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wenig zeit zum beten wegen berufsleben


Katharina00
Themenstarter
Beiträge : 18

Leider ist es manchmal so das man sehr wenig zeit zum beten hat oder zum in die Kirche gehen weil man berufstätig ist und immer sehr stark beschäftigt!

Was kann man da tun dagegen?

Antwort
12 Antworten
Deborah71
Beiträge : 28361

Hi Katharina, 

erstmal willkommen auf jesus.de 🙂

Fragst du für dich oder für jemand anderen oder allgemein? Du verwendest das nebulöse man.... 

Gehe ich recht in der Annahme, dass du mit deinem Gebetsleben unzufrieden bist? 

Vielleicht erweiterst du dein Reden mit Gott auf den ganzen Tag...  ich meine folgendes:

"Guten Morgen, himmlischer Vater (oder Jesus oder Heiliger Geist)" schon beim Aufwachen.

Loblieder mitsummen im Bad 

Die Tagesaufgaben vor Gott bringen auf dem Weg zur Arbeit.

Im Betrieb innerlich mit Gott über die Kollegen reden, die Hilfe, Ermutigung, evtl bei dussligem Verhalten auch deine Vergebung brauchen, innerlich Segen für gestresste Kunden denken.....

Gott ist immer bei dir.... sei kreativ...

deborah71 antworten
1 Antwort
Katharina00
(@katharina00)
Beigetreten : Vor 1 Monat

Beiträge : 18

@deborah71 Dankeschön  ja ich beziehe das auf mich.

 

katharina00 antworten


Chai
 Chai
Beiträge : 4079

Beten ist Reden mit Gott. Und mit Gott reden kann man überall. 
Man braucht dazu keine bestimmte Haltung und keine frommen Worte.
Sprich - da reicht auch ein 'Guten Morgen Gott, geh mit mir in den Tag ...' 

chai antworten
1 Antwort
BePe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 519

@chai 

Beten ist Reden mit Gott. Und mit Gott reden kann man überall. 
Man braucht dazu keine bestimmte Haltung und keine frommen Worte.

Hierzu eine kleine Geschichte (auch wenn sie allgemein bekannt ist) über eine Unterhaltung zweier Priester: 

Da fragt der eine "ist es eigentlich erlaubt, beim Beten zu rauchen oder zu trinken?"
Darauf der andere: "auf gar keinen Fall! Das wäre eine Missachtung Gottes und lenkt den Beter vom Inhalt des Gebetes ab."

Zweite Frage des einen: "aber ist es denn erlaubt, beim Rauchen oder trinken auch zu beten?"
Und die Antwort des anderen: "Ja selbstverständlich, denn mit Gott reden darf man immer und überall!"  

                                                                               ---

Was lernen wir daraus?
Eigentlich sollten wir uns beim Beten ganz auf unser Gespräch mit Gott konzentrieren, eigentlich....
So, wie wir es ja (hoffentlich) auch tun, wenn wir uns mit unseresgleichen über wichtige Dinge und Anliegen unterhalten. 
Oder dem zuhören, was uns ein Freund gerade über seine persönlichen Probleme erzählt. Wobei das Zuhören und Verstehen und gemeinsame Nachdenken manchmal besser geht, wenn man dabei einen Whisky in der Hand hält.

Aber es gibt keine verpflichtende Vorschriften und Formen fürs Beten.
So, wie wir ja auch ganz locker mit unseresgleichen unterhalten, wenn wir freundschaftlich und zwanglos zusammen sind. 

                                                                               ---

Als ich noch berufstätig war (60 Wochenstunden, oft auch mehr) und dabei tausende Kilometer im Auto unterwegs war, hatte ich dabei oft Zeit, über Dinge nachzudenken und darüber mit Gott zu sprechen. Manchmal "weltbewegendes" (auch wenn ich selbst nichts bewegen konnte), manchmal ganz persönliches. Und manchmal genügte ein Impuls (Nachrichten im Radio, evtl. ein Song) als Anlass. 

Aber unabhängig davon versuchte ich morgens als erstes mir die Zeit zu nehmen, im Büro oder im Hotel die Tageslosung (im kleinen Büchlein oder per Smartphone) zu lesen und versuchte, mir 3-5 Minuten Zeit zu nehmen für eine kleine Meditation und ein intensiveres Gespräch mit dem "Chef". Und wenn ich unterwegs war (z.B. in einer anderen Stadt) und zwischen 2 Terminen etwas Zeit hatte, besuchte ich gern Kirchen oder kleine Kapellen und nutzte dies zur Kommunikation mit "ganz oben". 

Das genügte mir meistens und war immer sowas wie ein "kleines Auftanken" zwischendurch. 

bepe0905 antworten
neubaugoere
Beiträge : 18821

@katharina00 

Hi und herzlich Willkommen 🙂

Ich knüpfe mal bei den anderen an ...

Es hilft, sich bewusst zu machen, dass Gott eben kein Konstrukt aus irgendeinem Buch von irgendwelchen Leuten ist, die das irgendwie glauben und man das irgendwie versucht, nachzumachen, um damit - was eigentlich genau? - zu erreichen.

Gott lebt! Er ist auferstanden. (Wir nähern uns der Osterzeit! auch wenn wir noch in der Passion sind 😉 ) Und - eben an die anderen anknüpfend - dem, der 24/7 bei dir ist, ganz nah, kannst du doch morgens "Guten Morgen" sagen (wie anderen ja auch) und über den Tag immer wieder mit ihm reden, ihn einbeziehen, ihm Dinge erklären, dein Herz ausschütten, ehrlich sein vor ihm (er kennt dich doch durch und durch und liebt dich wie seinen Augapfel, schließlich hat er sein Leben gegeben für dich).

Ich bin ebenso berufstätig und kann trotzdem jeden Sonntag in die Kirche, manchmal auch unter der Woche in den Hauskreis. Wie arbeitest du denn - in Schichten?

Es hilft natürlich auch, im Wort zu lesen, das Wort zu studieren, es zu verinnerlichen, die Wahrheit zu verinnerlichen und es hilft auch, sich mit anderen darüber auszutauschen, andere Gedanken dazu zu hören, darüber (das Wort und die Wahrheit) nachzusinnen. <-- Denn dabei hilft Gott auch. Vielleichst startest du mit einer Bibel-App, in der du täglich Verse der Schrift liest und eine Andacht dazu mit Bibelstellen studieren kannst.

Ich hoffe, das hilft dir ein wenig. 🙂

neubaugoere antworten
1 Antwort
Katharina00
(@katharina00)
Beigetreten : Vor 1 Monat

Beiträge : 18

@neubaugoere ja ich arbeite in schichten dakeschön für diese schöne antwort.Ja eine ganz tolle bibel app habe ich schon diese app ist wirklich goldes wert

Gottes Segen wünsche ich 

katharina00 antworten


Meriadoc
Beiträge : 806

@katharina00 

 

Hi,

eigentlich hat man immer irgendwie doch Zeit oer man nimmt sie.

Predigten kann man sich anhören, das Handy nehmen und Bibel hören. Und ein Dank für dies und das gerht immer und Bitten auch. 

 

Mich hat früher dieser Druck mit der "Stille Zeit" einfach nur genervt. 

meriadoc antworten
2 Antworten
Katharina00
(@katharina00)
Beigetreten : Vor 1 Monat

Beiträge : 18

@meriadoc was meinst du mit stille zeit?

 

katharina00 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 18821

@katharina00 

Das Wort stammt wohl aus dem "Kirchenjargon". Gut, dass du mit deiner Frage drauf aufmerksam machst.

Mit der "Stillen Zeit" ist gemeint, sich Zeit zu nehmen, um sich bewusst dem Alltag zu entziehen und mit Gott zu reden. Stille Zeit, weil man stille wird vor Gott. Damit ist die innere Ruhe gemeint, die natürlich von der äußerlichen unterstützt wird.

Danke für die Frage. 🙂

neubaugoere antworten
Stern
 Stern
Beiträge : 2133

@katharina00 

Prioritäten setzen hilft. Sich die Zeit trotzdem nehmen hilft. (Das hat meriadoc schon gesagt)

Du nimmst dir ja zB auch Zeit zum Zähneputzen oder Anziehen oder essen- egal wie beschäftigt du bist.

Und egal wo und womit du jetzt anfängst, also ob Gottesdienst oder in Gedanken kurz sich Gott zuwenden - es ist immer mehr Zeit investiert als es nicht zu machen. 

Und Regelmässigkeit hilft am Anfang, es nicht zu vergessen. Später ist es egal.

stern antworten
2 Antworten
Katharina00
(@katharina00)
Beigetreten : Vor 1 Monat

Beiträge : 18

@stern auch eine sehr gute antwort danke auch dafür und Gottes Segen an alle

 

katharina00 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 28361

@katharina00 

Konntest du irgendeinen der Tipps inzwischen ausprobieren?

deborah71 antworten


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