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Einladen "ich bin fremd gewesen..."


Ana1234
Themenstarter
Beiträge : 1

Wie seht ihr dass, soll ich als Christ meine ukrainischen Nachbarn zu unserem Heilig abend fest zu Haus einladne, an dem meine erwachsenen Kinder seit langem mal wieder nach Hause kommen, komme ich sonst der Aufforderung Jesus nicht nach "Ich bin fremd gewesen undihr habt mich ncih eingeladen..."?

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6 Antworten
Deborah71
Beiträge : 23266

@ana1234 

Wenn, dann würde ich persönlich den ersten oder zweiten Feiertag wählen. Dann würdest du deinen Kindern und den Ukrainern wohl besser gerecht.

Wie gut kennst du sie schon?  Weißt du, wie sie selbst feiern möchten?  Wie gut könntest du mit emotionalen Ausbrüchen von Flüchtlingen umgehen?

Deine Frage klingt so ein bisschen pflichtbewusst.... wie ist dein Herz darin?

deborah71 antworten


Lucan-7
Beiträge : 22242

@ana1234 

Und wenn die Leute dich dann fragen, warum du sie eingeladen hast, dann antwortest du: "Ja, also die Leute im jesus.de Forum haben gesagt, dass ich das tun soll, also habe ich es so gemacht!"

Wenn du so viele Zweifel hast, dass du deshalb wildfremde Leute fragen musst und es für dich eh nur Pflichterfüllung ist... dann lass' es einfach und konzentriere dich besser auf deine Familie.

Ich selbst würde auch nirgendwo hingehen, wo ich nur deshalb eingeladen werde, weil es irgendwo in der Bibel steht, dass man das tun muss...

 

 

 

 

lucan-7 antworten
Orangsaya
Beiträge : 3016

@ana1234 

Dir ist vermutlich klar, dass der Termin für einen Ukrainer nicht passt, weil sie ungefähr zwei Wochen später Weihnachten feiern. Welchen Brauch sie zu Weihnachten haben, weiß ich nicht. Hier in der Westkirche ist er auch unterschiedlich. In den Niederland, oder Belgien bekommen die Kinder ihre Geschenke ehr zum Nikolaus.
Ob du sie einladen willst ist letztlich deine Sache. Weihnachten ist allerdings nichts neues für Ukrainer. Es kann allerdings was schönes sein. Viele bangen ja um die Angehörigen in ihrem Land. Willst du denn langfristig mit ihnen eine freundschaftliche Beziehung aufbauen, oder verfolgst du nur missionarische Ziele? Wenn deine Gefühle echt sind, dann lade sie doch einfach ein. 

orangsaya antworten
1 Antwort
holscha
(@holscha)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 190

@orangsaya 

Dir ist vermutlich klar, dass der Termin für einen Ukrainer nicht passt, weil sie ungefähr zwei Wochen später Weihnachten feiern

Da gibt es einen Wandel

Orthodoxe Pfarreien in der Ukraine dürfen ihre Weihnachtsgottesdienste künftig schon am 25. Dezember feiern – statt wie bisher am 7. Januar. Wenn "pastorale Umstände vorliegen" und die Gläubigen dies wünschten, könne der Weihnachtstermin "ausnahmsweise" vorverlegt werden, entschied das Leitungsgremium der autokephalen (eigenständigen) orthodoxen Kirche der Ukraine am Dienstag in Kiew. Wegen des Krieges mit Russland habe sich der Kalenderstreit verschärft, erklärte der Heilige Synod. Mit dem Schritt solle ermittelt werden, wie groß das Verlangen nach einer baldigen Kalenderänderung sei.

Pfarreien, die die Geburt Jesu am 25. Dezember feiern, müssen der Kirchenführung mitteilen, wie viele Gläubige diese Weihnachtsgottesdienste besuchen. Das Kirchenoberhaupt Metropolit Epiphanius hatte sich bereits Ende 2021 für eine langsame Umstellung auf den Neujulianischen Kalender ausgesprochen, also für eine Verlegung des Weihnachtstermins auf den 25. Dezember. In zehn Jahren würden die meisten Ukrainer Weihnachten am 25. Dezember feiern, sagte er damals voraus.

Bei dem Thema geht es auch um eine Abgrenzung von Russland und der russisch-orthodoxen Kirche, die das Fest nach dem östlichen (Julianischen) Kalender begeht. Dieser liegt seit der römischen Kalenderreform von 1582 um 13 Tage hinter dem damals eingeführten westlichen Gregorianischen Kalender.

Andere orthodoxe Kirchen feiern schon am 25. Dezember

Mit einer Umstellung auf den 25. Dezember würde die ukrainische Kirche dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel sowie den orthodoxen Kirchen von Griechenland, Rumänien, Bulgarien, Zypern, Alexandrien und Antiochien folgen. Sie feiern bereits seit mehr als 100 Jahren Weihnachten am selben Tag wie katholische und evangelische Christen. Die Kirchen von Serbien und Georgien halten dagegen am 7. Januar fest.

https://www.katholisch.de/artikel/41578-orthodoxe-in-ukraine-erlauben-weihnachtsmessen-am-25-dezember

Das Thema ist aber schon länger - seitdem die Ukrainische Kirche von Patriarchat Moskaus zum Patriarchat Konstantinopel gewechselt ist

Dort gilt:

http://kalender.orthpedia.de/?stil=neu&datum=20221225

 

holscha antworten


Suzanne62
Beiträge : 7672

@ana1234 Angebote meiner Gemeinde und der Flüchtlingshilfe der Caritas sind eine Sache - und da gibt es bei uns eine ganze Reihe Angebote für Flüchtlinge gerade an Weihnachten. Daran beteilige ich mich auch - finanziell und durch Mitarbeit.

Aber zu mir nach Hause lade ich nur Menschen ein, die ich mag und mit denen ich eng verbunden bin. Meinen privaten Bereich schütze ich - da haben Fremde nichts zu suchen.

suzanne62 antworten
Banji 2.0
Beiträge : 46

@ana1234 

Und wie war es nun? Wie hast Du Dich entschieden? Konnten Dir die Gedanken hier helfen?

banji-2-0 antworten


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