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Bist Du mit den richtigen Leuten unterwegs?

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Orleander
Themenstarter
Beiträge : 176

Wir laden ein zum Gespräch: https://www.jesus.de/bist-du-mit-den-richtigen-leuten-unterwegs/

Antwort
40 Antworten
PeterPaletti
Beiträge : 1272

Nein, danke ich möchte meine Beziehungen nicht "managen" und ich sehe die Zeit, die ich mit meinen Freunden verbringe auch nicht als "Inverstment" an.

Die Sprache in dem Blog gefällt mir ganz und gar nicht.

peterpaletti antworten
8 Antworten
bepe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1247

Ich finde Stil und Sprache völlig OK.
Denn da wird sachlich und frei von Emotionen ein menschliches Verhalten mit seinen möglichen Folgen beschrieben.
Und aus eigener Erfahrung kann ich dem Schreiber weitgehend zustimmen. Denn mit wem wir uns umgeben, mit wem wir etwas unternehmen oder mit wem wir "abhängen" - das beeinflusst nicht nur unserer Gegenwart, sondern hat auch Auswirkungen auf unsere Zukunft (und auf die der Menschen in unserer Umgebung). Zwar kommen viele unserer Kontakte und manchmal auch die Freundschaften durch Zufall (oder was man als Zufall ansieht) zu Stande - und das ist auch normal und gut so. Aber nicht immer tun sie uns dauerhaft gut, manche bremsen uns und lassen nicht zu, dass wir unser Potenzial entwickeln und nutzen. Und schließlich entwickeln sich Menschen im Laufe der Zeit weiter und auseinander. Da kann es also sinnvoll sein, auch mal für den Kreis der Freunde, Bekannten, Mitläufer und Nutznießer gelegentlich eine Inventur zu machen - aber dann daraus auch die richtigen Konsequenzen zu ziehen.

bepe0905 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570

Das geht mir auch so. Das hat etwas sehr Berechnendes...klar kommt es ab und an vor, dass ich die Notbremse ziehe und eine sehr destruktive Beziehung beende. Das ist aber die große Ausnahme.
Normalerweise spielen Nützlichkeitserwägungen keine Rolle in meinen privaten Beziehungen.

suzanne62 antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1687
Veröffentlicht von: @peterpaletti

Die Sprache in dem Blog gefällt mir ganz und gar nicht.

So geht es mir auch. Merkwürdig diese Unterteilung:

"Leute, die mir sehr gut tun, mich inspirieren, aufbauen, fördern, voranbringen, das Gute in mir sehen, mich ermutigen, bestärken, anfeuern …
Leute, die mir nicht gut tun. Die mich runterziehen, belasten, auf falsche Gedanken bringen, frustrieren, entmutigen …
Neutrale Leute. Leute, die mir nichts besonderes geben aber mich auch nicht."

Ist der Verfasser anderen Menschen derart ausgeliefert?

Ich finde es spannend, danach zu fragen, wie sonst in der Bibel von der Gestaltung unserer Beziehungen - gerade inmitten einer nicht-christlichen Gesellschaft - geredet wird; zum Beispiel in den Petrusbriefen. Es ist ja wirklich nicht alles "dasselbe", da hat der Verfasser recht.

jeddie-x antworten
jackson04
(@jackson04)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 100

Ja, ich finde es auch schwierig, diese Trennung.

Veröffentlicht von: @jeddie-x

"Leute, die mir nicht gut tun. Die mich runterziehen, belasten, auf falsche Gedanken bringen, frustrieren, entmutigen …"

Was ist mit Menschen in meinem Umfeld, die selbst belastet sind, die frustriert sind, keinen Mut haben, schwierig sind, vielleicht krank, äußerlich oder innerlich …? Wenn ich mich mit solchen Menschen – nicht nur oberflächlich – abgebe, dann wird das natürlich an meinen Kräften zehren. Das bringt mich im Sinne des Blogschreibers vermutlich nicht nach vorne. Und trotzdem halte ich es für wichtig.

Natürlich gehört dazu, dass ich auf mich und meine Kräfte achtgebe. Es gibt Beziehungen, es gibt Situationen, die mich schlicht überfordern und aus denen ich mich zurückziehen muss. Und trotzdem denke ich, dass ich die Aufgabe habe, auch manchmal „die Last des Andern“ mitzutragen, so weit ich es mir zumuten kann.

Der Blogbeitrag liefert mir einfach eine zu betriebswirtschaftliche Sicht auf mein Leben.

Grüße von Jack

jackson04 antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1687

Du beschreibst es gut: eine betriebswirtschaftliche Sicht. Auch im Blick auf geistliches Leben.

jeddie-x antworten
frosch80
(@frosch80)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 794

Hej Peter,

Veröffentlicht von: @peterpaletti

Die Sprache in dem Blog gefällt mir ganz und gar nicht.

das geht mir auch so. Zwar kann ich den Gedanken, dass es Sinn macht, sich zuweilen kritisch mit den Beziehungen, in denen man zu anderen Menschen steht, auseinanderzusetzen, bestens nachvollziehen und auch alle Überlegungen von Bepe dazu. Daneben entsteht bei mir aber stark der Eindruck, dass der Autor hier davon ausgeht, dass ich fast schon generell ein potentielles Opfer der Menschen bin, zu denen ich in Beziehung stehe, und ich sorgfältig aufpassen muss, dass ich nur ja keinen Schaden nehme.

Ich frage mich, was passiert wäre, wenn Jesus dauernd gefragt hätte, welche Menschen ihm jetzt gut tun und welche nicht. Sicher bin ich nicht Jesus, aber ein wenig mehr Selbstbewusstsein, als der Autor seinen Lesern offenbar zutraut, mag ich denn schon haben.

Liebe Grüße
fr😊sch

frosch80 antworten
Tinkerbell
(@tinkerbell)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1526

Natürlich ist es Investment - auch unabsichtlich
Alles von deiner Zeit ist ein Investment - in Freundschaften, Hobbys, Bildung, Arbeitsstelle... Und gerade weil Beruf und viel "Muss" im Leben einen großen Stellenwert einnimmt, finde ich es gar nicht verkehrt hin und wieder zu schauen, mit wem man seine freie Zeit verbringt und wie sich diese Begegnungen auf einen selbst auswirken.

Der Autor sagt auch nicht "Schaffe Freunde/Bekannte ab, die dich entmutigen, runterziehen, dir deine Kräfte rauben...", sondern nur "Überlege, wie du diese Beziehungen gestalten willst". Das ist nicht verkehrt, sondern ab und an ganz sinnvoll. Wahrscheinlich haben die meisten von uns Beziehungen, die eher Kräfte rauben. Sei es ein anstrengendes Gemeindemitglied, der täglich nervende Nachbar, ein ewig nörgelnder Arbeitskollege, ein Freund, der sich aufgrund von Ereignissen verändert hat und nun eher Arbeit als Entspannung mit sich bringt... Und da sollte man schon sehr genau schauen, dass es eine Balance gibt - dass man nicht nur erträgt und gibt und aushält (was wir ja durchaus tun sollen, gerade wenn Freunde, Verwandte, Bekannte durch eine schwere Zeit gehen), sondern auch "gute" Beziehungen hat, wo man selber auftankt.

Ich glaube, dass man sich darüber oft keine Gedanken macht. Manchmal merkt man auch erst nach einer gewissen Zeit, dass ein bisschen Abstand von einer bestimmten Person einem gut getan hat, und dass man dann wieder mehr Kraft für denjenigen hat. Ich habe den Artikel bei weitem nicht so verstanden, dass man einfach aussortieren soll und nur nach den Benefits Ausschau hält, ganz im Gegenteil. Aber wer selber ausgebrannt ist, weil andere ihn erschöpfen, kann irgendwann nichts mehr geben. Und wer nicht hin und wieder prüft, ob alle Freundschaften ihm gut tun oder vielleicht sogar schaden, wundert sich vielleicht später, warum er kaputt und fertig ist. Oder sich charakterlich verändert hat. Nicht immer merkt man am Beginn einer Beziehung zu einem Menschen, wie sich dessen Art, Gedanken, die gemeinsamen Gespräche usw. auf einen selber auswirken.

tinkerbell antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @peterpaletti

Nein, danke ich möchte meine Beziehungen nicht "managen" und ich sehe die Zeit, die ich mit meinen Freunden verbringe auch nicht als "Inverstment" an.

100 % Zustimmung

Veröffentlicht von: @peterpaletti

Die Sprache in dem Blog gefällt mir ganz und gar nicht.

Die passt ehr zu einem Investmentbanker der sein Aktienpaket durchgeht...

Anonymous antworten


Pankratius
Beiträge : 1322

Wo genau ist der spezifisch christliche Bezug des Artikels, der dazu führte, ihn auf jesus.de zu verlinken und ihn im Subforum "Authentisch Christsein" zu posten?

pankratius antworten
mmieks
 mmieks
Beiträge : 1059

Was heißt denn jetzt "eigene Beziehungen" konkret?

Manche "Beziehungen" kann ich mir gar nicht aussuchen und bin angewiesen, mit ihnen "unterwegs" zu sein, ob es mir nun passt oder nicht. Da kann ich nur das Beste draus machen.

Ich habe ansonsten einen Freundeskreis, wo die Beziehungen schon einige Jahrzehnte dauern. Es ist spannend, einander auch Lebensbegleiter zu sein, auch wenn einzelne Lebenswege Brüche aufweisen. Das gehört mMn auch zur Treue, einander wachsen und reifen zu lassen.

mmieks antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Ich hoffe ich bin mit DEM RICHTIGEN unterwegs. Alles andere wird sich mit der Zeit ergeben, in dem Maße wie ich immer mehr mit ihm unterwegs bin.

Anonymous antworten
Ungehorsam
Beiträge : 3336

Ich bekam immer gesagt, Freunde kann man sich aussuchen. Und so halte ich es auch.
Da ich schon als Schüler und auch später öfters umzog, schlug ich nirgends richtig Wurzeln und entstandene Freundschaften schliefen nach dem Umzug wieder ein, bis auf wenige Ausnahmen. So habe ich Freunde ziemlich weit verstreut, und manche habe ich jahrelang nicht gesehen.
Die jüngste und engste Freundschaft entstand mit einem Spanier, der für ein halbes Jahr mein Kollege war. Vor einem Jahr hat er geheiratet, und nun gehört auch seine Frau sowie meine Frau dazu. Obwohl wir bedeutend älter sind, keiner wirklich die Sprache der anderen beherrscht und wir räumlich sehr weit voneinander getrennt sind, fühlen wir uns sehr nahe.

ungehorsam antworten


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