Lust eine neue Gemeinde in Osnabrück zu gründen
Hallo liebe Geschwister,
seit 2 Jahren besuche ich das ICF in Bielefeld. Ich bin so begeistert von dieser Gemeinde und Movement, dass ich gerne eine ICF Gemeinde in Osnabrück starten möchte.
ich suche Brüder und Schwester, die Lust und Leidenschaft hätten, so ein Projekt zu starten.
Gottes Segen
@nicolefrancais Hast Du schon mit Deiner Gemeindeleitung in der ICF Bielefeld drüber gesprochen?
@tristesse ja klar 😊
Eine Vision beim ICF ist lokale Kirche zu starten.
Wir haben schon 2 Smallgroup und dazu treffen wir uns 1 Mal im Monat bei mir zu Hause und gucken den Stream zusammen. Also die erste Schritte sind schon gemacht. 😬
die Gemeinde unterstützt uns dabei.
Wir haben schon 2 Smallgroup und dazu treffen wir uns 1 Mal im Monat bei mir zu Hause und gucken den Stream zusammen. Also die erste Schritte sind schon gemacht
Ich weiß nicht, ob Du hier noch mitliest, aber wie weit bist Du denn inzwischen gekommen mit Deinem Gemeindebau?
Der Begründer Pastor Leo Bigger verdient im Monat:
7.500 Schweizer Franken=6.887,88 Euro
Dann verdient er brutto weniger als ein Leiter einer Administration in der Schweiz, der im mittleren Bereich angesiedelt ist.
Wie hoch ist der Steuersatz in der Schweiz? dann gehen dazu noch die Versicherungen runter wie Krankenkasse, Rentenversicherung ..... So prall ist das alles nicht, wenn man mal dem Netteoeinkommen nachspürt.
Ooooohhh
Ich bin von Deutschland mit seinem Sozialsystem ausgegangen.
Das da vieles selber gezahlt werden muss habe ich bisher noch nicht gewusst.
Ob er die Krankenkasse privatversichert bezahlen muss, weiß ich nicht... bei uns geht auch ein Betrag runter, den das Finanzamt einzieht. Ist jemand privat versichert, muss er alle Kosten vorstrecken bis zu einer bestimmten Höhe und dann auf die Erstattung warten. Es muss also immer ein Polster da sein. Schwiegervater war Beamter im Ruhestand und da hatte ich Einblick. Einmal mit dem Hubi ausgeflogen werden müssen, da sind lockere 5000 Schleifen Vorleistung.
Wenn der Mann Zehn- oder Hunderttausende Spendengelder in seine Tasche stecken würde, fände ich das verwerflich, selbst wenn er eigens dafür darum gebeten hätte.
Dass er für seine Arbeit Geld verdient, halte ich für in Ordnung. Es ist schließlich sein Lebensunterhalt.
Guten Morgen,
was genau möchtest du jetzt diskutieren? 😉
Hier geht es doch eigentlich darum, dass jemand einen Ableger ihrer (gehe davon aus, dass es ein weiblicher Nickname ist 😉) Gemeinde am Wohnort gründen möchte und Leute sucht, die da mitmachen wollen, sich dazu berufen fühlen.🙂
Segen dir!
Damit liegt er im normalen Durchschnittsgehalt für Pfarrer*in in der Schweiz. Er liegt sogar sehr nah am Median von 7.333 CHF.
Zumindest, wenn diese Seite korrekte Zahlen bietet. Auf anderen Seiten habe ich sogar noch höhere Mediane gelesen. Keine Ahnung welche Zahlen belastbarer sind.
Sofern der ICF keine Unregelmäßigkeiten im Finanzbericht hat, so wie z.B. Hillsong, finde ich deine Kritik hier fehlplatziert.
@lhoovpee Da in der Schweiz alles teuer ist nachdem die Schweiz gesagt hat ein Franken ist rund einen Euro Wert, sind die Gehälter entsprechend hoch.
Das ist ein Problem für Pflegedienste in Grenznähe da es wirtschaftlich gesehen gut ist in der Schweiz zu arbieten und in Deutschland zu leben. Schweizer in Grenznähe lassen sich dann noch die Mehrwertsteuer von Einkäufen erstatten. Das verursacht der Bundesrepublik Deutschland hohe Kosten für die Zollbeamten, die noch die Steuer erstatten, wenn sie hier eine Pizza gegessen haben.
Schweizer in Grenznähe lassen sich dann noch die Mehrwertsteuer von Einkäufen erstatten. Das verursacht der Bundesrepublik Deutschland hohe Kosten für die Zollbeamten, die noch die Steuer erstatten, wenn sie hier eine Pizza gegessen haben.
Das ist Nonens. Die deutschen Zöllner haben garnichts damit zu tun. Man braucht einen Wareneinfuhrstempel von der Schweiz für die Rückerstattung der MwSt. Die gibt es bei den Schweizern und die Erstattung macht idr. der Verkäufer. Das ist Big Business für die Deutschen Händler in der Grenzregion.
Die MwSt für eine in Deutschland verputzte Pizza kann man nicht erstatten lassen.
@derelch So, dann ist dann ist mein Kenntnisstand durch einen Zöllner wohl überholt. Er ist aber auch schon mehr als 5 Jahre alt, damals wurden kleinste Belege vom deutschen Zoll bearbeitet und der Beamte meinte, man solle sich doch zumindest auf eine Grenze von mindestens 50 Euro einigen.
Eigentlich ging es auch darum, warum ein Pastor in der Schweiz für deutsche Verhältnisse viel verdient.
Was ein Pastor hier verdient weiß ich nicht, ist mir auch wurscht, ich bezahle ihn nicht. Bei uns werden die Pfarrer wie Lehrer am Gymnasium besoldet.
Eigentlich ging es auch darum, warum ein Pastor in der Schweiz für deutsche Verhältnisse viel verdient.
Weil er nicht in Deutschland wohnt, sondern in Zürich. Da reichen 7.500 CHF Brutto/Monat für den unteren Mittelstand.
ich weiß auch nicht was ein Pastor an einer Freikirche oder landeskirchlichen Gemeinschaft verdient. Orientierung an den Lehrern finde ich ist keine schlechte Lösung.
In meiner Berufszeit hatte ich mehrfach Kontakte zu Pastoren von Freikirchen, die sehr an einem Berufswechsel interessiert waren. Und ich mit Blick auf deren Gehälter hatte ich stehts höchstes Verständnis für diesen Wunsch. Da gehört schon sehr viel Idealismus dazu, für ein solches Gehalt die Aufgaben eines Pastors anzunehmen.
Bei Pfarrern der Landeskirche ist es anders: Ihr Gehalt orientiert sich an der Besoldung von Lehrern und der Beamtenstatus bietet (z.B. bei Banken) eine hohe finanzielle Sicherheit.
Berufung nennt man das dann.
Ja, berufen wird man (meist von höherer Stelle) - und wenn man den Idealismus mitbringt, dann nimmt man die Berufung an.
Aber von einigen Propheten des AT wissen wir, wie sehr sie unter dieser Berufung litten.
Aus Idealismus hätten sie diesen "Job" wohl kaum angenommen...
Warum guckt Ihr bei Gemeindegründungen eigentlich nicht danach, was es an einem Ort schon gibt? Osnabrück hat eine vielfältige Kirchen- und Gemeindelandschaft von kath.-apostolisch (Irvingianer, ja die gibt's hier noch!) über römisch, griechisch, lutherisch, reformiert, methodistisch, baptistisch, frei-evangelisch, Heilsarmee, brüderisch (öffnen sich gerade), pfingstkirchlich gleich in mehreren Versionen, Gemeinden in Sprachgruppen und viele Hauskreise, von denen wir in der Evangelischen Allianz (noch) gar nichts wissen... Braucht eine Stadt meine Gemeindevision? Will der Geist Gottes „noch ne Freikirche“ (im bürgerlich-intellektuellen Kontext...), oder ist Stadtteilengagement gegen Alterseinsamkeit (und Einsamkeit bei Youngsters!) und die Koordination von diakonischen Challenges nicht vordringlicher im Sinne Jesu? Am Anfang muss die Frage nach dem Willen Gottes für meine Stadt stehen und welche Aufgabe ich als Missionar/in habe. Die Begeisterung für Gemeindeformen anderswo kann natürlich helfen. Also: Herzlich willkommen in der Friedensstadt! Findet Euer Profil und stülpt nicht einfach ein Franchise-System über. Gott segne Euch!
@motetus Ja, man sollte ja schon schauen, ob es nicht schon etwas passendes gibt. Man hat ja schon gehört wie durch Neugründungen anderen Freikirchen Mitglieder abgeworben werden. Mal in Erinnerung gerufen, dass die Bibel im Korintherbrief sagt, Spaltung ist nicht gut, ist die Frage schon berechtigt, ob es nicht schon etwas passendes vor Ort gibt.