Authentisch Christs...
 
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Authentisch Christsein

Der beste Ort, einfach mal Christ zu sein. So, wie man halt ist.
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Bitten und Nehmen (4 betrachter)

In Anlehnung an 

„bittet um was ihr wollt, und es wird euch gegeben“

und im Kontrast oder komplementär dazu

“keiner kann sich etwas nehmen, es sei denn es ist ihm vom Himmel her gegeben“

Ich weiss nicht, ob es sich dabei um verschiedene Adressaten handelt. Aber einfach mal so als Aussagen nebeneinander scheinen sie sich -mal wieder- zu widersprechen.

Wenn ich bitten kann, um was ich will und es wird mir gegeben, dann liegt die Betonung auf dem Bitten für ein gewünschtes Ergebnis.

Beim anderen Vers liegt der Fokus auf dem Himmel, so dass man nur bekommt, was dort eh schon beschlossene Sache ist.

Mal abgesehen davon, dass die erste Formulierung sehr erstaunlich ist, ist sie ja ein scheinbarer Widerspruch zur zweiten Formulierung.

Wie integriert ihr das?

 

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Vor 6 Minuten

Es gibt ja gerade einen Thread hier, in dem es darum geht ob die Welt jetzt besser oder schlechter ist als früher... und ja, es gibt natürlich einige Entwicklungen, die besorgniserregend sind, Stichtwort: Klimawandel und KI. Und Atombomben, die gibt es nun auch schon ein Weile...

Aber ich frage mich: Neigen Christen - in Erwartung der Apokalyse, der Endzeit, was auch immer - dazu, alles möglichst negativ zu sehen, weil alles auf etwas Finsteres hinausläuft, weil eh das Ende kommt, weil alles ganz furchtbar schlecht werden wird, weil alles zwangsläufig auf finstere Ränke hinausläuft... oder können Christen auch positive Entwicklungen sehen, weil es auch Dinge in der Welt gibt, die gut laufen, weil es vielleicht auch die ein oder andere Entwicklung in die richtige Richtung gibt, weil wir sensibler werden, aufmerksamer, weil wir auch Menschen ausserhalb unserer eigenen Kultur wahrnehmen, weil wir Dinge anstoßen, über unseren Tellerrand schauen, uns kümmern, Meinungen haben, Wahlentscheidungen treffen und vielleicht auch hier und da etwas ändern...?

Konkret gefragt: Ist das Christentum nun darauf ausgelegt, das Schlimmste und die Endzeit zu erwarten... oder die Welt im Positiven zu verändern...?

Wie seht ihr das?

Ich sehe hier jedenfalls immer wieder sehr negative Aspekte... 

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Vor 20 Stunden

Guten Morgen,

ich meine das so in einem Thread die letzten Tage gelesen zu haben, weiss aber nicht mehr von wem. Arcangel vielleicht?

Auf jeden Fall eine bearbeitungswürdige Frage, zu der ich selbst nicht viel beitragen kann, zumindest habe ich keine Idee, wieso das so da beschrieben wurde.

Ihr vielleicht?

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Vor 1 Tag

Guten Morgen,☀️😃

in Anlehnung an Joh 1,3

Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist

(man kann auch statt gemacht „geworden“ einsetzen steht in einer Fussnote)

 

frage ich mal ganz offen in die Runde:

ist es dann nicht so, dass wir jede Trennung  im Geiste aufheben können? Ist es dann nicht völlig egal ob wir einen Atheisten, einen radikalen Islamisten, einen Satanisten, einen Franziskaner, eine Marienschwester, einen Esoteriker, Donald Trump (oder wahlweise Putin), Hitler- wenn er noch vor uns stehen könnte, unseren Nachbarn oder wen auch immer vor uns haben?

Steht da nicht immer Christus vor uns?

(das ist sicher kein neuer Gedanke, das ist mir klar, aber er macht doch jede Unterscheidung völlig obsolet, wenn wir eh alle in Christus sind - auch wenn uns das nicht bewusst ist)

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Vor 2 Tagen

Hallo zusammen,

mich beschäftigt seit längeren Davids Geschichte. 
Wie konnte ihm das passieren wo er doch mit Gott soviel Großes erlebt hatte.

Wie konnte so eine große innere Leere entstehen in ihm? Den Blick auf Gott verlieren auf dem Zenit seines Daseins?

Ist es so einfach zu erklären wie, „Weltmeister werden ist einfacher als Weltmeister zu bleiben“ ?

Wie schafft man den Blick auf Jesus nicht zu verlieren wenn man alles mit ihm erreicht hat. Wie geht ihr damit um wenn die innere Leere einen packt?

Gott füllt nicht automatisch diese Leere,
aber warum kann die Leere so einfach einen überwältigen und schlimme Dinge anrichten? 

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Vor 4 Tagen

Ich hab grad ne ziemlich große Krise im Glauben. Es gab ein Thema für das ich soo oft gebetet habe und trotzdem hat Gott mir diesen Wunsch nicht erfüllt. Was mich gerade in eine große Krise bringt, aus der ich schnell wieder raus möchte. Kennt ihr das auch? Diese Zweifel an Gott und das Gefühl, dass Gott nichts so macht wie man sich es erbetet? Und habt ihr Tipps um aus solch einer Krise raus zu kommen?

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Sep. 18

Ich verfolge häufiger Diskussionen zwischen verschiedenen Christen. Bei Youtube findet man viele Debatten. Irgendwann kommt immer die Autoritätsfrage. Die Fraktion Sola Scriptura sagt zu den klassischen "Kirchen Anhängern": Woher weißt Du, was die Kirche ist? Umgekehrt erheben die "Kirchen Anhänger" (verzeiht mir die plumpen Formulierungen): Woher kommt denn Deine Bibel?

Eigentlich drehen sich beide im Kreis:

Woher weißt Du, dass das Wort Gottes glaubhaft ist -> weil es aus der Kirche stammt und die Kirche vom Heiligen Geist beseelt ist -> und woher weißt Du, dass die Kirche vom Heiligen Geist beseelt ist -> aus der Bibel

Alternativ 

-> und woher weißt Du, dass die Kirche vom Heiligen Geist beseelt ist -> aus der kirchlichen Verkündigung im Gottesdienst -> und woraus wurde gelesen? -> aus der Bibel

Verschriftlichte Traditionen in der Bibel und die ursprünglichen Gemeinden mit ihren Diskussionen über ihren Glauben hängen so eng zusammen, dass man sie nicht trennen kann. Geschichte ist verzahnt.

Wir können nicht bei Sola Scriptura einsteigen ohne zu ignorieren, dass die Kirche die Schrift hervorgebracht hat.

Wir können allerdings auch nicht bei der Kirche einsteigen, ohne zu ignorieren, dass wir von der Beseeltheit durch den Heiligen Geist aus der Bibel wissen.

Was bleibt ? 

Im Grunde nur die persönliche Gewissheit, dass das, was in der Schrift durch Menschen bezeugt wird, glaubhaft ist. Wir kommen immer beim subjektiven Moment an.

Und deshalb "authentisches Christsein".

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161
Sep. 15

Guten Morgen,

die Frage richtet sich an Christen, die mit einer römisch-katholischen Gemeinde verbunden sind.

Nutzt Ihr den Katechismus? Ist er für Euch hilfreich oder eher nicht? Wie seht Ihr den Aufbau, könnte er anders strukturiert sein? Was fehlt Euch?

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2,525
Sep. 13

Hallo @lle, 

ich bekomme mal wieder etwas nicht zusammengebacken:

Jesus Aussagen

“wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich“ 

und

“ich bin gekommen damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“

sind für mich diametral und ein „entweder oder“ und nicht ein „beides“.

Wenn ich mich selbst verleugne, erscheint mir mein Leben schwer und vor allem leer - logisch, denn ich komm darin ja nicht mehr vor.

Eine möglich Auflösung bietet sich an in der Trennung der Angesprochenen:

Sind in der ersten Aussage einfach nur und ausschließlich diejenigen gemeint, die ihr Leben dann tatsächlich ganz in den Dienst der Verkündung stellen? Dann sind sie ja quasi mit was anderem gefüllt, mit dem Dienst an Jesu Stelle. Und mit der zweiten Stelle wäre dann quasi die breite Masse gemeint, die das Evangelium hört.

Wie geht es euch mit diesem scheinbaren Widerspruch? Ist es für euch überhaupt einer?

Liebe Grüße, ⭐️

 

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270
Sep. 13

Mir liegt das Thema "toxische Posititivität" in christlichen Kontexten aktuell - bzw. eigentlich schon länger - auf dem Herzen bzw. schwer auf dem Gemüt..

Ich meine damit, dass vonseiten bestimmter Christen (Prediger, Influencerinnen, Lobpreismusiker) so getan wird, als sei im christlichen Leben alles "happy clappy" und man gehe nach der Bekehrung nur von einem Hoch zum anderen. Man solle zudem nur "positiv" reden und darf nichts kritisieren. Häufig steckt ein Wohlstandsevangelium dahinter, auch wenn dies nicht unbedingt explizit so gesagt wird.

Irgendwie ist diese Kritik an solchen Phänomen in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum noch nichts ganz angekommen und wenn, dann wird sie von progressiven Christen oder Nicht-Christen geäußert. Ich äußere diese Kritik aber ausdrücklich aus theologisch konservativer Perspektive.

Insbesondere Kritik an lautem ultra-modernem triumphalistischen Lobpreis liest man im englischsprachigen Raum vermehrt von theologisch Konservativer Seite, in Deutschland nehme ich davon aber nur wenig wahr.

(Womöglich hängt dies damit zusammen, dass in der DACH-Region im frommen Lager neocharismatische Kirchen wie ICF noch sehr dominant sind, währenddessen solche Kirchen in den USA den Hype schon hinter sich haben und dort ein verstärktes Interesse an historisch-traditionellen Glaubensformen vorzufinden ist.)

Mir geht es übrigens überhaupt nicht darum, dass der moderne Lobpreis zu emotional ist. Mir geht es darum, dass dieser sehr einseitig aufpeitschend aufs "High"-sein fokussiert ist und andere Emotionen wie Seufzen, Klagen etc. überhaupt nicht vorkommen. Ganz anders sind da die Psalmen, die zu einem Drittel aus Klagepsalmen bestehen oder beispielsweise Litaneien oder alte Kirchenlieder/Glaubenslieder...

Obwohl sich solcher Lobpreis "authentisch" schimpft, ist er es eben gerade nicht, wenn er alles "negative" einfach ausklammert...

113
887
Sep. 12

Das klingt jetzt nach Theologie, soll es aber gar nicht so sehr.

Mir geht es darum, wenn wir mit Menschen diskutieren, die Atheisten sind oder einer anderen Weltanschauungen angehören, die den dreifaltigen Gott leugnen.

Merkt Ihr manchmal in solchen Diskussionen, wie sich die Vorstellung zwischen Person und Wesen verschiebt? Da wird eine Vorstellung über Gott geäußert und Ihr merkt, dass das eigentlich die jeweilige göttliche Person betrifft ? Wo eine Art tritheistische Vorstellung (3 Götter) vorhanden ist?

Würde mich mal interessieren.

21
167
Sep. 01

Vielleicht kennt Ihr diesen Karten- oder Kalender-Spruch ... der so als allgemein-gehaltene Ermutigung, mit nem Schmunzeln verbunden, kursiert. Die Botschaft: Du kannst stolpern, hinfallen, stürzen - aber das Leben geht weiter, lass Dich nicht entmutigen, steh auf, finde Deine Kraft und Deinen Stolz wieder ... und setze Deinen Weg fort.

Heute kam mir in den Sinn, diesen Spruch auch geistlich zu verstehen und zu deuten.

Wie an anderer Stelle schon mal diskutiert, ist es meiner Meinung nach eine Erfahrung, dass auch ernsthafte und hingegebene Christen u.U. ein Leben lang bestimmte "Sünden", Gebundenheiten & Süchte nicht dauerhaft loswerden, ein Leben lang damit ringen, Abstürze und Verfehlungen erleben, es nicht hinkriegen (bzw. nicht erleben, dass Gott "es hinkriegt"), dauerhaft "sieghaft" und "überwindend" mit etwas "fertig" zu werden.

Dass die Sünde "keine Macht mehr über uns" hat (Römer 6,14) kann ich also nicht so verstehen, dass es für uns Christen kein Stolpern, Hinfallen & Stürzen mehr gibt, sondern so, dass alle bleibenden schwachen Momente, Sünden & Verfehlungen NICHT MEHR und NIE MEHR die Macht haben, uns von Gott (dauerhaft und grund-sätzlich) zu trennen - weder zeitlich, irdisch, jetzt & hier, noch im Blick auf die Seligkeit, die ihren Grund und ihr Fundament ALLEIN IN CHRISTUS hat, 1.Kor 3,11, ein Vers aus dem gestrigen Predigt- und Perikopentext.

Wir verlieren die Krone des Heils nicht, die uns Gott aufgesetzt hat. Und der uns geboten hat, 7x70 mal zu vergeben, wird uns bis zum letzten Atemzug auf unser Bitten hin vergeben - so dass jedes erneute Fallen, Stürzen & Versagen auf einem Grund & Boden geschieht, auf dem wir weder zerschellen noch in dem wir "bodenlos" versinken.

Wer immer diesen Gedanken gerade braucht - hier ist er. 🙂

L'Chaim

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22
Aug. 24


Guten Tag,

Undzwar ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass wenn ich anfange die Bibel zu lesen dann fühle ich mich einige zeit oder Tage später Mental geschwächt. Mir hat ein praktizierender Christ gesagt das wären feundliche Angriffe des Teufels. Weil wenn ich die Bibel nicht lese ist alles normal aver sobald ich in Gottes Wort lese geht es mir psyschich nicht gut. 

Was ich eigentlich Fragen wollte ist wenn mab Gott näher kommen möchte durch Bibel lesen. Wieso geht es mir wirklich nicht so gut danach und wie unterscheide ich das böse und jesus weil ich mal gelesen habe dass selvst der Teufel sich als Engel des Lichts verkleiden kann. Ich bin dann verwirrt und würde mich um hilfe freuen.

Gruß Gabriel

 

 

 

 

24
226
Aug. 22

 

....mE nötiger denn je;

 

Liebe Geschwister, 🙂 

 

Psalm 16,11:

Du wirst mir den Weg des Lebens zeigen; vor deinem Angesicht sind Freuden in Fülle, liebliches Wesen zu deiner Rechten ewiglich!

In der Hoffnung, immer das passende Herz zu erreichen ❤️ 

 

1. Thess.5,11 - (wobei "hier" die Erbauung im Vordergrund steht)

11 Darum ermahnt einander und erbaut einer den anderen, wie ihr es auch tut! 

 

Sehr gerne darf sich hier jeder beteiligen und ein Licht für andere sein.. (ich hab halt mal den Anfang gemacht) 🤗 

 

Gesegnete und von Herzen kommende Grüße an - unter Mangel leidende - Geschwister.

 

Su

 

 

 

18
389
Aug. 22

Wenn jemand an einer Eucharistie teilgenommen hat und öffentlich sagt, dass der dabei eine mystische Erfahrung hatte und nicht wusste, ob das gut war. Und falls die Katholiken Recht haben und dass der eucharistische Jesus war, hat der dann gegen ihn gelästert? Und wenn sich jemand öfter fragt, ob was er mystisch erfahren hat, vom heiligen Geist war oder nicht und den Gedanken hat, dass etwas, dass er mystisch erfahren hat vom Teufel war oder das zeitweise glaubt, obwohl es vom heiligen Geist war, ist das dann die unverzeihliche Sünde? Und falls nein, warum nicht? Kann mir jemand die unverzeihliche Sünde erklären?

50
1,318
Aug. 18

Hallo zusammen,

ich habe mich gestern angemeldet und möchte von einem schönen Erlebnis berichten, das fast 30 Jahre zurückliegt und mich immer noch trägt. 

Nach einer schweren Zeit, öffnete sich beim Lesen einer liebenden Güte Meditation im Brustraumbereich eine "Energie" reiner Liebe. So würde ich es beschreiben ...

Ich war sehr klar im Kopf und konnte alles und jeden in diesen Liebesstrom packen. Das Ereignis dauerte fast eine Stunde, bevor sich der Liebestrichter wieder schloss. Ich war im siebten Himmel. 

Das war 1998. Bis letztes Jahr war ich noch berufstätig. Unsere Kinder sind aus dem Haus (respektive Wohnung 😉) und nun darf ich mich verstärkt den ganzheitlichen Themen zuwenden.

Ja, ich denke, ich glaube, ich fühle, dass das spirituelle Herz ❤️ genauso real ist, wie unser anatomisches Herz. 

Es ❤️ trägt den Blick nach oben und kreiert WinWin-Situationen. Und die benötigten wir, an allen Ecken und Enden. 

Die Liebe, die kein Gegenteil kennt. Von ihr wollte ich euch berichten. 

Einen schönen S😊nntag.

Herzliche Grüße 🙋🏻‍♂️🍀😄

 

39
274
Aug. 17

Einen wunderschönen guten Morgen an alle am vermutlich letzten heissen Tag in diesem Sommer,

eigentlich ist das doch mit Gott ganz einfach, oder?

Es gibt Gott und sein Reich und es gibt den „Widersacher, Ankläger, Feind“/Satan kurz gesagt (danke an Arcangel an dieser Stelle für die Erinnerung an die Wortherkunft)…und man positioniert sich entweder in Gottes Reich (Jesus hat allen dazu die Möglichkeit eröffnet) oder man bleibt ausserhalb, weil man

-nicht an Gott glaubt

-zwar an ihn glaubt, aber ihn hasst (ist mir auch schon passiert)

-eben zur Fraktion der Ankläger gehört, die in Opposition zu Gott stehen (ich sehe Anklage hier in Bezug auf Gott nicht in Bezug auf uns Menschen vor Gott)

-?
Was könnte hier noch stehen?

Und sehr ihr das auch so?

117
250
Aug. 17

Ich beschäftige mit seit einiger Zeit mit der Theodizee. Dort kommt es unter anderem zu dem Vorwurf, dass Gott in Auschwitz nicht anwesend war und die Glaubenden, vor allem jüdische aber auch andere, wie z.B. die Zeugen Jehovas, quasi in Stich gelassen habe. Diese wird vor allem daran festgemacht, dass Gott die sadistischen Methoden der Capos und NS-Schergen zugelassen und sein ´Kinder` nicht geschützt habe. 

Ich habe begonnen, Berichte Überlebender zu lesen um festzustellen, ob Gott nicht doch anwesend war, aber in einer anderen, individuellen Weise. Und es gibt von einigen die Aussagen, dass gerade unter den Bedingungen des KZ die Anwesenheit Gottes durchaus gespürt und erlebt haben. Z.B. in den solidarische Verhalten von Mitgefangenen oder aber auch in unverhofften Zufällen sowie unerwarteten (relativ) positiven Verhalten von Capos oder SS-Leuten.

Meine Frage: kennt jemand von Euch Quellen, aus die authentische über das Lagerleben berichten. Authtentisch meint, die nicht nur die äußeren Abläufe schildern, sonder von dem was sie im Inneren bewegt hat.

Für Hinweise bin ich dankbar.

21
118
Aug. 15

Ich poste es mal hier in der Rubrik "Authentisch Christsein" ... 

Seit Langem beschäftigt mich - im Blick auf den Glauben, aber auch im Blick auf unser Menschsein und auf unser menschliches Miteinander grundsätzlich - die Frage nach dem "Wollen" und dem "Können".

...

"Ich kann das nicht!, sagt Jemand --- und hört: "Du willst es ja gar nicht! Und Du könntest, wenn Du wolltest!"

"Ich will es nicht!", sagt eine Stimme --- und die Antwort? "Aber Du könntest es  ... und dann würdest Du etwas Wunderbares/Gutes erfahren!"

"Ich will es so sehr! ... Aber ich kann es einfach nicht!", sagt Jemand --- und tatsächlich und ehrlich gelingt es ihm/ihr nicht.

...

Hinter diesem Widerstreit von (Nicht-) Wollen & Können stecken wohl viele Fragen:

Wie groß oder oder wie gering sind unsere Kompetenzen und unsere Grenzen? Wie selbst-bestimmt sind wir tatsächlich (nicht)? Wie sehr oder wie wenig sind wir "Herr/Frau im eigenen Haus" oder werden durch sovieles (auch unbewusst) gesteuert und gelenkt (wie Freud & Co es ja thematisiert haben)? 

...

Philipper 2,13 heißt es ja: "Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen." --- Und jedesmal denke ich: Mag sein, hier und da, aber faktisch und allgemeingültig kann es als Ansage nicht verstanden werden. Denn es ist wohl viel komplizierter mit dem Wollen und Vollbringen (Können) in unserem Menschsein und auch in unserem Glauben.

"Herr, schenk mir das Wollen & Vollbringen!" ... ? ... Das setzt ja schon ein eigenes Wollen voraus, oder? 😉 

Was meint Ihr?

L'Chaim

288
2,173
Aug. 14

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Denken. Dabei sind einige Fragen aufgelaufen. Woher kommen Gedanken? Sind sie ein biochemischer Prozess meines Gehirns oder steckt da mehr dahinter? Sind alle meine Gedanken, die ich denke von mir oder gibt es da Externen Input? Wie beobachte ich meine Gedanken? Wie beeinflusse ich Meine Gedanken? 

Ein deterministischer naturalistischer Ansatz führt in dieser Frage zwangsläufig dazu das wir schuldunfähig sind, und das ein Gott, der uns für unser Verhalten zur Rechenschaft zieht, ein herzloser Tyrann ist, der diese Welt zum Scheitern verurteilt geschaffen hat. 

Selbstredend das dies nicht meine Ansicht ist. Diese Sicht möchte deshalb aus dieser Diskussion ausblenden, da diese Konversation für nicht im Geringsten als gewinnbringend erachte. 

Ich bin eher an der Diskussion über das antike Verständnis, welches auch heute noch die orthodoxe Theologie, Liturgie und monastische Praxis prägt. 

Grob zusammengefasst, ist unser Hirn ein Sinnesorgan, welches Gedanken "empfängt", das, was das 'ich' ausmacht, ist dabei nicht die Summe der Gedanken, sondern etwas, dass auf diese Gedanken reagiert. Dies Spiegelt sich im antiken Konzept des Daimon wieder welcher Inspiration und Wissen gibt. Dieser Gedanken ist mir erst vor Kurzen in dem Film Die Poesie des Unendlichen (Originaltitel: The Man Who Knew Infinity) begegnet dort macht Srinivasa Ramanujan einige bemerkenswerte Aussagen:

S. Ramanujan: Don't you see? An equation has no meaning to me... unless it expresses a thought of God. 

S. Ramanujan: You wanted to know how I get my ideas. God speaks to me. They appear in my thoughts, sometimes I wake up with them. 

S. Ramanujan: Verstehst du denn nicht? Eine Gleichung hat für mich keine Bedeutung … es sei denn, sie drückt einen Gedanken Gottes aus.

S. Ramanujan: Du wolltest wissen, wie ich auf meine Ideen komme. Gott spricht zu mir. Sie tauchen in meinen Gedanken auf, manchmal wache ich mit ihnen auf.

Aussagen die sein atheistischer Mentor natürlich nicht akzeptieren kann. (Der Film beruht auf einer wahren Geschichte und ist durchaus sehenswert) 

Aber zurück zum Denken, unser Verstand ist demnach empfänglich für Wissen, welches von Göttern kommt. Gedanken sind demnach etwas das wir beobachten akzeptieren oder verwerfen können. Dieses antike Verständnis liegt wohl auch vor, wenn Paulus sowas hier schreibt. 

2.Kor 10,4-5 Die Waffen, die wir bei unserem Feldzug einsetzen, sind nicht irdisch, aber sie haben durch Gott die Macht, Festungen zu schleifen; mit ihnen reißen wir alle hohen Gedankengebäude nieder, die sich gegen die Erkenntnis Gottes auftürmen. Wir nehmen alles Denken gefangen, sodass es Christus gehorcht;

In der orthodoxen Theologie gibt es das Konzept, das ein Gläubiger nicht den Gedanken ausgeliefert ist, sondern das jeder lernen kann Gedanken bei Seite zu legen, und anderen Gedanken Raum zu geben. Eben weil Gedanken wahrgenommen werden und nicht (zwingend) teil der eigenen Persönlichkeit sind. Dabei wird der Gläubige ermutigt seine eigenen Gedanken zu beobachten und zu beurteilen. Etwas was ja auch in anderen Religionen praktiziert wird. Die Kulmination dieses theologischen Gedanken findet sich im Jesusgebet wieder, welches dann in den Hesychasmus mündet. Es ist die meditative Fokussierung der Gedanken und das Füllen der einzelnen Wörter mit den Herzensanliegen. 

Herr Jesus Christus, erbarme dich unser
Herr Jesus Christus, erbarme dich seiner
Herr Jesus Christus, erbarme dich ihrer
Herr Jesus Christus, erbarme dich meiner

Mit einem Atemzug zwischen jedem Wort. Ich mag daran das es sowohl Führgebet, Meditation als auch persönliche Begegnung mit dem Herrn in einem ist. Wie man die Pronomen füllt oder welche man Verwendet ist jedem selber überlassen.  

Aber dies ist nur ein Beispiel dafür wie aus diesem antiken Verständnis eine Glaubenspraxis wurde. 

Zum Schluss noch ein Zitat, dem ich begegnet bin. 

Gedanken können das Problem des Denkens nicht lösen, da sie der Ursache des Problems sind. 

Die eigenen Gedanken beobachten und gefangen nehmen. Oder wie ein Philosoph schrieb.

Lass dich nicht von denen Gedanken verarschen. 

Habt ihr euch damit schon mal beschäftigt? Was praktiziert ihr? 

35
118
Aug. 14

Hallo,

ich frage mich immer wieder wie ich an Gott glauben kann ohne ihn wirklich zu kennen. Es wird soviel erzählt und gepredigt, und es steht soviel in der Bibel wo rein aus meiner Lebenserfahrung keinen Sinn ergibt und einfach auch nicht stimmen zu scheint.

Das folgende sind einfach meine Einschätzungen, vielleicht ein bisschen Grob formuliert, aber es bedrückt mich schon.

Es wäre schön, wenn mir jemand ein paar Antworten, oder Gedankenanstöße hat (gerne auch nur zu einem Punkt)

Vielen Dank

1. Gott hat einen Guten Plan für mein Leben.

Das hört man ja immer wieder und ich habe auch lange Zeit fest darauf vertraut. Aber schaut man sich die Welt an scheint es unmöglich dass es für jeden Menschen einen Plan gibt, geschweige denn einen guten. Menschen werden geboren und leiden Jahrelang bis sie dann durch Hunger, Gewalt, o.ä. qualvoll sterben. Diese Menschen haben keine Chance jemals am Leben teilzunehmen. Das ist einfach Faktisch nicht GUT, und jemand der ein solchen Plan für jemand aufstellt soll so wunderbar und liebevoll sein? Natürlich werden wir auf der Erde nie verstehen was Gott vorhat, aber wie kann von mir erwartet werden an das Gegenteil der Realität zu glauben?

2. Gott ist gut, liebevoll, perfekt.

Gott wird oft als perfekt und unendlich liebevoll beschrieben. Das Leben gibt mir aber ehrlicherweise mehr das Gefühl dass er rücksichtslos, egoistisch und fahrlässig ist. Gott hat uns geschaffen, alles was hier auf der Erde passiert ist in seiner Verantwortung. Klar erschaffen wir Menschen viel Leid durch unseren freien Willen. Dennoch kommt alles aus der Schöpfung. Es steht alles in seiner Verantwortung. Nun scheint er die Verantwortung einfach auf uns übertragen zu haben, im Zuge der Sünde. Ein Mitspracherecht hatten die Menschen nicht. Wir haben auch keine Wahl ob wir geboren werden wollen oder nicht. Ich wurde quasi in ein System geboren wo von Grund auf alles geregelt ist, wo ich Leid erfahre, Probleme bekomme usw. Das ist egoistisch und rücksichtslos aus meiner Sicht, ganz egal ob es aus Liebe geschieht. Und wenn ich mich nicht an diese Regeln halte, brenne ich in der Hölle? Des weiteren bringt Gott in der Bibel zahlreiche Menschen um, quält sie sogar. Der Gott der jeden Menschen lieb hat und 99 Schafe verlässt um das 1e zu finden bringt einfach ein paar Menschen um. Teilweise um zu zeigen wie Stark und mächtig er ist (Gott bringt den Pharao im Mose-Buch dazu ihm hinterher zu jagen damit er Ihn und die ganzen anderen Ägypter umbringen kann, damit seine Macht gezeigt wird) So So viele Dinge sprechen für mich gegen die Liebe und einen Perfekten Gott. Es ist mir unmöglich zu glauben dass jemand der so etwas tut perfekt ist, oder uns liebt. Wie kann ich glauben das Gott mich liebt und Gut ist, wenn die Realität und selbst die Bibel das Gegenteil zeigen.

3. Gebet

Ich habe lange Zeit regelmäßig gebetet. Mittlerweile sehe ich keinen Grund mehr dafür. Ich weis nicht wie oft ein Gebet von mir offensichtlich erhört wurde. Ich meine wenn ich dafür bete das meine Klausur gut wird und sie gut wird muss das ja nicht heißen das sie ohne beten nicht gut geworden wäre. Es passieren sicher auch gute Dinge per "Zufall". Wie dem auch sei, man betet für so viele Dinge und scheinbar hat es keine Auswirkung. ich rede nicht von Gebeten wie mache das ich morgen reich werde. Ich rede von Gebeten wie heile mich, nimm das Leid von mir weg, zeige mir deinen Weg, mach bitte dass das Leben nichtmehr so schwer ist. Wenn man auf diese Gebete über Jahre keine Rückmeldung bekommt, es immer noch schlimmer wird, verstehe ich nicht, warum wo das Gebet seinen Sinn hat. Wenn Gottes Plan anders ist und er sowieso macht was er will, brauche ich auch nicht beten. So wie es in der Bibel steht "Bitten, und er wird euch geben. Sucht, und ihr werdet finden. Klopft an, und es wird die Tür geöffnet" ist das für mich komplett falsch. Es stimmt einfach nicht. Ich kann bitten soviel ich will, suchen soviel ich will und klopfen soviel ich will. Es passiert nichts. 

4. Was glaubt man? Was interpretiert man?

In Predigten werden ganz oft, Texte aus der Bibel als Grundlage verwendet. Diese werden dann interpretiert, ein bisschen verändert, ein Teil wird verwendet, ein widersprüchlicher Teil einfach weggelassen. Die einen Sagen die Bibel muss man in die heutige Zeit übertragen, die anderen sagen die Bibel ist das Wort Gottes und genau so gültig. Wie genau soll ich mir aus diesem ganzen heruminterpretiere und diesen ganzen Meinungen einen Glauben Bilden? Ich kenne Gott rein aus der Bibel und der Interpretation von anderen Menschen. Sind die Interpretationen richtig? Sind sie falsch? Ist die Bibel genau so richtig? Muss die Bibel auf die heutige Zeit übertragen werden, was eigentlich auch Interpretation ist? Muss ich alles glauben was in der Bibel steht? Gott ist Gott, und keine Interpretation. Ich möchte Ihn kennenlernen, weis aber nie was stimmt und was nicht. Ich weis nicht wie er ist, wie er sich verhält, was er gut findet was er schlecht findet. Ich muss doch jemanden richtig kennen und das auch gut heißen, damit ich an jemanden glauben kann und ihm nachfolgen kann.

 

25
705
Aug. 12

Liebe Geschwister,

ich habe eine unbequeme Frage:

Sind wir als Christen manchmal eigentlich das größte Hindernis für das Evangelium?

Nicht die Atheisten. Nicht die „Welt“. Nicht die bösen Medien. Nicht die Politik.

Sondern wir.

Denn wir haben eine erstaunliche Fähigkeit entwickelt: Wir können aus einer Botschaft der Gnade ein Leistungssystem machen.

Jesus sagt: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid.“

Und wir antworten: „Sehr gerne. Aber vorher müsste ich noch meine geistliche Bewerbung fertig machen. Gibt es auch ein Formular für die Aufnahme in die Gnade?“

Manchmal wirkt es, als würden wir Gott einen Lebenslauf schicken.

„Herr, ich bete regelmäßig.“
„Herr, ich kenne die richtige Lehre.“
„Herr, ich habe die richtigen Feindbilder.“
„Herr, ich weiß sogar, welche Bibelübersetzung die einzig akzeptable ist.“

Und Gott sitzt vermutlich da und denkt: „Interessant. Ihr erklärt mir gerade, warum ich euch retten sollte. Dabei war genau das der Punkt, den ihr nicht verstanden habt.“

Vielleicht ist das größte Missverständnis der Christenheit nicht, dass Menschen zu wenig über Gott wissen. Vielleicht ist es, dass Menschen glauben, Gott sei beeindruckt von unserer religiösen Betriebsamkeit.

Wir bauen Gemeinden.
Wir schreiben Bücher.
Wir führen Diskussionen.
Wir verteidigen die Wahrheit.

Und manchmal frage ich mich: Wenn Jesus heute käme – würden wir ihn erkennen? Oder würden wir ihn erst durch unser theologisches Prüfverfahren schicken?

„Interessanter Ansatz, Jesus. Aber könnten Sie bitte noch erklären, welcher Denomination Sie angehören?“

„Wie stehen Sie zur aktuellen Debatte über Thema X?“

„Und könnten Sie bitte bestätigen, dass Sie alle unsere 27 Glaubensvoraussetzungen unterschreiben?“

Die Pharisäer hatten damals ein Problem: Sie kannten die Schrift.

Aber sie erkannten das Wort nicht, als es vor ihnen stand.

Und vielleicht ist das eine Warnung, die nicht nur für die anderen gilt.

Vielleicht können wir so sehr damit beschäftigt sein, Gott zu verteidigen, dass wir vergessen, ihm zu begegnen.

Vielleicht kann man sogar recht haben – und trotzdem am Herzen Gottes vorbeileben.

Das ist eine unbequeme Möglichkeit.

Denn Irrlehre erkennen wir gerne.

Stolz bei anderen erkennen wir auch.

Aber den eigenen religiösen Stolz?

Der trägt oft eine Bibel unter dem Arm und spricht sehr höflich.

Vielleicht ist die wichtigste Frage deshalb nicht: „Habe ich die richtige Meinung über Gott?“

Sondern: „Erlaube ich Gott noch, mich zu verändern?“

Denn eines ist sicher: Gott braucht keine Verteidiger.

Er sucht Nachfolger.

Und Nachfolger laufen hinter Jesus her.

Sie laufen nicht vor ihm her und erklären ihm den Weg.

Amen.

(P.S.: Dieser Beitrag wurde geschrieben von jemandem, der selbstverständlich nicht zu den angesprochenen Menschen gehört. Die anderen sollten darüber nachdenken.)

27
256
Aug. 08

Hallo alles zusammen,

als eines der Gebote ist mir das immer noch ein guter Begleiter: das nicht neiden der Güter der anderen…sei es jetzt materiell oder ideell.

Was für ein Frieden- mit mir selbst. Keine Vergleiche, keine eigene Bewertung, kein Mangel…

Habt ihr auch so ein Gebot, dass euch mit Frieden füllt?

👋🏻 Stern ⭐️ 

13
122
Aug. 04

In einem anderen Thread kam die Sprache auf einen "KI-Jesus", der in der Lage ist mit Menschen zu kommunizieren... wie chatGPT halt, nur im Namen von Jesus. 

Die Idee wird wohl von den meisten Gläubigen sehr skeptisch gesehen... allerdings muss man die KI ja nicht gleich "Jesus" nennen, sondern kann sie auch ganz allgemein halten, um in Glaubensfragen hilfreich zu sein.

Eine solche KI kann darin trainiert werden, besonders erfolgreich darin zu sein, Menschen zum Glauben zu führen - so wie man eine KI generell darauf auslegen kann, Menschen von bestimmten Dingen zu überzeugen, sei es für Werbung, Politik oder Propaganda generell.

Würdet ihr den Einsatz einer solche KI für legitim halten? Ich setze dabei voraus, dass die Menschen durch die KI ernsthaft vom Glauben überzeugt werden und dabei christliche/biblische Inhalte vermittelt werden. Es geht also nicht darum, die Menschen von der KI abhängig zu machen oder dergleichen  und auch nicht um eine ganz bestimmte Lehre.

205
1,653
Aug. 03


Spanien und Frankreich und alle Orte, wo es so viel Brände gibt und Menschen evakuiert werden!!

 

Vllt. mag sich jemand anschließen und kurz die Hände falten und kräftig beten, dass die Menschen dort überleben, ein neues Zuhause finden und die Brände gelöscht werden können und sie vielleicht neu den Herrn anrufen.

 

Gemeinsam sind wir einfach viel stärker.

 

Ich sende schon mal vorab ein dickes fettes Dankeschön.

 

🙂

 

 

1
59
Juli 25

Hallo zusammen,

ich habe ja bereits des Öfteren erwähnt, dass ich mit einem Christentum aufgewachsen bin, in dem Nächstenliebe DER zentrale Kernpunkt ist... Eine soziale Ader gehört dazu 🙂 

Ich habe mir schon öfters folgende Frage gestellt - und es geht nicht um die Frage, ob ein Mensch, der eben nicht jeden Menschen mag, nicht mit jedem klar kommt usw. ein Christ ist, sondern Menschen, die eher grundsätzlich Menschen gegenüber abgeneigte Züge haben, extreme Einzelgänger sind, fast ausschließlich um sich selbst kreisen, kein Interesse an anderen haben, misstrauisch & negativ eingestellt gegenüber anderen sind... 

Kann so jemand Christ sein, auch im Sinne von "na ja, es gibt vielleicht auch Alternativen, um ein guter Nachfolger Jesu zu sein" (z.B. setzt sich extrem für Tiere oder die Umwelt ein) oder "beißt" sich das doch zu stark? 

Ich weiß, dass es bei dieser Frage keine "Schwarz - Weiß" - Antworten gibt. Es gibt ja bestimmt auch Menschen, die nett zu anderen sind, aber innerlich ziemlich negativ eingestellt oder Menschen, die im ersten Moment unfreundlich wirken, es aber gar nicht so meinen... Das Thema treibt mich irgendwie häufig um. 

Und wie lebt ihr die Nächstenliebe ganz konkret, im Alltag? 🙂

Ich z.B. finde es wahnsinnig wichtig, Dankbarkeit anderen gegenüber auszudrücken ❤️ 

Freue mich sehr auf eure Antworten.

14
230
Juli 23

Hallo zusammen,

ich merke immer wieder dass mein Kopf etwas anderes wie mein Herz möchte. Mein Herz weis dass es Gott gibt und dass an dem ganzen viel wahres dran ist. Mein Herz möchte Gott weiter kennenlernen und ihm Nachfolgen, das tun was er von mir will, hören was er zu sagen hat usw. (Prinzipiell bin ich Christ, oder war es mal, durch christliche Erziehung) 

Mein Kopf hingegen ist der komplette Gegner. Immer wieder denke ich schlecht über Dinge. Ich denke Dinge wie, glaubst du wirklich das es ihn gibt? Eigentlich ergibt das garkeinen Sinn. Gott liebt die Menschen nicht, Es gibt keinen Himmel das ergibt alles keinen Sinn. Diese Blöden Christlichen Lieder, die tun immer so als ob Gott so gut wäre, alles bloß blödes getue. Eben ganz viel Zeug das mich dann fragen lässt, wie soll ich bloß ein richtiger Christ sein bzw. werden, wenn mein Kopf immer eine negative Einstellung zum Glauben hat, und ich keine Kontrolle darüber habe wie meine Gedankliche Stellung zum Glaube ist. Ich kann mich einfach nicht für den Glauben entscheiden. zumindest weitläufig. Gefühlt lacht mein Kopf über Christen wie sie nur so naiv sein können, während ich eigentlich versuche an Gott zu glauben.

Des weiteren fehlt mir natürlich auch die Motivation, Zeit mit Gott zu verbringen. Ich bete immer seltener, gehe ungerner in die Kirche, singe bei Liedern nichtmehr mit, usw. Alles weil mein Kopf einfach dagegen ist, und ich keine Macht darüber habe (zumindest fühlt es sich so an). 

Nach und nach distanziere ich mich weiter von Gott bzw. dem Christ sein, und scheinbar kann ich es nicht stoppen. 

Wisst ihr damit umzugehen bzw. weiß jemand wie ich mich selbstständig aus dieser Abwärtsspirale retten kann?

Danke schonmal 🙂

28
273
Juli 16

Im Thema darüber, warum Eva sich wohl auf die Schlange eingelassen hat, wurde die Komfortzone erwähnt.

Klar, Weiterentwicklung, Herausforderungen, usw. Fortschritt, Entwicklung fürs Land und die Kinder, aber Gott hatte sie doch mit allem versorgt, was sie brauchten. Sie hätten also in dieser Komfortzone bleiben können.

Und ich hatte gerade Gedanken: Vielleicht war das so von Gott gedacht. Auch gut versorgt, kann man sich weiterentwickeln, empfinde ich so in meinem eigenen Leben. Liegt das nicht an jedem selbst, kann nicht auch trotz des (durch den Sündenfall oder eigentlich ja den Teufel) erschwerten Lebens in der Entwicklung usw. Stillstand herrschen?

17
163
Juli 13

Hallo!

Was haltet ihr von der These "für 'Reich Gottes' (dessen Ausbreitung Jesus' größtes Anliegen war, wenn man die Evangelien und das "Vater Unser" betrachtet?) kann man an den meisten Stellen 'Geist-Reich Gottes' also 'die Herrschaft von Gottes Geist' einsetzen"?

Und dazugehörig: wenn er von "Gerechtigkeit"/Gerechtigkeit Gottes, oft im selben Atemzug damit spricht: Könnte er in dem Zusammenhang meinen (und man deshalb dafür einsetzen): "(völlige) Übereinstimmung mit dem, wie der Geist Gottes ist und was er macht und will = "Übernommensein" vom Geist (Gottes)"?
(Natürlich müsste man dazu erstmal den "Geist Gottes" gut kennen und in einer ganz engen persönlichen Verbindung mit ihm sein, aber das ist eine andere Frage.)

 

Mich interessieren vor allem auch theologisch/sprach-/kulturwissenschaftlich fundierte Antworten. Aber rein für mich selbst zur Einordnung bzw. zum Verständnis, was Jesus gemeint hat und wonach ich also mein Leben als das Wichtigste ausrichten soll.

Ich habe kein einheitliches theologisches Forum gefunden, in dem ich diese Frage an dezidierte christl. Wissenschaftler hätte stellen können, deshalb frage ich hier. Tipps für eine solche Anlaufstelle aber auch sehr willkommen! Oder vielleicht ist jemand hier selbst dort Mitglied und würde die Frage dort für mich stellen & berichten.

 

Notiz: Mir war lange nicht bewusst, dass die Evangelikalen in den USA sich genau auf den Terminus von Jesus ("Reich Gottes") beziehen, wenn sie immer von der Etablierung des "Kingdom of God" sprechen. Dieses Verständnis wäre m.E. einfach komplett dem entgegengesetzt und darüber bin ich auf die Idee gekommen, dass anscheinend christenweit gar kein einheitliches Verständnis darüber herrscht, was hier eigentlich ausgebreitet werden soll (bzw. auf welche Art: ein "weltliches" Reich oder einfach die Dominanz von Gottes Wesen und Geist (durch die Gläubigen) auf dieser Erde)...

 

Danke Euch!

12
258
Juli 13

Hallo….🌞

Ich bin immer noch etwas verwundert über meinen Rüpel-Status…aber „Läbbe geht waider“ wie irgend ein italienischer Fussballtrainer gesagt hätte 🙂 ..und damit auch andere Themen und Threads.

Also: Woran würdet ihr merken, dass das Reich Gottes für euch angebrochen ist?

Ich will das nicht christlich-dogmatisch beleuchten und auch keine Diskussion lostreten, sondern einfach nur in die Runde frage, wie sich das für euch ankündigt…das Reich Gottes. Das, wonach wir als erstes trachten sollen.

Da es nämlich in uns ist (also so versteh ich es), müssen wir es ja nicht im Aussen suchen, sondern es quillt ja quasi aus uns hervor ins Aussen (also beim Bild der „Ströme lebendigen Wassers werden aus ihnen fließen“ sehe ich das so).

Und was seht ihr dann da? Also  wie sieht die Welt dann aus, wenn für euch das Reich Gottes angebrochen ist?

76
321
Juli 12

Hallo ins Forum,

was sagt es über Christen aus, wenn sie sich ein Urteil erlauben, ob andere „richtige Christen“ sind? Dabei wird auch gerne das Wort „überzeugte Christen“ verwendet. Ich kann das einordnen. Ich habe verschiedene Freunde, mit denen ich Glaubensthemen unterschiedlich intensiv anschneide und nehme in dem Bereich auch unterschiedliche Übereinstimmungen wahr. Ich nehme auch hier im Forum verschiedene Glaubenshaltungen wahr. Ja, wir alle leben unseren Glauben unterschiedlich. Und ja, es gibt zum Beispiel Mitglieder insbesondere in der ev. und kath. Kirche, für die Glaube im Alltag (abgesehen z.B. von Feierlichkeiten) keine Rolle spielt. Nur, wozu Wertung oder vielmehr Abwertung? Wem steht es zu, sich über andere zu erheben? Und, was erreicht er damit?

Gott ist es, der uns durch und durch kennt. Er sieht auf unser Herz - jenseits von Glaubenszuschreibungen. Möglicherweise können wir das sogar auch - ausschnittsweise. Oft werden wir uns auch täuschen können? Um einen guten Dialog zu pflegen, hilft es nicht, den anderen in eine Ecke zu stellen oder gar zu brandmarken. Ich glaube so, der andere anders oder evtl auch gar nicht. Ja, und? Suchen wir das Verbindende. Fragen wir nach, was uns irritiert. Halten wir fest, was uns wichtig ist. Lassen wir dem anderen Raum darauf zu reagieren oder auch nicht.

Hab ich mich jetzt über jene überhoben, die es sich herausnehmen, Christen einzuteilen? Womöglich. Es ist nicht meine Absicht. Vielleicht konnte ich dennoch Verständnis wecken, dass es nicht darauf ankommt, zu den „Vorzeige-Christen“ oder zu den „richtigen“ zu gehören und dass wir vor Gott alle „auf einer Stufe“ stehen.

LG Seidenlaubenvogel 

88
1,110
Juli 10

Mal aus aktuellem Anlass...

Ich habe im Zuge einer Diskussion darauf hingewiesen, dass mich nichts davon überzeugen könnte, dass Gott oder Jesus zu mir spricht. Weil ich keine realistische Möglichkeit habe, das irgendwie zu überprüfen - letztlich könnte das, so meine Argumentation, irgendein Wesen sein, dass sonstwas behauptet. Ein Wesen, das möglicherweise über überlegene und unerklärliche Fähigkeiten verfügt... aber was beweist das schon?

Nun sagt die Bibel: Jesus kommt zurück! Es könnte also - prinzipiell - durchaus sein, dass da plötzlich jemand vor euch steht und sagt: "Ich bin Jesus!"

Und nun die - durchaus sehr persönliche und daher sicher nicht einfache - Frage: Woran würdet ihr festmachen, dass da tatsächlich Jesus vor euch steht - und nicht irgendein Geist, Ausserirdischer oder sonstiger Betrüger...?

Eine vermutlich sehr persönliche, aber auch nicht ganz unwichtige Frage, wenn es um Glauben und Vertrauen geht.

Was würdet ihr hier sagen...?

201
1,009
Juli 09

Hallo allerseits!

Die Geschichte ist jedem bekannt, aber mich würde interessieren, was ihr für euch daraus mitnehmt?

Bin gespannt…

Mich zB fasziniert die Demut, die Jesus dabei trotz aller Macht zeigt. Und auch der komplett fehlende Eigennutz.

🫰🏻⭐️🙂

 

 

13
124
Juli 03

Guten Morgen,

hier mein Wunsch für euch alle:

“Sie erreichen nun die hohe See der Welt.  Möge der günstige Wind himmlischer Eingebungen immerdar mehr und mehr die Segel Ihres Schiffleins blähen und Sie glücklich landen lassen im Hafen der heiligen Ewigkeit.“ Franz von Sales

Habt einen guten Tag!

6
86
Juni 25

Wie entsteht Glaube ((bisher? ; )) nicht)? 

Wer kann erinnern und möchte teilen, wann/ wie/ wodurch es bei ihm "Klick" gemacht hat. Es sind auch Erfahrungen willkommen, bei denen sich Glaube eher vage und nach und nach entwickelt hat oder wie auch immer sich Glaube entstanden ist.

Wer nicht glaubt ist auch willkommen zu schreiben, was bei ihm den Glauben im Keim (oder später) erstickt hat oder auch weshalb er sich nicht darauf einlassen kann oder will.

Auf eure Beiträge freut sich Seidenlaubenvogel 

11
237
Juni 24

Hallo Zusammen,

mein Mann hat mir heute morgen dieses Video nahegelegt:

https://youtu.be/dLrvJeSugkM?is=euMTzlUtitS1lGmO

John Lennox, ein britischer Mathematiker spricht viel von dem an, was hier im Forum auch oft Thema ist. Schaut es euch an, ist allerdings in Englisch.

118
323
Juni 24


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