Sein Name werde geheiligt!
Hallo zusammen,
je mehr ich meinen himmlischen Vater kennenlerne, desto stärker wird in mir der Wunsch, Ihn mit Seinem „richtigen Namen“ anzusprechen.
Du bist ein Gott, ...
- ... der mich sieht (El Roi)
- ... der allmächtig ist (El Schaddai)
- ... der Schöpfer (Elohim)
Die deutschen oder die hebräischen Gottesnamen verwenden?
Warum ist mir das so wichtig zu wissen? - Weil ich selbst auch gerne bei meinem richtigen Namen genannt werden möchte.
Ich glaube, für Gott sind Namen wichtig – hinter Namen steckt mehr, als ich im Moment erahnen kann.
Wie handhabt ihr das? Ich freue mich auf eure Gedanken.
Jesus lehrte uns ABBA, himmlischer Vater (Claudius hat einen Thread zu Abba von der Sprachseite her)
ER selbst stellte sich mit Ehje, IchBin (Ich werde sein) vor im AT.
Diese Anrede IchBin lässt sich z.B. auch als Eigenschaft, Zuspruch und Hilfe verstehen:
IchBin der HERR, dein Arzt (JHWH - Rophe)
...deine Gerechtigkeit (JHWH - Mqaddesh)
...dein Versorger (JHWH - Jireh)
...
@deborah71 Ich kenne diese Version nicht.
Ich kenne bezüglich Arzt nur die Version Rapha-El.
Und irgendwo las ich, dass im Hebräischen, der Höchste = El Elyon und der Ewige = El Olam geschrieben stünde.
Und Juden sprechen bezüglich Gott meines Wissens jeweils von HaSchem oder schreiben G'tt.
Es gibt sehr viele Namen Gottes und auch Jeshuahs. Da sie aber ins Deutsche in unseren Bibeln übersetzt sind, fallen sie uns nicht so ins Auge.
HaShem (der Name) oder Adonai( der HERR), wenn die AT-Texte gelesen werden. Dagegen ist Adoni mein Herr, mein Vorgesetzter. In der Deutschen Wiedergabe wird gerne das o von Gott ausgelassen und durch Apostroph oder Bindestrich ersetzt. Und dort wo im AT JHWH steht, wird mit HERR übersetzt, im NT mit Kyrios.
JHWH-Jireh Gott mein Versorger z.b. beruht auf einem Ausspruch von Hagar, als sie mit ihrem Sohn in der Wüse Durst hatten und ihnen geholfen wurde: Du bist ein Gott, der mich sieht.
Einen Namen oben muss ich korrigieren: Gott unsere Gerechtigkeit ist JHWH zidkenu. Dagegen mqadesh ist Heiligkeit.
Veröffentlicht von: @jaschaVerstehe ich es richtig, du verwendest beim Gebet die aramäische Ansprache?
Diese Frage stelle ich mir öfters, wenn ich hier JHWE oder Jeshua oder ABBA oder andere entsprechende Bezeichnungen lese.
Betrifft jetzt nicht speziell Deborah, sondern eher allgemein.
Ich bin mit den Begriffen Gott und Jesus aufgewachsen und die sind mir vertraut, von daher fühlt sich das für mich stimmig an und deshalb bleib ich dabei.
Ich bin mit den Begriffen Gott und Jesus aufgewachsen und die sind mir vertraut, von daher fühlt sich das für mich stimmig an und deshalb bleib ich dabei.
Da soll auch niemand was ändern. Es ist eine sehr persönliche Angelegenheit für eine sehr persönliche Beziehung zu und mit Vater-Sohn-Heiliger Geist.
@deborah71 Richtig. Mir geht's wie Dir - es ist eine persönliche Angelegenheit.
mal ja, mal nein.... wie es mir gerade ist passend zu dem. was mich bewegt. Gott-Vater ist mir auch gewohnt statt Abba. Mit Papa oder Vati hätte ich Schwierigkeiten, denn diese Titel sind meinem Vater und meinem Stiefvater und Schweigervater zugeordnet.
In der Bibelschulzeit hatten wir im Vater unser gelernt, die einzelnen Punkte als Themenüberschriften zu lesen und damit dann die Themen im Gebet zu entfalten, was sie einem bedeuten. Unter dem Punkt Geheiligt werde Dein Name ging es dann durch etliche der Gottesnamen und was sie für einen selbst bedeuten.... Zuspruch, Dank....
Verstärkt wurde das durch ein Buch von Larry Lea "Könnt ihr nicht eine Stunde mit mir wachen". Da wurde das Vater unser auch entfaltet und ja.....geht man so betend durch die einzelnen Zeilen, kommt schon mal eine Stunde Gebetszeit locker zusammen ganz ohne Anstrengung, aber Glaubens- und Beziehungs-vertiefend.
@jascha So wie es der Herr Jesus seinen Jüngern empfohlen hat, so bete ich jeweils zum Himmlischen Vater, der für mich in der Bibel und im Alltag allein wahrer GOTT ist.
Weder Jesus noch seine Jünger und auch nicht Apostel Paulus änderten etwas daran, sie sprachen von GOTT oder VATER
Eph 4,6 ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen.
2Joh 1,3 Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, sei mit uns in der Wahrheit und in der Liebe!
Eph 1,17 dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und der Offenbarung, ihn zu erkennen.
Guter Gedanke.
Ich schaute "zurück" ins AT, der Blick nach "vorne", in die Evangelien und Briefe, ist hier hilfreich.
In Johannes 17, im Gebet von Jesus, sieht man schön wie wie wir beten können.
Ich spreche ihn meisten mit "Vater/himmlischer Vater" in deutsch an.
Als ich erkannt habe, dass Gott mich nicht nur rechtlich adoptiert hat, sondern meine „neue Natur“ (Wiedergeburt) wirklich von ihm als Zeuger stammt und einen göttlichen Ursprung hat, hat das eine neue Dimension im Gebet und im Bibelverständnis eröffnet. Er ist wahrhaftig mein Vater und Teil meiner neuen DNA.
Der Thread-Name ist ja bereits ein direktes Zitat aus dem Vater unser. Und dieses hat Jesus uns so gelehrt. So will Gott also angesprochen werden: Vater.
Ansonsten sind Namen gar nicht so wichtig, bzw. werden je nach Region ja auch anders ausgesprochen oder ganz ausgetauscht, weil in der Zielsprache nicht aussprechbar.
Da hat Gott, so denke ich, dann doch andere Prioritäten und schaut lieber auf dein Herz, satt auf deine Lippen.
Gott hat immer wieder Menschen zu Lebzeiten neue Namen gegeben.
Einst werden wir auch alle einen neuen Namen erhalten.
Das sind grob die Indizien, warum ich denke, dass Namen nicht unbedeutend sind.
Warum ich Frage: Je mehr ich Gott liebe, desto mehr will ich Ihm gefallen.
Aber du hast recht damit, dass es nicht auf Namen ankommt...