Neigen Christen dazu, alles negativ zu sehen...?
Es gibt ja gerade einen Thread hier, in dem es darum geht ob die Welt jetzt besser oder schlechter ist als früher... und ja, es gibt natürlich einige Entwicklungen, die besorgniserregend sind, Stichtwort: Klimawandel und KI. Und Atombomben, die gibt es nun auch schon ein Weile...
Aber ich frage mich: Neigen Christen - in Erwartung der Apokalyse, der Endzeit, was auch immer - dazu, alles möglichst negativ zu sehen, weil alles auf etwas Finsteres hinausläuft, weil eh das Ende kommt, weil alles ganz furchtbar schlecht werden wird, weil alles zwangsläufig auf finstere Ränke hinausläuft... oder können Christen auch positive Entwicklungen sehen, weil es auch Dinge in der Welt gibt, die gut laufen, weil es vielleicht auch die ein oder andere Entwicklung in die richtige Richtung gibt, weil wir sensibler werden, aufmerksamer, weil wir auch Menschen ausserhalb unserer eigenen Kultur wahrnehmen, weil wir Dinge anstoßen, über unseren Tellerrand schauen, uns kümmern, Meinungen haben, Wahlentscheidungen treffen und vielleicht auch hier und da etwas ändern...?
Konkret gefragt: Ist das Christentum nun darauf ausgelegt, das Schlimmste und die Endzeit zu erwarten... oder die Welt im Positiven zu verändern...?
Wie seht ihr das?
Ich sehe hier jedenfalls immer wieder sehr negative Aspekte...
Veröffentlicht von: @lucan-7Aber ich frage mich: Neigen Christen - in Erwartung der Apokalyse, der Endzeit, was auch immer - dazu, alles möglichst negativ zu sehen, weil alles auf etwas Finsteres hinausläuft, weil eh das Ende kommt, weil alles ganz furchtbar schlecht werden wird, weil alles zwangsläufig auf finstere Ränke hinausläuft... oder können Christen auch positive Entwicklungen sehen ...
Ha, da hast Du mich doch wieder mit im Karussell ... aber auf nem anderen Pferd 🤣
Also ... zunächst: Ich bin (theologisch, glaubensmäßig) eigentlich nie ein "Apokalyptiker" gewesen, d.h. die ganze evangelikale "Endzeit-Proklamation" war nie meins. Im Gegenteil: In den 80ern war ich mit Anderen sehr unterwegs in Sachen Friedensbewegung, Nachrüstung, Atomkraft - Nein Danke!, Gegen die Volkzählung etc. - und fand es immer furchtbar (heute ebenso!), wenn fromme Christen abgewunken haben mit der Begründung: "Es steht doch schon in der Bibel, dass es Kriege geben wird - und dann folgte die ganze apokalyptische Aufzählung von vorhergesagten Katastrophen 😯
Doch die Welt nimmt weiter, auf dramatische und beängstigende Weise, ihren Lauf. Ich brauche weder christliche Endzeit-Beschwörungen noch biblisch-apokalyptische Argumente, um schlicht zu sehen, was ganz nüchtern und sachlich im Schwange ist, sich uns als Realität offenbart, von Wissenschaftlern (nicht von Schwurblern) aufgezeigt und benannt wird.
In all dem lebe ich, wie wir alle wohl, in einer merkwürdigen "Schwebe", wohl wissend, dass "Weltuntergänge" und subjektive/kollektive Hoffnungslosigekeiten schon immer zur Menschheitsgeschichte dazu gehört haben.
Nachwievor wehrt sich in mir alles mit einem "Dennoch & Trotzdem" gegen die düsteren Prognosen, ich erlebe Dankbarkeit für jede gute Nachricht (und die gibt es natürlich auch!), verdränge allerdings auch immer wieder viel (wer von uns würde dem widersprechen können?) und lebe mit Erfüllungen & Dankbarkeit "unter düsterem Himmel", engagiere mich weiter und hoffe für unsere Kinder und Enkel (eins ist auf gerade auf das Jahresende hin unterwegs) irgendwie (inmitten unserer globalen Dunkelheiten) auf "mehr Licht", politische und ökologische Lösungen zum Guten, eine lebenswerte Zukunft.
Immer wieder empfinde ich - als Christ und mit einem trotzigen Festhalten an "Glaube, Hoffnung & Liebe" - große Sympathie mit Dr. Rieux aus dem Roman "Die Pest" von Camus, der das Menschliche tut und tapfer bleibt - ohne es zu verrechnen mit Wahrscheinlichkeiten, Vergeblichkeit und Ausichtslosigkeit.
Und noch ein Zitat von Kurt Marti, in dem ich mich gut wiederfinde:
"Die Frage (ist) immer wieder, ob ich im Blick auf die Zukunft optimistisch oder pessimistisch sei. Ich weiß es nicht. Pessimistisch stimmen mich die Optimisten an den Schalthebeln technokratischer, militärischer oder politischer Macht ... Zu schreiben wäre einmal die Geschichte der Katastrophen, die der politische Optimismus im 20. Jahrhundert ausgelöst hat, vom Ersten Weltkrieg bis heute." (Kurt Marti. O GOTT! Essays und Meditationen, Radius-Verlag, Stuttgart 1986)
L'Chaim
@lucan-7 Eigentlich würde ich sagen, dass Christen meistens gut drauf sind. Damit meine ich jetzt nicht Spaßbesoffen, aber ich würde eher eine positive, hoffende Grundhaltung annehmen.
Eigentlich würde ich sagen, dass Christen meistens gut drauf sind. Damit meine ich jetzt nicht Spaßbesoffen, aber ich würde eher eine positive, hoffende Grundhaltung annehmen.
Das stimmt, und da erinnere mich auch an Leute, die mir wirklich imponiert haben. Etwa an die Nonne, die ich nachts im Dunkeln auf dem Flur einer Herberge mal fast über den Haufen gerannt habe, als sie gerade aus dem Keller kam. Jede normale Reaktion wäre zumindest ein "Huch!" oder "Haben sie mich erschreckt!" gewesen, aber die Frau schaute mich einfach nur an als wären wir uns gerade zur Mittagszeit auf einem Marktplatz begegnet - obwohl ich für sie ein völlig Fremder war.
Das mag vielleicht nicht sehr spektakulär klingen, aber diese Frau war in ihrem Glauben und ihrer Zuversicht wirklich unerschütterlich, das hat man ihr einfach angemerkt.
Allerdings ist das hier in diesem Fall ja eine sehr persönliche Sache. Die Zuversicht und die Hoffnung kam aus der Gewissheit, errettet zu sein - nicht daraus, dass es mit der Welt zum Besten stehen würde.
Das heisst, man müsste hier noch einmal genauer fragen, was genau denn nun positiv und was eher negativ gesehen wird.
@lucan-7 Klar, man kann ja auch mal schlecht drauf sein, aber ich glaube, die grundsätzliche Sicht auf die Welt sollte hoffnungsvoll sein. Ich denke an Christen, die damals die Kranken gepflegt haben, auch wenn sie ihr eigenes Leben dabei riskierten. Das braucht Perspektive.
für einen der sich der Gnade ausgeliefert, hingegeben hat ist es wohl schwierig pessimistisch zu sein, ganz im Gegenteil, lebt man in Christus gebietet man der Finsternis, sie muss weichen, sowie der Tod und die Sünden keine Rechtmäßigkeit mehr besitzen weil sie Jesus ein für allemal begraben hat.
Der Tod und die Finsternis hat keine Macht mehr, sie sind ausradiert.
Man kann es vergleichen wie einst Sinnbildlich Jesus Blut an den Häuser-Pfosten bei der letzten Plage in Ägypten. Jeder 1. geborene musste sterben. Durch das Blut war Gottes Volk gerettet, die Dunkelheit konnte das Licht in den Häusern nicht verdrängen der Tod hatte keine Macht.
So sind wir in Christus das Licht in der Finsternis, sie muss vor uns weichen, so sind wir in der Lage das Böse mit gutem zu überwinden.
So wandeln wir im Geist und gleichen einen gesunden Baum der aus seiner Natur heraus gut Früchte wachsen lässt, so wie bei uns auch in Christus dann aus Natur die Früchte des Geistes wachsen die da wären….
für einen der sich der Gnade ausgeliefert, hingegeben hat ist es wohl schwierig pessimistisch zu sein, ganz im Gegenteil, lebt man in Christus gebietet man der Finsternis, sie muss weichen, sowie der Tod und die Sünden keine Rechtmäßigkeit mehr besitzen weil sie Jesus ein für allemal begraben hat.
Aber das gilt ja nur für einen selbst, ganz persönlich.
Die Welt kann ja trotzdem finster und dem Untergang geweiht sein. Was dann eben trotzdem eine negative Sicht wäre, eben auf die Welt bezogen.
Aber das gilt ja nur für einen selbst, ganz persönlich.
...
Ich glaube, auch dem der "Welt" gegenüber sich überheblichst ausformulierende Christ sollte klar sein, daß er auch von den positiven Seiten der Welt profitiert.
Ansonsten ist da nicht zu helfen.
lg Tatokala
vielleicht? ☺️
eventuell, unter Umständen?
Du ringst noch mit dir selbst oder?
Es hört sich für mich so an als würdest du es gerne glauben aber dein Verstand zweifelt noch daran.
Hört sich super an Jesus steht vor deiner Tür, er verändert dich bereits, irgendwann wird dein Herz dein Verstand komplett umschließen und der Zweifel verschwindet.
Ich bin mir sicher das Gott dir Jesus zeigt wenn du ihn darum bittest, und nach und nach wirst du immer mehr erkennen und der Zweifel wird dabei verdrängt.
Das wurde dir bestimmt schon oft erzählt.
Es muss ja einen Grund geben warum du auf Jesus.de bist, anscheinend klopft Jesus sehr stark bei dir an…☺️
vielleicht?
eventuell, unter Umständen?
Du ringst noch mit dir selbst oder?
Das Ringen habe ich eigentlich lange hinter mir... ich habe allerdings auch nie einen Schlussstrich gezogen und versuche offen zu bleiben, aber irgendwann ging es halt nicht mehr, und dabei ist es geblieben. Und dass ich nochmal zum Glauben finde halte ich für extrem unwahrscheinlich.
Dabei sehe ich mich selbst eigentlich gar nicht als "ungläubig", irgendwie glaubt jeder an irgendwas und in Jesu Lehre finde auch ich hier und da Orientierung. Aber eben ohne Auferstehung und die ganzen "übernatürlichen" Dinge, mehr von einem philosophischem Standpunkt her.
Das Aut-Aut-Prinzip (lateinisch für „Entweder-oder“) ist ein grundlegendes Prinzip der Logik und der Philosophie. Es besagt, dass zwischen zwei sich widersprechenden Aussagen oder Möglichkeiten eine klare Entscheidunggetroffen werden muss – ein Kompromiss oder ein Mittelweg ist logisch unmöglich.
Die Antwort Jesu: Aus rein logischer Sicht (Aut-Aut-Prinzip) ist diese Position unhaltbar. Wer behauptet, Sünden vergeben zu können und eins mit Gott zu sein, ist entweder ein Lügner, ein Geisteskranker (Irrer) oder tatsächlich der Herr. Man muss sich philosophisch für eine der drei Optionen entscheiden; die Reduzierung auf einen bloßen Ethiker funktioniert logisch nicht.
Aus rein logischer Sicht (Aut-Aut-Prinzip) ist diese Position unhaltbar. Wer behauptet, Sünden vergeben zu können und eins mit Gott zu sein, ist entweder ein Lügner, ein Geisteskranker (Irrer) oder tatsächlich der Herr. Man muss sich philosophisch für eine der drei Optionen entscheiden; die Reduzierung auf einen bloßen Ethiker funktioniert logisch nicht.
Um die Aussage nach logischen Gesichtspunkten beurteilen zu können müssen wir aber erst einmal ihre Bedeutung verstehen.
In diesem Fall muss also geklärt werden, was "Sünde" ist, was genau "Vergebung" und wer oder was "Gott" ist.
Zwar ist natürlich die Bibel voll davon und vieles davon wird auch weiter umschrieben - aber nie so genau, dass die Regeln der Logik auf die von dir beschriebene Weise zwingend angewendet werden müssten.
Dabei ist mir natürlich klar, welche Voraussetzungen du hier bereits getroffen hast: Du meinst, dass Sünden Gott gegenüber nur von Gott selbst vergeben werden können, demnach also jemand, der von sich selber sagt, eben jene Sünden vergeben zu können, entweder ein Hochstapler sein oder mit Gott identisch sein muss.
Das heißt aber auch, du hast die Interpretation so gewählt, dass sich daraus die von dir gewünschte Schlussfolgerung ergibt.
Das schließt aber andere Interpretationen und Schlussfolgerungen nicht aus. Und das ist ja letztlich mein Punkt hier.
welche wären das deiner Meinung nach?
Das beginnt schon bei der Frage, inwieweit die Bibel "Gottes Wort" ist und wie genau man deren Inhalt nehmen sollte.
Und da hört es bei mir ja schon auf, weil es mir offensichtlich scheint, dass die Bibel zwar hier und da historische Bezüge hat, dabei aber menschlichen Ursprungs ist. Die Überlieferung der Geschichte Jesu halte ich für stark übertrieben, ich gehe also davon aus, dass manches tatsächlich so passiert ist, dass es aber beispielsweise keine Wunder gab.
Damit spielt es für mich auch keine Rolle, wie genau Jesus diese Aussage nun gemeint hat und ob er sie überhaupt so tätigte.
Wenn wir sie aber mal als "wahr" betrachten und davon ausgehen, dass sie grundsätzlich zutrifft, so bleibt immer noch die Frage der Interpretation und der Bedeutung des Inhalts.
Welche "Sünden" sind hier genau gemeint? Und wann werden sie "vergeben"?
Wenn "Gott" (was genau ist das?) die Zusage gibt, Sünden zu vergeben, dann kann jeder diese Botschaft weitergeben. Genau so, wie ich ohnehin dazu aufgerufen bin, Sünden zu vergeben, die mir selbst gegenüber begangen werden. "Eins mit Gott" zu sein kann auch schlicht bedeuten, den Heiligen Geist zu haben, wie es ja auch Paulus von sich sagt.
Die genaue Interpretation hängt vom Verständnis der Bibel ab, also wie wörtlich habe ich die Aussagen zu verstehen? Wie sehr muss ich sie im Rahmen ihrer Zeit und der damaligen Gesellschaft interpretieren, und was genau kann ich daraus auf die heutige Zeit übertragen?
Dazu gibt es keine klare Anleitung.
Man sollte die Bibel so wörtlich nehmen, wie die Autoren es beabsichtigt haben. Wenn Jesus ein Gleichnis erzählt – zum Beispiel vom verlorenen Sohn –, dann fragt kein Historiker nach dem Personalausweis des Sohnes. Die Geschichte ist eine Metapher. Wörtlich zu nehmen ist nicht die historische Existenz dieser einen Person, sondern die philosophische und psychologische Wahrheit dahinter: Wie Gott auf das Scheitern von Menschen reagiert.“
Wir müssen zwischen der damaligen 'kulturellen Verpackung' und dem 'zeitlosen Prinzip' unterscheiden. Wenn Paulus schreibt, die Frauen sollen in der Gemeinde schweigen, war das eine spezifische Antwort auf ein Chaos in einer antiken Gemeinde in Korinth. Das zeitlose Prinzip dahinter ist: Ordnung und gegenseitiger Respekt im Miteinander. Ein moderner Realist zieht das Prinzip heraus und streift die antike Hülle ab.“
Wo es wirklich darauf ankommt, die Bibel wörtlich zu nehmen, ist bei den existenziellen Ansprüchen Jesu. Wenn er in der Bergpredigt sagt: 'Liebt eure Feinde', meint er das nicht als nettes Bild, sondern als realen, knallharten Handlungsauftrag. Daran scheitern wir meistens – nicht an der Frage, ob eine Schlange im Paradies physisch sprechen konnte. Die psychologische Realität des Menschen, unsere Abgründe und unser Potenzial zur Liebe – das zeichnet die Bibel absolut treffend und wörtlich.“
Nimm die Auferstehung: Du bist skeptisch, ob ein Toter biologisch auferstehen kann – das ist absolut nachvollziehbar. Aber schau dir die historische Realität danach an: Eine Gruppe von völlig verängstigten, desillusionierten Jüngern, die sich nach Jesu Tod versteckt hatten, bricht plötzlich auf und verändert die Weltgeschichte. Sie riskieren ihr Leben für diese Botschaft. Realistisch betrachtet muss etwas passiert sein, das ihre Psyche und ihre Existenz radikal transformiert hat. Ob man das nun biologisch, psychologisch oder philosophisch erklärt: Die Wirkung dieser Botschaft vom Sieg des Lebens über den Tod ist eine historische Realität. Und diese Kraft zur Transformation können wir heute noch wörtlich nehmen.“
Wir müssen zwischen der damaligen 'kulturellen Verpackung' und dem 'zeitlosen Prinzip' unterscheiden.
Genau das!
Nur gibt es leider keine genauen Hinweise, wie etwas nun einzuordnen ist. Wir hatten diese Diskussion ja mal zum Thema Homosexualität, die in der Bibel ja eindeutig kritisch gesehen wird.
Nun ist aber die Frage: Wurde sie lediglich im damaligen historischen Zusammenhang kritisch gesehen, im AT, weil damit die Ehe als Basis der Volksgemeinschaft in Frage gestellt wurde, im NT durch Paulus, weil er damit sexuelle Ausschweifungen verurteilte?
Das wären beides Dinge, die im heutigen Zusammenhang anders zu bewerten wären. Heute würde dementsprechend gelten: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!", was dann konkret bedeutet: Lass andere Menschen so leben, wie es ihrer Natur entspricht.
Das wäre dann das "zeitlose Prinzip".
Allerdings - es ist damit nicht ausgeschlossen, dass es doch anders gemeint sein könnte, und das "zeitlose Prinzip" auch ausdrücklich auf jede Art von Sexualität anzuwenden ist, die nicht dem Umgang von Mann und Frau entspricht.
Man kann hier für und wider argumentieren - eine wirklich eindeutige Lösung wird man nicht finden. Lediglich eine Lösung, mit der man selbst zufrieden ist, je nachdem wie da die eigene Tendenz ist...
Nimm die Auferstehung: Du bist skeptisch, ob ein Toter biologisch auferstehen kann – das ist absolut nachvollziehbar. Aber schau dir die historische Realität danach an: Eine Gruppe von völlig verängstigten, desillusionierten Jüngern, die sich nach Jesu Tod versteckt hatten, bricht plötzlich auf und verändert die Weltgeschichte. Sie riskieren ihr Leben für diese Botschaft. Realistisch betrachtet muss etwas passiert sein, das ihre Psyche und ihre Existenz radikal transformiert hat.
Solche Geschichten gibt es öfters. Und die Mormonen sind der Beleg dafür, dass Menschen auch bereit sind, einer offensichtlichen Lüge zu folgen.
Die Jünger standen vor dem Nichts, der Sinn war ihnen genommen. Mir erscheint es nachvollziehbar und logisch, dass sie an einer Geschichte interessiert waren, wie sie die Sache fortsetzen könnten, damit nicht alles umsonst gewesen ist.
Und der Erfolg des Christentums basiert ja letztlich weniger auf den Jüngern als auf Paulus, der die Sache entscheidend voranbrachte... ein Mann, der Jesus selbst nie begegnet ist und sich auf ein Ereignis beruft, das in der Bibel widersprüchlich dargestellt wird...
Die Jünger standen vor dem Nichts, der Sinn war ihnen genommen. Mir erscheint es nachvollziehbar und logisch, dass sie an einer Geschichte interessiert waren, wie sie die Sache fortsetzen könnten, damit nicht alles umsonst gewesen ist.
Nicht alles umsonst? Denen geht der Arsch auf Grundeis, entschuldige bitte den vulgären Ausdruck, und doch setzen sie sich der Gefahr aus ihr Leben dafür zu Riskieren?
Wäre es nicht logisch alles hinter ihnen zu lassen? Wenn es Zweifel gäbe? Gibt man sein Leben hin? wie Stephanus der gesteinigt wurde und während dies passierte er den Himmel offen sah? Oder Petrus der sich falsch rum kreuzigen lies weil er es nicht für würdig hielt wie Jesus gekreuzigt zu werden, gibt man sein Leben hin wenn sie Zweifel gehabt hätten das die Auferstehung nur Humbug wäre? Und was ist mit den heutigen Missionaren die in Ländern unterwegs sind die Christen immer noch abschlachten? Gibt man sein Leben für was hin wenn es nur eine Erfindung des Menschen wäre?
Über Paulus habe ich folgendes gefunden, ich hoffe Arcangel kann dies bestätigen.
Der Scheinwiderspruch: In Apg 9,7 steht, dass die Begleiter die „Stimme hörten“, aber niemanden sahen. In Apg 22,9 sagt Paulus dagegen, sie sahen zwar das Licht, aber die „Stimme hörten sie nicht“. Die Erklärung: Im griechischen Urtext liegt hier ein feiner Grammatikunterschied (Akkusativ vs. Genitiv beim Verb für „hören“, akouo).
In Kapitel 9 bedeutet der Ausdruck, dass sie ein Geräusch oder einen Klang wahrnahmen (sie hörten, dass etwas passierte).
In Kapitel 22 bedeutet es, dass sie die Stimme nicht verstanden (sie hörten keine artikulierten Worte). Es verhält sich ähnlich wie im Deutschen: Man kann ein Geräusch „hören“, ohne zu „hören“ (verstehen), was jemand inhaltlich sagt.
Der Scheinwiderspruch: In Apg 9,7 heißt es, die Männer „standen sprachlos da“. In Apg 26,14 sagt Paulus jedoch: „Als wir aber alle zur Erde fielen…“
Die Erklärung: Dies beschreibt schlicht zwei verschiedene Phasen des Ereignisses. Das griechische Wort für „stehen“ (eistekeisan) kann im Kontext auch bedeuten, dass sie „starr“ oder „ergriffen“ waren (wie angewurzelt sein). Zudem schließt das eine das andere zeitlich nicht aus: Zuerst stürzten alle durch das plötzliche Licht zu Boden, und während Paulus am Boden lag und sprach, rafften sich die Begleiter auf und standen starr vor Schreck da.
Nicht alles umsonst? Denen geht der Arsch auf Grundeis, entschuldige bitte den vulgären Ausdruck, und doch setzen sie sich der Gefahr aus ihr Leben dafür zu Riskieren?
Wäre es nicht logisch alles hinter ihnen zu lassen?
Ich gehe bei diesen Überlegungen nicht davon aus, was du oder ich in so einer Situation tun würden. Ich stelle die Frage, ob es Menschen gibt oder gab, die sich in solchen Situationen so verhalten haben, wie ich es den Jüngern unterstelle.
Und dann stellt man fest: Ja, das gibt es und das gab es. Es gibt und gab jede Menge Religions- und Sektenführer, manche erfolgreich, manche nicht, manche dubios, manche wohlwollend, die auf solche und ähnliche Weise agiert haben. Und ob die Leute ihre eigene Lehre nun selbst geglaubt haben oder nicht bleibt oft im Dunkeln.
Und sterben tun die Menschen auch für die unmöglichsten Dinge. Ich meine, es gibt Leute, die sich selbst aus Liebeskummer umbringen... wie rational ist so etwas denn...?
Auf den ersten Blick scheinen sich die Details zu widersprechen.Bei genauerer Betrachtung der sprachlichen Nuancen und des jeweiligen Kontexts lösen sich diese scheinbaren Gegensätze jedoch auf:
Ja, nur tut es das halt immer. Wenn man nur lange genug nachdenkt gibt es immer eine Erklärung für alles. Und wenn was überhaupt nicht passt, dann hat man es eben für verschiedene Zuhörer geschrieben... dann liegt die Schuld eben bei denen, nicht bei den Autoren.
Plausibler wird die Sache aber trotzdem nicht.
@lucan-7
Zum Thema Homosexualität…
Das ist für mich klar geregelt.
Gott sagte es ist nicht gut wenn der Mensch allein sei und hat ihm eine Gehilfin (Männin☺️) zur Seite gestellt.
Wenn Gott sagt es ist was nicht gut dann ist es nicht gut ☺️
Er sagt mehret euch usw.
Kann ja nicht funktionieren zwischen gleichgeschlechtlichen. Der Auftrag Gottes kann so nicht erfüllt werden zumindest nicht in der damaligen Zeit.
Unserer Natur entspricht mMn Mann und Frau.
Jetzt ist es aber nun so das es Menschen gibt die gleichgeschlechtliche Menschen lieben. Da stelle ich mir die Frage was für eine Liebe ist das? Kommt diese wirklich von Gott?
Ich will dies nicht verurteilen oder bewerten/bemessen das liegt fern von mir, aber mein menschlicher Verstand sagt mir das es nicht unserer Natur entspricht. Klar gibt es gleichgeschlechtliche Menschen die Liebevoll sind die Christliche Nächstenliebe Leben, manchmal mehr wie Christen selbst, sie haben ein sehr großes Einfühlungsvermögen sind sehr sanft. Aber dennoch ist es mMn nicht unser Naturell.
Klar ist für mich jedenfalls das ein sexuell ausschweifendes leben nicht Gottes Wohlwollen entspricht. Es ist Sünde in meinen Augen.
Und mit der Sünde wissen wir ja das Jesus diese besiegt hat.
Jeder wiedergeborene Mensch wird Gottes Willen erkennen und wird verändert werden so wie es Gott gefällt.
Der Heilige Geist zeigt ob man auf dem richtigen Weg ist oder nicht, der Heilige Geist offenbart die Sünde in einem Menschen…
Zum Thema Homosexualität…
Das ist für mich klar geregelt.
Ja... "für dich". 😀
Ich wollte hier jetzt auch keine neue Diskussion starten, sondern an dem Beispiel nur die zwei Sichtweisen der Auslegung zeigen, die es hier gibt und auf die du ja auch hingewiesen hattest.
Deinem Beispiel, dass die Menschen sich "mehren" sollen könnte man jetzt Paulus entgegenhalten, der Enthaltsamkeit predigt. Das Streben nach Vermehrung hat also nicht höchste Priorität, und auch Jesus weist darauf hin, dass man es nicht in Frage stellen soll, wenn jemand unverheiratet bleibt und keine Kinder hat.
Und die Frage, ob es "natürlich" ist oder von Gott gewollt lässt sich erst recht nicht beantworten.
Und am Ende entscheidet sich jeder für die Auslegung, die der eigenen Empfindung und Weltsicht entspricht - und das bedeutet schlicht, dass die Bibel hier gar keine große Rolle spielt und auch keine Lehre darstellt, der man folgen würde - jeder legt es halt so aus, wie es ins eigene Weltbild passt.
das glaube ich wiederum nicht das sich jeder das selbst auslegt wie er will.
Sonst würde es keine ja keine Gemeinsamkeiten geben unter Gläubigen.
Ich verstehe dich gut wenn du sagst jeder legt es anders aus, woran kann man sich orientieren, woher weiß der eine es besser wie der andere.
Ich bin ja noch nicht lange hier in diesem Forum, aber was ich dir bestätigen kann ist z.b Deborah, sie lässt sich führen vom heiligen Geist ganz sicher, genauso wie neubaugoere zu 100% von Gottes Liebe erfüllt, Turmfalke1, Arcangel sucht Gott in der Bibel ohne gleichen wie kann er nicht vom heiligen Geist berührt sein und von Gottes Liebe erfüllt sein, und wahrscheinlich sind es noch vielmehr hier im Forum die von Gottes Liebe erfüllt sind.
Die genannten die ich erwähnt habe, haben die gleiche Sichtweise wie ich, sie sind sogar noch viel mehr in der Liebe Gottes eingetaucht wie ich selbst. Vor allem decken sich ihre Aussagen mit den Erlebnissen meines Bruder zu 100% der alles mit seiner Frau hinter sich gelassen hat (Managerjob in der Fabrik, hat Kohle verdient ohne Ende, seine Frau Sozialpädagogin Chefin einer Kindereinrichtung 25jahre, tätig auch für das Jugendamt). Sie Missionieren Bei den Philippinen, mein Bruder und seine Frau erleben Wunder mit Gott. Ich sehe hier Einigkeit im Geiste Jesus.
Das sind Zeugnisse Gottes die mir die Wahrheit bestätigen.
Daran orientiere ich mich…
das glaube ich wiederum nicht das sich jeder das selbst auslegt wie er will.
Sonst würde es keine ja keine Gemeinsamkeiten geben unter Gläubigen.
Es gibt auch etliche Unterschiede, teils sogar sehr erheblich. Gehe mal in die USA und schaue, wer sich dort alles "Christ" nennt... und welche Unterschiede es da gibt.
Du zählst einige Leute hier im Forum auf, die du deshalb als vom heiligen Geist geführt betrachtest, weil sie ähnliche Ansichten vertreten wie du.
Ich könnte dir andere Leute nennen, die sich ebenfalls als Christen sehen, aber andere Ansichten vertreten... ich werde hier aber keine Namen schreiben, teils weil sie hier nicht mehr aktiv sind und zum Anderen weil sie dir auch selbst antworten können.
Das sind Zeugnisse Gottes die mir die Wahrheit bestätigen.
Ich nehme diese Zeugnisse zur Kenntnis. Aber es gibt auch andere Zeugnisse, auch in anderen Religionen, und deshalb denke ich nicht, dass sie eine "Wahrheit" bestätigen können.
Hallo Lucan-7,
von Schuld kann gar nicht die Rede sein, so kann es ja gar nicht funktionieren, du bist ja nicht selbst schuld an deinem Glauben, der Glaube wird dir geschenkt, den kann dir auch niemand anders schenken als Gott selbst. Zeugnisse von anderen Menschen, nehmen wir an sie entsprechen der Wahrheit, können dir auch nicht den Glauben schenken.
Gott allein schenkt den Glauben, er wird dir Jesus zeigen, du wirst Jesus erleben, das kann dir kein Mensch, keine Religion, außer Gott allein dir schenken.
Vielleicht bist du gar nicht soweit weg wie du denkst, wart ab dann wirst du es selbst erleben.
Gott allein schenkt den Glauben, er wird dir Jesus zeigen, du wirst Jesus erleben, das kann dir kein Mensch, keine Religion, außer Gott allein dir schenken.
Vielleicht bist du gar nicht soweit weg wie du denkst, wart ab dann wirst du es selbst erleben.
Na ja, meine aktive Suche ist jetzt etwa 20 Jahre her, und die ging ja auch über Jahre... ich erwarte eigentlich nicht, dass sich da noch groß was ändert, auch wenn ich immer versuche Neuem gegenüber aufgeschlossen zu bleiben.
Wenn man bedenkt das selbst die Apostel Zweifel an Jesus Status hatten (Sohn Gottes)
und gerade die Auferstehung für die Jünger das Gütesiegel ist, von Gott selbst bestätigt das Jesus Gottes Sohn war.
Diese Erkenntnis kann dir nur der heilige Geist geben, was er früher oder später auch tun wird. Ich denke du bist schon viel weiter als du es selber fassen kannst.
Du triffst damit genau den Kern dessen, was Jesus eigentlich bezwecken wollte. Du hast völlig recht: Wenn Gott die Vergebung zusagt, dann ist das kein exklusives Geheimnis. Jeder Mensch darf und soll diese Botschaft der Versöhnung weitergeben. Das ist genau das, was die Bibel 'das allgemeine Priestertum' nennt. Und auch deine Definition von 'Einssein' als eine tiefe geistige und gedankliche Einheit (den Geist Gottes zu haben) ist theologisch vollkommen auf den Punkt getroffen.“
„Du fragst, welche 'Sünden' gemeint sind. Das griechische Wort im Neuen Testament heißt Hamartia und bedeutet wörtlich 'Zielverfehlung'.
Sünde ist in der Bibel kein moralischer Strafenkatalog, sondern der Zustand, wenn das Leben sein eigentliches Ziel verfehlt: die Liebe zu Gott, zum Nächsten und zu sich selbst. Wenn wir egoistisch handeln, andere verletzen oder uns selbst zerstören, verfehlen wir das Ziel. Das ist 'Sünde'.“
„Wann wird sie vergeben? Das Spannende ist: Aus Sicht Jesu ist die Vergebung bereits eine feststehende Realitätvon Gottes Seite aus. Gott hat das Angebot längst unterschrieben.
Der Knackpunkt ist das Annehmen. Vergebung wird dann in unserem Leben real, wenn wir unseren Stolz ablegen, den Realismus besitzen, unsere eigenen Zielverfehlungen einzugestehen, und diese Vergebung für uns beanspruchen. Es ist wie ein Geschenk, das schon auf dem Tisch liegt – es gehört dir erst, wenn du es auspackst.“
„Du fragst, was 'Gott' genau ist. Wenn wir den philosophischen Mantel anbehalten: Die Bibel sagt 'Gott ist die Liebe'(1. Johannes 4,8). Gott ist kein alter Mann auf einer Wolke, sondern der Ursprung des Seins und das Prinzip der absoluten, bedingungslosen Liebe.
Wenn diese Liebe die Zusage gibt, dass deine Fehler dich nicht definieren, dann ist das die fundamentale Befreiung von Schuld. Und genau diesen Trost, diese Lastenfreiheit, wünsche ich dir in deiner aktuellen Situation.“
Du hast hier bemerkenswert geschrieben, auch wenn ich nur wenig damit übereinstimme. Aber es sind keine "Hau-den-Lukas"-Argumente, sondern Aussagen, die diskussionswürdig sind.
Was ich immer merkwürdig finde, dass Gott oft als "Ursprung des Seins" oder "bedingungslose Liebe" dargestellt wird, also im weitesten Sinne mit einer philosophische Definition.
Demgegenüber gibt aber Beschreibungen, dass er in seinem Himmelreich auf einem Thron sitzt, wobei sich viele Gläubige heute schon darüber freuen, eines Tages neben ihm zu sitzen. Ich frage mich dabei dann immer, was für eine Art Hintern er wohl hat, mit dem er sich irgendwo hinsetzt.
☺️wenn du mitkommst zeig ich dir wo Gott sitzt☺️
Spaß beiseite, Jesus sagt das er uns Wohnungen bereitet.
„Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.“
Siehst du, Jesus bereitet uns eine Stätte vor, für dich auch queequeg☺️ich bin mir sicher das es dir dort gefällt.
Hallo queequeg,
hier die Antwort auf deine Frage,
ich hoffe sie gefällt dir ein bischen und kann die Merkwürdigkeit was du beschreibst auflösen.
Die logische Notwendigkeit (Ursprung der Existenz): Als Schöpfer des Universums und aller Naturgesetze existiert Gott außerhalb dieser Schöpfung (also kein „alter Mann auf einer Wolke“). Logisch gedacht ist Gott die Dimension, die überhaupt erst bewirkt, dass Etwas existiert. Gott bildet den Grundbaustein der Realität.
Die Konsequenz in der Praxis (Bedingungslose Liebe): Dieser Urgrund gleicht keinem toten Naturgesetz. Sobald diese Dimension für den Menschen im Leben erfahrbar und lebendig wird, wechselt die Ebene zur erfahrbaren Beziehung. Gott wird als ein Gegenüber erlebt, das den Menschen absolut bedingungslos und ohne Gegenleistung annimmt.
Dank Dir für die sichtbare Mühe, die Du Dir machst.
Dem, was Du jetzt geschrieben hast, will ich nicht viel entgegensetzen.
"Der „Ursprung der Existenz“ erklärt logisch Gottes unfassbare Größe auf der Denkesebene, während die „bedingungslose Liebe“ beschreibt, wie Gott auf der Beziehungsebene Realität wird."
Ich würde hier nur das logisch weglassen.
Ansonsten Deine Ausführung geht wieder nicht auf den Widerspruch zwischen Gottes Geistigkeit und Körperlichkeit ein. Konkret: Ich glaube nicht, dass er ein Himmelreich hat, in dem er von einem Thron aus regiert. Ich glaube auch nicht, dass wir uns nach unserem Ableben neben ihn setzen können.
Hallo queequeq
Mal sehen ob die Ausführungen dir Freude bereiten können.
Danke für deinen Hinweis das „Logisch“ weg zu lassen.
In Offenbarung 5,1 sieht Johannes eine Schriftrolle „in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß“. Im Aramäischen steht das Wort für die rechte Hand (Yaman) als feste Redewendung für höchste Macht, fundamentale Wahrheit (Tseda) oder eine vollendete Mission. Wenn ein Diener des Königs seinen Auftrag perfekt erfüllt hatte, hieß es im Alltag: „Er sitzt zur Rechten des Königs“ – das war kein physischer Platzwechsel, sondern das Äquivalent zu unserem heutigen deutschen Ausdruck: „Er hat die Fäden fest in der Hand“ oder „Ihm gebührt alle Ehre“.
Johannes sieht, dass die Weltgeschichte in Gottes „rechter Hand“ liegt, damit meint er keinen biologischen Arm mit fünf Fingern, sondern bedeutet,
„Gott hat die absolute Kontrolle und bürgt mit seiner Wahrheit dafür.“
2. Der „Thron“ als Metapher,
Regierungs und Entscheidunfsmacht.
Gott sitzt auf dem Thron, bedeutet metaphorisch:
Gott lenkt das Universum und hat die absolute Kontrolle.
In der Bibel steht der Thron Gottes für vollkommene Gerechtigkeit und Wahrheit.
In der Offenbarung wimmelt es von Thronen (z. B. Offenbarung 4,2: „...und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß einer“).
„Der Thron des Königs ist ins Wanken geraten“, damit meinte niemand das Möbelstück, sondern die politische Stabilität.
Im Deutschen nutzen wir das exakt genauso, wenn wir sagen: „Er sägt an seinem Stuhl“ (was bedeutet: Jemand greift die Autorität oder den Job einer Person an, nicht das Holz des Bürostuhls).
Der „Thron Gottes“ in der Offenbarung ist keine Sitzgelegenheit im Jenseits. Im semitischen Kontext ist das die Redewendung für „Gottes unerschütterliche Regierung“.
Johannes sieht kein himmlisches Wohnzimmer, sondern er drückt in Bildern aus, dass Gottes Gerechtigkeit regiert, selbst wenn auf der Erde Chaos herrscht.
3. Das „Buch des Lebens“ als Redewendung für Zugehörigkeit.
In Offenbarung 20,12 werden im Gericht „Bücher geöffnet“, darunter das „Buch des Lebens“.
Skeptiker fragen oft:
Braucht ein allwissender Gott etwa Karteikarten oder Excel-Tabellen aus Papier, um sich Namen zu merken?
Im antiken Orient führte jede Stadt ein Bürgerregister.
Wer verstarb oder wegen eines Verbrechens verstoßen wurde, dessen Name wurde „ausgelöscht“.
Die Redewendung, im „Buch des Lebens“ zu stehen, bedeutete im alltäglichen Sprachgebrauch schlichtweg: Dazugehören, das Bürgerrecht besitzen. Das deutsche Äquivalent wäre: „Bei jemandem fest im Wort stehen“ oder „Auf der sicheren Seite sein“.
Die Bücher in der Offenbarung sind keine physische Bücherei Gottes. Es ist eine bildhafte Redensart, die Johannes nutzt, um zu sagen: „Gott vergisst keinen einzigen Menschen, der zu ihm gehört. Deine Identität ist bei ihm für immer sicher aufbewahrt.
Die Offenbarung ist kein Fotoalbum des Himmels, sondern eine ikonografische Botschaft.
„Mir fällt ein Stein vom Herzen“ (ohne dass medizinisch ein Kiesel aus der Brust fällt)
"Mal sehen ob die Ausführungen dir Freude bereiten können."
Ja, tatsächlich, tun sie. Sie sind ja auch sehr nachvollziehbar.
Es stellen sich mir dabei nur einige Fragen:
1. und am wichtigsten, wer soll so etwas wissen? Ich schätze, das über 90% der Leute davon keine Ahnung haben.
2. wenn - wie Du ja nochmal deutlich gemacht hast - das geschriebene Wort nur eine Art Übersetzer für die Menschen dieser Zeit sein soll, wieso stehen dann heute immer noch diese Worte in der Bibel, obwohl sie aus unserem heutigen Leben heraus kaum jemand sie verstehen kann?
3. Was ist mit all den Leuten, die deshalb gar nicht den tieferen Sinn der Sprachikonen verstehen und an den Worten selbst festhalten. Mir ist mehr als ein Mensch begegnet, der sich darauf freut, eines Tages neben Gott zu sitzen. Und das war dann gar nicht symbolisch gemeint.
Ich denke, wenn das, was Du geschrieben hast, christliches Allgemeingut wäre, sähe es heute im Umkreis der Kirchen und vielleicht auch unserer Gesellschaft anders aus.
Hallo queequeg,
Zu 1.
Diese Ahnung erfährt jeder der Gottes liebe erlebt bzw. erfährt.
Kein Mensch kann das für einen anderen übernehmen, oder geben, es ist immer die Person selbst, die Gottes Liebe erfahren wird.
Zeugnisse von anderen Menschen die Gottes Liebe erfahren dienen höchstens als Orientierung, können aber nicht die Liebe Gottes in einem selbst erzeugen.
Zu 2.
Die Erkenntnisse aus der Bibel kommen vom Heiligen Geist,
Petrus sagt das in 2. Petrus 1,21
1.Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht worden, sondern getrieben vom Heiligen Geist haben Menschen im Namen Gottes geredet.“21
Gottes Geist offenbart die unermessliche Gnade und Liebe und die Liebe zu seinem Sohn Jesus in der Bibel.
Liest man aus einer suchenden Haltung heraus dann wird man Jesus nicht nur lesen sondern erleben. Das kann auch kein anderer Mensch für einen übernehmen. Man erlebt es selbst.
zu 3.
Was wäre so schlimm daran neben Gott zu sitzen in der Gemeindschaft, Natürlich nicht neben seinen Thron, ich gehe jetzt mal von einem Vater aus wie ein Vater mit seinen Kindern Gemeinschaft hat, so hat Gott auch mit uns Gemeinschaft, wer will bitteschön mit ihm auf den Thron sitzen? Das macht Gott schon alleine und das ist auch gut so. Vielleicht sagen Menschen sowas weil ihr Herz brennt für Jesus und Gott Lieben. Niemand kann doch wissen wie es letztendlch bei Gott sein wird. Mir reicht es zu wissen das wir Gemeindschaft haben werden im seinem Himmelreich.
Klasse. Gerade eine umfangreiche Antwort an Dich geschrieben, da stürzt der PC ab und alles ist weg.
Deshalb jetzt nur sehr verkürzt. Du beschreibst - Deinen - christlichen Glauben sehr gut verständlich, aber für mich nicht nachvollziehbar.
Ich stehe nicht auf Grundlage Deiner Prämissen, dass die Bibel "Gottes Wort" ist, weil ich nicht glaube, dass Gott eine Person ist.
Was er ist, davon habe ich keine Ahnung, aber so für mich "sehe" ich ihn wie ein schwarzes Loch, das keineswegs bedrohlich ist, sondern tröstend. Was Du zu Vertrauen, Liebe und Gemeinsamkeit geschrieben hast, erlebe ich in meinem Leben ebenso aber eben nicht gebunden an eine "Person".
Vielleicht ist das Bild des "Schwarzen Lochs" auch eine bildliche "Rückbesinnung" auf das vorgeburtliche Leben als Embryo. Dann würde das Bild so etwas wie eine geheime Sehnsucht nach Rückkehr in den Mutterschoß sein und erklären, warum ich mich im "Schwarzen Loch" so wohlfühle.
Guten Morgen queequeg,
Du bist nicht der einzige der sich darüber Gedanken macht.
Vielleicht siehst du Gemeinsamkeiten in deinen Gedanken.
"Ein Schwarzes Loch fordert nichts, es bewertet nicht, es löst das menschliche Ego und unsere kleinen Alltagssorgen in einer unendlichen Dimension auf."
Mit "Schwarzem Loch" meine ich ja nicht das physikalische Phänomen, so wie Du auch "Gottes Thron" nicht als Möbelstück siehst.
Deshalb ist es ja auch alles andere als bedrohlich. Dort finde ich eben genau dieses sichere Fallenlassen und muss mir keine Gedanken darüber machen, was mich dort erwartet.
"macht der Unterschied zwischen einem bloßen physikalischen Phänomen und einer bewussten, liebenden Kraft für dich einen Unterschied beim Gefühl der Befreiung"
Ja sichere, würde es das tun. Nur ist es hier ja nicht so, weil es kein Gegensatz ist zwischen bloßem physikalischen Phänomen und liebender Kraft.
Nachtrag:
Meister Eckhart.
Was mir nicht gefällt das man bei ihm Gefahr sieht eine Brücke zum Buddismus schlägt.
- Angst vor Pantheismus: Seine Sprache („Einswerden mit Gott“) wird oft so missverstanden, als ob der Mensch selbst zu Gott werden könne. Das widerspricht dem Kernprinzip der strikten Trennung zwischen dem Schöpfer und der Schöpfung.
- Bibel vs. Mystik: Freikirchen betonen extrem stark das geschriebene Wort der Bibel (Sola Scriptura). Mystische Erfahrungen, das Aufgehen in der „Leere“ oder das Erlangen von Heil durch innere Versenkung werden oft als gefährlich, unbiblisch oder „esoterisch“ eingestuft.
Das kann ich sehr gut Nachvollziehen, für mich steht Gottes Wahrheit in der Sola Scriptura.
Esoterik hat keinen Platz, wir haben einen eifersüchtigen Gott.
„Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“
Markus 10,14-15: „Lasst die Kinder zu mir kommen [...] Amen, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“
- Der reine Glaube: Luther betonte, dass ein kleines Kind ein perfektes Bild für den Glauben ist. Ein Kind argumentiert nicht, es philosophiert nicht, und es versucht nicht, Gott mit klugen theologischen Systemen zu begreifen. Es hört das Wort der Eltern (oder Gottes) und glaubt es einfach.
"das wir das Himmelreich wie Kinderherzen betrachten müssen"
Sagen wir mal so vertrauensvoll wie Kinderherzen. Und genau das habe ich bei meinem schwarzen Loch. Ich weiß nicht, was mich darin erwarten würde, aber es wird sicher nichts Böses sein.
die Anleitung gibt es hier im Forum, frage nicht was in der Welt ist, frage hier im Forum nach dem Wort was in der Bibel steht, Frage nach den Gleichnissen, suche die Fragen in der Bibel, und dann wird dir geantwortet…
Hallo Lucan,
danke für die Frage.
Konkret gefragt: Ist das Christentum nun darauf ausgelegt, das Schlimmste und die Endzeit zu erwarten... oder die Welt im Positiven zu verändern...?
Wie seht ihr das?
Ich sehe hier jedenfalls immer wieder sehr negative Aspekte...
Jesus.de ist ja nicht "die christliche Welt", im Vergleich zur Welt "da draußen", stellt das Forum nur einen minimalen Bruchteil der Christen dar, vor allem weil hier auch relativ wenig Leute aktiv sind. Ich würde daher das, was hier gepostet wird, niemals als Maß sehen.
Meine Erfahrung aus der Welt der Christen ist (egal ob real oder in den sozialen Medien), dass die Mehrzahl der Christen positiv und lebensbejahend eingestellt sind. Der Rest postet bei Threads oder Instagram (kleiner Scherz 😉). Natürlich gibt es auch die "Endzeitpropheten", die vor sich hinjammern und das Ende der Welt heraufbeschwören und ich kenne auch zwei, drei Exemplare im persönlichen Umfeld, aber die sind nicht die Regel. Ich arbeite seit fast 2 Jahren in einem christlichen Werk an der Rezeption und bekomme regelmässig Massenmails, die sich mit derlei Themen befassen. Meinem Chef, studierter Theologe und Experte für das Buch der Offenbarung schicke ich dann manchmal spasseshalber die Mails weiter mit dem Vermerk: "Willst du mal die wirklich, tatsächliche und einzig geistlich inspirierte Wahrheit über die Endzeit erfahren?" und er reagiert darauf dementsprechend humorvoll 😀
Aber gerade was die sozialen Medien anbelangt, kommt die Düsternis eher aus der Reihen der Nichtchristen. Da muss muss man sich nur ein paar Tage auf Insta rumtreiben und diesen Algorhytmus pflegen, dann bekommt man genug Frust zu lesen, aber seltenst von den Christen.
Generell würde ich also sagen, dass dich dein Eindruck täuscht. Für die User hier kann ich natürlich nicht sprechen, vielleicht sind einige so drauf, das kann ich nicht beurteilen. Aber auch in den Gemeinden, wo ich zu Gast bin, in meinem Arbeitsumfeld (ich komme in meinem Alltag täglich mit Dutzenden Christen zusammen) und privaten Alltag erlebe ich das, was du schilderst, überhaupt nicht. Und das ist auch nicht Botschaft, die Gottes Wort uns lehrt.
Liebe Grüße,
Trissi
Aber gerade was die sozialen Medien anbelangt, kommt die Düsternis eher aus der Reihen der Nichtchristen. Da muss muss man sich nur ein paar Tage auf Insta rumtreiben und diesen Algorhytmus pflegen, dann bekommt man genug Frust zu lesen, aber seltenst von den Christen.
Das stimmt allerdings. Ich bin nicht sicher, ob Menschen allgemein früher etwas optimistischer waren, aber im Moment ist irgendwie gerade alles auf Weltuntergang fixiert... Klimawandel, Faschismus, KI, Krieg... die einen sehen Europa von kriminellen Ausländern überrannt, die anderen von Rechtspopulisten vergiftet und alle scheinen sich mit finsteren Prognosen überbieten zu wollen.
Vielleicht ist es also weniger eine Frage der Einstellung, sondern der Begründung... manche Christen mögen hier Anzeichen der Endzeit sehen, während Nichtchristen einfach nur glauben dass die Menschheit halt ihrem Ende zusteuert.
Ich selber sehe die Probleme auch, und ich halte sie auch für gravierend und bedrohlich... aber den Untergang der Menschheit sehe ich noch nicht, da geht noch was, und das hoffentlich auch noch eine ganze Weile.
Veröffentlicht von: @lucan-7... manche Christen mögen hier Anzeichen der Endzeit sehen,
während Nichtchristen einfach nur glauben dass die Menschheit halt ihrem Ende zusteuert.
=> Endzeit
einmal mit christlicher Begründung, einmal ohne
Dass die jetztige Welt vergehen wird und Gott "alles neu" machen wird, wird ja in der Bibel mehrfach gesagt. Man sollte sich also keine Illusionen machen, dass diese Erde einst ein "Paradies" sein wird, in dem alle Menschen friedlich miteinander leben. Nüchtern betrachtet: Der Mensch kriegt's einfach nicht hin. Jesus ist der "Friedefürst". Auf Ihn warten wir.
Was nicht heißt, dass wir nun einfach die Hände in den Schoß legen und den Dingen ihren Lauf lassen sollen. Die Bibel ruft dazu auf, das mit Jesus auf die Erde gekommene (bzw. begonnene) Königreich Gottes weiter mit aufzurichten, d.h. sich für Liebe, Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen. Aber unsere Hoffnung liegt tatsächlich nicht in dieser Welt, sondern in Gottes zukünftiger neuer Welt. Und mit einer solchen freudigen Ewigkeitsperspektive lebt es sich (finde ich) schon ein ganzes Stück entspannter... finde ich.
Ich bin jedenfalls froh, diese Hoffnung zu haben und ich wüsste nicht, wie ich ohne diese Hoffnung drauf wäre. Klar, es gibt auch "andere" Hoffnungen mit einer Ewigkeitsperspektive. Früher z.B., als ich noch in der Esoterik war, habe ich zwar nicht unbedingt an Reinkarnation geglaubt, aber doch an irgend eine Art von Weiterleben der Seele nach dem Tod in einer "besseren Welt". Aus meiner heutigen Sicht war das allerdings eine trügerische Hoffnung.
Dass die jetztige Welt vergehen wird und Gott "alles neu" machen wird, wird ja in der Bibel mehrfach gesagt. Man sollte sich also keine Illusionen machen, dass diese Erde einst ein "Paradies" sein wird, in dem alle Menschen friedlich miteinander leben. Nüchtern betrachtet: Der Mensch kriegt's einfach nicht hin.
Das ist wohl leider eine Tatsache. Es entspricht nicht der Natur des Menschen. Selbst wenn jemand mit einer wirklich guten Idee um die Ecke kommen sollte, wie die Welt ein Stück besser werden könnte, wird sich ein anderer finden, der dagegen ist und der seinerseits Leute um sich schart, die genau das verhindern wollen... denn Menschen sind zwar zu rationalen Entscheidungen in der Lage, machen aber leider viel zu wenig Gebrauch davon.
Andererseits haben wir Menschen viel gutes Potential. Wir können viel bewegen, wenn wir nur wollen. Wäre der Glaube daran, dass wir die Welt sehr wohl in ein "Paradies" verwandeln könnten, in dem es zwar immer noch Naturkatastrophen und Krankheiten gäbe, aber zumindest keine, die von Menschen verursacht wurden, dabei nicht hilfreich...?
Aber unsere Hoffnung liegt tatsächlich nicht in dieser Welt, sondern in Gottes zukünftiger neuer Welt. Und mit einer solchen freudigen Ewigkeitsperspektive lebt es sich (finde ich) schon ein ganzes Stück entspannter... finde ich.
Das kann ich grundsätzlich nachvollziehen... aber mir wäre es lieber, wenn es eine solche - vielleicht nicht gleichwertige, aber immerhin - Hoffnung auch schon in unserer realen Welt geben würde.
Allerdings... wann immer ein solcher Hoffnungsträger auftauchte ging die Sache meistens schief. Sogar mit Jesus - denn in dessen Namen wurde später auch viel Unheil gestiftet...
Ist das Christentum nun darauf ausgelegt, das Schlimmste und die Endzeit zu erwarten... oder die Welt im Positiven zu verändern...?
Also ich erlebe das ganze Spektrum von Fatalismus, über Gleichgültigkeit in Fragen der Ökologie, Christen die den Antichristen bereits aktiv auf erde sehen, andere die an sowas keine Sekunde an Gedanken verschwenden, ich kenne optimistische (wozu ich mich auch zähle) und pessimischtische Christen, solche die hinter jeder Husten und jedem Verlohrenen Schlüssel dämonische Aktivitäten sehen, und ander die jegelich Aktivät von Dämonen als Hirngespinst abtun. usw
Grundsätzlich bin ich der Meinung das wir als Christ ein Mandat haben der Schöpfung sorge zu tragen und in der Welt Gerechtigkeit zu schaffen, während wir die Wiederkunft des Herrn erwarten.
Wieso "das Schlimmste und die Endzeit" erwarten?
Es wird doch eine neue Erde erwartet, in der nichts Schlimmes mehr existiert, alle Tränen werden abgewischt. Besser gehts doch gar nicht. Ich freu mich drauf!
Ja, schon... aber zum einen geht es vorher ja nochmal richtig bergab mit der Welt, und zum anderen gilt das dann ja nur für euch Christen...
@lucan-7 Das Eine stimmt. Aber wenn ich das richtig verstanden, werden wir vorher entrückt (zu Gott geholt?).
Und ich sehe es so, dass das für alle Menschen - die Jesus angenommen haben und sich an ihn halten - gilt, auch für die verirrten Atheisten und die Andersgläubigen, die Gutes tun.
Aber wenn ich das richtig verstanden, werden wir vorher entrückt (zu Gott geholt?).
Und ich sehe es so, dass das für alle Menschen - die Jesus angenommen haben und sich an ihn halten - gilt, auch für die verirrten Atheisten und die Andersgläubigen, die Gutes tun.