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ernst gemeinte Frage "kann ein Menschen verflucht sein ? "

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Themenstarter
Beiträge : 18002

Guten Abend zusammen, 
bitte lacht nicht über meine Frage aber ich hab seit vielen Jahren das Gefühl verflucht zu sein.
Ich weiß, eigentlich ist das unrealistisch und wie sollen mir dabei ein christliches Forum helfen.
Da steckt bei mir keine esoterische Spinnerei hinter und ich leide auch nicht an einer Geisteskrankheit. 
Also meine Frage ist: 
Ist so ein Gedankenweg von mir denkbar oder ganz sicher unlogisch ?

Antwort
33 Antworten
Deborah71
Beiträge : 23337

Worauf beruht das Gefühl? 

Gibt es konkrete Ereignisse von vielen misslichen Ereignissen, Unfallneigung etc.?   Ist es evtl ein übernommenes Gefühl von jemand anderem und du hast es als dein eigenes geglaubt?
Gab oder gibt es Personen in deinem Umfeld, die dir so einen Floh ins Ohr gesetzt haben?

deborah71 antworten
7 Antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71 Alle, was ich anfange; scheitert in nicht ferner Zukunft. Aber damit kann man trotzdem irgendwie leben.
Was mir aber immer mehr Sorgen macht, ist meine Gesundheit. Jeder wird irgendwann mal krank und das ist nicht ungewöhnliches. 
Aber bei mir nimmt das kein Ende oder es endet irgendwann im Tod.
Schon als Kind hatte ich eine Erbkrankheit, die bis Heute mein tägliches Leben beeinflusst. 
Dazu noch zwei chronische Krankheiten ; eine davon wird mich in naher Zukunft an Maschinen fesseln. 
Medikamente bestimmen meinen Tagesablauf und Ärzte ist fast schon wie Familie 🙁 
Manchmal denke ich das kann nur ein Fluch sein oder weil ich vor aus der Kirche ausgetreten bin.
Aber ich glaube immer noch irgendwo und ab und zu bete ich.

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23337

@ruhrpottler63 

Also aus der Kirche austreten, zieht keinen Fluch nach sich.

Mit Gebet hältst du ja den Kontakt zu Jesus.

 

Wenn du der Spur deines Gefühls auf den Grund gehen willst, da wäre z.B. Literatur von Derek Prince, 'Segen oder Fluch' , um dahinter zu kommen, ob da tatsächlich an dem Gefühl was dran wäre und wie man  frei werden kann.

In einem Nachlass hatte ich vor einem Jahr einen tatsächlichen Fluch in einem Brief entdeckt, der Rechte hatte aufgrund eines Betruges und auch über die Erbfolge ausgesprochen worden war.  Mit Vergebung konnte das aufgelöst werden. In der Familie ändern sich seitdem viele Dinge, die unveränderbar erschienen, zum Positiven.

 

deborah71 antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71 danke für dein Buch Tipp 🙂

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Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3845

@ruhrpottler63 Manchmal denke ich das kann nur ein Fluch sein oder weil ich vor aus der Kirche ausgetreten bin.

Ganz. Bestimmt. Nicht.

Wäre ein existierender Gott so: dass er Leute, die aus der Kirche austreten, dafür mit Unglück und Krankheit straft - dann wäre dieser Gott ein psychopathisches Ungeheuer, ein mieser, egozentrischer Tyrann und sadistischer Verbrecher. Wer würde Mitglied in einer Kirche sein wollen, die sowas anbetet?

Vergiss also solche unsinnigen, überflüssigen, nur zusätzlich belastenden Ängste bitte!

Krankheiten, gerade Erbkrankheiten, sind nichts, wofür diejenigen, die von ihnen geplagt werden, Verantwortung tragen. Sie sind auch i.d.R. nichts, für das andere Personen oder "höhere Wesen" (Götter, Dämonen, Hexen, Geister...) Verantwortung tragen. Sie sind beschissenes, blind und zufällig zuschlagendes Unglück. Wer von ihnen getroffen wird, sollte sich nicht auf das Warum konzentrieren (es sei denn, es könnte z.B. die Ursachenanalyse dabei helfen, durch eine gesundere Lebensführungsweise die Krankheit zu mildern oder gar zu heilen, bzw. ihre Symptome zu vermeiden), schon gar nicht auf irgendwelche Schuldzuweisungen. Sondern allein auf die Frage: "Wie gehe ich jetzt damit um?!"

Dabei: mit Deiner Krankheit gut und richtig (für Dich!) umzugehen, nicht zu verzweifeln, sondern möglichst viel Linderung bei den Symptomen zu erfahren - dabei wünsche ich Dir alles Gute und Glück!

jack-black antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23337

@ruhrpottler63 

Teil 2:

Alles, was ich anfange; scheitert in nicht ferner Zukunft. Aber damit kann man trotzdem irgendwie leben.

Zu diesem Erfahrungssatz möchte ich etwas Spezifisches sagen:

Deine Aussage ist so formuliert, dass sie offen in die Zukunft ist und Wiederholungen erlaubt. Wie wirkt diese folgende Formulierung auf dich?:

Alles was ich bisher anfing, scheiterte in nicht ferner Zukunft.

Diese Art der Formulierung schließt eine Tür gegen eine negativ fortschreitende Zukunft. Sie erkennt das bisher Erlebte an, belässt es aber in der Vergangenheit und gibt Freiraum für eine veränderte Zukunft. (2. Kor 10,3-5  das negative Gedankengebäude wird nicht verstärkt oder einzementiert)

Jesu Plan für unser Leben ist positiv und zunehmend positiv. (Joh 10,10b)

 

 

 

deborah71 antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@deborah71 danke für deinen Hinweis 🙂 
Vielleicht ein Weg um endlich das Negative abzuschütteln

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 22373

@ruhrpottler63 

Manchmal denke ich das kann nur ein Fluch sein oder weil ich vor aus der Kirche ausgetreten bin.
Aber ich glaube immer noch irgendwo und ab und zu bete ich.

Nun bin ich zwar selbst kein Christ, aber ich war lange Zeit auf der Suche... und mir ist aus dieser Zeit noch eine klare Aussage im Gedächtnis: "Krankheit ist keine Strafe von Gott!".

Ich selber halte das ohnehin für Quatsch, aber es lässt sich auch aus dem christlichen Glauben nicht ableiten.

Manche Leute betrachten das als "Prüfung". ich habe erlebt dass das sogar sinnvoll sein kann, weil das in eine positive Richtung führen kann. Aber das ist auch nicht in jedem Fall so, und für manche Leute passt das auch nicht... manchmal ist es schlicht und einfach Pech, so wie viele Leute schlicht und einfach verdammt viel Pech haben in dieser Welt, ohne dass sie sich irgendwas haben zu Schulden kommen lassen.

Strategien, wie man damit umgehen kann, gibt es sicher einige. Glaube mag dabei helfen oder auch nicht... der Glaube, von einem "Fluch" befallen zu sein, hilft auf gar keinen Fall und hat auch keine rationale Grundlage.

lucan-7 antworten


Jack-Black
Beiträge : 3845

@ruhrpottler63 Ist so ein Gedankenweg von mir denkbar oder ganz sicher unlogisch ?

Beides. Man kann so denken, aber es ist halt unlogisch/unsinnig, hat keine in der Wirklichkeit fußende Grundlage.

jack-black antworten
Kappa
 Kappa
Beiträge : 398

@ruhrpottler63 Hallo,

Zunächst, das tut mir sehr Leid. Das bringt einem sicher zu Verzweifeln. Was für einen Hintergrund hast du eigentlich, Evangelisch, Katholisch, Ortdox, Freikirche?

Ich kann dir nur die katholische Sicht sagen, auch wenn die hier eher nicht so vertreten ist. Ein Recht zu hören hast du trotzdem.

Falls man Katholisch ist und sich bewusst abwendet, ist das grundsätzlich nicht gut. Ich will aber nicht sagen das Gott dann Verflucht, nur würde man sich auf katholischer Sicht quasi aus dem sicheren Hafen begeben. Also gut ist es nicht. Natürlich gibt es auch als Katholisch oder Christ generell keine Garantie keine Probleme zu bekommen. Das Leben ist voll mit Kreuzen oder Herausforderungen. 

Hast du schon einmal ein Seelsorge Gespräch gehabt? Ein Priester könnte zum Beispiel auch für einen beten, auch wenn du kein Mitglied der RKK wärst. Dann hatte ich in einem ähnlichen Fall , wo ich auch vor etwas Angst hatte und noch gar nicht offiziell Katholisch war, so machen lassen.

Grüße 

 

kappa antworten
1 Antwort
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@kappa bin EV getauft worden und bis zum 57. Lebensjahr Mitglied gewesen. 
Gehöre offiziell keiner Kirche mehr an, aber ich glaube immer noch. 
Möchte mich aber nicht mehr einer bestimmten Glaubensrichtung festlegen. 
Danke für deinen Tipp, 🙂 vielleicht hilft ein Gebet von einem Pastor.

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Schmetterling80
Beiträge : 236

@ruhrpottler63 

Denkbar. Die Frage ist, wie du "verflucht" verstehst. Was fällt darunter für dich?

schmetterling80 antworten
Tatokala
Beiträge : 2689

@ruhrpottler63 Um es direkt auszudrücken: Ich halte sowas für totalen Quatsch.

tatokala antworten
3 Antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@tatokala , danke für deine ausführliche Antwort. 
Gegenfrage: Ist alles was man nicht logisch erklären also Quatsch ?

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Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 2689

@ruhrpottler63 Eigentlich schon.

tatokala antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@tatokala und Du glaubst an Gott ?

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