede nicht von Gebeten wie mache das ich morgen reich werde. Ich rede von Gebeten wie heile mich, nimm das Leid von mir weg, zeige mir deinen Weg, mach bitte dass das Leben nichtmehr so schwer ist. Wenn man auf diese Gebete über Jahre keine Rückmeldung bekommt, es immer noch schlimmer wird, verstehe ich nicht, warum wo das Gebet seinen Sinn hat. Wenn Gottes Plan anders ist und er sowieso macht was er will, brauche ich auch nicht beten. So wie es in der Bibel steht "Bitten, und er wird euch geben. Sucht, und ihr werdet finden. Klopft an, und es wird die Tür geöffnet" ist das für mich komplett falsch. Es stimmt einfach nicht. Ich kann bitten soviel ich will, suchen soviel ich will und klopfen soviel ich will. Es passiert nichts. 

4. Was glaubt man? Was interpretiert man?

In Predigten werden ganz oft, Texte aus der Bibel als Grundlage verwendet. Diese werden dann interpretiert, ein bisschen verändert, ein Teil wird verwendet, ein widersprüchlicher Teil einfach weggelassen. Die einen Sagen die Bibel muss man in die heutige Zeit übertragen, die anderen sagen die Bibel ist das Wort Gottes und genau so gültig. Wie genau soll ich mir aus diesem ganzen heruminterpretiere und diesen ganzen Meinungen einen Glauben Bilden? Ich kenne Gott rein aus der Bibel und der Interpretation von anderen Menschen. Sind die Interpretationen richtig? Sind sie falsch? Ist die Bibel genau so richtig? Muss die Bibel auf die heutige Zeit übertragen werden, was eigentlich auch Interpretation ist? Muss ich alles glauben was in der Bibel steht? Gott ist Gott, und keine Interpretation. Ich möchte Ihn kennenlernen, weis aber nie was stimmt und was nicht. Ich weis nicht wie er ist, wie er sich verhält, was er gut findet was er schlecht findet. Ich muss doch jemanden richtig kennen und das auch gut heißen, damit ich an jemanden glauben kann und ihm nachfolgen kann.

 

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Vor 3 Tagen

Guten Tag,

Undzwar ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass wenn ich anfange die Bibel zu lesen dann fühle ich mich einige zeit oder Tage später Mental geschwächt. Mir hat ein praktizierender Christ gesagt das wären feundliche Angriffe des Teufels. Weil wenn ich die Bibel nicht lese ist alles normal aver sobald ich in Gottes Wort lese geht es mir psyschich nicht gut. 

Was ich eigentlich Fragen wollte ist wenn mab Gott näher kommen möchte durch Bibel lesen. Wieso geht es mir wirklich nicht so gut danach und wie unterscheide ich das böse und jesus weil ich mal gelesen habe dass selvst der Teufel sich als Engel des Lichts verkleiden kann. Ich bin dann verwirrt und würde mich um hilfe freuen.

Gruß Gabriel

 

 

 

 

23
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Aug. 08

Liebe Geschwister,

ich habe eine unbequeme Frage:

Sind wir als Christen manchmal eigentlich das größte Hindernis für das Evangelium?

Nicht die Atheisten. Nicht die „Welt“. Nicht die bösen Medien. Nicht die Politik.

Sondern wir.

Denn wir haben eine erstaunliche Fähigkeit entwickelt: Wir können aus einer Botschaft der Gnade ein Leistungssystem machen.

Jesus sagt: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid.“

Und wir antworten: „Sehr gerne. Aber vorher müsste ich noch meine geistliche Bewerbung fertig machen. Gibt es auch ein Formular für die Aufnahme in die Gnade?“

Manchmal wirkt es, als würden wir Gott einen Lebenslauf schicken.

„Herr, ich bete regelmäßig.“
„Herr, ich kenne die richtige Lehre.“
„Herr, ich habe die richtigen Feindbilder.“
„Herr, ich weiß sogar, welche Bibelübersetzung die einzig akzeptable ist.“

Und Gott sitzt vermutlich da und denkt: „Interessant. Ihr erklärt mir gerade, warum ich euch retten sollte. Dabei war genau das der Punkt, den ihr nicht verstanden habt.“

Vielleicht ist das größte Missverständnis der Christenheit nicht, dass Menschen zu wenig über Gott wissen. Vielleicht ist es, dass Menschen glauben, Gott sei beeindruckt von unserer religiösen Betriebsamkeit.

Wir bauen Gemeinden.
Wir schreiben Bücher.
Wir führen Diskussionen.
Wir verteidigen die Wahrheit.

Und manchmal frage ich mich: Wenn Jesus heute käme – würden wir ihn erkennen? Oder würden wir ihn erst durch unser theologisches Prüfverfahren schicken?

„Interessanter Ansatz, Jesus. Aber könnten Sie bitte noch erklären, welcher Denomination Sie angehören?“

„Wie stehen Sie zur aktuellen Debatte über Thema X?“

„Und könnten Sie bitte bestätigen, dass Sie alle unsere 27 Glaubensvoraussetzungen unterschreiben?“

Die Pharisäer hatten damals ein Problem: Sie kannten die Schrift.

Aber sie erkannten das Wort nicht, als es vor ihnen stand.

Und vielleicht ist das eine Warnung, die nicht nur für die anderen gilt.

Vielleicht können wir so sehr damit beschäftigt sein, Gott zu verteidigen, dass wir vergessen, ihm zu begegnen.

Vielleicht kann man sogar recht haben – und trotzdem am Herzen Gottes vorbeileben.

Das ist eine unbequeme Möglichkeit.

Denn Irrlehre erkennen wir gerne.

Stolz bei anderen erkennen wir auch.

Aber den eigenen religiösen Stolz?

Der trägt oft eine Bibel unter dem Arm und spricht sehr höflich.

Vielleicht ist die wichtigste Frage deshalb nicht: „Habe ich die richtige Meinung über Gott?“

Sondern: „Erlaube ich Gott noch, mich zu verändern?“

Denn eines ist sicher: Gott braucht keine Verteidiger.

Er sucht Nachfolger.

Und Nachfolger laufen hinter Jesus her.

Sie laufen nicht vor ihm her und erklären ihm den Weg.

Amen.

(P.S.: Dieser Beitrag wurde geschrieben von jemandem, der selbstverständlich nicht zu den angesprochenen Menschen gehört. Die anderen sollten darüber nachdenken.)

27
133
Aug. 08

 

....mE nötiger denn je;

 

Liebe Geschwister, 🙂 

 

Psalm 16,11:

Du wirst mir den Weg des Lebens zeigen; vor deinem Angesicht sind Freuden in Fülle, liebliches Wesen zu deiner Rechten ewiglich!

In der Hoffnung, immer das passende Herz zu erreichen ❤️ 

 

1. Thess.5,11 - (wobei "hier" die Erbauung im Vordergrund steht)

11 Darum ermahnt einander und erbaut einer den anderen, wie ihr es auch tut! 

 

Sehr gerne darf sich hier jeder beteiligen und ein Licht für andere sein.. (ich hab halt mal den Anfang gemacht) 🤗 

 

Gesegnete und von Herzen kommende Grüße an - unter Mangel leidende - Geschwister.

 

Su

 

 

 

11
200
Aug. 06

Hallo alles zusammen,

als eines der Gebote ist mir das immer noch ein guter Begleiter: das nicht neiden der Güter der anderen…sei es jetzt materiell oder ideell.

Was für ein Frieden- mit mir selbst. Keine Vergleiche, keine eigene Bewertung, kein Mangel…

Habt ihr auch so ein Gebot, dass euch mit Frieden füllt?

👋🏻 Stern ⭐️ 

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75
Aug. 04

In einem anderen Thread kam die Sprache auf einen "KI-Jesus", der in der Lage ist mit Menschen zu kommunizieren... wie chatGPT halt, nur im Namen von Jesus. 

Die Idee wird wohl von den meisten Gläubigen sehr skeptisch gesehen... allerdings muss man die KI ja nicht gleich "Jesus" nennen, sondern kann sie auch ganz allgemein halten, um in Glaubensfragen hilfreich zu sein.

Eine solche KI kann darin trainiert werden, besonders erfolgreich darin zu sein, Menschen zum Glauben zu führen - so wie man eine KI generell darauf auslegen kann, Menschen von bestimmten Dingen zu überzeugen, sei es für Werbung, Politik oder Propaganda generell.

Würdet ihr den Einsatz einer solche KI für legitim halten? Ich setze dabei voraus, dass die Menschen durch die KI ernsthaft vom Glauben überzeugt werden und dabei christliche/biblische Inhalte vermittelt werden. Es geht also nicht darum, die Menschen von der KI abhängig zu machen oder dergleichen  und auch nicht um eine ganz bestimmte Lehre.

205
1,494
Aug. 03


Spanien und Frankreich und alle Orte, wo es so viel Brände gibt und Menschen evakuiert werden!!

 

Vllt. mag sich jemand anschließen und kurz die Hände falten und kräftig beten, dass die Menschen dort überleben, ein neues Zuhause finden und die Brände gelöscht werden können und sie vielleicht neu den Herrn anrufen.

 

Gemeinsam sind wir einfach viel stärker.

 

Ich sende schon mal vorab ein dickes fettes Dankeschön.

 

🙂

 

 

1
31
Juli 25
Nächstenliebe (1 betrachter)

Hallo zusammen,

ich habe ja bereits des Öfteren erwähnt, dass ich mit einem Christentum aufgewachsen bin, in dem Nächstenliebe DER zentrale Kernpunkt ist... Eine soziale Ader gehört dazu 🙂 

Ich habe mir schon öfters folgende Frage gestellt - und es geht nicht um die Frage, ob ein Mensch, der eben nicht jeden Menschen mag, nicht mit jedem klar kommt usw. ein Christ ist, sondern Menschen, die eher grundsätzlich Menschen gegenüber abgeneigte Züge haben, extreme Einzelgänger sind, fast ausschließlich um sich selbst kreisen, kein Interesse an anderen haben, misstrauisch & negativ eingestellt gegenüber anderen sind... 

Kann so jemand Christ sein, auch im Sinne von "na ja, es gibt vielleicht auch Alternativen, um ein guter Nachfolger Jesu zu sein" (z.B. setzt sich extrem für Tiere oder die Umwelt ein) oder "beißt" sich das doch zu stark? 

Ich weiß, dass es bei dieser Frage keine "Schwarz - Weiß" - Antworten gibt. Es gibt ja bestimmt auch Menschen, die nett zu anderen sind, aber innerlich ziemlich negativ eingestellt oder Menschen, die im ersten Moment unfreundlich wirken, es aber gar nicht so meinen... Das Thema treibt mich irgendwie häufig um. 

Und wie lebt ihr die Nächstenliebe ganz konkret, im Alltag? 🙂

Ich z.B. finde es wahnsinnig wichtig, Dankbarkeit anderen gegenüber auszudrücken ❤️ 

Freue mich sehr auf eure Antworten.

14
194
Juli 23

Hallo zusammen,

ich merke immer wieder dass mein Kopf etwas anderes wie mein Herz möchte. Mein Herz weis dass es Gott gibt und dass an dem ganzen viel wahres dran ist. Mein Herz möchte Gott weiter kennenlernen und ihm Nachfolgen, das tun was er von mir will, hören was er zu sagen hat usw. (Prinzipiell bin ich Christ, oder war es mal, durch christliche Erziehung) 

Mein Kopf hingegen ist der komplette Gegner. Immer wieder denke ich schlecht über Dinge. Ich denke Dinge wie, glaubst du wirklich das es ihn gibt? Eigentlich ergibt das garkeinen Sinn. Gott liebt die Menschen nicht, Es gibt keinen Himmel das ergibt alles keinen Sinn. Diese Blöden Christlichen Lieder, die tun immer so als ob Gott so gut wäre, alles bloß blödes getue. Eben ganz viel Zeug das mich dann fragen lässt, wie soll ich bloß ein richtiger Christ sein bzw. werden, wenn mein Kopf immer eine negative Einstellung zum Glauben hat, und ich keine Kontrolle darüber habe wie meine Gedankliche Stellung zum Glaube ist. Ich kann mich einfach nicht für den Glauben entscheiden. zumindest weitläufig. Gefühlt lacht mein Kopf über Christen wie sie nur so naiv sein können, während ich eigentlich versuche an Gott zu glauben.

Des weiteren fehlt mir natürlich auch die Motivation, Zeit mit Gott zu verbringen. Ich bete immer seltener, gehe ungerner in die Kirche, singe bei Liedern nichtmehr mit, usw. Alles weil mein Kopf einfach dagegen ist, und ich keine Macht darüber habe (zumindest fühlt es sich so an). 

Nach und nach distanziere ich mich weiter von Gott bzw. dem Christ sein, und scheinbar kann ich es nicht stoppen. 

Wisst ihr damit umzugehen bzw. weiß jemand wie ich mich selbstständig aus dieser Abwärtsspirale retten kann?

Danke schonmal 🙂

28
212
Juli 16

Im Thema darüber, warum Eva sich wohl auf die Schlange eingelassen hat, wurde die Komfortzone erwähnt.

Klar, Weiterentwicklung, Herausforderungen, usw. Fortschritt, Entwicklung fürs Land und die Kinder, aber Gott hatte sie doch mit allem versorgt, was sie brauchten. Sie hätten also in dieser Komfortzone bleiben können.

Und ich hatte gerade Gedanken: Vielleicht war das so von Gott gedacht. Auch gut versorgt, kann man sich weiterentwickeln, empfinde ich so in meinem eigenen Leben. Liegt das nicht an jedem selbst, kann nicht auch trotz des (durch den Sündenfall oder eigentlich ja den Teufel) erschwerten Lebens in der Entwicklung usw. Stillstand herrschen?

17
137
Juli 13

Hallo!

Was haltet ihr von der These "für 'Reich Gottes' (dessen Ausbreitung Jesus' größtes Anliegen war, wenn man die Evangelien und das "Vater Unser" betrachtet?) kann man an den meisten Stellen 'Geist-Reich Gottes' also 'die Herrschaft von Gottes Geist' einsetzen"?

Und dazugehörig: wenn er von "Gerechtigkeit"/Gerechtigkeit Gottes, oft im selben Atemzug damit spricht: Könnte er in dem Zusammenhang meinen (und man deshalb dafür einsetzen): "(völlige) Übereinstimmung mit dem, wie der Geist Gottes ist und was er macht und will = "Übernommensein" vom Geist (Gottes)"?
(Natürlich müsste man dazu erstmal den "Geist Gottes" gut kennen und in einer ganz engen persönlichen Verbindung mit ihm sein, aber das ist eine andere Frage.)

 

Mich interessieren vor allem auch theologisch/sprach-/kulturwissenschaftlich fundierte Antworten. Aber rein für mich selbst zur Einordnung bzw. zum Verständnis, was Jesus gemeint hat und wonach ich also mein Leben als das Wichtigste ausrichten soll.

Ich habe kein einheitliches theologisches Forum gefunden, in dem ich diese Frage an dezidierte christl. Wissenschaftler hätte stellen können, deshalb frage ich hier. Tipps für eine solche Anlaufstelle aber auch sehr willkommen! Oder vielleicht ist jemand hier selbst dort Mitglied und würde die Frage dort für mich stellen & berichten.

 

Notiz: Mir war lange nicht bewusst, dass die Evangelikalen in den USA sich genau auf den Terminus von Jesus ("Reich Gottes") beziehen, wenn sie immer von der Etablierung des "Kingdom of God" sprechen. Dieses Verständnis wäre m.E. einfach komplett dem entgegengesetzt und darüber bin ich auf die Idee gekommen, dass anscheinend christenweit gar kein einheitliches Verständnis darüber herrscht, was hier eigentlich ausgebreitet werden soll (bzw. auf welche Art: ein "weltliches" Reich oder einfach die Dominanz von Gottes Wesen und Geist (durch die Gläubigen) auf dieser Erde)...

 

Danke Euch!

12
220
Juli 13

Hallo….🌞

Ich bin immer noch etwas verwundert über meinen Rüpel-Status…aber „Läbbe geht waider“ wie irgend ein italienischer Fussballtrainer gesagt hätte 🙂 ..und damit auch andere Themen und Threads.

Also: Woran würdet ihr merken, dass das Reich Gottes für euch angebrochen ist?

Ich will das nicht christlich-dogmatisch beleuchten und auch keine Diskussion lostreten, sondern einfach nur in die Runde frage, wie sich das für euch ankündigt…das Reich Gottes. Das, wonach wir als erstes trachten sollen.

Da es nämlich in uns ist (also so versteh ich es), müssen wir es ja nicht im Aussen suchen, sondern es quillt ja quasi aus uns hervor ins Aussen (also beim Bild der „Ströme lebendigen Wassers werden aus ihnen fließen“ sehe ich das so).

Und was seht ihr dann da? Also  wie sieht die Welt dann aus, wenn für euch das Reich Gottes angebrochen ist?

76
255
Juli 12

Hallo ins Forum,

was sagt es über Christen aus, wenn sie sich ein Urteil erlauben, ob andere „richtige Christen“ sind? Dabei wird auch gerne das Wort „überzeugte Christen“ verwendet. Ich kann das einordnen. Ich habe verschiedene Freunde, mit denen ich Glaubensthemen unterschiedlich intensiv anschneide und nehme in dem Bereich auch unterschiedliche Übereinstimmungen wahr. Ich nehme auch hier im Forum verschiedene Glaubenshaltungen wahr. Ja, wir alle leben unseren Glauben unterschiedlich. Und ja, es gibt zum Beispiel Mitglieder insbesondere in der ev. und kath. Kirche, für die Glaube im Alltag (abgesehen z.B. von Feierlichkeiten) keine Rolle spielt. Nur, wozu Wertung oder vielmehr Abwertung? Wem steht es zu, sich über andere zu erheben? Und, was erreicht er damit?

Gott ist es, der uns durch und durch kennt. Er sieht auf unser Herz - jenseits von Glaubenszuschreibungen. Möglicherweise können wir das sogar auch - ausschnittsweise. Oft werden wir uns auch täuschen können? Um einen guten Dialog zu pflegen, hilft es nicht, den anderen in eine Ecke zu stellen oder gar zu brandmarken. Ich glaube so, der andere anders oder evtl auch gar nicht. Ja, und? Suchen wir das Verbindende. Fragen wir nach, was uns irritiert. Halten wir fest, was uns wichtig ist. Lassen wir dem anderen Raum darauf zu reagieren oder auch nicht.

Hab ich mich jetzt über jene überhoben, die es sich herausnehmen, Christen einzuteilen? Womöglich. Es ist nicht meine Absicht. Vielleicht konnte ich dennoch Verständnis wecken, dass es nicht darauf ankommt, zu den „Vorzeige-Christen“ oder zu den „richtigen“ zu gehören und dass wir vor Gott alle „auf einer Stufe“ stehen.

LG Seidenlaubenvogel 

88
1,018
Juli 10

Mal aus aktuellem Anlass...

Ich habe im Zuge einer Diskussion darauf hingewiesen, dass mich nichts davon überzeugen könnte, dass Gott oder Jesus zu mir spricht. Weil ich keine realistische Möglichkeit habe, das irgendwie zu überprüfen - letztlich könnte das, so meine Argumentation, irgendein Wesen sein, dass sonstwas behauptet. Ein Wesen, das möglicherweise über überlegene und unerklärliche Fähigkeiten verfügt... aber was beweist das schon?

Nun sagt die Bibel: Jesus kommt zurück! Es könnte also - prinzipiell - durchaus sein, dass da plötzlich jemand vor euch steht und sagt: "Ich bin Jesus!"

Und nun die - durchaus sehr persönliche und daher sicher nicht einfache - Frage: Woran würdet ihr festmachen, dass da tatsächlich Jesus vor euch steht - und nicht irgendein Geist, Ausserirdischer oder sonstiger Betrüger...?

Eine vermutlich sehr persönliche, aber auch nicht ganz unwichtige Frage, wenn es um Glauben und Vertrauen geht.

Was würdet ihr hier sagen...?

201
943
Juli 09

Hallo allerseits!

Die Geschichte ist jedem bekannt, aber mich würde interessieren, was ihr für euch daraus mitnehmt?

Bin gespannt…

Mich zB fasziniert die Demut, die Jesus dabei trotz aller Macht zeigt. Und auch der komplett fehlende Eigennutz.

🫰🏻⭐️🙂

 

 

13
102
Juli 03

Guten Morgen,

hier mein Wunsch für euch alle:

“Sie erreichen nun die hohe See der Welt.  Möge der günstige Wind himmlischer Eingebungen immerdar mehr und mehr die Segel Ihres Schiffleins blähen und Sie glücklich landen lassen im Hafen der heiligen Ewigkeit.“ Franz von Sales

Habt einen guten Tag!

6
73
Juni 25

Wie entsteht Glaube ((bisher? ; )) nicht)? 

Wer kann erinnern und möchte teilen, wann/ wie/ wodurch es bei ihm "Klick" gemacht hat. Es sind auch Erfahrungen willkommen, bei denen sich Glaube eher vage und nach und nach entwickelt hat oder wie auch immer sich Glaube entstanden ist.

Wer nicht glaubt ist auch willkommen zu schreiben, was bei ihm den Glauben im Keim (oder später) erstickt hat oder auch weshalb er sich nicht darauf einlassen kann oder will.

Auf eure Beiträge freut sich Seidenlaubenvogel 

11
222
Juni 24

Hallo Zusammen,

mein Mann hat mir heute morgen dieses Video nahegelegt:

https://youtu.be/dLrvJeSugkM?is=euMTzlUtitS1lGmO

John Lennox, ein britischer Mathematiker spricht viel von dem an, was hier im Forum auch oft Thema ist. Schaut es euch an, ist allerdings in Englisch.

118
302
Juni 24


Am Sonntag hat Deutschland gegen Curaçao in der Weltmeisterschaft gespielt und 7:1 gewonnen. Ein guter Einstieg in die WM und wohl das einzige Spiel, was wir als Familie mit Grundschulkindern gemeinsam live vor dem Stream erleben können. 

Eine Szene nach diesem Spiel sorgte in den Tagen danach für Gesprächsstoff in den Medien: Mehrere Fußballer beider Mannschaften hatten einander untergehakt am Anstoßpunkt ein kurzes Gebet gesprochen.

In den Medien wurde das meines Erachten überwiegend positiv aufgegriffen.

 

siehe:

Fußball-WM: Nmecha und Tah beten nach dem Spiel mit Gegnern (16.06.2026):

https://www.jesus.de/nachrichten-themen/personen/fussball-wm-nmecha-und-tah-beten-nach-dem-spiel-mit-gegnern/

47
250
Juni 20

Hallo,

heute ist mir was komisches passiert.

Ich war erst traurig über den Tod meines Vaters vor ein paar Jahren und habe dann den starken Eindruck gehabt, dass wir hier völlig abgeschnitten sind von Gott. Das hat mich natürlich noch trauriger gemacht und ich fand es seltsam, weil es nicht meinem sonstigen Glauben entspricht, aber es war wie eine Gewissheit: wir sind hier alleine ohne Gott und wenn wir tot sind sind wir erstmal einfach tot. 

Ich habe mein ganzes Leben lang nie gezweifelt, dass wir weiterleben nach unserem irdischen Ableben. Heute war dieser Gedanke aber aus dem Nichts da- mein Glaube an Gott war dabei aber nicht weg. Es war nur so, dass ich dachte: wenn Jesus mich nicht aufweckt (oder dich oder jemand anderen) dann sind wir für immer tot. Wie ein Wurm. Es gibt buchstäblich kein Entkommen. Das hat mir keine Angst an sich gemacht, auch seltsamer Weise. Es war eher wie eine Tatsache akzeptieren, die anders ist, als man gedacht hat.

Für jemanden wie mich, der das bisher für selbstverständlich hielt, dass unsere Seele mit unserem Tod diese Erde sofort verlässt, ist das jetzt Neuland.

Nachdenkliche Grüße 

⭐️

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Juni 08

Hallo zusammen,

in diesem Thread geht es um Träume, die sich um Jesus drehen. Sei es jetzt, dass er darin vorkommt, oder dass man denkt, dass der Traum von Jesus geschickt wurde und auch, wieso man weiss, dass es Jesus war und nicht jemand anderes. 

Vor langer Zeit hatte ich einen Traum, bei dem es von der Landschaft her so war, wie ich es auf Bildern von Israel kenne, Jesus hatte auch die typischen Sandalen und Klamotten an und sah auch sonst sehr stilecht stereotypisch nach Jesus aus. Aber der bleibende Eindruck dieses Traums war das Gefühl, bis ins tiefste Innere angenommen zu sein, so wie ich es eigentlich auf der Welt nicht kenne, bis in die letzte Zelle meines Körpers.

Der Traum war nur ein Traum, trotzdem hatte dieses körperliche Gefühl der totalen Akzeptanz etwas unirdisches , etwas das ich so noch nicht erlebt habe.

Aber wenn man träumt, man könne fliegen, ist das ja eigentlich auch so…es ist ja nichts, dass wir selbst können ohne Hilfsmittel und trotzdem träumen wir, wir könnten es…

Das Gefühl hat mich noch ein paar Wochen begleitet, aber dann ist es verblasst und ich kann es auch nicht wieder generieren. 

Ich habe mir witziger Weise nie gross Gedanken darüber gemacht, ob das nun Jesus war. Ich dachte tatsächlich, kann ja nur er sein, bei dem Gefühl…Aber - wer weiss…

Vielleicht mag ja noch jemand was von Jesus- Träumen berichten…

Viele Grüße, 🖖 ⭐️

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Juni 04

Welchen Weg, welche Wahrheit und welches Leben bestimmt er?

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Mai 29

Hallo zusammen,

die meisten Historiker sind sich einig, dass Jesus von Nazareth wirklich gelebt hat – als Jude im 1. Jahrhundert unter römischer Besatzung und dass er unter Pontius Pilatus gekreuzigt wurde.

Soweit, so bekannt.

Aber hier ist eine Frage, die mich beschäftigt:

Wenn Jesus schon vor 2000 Jahren gestorben ist – wie kann man ihm heute überhaupt nachfolgen?

Christ zu sein bedeutet ja nicht nur, seinen Lehren zu folgen, sondern auch ihm selbst. Viele Christen sagen sogar, dass es um eine persönliche Beziehung zu Jesus geht.

Doch wie soll das gehen, wenn niemand mehr lebt, der ihn persönlich kannte?

Besonders herausfordernd finde ich seine Worte:

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Johannes 14,6)

Das klingt nicht nur wie eine Lehre – sondern wie ein Anspruch auf etwas viel Größeres.

Was denkt ihr:

  • Ist Jesus nur eine historische Figur?
  • Oder steckt mehr dahinter?
  • Und wenn ja – wie kann man ihm heute konkret nachfolgen?

Ich freue mich auf eure Gedanken.

Viele Grüße
Adi

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Mai 20

Die nachfolgende Lebenserinnerung von Ruth Elisa (Elias, R.. „Die Hoffnung erhielt mich am Leben. Mein Weg von Theresienstadt u. Auschwitz nach Israel“, Verlag Piper, München 1988) über ihr Überleben in verschiedenen KZs läuft auf eine extrem komplexe und schwierige Situation hinaus, in der verschiedene Blickwinkel und Deutung möglich sind. Ihre ´Rundreise` durch verschiedene KZs kumuliert in eine Leidenssituation von Ruth Elisa und ihrer Leidensgefährtin Berta, die beiden scheinbar keinen anderen Ausweg bot, als ihr gerade geborenes Kind zu töten. Ich habe viel darüber nachgedacht, wie ich wohl gehandelt hätte. Was wäre für mich nach dem Wort Gottes das entscheidende Argument, so oder so zu entscheiden.

Wichtig: es geht mit in keiner Weise um eine moralische Verurteilung. Die Haltung, mit dem Hinweis auf  das 5. Gebot, Mord ist Mord ist, natürlich völlig unhaltbar, solange man das Recht auf kollektive Selbstverteidigung (Krieg) rechtfertigt. Dass eine Mutter ihr Kind aus Liebe töte ist für mich grundsätzlich bibelkonform. Nur was heißt dann Liebe und welche Umstände führen dazu, Mord und Liebe für vereinbar zu halten.

Schwierig ist auch die Frage, ob beide Frauen in der gleichen Situation sind. Berta hat schon bei der Deportation ihr erstes Kind verloren. Es wurde ins Gas geworfen.

Auch finde ich das Verhalten der Ärztin Marca nicht einfach.

Hier nun eine Zusammenfassung der Situation:

 

Unter menschenunwürdigen Bedingungen mussten Ruth Elias( franz. Jüdin) und Berta (Jüdin aus Tschechien), der bereits ein Kind von den SS-Schergen genommen wurde, im KZ. Auschwitz ihr Kinder zu Welt bringen. Wie durch ein Wunder hatten beide verschiedene Selektionen überstanden, in denen ihr Schwangerschaft nicht entdeckt wurden. Wenige Wochen vor dem Ende ihrer Schwangerschaft, die bis dahin von den KZ-Mördern unentdeckt blieb, wurden sie von Auschwitz in ein Lager nach Hamburg verlegt wo sie schwere Aufräumarbeiten leisten mussten. Da ließ sich Schwangerschaft nicht mehr verheimlichen, wurden sich zurück nach Auschwitz verlegt. Dort kamen sie auf eine Krankenstation, die dem berüchtigten Lager Arzt Mengele unterstand (Wichtig ist zu wissen, dass seine Grausamkeiten unter den Häftlingen nur zu gut bekannt waren).

Ruth Elias das Kind mit Hilfe einer Hebamme auf die Welt brachte, die aber außer einer unsterilen Schere keine Hilfsmittel, nicht einmal warmes Wasser oder Windeln hatte.

Notdürftig wurde das Kind versorgt und hilfl- und mittelosen Mutter aufs Lager gelegt. Die Not von Mutter und Kind lassen sich kaum adäquat beschreiben. Es waren nicht nur die äußeren Umstände, sondern die psychische Belastungen: „Ich konnte meinem Kinde keinen Namen geben, es war mir schwer, es irgendwie zu benennen, denn jeder Name, welcher mir nur einfiel, erinnerte mich an jemanden aus meiner Familie. Ich gab es auf, und das Neugeborene hatte nur einen Namen: Mein Kind. Mein Kind, was wird aus uns werden? Wie werden wir enden? … Mein Kind, wie kann ich dir nur helfen? Wie kann ich dich von deinen Leiden befreien? Wie kann ich dich behalten? Geh nicht von mir! Verlaß mich nicht! Ich streichle dich ja, will deine Leiden auf mich nehmen, doch auch das vergönnt mir Mengele nicht. Leidest du sehr, mein Kind? Du bist doch noch viel zu klein, um das alles zu fühlen, zu begreifen. Ja, kann man denn so etwas überhaupt begreifen?“ (dito:186).

Das Kind schrie, aber an Stillen war nicht zu denken. „Wie jeden Tag, so erschien auch diesmal Mengele zur täglichen Visite und sah, daß ich entbunden hatte. Lange blickte er das Neugeborene an, und nach weiterer Überlegung rief er eine Ärztin(ebenfalls ein Gefangene) heran und gab den Auftrag, meine Brüste ganz fest zu bandagieren. In meiner Naivität dachte ich zunächst an nichts Böses, doch erschrak ich zutiefst, als ich hörte, daß dieses Kind nicht gestillt werden dürfe“ (:185). Der Grund: Mengele wollte herausfinden, wie lange ein Neugeborenes ohne Essen aushalten kann. Der kam „Sechs Tage, jeden Tag ein Besuch, jeden Tag dieselben höflichen Fragen, jeden Tag graute mir mehr vor seinen Besuchen.“ (dito:185). „Mein Kind, du lebst erst einige wenige Tage und mußt schon solche Qualen erleiden. Du kannst doch noch gar nicht einmal gesündigt haben, daß du schon so schwer bestraft wirst. Wie kann man dieser Qual nur ein Ende bereiten? Was kann ich als Mutter dafür tun? Habe ich überhaupt als Mutter das Recht, an ein gemeinsames Ende zu denken? Wie können wir beide es aber durchhalten? Wann ist schon endlich Schluß mit diesen Qualen? Hier Kind, nimm den Lutscher aus Brot, mit Kaffee oder Suppe getränkt, vielleicht lindert das deinen Hunger! Langsam hast du schon keine Kraft mehr, an diesem Lutscher zu ziehen

Heute ist schon der sechste Tag, und noch immer sehe ich keinen Ausweg aus dieser entsetzlichen Lage. Gott, bitte laß uns beide sterben. Wann werden wir endlich erlöst? Mein Kind, du bist schon aschgrau, ein so kleines, mit Haut überzogenes Skelett. Du kannst doch nicht einmal mehr wimmern. Und diese Liegewunden. Atmest du überhaupt noch?

Hier Mengele, untersuche mein Kind! Ergötz dich an seinem Anblick! Ist deine medizinische Neugier endlich befriedigt? Weißt du es endlich, wie lange ein Neugeborenes ohne Nahrung leben kann? Kinder sind zäh, doch dein Sadismus ist noch viel zäher! Du Teufel in Menschen-gestalt! Dich kann und werde ich nicht um Erlösung bitten! Aber vielleicht erhört mich doch endlich Gott?! Wir sind doch schon beide nicht mehr lebensfähig! Nimm uns zu Dir, bitte, bitte, lieber Gott!!!

Am sechsten Tag kündigte Mengele an: „»Morgen früh komme ich euch beide abholen. Sei um acht Uhr früh bereit!«“ (dito:187).

Bahnte sich so die von Gott erhoffte Erlösung an?

„Warum müssen wir noch einen vollen ganzen Tag diese Qualen aushalten? Nimm uns schon heute mit! Komm mein Kleines, wir werden die letzten Stunden ganz eng zusammen sein. Dein kleiner Körper ist schon ganz blau und wund, aber wir müssen beide bis morgen durchhalten. Ich habe keine Tränen mehr. Morgen gehen wir zusammen ins Gas, mein Kind. Morgen kommt uns Mengele holen. Dann wird endlich alles vorbei sein. Aber weißt du, mein Kind, ich wollte doch so gerne noch leben. Ich bin doch noch so jung, 22 Jahre bin ich alt, und nun muß ich sterben. … Atmest du noch, mein Kind? Ich muß weiter weinen – morgen gehe ich ins Gas. Aber ich will doch so gerne noch leben. … Nur noch wenige Stunden haben wir auf Mengele zu warten. Alles in mir bäumt sich auf. Ich will LEBEN! LEBEN! Bin ich wahnsinnig? Warum schreie ich?

Ich kann aber nicht anders. Ich muß schreien, morgen werde ich nicht mehr schreien können. Ich kann nicht beten, deshalb muß ich schreien. Ich habe nicht beten gelernt, gibt es überhaupt in dieser Lage Gebete? Ich bin schon halb wahnsinnig. Ich will LEBEN! LEBEN! Wer hilft mir nur?“ (dito:188)

Durch die Schreie nach ´Leben` wird eine (Zahn)Ärztin (Marca), ebenfalls ein Häftling, auf sie aufmerksam. Sie hörte sich Ruths Geschichte an und versprach Hilfe. Die brachte sie in Form einer Morphium Spritze: „… spritz das deinem Kind ein! … »Was ist in dieser Spritze?« fragte ich. »Morphium, das wird das Kind töten«, sagte Maca mit einer Selbstverständlichkeit, welche einen Schauer bei mir auslöste. »Aber ich kann doch nicht die Mörderin meines eigenen Kindes sein!« schrie ich Maca an, »gib du ihr doch die Spritze!«

Maca begann zu reden. Eine Engelsstimme sprach auf mich ein, redete, redete.

»Ruth, du bist jung. Du mußt leben. Schau dir dein Kind bloß an. Es ist nicht lebensfähig. In einigen Stunden wird es sowieso sterben. Es muß aber sterben, noch bevor Mengele euch holen kommt. Wenn das Kind dann noch lebt, nimmt er euch beide mit. Du mußt leben, du bist jung. Ich habe den Hippokrates-Eid geleistet und muß Menschenleben retten. Ich muß dich retten. Und ich darf nicht töten. Du mußt es tun, um dich zu retten. Dein Kind muß ja sterben, aber du mußt leben. Du mußt es tun, um dich zu retten. Bitte gib schnell die Spritze deinem Kind, tue es, tue es.«“ (dito:189).

Nach weitere Diskussion gab Ruth den Widerstand auf: „Ich beging die Tat. Ja, ich tötete mein eigenes Kind. Ja, Herr Dr. Mengele, sie haben mich zur Kindesmörderin gemacht“. Als das Kind seinen letzten Atemzug gemacht hat gehen ihr die Gedanken durch den Kopf: „Vielleicht bist du endlich von den Qualen deines so kurzen Lebens befreit? Hast du sehr gelitten? Mein Kind, nun ist alles vorbei. Du wirst nicht mehr leiden müssen. Du bist schon davon befreit. Warum hat Maca [die Ärztin] nicht auch für mich eine Spritze Morphium gebracht? Ich will mit dir gehen. Warum sagt Maca, daß ich leben muß? Wie werde ich mit dieser Last leben können? Ich will nicht leben. Will ich leben? Nein, ich will nicht mehr leben.“ (dito:190).  … Mir war ganz egal, was um mich herum geschah. Ich habe es nur Berta und Zenka, welche felsenfest zu mir stan-den, zu verdanken, daß ganz langsam mein Lebenswille zurückkehrte. Berta erreichte dies dadurch, daß sie mich immer wieder beschwor, daß sie mich brauchen wird, da ja auch sie die Entbindung erwartete, und daß ich ihr helfen müsse, so wie sie mir geholfen hatte. Daß auch sie dasselbe wie ich wird erleiden müssen. Daß wir niemanden außer uns selbst haben. Daß wir zueinander stehen müssen und einander helfen müssen.

Maca war auch da, als Berta ihre Wehen bekam, und Maca und ich beschlossen, Berta alle Qualen, welche ich hatte erleiden müssen, zu ersparen. Maca besorgte … das Morphium für Berta und stahl wieder eine Injektionsspritze. Unter denselben Umständen wie ich überstand Berta die Entbindung. Es war wieder ein Junge, doch sie bekam diesen gar nicht zu Gesicht, denn er starb einige Stunden nach seiner Geburt durch die Spritze.

Als Mengele zur Visite kam, wurde ihm gemeldet, daß Berta eine Totgeburt gehabt habe. So konnte diesmal Mengeles medizinisch wissenschaftlicher Wissensdrang über die Lebensfähigkeit eines Neugeborenen und über die Lebensverkürzung durch Aushungern nicht befriedigt werden.

 

 

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Mai 19

Hallo zusammen,

das war die Frage in einem anderen Thread und ich möchte sie gerne aufgreifen, um es allgemein an alle zu fragen.

Ich habe keine Bibelstelle im Sinn, die das so sagt und ich persönlich denke das nicht.

Ich glaube, dass das eine persönliche Entscheidung ist, die man trifft. Es gibt zwar Bibelstellen, die die Gnade der Erlösung von Sünde, das Wollen und das Vollbringen Gott zuschreiben- aber nicht den Glauben. Oder?

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Mai 07

Das Fest des Heiligen Geistes steht vor der Tür und es belustigt mich immer wieder, wie ratlos selbst die Kirchenpredigten manchmal im Pfingstgottesdienst zu diesem Thema sind. Ich habe diesbezüglich noch keine gehört, die mich wirklich dazu „informiert“ hat…alles nur so ein grosses wabawaba …nichts genaues weiss man nicht und er weht eh wo er will und sonst kann man auch nicht viel dazu sagen.

Dabei ist er meines Erachtens nach der grosse Dreh- und Angelpunkt, um die Welt anders wahrzunehmen…ohne Christus kein Heiliger Geist, ohne Heiligen Geist keine Wiedergeburt und ohne Wiedergeburt kein Reich Gottes.

Wieso schreib ich das hier? Das weiss ich auch nicht so recht…vermutlich weil es mich innerlich dazu drängt und ich mich mit euch abgleichen will. Deswegen sag ich jetzt einfach mal was ich so denke und warte auf eure Gedanken dazu.

Ich bin mir immer noch nicht sicher,  ob das eine einmalige Geschichte ist (mit dem HG einmalig überschüttet) oder eine durchgehend konstante Weiterentwicklung…also eher „tröpfchenweise“…

Das ist das eine.

Und das andere ist, dass man da ja überhaupt gar nichts selbst dazu tun kann - ausser wollen und warten (und darum bitten; aber das verstehe ich unter wollen). Das finde ich ausgesprochen aufregend…fast wie früher das Warten auf Weihnachtsgeschenke.

Und ihr? Was denkt ihr darüber?

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Apr. 25

Hallo,

ich überlege mir schon länger, ob Christen ihr Leben vielleicht zu sehr auf das „Danach“ ausrichten als auf das „Jetzt“. Also ob Christen das Leben so leben, als wäre es nur wichtig, in den Himmel zu kommen und als müsse man das Jetzt eben solange in Kauf nehmen, bis man da ist.

Das ist mir nicht selbst aufgefallen, sondern war ein Vorwurf oder eine Feststellung meines Sohnes. 

Seht ihr das auch so?

Die Behauptung an sich ist ja nicht weit hergeholt, es finden sich genügend Stellen dazu in der Bibel. Aber leben wir tatsächlich so? Und wenn ja, gehört das so? Oder ist das eine Falle, in die wir treten und wir verpassen das eigentliche Ziel, nämlich zu leben? 

Nachdenkliche Grüsse, mit der Bitte um Mithilfe beim Denken…

Stern

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Apr. 25

Hallo, 

Seit einiger Zeit stecke ich tief in einer Glaubenskrise. Als christlich erzogene Frau bin ich mein ganzes Leben lang Christin gewesen, mal mehr, mal weniger intensiv. 

Vor einigen Jahren habe ich meinen Glauben neu entdeckt und mich bewusst für Jesus entschieden. 

Jetzt rutsche ich allerdings in ein gewisses Leistungsdenken ab. Ich habe seit Wochen das Gefühl, dass ich tun muss, um in den Himmel zu kommen. Jeden Tag, vor allem abends kommen mir diese Gedanken: Du wirst niemals mit Jesus in der Ewigkeit sein. 

Ich zwinge mich dazu, jeden Tag Bibel zu lesen, da die Freude am Lesen nicht von selbst kommt. Ich bin zunehmend unglücklicher in meiner Situation. Die Liebe, von der alle sprechen, fühle ich nicht und obwohl ich über den Tag mit Gott spreche, als stünde er neben mir, fühle ich mich fern. 

Ich habe immer das Gefühl, dass ich Dinge machen muss und dass ich meinen Lebensstil ändern muss und ich versuch es und falle noch tiefer. 

Ich weiß, dass mein Verhalten etwas übertrieben ist, jedoch komme ich nicht aus dieser Spirale heraus. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass allein Glaube ausreicht. Und dann kommt wieder die Frage auf: Wie sieht denn dann Glaube aus? 

Ist Glaube genug? Und wie lebe ich so, dass ich am Ende im Himmel bin?

Denn ich möchte gerne mit Jesus im Himmel sein und keine Angst mehr vor seiner Wiederkunft haben. 

Vielen Dank und Liebe Grüße! 

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Apr. 17

Hallo an alle

Ich habe eine Sünde begangen bei der ich befürchtet habe Gott wäre deshalb immer noch zornig auf mich und deshalb habe ich mir vorgenommen an Karfreitag und Karsamstag darüber zu fasten (außer Wasser und Medikamente nichts zu mir nehmen) und Gott zu bitten das er mir vergibt.

Ich begann dann also am Karfreitag zu fasten und ging am Nachmittag in die Karfreitagsliturgie. Dort ist mir dann bewusst geworden, was ich eigentlich schon hätte wissen müssen: Dass ich nicht leiden muss sondern, dass Jesus für mich gelitten hat. Dass er für meine Sünden starb, es vollbracht hat und ich nichts durch meine eigenen Anstrengungen hinzu tun kann, auch nicht zu fasten. Ich beschloss also nicht weiter zu fasten und ging nach der Kirche direkt in einen Burgerimbiss.

Jetzt habe ich jedoch ein schlechtes Gewissen weil ich mir vorgenommen habe zu Fasten und das Fasten gebrochen habe und das kommt mir so vor als hätte ich Gott etwas versprochen, dass ich nicht gehalten habe. Ich bin deshalb am überlegen das Fasten nachzuholen. Gleichzeitig habe ich jedoch Angst dass wenn ich das Fasten nachhole ich Gott wieder signalisiere, dass ich mich aus eigener Kraft erlösen möchte und dadurch aus der Gnade falle.

Ich weiß auch nicht wie lange ich fasten soll. Ich dachte mir eineinhalb Tage langt weil ich ja einen halben Tag schon gefastet habe aber zwei Tage zu fasten ist viel schwieriger als eineinhalb Tage und wenn ich das Fasten nachhole dann sollte es vielleicht genauso schwierig sein wie ich mir ursprünglich vorgenommen habe.

Was denkt ihr, sollte ich das Fasten nachholen und wenn ja wie lange?

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Apr. 08

Guten Morgen,

dass Jesus vor knapp 2000 Jahren heute gestorben ist hat für uns alle vielleicht eine unterschiedliche Bedeutung.

Ich zB verbinde damit die grosse Liebe, die Jesus für uns hat. „Keiner hat grössere Liebe, als der, der sein Leben lässt für seine Freunde.“ Das ist für mich die Krone…der Gipfel…mehr geht nicht…da ist das Maß der Liebe voll.

Leider ist diese Botschaft für viele nicht erfassbar, sondern wird als „Torheit“ abgestempelt.

Aber eine grössere Liebe ist nicht vorstellbar.

Darüber denke ich gerne nach und spüre das nach…

Und ihr? Was bedeutet euch der Karfreitag?

Vorösterliche Grüße 

 ⭐️👋🏻🖖

9
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Apr. 04


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