Wer war Jesus wirklich? Nachfolge heute – eine persönliche Frage
Hallo zusammen,
die meisten Historiker sind sich einig, dass Jesus von Nazareth wirklich gelebt hat – als Jude im 1. Jahrhundert unter römischer Besatzung und dass er unter Pontius Pilatus gekreuzigt wurde.
Soweit, so bekannt.
Aber hier ist eine Frage, die mich beschäftigt:
Wenn Jesus schon vor 2000 Jahren gestorben ist – wie kann man ihm heute überhaupt nachfolgen?
Christ zu sein bedeutet ja nicht nur, seinen Lehren zu folgen, sondern auch ihm selbst. Viele Christen sagen sogar, dass es um eine persönliche Beziehung zu Jesus geht.
Doch wie soll das gehen, wenn niemand mehr lebt, der ihn persönlich kannte?
Besonders herausfordernd finde ich seine Worte:
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Johannes 14,6)
Das klingt nicht nur wie eine Lehre – sondern wie ein Anspruch auf etwas viel Größeres.
Was denkt ihr:
- Ist Jesus nur eine historische Figur?
- Oder steckt mehr dahinter?
- Und wenn ja – wie kann man ihm heute konkret nachfolgen?
Ich freue mich auf eure Gedanken.
Viele Grüße
Adi
@bibliarol Moin!
Was denkt ihr:
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Ist Jesus nur eine historische Figur?
Ob Jesus eine historische Figur war, dessen bin ich mir nicht sicher, weil ich nicht weiß, was Du unter "Figur" verstehst. Ich würde sagen, dass es sich bei dem Jesus, über den die Leute heute im Kontext mit "Nachfolge" reden, um eine literarische Figur handelt.
-
Oder steckt mehr dahinter?
Hinter was?
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Und wenn ja – wie kann man ihm heute konkret nachfolgen?
Ich halte das ganze Konzept der "Nachfolge Jesu" für eine ideologische Phrase, mit ziemlich amorphem Inhalt. Die einen sehen Nachfolge Jesu darin, sich um Gefängnisinsassen, Waisen und Kranke zu kümmern. Die anderen sehen sie darin, Waffen zu besitzen, Kriege zu starten und alle zu hassen, die 'ne andere Hautfarbe haben als man selbst. Immer, wenn es einen moralischen Konflikt gibt, wird dann die Position, die man selbst für richtig hält, als die Position behauptet, die auch Jesus vertreten hätte. Und nie besteht die Gefahr dabei, dass er her kommt und einen korrigiert.
Praktisch kann man sich heute überhaupt nicht gemäß dem verhalten, was Jesus gegebenenfalls für richtig gehalten hätte, da man praktisch so gut wie gar nix über seine Einstellungen weiß, das nicht auf diametral entgegengesetzte Weisen interpretiert werden könnte, selbst wenn man glaubt, dass sämtliche Aussagen Jesu, die in den Evangelien überliefert wurden, tatsächlich auch von ihm stammen. Man kann ihn nicht fragen, wie er XYZ meinte, und so hielten es Christen in der Vergangenheit gern mal so, dass, wenn andere Christen etwas behaupteten, was ihrer Ansicht nach nicht zur Nachfolge Christi passte, sie diese anderen tot schlugen oder wegen Häresie anklagten, oder beides in umgekehrter Reihenfolge zusammen.
Also kann man Jesus nicht nachfolgen. Man kann's freilich behaupten und hoffen, dass diejenigen, denen man es so darstellt*, es glauben und einen für einen besonders guten Christen halten.
*sich selbst inbegriffen
Also kann man Jesus nicht nachfolgen. Man kann's freilich behaupten und hoffen, dass diejenigen, denen man es so darstellt*, es glauben und einen für einen besonders guten Christen halten.
*sich selbst inbegriffen
Naja…damit beanspruchst du zu wissen, wie andere Menschen ticken. Wie kannst du wissen, ob sie das nur darstellen oder nicht auch wirklich so meinen?
Wenn du als Philosoph Kant gut findest und dich als „Kantianer“ bezeichnest (damit meine ich nicht dich speziell) dann bist du ein „Jünger“ oder „Nachfolger“ Kants…du machst dir sein Gedankengut zu eigen und oder zumindest studierst du es, versuchst es nachzuvollziehen und anzuwenden.. Stellt das etwas dar (für sich und andere) oder ist das einfach ein „way of life“ /„mindset“ / eine „Position“?
Was spricht dagegen bei den Christen das auch so einzuordnen? Denn bei den Philosophen ist das ganz sicher so (und vielleicht auch in anderen Wissenschaften), dass man sich jeweils in der geistigen Tradition (oder Überlieferung) von jemandem befindet…zumindest bis man seine eigenen Gedanken entwickelt und vielleicht dann auch irgendwann den einstigen „Lehrmeister“ gedanklich verlässt und neue Wege geht oder zumindest die Theorien weiterentwickelt.
Wenn du als Philosoph Kant gut findest und dich als „Kantianer“ bezeichnest (damit meine ich nicht dich speziell) dann bist du ein „Jünger“ oder „Nachfolger“ Kants…du machst dir sein Gedankengut zu eigen und oder zumindest studierst du es, versuchst es nachzuvollziehen und anzuwenden.
In der Regel folgt man ja nur bestimmten Aspekten. Zwar kommt es vor, dass Menschen einem anderen Menschen absolut folgen... aber genau das ist ja das, was eine Religion ausmacht.
Denn so gesehen folge ich Jesus ja auch nach, weil ich einige wenige Aspekte seiner Lehre übernommen habe, die ich für gut befinde. Andere Dinge bleiben mir unverständlich, und mit "Übernatürlichem" habe ich es auch nicht so.
Was spricht dagegen bei den Christen das auch so einzuordnen?
Weil die meisten Christen es wohl auch selber anders sehen. Jesus ist für die eben nicht einfach nur ein Philosoph, dessen Lehren man folgt.
Es gibt wohl nicht viel Philosopohen, die für unsere Sünden starben, danach wiederauferstanden sind und auch heute noch Gebete erhören...
🙂😁
Ja. Einverstanden.
Aber Jesus hat ja Sachen gesagt und dann hinzugefügt, dass man, um ihm nachzufolgen, ihn „essen/kauen“ soll…was ja so viel bedeutet wie über ihn nachzudenken und versuchen ihn zu verstehen….wie bei einem Philosophen oder bei jedem anderen Denker, der uns als Mensch/Gesellschaft beeinflusst hat.
@stern Naja…damit beanspruchst du zu wissen, wie andere Menschen ticken. Wie kannst du wissen, ob sie das nur darstellen oder nicht auch wirklich so meinen?
Das kann ich nicht wissen. Die Ausgangsfrage wurde allerdings von bibliarol (vor fünf Tagen... *hüstel*) so gestellt:
Was denkt ihr: (...)
Und also schrieb ich, was ich denke. ^^
Wenn du als Philosoph Kant gut findest und dich als „Kantianer“ bezeichnest (damit meine ich nicht dich speziell) dann bist du ein „Jünger“ oder „Nachfolger“ Kants...
Naja - diese Formulierungsweise ist in einem kulturchristlichen Umfeld gängig geworden und also im übertragenen Sinne zu verstehen. Zuerst wurden da die Apostel als Jünger bezeichnet - und wenn man heute jemanden als den Jünger von XYZ bezeichnet, dann ist das auch eher im ironischen Sinne zu verstehen: "Der da findet alles, was XYZ gesagt oder getan hat, kritiklos gut!" Wenn sich jemand selbst als "Jünger" von XYZ bezeichnet, dann geschieht dies im selbstironischen Sinne: "Ja, ich gebe zu, dass ich XYZ so toll finde, dass man sich auf mein Urteil über ihn nicht unbedingt hundertprozentig verlassen sollte - Liebe macht halt blind!" Als "Nachfolger" von XYZ bezeichnet man sich sprachlicherweise korrekt eigentlich nur dann, wenn man dessen Position oder Amt übernimmt. Ansonsten bezeichnet man solche Leute eher als "Anhänger" oder "Fans" oder, wenn sie sich im künstlerisch-intellektuellen Bereich genau so gebaren, wie sie glauben, dass es ihr Vorbild tat, womöglich auch als Epigonen.
Ideengeschichtlich lassen sich freilich in der Rückschau sozusagen Beeinflussungs-Ketten oder Linien erkennen und da gibt's dann Kantianer oder Neo-Kantianer oder Hegelianer oder Neoplatoniker oder... All das hat aber - meiner Ansicht nach, siehe die Ausgangsfrage! 😉 - mit dem, was man unter Christen landläufig als Nachfolge Jesu (noch häufiger ist mir "Nachfolge Christi" untergekommen) versteht, wenig zu tun, denn bei der steht das im Zentrum, was wir inzwischen als Abkürzung WWJD - what would Jesus do? - kennen. Dass also jemand, der sich in der Nachfolge Jesu sieht, sich in allen möglichen Lebenssituationen die Frage stellt (oder zumindest es so darstellt, als würde er sie sich gestellt haben), wie Jesus sich ganz konkret in dieser Lebenssituation verhalten würde. Kein Neukantianer würde ernsthaft sich die Frage stellen, was Kant wohl tun würde, wenn der Nachbar sich einen Hammer ausleiht, ohne den dann in angemessener Frist wieder zurückzubringen.
Und also schrieb ich, was ich denke. ^^
Das sei dir unbenommen 🙂.
Kein Neukantianer würde ernsthaft sich die Frage stellen, was Kant wohl tun würde
Was also den Jünger Jesu eindeutig vom Neo-Kantianer unterscheidet.
Der Witz ist ja: selbst wenn man noch soviel über ihn nachdenkt wie man will, das alleine macht einen noch nicht zum wahren Jünger…erst wenn man die Liebe in sich hat, die einen dann befähigt auch so zu handeln wie Jesus, ist man ein Jünger.
Herrn Watzlawick habe ich mal bei einem Vortrag gehört. Ich weiss überhaupt nicht mehr, was er gesagt hat…das wäre mir wohl bei Jesus anders gegangen 🙂
@stern Was also den Jünger Jesu eindeutig vom Neo-Kantianer unterscheidet.
Nicht nur dies.
Der Witz ist ja: selbst wenn man noch soviel über ihn nachdenkt wie man will, das alleine macht einen noch nicht zum wahren Jünger…
Vermutlich muss man zusätzlich auch noch drauf verzichten, Zucker in seinen Haferbrei zu streuen...
erst wenn man die Liebe in sich hat, die einen dann befähigt auch so zu handeln wie Jesus, ist man ein Jünger.
Da ich Du mir zugestandest, zu schreiben, was ich denke, tue ich das umgekehrt selbstverständlich auch, ohne nachzufragen, woher Du sowas denn wohl wissen kannst. 😎 😋 😎
Da ich Du mir zugestandest, zu schreiben, was ich denke, tue ich das umgekehrt selbstverständlich auch, ohne nachzufragen, woher Du sowas denn wohl wissen kannst.
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😂
Vermutlich muss man zusätzlich auch noch drauf verzichten, Zucker in seinen Haferbrei zu streuen...
Oh Mann, ja, das habe ich auch nicht bedacht! Ich war zu voreilig…
Wahre schottische Grüsse 👋🏻
Veröffentlicht von: @jack-blackund so hielten es Christen in der Vergangenheit gern mal so, dass, wenn andere Christen etwas behaupteten, was ihrer Ansicht nach nicht zur Nachfolge Christi passte, sie diese anderen tot schlugen
Das klingt allerdings nicht gerade christlich und Jesus-like. Da haben diese "Christen" wohl etwas nicht ganz verstanden.
Das klingt allerdings nicht gerade christlich und Jesus-like. Da haben diese "Christen" wohl etwas nicht ganz verstanden.
"Christlich" ist das, was Christen tun.
Dass es darüber unterschiedliche Auffassungen gibt ist Teil der Geschichte... genau wie der Vorwurf, dass solche Christen, die andere Ansichten über den Glauben haben als man selbst, "etwas nicht verstanden haben".
@gottsucher Da haben diese "Christen" wohl etwas nicht ganz verstanden.
Wie kommst Du auf die Idee?
Veröffentlicht von: @lucan-7"Christlich" ist das, was Christen tun.
Kann man so definieren, muss man aber nicht und würde ich auch nicht. Für mich bedeutet "christlich", sich an (wie der Name schon sagt) Christus zu orientieren, also an dem, was in der Bibel von und über Jesus Christus geschrieben steht. Und da steht nix von "andere totschlagen".
Für mich bedeutet "christlich", sich an (wie der Name schon sagt) Christus zu orientieren, also an dem, was in der Bibel von und über Jesus Christus geschrieben steht. Und da steht nix von "andere totschlagen".
Nein, aber da steht, dass Jesus das Schwert bringt und Augen ausgerissen werden müssen... und die entsprechenden Stellen hat man dann so interpretiert, dass Gemeindezucht notfalls auch mit dem Schwert stattfinden muss.
Ich sehe auch keine Hinweise darauf, dass Jesus das tatsächlich so gemeint haben könnte... Tatsache ist aber, dass es so von manchen Christen interpretiert wurde. So wie etliche Christen auch sonst oft keine Probleme damit haben, Gewalt anzuwenden, wenn es nur der "richtigen" Sache dient.
So etwas lehne ich auch ab - aber mit der Bibel kann man diesen Leuten offenbar nicht kommen, denn genau daraus leiten die ja ihre Taten ab. Das Argument, dass sie damit falsch liegen, wird da nicht viel nutzen.
@lucan-7 Genau; die von dir zitierten Stellen wörtlich zu nehmen, ist ja ein ziemlich offensichtlich falsches Verständnis dieser Schriftstellen. Es mag zwar "Christen" geben, die das so interpretieren, aber es ist keine christliche/biblische Lehre und somit nicht "christlich" in dem von mir genannten Sinn. Zumal selbst wenn man diese Stellen wörtlich nehmen würde, es der Gesamtbotschaft des NT widersprechen würde. Die Bibel als "Steinbruch" zu benutzen ist nie gut...
die von dir zitierten Stellen wörtlich zu nehmen, ist ja ein ziemlich offensichtlich falsches Verständnis dieser Schriftstellen.
Das wird sicher vielen Leuten so erscheinen.
Aber was ist denn dann die Konsequenz?
Im Prinzip sagst du doch: "Echte Christen sind nur solche Christen mit dem richtigen Verständnis des christlichen Glaubens!"
Da wirst du vermutlich Zustimmung aus vielen Richtungen erhalten... aber sobald es um die Frage geht, wer denn nun genau diese Christen mit dem "richtigen Verständnis" sind wirst du Probleme bekommen.
Vor allem bezüglich der Frage, wer das denn eigentlich entscheiden soll...?
Deshalb wird es darauf hinauslaufen, dass "Christen" eben solche Leute sind, die sich selbst als Christen sehen... und dann jeder individuell entscheiden muss, welcher Lehre er folgt und wo er sich distanziert.
Hallo,
Jesus Christus ist der Sohn Gottes. Er existierte bereits vor seiner Menschwerdung als Gott neben seinem Vater und hat selbst keinen Anfang noch Ende.
Johannes zum Beispiel beschreibt es ganz vortrefflich im Johannes Evangelium 1.
Jesus wird als das WORT beschrieben und in Johannes 1 Vers 14 bestätigt Johannes die Menschwerdung Jesus Christus.
Was bedeutet: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben?
Jesus Christus ist die Wahrheit und nur die Wahrheit führt zum ewigen Leben. So ist die Wahrheit der Weg selbst um zu Gott zu kommen, um ewiges Leben zu haben. Die Lüge führt zum ewigen Tod. Der Vater der Lüge, als solchen beschreibt ihn die Bibel, ist Satan. Johannes 8 Vers 44
Kann jeder einfach so Christus folgen? Oder ist dafür vorab ein Handeln eines jeden selbst notwendig?
Die Apostelgeschichte selbst beschreibt wie man folgen kann.
Dazu Apostelgeschichte 2 ab Vers 14, die Pfingstpredigt als Einleitung.
Dann ab Vers 37 fragen die Anwesenden was sie tun können und Petrus schreibt in Vers 28 was zu tun ist.
Er beschreibt das der Heilige Geist für die Nachfolge notwendig ist und wie ein Mensch ihn bekommen kann.
Der Geist Gottes leitet einen Menschen, wenn er sich leiten lässt. Der Mensch weiß dann was zu tun ist.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
vielen Dank für eure vielfältigen Gedanken!
Um Missverständnisse zu vermeiden: Mein Ausgangspunkt ist der Glaube, dass Jesus auf Basis der Schrift Gott ist. Ich orientiere mich dabei an den klassischen biblischen Belegen, wie sie zum Beispiel auf dieser Seite zusammengefasst sind – das hilft mir persönlich, die Diskussion für mich zu strukturieren: https://sites.google.com/view/christenfolgenjesus/glaubensfragen/jesus-ist-gott .
Doch genau hier liegt mein eigentliches Dilemma: Obwohl so viele Christen Jesus als Gott bekennen, gibt es so viele unterschiedliche Ansichten darüber, wie man ihm heute konkret nachfolgt. Das liegt wohl auch daran, dass ihn heute niemand mehr physisch-persönlich treffen und direkt fragen kann – wobei es ja spannend ist, dass schon in der Bibel ganz verschiedene Meinungen über ihn existierten.
Die Spannung zwischen der Lehre über seine Person und der praktischen Unsicherheit in der Nachfolge bleibt für mich die Kernfrage. Eure Beiträge haben mir geholfen, diese Komplexität noch besser zu verstehen.
Viele Grüße
Adi
Doch genau hier liegt mein eigentliches Dilemma: Obwohl so viele Christen Jesus als Gott bekennen, gibt es so viele unterschiedliche Ansichten darüber, wie man ihm heute konkret nachfolgt.
Hallo Adi,
diese vielen Ansichten zeigen im Grunde „nur“ dass Jesus für jeden Menschen verfügbar ist bzw. ihn anspricht, auch wenn alle einen anderen Hintergrund haben.
Die Quelle für Worte von Jesus ist die Bibel. Wenn du da über Jesus liest, dann spricht dich vielleicht manches mehr an und anderes weniger. Über das, was dich mehr anspricht, wirst du häufiger nachdenken und erzeugst da
Dann gibt es noch eine „lebensbedingte“ Dringlichkeit, etwas zu einem bestimmten Thema wissen zu wollen und man sucht explizit etwas nur dazu von ihm.
Und dann gibt es ja noch den Heiligen Geist; der hat die Eigenart, einen in passenden Situationen an das, was Jesus dazu gesagt hat, zu erinnern (mit einer inneren Stimme/Gedanken).
Für mich gehört das alles zur „praktischen Nachfolge“. Eigentlich gibt es da keine Grenzen…alles, in dem man von Jesus inspiriert ist, ist Nachfolge.