Was liest du gerade?
Noch ist das Wetter ziemlich unbeständig und man greift zwischendurch zu einem Buch.
Es gibt doch sicher hier auch "Bücherwürmer" , die ihr Lesefutter mitteilen möchten.
Ich lese gerade Eckard von Hirschhausen, " Mensch, Erde"
Querfeldein geht es um Umweltthemen - d.h. Es lässt sich gut querlesen, ich suche das, was mich gerade beschäftigt - auch mit dem Hintergedanken: was kann ich einzelner tun, um ... tja, ist nicht einfach, wenn dein Essen von einer Großküche kommt und viel Fertigware dabei ist?
Das Fazit des Autors: "Wir könnten es so schön haben" - manchmal fürchte ich: Es ist in einigen Bereichen schon zu spät.
Ich bin seit kurzem auf der Krimi- und Thriller-Straße 😎 :
Die letzten Krimis waren die Bücher von Linda Castillo, die sich um eine Polizeichefin in Ohio drehen, die in der Gemeinschaft der Amischen/Amish People ermittelt und früher selbst amisch war. Danach einige Krimis von Christine Brand aus der Schweiz aus der Milla-Nova-Reihe. Milla arbeitet als investigative Journalistin; ihr Lebensgefährte ist Leiter der Mordkommission. Marc Raabe aus Köln war mit "Schnitt" ebenfalls superspannend! Nun lese ich "Die Kolonie" von T.C. Tudor - man könnte es Fantasy-Thriller nennen.
Debora Sommer: Mit allen Sinnen auf Empfang - Hochsensibilität als Gottesgeschenk und Auftrag
https://www.scm-shop.de/mit-allen-sinnen-auf-empfang.html
Offizielle Inhaltsangabe:
Über die wundervolle Stärke der Hochsensiblen
Immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen: Ja, es gibt sie, die Hochsensiblen. Menschen, die eine gottgeschenkte Wahrnehmungsgabe haben. Eine wundervolle Stärke!
Neben wissenschaftlich fundiertem Fachwissen spricht Debora Sommer sehr persönlich über ihre eigenen Erfahrungen als Hochsensible und ermutigt zu einem reifen Umgang mit dieser Veranlagung. Sie legt dabei ein spezielles Augenmerk auf den christlichen Kontext: Mit welchen Herausforderungen sind Hochsensible in der Gemeinde konfrontiert? Inwiefern stellt Hochsensibilität ein Potenzial für Gemeinden dar? Wie kann diese besondere Gabe freigesetzt und zum Segen für viele werden? Dieses Buch ist eine unersetzliche Hilfe für hochsensible Christen und ihre Gemeinden.
Ein Buch nicht nur für Hochsensible, sondern auch für Normalsensible, um die Hochsensiblen zu verstehen. 🙂
Hochsensibilität ist mir nicht neu. Mir ist das Buch empfohlen worden und ich lese es mit Blick auf die Gemeindesituation, also meine Gemeinde und wie ich mich einbringen kann. Die Autorin hat eine wunderbar "weiche" Art des Erzählens.
Unterordnung - Die Entscheidung der Frau, Gott zu vertrauen - von Ehepaar Frick
Die Unterordnung der Ehefrau unter ihren Ehemann – viele haben bei diesem Thema Vorbehalte und ungeklärte Fragen: - Warum sollte sich eine Frau ihrem Mann überhaupt unterordnen? - Was lehrt die Bibel über Unterordnung im Allgemeinen? - Was sagt die Schrift zur Unterordnung in der Ehe? - Ist es einer Frau überhaupt möglich, sich ihrem Mann so unterzuordnen, wie Gott es sich vorstellt? In diesem Buch gehen Jo und Su diesen Fragen auf den Grund und zeigen, dass die Bibel nicht nur klare Antworten auf diese Fragen hat, sondern dazu noch praktische Hilfen und Anleitungen gibt, um die Unterordnung im Alltag zu praktizieren.
Ich hab es erst angefangen, bin noch nicht durch. Solche Bücher fangen ja oft ganz am Anfang an ... als Gott die Erde schuf, dann den Menschen ... um zu verstehen, was Gott sich gedacht hat, wie er es gemeint hat, was er im Sinn hatte ... bisher = cool 👍
Parallel dazu (etwas umfangreicher) kann ich Frank Krause dazu empfehlen: "Unterordnung - Segen oder Fluch? Das Geheimnis der Macht in Gemeinde und Ehe"
Interessant und herausfordernd…ein heisses Eisen.
Vermutlich ist das mit der Unterordnung in der Ehe auch auf den Chef am Arbeitsplatz bis zu einem gewissen Grad übertragbar. Das Prinzip ist ja das gleiche: hast du einen guten Chef (im Sinne von kein Ausbeuter, zugewandt, offenes Ohr für Anliegen usw…kurz: a loving Person) dann kannst du gut arbeiten, fühlst dich wohl und wertgeschätzt und ist der Chef blöd, dann ist halt alles schwieriger, man hat keine Lust morgens zur Arbeit zu gehen, ist unsicher und demotiviert…man ist aber in beiden Fällen untergeordnet, sowohl im guten wie im schlechten Fall.
Die Unterordnung in der Arbeit ist nur akzeptierter, die in der Ehe nicht oder zumindest weniger.
Ja, heißes Eisen ... 😉
Im Großen geht es um den Bau seines Reiches ... ich fand den Unter-Titel schon halb zielführend für mich. Es ist eine Entscheidung, Gott zu vertrauen. Immer, wenn sich in mir etwas "aufbäumt", muss ich an die Stelle denken, wo Gott zu Eva sagte, was er eben sagte ... (1. Mose 3,16 Nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, er aber wird über dich herrschen!) Es geht nicht um Ausbeutung oder Gleichschaltung ...
An dieser stelle gab es im Forum irgendwo eine andere Übersetzung, die auch Sinn ergibt:
…und dein Verlangen soll es sein über ihn zu herrschen…gibt dann allerdings eine ganz andere Richtung…
Mein Problem ist nicht die Unterordnung…also nicht vorrangig, sondern die Unterordnung unter „den blöden Chef“.
Gestern im "Hauskreis" (wir nennen ihn nicht so, aber jeder kennt das als eine Art einheitlichen Begriff) hatten wir Ähnliches ... Römer 12:
2 Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an. (Gute Nachricht)
2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, (Luther)
2 Deshalb orientiert euch nicht am Verhalten und an den Gewohnheiten dieser Welt, (Neues Leben)
Das haben wir gekaut. Und es ist eben nicht so einfach, wie es klingt. Es geht an unser "Eingemachtes", an dieses "nee, wenn ich da nicht mitmache, mögen die mich nicht, hassen die mich oder oder" ... Als anschauliches Beispiel hatten wir eine ehemalige Diakonisse da ... es gibt vorteilhafte Seiten ... einheitliche Kleidung, um sich keinen Kopf mehr zu machen über genau diese, diesen Wettbewerbsversuchungen bzgl. Kleidung (Marken etc., Schönheitswahn ...) nicht mehr anheimfallen zu müssen. Zeit zu haben für ... sich zu fokussieren, konzentrieren (im Zentrum haben) auf ...
Wie wirkt das konkret auf mich, wenn ich mir vorstelle, jetzt Einheitskleidung für Christen z.B. zu tragen? Was weckt das in mir? Wie genau verhält sich "mein innerer Mensch"? (ich war auch schon immer für Schuluniform z.B.)
Dinge anders machen als die Welt. - Christus lehrt uns, wie es die Welt tut und wie Er es tut, was Gott darüber denkt. Es steht alles geschrieben. Gott hat sich ja offenbart. - Bleiben, wenn andere gehen. Schweigen, wenn andere reden. Reden, wenn andere schweigen. Sich selbst zurücknehmen (seine eigenen Interessen, Begehrlichkeiten) für den anderen ... ich denke an: "Joh 15,13 Niemand liebt mehr als einer, der sein Leben für seine Freunde opfert."
Über Opfer haben wir auch nachgedacht in dem Zusammenhang. Bringe ich Opfer in meinem Leben? Nicht Opfer, wie es die Welt versteht, sondern Opfer, wie es Gott versteht. Jesus hat sich geopfert, hat sein Leben gegeben. Was gebe ich Gott (zurück)?
Ich denke, dieses "Verlangen nach deinem Mann/Herrschen über deinen Mann" ist ein guter Boden, um da mal drüber nachzudenken, über Opfer, wie Gott es versteht, über Vertrauen in Gott, dass er es gut macht und mich nicht zu kurz kommen lässt, über die Maßstäbe dieser Welt, wie die Gesellschaft sich verhält und wie Christus möchte, dass ich mich verhalte. (und nein, ich rede nicht von "alles hinnehmen", wenn mir Unrecht geschieht)
Eine Schwester hatte aufgrund ihrer traumatischen Geschichten ein Problem mit dem Wort "Opfer" und "Maßstab" (Gute Nachricht, Vers 2).
Es war ein guter Abend. Ein sehr guter Abend. Wir sind alle gestärkt nach Hause gegangen. Das Brot war sehr nahrhaft für uns (Frauen).
😊 ❤️
@neubaugoere Das wäre ein eigenes interessantes Thema.
Denn das berührt viel mehr Punkte als man auf den ersten Blick sieht.
(Und wird manchmal an Punkten erwähnt, an denen das gar nicht so ausschlaggebend ist.)
Joh 15,13 Niemand liebt mehr als einer, der sein Leben für seine Freunde opfert."
Genau. Und in diesem Zusammenhang mit opfern frage ich mich, wie weit man da geht und sich selbst verleugnet (bezüglich des anderen Threads mit für sich selbst einstehen)
Ich denke, auch da gibt es keine "Einheitsregel" ... Es ist schwierig, da was in wenige Worte zu fassen, weil da so viel mit reinspielt: eigene Prägung, Schwächen, "verschlossene Türen" (Verletzungen/Traumata) und das eigene Gottesbild (das auch wiederum beeinflusst ist/sein kann von der eigenen Prägung), mein ureigenes "wer bin ich in Gott", "was ist meine Identität". All diese Dinge darf sich jeder mit Gott (!!) zusammen anschauen und auch nicht dabei die Eigenverantwortung an jemand anderen abgeben. Und im Gespräch mit Gott werde sich Wege zeigen/Türen öffnen.
Veröffentlicht von: @stern…und dein Verlangen soll es sein über ihn zu herrschen…gibt dann allerdings eine ganz andere Richtung…
Das wäre interessant. Denn auf solche Übersetzung/Auslegung bin ich bisher nicht gestoßen, trotz KI und bibleserver.com.
Ich glaube, der Knackpunkt ist die Begrifflichkeit in unserem heutigen Sprachgebrauch. Der weicht ja häufig oder meist von dem ab, was Gott sich dabei gedacht hat. (soweit ist es mit "der Welt" schon; ein guter Punkt, zu erkennen, dass sie nicht der Maßstab sein kann)
Was Interessantes fand ich grad hier:
In 1. Mose 3 bezieht sich das "Verlangen" auf die Begierde, die die Frau verspürte, als die Schlange sie überredete, von der verbotenen Frucht zu essen, um wie Gott zu werden. Nach dem Sündenfall wird dieses Verlangen als eine Art Trieb oder Leidenschaft nach dem Mann beschrieben, was zusammen mit dem Fluch über die Herrschaft des Mannes eine Folge der Sünde ist.
Das Verlangen der Frau in 1. Mose 3,1-7
Die List der Schlange: Die Schlange verdreht Gottes Wort und verspricht der Frau, dass sie durch den Verzehr der Frucht Weisheit erlangen und wie Gott sein wird.
Die Sicht der Frau: Die Frau sieht die Frucht als begehrenswert und klug machend an. Dieses Verlangen, "wie Gott" zu sein, führt sie dazu, von der Frucht zu nehmen.
Die Geburt der Sünde: Dieses Verlangen, das von Satan in ihr geweckt wurde, ist die erste Stufe der Sünde. Es führt dazu, dass sie und ihr Mann die Frucht essen, was tragische Folgen hat.
(KI)
…und dein Verlangen soll es sein über ihn zu herrschen…gibt dann allerdings eine ganz andere Richtung…
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Das wäre interessant. Denn auf solche Übersetzung/Auslegung bin ich bisher nicht gestoßen, trotz KI und bibleserver.com.
Ja, ich habe den Thread hier leider nicht mehr gefunden, obwohl ich jetzt länger gesucht habe…vielleicht probiere ich es nacher nochmal. Ich weiss auch nicht mehr, ob ich was altes gelesen habe, oder etwas aktuelles…sorry.
Diese spezielle Übersetzung ist in der NeÜ von Vanheiden. Er erklärt auf seiner hp wie er zu dieser Wiedergabe kommt. Das Wort Verlangen ist negativ und positiv belegt in der Schrift.
https://www.derbibelvertrauen.de/neue-bibel-heute/fragen-an-die-neue/verlangen-mann.html
Vanheiden hätte sich auch für die andere Variante entscheiden können. Es bliebe trotzdem quälend für die Frau, weil die Beziehung auf Augenhöhe zerstört war durch das Herrschen des Mannes.
Es gibt mindestens 3 hebräische Worte für herrschen und in 1. Mose steht beim Mann nicht das königliche Herrschen, das seine Familie und auch seine Untertanen versorgt und fördert.
Es fängt an bei: Ordnet euch einander unter in der Ehrfurcht Christi. Die Frau in dem sie achtet, der Mann, in dem er liebt.
Der Fehler passiert in der einseitigen Betrachtung und dem Herrschen, statt dem Lieben. Dann kommt sowas raus wie "Frau, du musst dich unterordnen!" und er versucht sie sich unter zu ordnen.
In der NeÜ ist inzwischen eine ungewohnte Trennung zwischen der Aufforderung, sich vom Heiligen Geist füllen zu lassen und dem Zusammenwirken als Ehepaar.
20 indem ihr Gott, unserem Vater, im Namen unseres Herrn Jesus Christus allezeit und für alles dankt;
21 indem ihr euch in der Ehrfurcht vor Christus einander unterordnet.
Unterordnung und Liebe
22 Ihr Frauen, unterstellt euch euren Männern, so wie ihr euch dem Herrn unterstellt.
Lu17 und Elb trennen zwischen Vers 20 und 21:
Würdest du sagen, diese Unterordnung gilt allgemein (Mann/Frau) oder gilt sie für Jesusnachfolger bzw. Christen speziell, also ein christliches Ehepaar?
Das Wort "Unterordnung" ist eine Übersetzung, die nicht dem Zusammenwirken eines Ehepaares ausreichend Rechnung trägt mMn und das Gegenüber auf Augenhöhe in 1. Mose 2,18 Und der HERR, Gott, sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist; ich will ihm eine Hilfe (ezer ist auf der Ebene des Heiligen Geistes) machen, die ihm entspricht[11].
Es gibt eine Bedeutung von "hypotasso", die mit "sich in dieselbe Kampfesreihe stellen" gelistet ist. Ich habe sie mal gefunden. Für mich harmoniert das mit Eph 6... in der Bedeutung, dass die Einheit von Beziehungen (Eph 1-5) angegriffen wird durch Mißverständnisse, Unvergebenheit, Spaltunsgversuchen, Streit, Dominanz, Einschüchterung usw..... Ehe ist als ein Schutzraum für Beziehungen und Kinder gemeint. Das passt dem Feind nicht, denn Einheit lässt ihn alt aussehen.
Interessanterweise ist das Grundprinzip des geschützten Raumes einer Beziehung für alle hilfreich. Aber in bestimmten Gemeinderichtungen wird nicht auf 1. Mose 2,18 zurückgegangen als Maßstab für eine gesunde Ehe, sondern auf 1. Mose 3 und somit die Folgen des Sündenfalles als Schöpfungsordnung erhoben. Davon hat uns Jesus aber erlöst. Es steht nicht umsonst da, dass Ehepaare in der Gemeinde sich einander zuordnen in Freiwilligkeit und Liebe, wie Christus freiwillig und aus Liebe auf die Erde gekommen ist.
Da ist weder Mann noch Frau, wir sind eins in Christus.
Da ist weder Mann noch Frau, wir sind eins in Christus.
Ja, das kann ich nachvollziehen.
Es gibt eine Bedeutung von "hypotasso", die mit "sich in dieselbe Kampfesreihe stellen" gelistet ist.
Meinst du damit, dass sich beide im Kampf gegen das Böse vereinen sollen, oder was heisst hier Kampfesreihe?
ezer ist auf der Ebene des Heiligen Geistes
Auf der Ebene des Heiligen Geistes? Wie soll ich das verstehen? Die Frau als Heiliger Geist?
Meinst du damit, dass sich beide im Kampf gegen das Böse vereinen sollen, oder was heisst hier Kampfesreihe?
Ja. Paulus schrieb öfter in einer Kriegssprache. Ehe und Familie ist umkämpft durch eigene Verhaltensweise und durch Störversuche von aussen.
Auf der Ebene des Heiligen Geistes? Wie soll ich das verstehen? Die Frau als Heiliger Geist?
Nein, nicht als Heiliger Geist, aber in seinen Qualitäten: Trösten, Beraten, Erklären, das übernehmen, was dem Mann nicht möglich ist..... keinesfalls als Gehilfin im Sinne einer untergeordneten Angestellten oder nur für Bedürfnissbefriedigung. ezer gibt ihr Verantwortung und Würde.
keinesfalls als Gehilfin im Sinne einer untergeordneten Angestellten oder nur für Bedürfnissbefriedigung
Unterordnung habe ich im Arbeitsleben noch nie mit Unwürdigkeit in Verbindung gebracht.( Also nur weil ich einen Chef habe und nicht selbst Chef bin, bin ja deshalb nicht unwürdiger.)
In einer Ehe finde ich das schwieriger zu definieren…
Bedürfnisbefriedigung gibt es in der Ehe eigentlich auch biblisch…die Stelle mit : der Körper der Frau gehört dem Mann und umgekehrt…zielt mEn komplett auf Bedürfnisbefriedigung ab.
Bedürfnisbefriedigung gibt es in der Ehe eigentlich auch biblisch…die Stelle mit : der Körper der Frau gehört dem Mann und umgekehrt…zielt mEn komplett auf Bedürfnisbefriedigung ab.
Das ist die gewohnte Auslegung. In der Praxis wurde es auch einseitig gelebt und förderte Mißbrauch in der Ehe.
Denk es mal andersherum.... z.B. ein Nein ist ein Nein.
Das ist die gewohnte Auslegung.
Ich weiss nicht, wie du das anders auslegen willst.
Diese Stelle ist - finde ich - genauso sensibel wie die Unterordnung der Frau. Ohne Liebe ist die Unterordnung nur Pflichterfüllung und ohne Liebe ist die Bedürfnisbefriedigung ein Missbrauch.
Aber mit Liebe sieht es schon anders aus, da muss man weder die eine noch die andere Stelle anders auslegen.
Mit Liebe ist die Unterordnung Achtung und Respekt und die Bedürfnisbefriedigung ist ein Füreinanderdasein, auch auf der körperlichen Ebene.
Diese Stelle ist - finde ich - genauso sensibel wie die Unterordnung der Frau. Ohne Liebe ist die Unterordnung nur Pflichterfüllung und ohne Liebe ist die Bedürfnisbefriedigung ein Missbrauch.
Du bringst es selbst auf den Punkt. Es gibt da Fälle, wo ein Machoego für Liebe gehalten wird und Katastrophen verursacht hat. Die krasseste Lehre, die mir berichtet wurde, war die Ansage eines Leiters, dass die Frauen sich Mißbrauch gefallen lassen sollten, weil durch ihren "stillen Wandel" evtl die Männer zum Glauben gewonnen würden. Da bleibt mir heute noch die Spucke weg.
Zu Nein ist nein: wenn mir der Körper des anderen 'gehört', kann ich darüber bestimmen/habe die Autorität bekommen, was durch diesen Körper an mir ausgeführt wird oder auch nicht. Ebenso andersherum. Diese Möglichkeit wird im Bereich der Enthaltung für Gebet z.B. angesprochen. Auch während der Regelzeit ist in der Schrift eine Pause gefordert.
Die krasseste Lehre, die mir berichtet wurde, war die Ansage eines Leiters, dass die Frauen sich Mißbrauch gefallen lassen sollten, weil durch ihren "stillen Wandel" evtl die Männer zum Glauben gewonnen würden.
Verrückt…
Was ich mich allerdings frage im Zusammenhang mit so krassem Fehlverhalten ist, was denn passiert, wenn Mann (oder Frau) sich dann jedes Mal danach entschuldigt und Jesus ja sagt, dass man in dem Fall vergeben soll egal wie oft ein Fehlverhalten passiert…
Das lässt mich ehelich gesagt auch etwas ratlos zurück…denn das öffnet ja auch Tür und Tor eines „Dauermissbrauchs“ -egal in welcher Form er stattfindet.
Zu Nein ist nein: wenn mir der Körper des anderen 'gehört', kann ich darüber bestimmen/habe die Autorität bekommen, was durch diesen Körper an mir ausgeführt wird oder auch nicht.
Ah, jetzt verstehe ich das wie du es meinst.
Ah, jetzt verstehe ich das wie du es meinst.
Sehr gut.
Die Auslegung, wie ich sie formuliere, ist konform mit dem aktuellen Sexualstrafrecht, mit der Ehre und Würde der Frau, wie Jesus es gemeint hat und mit dem Liebesgebot.
Ebenso hat der Mann das Recht, Nein zu sagen.
Vergewaltigung in der Ehe ist seit Juli 1997 strafbar. Mit dem 33. Strafrechtsände- rungsgesetz wurde das Merkmal außerehelich aus dem Tatbestand der Vergewaltigung, § 177 StGB, gestrichen, sodass seitdem auch die eheliche Vergewaltigung als ein Ver- brechen geahndet wird.
Das habe ich nicht in Frage gestellt…😅(nur weil das so in der Bibel steht).
Ich meinte aber was anderes: wenn Jesus sagt, wir sollen vergeben, wie ist es dann im Missbrauchsfall wenn der Täter sich immer wieder entschuldigt? Immer wieder akzeptieren, so wie Jesus es andeutet? Das finde ich heikel, obwohl ich sonst immer mit Jesus Worten daccord bin…hier fällt es mir schwer.
(Aber vielleicht mache ich dafür einen eigenen Thread auf.)
Der Alltag fängt am Sonntag an, Johannes und Krista Gerloff berichten vom Alltag einer christlichen Familie mit Kindern in Jerusalem.
Gilt das auch für Hörbücher? Oder nur Papier?
Am Dienstag lief 37Grad und ich mag das sehr. Es ging um Depression.
Da war einer, der bei Google usw. gearbeitet hat und von heut auf morgen Depressionen bekam.
Der hat ein Buch geschrieben / bzw. ein Hörbuch herausgebracht.
Nach Grau kommt Himmelblau
von Dr. Thomas Reinbacher
Er schreibt mutig über seine Krankheit Depression und wie er da herauskam. Es ist stellenweise heftig (daher nichts für Zartbesaitete)und aber auch voll mit Humor und Skurril.
M.