Heilung finden in der Partnerschaft
Hallo zusammen, einige hatten ja meinen vorherigen Post gesehen mit der "Pornographiesucht" meines Mannes. In letzter Zeit habe ich viel gebetet oder auch versucht das Gespräch mit meinem Mann zu suchen, aber er ist da weniger offen für. Ich Frage mich also wie finde ich Heilung für mich selbst, damit ich stark bin? Wie schaffe ich es das mich das Thema nicht so aussaugt? Ich fühle mich ein bisschen verloren und suche praktische Tipps. Danke
@kleinespony der Pornokonsum deines Mannes verletzt dich (verständlicherweise) zutiefst. Er ist dazu nicht gesprächsbereit und du fragst jetzt hier, wie du dabei stark sein kannst, damit es dich nicht mehr so belastet...
Entschuldige, aber wer soll dir hier diese Frage beantworten?
Und das Thema überschreibst du mit "Heilung finden in der Partnerschaft". Welche Heilung?
Methoden, die dich weniger verletzt machen, sind keine Heilung.
Dein Mann soll dich mehr lieben als die Illusionen, die er sich macht. Er soll in der Realität ankommen und dich annehmen, wie du ihn und Gott euch beide... Das wäre Heilung. Methoden und "praktische Tipps" sind keine Heilung.
@simba Danke.
Wie kann Heilung entstehen, wenn in eine Wunde immer wieder Salz gestreut wird?
@chai genau, geht nicht.
So, wie sich das liest, schüttelt man nur den Kopf und denkt vielleicht: Beende das!
Ich mag aber sowas nicht sagen. Sie will es ja wohl auch nicht. Zudem habe ich mit solchen Themen hier im Forum immer ein Problem (auch mit allen anderen psychologischen bis psychotherapeutischen Themen und Fragen):
1. Ich weiß quasi gar nichts
2. Ich kenne nur eine Seite der Geschichte. Der Mann ist hier der Böse, einzig durch Erzählung von einer Person, die wir alle überhaupt nicht kennen
Was soll man dazu sagen? Ich kann da Mitgefühl haben, wenn ich lese, dass da jemand leidet, und sagen "das tut mir leid", aber was soll man sonst machen?
Für die beiden beten natürlich, aber Tipps oder Methoden kann man nicht geben.
"Ich kenne nur eine Seite der Geschichte."
Richtig. Und deshalb kennt man durch den Bericht eines einzelnen Menschen nicht die Wahrheit, sondern nur seine Wahrnehmung und sein Verständnis.
In einer Psychotherapie spielt das keine Rolle, weil es da eben nicht um eine abstrakte Wahrheit, sondern darum wie sich ein Mensch fehlt.
Was soll man dazu sagen? Ich kann da Mitgefühl haben, wenn ich lese, dass da jemand leidet, und sagen "das tut mir leid", aber was soll man sonst machen?
Ich denke nicht, dass Leute hier die ultimative Hilfe erwarten.
Bei manchen Leuten, die solche Themen ansprechen - und ich rede jetzt ganz allgemein - geht es eher darum, dass sie eigentlich schon eine Meinung haben, aber noch Bestätigung dafür suchen. Manche Eingangspostings sind da schon recht eindeutig.
Andere hingegen sind tatsächlich unsicher, und die fischen sich dann aus den verschiedenen Meinungen vielleicht das heraus, was für sie am Besten passt... ob es dann auch das Beste ist, das kann hier tatsächlich niemand entscheiden. Aber da sind die Leute dann selbst verantwortlich.
Insofern gebe ich dir recht, dass die Möglichkeiten hier natürlich sehr begrenzt sind... ich denke aber auch nicht, dass es völlig sinnlos ist, das ein oder andere mag hier und da tatsächlich mal hilfreich sein.
Und sei es nur, dass man das Problem mal an ganz anderer Stelle angesprochen hat...
Ich kann da Mitgefühl haben, wenn ich lese, dass da jemand leidet, und sagen "das tut mir leid", aber was soll man sonst machen?
Es geht mE darum, seine Anteilnahme auszudrücken, indem versucht wird, jemandem einen Rat mitzugeben. Selbstverständlich sollte in diesem Forum keine professionelle Hilfe erwartet werden. Aber schon alleine die Tatsache, dass sich hier Leute Zeit nehmen und sich mit einem "fremden" Problem auseinandersetzen, kann sich sehr wohltuend anfühlen.
Veröffentlicht von: @kleinesponyaber oft blockt er ab und möchte das Thema abhaken
Ein Thema kann man doch nur abhaken, wenn es geklärt ist. 🤔
Veröffentlicht von: @sternVeröffentlicht von: @kleinesponyaber oft blockt er ab und möchte das Thema abhaken
Ein Thema kann man doch nur abhaken, wenn es geklärt ist. 🤔
Über manches kann man auch Gras wachsen lassen.
Aber - meist kommt dann halt so ein Rindvieh und kaut es wieder ab.
Veröffentlicht von: @kleinesponyaber oft blockt er ab und möchte das Thema abhaken
Natürlich. Er hat zumindest noch eine Art Unrechtsbewusstsein, auch wenn ich mich da weit rauslehne, und weiß, dass da was falsch läuft, will und/oder kann das aber nicht beenden,. Ich tippe spontan auf: kann nicht - unangenehm - bitte nicht drüber reden, dann verschwindet vielleicht das Problem, aber nicht meine Frau. <-- mal auf die Spitze getrieben.
Naja, eigentlich ist die Ehe ja gebrochen.
in Bezug auf Ehebruch: "Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren,
der hat schon Ehebruch mit ihr begangen in seinem Herzen" Matthäus 5,28
Allerdings onaniert ja auch jeder Mann und ob er dabei immer an seine Frau denkt oder an eine Bekannte, Arbeitskollegin oder Nachbarin, wer weiß das schon..
.., ich finde, dass in christlichen Kreisen darüber viel verheimlicht wird, gar gelogen und denke, es ist besser ehrlich zu sein, damit jeder die Möglichkeit hat sich zu entscheiden ob er das so Leben will, oder ob er daran arbeitet.
Unehrlichkeit führt immer zu Chaos und Vertrauensverlust, weil früher oder später kommt eh alles raus.