Christen, wollt ihr ewig leben...?
Nun, die Antwort ist wohl klar: Natürlich, das ist ja schließlich ein Teil des christlichen Glaubens. Und warum auch nicht... die Furcht vor dem Tod ist nur natürlich, wer würde das nicht gerne vermeiden wollen...?
Aber ich komme auf das Thema aus einem anderen Grund, nämlich der Frage nach dem "Sinn". Ich höre immer wieder, dass ein Leben nach atheistischer Vorstellung, das mit dem Tod endet und danach nichts mehr kommt, automatisch "sinnlos" sei.
Und da frage ich mich: Wieso eigentlich? Ist es denn sinnvoll, ewig zu existieren? Ist ein Leben sinnvoller, wenn es einfach nicht endet? Liegt der Sinn eines Lebens in seiner puren Existenz... und wenn es endet, dann ist auch der Sinn verschwunden?
Wie seht ihr das?
Inwiefern verleiht die Ewigkeit einem Leben "Sinn"...?
@lucan-7 „sinnvoll“… „voll Sinn“ ist ein Begriff, der Leben in einer Tiefe beschreibt, ewiges Leben ist in Gott, es ist erfülltes Leben.
Es geht um die Qualität, nicht um eine Zeitspanne.
Zeit und Raum sind Dimensionen der Schöpfung. Gott existiert außerhalb der Schöpfung. Damit ist Existenz in Gott außerhalb von Zeit und Raum.
Das ist erstmal eine reine Definitionsfrage, die mit der Qualität nichts zu tun hat.
was verstehst du unter „tot sein“ ?
Das ewige Leben ist das Leben in Gott. Es ist für den Christen bereits hier und jetzt.
Wenn wir sterben, sind wir tot. Unser Geist trennt sich von unserem Leib und erfährt bereits Himmel oder Hölle direkt nach dem Tod. Beim jüngsten Gericht werden alle Toten auferweckt und erfahren diese Vergeltung auch in ihrem Leib.
ewiges Leben ist in Gott, es ist erfülltes Leben.
Entschuldige, aber in meinen Ohren sind solche Sätze schlicht und einfach Phrasen.
Unter Christen....., na gut, da darf man auch mal sowas rauslassen...
Und man kann fast sicher sein, dass alle Anwesenden bedeutungsschwanger zustimmend und verständnisvoll nicken.
Aber ein solcher Satz in einer "gemischten" oder gar säkularen Gesellschaft wird in erster Linie verständnislose und irritierte Blicke hervorrufen. Bis jemand in die Gruppe hineinruft: "das hat gerade ein Christ gesagt".
Und dann wird man vielleicht befreites Lachen und Murmeln hören und irgendwer sagt bestimmt: "Jaja, die Christen...
die bringen oft solche Sprüche, die niemand versteht und mit denen keiner was anfangen kann".
Aber um bei der Sache zu bleiben: eine Antwort auf lucans Frage kann ich da nicht erkennen.
Ich bin überzeugt das der Sinn des Lebens ist ,wieder mit Gott versöhnt zu werden, weil wir sind ja als ein Gegenüber von Gott geschaffen worden.
Der Sündenfall hat uns von unserem Schöpfer getrennt.
Jesus Christus hat uns wieder ,mit seinem Opfer am Kreuz, mit Gott versöhnt 😊 .
Ohne eine Versöhnung mit Gott geht das Leben sinnlos verloren.
Auch das Leben eines Nicht-Gläubigen kann durchaus sinnvoll sein.
das erinnert mich an meinen ehemaligen Hortenleiter in der Jungschar.
Er meinte "Jeder Mensch ist wichtig. Die einen dienen als Vorbild, die anderen als Abschreckung".
Veröffentlicht von: @bepe0905Auch das Leben eines Nicht-Gläubigen kann durchaus sinnvoll sein.
das erinnert mich an meinen ehemaligen Hortenleiter in der Jungschar.
Er meinte "Jeder Mensch ist wichtig. Die einen dienen als Vorbild, die anderen als Abschreckung".
Sicher. Aber so hab ich's gar nicht gemeint.
Ich würde mich z.B. nie erdreisten zu behaupten, das Leben eines nicht-gläubigen Arztes wäre 'sinnlos', nur weil er nicht gläubig ist.
Und ich mag's auch gar nicht auf einen Arzt reduzieren - ich kenne genug Menschen, die nicht (oder eben nicht so) gläubig sind und deren Leben ich sicher nicht als 'sinnlos' bezeichnen würde.