Gartenjahr 2026 - Oktober
„Im Garten wird Zeit nicht gemessen, sondern erlebt.“
Autor unbekannt
Der Starkregenguß heute erinnert mich an das Wasserschöpfen des Laubhüttenfestes und dass Jesus am letzten Tag lebendiges Wasser anbot. Joh 7,37-39 Mit Jes 12,3 eine Verheißung auf Lebensfreude und Paradiesgarten.
Möge der Winterregen auch in Israel reichlich fallen und die Reservoire füllen.
18° heute und warmer Regen für alles, was noch reifen und alles was noch keimen muss. Die roten Weintrauben lassen ganz leicht einen Farbhauch erkennen. Leider reifen Weintrauben nicht nach wie Tomaten.
Der Spezialobstversand, bei dem ich vor zwei Jahren Chayote bestellt hatte, hat sich in Erinnerung gebracht. Ich habe Lust daran mal kleine Mengen besonderer Obstsorten zu bestellen, die ich hier nicht im Supermarkt bekomme und die hier auch nicht wachsen. Farbe auf den Tisch bringen und sich Zeit nehmen, Besonderes zu geniessen 🙂
Zwei Stunden draussen Äpfel zum Entsaften geputzt. Wetter war schön...Sonne, kein Wind, nicht zu heiß.
Jetzt gibt es erstmal Abendessen und danach kommt der Entsafter zum Einsatz. Dann ist der Rest auch bald verarbeitet.
Von der ersten Aktion habe ich eine Flasche gestern aufgemacht. Leicht verdünnen, dann ist er oberlecker und erfrischend. Es sind zwei Sorten auf einer Unterlage: Elstar und Golden Delicious. Elstar braucht nämlich einen Bestäuber.
Die Äpfel sind verarbeitet, da kann nichts mehr faul werden oder Frost abbekommen.
Heute ist ein wunderbar sonniger Herbsttag. Das Haus speichert Wärme und wir müssen noch nicht heizen.
Es gibt die ersten dicken Bohnen aus dem Frost zu Mittag.... lecker.
Die Salatpflänzchen, die ich gestern ausgepflanzt habe, sehen schier und propper aus.
Die roten Trauben bekommen langsam Farbe. Unter dem Weinstock sind kleine Ananaskirschenpflanzen von selbst aufgegangen und sie haben sogar kleine Früchte. Ich hatte die Pflanzen wohl gesehen... aber die Früchte waren unter den Blättern versteckt, bis auf eine, die seitlich weggekullert war. Sie sind innen noch nicht orange, scheinen sich aber hier zu akklimatisieren.
Die gelben Möhren nehmen langsam brauchbares Format an.
Die Temperaturen sinken. Die zweite große Ananastomate, (696g), habe ich sicherheitshalber zum Nachreifen ins Haus geholt.
Die dicken Bohnen sind weitgehend abgeerntet. Vielleicht reifen einige Schoten noch, sie sind ja nicht so kälteempfindlich.
Die Chayote wachsen auch noch vor sich hin. Jedenfalls ist noch kein Nachtfrost in Sicht.
Der Tipp mit Algenkalk an die rote Bete streuen und einwässern, sieht so aus, als ob das wirken würde. Die Pflanzen sehen deutlich größer und kräftiger aus nachdem sie vorher eher langsam vor sich hin wuchsen.
In den Schauern heute war manchmal nicht klar, ob es nur windgepeitschte Regentropfen oder sogar kleine Hagelkörner dabei waren.
Also nochmal Tomaten geerntet, die hellgrüne Reifeansätze hatten. Die letzten kleinen Zucchini gibt es morgen.
Zwischen den Schauern heute ist es mir tatsächlich gelungen, Grünkohl zu ernten, ohne klatschnass zu werden 😀
Die große Zucchinipflanze ist raus. Da kommt nichts mehr... Nun ist das Beet sauber und Feldsalat eingesät.
Heute war ein schöner sonniger Gartentag und Stück für Stück wird der Garten auf Winter umgestellt.
Rote Bete und Radieschen wachsen, Feldsalat an anderer Stelle hat sich durch Selbstaussaat schon entwickelt. Die Folgesaaten muss ich dann machen. Winterpostelein kommt auch von selbst. Den muss ich an einigen Stellen noch bändigen.
Winterheckzwiebeln stehen teilweise zu dicht.
Der Apfelbaumschnitt ist fertig, der Sommerflieder gekappt, die Felsenbirne reduziert und das Schnittmaterial geschreddert.
Die glatten Schosser der Korkenzieherhasel haben eine Abnehmerin gefunden für eine Benjeshecke.
Die leeren Tomatenpflanzen sind auf dem Kompost gelandet. Jetzt braucht der Knoblauch noch ein Plätzchen.
Der erste Chayotekern fängt tatsächlich schon an zu keimen in einem feuchten Tempotaschentuch in der Keimschale. Ich brauche dringend neue Anzuchterde.