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Alle Gebote sind in der Liebe erfüllt


Freigeist04
Themenstarter
Beiträge : 64

Ich musste in letzter Zeit darüber nachdenken, was es bedeutet, dass in der Liebe alle Gebote erfüllt sind und interessiere mich für eure Meinung zu dem Thema.

Ich habe in letzter Zeit sehr vertieft über das Thema nachdenken müssen. Und bin zu dem Schluss gekommen, dass Jesus dieses Wort wirklich radikal so gemeint hat, wie er es gesagt hat. Dass alle anderen Gebote nur aus der Liebe und von der Liebe her Sinn machen. Ich habe mir lange Zeit von dem Wort Jesu über die Ehe ein schlechtes Gewissen machen lassen. So lebe ich derzeit in Scheidung, weil meine Frau mich letztes Jahr verlassen hat. Ich habe mir lange eingeredet, ich dürfte aufgrund dieses Jesus-Wortes von der Ehe nie wieder eine Beziehung eingehen. Wir sind im gegenseitigen Respekt auseinandergegangen. Doch je mehr ich über dieses Jesus-Wort von der Liebe nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass das Wort von der ehelichen Treue nur von der Liebe her zu verstehen ist. Dass auch Dinge wie vorehelicher Geschlechtsverkehr, Homosexualität und wechselnde Beziehungen nur schlecht sind, wenn sie gegen das Gebot der Liebe verstoßen. Dass eine Partnerschaft, die auf die Dauer des Lebens ausgelegt ist, der beste Ort ist, an dem Sexualität mit dem Respekt vor der Würde des anderen und mit der Verantwortungsübernahme für den Fall verbunden ist, dass auch trotz Verhütung immer ein Kind dabei entstehen kann.

Oft hat das Einhalten ehelicher Treue zu starken Familienverbänden geführt. Und auch im Nationalsozialismus waren es meistens starke Familienverbände, die Juden das Leben retten konnten. Daher ist eine Ethik aus Rücksicht auf die kulturelle Gruppe immer zu bevorzugen, die das Entstehen starker tragfähiger Beziehungen ermöglicht. Daher möchte ich mit meiner ethischen Überlegung nicht einer völlig freien Sexualität das Wort reden. Ich meine, Sexualität und Partnerschaft ist dann gut, wenn sie so gelebt wird, dass sie den Aufbau stabiler tragfähiger Beziehungen ermöglicht und diesen nicht im Wege steht. Wenn sie also im Einklang mit der Nächstenliebe gelebt wird. Nicht nur in Liebe zueinander. Sondern auch mit Rücksichtnahme auf das kulturelle Umfeld, in dem man lebt. So kann es sinnvoll sein, in einem freikirchlichen Umfeld darauf zu verzichten, zusammenzuziehen, bevor man verheiratet ist, um anderen nicht zum Anstoß zu sein. Jedoch ist das Wort von der ehelichen Treue kein Selbstzweck. Es macht nur Sinn, wenn es von der Liebe und um der Liebe willen angestrebt und gelebt wird.

Daher meine ich, dass wir alle anderen Gebote, die wir in der heiligen Schrift finden, immer in dieser Hinsicht mit der Frage bewerten müssen: Dient es der Liebe? Das würde manch einen gesetzlichen Umgang mit ethischen Fragen vermeiden und trotzdem zu einer mündigen Übernahme von Verantwortung beitragen.

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67 Antworten
Friedenslicht
Beiträge : 93

Hallo,
habe DEinen Beitrag jetzt nicht ganz gelesen, da ich Probleme mit der Konzentration habe ! Aber hier sage ich nur eins: ICH BIN GLÜCKLICH MIT MEINER FREUNDIN INGRID.

Jochen

friedenslicht antworten
2 Antworten
an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1756

Hy Chaot 07

Ich freue mich für Dich!

Gruß Andy

an-ja antworten
Freigeist04
(@freigeist04)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 64

Hallo Jochen,

das freut mich für dich von Herzen. 😉

Gruß,
Daniel

freigeist04 antworten


an.ja
Beiträge : 1756

Alles was Du schreibst, kann ich irgendwo nachvollziehen.

Aber wichtiger, als sich Richtlinien für das Leben zu erdenken ist es, auf Gott zu hören.

Denn Gott sagt: "Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und meine Wege sind nicht eure Wege. Denn wie der Himmel die Erde überragt, so sind auch meine Wege viel höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken."

Und auf seinen Wegen wollen wir doch gehen und nicht auf unseren toll erdachten.

Gruß Andy

an-ja antworten
2 Antworten
Freigeist04
(@freigeist04)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 64

Hallo Andy,

danke für deine Antwort, ja, mir ist in letzter Zeit für das neue Jahr Epheser 2,10 wichtig geworden "dass wir in den Werken wandeln, die Gott vorher bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen". Das passt aber eher ins Thema "Nachfolge Jesu" als Ethik. Ich finde das sehr entlastend. Dass wir überhaupt nicht viel für Gott und sein Reich tun müssen. Sondern uns nach der Beziehung mit ihm ausstrecken sollen und daraus feststellen können, was er für uns vorbereitet hat.

Und natürlich ist klar für mich, dass ich nach einer gescheiterten Ehe erst mal ein paar Dinge reflektieren muss, bevor ich mich Hals über Kopf in eine neue Beziehung stürze. Aber: Ich finde diese von mir geäußerten Gedanken erst mal befreiend, dass ich nicht aus falschem Gehorsam oder einem ethischen christlichen Prinzip nun für den Rest meines Lebens Single bleiben muss. Wenn Gott - aus welchen Gründen auch immer - für mich das Alleinsein vorgesehen haben sollte, ist das natürlich eine ganz andere Geschichte. Dann wird er auch die Kraft geben, das zu tragen. Aber zunächst mal darf ich - natürlich mit Unterstützung von Bibel und Gebet - gespannt sein, was er für mich vor hat und darf grundsätzlich einmal offen für das Gefühl in mir sein, dass sich nach Zweisamkeit und Partnerschaft sehnt.

Besten Gruß,

Daniel

freigeist04 antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Andy

Veröffentlicht von: @an-ja

Aber wichtiger, als sich Richtlinien für das Leben zu erdenken ist es, auf Gott zu hören.

Die Richtlinien für ein vollkommen gottgefälliges Leben in IHM liess Gott , der himmlische Vater, Schöpfer von Himmel und Erde, insbesondere durch seinen Sohn Jesus Christus der Menschheit offenbaren.
Und da ist doch Freigeist04 auf dem richtigen Weg, wenn er Jesus ernst nimmt, und dadurch erkannt hat, dass Jesus die gelebte, tätige Liebe als wichtig für eine innige Gottverbundenheit, gelingendes Erdenleben erkennt, was ich oftmals bei Mitchristen vermisse, die vor lauter Bibelstudium das Wesentliche darin zu übersehen scheinen, das ihnen helfen würde, nurmehr Liebe zu leben, frei von allen einstigen allfälligen Untugenden wie Paulus als fleischliche Gesinnung aufzählt Gal. 5. 19-21. oder Petrus Bekehrung als Abkehr von aller Bosheit, Apg. 3.26.

Veröffentlicht von: @an-ja

Und auf seinen Wegen wollen wir doch gehen und nicht auf unseren toll erdachten.

Wenn die toll erdachten Wege mit denjenigen von Gott an seinen Sohn weitergegebenen, um sie der Menschheit zu offenbaren vollkommen im Einklang sind, dann ist es doch oka

luxlucetintenebris antworten
tristesse
Beiträge : 16860

Hallo,
wenn ich deine Beiträge hier lese, klingt es für mich irgendwie so, als hättest du Sorge, du dürftest als Geschiedener nie wieder eine Beziehung eingehen und suchst nun einen Grund, doch zu dürfen.

Und nun legst du dir das halt nach der Bibel so zurecht.

Wie gesagt, ich sag nicht, dass es so ist, es klingt danach. Vielleicht ist das ja ein Aspekt, der nachdenkswert wäre?

tristesse antworten
37 Antworten
Freigeist04
(@freigeist04)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 64

Ich versuche gerade das zu vermeiden, dass ich aus meinem eigenen Erleben ethische Werte für alle ableite. Genau deswegen diskutiere ich das Thema auch hier. Inspiriert hat mich nicht nur das eigene Erleben, sondern auch das Gespräch mit anderen, vor allem Nichtchristen. Da hört man ja oft die Frage "warum sollte ich?" Und wir glauben doch als Christen an einen Gott, der das Gutes will, der will, dass wir zum "Leben in Fülle" gelangen. Und der gesagt hat, dass alle Gebote in der Liebe erfüllt sind. Da einfach zu sagen "Jesus hat gesagt" und basta ist mir zu wenig.
Ich glaube mittlerweile, dass, wenn ein Mensch zum Glauben an Jesus kommt und danach trachtet, Gottes Willen zu erkennen und nach der Liebe zu handeln, dass solch ein Mensch auch der Gnadenzusage Gottes vertrauen darf. Auch wenn er vielleicht manche christlichen Regeln nicht für sinnvoll halten wird, vielleicht sogar eine Weile promiskuitiv lebt, dabei jedoch respektvoll und ehrlich ist und Verantwortung übernimmt, falls ein Kind dabei herauskommt. Wie Paulus gesagt hat "wenn ihr in einer Sache anders denken werdet, so wird euch Gott auch das offenbaren". Damit möchte ich nicht sagen, dass ein promiskuitives Leben für mich erstrebenswert wäre. Ganz im Gegenteil! Mich interessiert die Frage vom ethischen Standpunkt her. Und deswegen möchte ich hier weniger darüber diskutieren, welche Absicht ich mit dieser Frage verfolge.

freigeist04 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16860
Veröffentlicht von: @freigeist04

Auch wenn er vielleicht manche christlichen Regeln nicht für sinnvoll halten wird, vielleicht sogar eine Weile promiskuitiv lebt, dabei jedoch respektvoll und ehrlich ist und Verantwortung übernimmt, falls ein Kind dabei herauskommt. Wie Paulus gesagt hat "wenn ihr in einer Sache anders denken werdet, so wird euch Gott auch das offenbaren".

Ich glaube nicht, dass es funktioniert, dass man seine eigenen Regeln aufstellt, lebt wie man möchte und dann erwartet, dass Gott einem schon was anderes offenbart, nach dem Motto "Wenn es falsch ist, wird er schon was sagen.".
Gott schaut sich sehr viel an und kommentiert wirklich nicht jede unserer Taten. Das heißt aber nicht, dass er das dann auch billigt.

Ich persönlich halte ich Sexualethik nach biblischem Maß für so eindeutig, dass sich gelebtes Christein und Promiskuität ausschließt. Das ist meine Ansicht, wie ich die Bibel verstehe.

Gott hat nicht gesagt "Lebt euch sexuell bitte aus, wie ihr wollt und mit wem und wie oft, Hauptsache, ihr verletzt keinen und übernehmt Verantwortung, wenn ein Baby kommt.". Das aus Jesu Worten herzuleiten halte ich für eine falsche Auslegung.

Wir sind Menschen, die sündigen und Fehler machen und ich bin wirklich keine, die sich aufregt, wenn Geschiedene noch mal heiraten wollen, im Gegenteil. Ich freue mich, wenn Gott vergibt und neue Chancen öffnet.

Aber Jesu Gebot der Liebe als Rechtfertigung für Promiskuität herzunehmen geht mir persönlich zu weit. Und da ist für mich dsa Motiv Deiner Frage nicht unerheblich.

Tris

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hi Tristesse,

Veröffentlicht von: @tristesse

ich bin wirklich keine, die sich aufregt, wenn Geschiedene noch mal heiraten wollen, im Gegenteil. Ich freue mich, wenn Gott vergibt und neue Chancen öffnet.

Sowas höre ich so gut wie nie in einer Gemeinde oder sonstwo christliche Gemeinschaft. Oft nur schwarz/weiss kleinkarierte Kritiken. Dass Gott gerne vergibt und neue Chancen öffnet - das hat keiner sowas gesagt. Genau das vergessen die Menschen oft, dass Gott gerne vergibt wie der Geschichte mit der verlorene Sohn. Dass du so siehst, finde ich gut. So denke ich auch.

LG
Glitzer

Anonymous antworten
Freigeist04
(@freigeist04)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 64

Ich möchte hier auch nicht falsch verstanden werden. Für mich ist ganz eindeutig klar, dass Sexualität nur für mich in Ordnung ist, wenn dabei das Bestreben da ist, eine tragfähige und von Treue und Verantwortung geprägte Beziehung auf Lebenszeit aufzubauen. Am besten sogar erst, wenn man verheiratet ist. Und ich frage mich schon, was ich falsch gemacht habe, dass meine Frau mich nach nur 3,5 Jahren Ehe verlassen hat, obwohl sie ein halbes Jahr vorher noch sagte, wie glücklich sie mit mir sei. Ich sehe das Scheitern meiner Ehe nicht leichtfertig. Meine Motivation für dieses Thema ist keineswegs, mir einen Freifahrtschein abzuholen.

Nur meine ich, dass das Gebot von der ehelichen Treue als Leitfaden gegeben ist "so ist es von Anfang an gewesen" und nicht als absolutes Gebot. Jesus macht ja sogar im Streit mit den Pharisäern deutlich, dass in der Ewigkeit die Frage der Heirat keine Rolle mehr spielen wird und alle "wie Engel im Himmel" ohne eheliche Bindungen sein werden. Es liegt teilweise auch in der Biologie des Menschen, dass partnerschaftliche Gefühle im Durchschnitt nur 3-4, maximal 7 Jahre ein tragfähiges Fundament für eine Beziehung sein können. Solange wie auch die meisten Hollywoodehen dauern. Natürlich wünscht man sich, dass daraus dann eine von gegenseitigem Respekt und Treue getragene Beziehung wird, die auch über den anfänglichen Hormoncocktail hinaus dazu führt, dass man weiter zueinander steht und an der Liebe und Treue zueinander festhält. Doch die Versuchung aus der Ehe auszusteigen oder zumindest einen Seitensprung zu begehen, ist für viele sehr groß, wenn die Gefühle sich mit der Zeit verändern. Und ich möchte meiner Frau keinen Vorwurf daraus machen, dass sie irgendwann nicht mehr wollte.

Meine Fragestellung zielt aber auch darauf ab, was ich Menschen mitgeben kann, wenn ich mit ihnen über den Glauben spreche. Ich kann ihnen gegenüber nicht behaupten, dass eine lebenslange Ehe ein Hort der Glückseligkeit wäre. Schließlich bin ich selbst daran gescheitert. Und ich verstehe es sehr gut, dass viele Menschen sich heute nicht mehr ein Leben lang binden möchten, weil sie einfach wissen, dass sich Gefühle irgendwann ändern können. Ihnen sagen zu können, dass es bei den Geboten nicht darum geht, uns ein unerfüllbares Ideal aufzudrücken, sondern dass Gott uns dazu befähigen möchte, stabile und tragfähige Beziehungen aufzubauen, würde die Sache sehr entspannen. Und es würde auch vielen ermöglichen, etwas entspannter an die Sache ranzugehen und nicht überall den moralischen Zeigefinger heraushängen zu lassen. Es gibt genügend ältere Ehepaare, die selbst zugeben, dass für sie die Ehe ein absolutes Gefängnis ist. Und es kann nicht der Sinn der Ehe sein, sie als Kreuz um Christi Willen auf sich zu nehmen.

freigeist04 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16860

Hallo,

Veröffentlicht von: @freigeist04

Nur meine ich, dass das Gebot von der ehelichen Treue als Leitfaden gegeben ist "so ist es von Anfang an gewesen" und nicht als absolutes Gebot.

Das Verbot, die Ehe zu brechen ist eines von den 10 Geboten und ich finde nirgendwo eine Anweisung im NT, dass dieses Gebot aufgehoben wurde.

Und Jesus bestätigt selbst, dass Gott gesagt hat, dass man die Ehe nicht scheiden soll.

Das kannst Du in meinen Augen einfach nicht wegdiskutieren, da führt kein Weg dran vorbei und es ist erstmal von Gott so vorgesehen, dass eine Ehe nicht geschieden werden soll.

Aber natürlich berücksichtige ich Fehler, Schwächen, Menschsein, Sünde, etc. (die allerdings durch eine Buße bereinigt werden muss) und dass es dann natürlich zum Ende einer Ehe kommen kann. Und dann auch zu einer Wiederheirat. Das ist weder heilsentscheidend oder eine besonders schwere Sünde oder so. Gott hat ja die Scheidung für sein Volk möglich gemacht aufgrund der Schwäche der Menschen.

Das ändert aber absolut nichts daran, dass die eheliche Treue kein Leitfaden ist, sondern ein Gebot!

Veröffentlicht von: @freigeist04

Jesus macht ja sogar im Streit mit den Pharisäern deutlich, dass in der Ewigkeit die Frage der Heirat keine Rolle mehr spielen wird und alle "wie Engel im Himmel" ohne eheliche Bindungen sein werden

Und wo siehst Du da eine Rechtfertigung für Ehebruch?
Jesus begnadigt die Ehebrecherin ja nicht, weil sie was richtig gemacht hat, sondern weil er gnädig ist.

Veröffentlicht von: @freigeist04

Es liegt teilweise auch in der Biologie des Menschen, dass partnerschaftliche Gefühle im Durchschnitt nur 3-4, maximal 7 Jahre ein tragfähiges Fundament für eine Beziehung sein können

Und das rechtfertigt auch keinen Ehebruch, denn scheinbar sind Menschen durchaus in der Lage, sich alle 7 Jahre für ihren Partner zu entscheiden. Und das nicht mal wenige.

Veröffentlicht von: @freigeist04

Doch die Versuchung aus der Ehe auszusteigen oder zumindest einen Seitensprung zu begehen, ist für viele sehr groß, wenn die Gefühle sich mit der Zeit verändern. Und ich möchte meiner Frau keinen Vorwurf daraus machen, dass sie irgendwann nicht mehr wollte.

Ich finde es wirklich sehr interessant, wie Du hier versuchst, mangelnde eheliche Treue in allen möglichen Facetten schönzureden und zu legitimieren.

"Ich kann meiner Frau keinen Vorwurf daraus machen, dass sie mich nicht mehr wollte, Gefühle ändern sich halt. Trennen wir uns und machen woanders weiter."
Das ist, sorry wenn ich das so unverblümt sage, absoluter Schwachsinn! In meinen Augen, andere sehen das sicherlich anders und das dürfen sie auch.

Ehebruch ist Sünde.
Eine Sünde, die vergeben werden kann und wo Gott auch Heilung und Neuanfang hineinbringen kann. Ich möchte hier nicht als jemand verstanden werden, die mit Steinen schmeißt, ich sündige ja auch.

Jesus hat Ehebruch niemals legitimiert, erlaubt, wegdiskutiert oder Verständnis dafür gezeigt. Das Einzige, was er getan hat ist die Ehebrecherin nicht zu verurteilen, allerdings hätte er es gedurft. Und er sagt sehr deutlich: "Geh und sündige nicht mehr!"

Es gibt tausend verschiedene Wege, die zum Ehebruch führen und man kann bestimmt auch verstehen, wie es dazu kam, aber es ist und bleibt nun mal Sünde. Und das Gebot, die Ehe nicht zu brechen ist kein guter Tipp, sondern fest in dem Gesetz Gottes verankert.

Veröffentlicht von: @freigeist04

Ihnen sagen zu können, dass es bei den Geboten nicht darum geht, uns ein unerfüllbares Ideal aufzudrücken, sondern dass Gott uns dazu befähigen möchte, stabile und tragfähige Beziehungen aufzubauen, würde die Sache sehr entspannen

Du machst damit Gottes Wort zu einem Bibelbastelbogen, den man nach Gutdünken auslegen kann, wie man will. Dass das Gebot, die Ehe nicht brechen ein "Unverfüllbares Ideal" sein soll, höre ich zum ersten Mal.

Glaubst Du allen Ernstes, dass Gott es okay findet, wenn Du den Nichtchristen sagst "Naja, Treue ist ja nur ein unerfüllbares Ideal, Gott weiß das auch, also nimm das mal nicht so ernst"? - das ist Verführung zur Sünde und das regt mich gerade ziemlich auf. Ich bemühe mir sehr um einen freundlichen Ton, aber dennoch Klarheit, weil ich es wirklich absurd finde, wie Du hier versuchst, ein sehr klares Gebot Gottes zu relativieren, nur weil Du aktuell betroffen bist.

Sünde damit zu rechtfertigen, Nichtchristen nicht abschrecken zu wollen ist wirklich nicht in Ordnung, dafür ist Jesus bestimmt nicht am Kreuz gestorben und auferstanden, damit wir hier Gottes Wort umschreiben.

Veröffentlicht von: @freigeist04

Es gibt genügend ältere Ehepaare, die selbst zugeben, dass für sie die Ehe ein absolutes Gefängnis ist. Und es kann nicht der Sinn der Ehe sein, sie als Kreuz um Christi Willen auf sich zu nehmen.

Und final dann seine eigene umgedrehte Haltung zur ehelichen Treue damit zu rechtfertigen, dass es ja so viele ältere Ehepaare gibt, die in ihrer Ehe leiden, setzt dem Ganzen nun wirklich die Krone auf.

Wenn Du nach dem Scheitern Deiner Ehe wieder neu anfangen willst, dann mach das doch, klär das mit Dir, mit Gott und Deiner alten und neuen Partnerin. Ich heb meinen "moralischen Zeigefinger" mit Sicherheit nicht, das steht mir nicht zu. Aber bitte, rechtfertige das nicht indem Du Gottes Wort umdrehst oder umdeutest. Das ist nicht in Ordnung und Dein Bemühen, es dennoch zu tun, macht es irgendwie verzweifelt.

Stell Dir vor, Du lernst eine Frau kennen und gibst ihr diesen Thread zu lesen. Glaubst Du, sie entscheidet sich für einen Mann, der vor Beginn der Beziehung Ehebruch aus Gottes Sicht rehabilitiert hat?
Also ich würde dann laufen, dabei bin ich nicht die Schnellste 😊

Ich hoffe, ich hab Dich jetzt nicht zu sehr abgewatscht, denn das war nicht meine Intention. Ich wollte nur klar und deutlich sein und da werde ich leider eben manchmal direkt.

Triss

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Also ich würde dann laufen, dabei bin ich nicht die Schnellste 😊

😀😀😀😀😀😀

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900

grün
Klar und deutlich und keineswegs unfreundlich Tacheles geredet. *Daumen hoch*

deborah71 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Vollste Zustimmung
Klar, deutlich und doch freundlich.
Besser kann man's nicht formulieren. Ich stimme Deinen Ausführungen voll und ganz zu.

turmfalke1 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

von mir auch grün
und: Danke

neubaugoere antworten
Freigeist04
(@freigeist04)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 64

Ich bin dir dankbar, dass du so offen sprichst. Und ein paar Watschn vertrage ich ganz gut 😉 Es geht schließlich an die Grundfesten dessen, was dir wichtig ist. Du plädierst also dafür, im Falle des Scheiterns der Ehe die Schuldfrage zu stellen, wenn ich dich richtig verstehe. Da nach deiner Logik nur durch Vergebung ein Neuanfang möglich ist. Da das göttliche Gebot der ehelichen Treue absolut ist.

Worauf du aber bis jetzt noch gar nicht eingegangen bist, ist die Frage, was Jesus gemeint hat, wenn er gesagt hat, dass in der Liebe alle Gebote erfüllt seien. Das steht nun mal auch im neuen Testament.

freigeist04 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900

Auf welche Bibelstelle genau....
...beziehst du dich?

z.B. diesen Abschnitt?

Die Frage nach dem größten Gebot
Mt 22, 34 Als aber die Pharisäer hörten, dass er die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, versammelten sie sich miteinander.
35 Und es fragte einer von ihnen, ein Gesetzesgelehrter, und versuchte ihn und sprach:
36 Lehrer, welches ist das größte Gebot im Gesetz10?
37 Er aber sprach zu ihm: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand."
38 Dies ist das größte und erste Gebot.
39 Das zweite aber ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."
40 An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

oder diesen Vers:
Joh 15,10 Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.

oder diesen:
Röm 13,9 Denn das: "Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren", und wenn es ein anderes Gebot gibt, ist in diesem Wort zusammengefasst: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."

oder diesen:
1Joh 5,3 Denn dies ist die Liebe Gottes: dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

oder einen anderen? Es gibt derer ja reichlich 😊

deborah71 antworten
Freigeist04
(@freigeist04)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 64

Zum Beispiel

Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt (3. Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«

Gut, das ist ein Pauluswort und kein Jesuswort.

Aber zum Beispiel auch

Mt 7,12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.

freigeist04 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900
Veröffentlicht von: @freigeist04

Gut, das ist ein Pauluswort und kein Jesuswort.

Das gibt es komplett von Jesus... siehe oben, was ich dir rausgesucht habe, denn in deinen Beispielen fehlt das Gebot der Gottesliebe.

Zu 3. Mose 19,18 setzt Jesus davor:
5. Mose 6, 5 Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft.

Du hast dir zwei Stellen ausgesucht, aber den Kontext nicht beachtet, aus dem sie genommen sind. Dadurch kann es passieren, dass man das Pferd leicht von hinten aufzäumt.

Wie das höchste Gebot zu verstehen ist, das hat dir Turmfalke hier nahegebracht:
https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12604185&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0

Dadurch, dass der Heilige Geist in unserer erneuerten Herzen die Liebe Gottes ausgegossen hat (Röm 5,5), sind die Gebote nicht mehr Gesetze auf dem Papier, sondern Herzenseigentum und Herzensverlangen.

Ich zeige dir mal hier, wie schnell etwas falsch wird, wenn man etwas weg lässt:

Viele benutzen den Spruch:
Tue recht und scheue niemand.

Niemand? Niemand. auch Gott nicht. > Konsequenz: die Gottesfurcht geht den Bach runter mit dem absoluten Niemand.

Richtig ging der Spruch:

Der amputierte Spruch

Was die meisten Menschen nicht wissen: Ursprünglich hiess der Spruch «Fürchte Gott, tue recht und scheue niemand.» Nun bekommt das Wort plötzlich einen Sinn und einen Anker. «Fürcht Got, Thue recht, Schew niemandt» hiess es bereits im Jahr 1592. Hier haben wir eine Ethik, die in Gott verankert ist und wo sich eins aus dem anderen ergibt: Wenn ich in einer lebendigen Gottesbeziehung lebe, lerne ich, richtig zu handeln; das hat eine innere Freiheit zur Folge - ich kann das Haupt erheben und bin kein Knecht von Menschen.
Irgendwann in der Aufklärung, als die Frömmigkeit zur Privatsache erklärt wurde, hat man «fürchte Gott» dann gestrichen.

https://www.jesus.ch/information/christentum_und_andere_religionen/297498-tue_recht_und_scheue_niemand.html

deborah71 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @freigeist04

dass in der Liebe alle Gebote erfüllt seien

Ich verstehe das aber nicht som als hätten sich durch die Liebe alle Gebote erledigt, sondern sie werden erfüllt durch die Liebe, d. h., wenn ich Gott liebe, dann will ich auch Seinen Willen tun.

turmfalke1 antworten
Freigeist04
(@freigeist04)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 64
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Ich verstehe das aber nicht som als hätten sich durch die Liebe alle Gebote erledigt, sondern sie werden erfüllt durch die Liebe, d. h., wenn ich Gott liebe, dann will ich auch Seinen Willen tun.

Ja, das gehört zur Nachfolge Jesu dazu. Dass man täglich in der heiligen Schrift und im Gebet darum ringt, was Gottes Wille für mein persönliches Leben ist.

Und darum hat zum Beispiel das Verbot zum Verzicht, Schweinefleich zu essen, keine Relevanz mehr, weil es wichtiger für uns Christen ist, dass wir mit anderen Menschen Tischgemeinschaft haben können, als dass wir uns durch bestimmte Speisevorschriften von anderen abgrenzen. Mir ist in letzter Zeit, auch wichtig geworden, als Teil der Nachfolge, mehr gute und freundschaftliche Beziehungen zu anderen Christen aufzubauen. Und das ist ein täglicher Prozess, den Willen Gottes jeden Tag tiefer zu erkennen. Und eure Reaktionen zeigen mir auch, dass ich mir meiner derzeitigen Meinung nicht allzu gewiss sein sollte. Man sollte als Christ ja auch bereit sein, geschwisterliche Ermahnung anzunehmen. 😉

freigeist04 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Wir sind alle Wachsende, Reifende, Lernende. 😉
Wohl uns, wenn es so ist.

turmfalke1 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16860
Veröffentlicht von: @freigeist04

Du plädierst also dafür, im Falle des Scheiterns der Ehe die Schuldfrage zu stellen, wenn ich dich richtig verstehe. Da nach deiner Logik nur durch Vergebung ein Neuanfang möglich ist. Da das göttliche Gebot der ehelichen Treue absolut ist.

Ich glaube nicht, dass meine vorrangige Intention war, dass ich irgendwem Schuld "zuweisen" will, wenn eine Ehe zerbricht. Es ging in meinem Beitrag um Ehebruch und Promiskuität, die Du für einen Christen zur Option erklärt hast, wenn "Gefühle vergehen" . Dem hab ich widersprochen.

Wer am Scheitern einer Ehe "Schuld" ist, das muss jeder selbst mit sich und Gott klären.

Veröffentlicht von: @freigeist04

Worauf du aber bis jetzt noch gar nicht eingegangen bist, ist die Frage, was Jesus gemeint hat, wenn er gesagt hat, dass in der Liebe alle Gebote erfüllt seien. Das steht nun mal auch im neuen Testament.

Aber nur weil Jesus das Gesetz erfüllt hat, ist es doch nicht okay, munter drauflos zu sündigen. Denkst Du, dass Gottes Gebot, die Ehe nicht zu brechen auf einmal null und nichtig ist?
Jesus hat der Ehebrecherin ja sogar ins Gesicht gesagt, dass sie eine Sünderin ist. Die er allerdings nicht verurteilt.

tristesse antworten
Freigeist04
(@freigeist04)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 64
Veröffentlicht von: @tristesse
Veröffentlicht von: @freigeist04

Worauf du aber bis jetzt noch gar nicht eingegangen bist, ist die Frage, was Jesus gemeint hat, wenn er gesagt hat, dass in der Liebe alle Gebote erfüllt seien. Das steht nun mal auch im neuen Testament.

Aber nur weil Jesus das Gesetz erfüllt hat, ist es doch nicht okay, munter drauflos zu sündigen. Denkst Du, dass Gottes Gebot, die Ehe nicht zu brechen auf einmal null und nichtig ist?
Jesus hat der Ehebrecherin ja sogar ins Gesicht gesagt, dass sie eine Sünderin ist. Die er allerdings nicht verurteilt.

Nein, ganz im Gegenteil. Ich habe ja auch klar geschrieben, dass für mich, wenn ich in einer Partnerschaft wäre, Treue und das Ziel lebenslanger gegenseitiger Achtung und Liebe unabdingbar wären. Dann würde es ja auch gegen die Liebe verstoßen, untreu zu sein. Ich meine also gar nicht, dass das Gebot der ehelichen Treue null und nichtig wäre. Dort wo es der Liebe dient, muss dieses Gebot absolut befolgt werden. Mir geht es nicht darum drauf los zu sündigen. Mir geht es darum festzustellen, wann Sünde Sünde ist. Gesetzt z.B. den Fall, ich lerne eine Frau kennen, die sich nicht sofort festlegen möchte. Die das Zusammensein erst einmal ausprobieren möchte. Darf ich das respektieren und darauf eingehen oder muss ich als Christ von so einer Frau Abstand nehmen? Es ist ja keine Ehe da, die gebrochen werden könnte.

Es ist nur ein hypothetischer Fall. Und vielleicht sollte ich dem Rat mancher User hier folgen und eher darauf schauen, was Gott von mir will als nach den Richtlinien zu fragen. Jedoch frage ich mich schon, wo die ethischen Grenzen sind.

freigeist04 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @freigeist04

Gesetzt z.B. den Fall, ich lerne eine Frau kennen, die sich nicht sofort festlegen möchte. Die das Zusammensein erst einmal ausprobieren möchte. Darf ich das respektieren und darauf eingehen oder muss ich als Christ von so einer Frau Abstand nehmen? Es ist ja keine Ehe da, die gebrochen werden könnte.

Paulus schreibt aber in 1. Kor. 7, 9:
Wenn sie sich aber nicht enthalten können, lasst sie heiraten, denn es ist besser zu heiraten als entbrannt zu sein.

Die Alternative unverheiratet zusammen zu schlafen, gibt es hier für Paulus überhaupt nicht. Er sieht hier sogar das "Entbrennen" als Gefahr. Evtl. weil da was schief gehen könnte????
Und er schreibt das an die Griechischen, die eigentlich auf dem Gebiet sehr freizügig waren. Am kulturellen Kontext kann's also kaum gelegen haben.

turmfalke1 antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Turmfalke

Veröffentlicht von: @turmfalke1
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Gesetzt z.B. den Fall, ich lerne eine Frau kennen, die sich nicht sofort festlegen möchte. Die das Zusammensein erst einmal ausprobieren möchte. Darf ich das respektieren und darauf eingehen oder muss ich als Christ von so einer Frau Abstand nehmen? Es ist ja keine Ehe da, die gebrochen werden könnte.

Paulus hat viel im Sinne Jesus Christus gelehrt, aber nicht nur. Er war ja auch eher frauenfeindlich eingestellt, was Jesus nicht war. Er unterhielt sich auch mit Andersgläubigen auf Augenhöhe.
Wenn 2 Menschen sich aufrichtig lieben, wie soll Gott da etwas dagegen haben, dass sie besser mal auch das Alltagsgesicht des vis à vis sehen möchten. Ich kenne christliche Ehepaare, die sich täglich zeigen, wie nervig das Zusammenleben geworden ist. Scheidung kommt für sie nicht in Frage, sie ziehen es vor bis zum Lebensende des Einen, sich gegenseitig mit Sticheleien das Leben schwer zu machen.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Paulus schreibt aber in 1. Kor. 7, 9:
Wenn sie sich aber nicht enthalten können, lasst sie heiraten, denn es ist besser zu heiraten als entbrannt zu sein.

Wenn Du das ganze Zusammenleben und sexuelle Beisammensein mit der Bibel als korrekt oder falsch beurteilen willst, dann sieh doch mal, wie der Beischlaf mit der Magd der Ehefrau nicht mal als gottlos galt, für uns natürlich ein no-go. weil es ja dann das Hintergehen, Treuebruch, Ehebruch wäre.

lg lulute

luxlucetintenebris antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Hallo Lulute,

kennzeichne bitte beim Zitieren, was von mir und was nicht von mir ist.
Das erste Zitat erweckt den Eindruck, als hätte ich es reingesetzt, es ist aber von Freigeist.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Paulus hat viel im Sinne Jesus Christus gelehrt, aber nicht nur. Er war ja auch eher frauenfeindlich eingestellt, was Jesus nicht war.

Paulus war nach seiner Bekehrung Werkzeug des Heiligen Geistes. Er war auch nicht frauenfeindlich, sondern er hat einfach die Rolle der Frau so beschrieben, wie sie von Gott gedacht ist. Für mich sind die Briefe, die wir von ihm in der Bibel haben, Gottes Wort.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Er unterhielt sich auch mit Andersgläubigen auf Augenhöhe.

Kannst Du mir für diese Aussage bitte einen Beleg nennen?

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Wenn 2 Menschen sich aufrichtig lieben, wie soll Gott da etwas dagegen haben, dass sie besser mal auch das Alltagsgesicht des vis à vis sehen möchten.

Hier steht menschliche Vernunft gegen Gottes Wort. Ich glaube, wenn ein Mensch mit dem Ausleben des Geschlechtslebens bis zur Ehe wartet, dass dann einfach mehr Segen darauf ruht. Gott hat für das Geschlechtsleben die Ehe als Rahmen geschaffen, wo man Verantwortung füreinander und ggf. auch für heranwachsendes Leben übernimmt.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Wenn Du das ganze Zusammenleben und sexuelle Beisammensein mit der Bibel als korrekt oder falsch beurteilen willst, dann sieh doch mal, wie der Beischlaf mit der Magd der Ehefrau nicht mal als gottlos galt, für uns natürlich ein no-go. weil es ja dann das Hintergehen, Treuebruch, Ehebruch wäre.

Hier muss man den Unterschied betrachten zwischen dem ersten Bund Gottes und dem zweiten Bund, in dem wir heute leben.

Lg
Turmfalke

turmfalke1 antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Turmfalke

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Paulus war nach seiner Bekehrung Werkzeug des Heiligen Geistes. Er war auch nicht frauenfeindlich, sondern er hat einfach die Rolle der Frau so beschrieben, wie sie von Gott gedacht ist. Für mich sind die Briefe, die wir von ihm in der Bibel haben, Gottes Wort.

Ach so, dann ist für Dich also Paulus gleichermassen fleischgewordenes Wort Gottes wie Jesus Christus? Und das vermutlich lediglich auf einer Fehlinterpretation von 2. Tim. 3.16 beruhend nehme ich an.

Zudem wies schon Jesus selber auf die Schwierigkeit hin neuen Wein in alte Schläuche zu füllen, was ja gerade auf Paulus, dem Ex-Pharisäer zutrifft.

Dort wo natürlich Paulus im Sinne Jesus Christus lehrte ist natürlich klar dass dies Worte Gottes entsprach. Und da plädiert ja Paulus für das nurmehr Wandeln im Geist, also alle Untugenden gemäss Gal . 5.19 -21 aus dem Tempel verabschieden, über Bord werfen.

Und dass dies wohl am Besten durch künftig nurmehr gelebte Liebe wie von selbst geht, zeigt uns Paulus ja in Die Liebe, des Gesetzes Erfüllung

Römer 13. 8 Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt.9 Denn was da gesagt ist »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.«
10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.

Auch hier erwähnt Paulus die Wichtigkeit der gelebten Liebe, denn daran hängt das ganze Gesetz und die Propheten respektive der Gültigkeit in Christi Sinn.

Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt ): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«

Jakobus war meines Wissens kein alter Schlauch...so auch Petrus und Johannes nicht. Sie waren einfache Leute und keine buchstabenfixierte Schriftgelehrten, wie Paulus dereinst.
die den Menschen Lasten aufbürdeten und selber aber nicht trugen,

Jak 2,8 Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift : »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht;

Veröffentlicht von: @turmfalke1
Veröffentlicht von: @###user_nicename###

Er unterhielt sich auch mit Andersgläubigen auf Augenhöhe.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Kannst Du mir für diese Aussage bitte einen Beleg nennen?

Joh.4.9 Da spricht die samaritische Frau zu ihm: Wie, du, ein Jude, erbittest etwas zu trinken von mir, einer samaritischen Frau? Denn die Juden haben keine Gemeinschaft mit den Samaritern. –
10 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, du bätest ihn, und er gäbe dir lebendiges Wasser.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Hier steht menschliche Vernunft gegen Gottes Wort. Ich glaube, wenn ein Mensch mit dem Ausleben des Geschlechtslebens bis zur Ehe wartet, dass dann einfach mehr Segen darauf ruht. Gott hat für das Geschlechtsleben die Ehe als Rahmen geschaffen, wo man Verantwortung füreinander und ggf. auch für heranwachsendes Leben übernimmt.

Es besteht sicher ein Unterschied ob jemand lediglich da und dort und immer wieder über kurz oder lang seinen Geschlechtstrieb befriedigt (w/m) oder ob 2 Menschen eheähnlich, in gegenseitiger Achtung und Treue auch ohne Trauschein zusammenleben wollen. Gerade nach einer schmerzlich erlebten Scheidung und im Alter ist es verständlich, dass man eine weitere Heirat scheut. Dafür hat der Vater im Himmel sicher Verständnis.

Veröffentlicht von: @turmfalke1
Veröffentlicht von: @###user_nicename###

Wenn Du das ganze Zusammenleben und sexuelle Beisammensein mit der Bibel als korrekt oder falsch beurteilen willst, dann sieh doch mal, wie der Beischlaf mit der Magd der Ehefrau nicht mal als gottlos galt, für uns natürlich ein no-go. weil es ja dann das Hintergehen, Treuebruch, Ehebruch wäre.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Hier muss man den Unterschied betrachten zwischen dem ersten Bund Gottes und dem zweiten Bund, in dem wir heute leben.

Hier...und nicht allein hier.
Für ein Leben als ChristIn ist sicherlich nurmehr das wichtig, finde ich, was Jesus Christus lehrte, was ihn aber das Leben kostete, weil die AT-Gesetzeslehrer absolut nicht damit einverstanden waren. Sie befürchteten ja nachweislich immer mehr Juden könnten zum von Jesus vermittelten Glauben wechseln, und dann kämen die Römer und würden ihnen die Macht nehmen, die sie ungern abgaben. Somit war Jesus Kreuzigung beschlossene Sache.

Jesus Christus stellte die gelebte Liebe in den Vordergrund und auch Versöhnungsbereitschaft gehört dazu. Dies weil ja sein Vater in ihm durch ihn Versöhnung mit den Verlorenen Schafen des Hauses Israel anbot. Dies dar

2Kor 5,19 Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.

Im Alltag sollten doch Christen daran erkennbar sein, dass sie Vorbilder sind, liebevoll, barmherzig, frei von Untugenden aller Art, , also durch beherztes Umsetzen Jesus Christus Verhaltens- und Vergebungsanweisungen ihrer ureigenen irdischen Aufgabe nachkommen.
Dies natürlich um als Kinder des Lichts, (neue Menschen in Christus geworden, somit der Sünde vollkommen abgestorben, den alten Menschen ausgezogen) dort zu erhellen, wo gewisse Finsternis herrscht. Eph. 2.10

2. Tim 3.17 aufdass der Mensch Gottes vollkommen sei zu allem Guten Werk geschickt (folgt nach 2. Tim.3.16 zu was das Studium der Worte Gottes in den Schriften, die zur Besserung anleiten führen sollte.) Ist hier[ in 17/b] Paulus für Dich auch Vertreter Wort Gottes?

lg lulute

luxlucetintenebris antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

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Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Ach so, dann ist für Dich also Paulus gleichermassen fleischgewordenes Wort Gottes wie Jesus Christus? Und das vermutlich lediglich auf einer Fehlinterpretation von 2. Tim. 3.16 beruhend nehme ich an.

Die Liebe arbeitet nicht mit Unterstellungen. 😊

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Im Alltag sollten doch Christen daran erkennbar sein, dass sie Vorbilder sind, liebevoll, barmherzig, frei von Untugenden aller Art, , also durch beherztes Umsetzen Jesus Christus Verhaltens- und Vergebungsanweisungen ihrer ureigenen irdischen Aufgabe nachkommen.

So ganz scheinst du noch nicht frei zu sein, von der Untugend mit Unterstellungen zu arbeiten.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Es besteht sicher ein Unterschied ob jemand lediglich da und dort und immer wieder über kurz oder lang seinen Geschlechtstrieb befriedigt (w/m) oder ob 2 Menschen eheähnlich, in gegenseitiger Achtung und Treue auch ohne Trauschein zusammenleben wollen. Gerade nach einer schmerzlich erlebten Scheidung und im Alter ist es verständlich, dass man eine weitere Heirat scheut. Dafür hat der Vater im Himmel sicher Verständnis.

Du meinst, der Vater im Himmel hat für Unzucht Verständnis?

deborah71 antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Deborah, offenbar liest Du hier eine Unterstellung hinein, die nicht vorhanden ist.

Turmfalke schrieb: Für mich sind die Briefe, die wir von ihm in der Bibel haben, Gottes Wort.

Veröffentlicht von: @deborah71
Veröffentlicht von: @deborah71

Ach so, dann ist für Dich also Paulus gleichermassen fleischgewordenes Wort Gottes wie Jesus Christus? Und das vermutlich lediglich auf einer Fehlinterpretation von 2. Tim. 3.16 beruhend nehme ich an.

Die Frage übrigens an Turmfalke 😉

Veröffentlicht von: @deborah71
Veröffentlicht von: @deborah71

Im Alltag sollten doch Christen daran erkennbar sein, dass sie Vorbilder sind, liebevoll, barmherzig, frei von Untugenden aller Art, , also durch beherztes Umsetzen Jesus Christus Verhaltens- und Vergebungsanweisungen ihrer ureigenen irdischen Aufgabe nachkommen.

war somit wohl berechtigt.

Veröffentlicht von: @deborah71

Die Liebe arbeitet nicht mit Unterstellungen. 😊

Jemandem Unterstellung anzudichten wo keine war findest du etwa christlich? 😉

Veröffentlicht von: @deborah71

Du meinst, der Vater im Himmel hat für Unzucht Verständnis?

Veröffentlicht von: @deborah71

oder ob 2 Menschen eheähnlich, in gegenseitiger Achtung und Treue auch ohne Trauschein zusammenleben wollen. Gerade nach einer schmerzlich erlebten Scheidung und im Alter ist es verständlich, dass man eine weitere Heirat scheut. Dafür hat der Vater im Himmel sicher Verständnis.

Ich glaube nicht, dass der Vater im Himmel es gleichermassen als Unzucht bezeichnet was ich oben beschrieb....Gott sieht sich das Herz der Beiden an 😊 Bei Gott zählt die aufrichtig gelebte Liebe, denn Gott ist Liebe.

Lk 6,36 Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
3 Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, sei mit uns in der Wahrheit und in der Liebe!4 Ich habe mich sehr gefreut, dass ich unter deinen Kindern solche gefunden habe, die in der Wahrheit wandeln, nach dem Gebot, das wir vom Vater empfangen haben.

lg lulute

luxlucetintenebris antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900

Du drehst dun wendest dich wieder... diesmal machst du es mit der Auswahl der Zitate.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Turmfalke schrieb: Für mich sind die Briefe, die wir von ihm in der Bibel haben, Gottes Wort.

Ach so, dann ist für Dich also Paulus gleichermassen fleischgewordenes Wort Gottes wie Jesus Christus? Und das vermutlich lediglich auf einer Fehlinterpretation von 2. Tim. 3.16 beruhend nehme ich an.

Es ist aus Turmfalkes Satz eindeutig der Bezug auf das geschriebene Wort (graphe) zu erkennen. Deine Frage unterstellt ihm, das, was du in eine Frage kleidest: Paulus = Logos = Das Wort = Jesus Christus.

Ihr diskutiert schon so lange zusammen, dass du seine Einstellung kennen müsstest und deine Frage daher mehr als ein Gschmäckle hat.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Die Frage übrigens an Turmfalke 😉

Ja und? Du antwortest auch bei mir auf posts, die ich an einen anderen gerichtet habe, wenn du etwas dazu schreiben willst. Zuletzt geschehen an mein post an Freigeist.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Jemandem Unterstellung anzudichten wo keine war findest du etwa christlich? 😉

Noch bin ich nicht bei den Dichtern.... 😉

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Ich glaube nicht, dass der Vater im Himmel es gleichermassen als Unzucht bezeichnet was ich oben beschrieb....Gott sieht sich das Herz der Beiden an 😊 Bei Gott zählt die aufrichtig gelebte Liebe, denn Gott ist Liebe.

Und die Liebe hält Gottes Gebote aus dem Herzen heraus. So einfach ist das.

Gal 6,1 Brüder, wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt wird, so bringt ihr, die Geistlichen, einen solchen im Geist der Sanftmut wieder zurecht. Und dabei gib auf dich selbst acht, dass nicht auch du versucht wirst!

Liebe und Barmherzigkeit ist kein Freibrief für Beschönigung von Fehltritten. Sie ist eine Anweisung zum rechten Umgang mit Fehltritten.

deborah71 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Ach so, dann ist für Dich also Paulus gleichermassen fleischgewordenes Wort Gottes wie Jesus Christus?

Was bezweckst Du mit dieser unchristlichen Behauptung? Ich bin mir sicher, dass Du Dir sehr wohl bewusst bist, dass Jesus für mich Gott ist, was für Paulus längst nicht zutrifft. Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob jemand das fleischgewordene Wort ist oder Gottes Worte zum Ausdruck bringt. Arbeitest du immer mit Unterstellungen und meinst dann noch, das sei richtig?

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Zudem wies schon Jesus selber auf die Schwierigkeit hin neuen Wein in alte Schläuche zu füllen, was ja gerade auf Paulus, dem Ex-Pharisäer zutrifft.

Du schreibst richtig "Ex-Pharisäer". Paulus war kein alter Schlauch mehr, sondern da Christus in ihm lebte, eine neue Kreatur.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Dort wo natürlich Paulus im Sinne Jesus Christus lehrte ist natürlich klar dass dies Worte Gottes entsprach.

Vielleicht solltest Du eher schreiben: "wo Paulus im Sinne Lulutes lehrte". Denn auch wenn wir hier Jesu Worte zitieren, die nicht zu Deiner Meinung passen, verstehen wir sie entweder falsch oder sie sind falsch übersetzt - nach Deiner Aussage.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Auch hier erwähnt Paulus die Wichtigkeit der gelebten Liebe, denn daran hängt das ganze Gesetz und die Propheten respektive der Gültigkeit in Christi Sinn.

... was hier auch keiner bestreitet.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Jakobus war meines Wissens kein alter Schlauch...so auch Petrus und Johannes nicht

Warum sind für Dich eigentlich nur die Pharisäer "alte Schläuche"? Ist nicht jeder Mensch, bevor Er durch den Heiligen Geist von neuem geboren wird, ein "alter Schlauch". Paulus sagt ja nicht umsonst: "Ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur. Das Alte ist vergangen. Siehe, es ist alles neu geworden."
Petrus hatte Jesus verleugnet. Jakobus als des Herrn Bruder folgte Jesu zu dessen Lebzeiten nicht nach.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

wie Paulus dereinst.
die den Menschen Lasten aufbürdeten und selber aber nicht trugen,

Wie kommst Du darauf, dass Paulus die Lasten selbst nicht trug? Er schreibt doch später, dass er der Gerechtigkeit dem Gesetz nach unsträflich gewesen sei. Paulus war wohl vorher radikal und auch grausam - aber ein Heuchler war er sicher nicht.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

ob 2 Menschen eheähnlich, in gegenseitiger Achtung und Treue auch ohne Trauschein zusammenleben wollen. Gerade nach einer schmerzlich erlebten Scheidung und im Alter ist es verständlich, dass man eine weitere Heirat scheut. Dafür hat der Vater im Himmel sicher Verständnis.

Langsam wird mir klar, warum Du Dich für sündenfrei hältst. Wenn man beim Begriff der Sünde von der Definition abweicht, die die Bibel vorgibt, und den Begriff mit einer eigenen Deutung besetzt, ist eben alles, was man selbst tut, keine Sünde - völlig gleich, was die Schrift dazu sagt.
Und Jesus sagt selbst ganz klar, was Er von Scheidung hält.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Im Alltag sollten doch Christen daran erkennbar sein, dass sie Vorbilder sind, liebevoll, barmherzig, frei von Untugenden aller Art,

Ok, dann setze das aber auch hier im Forum um - gerade was Unterstellung anderen gegenüber angeht.

Lg
der Turmfalke

turmfalke1 antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Turmfalke

Veröffentlicht von: @turmfalke1
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Ach so, dann ist für Dich also Paulus gleichermassen fleischgewordenes Wort Gottes wie Jesus Christus?

Eine Frage ist keine Unterstellung, habe ich gerade vorhin auch Deborah klar gemacht. 😉

Zitat von Turmfalke auf die die von mir gestellte Frage folgte:Für mich sind die Briefe, die wir von ihm in der Bibel haben, Gottes Wort.

Wenn Du alle Menschen von klein auf als Sünder bezeichnest übernimmst Du da doch Paulusworte, und KEINE Worte Jesu Christi, der niemals sowas gelehrt hat.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

. Arbeitest du immer mit Unterstellungen und meinst dann noch, das sei richtig?

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Du schreibst richtig "Ex-Pharisäer". Paulus war kein alter Schlauch mehr, sondern da Christus in ihm lebte, eine neue Kreatur.

Oh, dass er dann anfangs immer wieder das Gute nicht tat das er wollte zeigt doch dass er da noch mitten im Bekehrungsprozess war.
Es war ja wohl nicht einfach plötzlich selber zu lehren was man früher rigoros bekämpfte.
Er erkannte die grosse Gnade seitens Jesus Christus, ihn statt dafür zu bestrafen, dass er die Verbreitung seiner Lehren bekämpfte, ihm die Möglichkeit zu geben seinen dereinst gottlosen Fehler dadurch gut zu machen, indem er nun selber Verfolgung , Tötungsversuche erlitt, um jene Lehren Jesu Christi, die Gott der Vater im Himmel seinem Sohn aufgab zu verbreiten unter das Volk zu bringen. Das machte dann Paulus, so gut er konnte und mit bewundernswertem Eifer für die Verbreitung Christi Lehren.
Nur wer einer falschen Lehre oblag und vertrat, wie die Pharisäer , war für Jesus neue und wahre Lehre nicht gleichermassen empfänglich wie solche die dogmatisch unbelastet Jesus Verhaltens- und Vergebungsanweisungen in sich aufnahmen und umsetzten. Wir haben zudem eine andere Ausgangslage wie das jüdische Volk vor 2000 Jahren.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Warum sind für Dich eigentlich nur die Pharisäer "alte Schläuche"? Ist nicht jeder Mensch, bevor Er durch den Heiligen Geist von neuem geboren wird, ein "alter Schlauch". Paulus sagt ja nicht umsonst: "Ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur. Das Alte ist vergangen. Siehe, es ist alles neu geworden."
.

Wo keine wahrhaftige Erneuerung des Geistes stattfand, der alte sündige Mensch noch nicht vollkommen ausgezogen wurde, noch nicht wirklich nurmehr im Geist gewandelt wird, somit vollkommene Liebe und Barmherzigkeit gelebt wird, da ist jemand doch noch nicht wirklich in Christo eine neue Kreatur, wo das Alte ja Vergangenheit sein sollte..

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Paulus war wohl vorher radikal und auch grausam - aber ein Heuchler war er sicher nicht.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Ach, warum glaubte er denn vor seiner Bekehrung, die Gemeinde GOTTES zerstören zu müssen? Wieso lehrte Paulus, dass Jesus starb als er, Paulus und zu denen er sprach noch ein Sünder war?

Veröffentlicht von: @turmfalke1
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Im Alltag sollten doch Christen daran erkennbar sein, dass sie Vorbilder sind, liebevoll, barmherzig, frei von Untugenden aller Art,

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Ok, dann setze das aber auch hier im Forum um - gerade was Unterstellung anderen gegenüber angeht.

Ich habe Dir noch nie was unterstellt. Doch wenn Du schreibst, dass alle Briefe Paulus für Dich WORTE GOTTES seien, dann war doch die Frage berechtigt
😉 lg lulute

luxlucetintenebris antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

übernimmst Du da doch Paulusworte, und KEINE Worte Jesu Christi, der niemals sowas gelehrt hat.

Paulus hat geschrieben unter der Wirkung des Heiligen Geistes.
Jesus sagte zu Seinen Lebzeiten: "Ich habe euch noch viel zu sagen. Ihr könnt es aber noch nicht ertragen."

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Oh, dass er dann anfangs immer wieder das Gute nicht tat das er wollte zeigt doch dass er da noch mitten im Bekehrungsprozess war.

Ich habe Dir schon mehrfach geschrieben, dass Paulus dort m. E. nicht seinen eigenen Stand beschrieb, sondern dass der Römerbrief den Weg von Rechtfertigung/ Heiligung als großes Ganzes beschreibt. Deshalb bleibt Paulus ja auch nicht bei Römer 7 stehenbleibt, sondern in Römer 8 den Weg konsequent weiterführt.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

seinen dereinst gottlosen Fehler dadurch gut zu machen, indem er nun selber Verfolgung , Tötungsversuche erlitt,

Musste Paulus wirklich etwas "gutmachen". War es nicht die grenzenlose Gnade Gottes in Jesu, die ihm vergeben hatte? Wo vergeben ist, da gibt's nicht mehr gutzumachen. Da gibt's nur noch ein Leben der Dankbarkeit für den, der mich freigemacht hat.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Nur wer einer falschen Lehre oblag und vertrat, wie die Pharisäer , war für Jesus neue und wahre Lehre nicht gleichermassen empfänglich wie solche die dogmatisch unbelastet Jesus Verhaltens- und Vergebungsanweisungen in sich aufnahmen und umsetzten.

Das klingt ja fast so, als wären Paulus Lehren eine Mischung aus Pharisäerlehre und Gotteslehre gewesen. Und genau das glaube ich nicht. Er war durch Jesus neu gemacht - eine neue Kreatur, wie er selbst schreibt. Da war nichts altes mehr, auch keine alten Anschauungen, Ansichten. Wir müssen nicht mehr aussortieren, was Gottes Wort ist und was Menschen Wort. Dadurch wäre übrigens menschlicher Willkür Tor und Tür geöffnet.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Wo keine wahrhaftige Erneuerung des Geistes stattfand, der alte sündige Mensch noch nicht vollkommen ausgezogen wurde, noch nicht wirklich nurmehr im Geist gewandelt wird, somit vollkommene Liebe und Barmherzigkeit gelebt wird, da ist jemand doch noch nicht wirklich in Christo eine neue Kreatur, wo das Alte ja Vergangenheit sein sollte..

Aha. Und damit war wohl Paulus laut Deiner Auffassung doch noch nicht richtig bekehrt? Nein, Lulute, da gehe ich nicht mit.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Ach, warum glaubte er denn vor seiner Bekehrung, die Gemeinde GOTTES zerstören zu müssen? Wieso lehrte Paulus, dass Jesus starb als er, Paulus und zu denen er sprach noch ein Sünder war?

Das war er doch damals auch noch. Was hat das jetzt mit Heuchler zu tun?

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Doch wenn Du schreibst, dass alle Briefe Paulus für Dich WORTE GOTTES seien, dann war doch die Frage berechtigt

Nö, denn wenn die Worte, die Paulus als Werkzeug Gottes niederschrieb, Gottes Wort sind, heißt das noch nicht, dass Paulus selbst Gottes fleischgewordenes Wort war.

Lg
der Turmfalke

turmfalke1 antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1597
Veröffentlicht von: @tristesse

Stell Dir vor, Du lernst eine Frau kennen und gibst ihr diesen Thread zu lesen. Glaubst Du, sie entscheidet sich für einen Mann, der vor Beginn der Beziehung Ehebruch aus Gottes Sicht rehabilitiert hat?

Aus meiner Sicht tust du dasselbe, wenn du meinst, man könne sich scheiden lassen und, nachdem man Buße getan hat, noch mal neu heiraten. Genau das ist es doch, was Jesus verbietet.

Veröffentlicht von: @tristesse

Gott hat ja die Scheidung für sein Volk möglich gemacht aufgrund der Schwäche der Menschen.

Auf dieses Argument ist Jesus auch eingegangen:

"Mose hat wegen eurer Herzenshärtigkeit euch gestattet, eure Frauen zu entlassen; von Anfang an aber ist es nicht so gewesen. Ich sage euch aber, dass, wer immer seine Frau entlässt, außer wegen Hurerei, und eine andere heiratet, Ehebruch begeht; und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch." (Mt 19,8-9)

miss-piggy antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900
Veröffentlicht von: @miss-piggy

Aus meiner Sicht tust du dasselbe, wenn du meinst, man könne sich scheiden lassen und, nachdem man Buße getan hat, noch mal neu heiraten. Genau das ist es doch, was Jesus verbietet.

Du führst Matthäus an....

Das Gespräch Jesu mit den Pharisäern ging darum, ob ein Mann sich aus jedem beliebigen Grund heraus scheiden lassen könne. Das verneint Jesus.
Aber die Scheidung bzgl Ehebruch, Unzucht und Vernachlässigung bestätigt er und hebt nicht Moses Beschluss auf.

Mt 19,
3 Und Pharisäer kamen zu ihm, versuchten ihn und sprachen: Ist es einem Mann erlaubt, aus jeder beliebigen Ursache seine Frau zu entlassen?
4 Er aber antwortete und sprach: Habt ihr nicht gelesen, dass der, welcher sie schuf, sie von Anfang an als Mann und Frau schuf
5 und sprach: "Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und es werden die zwei ein Fleisch sein" -
6 so dass sie nicht mehr zwei sind, sondern ein Fleisch? Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.
7 Sie sagen zu ihm: Warum hat denn Mose geboten, einen Scheidebrief zu geben und zu entlassen?
8 Er spricht zu ihnen: Mose hat wegen eurer Herzenshärtigkeit euch gestattet, eure Frauen zu entlassen; von Anfang an aber ist es nicht so gewesen.
9 Ich sage euch aber, dass, wer immer seine Frau entlässt, außer wegen Hurerei, und eine andere heiratet, Ehebruch begeht; und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.

Besteht die Scheidung auf dem Grund Ehebruch, begeht der Geschiedene keinen Ehebruch, wenn er wieder heiratet, schliesse ich daraus. In den anderen Fällen aber sehr wohl.

Hier ein Studienartikelabschnitt (englisch)dazu:
https://israelstudycenter.com/did-jesus-forbid-remarriage/

www.deepL.com übersetzt ziemlich gut.

deborah71 antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1597
Veröffentlicht von: @deborah71

Besteht die Scheidung auf dem Grund Ehebruch, begeht der Geschiedene keinen Ehebruch, wenn er wieder heiratet, schliesse ich daraus. In den anderen Fällen aber sehr wohl.

Ja, ich sehe es auch so, dass es möglicherweise Ausnahmen gibt. Aber es ging ja hier nicht speziell um die Ausnahmen, sondern um Scheidung und Wiederheirat generell. Und da finde ich die Bibel schon sehr eindeutig.

miss-piggy antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900

So schnell hast du den Artikel gelesen?

Jedenfalls ist eine absolut restriktive Auslegung, die den Fettdruck und auch die Grundlagen in den AT-Geboten nicht berücksichtigt, keine angemessene Interpretation, sondern ein weiteres Beispiel an Herzenshärte.

Jesus hat immer nur korrigiert bei den Pharisäer, wo sie übers Ziel hinausgeschossen waren und sie auf die Grundlagen zurückgeführt.

Es ist eine menschliche Eigenart, in Extreme zu pendeln. Das sieht man an der Geschichte sehr gut.

deborah71 antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1597

Was mögliche Ausnahmen betrifft, hatte ich dir doch zugestimmt.

Mit dem Artikel stimme ich nicht ganz überein. Denn durch das "Ich aber sage euch" und durch den Verweis darauf, wie es am Anfang der Schöpfung gedacht war, wird deutlich, dass das mit dem Scheidebrief nur ein Zugeständnis war, aber nicht der eigentliche Wille Gottes.

miss-piggy antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900
Veröffentlicht von: @miss-piggy

Was mögliche Ausnahmen betrifft, hatte ich dir doch zugestimmt.

Ja, das hast du 😊

Mein Schwerpunkt war, dass Jesus Luft lässt zum atmen... die Pharisäer hatten sich eine Beliebigkeit herausgenommen, die nicht nachahmenswert ist... und manche Ausleger engen den Freiraum absolut ein, den sogar Jesus lässt mit der Bezugnahme auf die Ausnahmen.

Das wollte ich nochmal betonen.

deborah71 antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Freigeist04

Veröffentlicht von: @freigeist04

Und wir glauben doch als Christen an einen Gott, der das Gutes will, der will, dass wir zum "Leben in Fülle" gelangen. Und der gesagt hat, dass alle Gebote in der Liebe erfüllt sind. Da einfach zu sagen "Jesus hat gesagt" und basta ist mir zu wenig.
Ich glaube mittlerweile, dass, wenn ein Mensch zum Glauben an Jesus kommt und danach trachtet, Gottes Willen zu erkennen und nach der Liebe zu handeln, dass solch ein Mensch auch der Gnadenzusage Gottes vertrauen darf. Auch wenn er vielleicht manche christlichen Regeln nicht für sinnvoll halten wird,

Genau so sehe und erlebe ich es auch, seit ich mich dazu entschieden habe in der Bibel nurmehr auf das von Jesus Christus offenbarte Gottverständnis zu vertrauen und darauf zu bauen, dass Gott Liebe ist und gelebte, tätige Liebe will.

Was heisst hier christliche Regel? Diskriminierung von Homosexuellen hat Jesus ebensowenig gelehrt, wie alle Menschen einzureden, sie seien vor dem Himmlischen Vater so oder so Sünder auch wenn sie nur Gute Werke erkennen lassen, ein vollkommen anständige, gottgefälliges Leben führen würden

lg Lulute

luxlucetintenebris antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Schon mal einen getroffen der die Vergebung nicht nötig hat oder bleibt es Theorie?

Wenn Gott liebe ist muss Jesus auch Gott sein. Ein Gott mit einer einfältigen Persönlichkeit wäre ansonsten um seine Liebe zu erwidern, abhängig von seiner Schöpfung. Das ist Absurd.

Anonymous antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Eddie

Veröffentlicht von: @eddie78

Schon mal einen getroffen der die Vergebung nicht nötig hat oder bleibt es Theorie?

Jesus lehrte doch ganz klar und unmissverständlich, wie die Vergebung seitens seinem Vater im Himmel erfolgt. Jesus weist auch darauf hin, das eigenen Versöhnungsbereitschaft von hoher Wichtigkeit ist.

So und wenn der reuige Sünder erkennt, dass er falsch gehandelt hat und willig ist künftig nurmehr nach den bewährten Regeln des Hausvaters zu leben , somit ein reines Gewissen beibehalten zu können, dann lässt

Veröffentlicht von: @eddie78

Wenn Gott liebe ist muss Jesus auch Gott sein. Ein Gott mit einer einfältigen Persönlichkeit wäre ansonsten um seine Liebe zu erwidern, abhängig von seiner Schöpfung. Das ist Absurd.

Warum denn das? Lies mal die Erkenntnis von Johannes durch:
1Joh 4,16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
Wer in der Liebe Gottes bleibt ist dann ja wohl selber immer noch Mensch.

Wer nurmehr im Geiste wandelt wie Paulus empfohlen hat (um fleischlicher Gesinnung Herr zu werden, die ja Feindschaft gegenüber Gott dem Vater Jesus bedeutet.) also vollkommene Liebe lebt besi solchen gemäss Jesus Vorgaben veränderten Menschen/Christen kann Gott die künftige Führung des Lebens übernehmen und nurmehr Gute Werke zuweisen, Eph. 2.10.
Wir sind dann nicht Gott selber, sondern handeln in inniger Gottverbundenheit, was ja eigentliches Zielt Gottes durch Sendung Jesus Christus zu den Verlorenen SChafen des Hauses Israel war.

lg lulute

luxlucetintenebris antworten


Neubaugöre
Beiträge : 11799

Nachfrage:
Bringst Du tatsächlich als erstes Sexualität und Ehe mit der Liebe in Verbindung, die in der Schrift erwähnt ist?

neubaugoere antworten
17 Antworten
Freigeist04
(@freigeist04)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 64

Nein. Die Agape-Liebe, wie sie vor allem in 1.Korinther 13 entfaltet ist, ist ja eine unerschütterliche Liebe, eher so eine Art Hirtenliebe, die sich durch keine Enttäuschung entmutigen lässt. Da geht es ja nicht in erster Linie um Sexualität und Ehe. Mir geht es hier aber besonders um die Aussage, dass alle Gebote durch das Gebot der Liebe bereits erfüllt wären. Auch bei dem Gebot, dass man alle anderen behandeln soll, wie man selbst behandelt werden möchte, sagt Jesus dazu "das ist das Gesetz und die Propheten". Das bedeutet gewissermaßen, wenn man die goldene Regel beachtet, hat man schon ALLE anderen Gebote erfüllt.

Wenn man diese Aussagen wirklich ernst nimmt, dann darf man als Christ eben gerade nicht so einen starken Schwerpunkt auf die Sexualmoral legen, wie das in manchen Gemeinden getan wird. Alle anderen Gebote können sich kulturbedingt ändern. Aber das Gebot der Liebe gilt für alle Zeiten.

freigeist04 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @freigeist04

Das bedeutet gewissermaßen, wenn man die goldene Regel beachtet, hat man schon ALLE anderen Gebote erfüllt.

Ich sehe es eher andersherum: Wenn die Liebe Gottes in uns wohnt, dann geht unser Sinnen darauf hin, auch ALLE anderen Gebote zu erfüllen, weil sie dem Willen und der Liebe Gottes entsprechen.
Dann weiche ich nicht die anderen Gebote auf durch die Liebe, sondern die Liebe ist des Gesetzes Erfüllung.

turmfalke1 antworten
Freigeist04
(@freigeist04)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 64

Ich stimme soweit zu, dass das Sinnen darauf gehen sollte, zu erkennen, was Gott für mein Leben will und den tieferen Sinn hinter seinen Geboten zu verstehen und sie zu befolgen. Und vielleicht ist es hier tatsächlich gefährlich, jesuanische Gebote aufzuweichen. Obwohl Jesus auch alttestamentliche Gebote aufgeweicht hat. Indem er z.B. alle Speise für rein erklärt hat. Aber das ist eine andere Geschichte ...

freigeist04 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900
Veröffentlicht von: @freigeist04

Obwohl Jesus auch alttestamentliche Gebote aufgeweicht hat. Indem er z.B. alle Speise für rein erklärt hat. Aber das ist eine andere Geschichte ...

Hat er nicht... in der Geschichte korrigiert er die Pharisäer, die durch ihr Händewaschgebot von Gott für rein erklärte Speisen als unrein deklariert hatten und sich angemaßt hatten, eine menschliche Handlung könne über Gottes Reinheitserklärung bestimmen und sie aufheben.

deborah71 antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Turmfalke

Veröffentlicht von: @turmfalke1
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Das bedeutet gewissermaßen, wenn man die goldene Regel beachtet, hat man schon ALLE anderen Gebote erfüllt.

Jesus erklärt die gelebte Liebe zu Gott dem Nächsten als OBERSTES Gebot für seine Nachfolger. Damit hängt auch Jesus Version von Erfüllung der Gesetze und Propheten durch liebe- und verständnisvollem Behandeln von Mitmenschen, wie es ja auch unsererseits von ihnen gewünscht wird, was Freigeist 04 mit der Beachtung der Goldenen Regel aller Religionen bemerkte.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Ich sehe es eher andersherum: Wenn die Liebe Gottes in uns wohnt, dann geht unser Sinnen darauf hin, auch ALLE anderen Gebote zu erfüllen, weil sie dem Willen und der Liebe Gottes entsprechen.Dann weiche ich nicht die anderen Gebote auf durch die Liebe, sondern die Liebe ist des Gesetzes Erfüllung.

Was soll hier den andersrum verstanden sein? Was verstehst Du unter Aufweichung anderer Gebote durch die Liebe?

Paulus lehrte ja auch klar, dass wer liebt, dem Nächsten NICHT Böses antut, und darum die Liebe für selbstverständliche Erfüllung der Gebote sorgt. Römer 13.10.

Ebenso lehrte Paulus auch hier in Gal. 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt : »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«

Oder wie Johannes auch klar erkannte, was Jesus damit wohl meinte, als er die Gültigkeit aller bisher gepredigten Gesetze und Propheten von der gelebten Liebe abhängig machte.

1Joh 4,16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

lg lulute

luxlucetintenebris antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Was verstehst Du unter Aufweichung anderer Gebote durch die Liebe?

Damit meine ich ein falsches Verständnis von Liebe - in dem Sinne: "Hauptsache, ich habe Liebe in mir. Dann ist es auch nicht so schlimm, wenn ich diese und jene Sünde tue."
Nein, gerade, wenn die Liebe in unseren Herzen wohnte, werden wir uns schön vor der Sünde hüten und sie überall in uns bekämpfen, wo wir sie entdecken.

Lg
der Turmfalke

turmfalke1 antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Daniel 😊

Veröffentlicht von: @freigeist04

Mir geht es hier aber besonders um die Aussage, dass alle Gebote durch das Gebot der Liebe bereits erfüllt wären. Auch bei dem Gebot, dass man alle anderen behandeln soll, wie man selbst behandelt werden möchte, sagt Jesus dazu "das ist das Gesetz und die Propheten". Das bedeutet gewissermaßen, wenn man die goldene Regel beachtet, hat man schon ALLE anderen Gebote erfüllt.

Genau darum ging und geht es Jesus Christus. Und wer dies entsprechend auch beherzigt erkennt den wachsenden und bleibenden Inneren Frieden mit Gott, dem Vater Jesus, den Mitmenschen und sich selber.

Veröffentlicht von: @freigeist04

Wenn man diese Aussagen wirklich ernst nimmt, dann darf man als Christ eben gerade nicht so einen starken Schwerpunkt auf die Sexualmoral legen, wie das in manchen Gemeinden getan wird. Alle anderen Gebote können sich kulturbedingt ändern. Aber das Gebot der Liebe gilt für alle Zeiten.

Auch da stimme ich mir Dir überein. Jesus lehrte nirgends, dass man nach einer Scheidung vollkommen auf die körperliche Liebe zu einem Menschen, dem man auch sonst sehr zugetan ist,, liebt, verzichten müsse. Manchmal bringt ja Gott solche Menschen zusammen, die dann wirklich den Rest des Lebens in gegenseitiger Achtung und Liebe, sich dann optimal denjenigen nurmehr Guten Werken widmen können, die Gott ihnen vorbereitet hat.
lg lulute

luxlucetintenebris antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900

Die Liebe verlangt danach Gottes Willen zu erfüllen 😊
Deine Umkehrung der Grundaussage ist ein gefährliches Pflaster.
"Ach, ich liebe den und den/die und die... dann sind ja alle Gebote erfüllt.... " so geht es nicht... denn dann kann man sich aus jedem Fehlverhalten rausreden mit der Begründung "ich liebe ja XY, dann muss ich mich an keine anderen Gebote halten..." Da wird ein Gefühl über Gottes Willen gesetzt.
Da regt sich die Gesetzlosigkeit.

Die Liebe setzt Gott an erste Stelle... Sein Wille geschehe und nicht meine unausgegorenen Gedanken.

Die Liebe achtet und respektiert den Nächsten und tut ihm nichts Böses.

Die Liebe achtet die eigene Person, den Tempel des Heiligen Geistes, und verhält sich danach.

Gott definiert Liebe so: Wer mich liebt, der hält meine Gebote.
Da geht es nicht um Gefühl, sondern um entschiedene Tat nach dem Willen Gottes.

Die Umdefinierung der Liebe von Gehorsam Gott gegenüber runter auf die zwischenmenschliche gefühlte Ebene ist eine krasse Verdrehung.

deborah71 antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Deborah

Veröffentlicht von: @deborah71

Deine Umkehrung der Grundaussage ist ein gefährliches Pflaster.
"Ach, ich liebe den und den/die und die... dann sind ja alle Gebote erfüllt.... " so geht es nicht... denn dann kann man sich aus jedem Fehlverhalten rausreden mit der Begründung "ich liebe ja XY, dann muss ich mich an keine anderen Gebote halten..." Da wird ein Gefühl über Gottes Willen gesetzt.
Da regt sich die Gesetzlosigkeit.

Hier hast Du ja wohl nicht wirklich gelesen, was Freigeist schrieb, worauf Du jetzt mit dem obigen Text geantwortet hast.

Nein. Die Agape-Liebe, wie sie vor allem in 1.Korinther 13 entfaltet ist, ist ja eine unerschütterliche Liebe, eher so eine Art Hirtenliebe, die sich durch keine Enttäuschung entmutigen lässt. Da geht es ja nicht in erster Linie um Sexualität und Ehe. Mir geht es hier aber besonders um die Aussage, dass alle Gebote durch das Gebot der Liebe bereits erfüllt wären. Auch bei dem Gebot, dass man alle anderen behandeln soll, wie man selbst behandelt werden möchte, sagt Jesus dazu "das ist das Gesetz und die Propheten". Das bedeutet gewissermaßen, wenn man die goldene Regel beachtet, hat man schon ALLE anderen Gebote erfüllt.

Veröffentlicht von: @deborah71

Die Liebe setzt Gott an erste Stelle... Sein Wille geschehe und nicht meine unausgegorenen Gedanken.

Und Gottes Wille ist gemäss seinem Sohn nunmal die allumfassende gelebte Liebe.

Veröffentlicht von: @deborah71

Die Liebe achtet und respektiert den Nächsten und tut ihm nichts Böses.
Die Liebe achtet die eigene Person, den Tempel des Heiligen Geistes, und verhält sich danach.
Gott definiert Liebe so: Wer mich liebt, der hält meine Gebote.
Da geht es nicht um Gefühl, sondern um entschiedene Tat nach dem Willen Gottes.

Da komme ich mal wieder mit Paulus Erkenntnis nach seiner Bekehrung zu Jesus Christus Glaubenslehre, der die LIEBE an erste Stelle setzt, was Gottes Willen anbelangt.
Röm 13,9 Denn was da gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst : »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.«
Röm 13,10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.

Nichts Anderes lehrte Freigeist und erwähnst hier ja auch Du. Der Wille Gottes ist doch die allumfassende uneigennützig von ganzem Herzen gelebten Liebe.

Veröffentlicht von: @deborah71

Die Umdefinierung der Liebe von Gehorsam Gott gegenüber runter auf die zwischenmenschliche gefühlte Ebene ist eine krasse Verdrehung.

Wer nurmehr Liebe lebt, handelt ja in vollkommenem Gehorsam gegenüber Gott, dem Vater Jesus Christus. 😊 hat somit stets ein Gutes Gewissen, ist reinen Herzens....bleibt in der Liebe und somit in Gott und Gott in ihm (Johannes)

lg lulute

Das Christentum gemäss Jesus Christus ist ja im Grunde genommen DIE Religion der gelebten, tätigen Liebe.

luxlucetintenebris antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Hier hast Du ja wohl nicht wirklich gelesen, was Freigeist schrieb, worauf Du jetzt mit dem obigen Text geantwortet hast.

Du hast ja soooooo recht, ich bin des Lesens wirklich nicht mächtig. Da braucht es eine lulute, die mir sagt, wie ich Geschriebenes in ihrem Sinne verstehen soll. In beschämend wirken sollenden Formulierungen bist du wirklich gut. 😛 😀 😀 😀

Wie verträgt sich das denn mit deinem Postulat von nurmehr gelebter Liebe? Vielleicht kannst du dieses Rätsel auflösen?

deborah71 antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Deborah

Veröffentlicht von: @deborah71
Veröffentlicht von: @deborah71

Hier hast Du ja wohl nicht wirklich gelesen, was Freigeist schrieb, worauf Du jetzt mit dem obigen Text geantwortet hast.

Veröffentlicht von: @deborah71

Du hast ja soooooo recht, ich bin des Lesens wirklich nicht mächtig. Da braucht es eine lulute, die mir sagt, wie ich Geschriebenes in ihrem Sinne verstehen soll. In beschämend wirken sollenden Formulierungen bist du wirklich gut. 😛 😀 😀 😀

Veröffentlicht von: @deborah71

Wie verträgt sich das denn mit deinem Postulat von nurmehr gelebter Liebe? Vielleicht kannst du dieses Rätsel auflösen?

Freigeist hat Dich ja dann selber darauf aufmerksam gemacht, dass Du sie/ihn, respektive das von ihr/oder ihm Geschriebene offenbar falsch verstanden und somit auch entsprechend falsch interpretiert hast.... 😊

Ich habe Dich lediglich sachlich darauf aufmerksam gemacht, was soll daran gelebter Liebe widersprechen.? Es war nett gemeint.

lg lulute...

luxlucetintenebris antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Ich habe Dich lediglich sachlich darauf aufmerksam gemacht, was soll daran gelebter Liebe widersprechen.? Es war nett gemeint.

Es war nett gemeint, aber nicht nett gemacht.
Ich weise dich jetzt sachlich daraufhin, dass dein Kommunikationsstil wachsen kann in der Liebe.

Segen dir

deborah71 antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Deborah, das sagst ausgerechnet Du? 😉

Veröffentlicht von: @deborah71

ch weise dich jetzt sachlich daraufhin, dass dein Kommunikationsstil wachsen kann in der Liebe.

Ein Vergleich meines Kommunikationsstils gegenüber z.B. Trinitariern gemessen an Deinem Kommunikationsstil gegenüber solchen Christen

und UserInnen, (die sich als Nichtchristen bezeichnen, aber über sehr fundierte Bibelkenntnisse und aus meiner Sicht wahre Gotteskenntnis mittels Jesus Christus Offenbarung derselben verfügen, sich verinnerlicht haben),

die in Sache Glauben somit nicht vollkommen mit Deiner Glaubensüberzeugung übereinstimmen, würde wohl ans Licht bringen, dass einige Deiner entsprechenden Antworten an mich und solchen, es sehr oft an Liebe und Sachlichkeit ermangeln lassen. 😉

Darum wäre es schön, wenn Du dies künftig zu Herzen nimmst.

Veröffentlicht von: @deborah71

Ich weise dich jetzt sachlich daraufhin, dass dein Kommunikationsstil wachsen kann in der Liebe.

Veröffentlicht von: @deborah71

Segen dir

Gesegnete Grüsse im Namen unseres Herrn Jesus, Sohn des allein wahren Gottes, welcher ihn gesandt hat um die Menschen mit dem Vater im Himmel, Gott aller Menschen vertraut zu machen.Gott ist Liebe

lulute

luxlucetintenebris antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900

ja... das sage ich... und dass ich da richtig liege, zeigen mir deine nachfogenden Äusserungen.

q.e.d.

Sei gesegnet

deborah71 antworten
an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1756

Das hat mich schon immer gestört
... an deiner Argumentation, aber mir war bis heute nicht klar, was das denn war.

Du schreibst:

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Wer nurmehr Liebe lebt, handelt ja in vollkommenem Gehorsam gegenüber Gott, dem Vater Jesus Christus. 😊 hat somit stets ein Gutes Gewissen, ist reinen Herzens....bleibt in der Liebe und somit in Gott und Gott in ihm (Johannes)

Es ist ein großer Irrtum zu glauben, wenn wir Liebe leben, dass dies
zwangsläufig auch Gottes Willen entspricht. Es gibt genügend
Beispiele, die jedem bekannt sind, dass trotz bester Absichten und
Liebe, anderen Menschen schwer geschadet wurde.

Liebe leben reicht nicht, um zu sicherzustellen, damit Gottes Willen zu tun!

an-ja antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Andy

Veröffentlicht von: @an-ja

Du schreibst:

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Wer nurmehr Liebe lebt, handelt ja in vollkommenem Gehorsam gegenüber Gott, dem Vater Jesus Christus. 😊 hat somit stets ein Gutes Gewissen, ist reinen Herzens....bleibt in der Liebe und somit in Gott und Gott in ihm (Johannes)

Es ist ein großer Irrtum zu glauben, wenn wir Liebe leben, dass dies
zwangsläufig auch Gottes Willen entspricht. Es gibt genügend
Beispiele, die jedem bekannt sind, dass trotz bester Absichten und
Liebe, anderen Menschen schwer geschadet wurde.

Unter gelebter Liebe verstanden schon die Anhänger Jesus Christus Lehren, den Verzicht auf alle klar als solche definierbare Bosheiten. Also auf Töten (wohl heutzutage wohl auch mit Blicken/Worten/Diskriminierung) Hintergehen( immer schonTreuebruch gegenüber dem Partner oder heutzutage insgeheim Andrehen von dubiosen Geschäften an Freunde mit eigennützigen Hintergedanken) Verleumden ( heute:jemandem Worte, Handlungen unterstellen und solche Lügen zu verbreiten um besser als der Andere dazustehen, aus Neid oder Eifersucht)

Veröffentlicht von: @an-ja

Liebe leben reicht nicht, um zu sicherzustellen, damit Gottes Willen zu tun!

Das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten (also nicht aus Zwang sondern weil man nicht -mehr- anders kann, unfähig gemacht worden ist, gegen Gottes Willen zu handeln...= geistliche Neugeburt aus Gott) .und seine Gebote sind nicht schwer.

Wie Du weisst wurden damals seitens Schriftgelehrten dem jüdischen Volk Bürden auferlegt, welche die Pharisäer selber nicht getragen haben.
Darum offerierte Jesus ja damals und tut es auch bis heute und in alle Ewigkeit:

Matth.11.26 Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen.27 Alles ist mir übergeben von meinem Vater, und niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.

28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Was für Verhalten entspricht denn nach Deiner Sicht dem Willen des Vaters Jesu?

lg lulute

luxlucetintenebris antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Zum einen hast du recht, das Gebot des Mose, dem sind wir gekreuzigt. Da gibt es nichts zu erfüllen. Wir sollen Gott lieben und den nächsten wie uns selber, in Nächstenliebe wandeln. Allerdings auch Heilig, dies beinhaltet die Nachfolge Jesu. Das heist dann nicht, alles ist egal. Es gibt 4 Dinge welche die Apostel und der Heilige Geist Gottes den Christen aus den Heiden auferlegten, der Knackpunkt ist das Thema Sexualität kommt drin vor. Wir sollten nichts aufs Spiel setzen und besser vorsichtig sein, das sag ich auch zu mir selber an der Stelle.

Anonymous antworten
OpaStefan
Beiträge : 968

Liebe und Wahrheit sind untrennbar verbunden
Hallo Freigeist,
ich habe den Eindruck, dass du (d)ein bestimmtes Verhalten vor deinem Gewissen rechtfertigen willst und dafür Unterstützer suchst.

Liebe und Wahrheit gehören zusammen, so dass das eine nicht ohne das andere leben kann. Die Liebe deckt nicht einfach alles zu, aber sie vergibt. (Jesus und die Ehebrecherin)

Dabei spielt das eigene Gewissen ein große Rolle. Prüfe dein Gewissen, denn es ist gefährlich, gegen sein Gewissen zu handeln.

LG OpaStefan

opastefan antworten
4 Antworten
Freigeist04
(@freigeist04)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 64

Der Hinweis auf das Gewissen ist zwar gut gemeint, aber er hilft an dieser Stelle nicht viel weiter.

Denn wenn ich Männer und Frauen sehe, die sehr glücklich damit leben, dass sie sich nicht für das ganze Leben aneinander binden und Verständnis dafür haben, wenn einer irgendwann die Beziehung beendet, dann würde ich eher ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn ich solchen Menschen versuchen würde einzureden, dass ihr Tun Sünde sei.

Allerdings verstehe ich die Mehrheitsposition hier durchaus, dass Gebote Gebote sind, die man nicht aufweichen darf.

LG zurück!

freigeist04 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Naja, ich war früher auch in weltlichen Beziehungen. Locker Flockig fand ich das nicht mit, ja wenn sie mal will, soll sie es auflösen...hatte einige Male wie ein Schwein gelitten. Grüsse

Anonymous antworten
Uri.Kulm
(@uri-kulm)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 183

Johannes 14,21
Was Liebe ist und was sie nicht ist siehe 1. Korinther 13

uri-kulm antworten
Friedenslicht
(@friedenslicht)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 93

13 Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte {W. größer} aber von diesen ist die Liebe.

Irgendwie tröstend !

friedenslicht antworten


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