Angst, Erlösung, Bekehrung
Bitte nehmt das ernst…
Hallo, ich habe seit paar Wochen wieder angefangen mich von Tag zu Tag mehr mit meinem Glauben zu beschäftigen. Mir wurde gesagt das ich auf jeden Fall bekehrt werden muss. Ich fange momentan an immer mehr nach der Bibel zu leben insbesondere dem Neuen Testament. Doch ich habe auch Ängste, was ist wenn ich nicht bekehrt werden kann weil ich mein Leben lang in Sünde verbracht habe und es schleichen sich jeden Tag immer mehr Sünden dazu. Ich beschäftige mich Tag täglich damit wie es sich wohl anfühlt erlöst zu sein. Meine Gedanken und mein Herz schreien nach Erlösung, doch es macht sich die Angst breit das ich nicht erlöst oder bekehrt werden kann so sehr ich es auch versuche..zu beten gibt mir Ruhe und auch Kraft sowie auch das lesen der Bibel..aufgrund meiner Arbeit (Sicherheitsdienst) die größtenteils im Nachtleben bzw. In der Nachtschicht und Wochenende stattfindet ist es mir selten Möglich in die Kirche Sonntags zu gehen, da ich ca. erst eine Stunde vor dem Gottesdienst zu Hause ankomme da meine Schichten größtenteils 12 Schichten gehen..werde ich deswegen nicht erlöst? Erfahre ich deswegen nicht die Bekehrung? Ich habe Angst…
Vielen Dank euch alle ich hätte nie gedacht das so viele Menschen sich die Zeit nehmen und ernsthaft antworten und sich selbst darüber Gedanken machen.
jeder einzelne von euch ist ein Geschenk des Himmels der mir zwar auch Tränen aber auch ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte
hallo KaiNicolas, könntest du, wenn du magst, dich noch einmal melden, wie es dir gerade so geht.....
in guten Gedanken und im Gebet für dich.................
@hundemann hi, es geht mir zunehmend besser und ich bin der Meinung das ich von Tag zu Tag mehr dazu lerne auch gerade was die Bekehrung betrifft und was es heißt danach zu leben. Ich merke das es ein Prozess ist der stetig wächst und mir persönlich auch sehr gut tut. Vielen Dank das du gefragt hast 🙂
lieber KaiNicolas,
oh da freue ich mich jetzt ganz feste mit dir mit.. Weil, nicht weil Du Würde hast liebt dich
Christus, sondern weil ER dich von Herzen liebt. Diese Liebe Gottes darf zu einem Schutzmantel
für dich werden. Voller Vertrauen zu Christus, und zu Dir selbst, darfst Du ihm und Dir im Spiegel
ins Gesicht schauen. Stück für Stück stellt Christus deine Würde wieder her.
Und Du darfst wachsen in Christus. Tag für Tag darfst du entdecken, wie ein Leben in
Würde aussieht, trotz deiner Schichtarbeit.
Du darfst dich selbst lieb haben, deine Gefühle wahr nehmen, auf deine Bedürfnisse achten,
dir selbst und anderen Menschen Grenzen setzten. Dich offen mit deinen Stärken und Schwächen
zeigen, du musst dich nicht schämen.
Du darfst dich zeigen. Raus aus der Schamangst. Es ist ein langer, aber guter Weg, auf
dem Du lernen darfst, immer tiefer mit Christus, mit dir selbst, deinen Gefühlen und
Bedürfnissen in Beziehung zu kommen.
Christus ist so anders. Er war damals für die fromme Elite eine große Herausforderung.
Er setzte sich mit verachteten Menschen an einen Tisch.
Das durfte ich auch erfahren, das Er mich aufgewertet hat. Obwohl ich auch Drogen
und Alk kannte. Christus ehrt gerade die Menschen, die andere Menschen entehren.
https://www.youtube.com/watch?v=BNtN4Je_790&pp=ygUbbWFuIHNhZ3QgZXIgd2FyIGVpbiBnYW1tbGVy
man sagt er war ein Gammler, gesungen von Papa Bär.........
Eine Bekehrung ist die Hinwendung zu CHristus und die Übergabe des eigenen Lebens an IHN.
Du kannst nicht "bekehrt werden" (wer könnte das auch tun?) - Du kannst Dich nur selbst "bekehren", das heisst, UMkehren zu IHM.
Und das kannst Du, sofern Du es absolut ehrlich meinst, jederzeit und immer überall.
Und unterm Kreuz ist viel Platz für allen Shyce Deines Lebens - bring's hin, lass es dort und tausche es gegen Gnade und Vergebung.
2. Korinther 5:17
Das bedeutet aber, wer mit Christus lebt, wird ein neuer Mensch.
Er ist nicht mehr derselbe, denn sein altes Leben ist vorbei.
Ein neues Leben hat begonnen!
Veröffentlicht von: @kappasuche Dir einen katholischen Seelsorger und mache eine "Lebensbeichte" und bereinige die Vergangenheit vor Gott mit Lossprechung (das machen nur Traditionelle Kirchen). Deine innere Umkehr hat trotzdem schon stattgefunden, bzw. der Sinneswandel.
Hi, das ist nicht wahr. Das machen auch evangelische Seelsorger, Freikirchen und man kann das auch selbst machen.
@tristesse Ja, schön mal wieder hier zu sein. Irgendein Grund war es....
Freut mich auch dich zu lesen.
Zunächst einmal: Deine Ängste sind völlig normal und sogar ein Zeichen dafür, dass Du Dich ernsthaft mit Deinem Glauben auseinandersetzt. Historisch gesehen haben viele große Heilige und Kirchenlehrer ähnliche Phasen der Unsicherheit durchlebt - denk nur an Augustinus, der einen langen Weg der Bekehrung ging.
Die Vorstellung, dass man "nicht bekehrt werden kann", entspricht nicht der https://christianpure.com/de/learn/catholicism-denominations /" target="_blank" rel="noopener">katholischen Lehre. Die Gnade Gottes ist nicht begrenzt, und die Kirchengeschichte ist voll von Menschen, die ihr Leben radikal geändert haben. Dass Du Dich nach Erlösung sehnst und bereits nach der Bibel leben möchtest, ist bereits ein Zeichen der Gnade Gottes in Dir.
Was Deine Arbeitssituation betrifft: Die Kirche hat immer verstanden, dass Menschen unterschiedliche Lebensumstände haben. Der Gottesdienst ist wichtig, aber Gott begegnet uns nicht nur dort. Deine ehrliche Arbeit, auch wenn sie Dich vom Sonntagsgottesdienst abhält, ist kein Hindernis für Deine Beziehung zu Gott. Es gibt viele Wege, den Glauben zu leben.
Ich rate Dir:
1. Sei nachsichtig mit Dir selbst
2. Konzentriere Dich auf die positiven Schritte, die Du bereits machst (Bibellesen, Gebet)
3. Sprich vielleicht mal mit einem Seelsorger über Alternativen zum Sonntagsgottesdienst
Die Tatsache, dass Du betest und in der Bibel liest und dies als kraftgebend erfährst, zeigt, dass Du bereits auf dem richtigen Weg bist. Bekehrung ist oft ein Prozess, kein einzelnes Ereignis.
Bekehrung, dem NT gemäß, ist Kapitulation vor dem Anspruch Gottes und die Annahme einer, der dafür geradestand und diesen Anspruch zur vollen genüge erfüllt hat. Jesus!
Und wenn du weiterhin versuchst Gottes Anspruch zu leben, wirst du scheitern, scheitern und wiederholt scheitern.
Wenn du das begriffen hast und es endlich erkennst, lebst du in seiner Gnade und wächst darin.
Du bist noch nicht "erlöst". ...oder du anerkennst die Erlösung noch nicht.