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Reich Gottes

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alive
 alive
Themenstarter
Beiträge : 13

Hallo!

Was haltet ihr von der These "für 'Reich Gottes' (dessen Ausbreitung Jesus' größtes Anliegen war, wenn man die Evangelien und das "Vater Unser" betrachtet?) kann man an den meisten Stellen 'Geist-Reich Gottes' also 'die Herrschaft von Gottes Geist' einsetzen"?

Und dazugehörig: wenn er von "Gerechtigkeit"/Gerechtigkeit Gottes, oft im selben Atemzug damit spricht: Könnte er in dem Zusammenhang meinen (und man deshalb dafür einsetzen): "(völlige) Übereinstimmung mit dem, wie der Geist Gottes ist und was er macht und will = "Übernommensein" vom Geist (Gottes)"?
(Natürlich müsste man dazu erstmal den "Geist Gottes" gut kennen und in einer ganz engen persönlichen Verbindung mit ihm sein, aber das ist eine andere Frage.)

 

Mich interessieren vor allem auch theologisch/sprach-/kulturwissenschaftlich fundierte Antworten. Aber rein für mich selbst zur Einordnung bzw. zum Verständnis, was Jesus gemeint hat und wonach ich also mein Leben als das Wichtigste ausrichten soll.

Ich habe kein einheitliches theologisches Forum gefunden, in dem ich diese Frage an dezidierte christl. Wissenschaftler hätte stellen können, deshalb frage ich hier. Tipps für eine solche Anlaufstelle aber auch sehr willkommen! Oder vielleicht ist jemand hier selbst dort Mitglied und würde die Frage dort für mich stellen & berichten.

 

Notiz: Mir war lange nicht bewusst, dass die Evangelikalen in den USA sich genau auf den Terminus von Jesus ("Reich Gottes") beziehen, wenn sie immer von der Etablierung des "Kingdom of God" sprechen. Dieses Verständnis wäre m.E. einfach komplett dem entgegengesetzt und darüber bin ich auf die Idee gekommen, dass anscheinend christenweit gar kein einheitliches Verständnis darüber herrscht, was hier eigentlich ausgebreitet werden soll (bzw. auf welche Art: ein "weltliches" Reich oder einfach die Dominanz von Gottes Wesen und Geist (durch die Gläubigen) auf dieser Erde)...

 

Danke Euch!

Antwort
12 Antworten
Stern
 Stern
Beiträge : 2906

@alive 

Mich interessieren vor allem auch theologisch/sprach-/kulturwissenschaftlich fundierte Antworten

Das kann ich dir nicht bieten. Ich antworte trotzdem mal, so wie ich es (bisher) verstehe.

Es gibt geistig betrachtet für und Menschen wohl zwei Herrschaftsbereiche: (entnehme ich Römer 6,16)

Wisst ihr nicht? Wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und dem gehorcht ihr – entweder als Knechte der Sünde zum Tode oder als Knechte des Gehorsams zur Gerechtigkeit.

Scheinbar haben wir als Menschen ein Bedarf an geistiger Führung…wir operieren sozusagen unter einer bestimmten Flagge: entweder unter der Flagge der Sünde oder unter der Flagge Gottes—> was für mich gleichzeitig auch den Herrschaftsbereich symbolisiert.

Es ist also kein äusserlich sichtbares Reich, es hat keine Grenzen und damit können wir es meiner Meinung nach, weil es nicht sichtbar ist, auch nicht wirklich aufbauen.

 

 

stern antworten


alive
 alive
Themenstarter
Beiträge : 13

Danke!

Mir geht es eher darum herauszufinden, was Jesus genau bzw praktisch gemeint hat. Ob nach heutigem Verständnis diese Worte es absichtsgetreuer auf den Punkt bringen könnten? [oder eben nicht, wenn nicht...]

alive antworten
2 Antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 2906

@alive 

Tatsächlich frage ich mich auch, was dieses Trachten beinhaltet, wenn er sagt: „trachtet zuerst nach dem Reich Gottes“

Es hinterlässt erstmal ein Fragezeichen auf meinem Kopf. Da „trachten“ aber ein Verb ist, also Aktivität ausdrückt, muss es ja etwas sein, das ich aktiv machen kann. Englisch heisst es „suchen“.

Und so verstehe ich es:

Ich richte mich nach dem aus, was nicht sichtbar ist, in der Gewissheit, dass es da ist.

 

stern antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@stern @alive

intensiv und zielgerichtet nach etwas zu streben, etwas Bestimmtes zu erreichen, zu erlangen oder zu verwirklichen; er ist nur etwas "gehobener", der Begriff, steht aber für "streben" (strebt danach) ...

Mich hat an dem Satz immer eine Übersetzung angesprochen: "Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes" ... am ersten ... auch nur ein anderer Sprachgebrauch, aber ich mag diese Worte ... mir ist dieses "zuerst" wichtig geworden, auch wenn ich darin immer noch nicht perfekt bin. 😉

Es beinhaltet die permanente Suche nach dem Reich Gottes und die Ausrichtung auf genau dieses.

neubaugoere antworten
alive
 alive
Themenstarter
Beiträge : 13

Die KI hat was Interessantes gesagt:

Interessanterweise gibt es in der Textüberlieferung des Lukasevangeliums (unter anderem beim frühen Kirchenvater Marcion und in einigen alten Handschriften zu Lukas 11,2) eine sehr alte Variante der zweiten Bitte, die deine These direkt stützt. Dort hieß es statt „Dein Reich komme“: „Dein Heiliger Geist komme über uns und reinige uns.“ Das zeigt, dass schon in der frühesten biblischen Textgeschichte das Kommen des Reiches und das Kommen des reinigenden Geistes als vollkommen deckungsgleich verstanden wurden.

(Also wenn man das jetzt auf "innerlich in jedem" und äußerlich auf der ganzen Welt bezieht, dann wäre klar, was mit Kommen des bzw. Trachten nach dem "Reich Gottes" gemeint ist: Dämonenfreie Zone. - Also der Geist Gottes, der herrscht - Reich hat ja auch mit "Machtausübung" zu tun; Gottes Macht ist nur gut, ist Liebe.)

alive antworten


Jascha
 Jascha
Beiträge : 19

@alive 

 

Ich finde, du hast deine Fragen schon selber gut beantwortet.

 

Was wäre für dich die Konsequenz? Was leitet du daraus für dich praktisch ab?

jascha antworten
4 Antworten
alive
 alive
(@alive)
Beigetreten : Vor 5 Tagen

Beiträge : 13

@jascha 

Naja, Geist lernt man ja kennen, indem man:

- erstmal alle natürlichen Ablenkungen und Einflüsse weg tut. "Dämonen" bzw. "dämonenfrei" klingt so bombastisch, aber im Prinzip ist ja alles, wovon die Welt gerade beherrscht wird, sofern nicht von Gottes Geist durchdrungen, von anderen Geistern (mit dem Teufel als "Vater") beseelt. Also kann ich mir unmöglich von dort was "Förderliches" rein ziehen.

- Bindungen an Menschen löst, die stattdessen an 1. Stelle wären (sich also zwischen einen und Gott(es Geist) stellen)

- sich Zeit für ihn nimmt (also in dem Moment nicht zum Bibellesen oder so, sondern Hinsetzen und mal schauen, ob das was/wer da ist.

 

Buddhisten etc. (und auch Esoteriker vielleicht?) tun ja sowas, also "Geist" kennenlernen, aber das Problem ist, dass sie ja keine Herrschaft haben, weil sie den "Herrn" nicht haben. Deshalb trotzdem im selben System gefangen bleiben. Da (Buddhisten z.B.) kann man zumindest sehen, was "geistförderlich" sein kann.

Ich glaube, dass mein neu erschaffener Geist die Schnittstelle zum heiligen Geist, Gott als Vater und dem Jesus-Christusgeist ist (dort sind sie und ich mit ihnen ja auch alle eins). Wenn ich in meinen Geist "hineintauche", ist dort auch immer direkt dahinter der "größere" göttliche Geist, also ich hab dann Zufuhr und Zugriff auf alles, nicht nur "meinen eigenen". (Das ist meinem Empfinden nach eigentlich das, was Jesus gemacht hat und was der "Sündenfall" zuvor versperrt hatte.)

So lerne ich ihn kennen (den Geist Gottes). Seit ca. 14 Jahren setze ich mich zumindest einmal morgens normalerweise 10 Min. hin und lass diesen Geist in mir aufsteigen und alles in mir einnehmen. In letzter Zeit ist es wieder öfter geworden, und je öfter/ je mehr Zeit ich mir nehme, desto mehr Glück kommt. Eigentlich sollte der Punkt kommen, wo man da halt gar nicht mehr raus geht, dass er die ganze Zeit alles von innen nach außen erfüllt/ausfüllt. (Ist bei mir (noch) nicht so, aber ich habe "Hilfe" - Leute, die da schon tiefer drin sind - Gott beruft ja auch heute noch.)

Geist ist immer Gedankenfreiheit und Leben im Jetzt. Ich glaube auch, dass man dort die "Stimme" extrem hört. Jesus hat ja gesagt: "Ich tue, was ich den Vater tun sehe." Das ist ja im Geist und dort komm ich hin, wenn ich mich auf ihn ausrichte und vor allem alles, was mich von diesem "Geistraum" ablenken will. Sodass Handlungen von dort (innen, Gottes Geist in mir, der direkt an ihn angeschlossen) nach außen initiiert werden und nicht von Gedanken (wo kommen die her, wer ist ihr Sender, wo ist ihr Ursprung?) oder irgendwas, was ich mir im Lauf meines Lebens angewöhnt hab...

Das verändert einmal mein Wesen hin zu seinen Früchten (vor allem ganz stark Frieden).
Und ich glaube auch, dass ich dadurch, was ich in meinem Leben (an Geistsubstanz) wirksam habe, in die generelle "Atmosphäre" in der Welt einspeise, dann ist dort nicht mehr nur "der Geist der Welt", sondern auch noch was anderes verfügbar - und je mehr und mächtiger, dann vielleicht irgendwann sogar "dominant"?... (Klingt nach Jesus halt.)

Was es für mich nicht bedeutet ist, mich abzuschotten wie im Kloster. Denn auch wenn ich bestimmt und übernommen vom Geist irgendwo bin, hat das ja Auswirkungen auf das Sichtbare und Unsichtbare dort. Es geht nur um die Richtung: Initiiert alles bei mir Gott von innen nach außen - und das kann immer noch genauer werden - oder gehe ich "unter den Geist der Welt" und zieh mir (dadurch?) was von dort rein bzw. mache dann gar keinen Unterschied.

Für mich wäre es krass, wenn das, was ich schon jahrelang "intuitiv" tue (dass Intuition beim Neu Geborenen mit "Geist" gleichgesetzt werden kann, ist sowieso noch eine andere These), genau das wäre, wovon Jesus die ganze Zeit gesprochen hat. 

Deshalb hat mich so sehr interessiert, wie das auch vom Wort fundiert ist (wenn). Aber es sieht ja danach aus. Dann hab ich die Richtung, den Sinn und den Weg meines Lebens schon gefunden und kann die ganze Zeit direkt das tun, worum es Jesus immer nur ging (oder?). Muss also auf nichts mehr warten. Das wär krass schön - und würde nochmal den Frieden mit dem Ganzen verstärken.

Das macht auch Christenleben insgesamt mega einfach: Kopf ausschalten (nicht zermartern oder über die Bibel diskutieren - denn die Bibel ist ja auch vom Geist geschrieben worden) und einfach Gott in mir und an meinen Geist angeschlossen immer weiter kennenlernen und vertrauen, dass alles, was aus dieser Verbindung und dem davon eingenommen/übernommen werden passiert, direkt zum Plan Gottes beiträgt (und das nicht aufs Jenseits oder eine "physische" Wiederkunft von Jesus verschoben werden muss).

Für mich hat es auch nichts mit einem bestimmten Beruf zu tun, so zu leben und das zu tun, sondern das kann jeder, egal wo er ist und was er macht (und ob er überhaupt arbeitet). Natürlich wäre es toll, wenn auch in weltliche Schlüsselpositionen immer mehr "vom Geist Übernommene" - wie Jesus aus der Verbindung mit dem Vater wären. Aber das müsste dann aus dieser Grundlage sein und nicht so "kingdom of God"-mäßig wie das, was man da hört.

Ja, das hat mich beschäftigt, deshalb hatte ich gefragt. 

LG

PS: Was sagst du?

alive antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 2906

@alive 

PS: Was sagst du?

Auch hier wieder: ich bin nicht jascha, antworte aber trotzdem, eigentlich nur aus einem Grund, nämlich für dich als Feedback, und du musst auch nicht zurück schreiben 🙂:

Ich kann verstehen, was du damit (siehe oben) meinst und sehe es genauso. 

stern antworten
Jascha
 Jascha
(@jascha)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 19

@alive 

 

Danke dir für die ausführliche Antwort! Es hat eine andere Wendung genommen, als ich es aus deinen einleitenden Beitrag heraus gelesen habe. 

Die Dimension, die du erfährst, kenne ich nicht. 

 

Ich finde es spannend wie Christen ihren Glauben wirklich praktisch leben. 

jascha antworten
alive
 alive
(@alive)
Beigetreten : Vor 5 Tagen

Beiträge : 13

@jascha 🙂

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alive
 alive
Themenstarter
Beiträge : 13
Reich = Geist (der in einem ist)
Gerechtigkeit = völlige Übereinstimmung mit dem, wie der Geist ist und was er macht und will = Übernommensein vom Geist
 

Hier noch was die KI dazu für mich "gearbeitet" hat:

 
Gerechtigkeit:
Im griechischen Urtext des Neuen Testaments steht an diesen Stellen das Wort **dikaiosyne** (δικαιοσύνη). Im damaligen jüdischen und antiken Kontext bedeutet dies weit mehr als das heutige deutsche Wort „Gerechtigkeit“ im juristischen oder moralischen Sinne.
 
Es beschreibt im Wesentlichen zwei Dimensionen:
 
* **Die vertikale Dimension (Die rechte Beziehung zu Gott):**
Es meint einen Zustand, in dem der Mensch in völliger Übereinstimmung mit Gottes Willen und Wesen lebt – ungeteilt, echt und ohne Heuchelei.
Es geht nicht um das mechanische Befolgen von Gesetzen, sondern um ein Herz, das Gott völlig hingegeben ist. Deswegen sagt Jesus bei Matthäus 5,20, dass diese Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten (die das Gesetz äußerlich perfekt erfüllten) übertreffen muss.
* **Die horizontale Dimension (Das rechte Handeln am Nächsten):**
Es meint einesoziale und praktische Gerechtigkeit, die sich in Barmherzigkeit, Liebe, dem Schutz der Schwachen und der Wiederherstellung von zerrütteten Beziehungen äußert.In der jüdischen Tradition (hebräisch *Tzedakah*) ist Gerechtigkeituntrennbar mit Wohltätigkeit und sozialem Frieden verbunden.
 
In Verbindung mit dem Reich Gottes (wie in Matthäus 6,33) bedeutet „nach seiner Gerechtigkeit trachten“ also,das eigene Leben völlig nach Gottes Maßstäben der Liebe und Wahrheit auszurichten, anstatt sich von weltlichen Sorgen oder dem Streben nach eigenem Vorteil leiten zu lassen.
Und jetzt in die jeweiligen Schriftstellen eingesetzt. (oft fehlt natürlich der Kontext, zB das Gleichnis, das dann über das "Reich Gottes" folgt) 🙂
Reich Gottes = Geist-Reich
Gerechtigkeit = (völlige) Übereinstimmung mit dem Geist
 
 
 
aus Apokryphenetc.:
 
> **(1)** Jesus spricht: „Wenn die, die euch vorangehen, zu euch sagen: ‚Siehe, im Himmel ist das Geist-Reich!‘, dann werden euch die Vögel des Himmels zuvorkommen. **(2)** Wenn sie zu euch sagen: ‚Es ist im Meer‘, dann werden euch die Fische zuvorkommen. **(3)**Vielmehr ist das Geist-Reich in eurem Innerenundes ist außerhalb von euch.**(4)** Wenn ihr euch erkennt, dann werdet ihr erkannt werden, und ihr werdet begreifen, dass ihr die Kinder des lebendigen Vaters seid. **(5)** Wenn ihr euch aber nicht erkennt, dann existiert ihr in Armut, und ihr seid die Armut.“
 
> **(1)** Die Jünger sprachen zu Jesus: „Sage uns, wem das Geist-Reich gleicht!“ **(2)** Er sprach zu ihnen: „Einem Senfkorn gleicht es. **(3)** Es ist das kleinste von allen Samen. **(4)** Wenn es aber auf die Erde fällt, die bearbeitet wird, bringt es einen großen Zweig hervor und wird zum Schutz für die Vögel des Himmels.“
 
> **(1)** Jesus sah kleine Kinder, die gesäugt wurden. **(2)** Er sprach zu seinen Jüngern: „Diese Kleinen, die gesäugt werden, gleichen denen, die in das Geist-Reich eingehen.“ **(3)** Sie sprachen zu ihm: „Werden wir denn als kleine Kinder in das Geist-Reich eingehen?“ **(4)** Jesus sprach zu ihnen: „Wenn ihr die zwei zu einem macht und wenn ihr das Innere wie das Äußere macht und das Äußere wie das Innere und das Obere wie das Untere, **(5)** und wenn ihr das Männliche und das Weibliche zu einem einzigen macht, sodass das Männliche nicht männlich und das Weibliche nicht weiblich ist, **(6)** wenn ihr Augen macht anstelle eines Auges und eine Hand anstelle einer Hand und einen Fuß anstelle eines Fußes, ein Bild anstelle eines Bildes, dann werdet ihr in [das Geist-Reich] eingehen.“
 
> **(1)** [Jesus sprach:] „Wenn ihr euch nicht der Welt enthaltet, werdet ihr das Geist-Reich nicht finden. **(2)** Wenn ihr nicht den Sabbat zum Sabbat macht, werdet ihr den Vater nicht sehen.“
 
> **(1)** Jesus spricht: „Von Adam bis Johannes dem Täufer ist unter den von Frauen Geborenen keiner höher als Johannes der Täufer, sodass seine Augen nicht gebrochen werden. **(2)** Ich aber habe gesagt:Wer von euch klein werden wird, wird das Geist-Reich erkennenund wird höher werden als Johannes.“
 
> **(1)** Jesus spricht: „Selig sind die Armen, denn euer ist das Geist-Reich.“
 
> **(1)** Jesus spricht: „Das Geist-Reich des Vaters gleicht einem Kaufmann, der eine Ware hatte und der eine Perle fand. **(2)** Jener Kaufmann war klug; er verkaufte die Ware und kaufte sich die eine Perle. **(3)** Sucht auch ihr nach dem Schatz, der nicht vergeht, der bleibend ist, dort, wo keine Motte hinkommt, um zu fressen, und kein Wurm zerstört.“
 
> **(1)** Jesus spricht: „Wer mir nahe ist, ist dem Feuer nahe; und wer mir fern ist, ist dem Geist-Reich fern.“
 
> **(1)** Jesus [spricht]: „Das Geist-Reich des Vaters gleicht einer Frau. **(2)** Sie nahm ein wenig Sauerteig, verbarg ihn im Teig und machte daraus große Brote. **(3)** Wer Ohren hat, der höre!“
 
> **(1)** Jesus spricht: „Das Geist-Reich des [Vaters] gleicht einer Frau, die einen Krug voll Mehl trug. **(2)** Während sie auf einem weiten Weg ging, zerbrach das Ohr des Kruges; das Mehl floss hinter ihr auf den Weg. **(3)** Sie bemerkte es nicht, sie wusste nicht um das Missgeschick. **(4)** Als sie in ihr Haus kam, setzte sie den Krug nieder und fand ihn leer.“
 
> **(1)** Jesus spricht: „Das Geist-Reich des gleicht einem Mann, der einen mächtigen Mann töten will. **(2)** Er zog das Schwert in seinem Haus und stieß es in die Wand, um zu erfahren, ob seine Hand stark genug sei. **(3)** Danach erschlug er den Mächtigen.“
 
> **(1)** Jesus spricht: „Das Geist-Reich gleicht einem Hirten, der hundert Schafe hatte. **(2)** Eines von ihnen,das größte, verirrte sich. Er ließ die neunundneunzig zurück und suchte nach dem einen, bis er es fand. **(3)** Nachdem er sich abgemüht hatte, sprach er zu dem Schaf: Ich liebe dich mehr als die neunundneunzig.“
 
> **(1)** Seine Jünger sprachen zu ihm: „An welchem Tage wird das Geist-Reich kommen?“ **(2)** [Jesus sprach:] „Es wird nicht kommen, wenn man darauf wartet. **(3)** Man wird nicht sagen: ‚Siehe, hier ist es!‘ oder ‚Siehe, dort ist es!‘ **(4)** Sondern das Geist-Reich ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht.“
 
> Jesus spricht: „[Die ...], die uns ziehen, [sagen: Siehe, das Geist-Reich ist] im Himmel; [so werden euch] die Vögel des Himmels [zuvorkommen. Wenn sie aber sagen, es sei unter der Erde, so werden euch die Fische des Meeres zuvorkommen.] Unddas [Geist-Reich] ist in eurem Inneren [und außerhalb von euch.Wer immer] sich selbst erkennt, wird es finden[...denn wenn ihr] euch selbst erkennt, [werdet ihr erkennen, dass ihr Söhne] des Vaters seid[...]“
 
> „Der Herr sagt: ‚Wer sucht, soll nicht aufhören, bis er findet. Und wenn er findet, wird er staunen; und wenn er staunt, wird er herrschen; und wenn er herrscht, wird er ruhen.‘“
 
> „Da aber das Evangelium, das in hebräischen Buchstaben geschrieben ist, seine Drohung nicht gegen den richtet, der das Talent verbarg, sondern gegen den, der verschwenderisch gelebt hatte – denn er hatte drei Knechte: einen, der das Vermögen mit Huren und Flötenspielerinnen fraß, einen, der den Gewinn vervielfältigte, und einen, der das Talent verbarg; danach wurde der eine aufgenommen, der andere nur getadelt, der dritte aber im Gefängnis eingeschlossen –, so frage ich mich, ob im Matthäus nach dem Wortsinn [...]“
 
> Jesus sprach: „Wahrlich, ich sage euch:Keiner wird je in das Geist-Reich eingehen, wenn ich es ihm befehle, sondern weil ihr selbst voll geworden seid. Lasst mir das Jacobus und Petrus, damit ich sie erfülle. [...] Darum sage ich euch:Werdet voll, damit ihr nicht mangelhaft bleibt.Wer mangelhaft ist, kann nicht gerettet werden. Denn es ist gut, voll zu sein, und schlecht, mangelhaft zu sein. Siehe, es ist auch gut, dass ihr voll werdet vom Geist, aber mangelhaft an Sünde. Deswegen bemüht euch um das Geist-Reich, damit ihr darin wohnt.“
 
> Jesus sprach: „Vergeht euch nicht gegen das Geist-Reich! Wenn ein Weinstock entwurzelt wird, verdirbt er mitsamt seinen Reben. [...] So ist es auch mit dem Geist-Reich: Wenn es nicht unter euch wächst und verstanden wird, wird es nicht gerettet werden. Es ist unmöglich, dass das Geist-Reich von außen kommt, denn es ist wie ein Same, der in die Erde gesät wird und Frucht bringt.“
 
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Geist-Reich
 
* **Matthäus 5,3:** „Glückselig sind die Geistlich-Armen, denn ihrer ist das Geist-Reich.“
 
* **Matthäus 5,10:** „Glückselig sind, die um der (völligen) Übereinstimmung mit dem Geist willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Geist-Reich.“
 
* **Matthäus 5,19-20:** „Wer nun eines dieser geringsten Gebote auflöst und die Menschen so lehrt, der wird der Geringste heißen im Geist-Reich; wer sie aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Geist-Reich. Denn ich sage euch: Wenn eure (völlige) Übereinstimmung mit dem Geist die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, so werdet ihr gewiss nicht in das Geist-Reich eingehen.“
 
* **Matthäus 6,10:** „Dein Geist-Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.“
 
* **Matthäus 6,31-33:** „Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? oder: Was werden wir trinken? oder: Womit werden wir uns kleiden? Nach allen diesen Dingen trachten ja die Heiden; denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles bedürft. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Geist-Reich Gottes und nach der (völligen) Übereinstimmung mit diesem Geist, so wird euch dies alles zufallen.“
 
* **Matthäus 7,21-23:** „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Geist-Reich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen vieleMachttatengetan? Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!“(ihr nicht Übereinstimmenden mit meinem Geist)
 
* **Matthäus 8,11-12:** „Ich sage euch aber: Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Geist-Reich zu Tisch sitzen; aber die Kinder des Reiches werden hinausgestoßen in die äußerste Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappern.“
 
* **Matthäus 10,7-8:** „Geht aber hin, predigt und sprecht: Das Geist-Reich ist nahe herbeigekommen! Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es!“
 
* **Matthäus 11,11-12:** „Wahrlich, ich sage euch: Unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer aufgetreten als Johannes der Täufer; doch der Kleinste im Geist-Reich ist größer als er. Aber von den Tagen Johannes des Täufers an bis jetzt leidet das Geist-Reich Gewalt, und die Gewalttätigen reißen es an sich.“
 
* **Matthäus 12,28:** „Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Geist-Reich Gottes zu euch gekommen.“
 
* **Matthäus 13,10-11:** „Da traten die Jünger herzu und sprachen zu ihm: Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen? Er antwortete und sprach zu ihnen: Weil es euch gegeben ist, die Geheimnisse des Geist-Reiches zu verstehen, jenen aber ist es nicht gegeben.“
 
* **Matthäus 13,18-19:** „So hört nun ihr das Gleichnis vom Sämann: Wenn jemand das Wort vom Geist-Reich hört und nicht versteht, so kommt der Böse und reißt weg, was in sein Herz gesät war; das ist der, bei welchem es an den Weg gestreut war.“
 
* **Matthäus 13,24:** „Das Geist-Reich gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. (…)“
 
* **Matthäus 13,31-32:** „Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Geist-Reich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte. Das ist zwar das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als die Gemüsepflanzen und wird ein Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.“
 
* **Matthäus 13,33:** „Ein anderes Gleichnis sagte er ihnen: Das Geist-Reich gleicht einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte, bis es ganz durchsäuert war.“
 
* **Matthäus 13,44:** „Der Geist gleicht einem im Acker verborgenen Schatz, den ein Mensch fand und verbarg; und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker.“
 
* **Matthäus 13,45-46:** „Wiederum gleicht das Geist-Reich einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine kostbare Perle gefunden hatte, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.“
 
* **Matthäus 13,47-48:** „Wiederum gleicht das Geist-Reich einem Netz, das ins Meer geworfen wurde und Fische von jeder Art zusammenbrachte. Als es voll war, zogen sie es ans Ufer, setzten sich und lasen die guten in Gefäße zusammen, aber die schlechten warfen sie weg.“
 
* **Matthäus 13,52:** „Er sprach aber zu ihnen: Darum ist jeder Schriftgelehrte, der für das Geist-Reich ausgebildet ist, gleich einem Hausherrn, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.“
 
* **Matthäus 16,19:** „Und ich will dir die Schlüssel des Geist-Reiches geben; und was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein.“
 
* **Matthäus 18,1-4:** „In jener Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wer ist wohl der Größte im Geist-Reich? Und als Jesus ein Kind herbeigerufen hatte, stellte er es in ihre Mitte und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr gewiss nicht in das Geist-Reich eingehen. Wer nun sich selbst erniedrigt wie dieses Kind, der ist der Größte im Geist-Reich.“
 
* **Matthäus 18,23:** „Darum gleicht das Geist-Reich einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. ... “
 
* **Matthäus 19,12:** „Denn es gibt Verschnittene, die von Mutterleib so geboren sind; und es gibt Verschnittene, die von Menschen verschnitten wurden; und es gibt Verschnittene, die sich selbst verschnitten haben um des Geist-Reiches willen. Wer es fassen kann, der fasse es!“
 
* **Matthäus 19,13-14:** „Da wurden Kinder zu ihm gebracht, damit er die Hände auf sie lege und bete. Die Jünger aber tadelten sie. Aber Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solcher ist das Geist-Reich!“
 
* **Matthäus 19,23-26:** „Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch: Ein Reicher hat es schwer, in das Geist-Reich einzugehen! Und wiederum sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher in das Geist-Reich komme. Als aber die Jünger es hörten, gerieten sie in ganz außerordentliches Staunen und sprachen: Wer kann dann gerettet werden? Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei Menschen ist dies unmöglich, bei Gott aber sind alle Dinge möglich.“
 
* **Matthäus 20,1:** „Denn das Geist-Reich gleicht einem Hausherrn, der frühmorgens ausging, um Arbeiter in seinen Weinberg einzustellen. ... “
 
* **Matthäus 21,31-32:** „Wer von den beiden hat den Willen des Vaters getan? Sie sprachen: Der erste. Jesus spricht zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch:Die Zöllner und die Huren kommen eher in das Geist-Reich Gottes als ihr!Denn Johannes ist zu euch gekommen im Weg der (völligen) Übereinstimmung mit dem Geist, und ihr habt ihm nicht geglaubt; die Zöllner und die Huren aber glaubten ihm. Und obwohl ihr es saht, reute es euch nicht nachträglich, sodass ihr ihm geglaubt hättet.“
 
* **Matthäus 21,42-43:** „Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr nie in den Schriften gelesen: ‚Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden; vom Herrn her ist er dies geworden, und er ist wunderbar in unseren Augen‘? Darum sage ich euch: Das Geist-Reich wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das dessen Früchte bringt.“
 
* **Matthäus 22,2:** „Das Geist-Reich gleicht einem König, der für seinen Sohn ein Hochzeitsmahl bereitete. ...“
 
* **Matthäus 23,13:** „Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr das Geist-Reich vor den Menschen zuschließt! Ihr geht nicht hinein, und die hineinwollen, die lasst ihr nicht hineingehen.“
 
* **Matthäus 24,14:** „Und dieses Evangelium vom Geist-Reich wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.“
 
* **Matthäus 25,1:** „Dann wird das Geist-Reich zehn Jungfrauen gleichen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegenmengen. ... “
 
* **Matthäus 25,34:** „Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Geist-Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt!“
 
* **Matthäus 26,29:** „Ich sage euch aber: Ich werde von jetzt an von diesem Gewächs des Weinstocks nicht mehr trinken bis zu jenem Tag, da ich es neu mit euch trinken werde im Geist-Reich meines Vaters.“
 
* **Markus 1,14-15:** „Nachdem aber Johannes überantwortet worden war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium vom Geist-Reich und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Geist-Reich ist nahe herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!“
 
* **Markus 4,10-11:** „Als er aber allein war, fragten ihn die, welche um ihn waren, samt den Zwölfen nach den Gleichnissen. Und er sprach zu ihnen: Euch ist das Geheimnis des Geist-Reiches gegeben; jenen draußen aber wird alles in Gleichnissen zuteil...“
 
* **Markus 4,26-29:** „And er sprach: Mit dem Geist-Reich ist es so, wie wenn ein Mensch den Samen auf die Erde wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag, und der Same keimt und wächst, ohne dass er es weiß. Denn die Erde bringt von selbst Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, danach den vollen Weizen in der Ähre. Wenn aber die Frucht es zulässt, schickt er soglecht die Sichel hin, denn die Ernte ist da.“
 
* **Markus 4,30-32:** „Er sprach: Womit wollen wir das Geist-Reich vergleichen, oder durch welches Gleichnis wollen wir es darstellen? Es ist wie ein Senfkorn; wenn das auf die Erde gesät wird, so ist es das kleinste unter allen Samenkörnern auf der Erde. Und wenn es gesät ist, geht es auf und wird größer als alle Gemüsepflanzen und treibt große Zweige, sodass die Vögel des Himmels unter seinem Schatten nisten können.“
 
* **Markus 9,1:** „Und er sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es stehen einige hier, die den Tod nicht schmecken werden, bis sie das Geist-Reich in Kraft haben kommen sehen.“
 
* **Markus 9,47-48:** „Und wenn dein Auge dir Ärgernis gibt, so wirf es weg! Es ist besser für dich, einäugig in das Geist-Reich einzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.“
 
* **Markus 10,13-15:** „Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre; die Jünger aber tadelten die, welche sie brachten. Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solcher ist das Geist-Reich! Wahrlich, ich sage euch: Wer das Geist-Reich nicht annimmt wie ein Kind (das an der Brustvder Mutter säugt), der wird gar nicht darin hineinkommen.“
 
* **Markus 10,23-27:** „Und Jesus blickte umher und spricht zu seinen Jüngern: Wie schwer werden die Begüterten in das Geist-Reich eingehen! Die Jünger aber erstaunten über seine Worte. Jesus aber antwortete wiederum und spricht zu ihnen: Kinder, wie schwer ist es, auf Reichtum zu vertrauen und in das Geist-Reich einzugehen! Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher in das Geist-Reich komme. Sie aber entsetzten sich über die Maßen und sprachen untereinander: Und wer kann dann gerettet werden? Jesus aber sah sie an und spricht: Bei Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott; denn bei Gott sind alle Dinge möglich.“
 
* **Markus 12,32-34:** „Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht so, Meister! Du hast in Wahrheit gesagt, dass es nur *einen* Gott gibt und keinen anderen außer ihm. Und ihn zu lieben aus ganzem Herzen und aus ganzem Verstand und aus ganzer Seele und aus aller Kraft, und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer. Als Jesus sah, dass er verständig antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Geist-Reich.“
 
* **Markus 14,25:** „Wahrlich, ich sage euch, dass ich nicht mehr trinken werde vom Gewächs des Weinstocks bis zu jenem Tag, an dem ich es neu trinke im Geist-Reich.“
 
* **Lukas 4,43:** „Er sprach aber zu ihnen: Ich muss auch den anderen Städten das Evangelium vom Geist-Reich verkündigen; denn dazu bin ich gesandt worden.“
 
* **Lukas 6,20:** „Und er hob seine Augen auf zu seinen Jüngern und sprach: Glückselig seid ihr Armen, denn euer ist das Geist-Reich.“
 
* **Lukas 7,28:** „Ich sage euch: Unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer als Johannes; doch der Kleinste im Geist-Reich  ist größer als er.“
 
* **Lukas 8,1:** „Und es geschah danach, dass er nacheinander Städte und Dörfer durchzog, indem er predigte und das Evangelium vom Geist-Reich verkündigte; und die Zwölf waren mit ihm.“
 
* **Lukas 8,9-10:** „Es fragten ihn aber seine Jünger und sprachen: Was bedeutet dieses Gleichnis? Er aber sprach: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Geist-Reiches zu wissen, den anderen aber in Gleichnissen, damit sie sehen und doch nicht sehen, und hören und doch nicht verstehen.“
 
* **Lukas 9,1-2:** „Als er aber die Zwölf zusammengerufen hatte, gab er ihnen Kraft und Vollmacht über alle Dämonen und um Krankheiten zu heilen. Und er sandte sie aus, das Geist-Reich zu pflegen und die Kranken zu heilen.“
 
* **Lukas 9,11:** „Als es aber die Volksmengen erfuhren, folgten sie ihm; und er nahm sie auf und redete zu ihnen vom Geist-Reich, und die, welche Heilung brauchten, machte er gesund.“
 
* **Lukas 9,27:** „Ich sage euch aber in Wahrheit: Es stehen einige hier, die den Tod nicht schmecken werden, bis sie das Geist-Reich sehen.“
 
* **Lukas 9,59-60:** „Er sprach aber zu einem anderen: Folge mir nach! Der aber sprach: Herr, erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben. Jesus aber sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Geist-Reich!“
 
* **Lukas 9,61-62:** „Es sprach aber auch ein anderer: Ich will dir nachfolgen, Herr; zuvor aber erlaube mir, Abschied zu nehmen von denen, die in meinem Haus sind. Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Geist-Reich.“
 
* **Lukas 10,8-9:** „Und wenn ihr in eine Stadt kommt und sie euch aufnehmen, so esst, was euch vorgesetzt wird, und heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Geist-Reich ist nahe zu euch gekommen!“
 
* **Lukas 10,10-11:** „Wenn ihr aber in eine Stadt kommt und sie euch nicht aufnehmen, so geht hinaus auf ihre Gassen und sprecht: Auch den Staub, der sich aus eurer Stadt an uns gehängt hat, wischen wir ab gegen euch; doch sollt ihr wissen, dass das Geist-Reich  nahe gekommen ist.“
 
* **Lukas 11,2:** „Er sprach aber zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Unser Vater, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Geist-Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.“
 
* **Lukas 11,20:** „Wenn ich aber durch den Finger Gottes die Dämonen austreibe, so ist ja das Geist-Reich zu euch gekommen.“
 
* **Lukas 12,31:** „Trachtet vielmehr nach seinem Geist-Reich, so wird euch dies alles zufallen.“
 
* **Lukas 12,32:** „Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater gefallen, euch das Geist-Reich zu geben.“
 
* **Lukas 13,18-19:** „Er sprach aber: Wem ist das Geist-Reich gleich, und womit soll ich es vergleichen? Es ist einem Senfkorn gleich, das ein Mensch nahm und in seinen Garten warf; und es wuchs und wurde zu einem großen Baum, und die Vögel des Himmels nisteten in seinen Zweigen.“
 
* **Lukas 13,20-21:** „Und wiederum sprach er: Womit soll ich das Geist-Reich  vergleichen? Es ist einem Sauerteig gleich, den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte, bis es ganz durchsäuert war.“
 
* **Lukas 13,28-29:** „Da wird das Heulen und Zähneklappern sein, wenn ihr sehen werdet Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Geist-Reich, euch selbst aber hinausgestoßen. Und sie werden kommen von Osten und Westen, von Norden und Süden, um zu Tisch zu sitzen im Geist-Reich.“
 
* **Lukas 14,15:** „Als aber einer von denen, die mit zu Tisch saßen, dies hörte, sprach er zu ihm: Glückselig, wer das Brot isst im Geist-Reich!“
 
* **Lukas 16,14-16:** „Dies alles hörten aber auch die Pharisäer, die geldgierig waren, und sie verhöhnten ihn. Und er sprach zu ihnen: Ihr seid es, die sich selbst rechtfertigen vor den Menschen; Gott aber kennt eure Herzen; denn was unter den Menschen hoch ist, das ist ein Gräuel vor Gott. Das Gesetz und die Propheten gehen bis auf Johannes; von da an wird das Evangelium vom Geist-Reich verkündigt, und jeder drängt sich mit Gewalt hinein.“
 
* **Lukas 17,20-21:** „Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Geist-Reich komme, antwortete er ihnen und sprach: Das Geist-Reich kommt nicht so, dass man es an äußeren Zeichen beobachten kann; man wird auch nicht sagen: Siehe hier!, oder: Siehe dort! Denn seht, das Geist-Reich ist mitten unter euch.“
 
* **Lukas 18,15-17:** „Sie brachten aber auch die Säuglinge zu ihm, damit er sie anrühre. Als es aber die Jünger sahen, tadelten sie sie. Aber Jesus reich rief sie zu sich und sprach: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Geist-Reich! Wahrlich, ich sage euch: Wer das Geist-Reich nicht annimmt wie ein Kind, der wird gar nicht darin hineinkommen.“
 
* **Lukas 18,24-25:** „Als aber Jesus sah, dass er tief betrübt geworden war, sprach er: Wie schwer werden die Begüterten in das Geist-Reich eingehen! Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher in das Geist-Reich komme.“
 
* **Lukas 21,31:** „So auch ihr, wenn ihr seht, dass dies alles geschieht, so wisst, dass das Geist-Reich nahe ist.“
 
* **Lukas 22,15-16:** „Und er sprach zu ihnen: Ich habe mich sehnlichst danach gesehnt, dieses Passahmahl mit euch zu essen, ehe ich leide. Denn ich sage euch, dass ich gewiss nicht mehr davon essen werde, bis es erfüllt sein wird im Geist-Reich.“
 
* **Lukas 22,17-18:** „Und er nahm den Kelch, dankte und sprach: Nehmt diesen und teilt ihn unter euch! Denn ich sage euch: Ich werde von jetzt an nicht mehr von dem Gewächs des Weinstocks trinken, bis das Geist-Reich kommt.“
 
* **Lukas 22,28-30:** „Ihr aber seid es, die bei mir ausgeharrt haben in meinen Anfechtungen. Und so übertrage ich euch ein Geist-Reich, wie es mir mein Vater übertragen hat, damit ihr an meinem Tisch in meinem Geist-Reich esst und trinkt und auf Thronen sitzt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.“
 
* **Johannes 3,3-5:** „Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, kann er das Geist-Reich nicht sehen. Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er etwa ein zweites Mal in den Schoß seiner Mutter eingehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Geist-Reich eingehen.“
 
* **Johannes 18,36:** „Jesus antwortete: Mein Geist-Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Geist-Reich von dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht überliefert würde; nun aber ist mein Geist-Reich nicht von hier.“
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