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Familie & Partnerschaft

Erziehung, Kinder, Zusammenleben, Ehe - alles hier rein.
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Hallo Zusammen,
 
Irgendwie widerstrebt es mir derzeit, meine Schwester in meine Gebete miteinzuschließen.
 
Der Hintergrund ist der, dass meine Schwester und ich beide als Töchter einer narzisstischen Mutter aufgewachsen sind. Meine Schwester war das "Goldene Kind", ich war der Sündenbock (worüber ich inzwischen froh bin - das hat mir geholfen, zu Gott und Jesus zu finden). Aber auch meine Schwester hat unter unserer Mutter leiden müssen und weiß um deren Narzissismus. Vor Jahrzehnten schon hat sie sich enttäuscht von uns allen abgewandt. Sie glaubt auch nicht mehr an Gott. Sie hat mich mehrmals beschuldigt, nur Kontakt mit unserer Mutter zu haben, weil ich auf das Erbe aus sei. Allerdings sind wir beide enterbt, und ich finde es würdelos, um das Erbe zu buhlen. Das ist gar nicht mein Ding. Ich habe nur Kontakt mit unserer Mutter in "guten" Zeiten, wenn sie einigermaßen vernünftig ist, um ihr das Mindestmaß an Respekt zukommen zu lassen, eher aus Pflichtgefühl, als meine Mutter kann ich sie schon lange nicht mehr betrachten. Sie kommt mir eher vor wie ein bockiges Kind. 
 
Ich habe immer wieder darum gebetet, dass ich wieder Kontakt zu meiner Schwester bekomme, und dass sie sich fängt. Sie hat starke psychische Probleme. In jungen Jahren habe ich sie sehr geliebt. Wir hatten sporadisch Kontakt, währendessen sie mir deutlich zu verstehen gegeben hatte, dass sie sich null für mich interessiert, und auch nicht dafür, wie es mir gegangen ist. Es ging immer nur um IHR Leid, um IHR Kindheitstrauma. Und mir kommt es so vor, dass sie mich verachtet, weil ich ja immer der Sündenbock war. Nun, dieser Rolle habe ich mich entzogen, und damit kommt sie anscheinend nicht zurecht.
 
Soll ich weiter beten oder die ganze Sache einfach abschließen, sowie Lot und seine Kinder das brennende Sodom verlassen haben? Wenn ich an meine Schwester denke, sehe ich einfach nur noch ein tiefes schwarzes Loch. Es macht mich traurig, aber ich habe inzwischen keine Hoffnung mehr, dass das irgendwann wieder in Ordnung kommen könnte. Es würde mich sehr freuen, eure Sicht der Dinge zu lesen.
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Mai 06

Guten Morgen

ich bin neu hier im Forum, und möchte ein Thema ansprechen was mir seit ca. 10 Jahren immer wieder begegnet ist und mir immer öfter begegnet ist und habe immer ähnliche Themen mit einer besten Freundin besprochen (wir sind aktuell 42 und sie 41 Jahre alt, meine Ex Partnerin ist 46 Jahre alt und die Mutter meiner Ex Partnerin ist 70+ Jahre alt).

Ich bin keine Psychiater oder Psychologe habe mich aber mit der Die Bindungstheorie nach John Bowlby auseinandergesetzt (dazu würde ich einen Extra Beitrag öffnen)

Paartherapeuten und Psychologen kennen den (ängstlich) vermeidenen Bindungstyp nach John Bowlby (Edward John Mostyn Bowlby (* 26. Februar 1907 in London; † 2. September 1990 auf Skye) war ein britischer Kinderarzt, Kinderpsychiater, Psychoanalytiker und mit James Robertson sowie Mary Ainsworth Pionier der Bindungsforschung.)

Über den Unsicher vermeidende Bindungstype, nach der Fachliteratur, siehe Quelle:

[...]Der unsicher-vermeidende Bindungstyp (nach John Bowlby): Kleinkin-
der, die diese Bindungsqualität aufweisen, machen in der fremden Situation auf-
grund ungestörten Spielens oft einen autonomen und eigenverantwortlichen
Eindruck. Generell dominiert im Test das Explorationsverhalten. Die Nähe zur
Mutter wird hingegen meist kaum gesucht und die Trennung sowie Wiederver-
einigung finden generell wenig Beachtung. Im Umgang mit der Mutter und der
fremden Person sind vorwiegend nur geringe Unterschiede erkennbar.
Dieses Verhalten könnte dadurch erklärt werden, dass die Eltern die Bedürfnis-
äußerungen des Kleinkindes nicht beantwortet haben. Möglicherweise haben sie
auf Bindungsverhalten sogar unangemessen oder gar strafend reagiert. Dadurch
kann sich das Kind angewöhnt haben seine Bedürfnisse nur wenig nach außen
zu tragen, es unterbindet Trost oder Nähe bei den Eltern zu suchen.
Mit diesem Verhalten vermeidet das Kind die Erfahrung von unmittelbarer Ab-
lehnung oder negative Erwiderung. Es erfuhr, in Belastungsmomenten nur sel-
ten Hilfe zu bekommen und fordert deshalb in weiteren Stresssituationen nicht
aktiv Unterstützung ein. Auch wenn diese Kinder stabil und aktiv wirken, bele-
gen Studien, dass sie die Situation als stressig und belastend empfinden, dies je-
doch häufig nicht ausdrücken (vgl. Strüber / Roth 2011, 95f).
Daraus kann ein äußerst idealisiertes oder überaus negatives Selbstbild entste-
hen, verbunden mit Schwierigkeiten, Emotionen zu zeigen und Enttäuschungen 

zu handhaben. Quelle: https://www.kita-fachtexte.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen/KiTaFT_kirschke_hoermann_2014.pdf

Quelle: https://www.kita-fachtexte.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen/KiTaFT_kirschke_hoermann_2014.pdf

Was ist ein vermeidender Bindungsstil?

In romantischen Beziehungen prägen verschiedene Bindungsstile, darunter unsichere Bindungsstile, wie Menschen miteinander interagieren. Der vermeidende Bindungsstil entsteht aus erlernten Verhaltensweisen während der Kindheit [Anmerkung von mir: und ist abhängig ob die primäre Bindungspersonen Mutter oder Vater immer emotional verfügbar gewesen sind, auch: das Kind entwickelt eine "Objektbindung" heißt, selbst wenn die Bindungsperson nicht im Raum ist, fühlt sich das Kind "sicher", wenn die Mutter dem Kind keine sichere Bindung geben konnte, fühlte sich das Kind unsicher sobald die Mutter den Raum verlassen hatte (unsichere Objektbindung)] und führt in der Erwachsenenzeit zu distanziertem oder abweisendem Verhalten.

Kindheitserfahrungen beeinflussen diesen Bindungsstil maßgeblich, oft basierend auf der Angst vor Verlassenheit und dem Glauben, dass emotionale Selbstständigkeit vor Ablehnung schützt. Vermeidend eingestellte Personen priorisieren Unabhängigkeit gegenüber emotionaler Nähe, was gesunde emotionale Verbindungen behindern kann.

Sicher oder unsicher vermeidend – was heißt das?  

Erwachsene mit einer sicheren Bindung neigen dazu, stabile, vertrauensvolle Beziehungen zu führen. Sie können Unterstützung suchen und ihre Gefühle offen mit anderen teilen. Unsichere Bindungsstile – wie der vermeidende, ambivalente oder desorganisierte Stil – sind dagegen oft Schutzreaktionen auf schwierige Bedingungen in der Kindheit. Es sind Anpassungen, die dein Gehirn und dein Körper entwickelt haben, um in einer herausfordernden Umgebung zu bestehen. Diese Muster sind also nicht „falsch“, sondern verständliche Reaktionen.

 

Quelle: https://www.louisascheel.com/ratgeber/umgang-partner-vermeidender-bindungsstil

 

Weg von der Theorie und zum Thema,

 

Die Mutter meiner ex Partnerin, (Gudrun, Name geändert) ist 70+ Jahre alt und hat einen Dr Titel in Biologie gemacht und hat mir gegenüber erklärt dass sie Karriere machen wollte, da sie aus einer ärmlichen Familie stammte (es gab meistens Essen das nicht Geschmeckt hat) und sie war auf einem Mädchen Gymnasium, wo andere Mädchen viel besser gestellt waren als sie, und aus guten Elternhaus kamen.

Aufgrund ihrer Herkunft hat sie einen Enormen Ehrgeiz entwickelt sich aus der "unteren Schicht" zu befreien und als Frau Bildung zu machen, und hat dann studiert.

Sie hat 1979 ihre Tochter bekommen (meine Ex Partnerin), ich hatte mit meiner Ex Partnerin (Christine, Name geändert) eine Fernbeziehung über 4 Jahre geführt, sie wohnte in Hannover, und ich bin alle 14 Tage von Hamburg zu Christine gefahren.

Nach 3 Jahren Beziehung, und Pendeln nach Hannover, ich hatte nach 3 Jahren Beziehung 22.500 km mit dem Zug zurückgelegt um Christine regelmäßig alle 2 Wochen zu sehen, ich war oft von Freitag bis Sonntaga bei ihr, oder von Samstag bis Sonntag, wenn ich Spätschicht am Freitag hatte.

Nach 3 Jahren hatte ich Christine gefragt ob Sie interesse an einer Verlobung mit mir Hätte, (dann Später Ehe) was sie nicht verneinte, aber mitteilte "lass uns später darüber reden". 

Im Okt / Nov 2023 hatte ich Job angebot in Hannover gehabt und fragte Christine, ob Sie lust Hätte mit mir für Zeitraum 6 Monate zusammenzu wohnen und schauen wie es zwischen uns beiden funktioniert, was sie wieder verneinte mit dem Argument, dass Ihre Wohnung zu klein sei mit damals 50-60qm.

Nach 2023 sollten weitere glückliche 2 Jahre der Beziehung folgen (in denen es nie Streit gab) wir haben uns immer an den Wochenenden gesehen, und in der Woche öfters miteinander telefoniert.

Zwischen Info:

Typisch für Vermeidende Personen ist, dass sie auffälliges Verhalten bei Nähe haben: "Commitment"

 wird plötzlich langsamer
 relativiert Nähe („nicht so schnell“, „brauche Raum“) oder lass uns später darüber reden
 bremst Entwicklung subtil aus (kein Zusammenziehen), oder lass uns in 6 Monaten darüber reden

 

Zu Starker und negativer Einfluss der Mutter:


 starke Orientierung an Elternmeinung
 wenig Abgrenzung                               Ihre Mutter Gudrun behauptete: "Es sei nicht gut in einer Beziehung zusammenzuleben", subtile Manipulation
 Eltern „klingen mit“ in Entscheidungen

 

Wir waren bis März 2026 zusammen, meine Ex hatte mit mir schluss gemacht nachdem sie mich aus Ihrer Wohnung geschmissen hat, sie hatte es aber auch vorher mehrmals "angedroht".

 

Ausgangslage war, dass ich nach hannover gezogen bin, und dort eine Zusage für ein WG Zimmer bekommen hatte, da es Probleme mit dem WG Zimmer gab (Die Vermieterin kam in ein Krankenhaus), am 28 Februar stand ich mit Koffer bei meiner Ex in der wohnung und durfte nur bis Sonntag bleiben.

 

Am Sonntag 1 März hatte ich immer noch keinen Schlüssel für mein WG Zimmer und wurde von meiner Ex aus der wohnung geworfen um 15:00, am 2 März sollte mein erster Arbeitstag in hannover beginnen, den ich aus dem Hotel angetreten hatte.

 

Als ich am 1 März im Hotel war, hatte meine Ex mit mir Schluss gemacht und dann war das "Abenteuer" Hannover für mich zu Ende, da ich nach Hannover gekommen war, um mir mit meiner Partnerin etwas aufzubauen. Aus dem Hotel heraus was im Monat 1500€gekostet hätte, konnte ich weder Kochen noch Wäsche waschen, die Frau für die ich nach Hannover gekommen war, war weg. Aufgrunddesen packte ich in der ersten Woche meinen Koffer, und habe das Hotel Richtung Heimat (Hamburg) verlassen.

 

Fazit: Ich wusste ja schon immer das die Kindheit und unsere Bindung zu den Eltern (Mutter) primären einfluss hat auf unsere Beziehngs und Bindungsfähigkeit im Erwachsenenalter hat, dennoch wurde ich bei meiner Ex Partnerin mit etwas neuem Konfrontiert

- emotional kalte Mutter

- sie sagte aus, sie macht Karriere, und andere seien neidisch auf sie, weil sie Finanziell gut darstehe

- meine ex Partnerin habe ich nie weinen sehen

- bei unserer Aussprache am 29 März, ich traf sie zufällig in Hannover, meinte Sie möchte nicht sagen ob sie mich vermisst habe, sie hat mich bei Whatsapp blockiert, da die Ganze Situation für sie belastend war, da sie keine Gefühle zulassen kann (Muster aus der Kindheit).

Bei Konflikten war sie immer distanziert und zog sich zurück,

 

als 46 jährige Frau, hatte sie nach 4 Jahren Partnerschaft, ich hatte bis dahin 30.000km mit dem Zug zurückgelegt (hin und zurückfahrten), mit mir über Whatsapp ohne Angaben von Gründen Schluss gemacht, wodurch ich ein Trennungstrauma erlitten hatte.

 

Nach dem Studium von Material über vermeidende partner, habe ich erfahren, dass es bereits vielen anderen Frauen und Männern wie mir egangen ist, weil der Bindungstyp ängstlich vermeidender Partner wirklich existiert und nicht eine bloße Erfindung von Psychologen oder Paartherapeuten ist.

 

Ich habe schmerzlich erfahren müssen, wie schmerzhaft eine Beziehunung mit einem ängstlich vermeidenden Partner, Schluss machen über whatsapp, Ghosting, während meine Gefühle, die (Einseitige Verbundenheit), und die Liebe zum ex Partner noch voll da gewesen sind.

 

Meinungen?

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Apr. 19

Hallo liebe Community,

vorab - es könnte ein etwas längerer Text werden. Ich entschuldige mich vorab. Aber das ganze Thema ist doch sehr komplex. Ich versuche mich so kurz wie möglich zu fassen, fange aber dennoch von ganz vorne an damit ihr das ganz (hoffentlich) zumindest grob verstehen könnt.

Ich bin jetzt 33 Jahre alt und lebe mit meinem (Noch) Mann und unserer 4 Jährigen Tochter seit 2023 in den USA. Aber fangen wir von vorne an. Eigentlich kennen mein Mann und ich uns von Kinderbeinen an, wir waren zusammen in der Grundschule und haben uns dann irgendwann aus den Augen verloren weil wir ans andere Ende von Deutschland gezogen sind. So mit 20/21 Jahren herum haben wir uns auf Facebook wiedergefunden und kamen so wieder in Kontakt. Man kam sich näher und startete schließlich eine Beziehung, das war auch meine erste überhaupt. Alles war jedoch von Anfang an relativ distanziert und "kühl". Ich dachte aber das wäre normal so und habe dem zu der Zeit nicht so viel Gewicht gegeben. Sowas wie Händchen halten oder viele Umarmungen/Küsse gab es nie wirklich, ich hatte mich irgendwann daran gewöhnt. Es kam mir nur irgendwann komisch vor als wir von unabhängig voneinander stehenden Personen gefragt wurden ob wir Geschwister wären. Naja, wie dem auch sei, wie auch immer haben wir irgendwann entschieden zu heiraten, einfach nur wir beide ohne Familien. Ich hätte meine gerne dabei gehabt, aber es ging nicht weil ich seine Mutter nicht dabei haben wollte die von Anfang an versucht hat die Beziehung zu sabotieren und zu vergiften. Hätte ich dann auf meine Familie bestanden hätte er sie eingeladen und ich wollte mir den Tag nicht versauen lassen, also heirateten wir nur zu zweit auf dem Standesamt. Wir waren zu dem Zeitpunkt beide nicht wirklich im Glauben drin, ich bin zwar in einer Christlichen Familie aufgewachsen und ich glaube auch selbst an Gott und daran das Jesus für meine Sünden gestorben ist, aber ich habe es zu dem Zeitpunkt nicht so ausgelebt wie ich es vielleicht sollte. Ich ging nicht in die Kirche und las auch nicht mehr in der Bibel. Er hatte zu dem Zeitpunkt überhaupt gar nichts mit dem Thema zu tun, trat sogar aus der Kirche aus. Wir hörten damals relativ dieselbe Musik und teilten die selben Interessen (Alternative Rock, Fantasy Filme, Gaming, Mittelaltermärkte etc.) ich selbst hab mich schon immer für sowas interessiert und höre durch meine nordischen Wurzeln auch sehr gerne Musik wie Wardruna oder Heilung. Allgemein interessiere ich mich auch für andere Mythologien und mochte auch den Halloween Vibe sehr (allerdings habe ich NIE irgendetwas mit Satanismus, Hexerei oder sonstigem zu tun). Wir hatten lange Zeit auch das Ritual zusammen das wir z.b. an Halloween ein 3 Gänge Menü zubereitet habe im Gruselstil und dann zusammen Gruselfilme schauten oder zusammen gezockt haben.

Wir haben am 07. April 2017 geheiratet, im September 2017 waren wir auf der Hochzeitsreise in Norwegen. Währed dieser Zeit ist leider sein Vater unerwartet verstorben, der in den USA lebte. Seit diesem Punkt ging alles rapide bergab. Er wurde sehr frustriert, wütend, aggressiv. Ich fühlte mich immer respektloser behandelt. Das ganze ging in richtigen Psychoterror über der mich ziemlich zermürbt hat über Jahre hinweg. Er fing vermehrt an mich ständig zu belügen, er ist komplett der Pornosucht verfallen und hat auch angefangen mich eher wie eine Hure zu behandeln.Im Haushalt half er nicht mehr mit, er machte mit Absicht das größte Chaos und erwartete das ich alles sauber halte, tat ich es nicht wurde ich verbal ziemlich fertig gemacht. Es sind noch einige Dinge mehr passiert, aber das würde den Rahmen sprengen. Auf jeden Fall hat diese Zeit in meinen Augen unsere Ehe komplett zerstört. Mir ging es psychisch so schlecht das ich die Reisleine gezogen habe und ausgezogen bin. Durch diesen Umzug habe ich auch meine Ausbildungsstelle verloren die ich nicht mehr fortführen konnte weil keine Firma mehr eingestellt hat da Corona zu der Zeit losging. Es hagelte nur Absagen. Ich habe mich dann in Therapie begeben um die Ehe (und auch einige Probleme aus der Kindheit) aufzuarbeiten. Während dieser Trennungszeit sind wir in Kontakt geblieben, ich habe mich meiner Selbstheilung gewidmet und er hat nach seiner Aussage zu Gott gefunden. Soweit so gut. Man hat sich wieder angenährt, leider ist es jedoch schnell wieder in alte Muster gefallen. Auch seine Forderungen gingen wieder los das ich meine "ehelichen Pflichten'' zu erfüllen habe. Da er dabei immer so einen immensen Druck aufbaute dem ich nicht standhalten konnte ist habe ich notgedrungen damit Frieden ist nachgegeben. Daraus ist dann unsere Tochter entstanden. Hierzu möchte ich aber auch sagen das ich nur einen Monat zuvor an einem sehr starken Tiefpunkt meines Lebens angekommen bin wo ich einfach nicht mehr weiter wusste. Bis ich heulend im dunkeln auf dem Badezimmerboden saß und Gott gefragt habe was ich denn bitte für einen Sinn im Leben hätte wenn alles den Bach runtergeht. Ich war bereit mein Leben zu beenden. Wirklich alles ging schief. Die Ehe war kaputt, das Verhältnis mit der eigenen Familie zerrüttet, der Ausbildungsplatz war weg und ich hatte keinen Job. War verschuldet. Alles was ich anfasste ging gefühlt schief, ich fühlte mich einfach nur wie ein Totalversager. Und dann wurde ich obendrauf noch schwanger - ausgerechnet in dieser Konstellation. Was mich damals noch in Panik versetzte hat mich später zum hinterfragen gebracht. Jetzt bin ich der Überzeugung das meine Tochter die Antwort von Gott war, was denn mein Sinn im Leben wäre. Er hat mir einen neuen Sinn gegeben. Er hat mich damit gerettet.

Wir sind dann nach der Erkenntnis notgedrungen wieder zusammengezogen weil ich mit Baby, Hund und Katze nicht in meinem winzigen 20m2 Zimmerchen leben konnte. Kaum lebten wir wieder zusammen fing wieder alles von vorne an. Alles war kühl, distanziert, er machte überall Chaos, wir stritten viel. Alles war unharmonisch. Als unsere Tochter dann geboren wurde kam natürlich die nächste Schippe obendrauf. Sie war (und ist heute noch) ein absolutes Schreikind und Hochsensibel. Ich war komplett überfordert mit allem, wir hatten keine Hebamme oder sonstige Unterstützung. Da ich einen komplizierteren Kaiserschnitt hatte war ich auch nicht sonderlich mobil. Er hat mich absolut gar nicht unterstützt. Er saß nur am Computer, hat es als Homeoffice getarnt war aber viel am zocken. Wenn er genervt vom dauer schreienden Kind war hat er sie einfach in ihr Bettchen gelegt, die Tür geschlossen und sein Headset aufgezogen während die kleine sich wortwörtlich die Seele aus dem Leib gebrüllt hat wenn ich dann in der Zeit mal im Badezimmer war. Ich war sehr schnell direkt an meinen Grenzen und wurde immer überreizter. Zusätzlich das ganze Chaos in der Wohnung dem ich nicht mehr Herr geworden bin. Zu dem Zeitpunkt wusste ich schon das die Liebe tatsächlich nicht mehr vorhanden war.

Dann kam die Option auf in die USA zu gehen um dort ein neues und angeblich besseres Leben für unsere Tochter aufzubauen. Ich habe das als allerletzte Chance gesehen diese Ehe vielleicht noch zu retten und um zu gucken ob Gefühle etc. vielleicht nach einem Tapetenwechsel wieder zurückkommen. Ja, im nachhinnein war es naiv, aber ich konnte einfach die Hoffnung nicht aufgeben das es vielleicht doch nochmal besser wird, damit unsere Tochter normal aufwachsen kann. Ich selbst weiß wie sehr Scheidungskinder leiden. Also bin ich mit in die USA gegangen und habe hier alles zurückgelassen. Dort angekommen ging auch erstmal alles schief was nur schief gehen konnte. Mein Mann fand nicht direkt einen Job wie er vorher so großspurig gedacht hat und wir lebten erstmal in dem winzigen Gästezimmer in der Garage seiner Tante. Das war für mich die pure Hölle weil diese direkt am Tümpel war, weswegen sehr viele Spinnen und Käfer dort drin waren (ich habe eine sehr ausgeprägte Phobie). Aber ich hab versucht weiter durchzuhalten. Mein Mann ging irgendwann 7 Tage die Woche arbeiten und ich saß mit der kleinen nur in dem Zimmerchen fest. Ich hatte keinen Führerschein und ohne Auto und Geld kommt man in den USA nicht sonderlich weit. So begann dann zusätzlich schleichend die Vereinsamung. Irgendwann bekam mein Mann dann einen besseren Job, wir fanden ein eigenes Apartment und er konnte den Wochenendjob aufgeben. Er kündigte den Wochenendjob mit den Worten er könnte mich dann etwas entlasten mit der kleinen, weil ich sonst nur 24/7 mit ihr zusammen bin und all ihre Ausbrüche den ganzen Tag erdulden muss. Von dieser Entlastung spüre ich jedoch nicht wirklich was. Er ist durch seine Familie einer Gemeinde beigetreten die sich selbst fundamentalistische Baptisten (er nennt sich noch Legalist) nennen, anfangs ging ich Sonntags noch mit zum Gottesdienst, aber irgendwann konnte ich es einfach nicht mehr. Ich war so dermaßen überreizt und ausglaugt das ich lieber Zuhause geblieben bin und die Zeit für mich alleine genoss während er mit unserer Tochter in die Kirche gegangen ist. Ich brauchte diese Zeit der Ruhe einfach für mich. Nichtsdestotrotz schaue ich aber zumindest Sonntags den Live Gottesdienst einer Kirchengemeinde der mein Onkel in Deutschland angehört. Ich lebe den Glauben zwar nicht so aus wie ich es sollte, aber ich glaube nach wie vor.

Mein Mann jedoch hat begonnen alles plötzlich sehr zu verteufeln. Meine Musik ist böse, meine Interessen (die einst auch noch seine waren) sind böse, Computerspiele sind böse. Meine Online Kontakte aus Deutschland die ich mir aufgebaut habe damit ich überhaupt irgendwelche Sozialen Kontakte in meiner Muttersprache haben, sind böse. Unsere Tochter durfte in den ersten zwei Jahren hier in den USA z.b. auch noch Trick or Treaten an Halloween, Harry Potter schauen etc. All das hat er nun auch abrupt verboten. Sie darf keine Ostereier mehr suchen, sie darf an Halloween nicht raus. Sie darf keine Filme oder Serien mehr schauen die in irgendeiner Art und Weise mit Zauberei/Hexerei/Magie zu tun haben. Sie darf nur Lieder hören die auf Jesus ausgerichtet sind. Es soll kein Weihnachtsbaum mehr aufgestellt werden und auch soll es keine Geschenke mehr geben (wir hatten mit ihr eigentlich die Tradition bekommen mit der wir auch groß geworden sind, das Christkind bringt am Heiligabend die Geschenke, natürlich nicht im Überfluss). All das hat er mit einer Entscheidung abgeschafft. Ich bin ehrlich, ich habe starke Probleme damit zurechtzukommen. Auch redet er mir ständig ein das ich den heiligen Geist nicht in mir trage und deshalb nicht gerettet bin. Ich wäre erst gerettet wenn ich wieder regelmäßig mit ihm in seine Kirche gehe, mich neu taufen lasse, meine weltlichen Interessen ablege und meine Rolle als gottesfüchtige Ehefrau und Mutter akzeptiere. Auch vertritt er die Meinung das Frauen keine Hosen tragen sollten. Weibliche Prediger? Absolut falsch. Ich weiß nicht wieso, aber alles in mir ging nach diesen Aussagen in den Abwehrmodus. So lebten wir dann eine ganze Weile weiter, auch in getrennten Zimmern weil ich seine Nähe einfach nicht mehr ertragen konnte. Mein ganzer Körper ging in Abwehrhaltung. Ich dachte ich sitze das ganze einfach aus bis unsere Tochter alt genug ist um selbst zu entscheiden. Das es vielleicht mein Schicksal wäre in einer lieb und respektlosen Ehe festzusitzen. Wir sind immer weiter aneinandergekracht weil ich mich für nahezu alles was ich machte rechtfertigen musste, und vorgeworfen bekam das ich Satan dadurch ins Haus lasse und unsere Tochter gefährde. Mein Fluchtwunsch wurde immer stärker. Aber ich habe noch ausgehalten. Irgendwann fing unsere Tochter dann aber auch an mir die Decke hoch zu gehen, sie darf nicht in den Kindergarten und hier im Ort gibt es nicht sonderlich viele Kinder in ihrem Alter. Seine Kirchengemeinde ist zu weit weg und ich bin ja nicht mobil. So sind ihre einzigen Kontakte zu gleichaltrigen zum spielen Sonntags und Dienstags in der Kirche. Die restliche Zeit sitz ich mit ihr eigentlich nur Zuhause. Ich bin noch eine ganze Weile regelmäßig zumindest mit ihr auf den Spielplatz gegangen, bis ich irgendwann zu depressiv dafür wurde. Dann bin ich gar nicht mehr aus dem Haus gekommen. Sie ist immer noch ein sehr....forderndes Kind was sehr extrem fühlt, ihre Wutattacken die es mehrfach täglich gibt fallen um ein tausendfaches schlimmer aus als z.b. bei der Tochter einer Freundin. Ich kriege das einfach nicht gehändelt und habe auch keine Nerven mehr dafür. Das hat dazu geführt das unsere Beziehung gelitten hat, sie verhält sich mittlerweile sehr respektlos mir gegenüber, sie beleidigt mich (Stupid Mama, you are stupid, go fuck yourself) und hört mit Absicht nicht. Lacht mich aus wenn ich sie maßregeln muss und zerstört willentlich Dinge. Das ganze geht extrem an die Substanz, vor allem wenn man nicht mal eine Pause davon kriegt um sich selbst wieder aufzuladen. Zudem ist sie permanent gelangweilt und fordert 24/7 Aufmerksamkeit, was ich ihr einfach nicht mehr bieten kann.

Ich hatte als Ausgleich, weil ich dachte das würde mir helfen, über ein online Spiel Kontakte zu Deutschen aufgebaut mit denen ich mich regelmäßig mal im Internet verabredet habe. Auch die haben immer mitbekommen wie Lucia mit mir redet und umgeht. Sie haben alle gesagt ich muss mir dringend Hilfe suchen. Aber ich wusste die bekomme ich hier nicht. Leider hat eines zum anderen geführt (ich schäme mich auch etwas dafür) aber einer dieser Kontakte wurde im laufe der Zeit wesentlich intensiver. Ich fühlte mich das erste mal seit langem wieder richtig gesehen und ernst genommen. Nicht als Mutter und Dienstmädchen sondern als Frau. Natürlich konnte man über Kontinente hinweg nicht viel machen, aber die Verbindung auf Emotionaler, Zwischenmenschlicher Ebene wurde von Tag zu Tag stärker zu dem Herrn. Die Gefühle, welche ich dachte das sie nie wieder kommen werde, wurden plötzlich wieder stärker. Als das ganze sich nach einem Jahr immer noch so schön anfühlte obwohl es nur online war, kam mir der Gedanke in den Kopf das ich vielleicht doch nicht dazu verdammt bin mein restliches Leben in einer lieblosen Ehe zu verbringen. Mir kam der Gedanke in den Kopf das ich meiner Tochter so ja eigentlich ein völlig falsches Bild von einer richtigen liebevollen Ehe und Familie vorlebe. Ich habe also das Gespräch mit meinem Mann gesucht und ihm offen mitgeteilt das ich das alles nicht mehr kann, das die Liebe weg ist und nicht mehr wiederkommt und das ich gerne zurück nach Deutschland möchte. Er hat das natürlich nicht wirklich gut aufgenommen, wollte mir einreden ich würde zu schnell aufgeben und das eine Scheidung für ihn aus biblischer Sicht nicht in Frage kommt. Und das ich als Ungläubige nur gerettet werden kann wenn ich in einer Ehe mit einem Gläubigen bleibe. Ob ich denn nicht mit unserer Tochter zusammen in den Himmel kommen wollen würde. Er hat es geschafft mir wieder diese Unsicherheiten einzureden. Das ich keine richtige Gläubige bin weil ich den Glauben nicht so auslebe wie er. Weil ich nicht bereit bin meine weltlichen Interessen abzulegen und eine neue Persönlichkeit anzunehmen. Auch würde ich nicht richtig zu Gott beten sondern zu Satan. Er spricht mir quasi meinen Glauben und meine eigene Beziehung zu Gott ab weil es nicht so stattfindet wie er es für richtig empfindet. Ich habe mehrfach versucht mit ihm darüber zu reden, das jeder eine persönliche Beziehung zu Gott hat, das jede dieser Beziehungen anders aussehen kann und das man deswegen nicht schlechter ist als andere. Zu dem Thema mit meinen Interessen habe ich mich auch tot recherchiert im Internet, da hat tatsächlich jeder eine eigene Meinung dazu. Es gibt Leute die sich gläubig nennen und dennoch ähnliche Interessen wie ich haben, die gerne Videospiele spielen, die auch Musik hören die nicht zu 100% auf Jesus ausgerichtet sind oder die auch mal Horrorfilme gucken. Die sagen das ihr Glaube so stark ist das er durch nichts erschüttert werden kann, auch nicht durch diese weltlichen Interessen die ja sonst so verteufelt sind. Und so glaube ich auch. Wenn ich Wardruna höre spüre ich keinerlei Verlangen danach nordische Götter anzubeten weil ich weiß das es falsch ist. Wenn ich Filme schaue in denen Satan auf irgendeine Art und Weise dargstellt wird, verspüre ich keinerlei Verlangen mich dem Satanismus hinzugeben, ganz im Gegenteil. Ich habe eine natürliche Abwehrhaltung. Ich kann aber auch Fiktion von Realität unterscheiden. Es ist einfach nur so anstrengend wenn man sich ständig rechtfertigen muss, und sich dann einfach nur schlecht fühlt weil man eingeredet bekommt das man in der Hölle landet wenn man seine Person und seine "sündigen Interessen" nicht ablegen kann. Ich bin einfach nicht der Typ Frau der Spaß daran hat jeden Tag mit anderen Müttern in der Bibelgruppe zu stricken und Kochrezpte auszutauschen. Ganz zu Schweigen von der Erwartungshaltung so viele Kinder wie möglich zu bekommen die man dann natürlich auch alle Homeschoolen soll.

Das ganze hat einfach dazu geführt das ich extrem an mir selbst Zweifel. Einerseits weiß ich das Gott an meiner Seite ist, ich bete jeden Abend still zu ihm, und ich sehe auch durchaus Zeichen. Aber wenn er mir dann sagt das wäre alles Falsch weil ich meinen Sünden nicht abschwören kann, und das ich stattdessen zu Satan bete der unsere Familie permanent angreift und dafür sorgt das ich ihn verlassen will, fühle ich mich sehr schlecht. Ich hatte ihn jedenfalls dann dazu bekommen das ich mit Lucia für 2 Monate nach Deutschland zu meiner Familie fliegen durfte. Ich brauchte diesen Abstand einfach. Und ja, ich habe in der Zeit auch meine Internetbekanntschaft besucht. Und welch Überraschung - auch in der Realität haben wir dieselbe Verbindung. Heißt es nicht das Gott Menschen nicht zufällig in unser Leben bringt? Ein Teil von mir möchte glauben das Gott dafür gesorgt hat das wir uns über Kontinente hinweg in einem Online Spiel treffen und sich das alles so entwickelt hat wie es sollte. Das ich durch ihn wieder lerne wie sich wirkliche Liebe und richtige Gefühle anfühlen. Auf Augenhöhe und mit Respekt. Ehrliche, tiefe Liebe. Auch meine Tochter war in seinem Umfeld wie ausgewechselt. Kaum mehr Wutausbrüche, sie hat sich sofort super mit ihm verstanden und hat auch richtig angefangen zu lächeln wenn sie gesehen hat das er mich in den Arm nahm. (Es ging absolut nicht weiter als Umarmungen und mal ein Kuss...) Ich glaube da hat sie das erste mal verstanden wie eine gute Beziehung eigentlch aussehen sollte. Es waren sehr schöne zwei Monate. Ich fühlte mich freier, befriedeter, hatte meine Lebensfreude wieder und habe sogar angefangen abzunehmen. Als ich zurückfliegen musste rutschte ich asap wieder in die Depression zurück. Auch Lucia wurde wieder sehr anstrengend. Es folgten wieder Tage voller Wutausbrüche, Zerstörungen und Beleidigungen. Mein Mann meinte dann das diese Reise nach Deutschland ein großer Fehler war, das er eine Dämonische Präsenz an Lucia gespürt hätte als er uns am Flughafen abholte. Auch erzählte er mir von einem angeblichen Wutausbruch von ihr bei seiner Oma und Tante, in welchem sie richtig mit grummelnder fauchender Stimme gesprochen und Schaum vor dem Mund gehabt hätte. Und das dieser Ausbruch sofort zuende war als seine Tante ein Gebet über sie gesprochen hätte das die Dämonen sie verlassen sollen. Daher soll sie jetzt auch immer sagen wenn sie wütend ist: "Jesus is King of Kings and Lord of Lords. Jesus saves me". Ansich nichts schlechtes, aber ich fühlte mich sofort wieder angegriffen. Er glaubt mir auch nicht das sie in Deutschland komplett wie ausgewechselt war. Nein, sie hat von dort Dämonen mitgebracht, wegen mir. Auch forderte er nach unserer Rückkehr das wir wieder ein Zimmer und ein Bett teilen, aber alles in mir wehrte sich dagegen.

Ich habe ihm nun nochmal gesagt das ich definitiv so nicht mehr weiterleben kann und will und das ich zurück nach Deutschland möchte. Nun, ich kann gehen, aber er will das Lucia bei ihm bleibt und aufwächst. Und daran hatte ich sehr sehr lange zu kämpfen. Ich bin seit ihrer Geburt nicht einmal von ihr getrennt gewesen. Und auch wenn ich aktuell sehr überfordert, ausgelaugt undüberreizt bin fühlt es sich einfach falsch an sie hier zu lassen. Allerdings habe ich auch keine Kraft hier in einen Sorgerechtsstreit zu gehen. In den USA hätte ich ohnehin keine Chance, er hat hier Familie und seine Gemeinde die in seinen Gunsten aussagen, ich habe niemanden hier. Für meine eigene Gesundheit muss ich also gehen, aber zum Preis meine Tochter hierlassen. Ich bete seit einigen Wochen intensiv darüber. Frage Gott ob das wirklich sein Wille ist das ich ohne meine Tochter sein soll, die Tochter die er mir doch als Sinn meines Lebens geschenkt hat. Ich kann mir das Leben ohne sie einfach nicht vorstellen und ich habe große Angst vor der Entfremdung. Mein Onkel riet mir das ich das ganze als eine Prüfung Gottes ansehen soll. Ob mein Leben vertrauensvoll in seine Hände lege und fest daran glaube das er - sofern es in seinem Willen liegt - dafür Sorgen wird das Lucia und ich irgendwann wieder zusammenfinden. Und falls das nicht der Fall sein sollte, das ich ihm bedingungslos vertrauen soll das etwas gutes aus dieser Sache entstehen wird weil er nur das beste für mich will und entsprechend meine Wege dahin im Hintergrund ebnet. Türen öffnet und schließt. Neue Menschen in mein Leben bringt und andere entfernt.

Ich will das so so gerne Bedingungslos glauben können, aber ich habe trotzdem noch große Angst vor dem Schritt. Ich soll eigentlich am 04.04.2026 in den Flieger nach Deutschland steigen, aber ich habe so unglaubliche Angst davor meine Tochter zurückzulassen. Sie ist mein Leben. Gleichzeitig bitte ich Gott jeden Abend um ein Zeichen ob das wirklich der richtige Weg ist. Ich habe tief in meinem inneren dieses starke Gefühl das es richtig ist. Jedes mal wenn ich darüber nachdenke habe ich ein merkwürdiges Druckgefühl im Brustbereich. Irgendetwas was mir in den Kopf setzt das es die richtige Entscheidung ist mich aus diesen Fesseln zu lösen und das dies der Weg ist den ich zulassen soll. Auch habe ich heute völlig random zwei Lieder vorgeschlagen bekommen die sich sofort in meine Seele eingebrannt haben obwohl ich so eine Musik bisher nie gehört habe. (Yahweh will Manifest himself & Holy Forever von Bethel Music, Jenn Johnson). Könnten das auch Zeichen sein? Zeichen das Gott doch an meiner Seite steht und mich leitet, auch wenn mein Mann sagt dem wäre nicht so?

Aber die Angst von meiner Tochter getrennt zu sein zieht mich immer wieder zurück und zwingt mich so in diesem Teufelskreis zu verweilen. 

Ich bedanke mich bei allen die diesen langen Text wirklich gelesen haben. Es ist alles sehr schwer und komplex für mich das auszudrücken.
Was erhoffe ich mir von diesem Post? Nun ich wollte mich irgendwie gerne mal mitteilen in einer Community die ebenfalls in der Materie drin ist. Vielleicht kriege ich so auch mal andere Sichtweisen zu dem ganzen, oder Mut damit ich es schaffe am 04.04 in diesen Flieger zu steigen.

Ich bedanke mich fürs lesen.
Einen gesegneten Abend aus Indiana wünsche ich.

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März 29

Hallo liebe community,

Ich habe ein Problem, was ich hier gerne mal besprechen möchte. Ich bin verlobt und würde gerne heiraten sowohl meine Verlobte als auch ich sind beide in zweiter Ehe und haben jeweils zwei Kinder bei uns wohnen. Leider sieht es so aus, dass der Staat uns offenbar die Gelder ganz stark zusammen kürzt, wenn wir heiraten und zwar fallen sowohl der Unterhaltsvorschuss als auch Kinderzuschlag und Wohngeld weg und das, obwohl die neue Wohnung eigentlich teurer ist, würden wir im Monat ungefähr 1400 € weniger bekommen. Als jetzt der aktuelle Stand ist. Das Wohngeld gestrichen wird ist mir völlig klar das kann ich verstehen, dass alle anderen Leistungen gestrichen werden. Ist echt schwierig, weil das uns die finanzielle Basis zum Zusammen nehmen komplett nimmt. Jetzt bekomme ich weiterhin diese Leistung solange ich nicht heirate heirate ich fallen Sie weg und das bringt mich als jemand der den Glauben ernst nehmen möchte in einen Konflikt. Kann mir da jemand helfen?

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März 11

Hallo an euch alle, 

ich leide an meiner narzisstischen Mutter. Und ich bin manchmal echt ratlos, wie ich damit überhaupt umgehen soll. Ich kann mit ihr auch nicht so normal irgendwie umgehen. Und wenn ich was sage, was wieder mal etwas komisch ist oder es nicht unbedingt sein muss, dann wird es wieder mal als Angriff eingestuft. Oder wenn ich irgendwas vergesse zu machen, dann kommen sofort Vorwürfe als könntest du meinen morgen ginge die Welt unter. Mein Vater war ebenfalls ein Narzisst und ich kann zum Glück sagen, dass er zumindest schon mal unter der Erde ist. 

Aber aus finanzieller Sicht muss ich schon seit 2020 bei meiner Mutter leben. Und eigentlich kann sie auch ganz schön froh sein, dass ich da bin. Aber trotzallem höre ich jeden Tag wegen irgendwas Vorwürfe, Gemecker, Aufträge einen nach dem anderen. Und wehe wenn du irgendwas mal vergessen hast, dann bist du sehr schnell die dumme! Sie gibt es nicht zu, dass sie so denkt! Aber ich habe sie darauf getestet. Und auf Youtube habe ich auch Erklärungen gefunden, wie so ein Mensch tickt und welche Antworten gibt. Als ich mal meinen heimlichen Test durchgeführt habe und sie hat genau so reagiert wie ich es auf Youtube gefunden habe, fand ich das unglaublich! 

Womit ich für mich gar nicht klar komme, für sie kann ich nie irgendwas recht machen. Was ich wirklich will, das interessiert sie nicht. Hauptsache, sie kriegt ihren Willen. Dass mir gewisse Sachen aber buchstäblich auch im Weg stehen, ist ihr im wahrsten Sinne vollkommen egal. Wie z.b. hat sie mit ihrem Bruder für mich einen Betreuer bestellt. Das wurde beim Amtsgericht schon alles abgesegnet und er hat mich auch schon besucht, aber mehr ist auch nicht passiert. Und ich hoffe, dass auch mehr nicht passieren wird. Ich bin zwar auf Jobsuche im Homeoffice Bereich, weil ich sie auch noch versorgen muss. Und selbst habe ich Arthrose und kann mich auch nicht besonders gut bewegen. Aber der Betreuer steht mir etwas im Weg! Und meiner Meinung hätte das nicht sein müssen. Aber den Kerl habe ich für 3 Jahre am Hals. Ich löse meine Probleme lieber alleine, dann weiß ich, dass was passiert. 

Meine Mutter hat mir mittlerweile mein Leben noch zusätzlich kaputt gemacht. Aber sie ist nicht die einzige Narzisstin in der Familie. Mein Ex-Mann war oder ist ein verdeckter Narzisst. Er und meine Mom haben in meiner Ehe mehr zusammengehalten als ich mit ihm. Die Scheidung von ihm war zwar die richtige Entscheidung. Aber meine Mom setzt noch die Krone oben drauf. Und wenn ich mal endlich von ihr wegkomme, gibt es auch keinen Kontakt mehr zu ihr. Dann soll sie tun und lassen was sie will. Es ist mir vollkommen egal. 

Aber wie geht man mit jemandem um, der narzisstisch ist und dann auch noch merkt, es ist ein schleichender Prozess von Demenz auch noch im Gange? Bei uns im Dorf wurden Glasfaserrohre verlegt. Im Jahr 2023 kam schon jemand und hat mit ihr einen Vertrag abgeschlossen. Jetzt haben wir 2026 und von dem Vertrag wusste sie plötzlich gar nichts mehr. Oder was auch wirklich komisch ist, seit Jahren schaut sie immer wieder Pretty Little Liars und findet heute noch Szenen, die für sie neu sind! Ich könnte da jetzt einiges aufzählen, das würde kein Ende nehmen. Aber ich habe das vor ein paar Jahren schon bemerkt, dass da was ist und mal schleichend kommt wie eine Katze um die Ecke und so schnell wie sie kam war sie auch wieder weg. Ich bin von meiner Seite jetzt schon sehr froh, wenn ich endlich von ihr weg komme und keinen Kontakt mehr halten muss. Sie hat mir schon einiges zerstört und ich muss aufpassen, dass sie nicht noch mehr zerstört. Dann kann ich endlich eine Trauma-Therapie beginnen! 

Ihr könnt mir gern berichten, ob ihr auch solche Erfahrungen mit Narzissmus gemacht habt, vielleicht auch gemixt mit leichter Demenz! Es tut auch gut sich irgendwie auszutauschen. 

Liebe Grüße

Häkelhexe Iris

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März 01

Hallo und einen schön guten Tag,

 

ich habe mich ganz neu hier angemeldet, da gestern etwas geschehen ist mit dem ich alleine nicht klar komme und daher eure Hilfe brauche. Über die Suche habe ich nichts passendes gefunden, darum der neue Eintrag.

Kurz zu mir: Ich bin 41 und alleinerziehende Mutter eines 15 jährigen Sohnes. 

Nun zu meinem Anliegen:

Mein Sohn ist Fan des 1. FC Kaiserslautern. Dieser Verein hat als Maskottchen einen Teufel. Dies stellt an sich, nach meiner Auffassung, kein größeres Problem dar, da mein Sohn mir die Herkunft für speziell dieses Maskottchens erklären konnte.

Nun kam ich gestern in sein Zimmer und habe ein Video gesehen, welches er sich gerade geschaut hat.

Die "Fans" dieses Vereins haben vor einiger Zeit ein Bild im Stadion gezeigt (mein Sohn meinte, dass dies Tifo heißt) welches eine wirklich extreme Darstellung des Teufels zeigt. "Gut", dachte ich mir "die wollen nur schockieren!" Doch leider falsch! Wie ich dann bei dem Gespräch herausgefunden habe, wurde damit der Teufel selbst beschworen! So stand auf Latein "Erhöre uns Luzifer steige aus dem Abgrund auf und nimm unsere Seelen! Führe uns zum Licht herrsche über die Welt erhebe dich aus den Flammen und erscheine"
Das war wirklich sehr schockierend für mich. Er zeigte mir im Laufe des Gespräches (vermutlich um mir zu zeigen, dass das alles gar nicht schlimm sei) noch ein weiteres Video (ich weiß nicht ob ich Links hier reinschreiben darf, darum hier der Name des Videos auf You Tube)
- Erhöre uns Luzifer - Matze de Behler (Vom Ersteller "Matze de Behler)

In diesem Video werden ALLE Fans als "Jünger des Teufels" betitelt und diese Tifo sowie der Teufel glorifiziert.
Mein Sohn tat dies alles eher lapidar ab, nach dem Motto "Ist doch nur Fußball" oder "Das ist alles nicht so wie du denkst". 

Traurigerweise verstand er mein Argument, dass unsere Gebete von Gott erhört werden und somit solche Verse auch vom Bösen aufgenommen werden nicht.

Ich mache mir sehr sehr große Sorgen.

Was meint ihr? Ist das wirklich nur so eine "Spielerei"? Sind meine Bedenken unbegründet? 

Was denkt ihr über den Ersteller des Videos? Dieser hat sehr viele andere Videos online wo er auch direkt mit seinen Zuschauern spricht, könnte dieser ein negativer Einfluss sein? Mein Sohn meinte, dass er diesen regelmäßig schaut und ihn wirklich mag.

Ich weiß mir gerade nicht mehr zu helfen...

Ich danke euch jetzt schonmal für eure Unterstützung.

Herzliche Grüße

 

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207
Feb. 11

Hi,

seit einem häftigen Streit im März möchte meine Frau keinen Sex mehr. Natürlich ist die Geschichte etwas länger aber das würde zu lange dauern hier alles zu schreiben. Aber es ist wieder ein aufeinander zugehen möglich und wir streiten auch nicht jeden Tag. Dennoch ist es sehr schwierig für meine Frau Zärtlichkeit oder Intimität zuzulassen. Ich weiß Frauen ticken da anders. Aber es muss ebenso erwähnt werden, dass Männer hier anders ticken. Und im Moment habe ich ganz enorme Schwierigkeiten und kämpfe damit sehr (schlaflose Nächte), dass meine Frau keine Intimität mehr zulässt. 

Ich möchte sie nicht drängen dennoch steht in der Bibel 1. Korinther 7: Der Mann verfügt nicht über seinen Körper sondern die Frau ebenso auch die Frau verfügt nicht über ihren Körper sondern der Mann. 
Und noch vieles mehr.

Natürlich möchte ich nicht, wie viele jetzt denken, dass meine Frau sich widerwillig sich mir hingibt und sich dann ekelt. Ebenso möchte ich mich nicht hingeben nur weil meine Frau will. Jedoch sollten wir beide alles dafür tun, dass wir uns körperlich nahe kommen.

Frauen benutzen häufig das "kein Sex" Ding als Strafe für ihre Männer, weil sie wissen, dass Männer hier anders ticken. Und dies ist nicht in Ordnung. Ebenso auch meine Frau. Wortwörtlich sagte sie "ich werde die Beine für dich nicht mehr breit machen".

Sie findet es auch ok, dass ich mich selbst befriedige. Damit habe ich aber auch zu kämpfen, da ich denke, dass dies in einer Ehe nicht ok ist. Wie seht ihr das?

Mit meiner Frau kann ich über 1. Korinther 7 nicht reden. Sie fühlt sich dann einfach unter Druck gesetzt und wehrt sofort beim ersten Wort alles ab und möchte nicht reden. 
Wie seht ihr das liebe Frauen? Was denkt ihr über 1. Korinther 7?

Und was kann Mann (ich) tun um nicht damit zu kämpfen?

Danke für eure Beiträge

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Feb. 10

Der Titel ist vielleicht etwas überspitzt, aber lasst mich kurz erklären, was ich meine.

Erstmal zu mir: Ich bin 17 (werde bald 18), bin Jungfrau und eher gläubig als religiös. Das heißt, ich glaube sehr stark an Gott, nehme die Bibel aber nicht in jedem Punkt wortwörtlich.

Ich bin nicht Jungfrau, weil ich „noch keine abbekommen habe“, sondern weil ich auf die richtige Person warten möchte. Das hat bei mir auch nicht in erster Linie mit meinem Glauben zu tun, sondern damit, dass ich Sex als etwas sehr Intimes sehe, das ich am liebsten mein Leben lang nur mit einem einzigen Menschen teilen will.

In einer idealen Welt würde ich tatsächlich gerne bis zur Ehe warten, weil ich dann sicher sein könnte, dass sie wirklich die einzige sein wird. Das Problem ist nur, dass die Welt nicht ideal ist und Beziehungen manchmal komplizierter sind.

Ich persönlich finde, dass es gerade als Christ vor allem wichtig ist, mit der richtigen Person in einer Ehe zu sein und diese Ehe auch zu halten, anstatt nur strikt darauf zu achten, dass man unbedingt bis zur Hochzeit wartet.

Ich meine damit nicht, dass es gut wäre, ständig wechselnde Partner zu haben. Aber wenn ich mit jemandem länger zusammen bin, sie wirklich liebe und mir vorstellen kann, sie zu heiraten, dann würde ich es fast besser finden, vorher auch sexuell zusammenzupassen. Sexualität ist schließlich ein wichtiger Faktor in einer Beziehung. Nur weil man verheiratet ist passt man sexuelle ja nicht automatisch zusammen (Libido, Vorlieben, Art…)

So könnte man sicherer wissen, ob man wirklich füreinander bestimmt ist, bevor man heiratet. Wenn sie die richtige ist, kann ich sie heiraten und mein Leben lang nur mit ihr schlafen. Und wenn nicht, wäre es besser, das vor der Ehe zu merken, statt erst danach.

Ich habe zum Beispiel auch eine sehr hohe Libido und musste mich schon ein paar Mal stark zurückhalten, um Jungfrau zu bleiben.

Ich frage das also nicht, weil ich es nicht aushalten würde, bis zur Ehe zu warten, auch wenn es sicher schwer wäre, sondern weil es meiner Meinung nach, aus dem genannten Grund, nicht zu warten mehr Sinn macht. Mich interessiert sehr eure Meinung dazu.

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Feb. 08

Ich bin 53 Jahre alt und hatte bisher keine Beziehung und auch kein Sex, aber ich sehne mich nach einer Frau für das Leben. Viele Frauen mögen mich auch und mögen meine Gesellschaft, aber ich traue mich nicht, eine anzusprechen.

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Jan. 29

Gesegnet seid Ihr liebe Schwestern & Brüder in Christus. Ich würde gerne eure Christliche Meinung zu meiner jetzigen Situation erfahren, da ich einfach in einer Sackgasse sitze: 

Mein Schwager ( Bruder meines Mannes,40Y Arbeitslos seit Tag1, Grasraucher, Aggressiv & nicht berechenbar und war bereits im Knast) (so als kleine Info zu seiner Person). Mein Mann und ich waren zum Geburtstags Besuch bei meinen Schwiegereltern & hatten Kuchen gebacken und mitgebracht um dort einen schönen Tag zu verbringen. Unser Baby war in dem Moment 5/6 Monate jung gewesen und sollte in den darauf folgenden Tagen getauft werden ( Unser Baby hatte leider eine sehr empfindliche Haut und hatte nach jedem Kuss im Gesicht hässliche eitrige pickel bekommen. Da wir dies für die Taufe und den Erinnerungs- Taufbilder die für die Ewigkeit dienen sollen, wollten wir es nicht riskieren dass sie am Tauftag ebenso mit Pickel überströmt fotografiert wird - auch allein wegen der Hygiene/ Bakterien und empfindlichkeit ihrer Haut baten wir die Familie und Freunde die Maus nicht ins Gesicht zu küssen für die par Tage. Sooo und jetzt kommen wir zurück zur Bday Party, mein Schwager kam dann ebenso ins Haus und kam ins Wohnzimmer und startte mich böse an warum ich einen Kuchen gebacken habe- ich hab es ignoriert und begrüßte ihn nur normal. Im nächsten Moment brüllt er mich an und beschimpft mich mit ganz bösen Worten, die ich hier nicht wiedergeben möchte und brüllte " Ich bin der Onkel dieses Kindes & kann tun und lassen was ich will mit ihr! Wer bist du das du mir sagst was ich tun und lassen kann??" Und er brüllt weiter..sowie kam auf mich zugerannt ( mein Baby im Arm) und wollte auf mich einschlagen! Im letzten Moment konnte mein Schwiegervater und mein anderer Schwager ihn mit ach und krach zurück drängen in den Flur, wo er weiter versuchte ihnen zu entwischen um an mich ran zu kommen. Ich meinte dann nur " ich bin die Mutter." Und er brüllte weiter und weiter bis ich zitternd bemerkte und angsterfüllt, dass mein Mann und seine Mutter auf mich einstechen mit Worten " warum hast du dein Mund aufgemacht?! Du hättest die Klappe halten sollen egal was er sagt" ... ich vor angst war dann geschockt, enttäuscht, wütend! Mein Mann beschützt mich und unser Kind nicht und beschuldigt mich daran Schuld zu sein??? Weil ich sagte " ich bin die Mutter"?? 

Mein Schwager stellte mich Wochen/ Monate / Jahre später ( ohne Kontakt dann zu ihm und meinem mann) ging er zu meiner Familie und meinte ich lasse ihn die kleine nicht sehen aber ohne zu erwähnen was er mir angetan hat. Ich habe wohlbemerkt versucht mit ihm zu reden und ihm zu verzeihen aber er meinte nur " ich bin ein Mann , ich entschuldige mich bei keiner Frau und dich kann ich eh net leiden etc) Er will nun nach 5 Jahren all dem Thater ( er sagt er kann mich immernoch nicht leiden - !!! weil ich für mich und mein Kind einstehe sowie ich meine Meinung auch kundtue! Mein Mann meinte er kann eh keine Frauen leiden und respektieren, wo soll ich da quasi bleiben? Er meinte, er ist halt aggressiv und unberechenbar aber es ist eben sein Bruder und ich soll damit klar kommen. 

Mein Schwager möchte unsere inzwischen 2 Kinder sehen etc aber ohne mich. Ich soll dann quasi nie dabei sein und ihn und mein Mannn einfach machen lassen aber ohne mich. 

 

Ich habe oft Gott gebeten mir Kraft zu geben das durchzustehen, uns allen die Herzen zu erweichen und liebe und Frieden einkehren zu lassen aber iwie ist es immernoch so schwer.. ich werde leider nicht akzeptiert, nicht Respektiert und soll mich quasi wie Luft benehmen und den Mund halten egal was sie tun wollen ( wohlbemerkt habe ich ihm nie etwas getan, sondern eher um seine damaligen Partnerin und ihn gekämpft dass seine Eltern seine liebe akzeptieren. Ich hab ihm nur Gutes getan aber er kommt mit keinen Frauen zurecht die den Mund aufmachen). 

 

Bitte gibt mir euren Rat. Eure Meinung liebe Geschwister 🙁 Ich brauche echt Hilfe 

 

Möge Jesus uns segnen und Frieden und Vergebung schenken♡ 

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Jan. 27

Hallo liebe Community,

 

mein Mann und ich hatten gestern ein Gespräch, das mich seitdem nicht mehr in Ruhe lässt. Ich würde mich sehr über eure biblische Einschätzung freuen.

 

Ich hatte gerade mit einer Freundin telefoniert, als mein Mann mir schrieb, dass ich jetzt ins Bett kommen soll. Später stellte sich heraus, dass er wollte das ich das Telefonat beende, um mit ihm intim zu werden. Ich habe ihm daraufhin gesagt, dass ich nicht „springen“ möchte und Sex habe, nur weil er es in diesem Moment möchte.

Grundsätzlich haben wir ein sehr erfülltes und auch häufiges Sexleben. Dennoch gibt es Situationen, in denen ich als Frau einfach nicht möchte und genau dann spüre ich immer wieder eine klare Erwartungshaltung von ihm. Mein Mann sagt, es sei die Aufgabe einer Ehefrau, dem Mann zu dienen, auch wenn sie selbst gerade nicht möchte, und begründet das vor allem mit dem bekannten Vers aus 1. Korinther 7. Ja Sex gehört zu der Ehe dazu und wir Frauen sollen den Männern dienen, aber ist damit auch Sex gemeint? 

Vielen Dank fürs Lesen und für eure Gedanken. 🌱

 

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500
Jan. 22

Hallo,

ich bitte um Gebet - vor allem aber auch um Rat. Wir sind eine christliche Familie. Es geht unseren Sohn (13 Jahre). Er hat große Probleme mit Mathe und Rechtschreibung - nicht aber mit dem Lesen. Seine Rechtschreibung ist wirklich unter aller Sau. Man kann es kaum lesen, was er schreibt.
Er ist auf dem Gymnasium (NRW) und wird es voraussichtlich Ende diesen Schuljahres Richtung Realschule verlassen müssen. Er verfügt über die deutsche und die britische Staatsbürgerschaft.

Von den Lehrer wird er als respektvoller Junge, der hart arbeitet, beschrieben und so sehe ich ihn auch. Mit anderen Teens kommt er gut aus. Nur schulisch ist er sehr schwach.

Sein bestes Fach ist Sport. Egal was für eine neue Sportart dran kommt - er ist immer einer der besten. Ich schicke ihn auch in den Ferien zur Sportkursen und höre von allen, wie begabt er in diesem Bereich ist.

Wir haben ihn auf Dyskalkulie und auf Legasthenie testen lassen. Das hat er nicht. Dazu sind seine Fähigkeiten dann wieder zu gut. Wir haben seinen IQ testen lassen. Er ist im Normalbereich und im Subtest „Verarbeitungsgeschwindigkeit“ war er sogar überdurchschnittlich (120). Wir haben ihn auf ADHS testen lassen. Auch das hat er nicht.

Wir haben schon ein kleines Vermögen für Nachhilfe ausgegeben. Studienkreis, private Nachhilfe durch Studenten. Alles schon probiert.

Er verliert langsam sein Selbstbewusstsein. Er arbeitet so hart (viel härter als seine Geschwister) und hat trotzdem weniger Erfolge. Er möchte so gern Sanitäter oder San werden, weil er Leben retten möchte.

56
291
Jan. 15


Hallo Miteinander! Mein Verlobter ist Soldat und dient der US Army. Er ist momentan in Arizona, um für 9 Monate die Grenze zu Mexiko zu kontrollieren. Ich habe große Angst um ihn. Doch wir haben heute erfahren, es ist möglich dass er für 4 Tage über Weihnachten nach Hause kommt. (Nach Tennessee/Georgia) ich habe ihn schon lange nicht mehr gesehen, ihm geht es mental nicht gut. Ich vermisse ihn sehr und diese vier Tage sind momentan alles an dem ich hänge… ich bitte euch um Gebete für seine Sicherheit, inneren Frieden durch Gott und das er wirklich nach Hause kommen kann, ganz bald. Sein name ist Levi. Er ist auch Christ. 

7
174
Dez. 10

Gottes Segen liebe Brüder und Schwestern im Glauben.

Schweren Herzens richte ich mich an euch, denn ich bin verzweifelt.

Ich habe erfahren, dass die Mutter meines Kindes [Exfreundin] mit einem alten Freund von mir mehr oder weniger zusammen ist. Er verbringt Wochenenden dort und begeht Ehebruch sowie meine Ex-Freundin spielt dabei wohlwissend mit, sowie auch ihre Eltern.

Es wäre mir schlichtweg egal, wenn mein Kind da nicht zwischen wäre.

Ich möchte mich gerne davon abgrenzen, jedoch möchte ich mein Kind nicht in diese Situation hineinziehen. Es verstößt so extrem gegen unsere Werte als Gottesgläubige. Das ich jedes mal, wenn ich mein Kind abhole zum Papa-Wochenende schweren Herzens bin. Ich finde aber keinen Weg mich davor zu schützen ohne das der Kontakt zu meinem Kind zerbricht.

Mein Kind muss in diesem Gottlosen Haus groß werden und ich muss tatenlos zusehen!

Ich zerbreche daran gewaltig, ich bete und faste. Doch es lässt mich nicht los.

Um mich selbst davor zu schützen, sehe ich als einzige Möglichkeit den Kontakt abzubrechen. Es macht mich regelrecht krank.

Ich bitte um eure Ratschläge und/oder Bibelverweise anlässlich zu meinem Thema.

 

Gottes Reichen Segen

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Dez. 03

Hi, ich bin fast 58 Jahre alt und zum ersten Mal wirklich auf eine Hochzeit eingeladen *wuah*. 😀 So kann's auch gehen. 😀

Im Ernst. Jetzt steh ich doch tatsächlich da und denke: Was zum ...*piiep*... schenkt man zu einer Hochzeit???? Oder eher: Was schenke ich den beiden??? Die beiden sind ungefähr in meinem Alter, also keine "jungen Leute" mehr. Sie ist meine beste Freundin, wohnt aber derzeit weit weg, zur Hochzeit dann nicht mehr ganz so weit, der "Anfahrtsweg" reduziert sich von ca. 7 Std. auf ca. 2,5 Std. 😀 Aber das nur nebenher, um zu sagen, dass wir nicht viel Zeit miteinander live verbringen, eher (video)telefonisch und ab und an besuchen wir uns gegenseitig. Die Hochzeit wird Ende Mai sein, da werden wir uns mal wieder live sehen. Hab noch ein bisserl Zeit, aber auch nicht soo viel. Ich weiß nicht mal, wo ich mit Überlegen anfangen soll? Macht man was selbst? Wenn ja, was? Haushalt brauch ich nicht schenken, haben sie mehr als genug. - Hülfä. 🙂

23
469
Nov. 24

Hallo ihr Lieben,

ich bin verheiratet und habe 2 Kinder, 11 und 9 Jahre alt.

Mit 11 kommen die Kinder ja so langsam in das Alter, in dem sie anfangen, Sachen zu hinterfragen.

Jetzt am Wochenende kam mein Sohn mit seinen Religionshausaufgaben zu mir und meinte, dass das für ihn alles gar keinen Sinn ergibt. Dass er das mit Gott unlogisch findet und nicht versteht, wie man an die Bibel (seine Worte: ein uraltes Buch in dem komische Sachen stehen) glauben kann.

Was mache ich jetzt?

Is das nur eine frühpubertäre Phase?

Oder wie ernst muss ich das nehmen?

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537
Nov. 24

Einen wunderschönen guten Tag!

 

Jemand aus meiner Nähe erwägt es mit einer nichtgläubigen Person zusammen zu sein. Wir haben schon viel geredet und verstanden, was die biblischen Maßstäbe bzw. eigenen Erfahrungen sind.

Wenn man aber online sucht, gibt es recht wenige Beispiele von Paaren, die bereits in so einer ungleichen Situation sind bzw. schon lange verheiratet sind. Dagegen gibt es scheinbar einen Haufen Beispiele, warum man nicht so eine Beziehung eingehen sollte.

Vielleicht werde ich hier etwas mehr fündig. Es wäre mir wichtig beide Seiten anzuschauen. Ausgangsposition muss sein, dass der eine Partner tatsächlich wiedergeborener Christ und der andere Partner keinerlei religiösen Glaube besitzt.  Hier meine Fragen:

1. Bevor ihr zueinander ja gesagt habt, was hat euch am meisten miteinander verbunden?

2. Habt ihr bereits vor der Eheschließung Grundsteine gelegt, wie es aussehen kann, dass der eine eher seinen Glauben ausleben möchte und der andere nicht? Wie sieht das heute bei euch aus? 

3. Welche Entscheidungen habt ihr beim Thema Kindererziehung getroffen?

4. Welche positiven Erfahrungen habt ihr in eurer Beziehung machen können? 

5. Gibt es etwas, das ihr heute eher bereut?

6. Was würdet ihr aufgrund eurer eigenen Erfahrungen anderen Menschen raten, die sich überlegen eine ungleiche Beziehung einzugehen?  

 

Freundliche Grüße 

 

Loewentier 

 

 

 

 

 

 

 

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Nov. 23

Ich bin seit 18 Jahren glücklich verheiratet. Vor 4 Monaten habe ich zum Glauben gefunden, durch eine intensive Gottesbegegnung. Seither ist meine Welt nicht mehr dieselbe. Ich habe mich enorm mit dem Glauben auseinander gesetzt und weiss, dass ich mein Leben an Jesus Seite weiterleben möchte. Mein Mann ist diesen Schritt leider nicht gegangen. Er nimmt mein neues Ich zwar an und lässt mich meinen Glauben ausleben, doch ihm selbst sagt das alles (noch?) nichts. Je länger je mehr merke ich, dass mich dies wahnsinnig belastet. Ich fühle mich mit dem Thema so alleine zuhause und wünschte mir von Herzen dies mit ihm teilen zu können. Kennt jemand die Situation? Wie seid ihr damit umgegangen? Ist es gut gekommen? Wir haben eine sehr gefestigte Beziehung und dennoch mache ich mir Sorgen, falls die Situation längerfristig so bleibt...

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378
Nov. 23

Guten Tag an alle☀️!

Hier ein Thema das ich schwierig finde, aber wichtig:

Wenn innerhalb der Familie Missbrauch geschieht (ich beziehe das nicht! auf sexuellen Missbrauch- das wäre ein anderes Thema), damit meine ich Drohungen und Einschüchterungen, Machtmissbrauch allgemein, Schläge, Beleidigungen, Herabwürdigungen usw., ist dann Jesus Forderung immer wieder dem Täter zu vergeben, wenn er Reue zeigt und sich entschuldigt, sinnvoll? legitim? heilend? oder einfach nur falsch? 

Stumpft man dann nicht irgendwann ab als Betroffener, wenn trotz immer wieder bekundeter Reue die Aktionen sich nicht ändern? Kann man ewig vergeben, ich meine gefühlsmässig? Ist da nicht irgendwann die Luft raus?

Was meint ihr? Ist das realistisch, diese Forderung? Lebbar?

Viele Grüße,

⭐️

 

 

 

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1,234
Okt. 29
Hallo Community, bin heute über einen Artikel gestolpert und hielt das Ganze für Fakenews, aber beim Googlen hab ich gesehen, dass der Fall auch auf anderen Plattformen erschienen ist. https://www.gala.de/lifestyle/galaxy/kurz-nach-adoption--ali-sanders-wird-schwanger--gibt-babys-zurueck-22090548.html Ali und ihr Mann können laut Aussage der Ärzte keine gemeinsamen Kinder bekommen, entscheiden sich dann für die Adoption von Zwillingen, acht Monate. Das erwartete "Mutterglücksgefühl" stellt sich für die 35jährige aber nicht ein. Bei einer Untersuchung wird festgestellt, dass sie unverhofft schwanger ist und entscheidet sich zusammen mit dem Mann, die Zwillinge "zurück" zu geben und sich auf ihr eigenes Kind zu konzentrieren. Inzwischen ist sie mit dem zweiten Kind schwanger. Sie nimmt das Ganze laut Interview nicht auf die leichte Schulter, ist aber überzeugt, dass sie deshalb für die Zwillinge nichts empfunden hat, weil ihr Körper das ungeborene Kind schützen wollte. Ich hab nun keine Kinder, auch wenn ich ziemlich oft mit welchen zu tun habe. Ich will hier auch nicht werten und über Ali herziehen, dazu ist der Artikel einfach zu kurz - ich frag mich nur, ob es das wirklich gibt. So rein bio-chemisch-emotional-körperlich, dass man Kinder ablehnt, nur um das eigene zu schützen, von dem man nicht mal weiß? Und wie denkt Ihr so, könnt Ihr das nachvollziehen, dass man adoptierte "Wunschkinder" abgibt? Wie kommt das bei Euch an? Ich freu mich über eine friedliche, unemotionale Diskussion 😉 Trissi
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1,833
Okt. 20

Was meint ihr? Wie viele Männer, Frauen und Partnerschaften VOR der Ehe sind okay? Gibt es überhaupt noch Menschen, die jungfräulich/"jungmännlich" in die Ehe gehen?

Ich hatte mit 15 den ersten Freund (ohne Sex); danach kamen 2 feste Partnerschaften über Jahre "mit" und 2 Affären, also im Summe 5, bevor ich mit 30 geheiratet habe. Mit Affäre meine ich, das man sich nicht im klaren war, ob es dauerhaft etwas wird und "die Liebe" nur wenige Wochen überstand. "Freundschaft plus" wäre der falsche Ausdruck dafür.  

One night stands gab es bei mir nie!

Ich wollte nicht die Katze im Sack kaufen 😉, bewundere aber auch fromme Christen, die sich für die Hochzeitsnacht aufsparen.    

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632
Okt. 10

Hallo, mein Mann offenbarte mir vor ein paar Jahren er habe eine Pornosucht. Die wäre auch schon da gewesen als wir uns noch nicht kannten. Nun wusste er aber das für mich Pornographie nicht in die Ehe oder einer monogamen Beziehung gehört. Ich bin sauer das er mir nichts erzählt hat bevor es in die Ehe ging. Und er meinte immer für ihn ginge das auch nicht. Er sammelt wohl sehr leidenschaftlich pornografische Bilder von Frauen. War sogar kurz auf einer Dating App unterwegs. Wir haben viel geredet und er sagte mir er wolle aufhören. Er macht ein Programm für Süchtige meinte er zu mir und ich solle seine Vertrauensperson sein falls wieder ein Auslöser da ist. Ich meinte das muss eine neutrale Person sein, aber er wollte sich niemanden anvertrauen auch keinem Therapeuten. Heute finde ich ein usb stick mit pornografischen Bildern. Ich kann ehrlich gesagt nicht mehr. Ich habe keine Kraft das auszuhalten und ich Frage mich wie viel Gott von mir verlangt. Muss ich das ertragen oder darf ich gehen? Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Habe auch leider niemanden den ich mich anvertrauen könnte diesbezüglich.

78
1,563
Okt. 02

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und stille Leserin seit ca. einem Monat. 🙂 

Ich bin 55 und seit 18 Jahren nach Trennung und Scheidung alleinerziehend. Ich gehe in keine Gemeinde, was seine Gründe hat, die ich hier nicht ausbreiten will. 

Nur kurz: Ich hatte immer an Gott geglaubt, habe Jesus mit 19 Jahren in mein Leben gelassen und war überaus engagierte Mitarbeiterin in unserer Landeskirchlichen Gemeinschaft. Dann hatte ich mit 32 geheiratet, nachdem sich endlich mal ein Christ für mich interessiert hatte. Wir bekamen unseren Sohn, mittlerweile ist er 20. Mein Exmann ist Alkoholiker und hat wohl auch darüber hinaus diverse psychische Probleme. Deshalb war die Trennung zwingend geraten.

Ich bin noch mehrere Jahre in Gemeinde/n gegangen, nur fühlte ich mich immer mehr wie ein Fremdkörper. Die Gemeinden waren/sind in ihrer Blase und interessieren sich so gut wie gar nicht für die Welt da draußen. Sie sind 24/7 mit ihren Geschwistern aus der Gemeinde zusammen und bei mir war das schon immer anders. Mich interessiert auch, wie die Christen die Entwicklungen in Politik und Gesellschaft beurteilen. Doch da blocken alle ab.

So, nun hat mein Sohn (er ist kein Christ) sich vor ca. 3 Wochen als bisexuell geoutet. Er hatte schon zwei Freundinnen, doch nun hat er eine intensive Freundschaft mit einem etwas jüngeren Mann/Jugendlichen begonnen und ist jetzt mit ihm zusammen und übernachtet auch dieses WE bei ihm. 

Ich habe ihm gesagt, und das wusste er auch vorher, das ich das als Christin nicht okay finde, ihm aber natürlich jetzt nix verbieten kann. Er soll das tun, von dem er meint, dass es ihm gut tut und ich ihn keinen Deut weniger liebe als vorher.

Das mit der Übernachtung ist jetzt nur rausgekommen, weil ich gestern (15.08.) wegen einer geplanten OP im KH lag, die dann spontan auf unbestimmte Zeit verschoben werden musste und ich dann halt wieder nach Hause gekommen bin.

Ich bete für meinen Sohn seit seiner Empfängnis. Natürlich wäre es besser, wenn ich all die Jahre in eine Gemeinde gegangen wäre und so weiter. Doch wäre das eine Garantie gewesen? Ich hatte auch zwischenzeitlich einen nichtchristlichen Freund, weil ich halt auch nur eine Frau bin und mich mit 39 Jahren noch wie eine Jungfrau fühlte.

Natürlich kam die christliche Erziehung da auch ein stückweit zu kurz. Nur, ich war auch pausenlos mit diversen Krisen und Problemen beschäftigt, habe auch keine Familie mehr, so dass ich denke, dass Gott, der ja zweifelsohne allmächtig ist, auch ein klein wenig Verantwortung trägt und nicht alles von mir erwarten kann, während er es zumindest zulässt, dass mir ständig das Leben schwer gemacht wird.

Mein Sohn ist in Gottes Hand, das weiß ich und ich mache mich jetzt auch nicht verrückt. Nur - was würdet Ihr machen? Ich habe schon die Ansage gemacht, dass eine Übernachtung in meiner Wohnung nicht infrage kommt.

Vielen Dank fürs Durchlesen und schonmal für Eure Antworten.

 

Liebe Grüße

Ledwa

 

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2,506
Sep. 28

Hallo,

ich bin derzeit ganz traurig. Meine Tochter (19) hatte einen türkischen Freund (18), der die Beziehung gestern beendet hatte. Es fing vor etwa drei Wochen an, dass er wirklich von heute auf morgen kurz angebunden zu ihr war. Nach drei Wochen Hinhaltetaktik hat er die Beziehung nun beendet. Meine Tochter ist am Boden zerstört. Er war von heute auf morgen wie ausgewechselt.

Ich vermute, dass die Eltern die Beziehung unterbunden haben, und er nicht wusste, wie er ihr es beibringen kann. Hintergrund ist, dass der Vater ihn zu einer Ausbildung als Anlagemechaniker gedrängt hatte, die ihm überhaupt nicht liegt. Er macht die Ausbildung nun seit eineinhalb Jahren und würde gerne abbrechen. Er hatte bereits einen anderen Ausbildungsvertrag als Bürokaufmann in der Tasche. Als die Eltern das herausfanden, gab es schlimmen Ärger. Meine Tochter spielte mir eine Voice-Nachricht vor, in der er beschrieb, wie verzweifelt er ist, und dass seine Eltern ihn als Lügner bezeichneten, weil er "heimlich" zum Vorstellungsgespräch gegangen war. Der Junge ist volljährig wohlgemerkt. 

Ich finde das so schlimm, könnte heulen, wenn ich meine Tochter so verzweifelt sehe und daran denke, wie der Vater mit dem Jungen umgeht. Die Eltern tracken sein Handy, wollen ihm sein Auto wegnehmen, das sie ihm geschenkt haben. Jetzt hat er auch noch die Zwischenprüfung versemmelt, und der "Vater" hat nichts Besseres zu tun als ihn anzuschreien.

Und nun habe ich den Verdacht, dass sie meine Tochter für seine Emanzipationsversuche verantwortlich machen, und ihn komplett unter Druck setzten, damit er die Beziehung beendete. Die Leute scheinen nach außen hin modern und der Kultur hier angepasst, laut meiner Tochter. Ich denke, sie sind noch sehr in der türkischen Kultur verwurzelt, das Moderne nach außen ist Fassade. Ich habe nix gegen die türkische Kultur im Allgemeinen. Aber wenn man seinen Jungen fertig macht, nur um Kontrolle auszuüben, habe ich keine Worte mehr dafür. Der Mann ist meiner Meinung nach ein Narzisst, aber wie! Und immer wieder der Guter-Sohn-sein-Müssen-Zwang. Auch in deutschen Familien kommt natürlich so etwas vor. Aber es passt halt wie die Faust aufs Auge.

Ich glaube meiner Tochter, dass er ein liebevoller Junge war, der sie sehr geliebt und geachtet hat. Es kann nicht sein, dass er plötzlich keine Gefühle mehr für sie hat, wie er behauptet. Höchstens ist er jetzt so fertig und runter mit den Nerven, dass er gar nichts mehr fühlt.

Ich musste mir das mal von der Seele schreiben, bin so erschüttert. Es zerreißt mir das Herz, wie meine Tochter der Boden unter den Füßen weggezogen worden ist. Sie waren 5 Monate zusammen. Ich wünsche mir sehr, dass meine Tochter das nächste Mal einen starken, ausbalancierten Freund bekommt, der nicht so einen Balast mit sich herumträgt.

 

4
290
Juli 21


Hallo zusammen, einige hatten ja meinen vorherigen Post gesehen mit der "Pornographiesucht" meines Mannes. In letzter Zeit habe ich viel gebetet oder auch versucht das Gespräch mit meinem Mann zu suchen, aber er ist da weniger offen für. Ich Frage mich also wie finde ich Heilung für mich selbst, damit ich stark bin? Wie schaffe ich es das mich das Thema nicht so aussaugt? Ich fühle mich ein bisschen verloren und suche praktische Tipps. Danke 

42
623
Juli 14

Hallo liebe Gemeinde,

ich bin mein gesamtes Leben bereits gläubig (Mitte 20) und bin sehr dankbar, dass ich auch so erzogen wurde. Ich danke auch Gott, dass ich in der Position bin, in der ich mich befinde. Ich habe eine wundervolle Freundin, die ich über alles liebe und wir wollen auch eines Tages heiraten. Es läuft halt perfekt, aber ein Thema zieht unsere Beziehung manchmal runter; unser Sexualleben. Wir beide haben den Gedanken, etwas mehr Erfahrung zu sammeln durch z.B. einen Besuch in einem Swinger Club oder halt unser Intimleben mit anderen Paaren zu teilen.

Nun habe ich mal recherchiert und habe bemerkt, dass es eine Sünde ist, wenn man sowas tut (Swinger Club etc.). Ich finde, unsere Beziehung würde durch so einen Besuch profitieren, aber ich habe Gewissensbisse und zugleich Wut in mir...

Ich selber engagiere mich für Tierschutz. Ich helfe verletzten Tieren (hauptsächlich Vögeln) und merke selber, wie Tiere allgemein von Menschen wie der letzte Haufen behandelt werden. Das macht mich sehr wütend. Warum ist es laut Gott erlaubt, Tiere zu t*ten und zu essen während ein Besuch im Swinger Club, welcher die Beziehung nur verbessert und vor allem niemand dadurch verletzt wird, als eine Sünde gesehen wird? Es macht in meinen Augen gar keinen Sinn. Ich bin leider ratlos und würde gerne wissen, wie ihr dazu steht. Ich möchte nichts tun, was dafür sorgen wird, dass ich in der Hölle lande.

Vielen Dank und habt ein schönes Wochenende!

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Mai 04, 25

wir haben eigentlich eine harmonische Ehe - unsere Differenzen klären wir gerade bei einer christlichen Paarberatung. Ich fühle aber, dass mein Mann mich nicht mehr so liebt wie sonst auch. Das drückt sich durch fehlende Dinge aus, sodass er mir nicht mehr sagt, dass er mich liebt z. B. Trotzdem haben wir eine schöne Zeit und verbringen sehr harmonische Stunden miteinander, streiten auch nicht. Weil ich eben das Gefühl habe, dass er von mir abrückt, habe ich in sein Handy geschaut (ich weiß, das macht man nicht) und mir seinen Browserverlauf der letzten Tage angesehen. Und da habe ich entdeckt, dass er nach dem Suchbegriff "ich liebe meine Frau nicht mehr" und "unglücklich in der Ehe" sowie nach 2-Zimmer-Wohnungen gesucht hat. Das hat mich total geschockt.

Ich konnte jetzt natürlich nicht zugeben, dass ich in seinem Handy geschnüffelt habe. So habe ich ein Grundsatzgespräch begonnen und ihn gefragt, ob er noch glücklich ist, was er bejahte. Ich fragte ihn auch, ob er mich noch liebt und mit mir zusammenbleiben möchte. Auch das bejahte er. Er ist sehr um mich bemüht die letzten paar Tage, aber ich bin innerlich tief unglücklich und weiß nicht, wie ich mir das alles erklären soll. Vielleicht hat ja jemand einen Gedanken dazu.

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Feb. 16, 25

Hallo,

Sorry ich muss etwas ausholen, damit die Frage verständlich ist. Die Frage selbst ist im letzten Absatz.

Ich bin schon lange mit meiner Frau verheiratet (>25J) wir haben einige interessante Unterschiede in den letzten Jahren entdeckt, manche Ursachen herausgefunden - insbesondere dass die typischen Rollenverteilung "emotional schweigsamer Mann" etc bei uns in vielen Bereichen genutzt umgekehrt verteilt ist.

Meine Frau hat nun einen Tanzkurs vorgeschlagen, damit wir mal wieder mehr gemeinsam unternehmen. Ich habe ihr gesagt, dass ich es schöner fände, wenn wir davor erstmal wieder etwas in Richtung "emotionale Nähe finden" unternehmen würden. Denn die gibt es seit Jahren nicht.

Emotionale Nähe kennt sie leider nur über Projekte und Zusammenarbeit (lange Geschichte): da klappt es dann. Selbst ganz am Anfang unserer Ehe gab es keine öffentlichen Umarmungen o.ä.- Das war ihr zu privat. Aber mittlerweile hat sie kein Problem damit andere Männer auch in meiner Gegenwart, auch bei uns zu Hause zu umarmen. Dass so etwas "heimlich" zu tun daneben wäre, darüber herrschte Einigkeit. Dass umarmen vor mir für mich schräg ist, hat sie schon schwer verstanden. Meine Bitte es nicht mehr in unserem Haus oder davor zu machen Hat sie zur Kenntnis genommen.

Dass es "harmlose" Umarmungen sind darüber besteht zwar Einigkeit aber es tut halt trotzdem weh, insbesondere weil es mehr ist als sie jemals mir vor anderen zeigte.

Nun hat sie mich gefragt, warum mir denn das Thema emotionale Nähe so wichtig sei. Wie würdet ihr das jemandem erklären, der Gefühle, Emotionen nur über Bande (Billiard!) zeigen kann aber nicht ohne Projekte o.ä.

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Feb. 10, 25

Hallo zusammen,

wir sind ein Paar im Alter von Mitte Ende 20 und sind uns sehr unschlüssig, was den Sex vor der kirchlichen Eheschließung angeht.

Wir sind seit ca. 2 Monaten zusammen und haben uns lieben gelernt. Schon von Beginn an sind wir mit der Einstellung und den Willen in die Beziehung gegangen, einander heiraten zu wollen. Diese Einstellung und der starke Wille, hat sich seit jeher nicht geändert - sogar noch verstärkt. Aus dieser Liebe heraus, hatten wir das Verlangen, den Beischlaf schon recht früh in der Beziehung zu vollziehen, mit dem Hintergedanken, dass wir sowieso, unser Leben gemeinsam verbringen wollen. Diese körperliche Nähe führte dazu, dass unsere ohnehin schon starke Bindung, noch eine Ebene tiefer und vertrauter wurde. Allerdings stellt sich für uns die Frage, was aus christlicher Sicht, hier nun das richtige wäre. Oder was Gott denken/verlangen würde? Wir wissen natürlich, dass vorehelicher Sex Unzucht bedeutet und eine Sünde ist, weswegen wir ins Grübeln kommen, ob es doch besser wäre, bis zur offiziellen Eheschließung zu warten, oder es jetzt eh „egal“ wäre, da wir uns lieben, sicher sind einander das Ja-Wort zu geben und ein Leben nach Gottes Willen leben wollen. Bezieht sich die Sünde der Unzucht, daher auch auf eine Liebesbeziehung, die daran interessiert ist, Gottes Willen zu tun, indem sie baldigst den Bund der Ehe schließt?

Über ernsthafte Antworten, die auf christlicher Ebene und gottesfürchtigen Gedanken basieren, wären wir sehr dankbar.

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Feb. 09, 25

Liebe Menschen,

 

ich bin 22, weiblich und ohne richtige Religion aufgewachsen. Meine Familie ist eher muslimisch geprägt, zu dieser besteht aber nur sehr wenig Kontakt. Ich interessiere mich schon länger für das christentum, aber glaube erst seit ein paar Wochen richtig. Es hat damit angefangen, dass ich schon immer wusste, dass es richtig ist, aber mir der „Glaube“ leider gefehlt hat. Ich wusste auch nicht, wo ich anfangen sollte, aber irgendetwas hat mich getrieben vor ein paar Wochen anzufangen jeden Abend in der Bibel zu lesen. Mittlerweile bete ich täglich und fühle mich Gott immer verbundener.

Vor ein paar tagen habe ich mich das erste mal richtig mit der Unzucht beschäftigt. Davor dachte ich es wäre okay in Beziehungen Sex zu haben. Jetzt weiß ich aber, dass es ausdrücklich in der Bibel geschrieben steht, dass Sex außerhalb der Ehe eine Sünde ist. Ich würde mich gerne daran halten.

Mich beschäftigt nur schon immer das Thema Einsamkeit. Durch meine traumatische Kindheit fällt es mir schwer zwischenmenschliche Beziehungen wie Freundschaften aufzubauen und Kontakt zu der Familie ist aus guten gründen auch sehr begrenzt. Ich mache seit Jahren Psychotherapie, aber Freundschaften aufzubauen ist sehr schwer wenn man erst im Erwachsenenalter damit anfängt. Ich möchte in dieser Hinsicht keine Ratschläge dazu Freunde zu finden, weil ich schon alles mögliche ausprobiert habe. Ich kann nur noch dafür beten. 

Somit gibt es mir sehr viel einen Mann zu treffen, diese Einsamkeitslücke wird damit ein Stück weit gefüllt. Aktuell treffe ich einen Mann zwanglos, wir unternehmen Dinge zusammen, kochen, kuscheln schauen filme und haben-leider-auch Sex. Ich fühle mich schuldig, seit ich von dieser Sünde weiß, aber es fällt mir schwer es zu beenden, weil ich dann niemanden mehr hätte. Leider fühle ich aber auch keine Liebe und ich denke das tut er auch nicht, auch wenn er mir schon mal Blumen geschenkt hat und wir wirklich gut zusammenpassen würden.

 

Ich bitte um Rat. Danke schon einmal im Voraus.

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Dez. 25, 24

Vertrauen zwischen Freunden, Familie oder in einer Beziehung was macht Vertrauen aus und was bedeutet es für euch? Wann weiß ich ob ich einem anderen Menschen vertrauen kann? 

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Dez. 23, 24

Hallo. Evangelisch aufgewachsen nahm ich als jung das Thema S*x und Beziehungen ernst, wollte es richtig machen. Ich lernte meinen ‚Bald-Exmann‘ kennen, wollte mit S*x warten, er hat mich dazu gezwungen. Aus Scham und „es richtig machen wollen“, bin ich mit ihm zusammen geblieben. Es war immer kompliziert, er war aber auch Christ, aber wir waren sehr verschieden. Er war sehr dominant, ich sehr sensibel. Ich wurde schwanger, also haben wir geheiratet. Glücklich waren wir beide nicht damit. Ich fühlte mich nicht geliebt, sondern kontrolliert und wurde psychisch viel runtergedrückt. Ich versuchte meiner Aufgabe als Frau und Mutter gerecht zu werden, war aber psychisch am Ende und weinte viel, ich schien ihm nie genug. Er war ein Vollblutpapa und gab sich in vielerlei Hinsicht Mühe, das sah und schätzte ich. Er sprach aber immer mehr von Trennung und Scheidung, es gab viel Streit. Nach 2 Kindern und 3 Jahren Ehe und vielen Scheidungsdrohungen seinerseits zog ich aus. Ich schlug oft Gebet und Therapie vor, davon wollte er nichts wissen. Ich sei das Problem, da ich nicht an meinen Fehlern arbeiten würde. Getrennt bin ich einsam, aber sowohl er als ich können wieder atmen. Nach 3 Jahren Trennung sind wir Ende Scheidungsprozess. Aus Einsamkeit habe ich mir ein Login auf einer christlichen Partnerbörse gemacht und habe mich in einen Mann verliebt. Mit dem Mann habe ich aber in der Bibel gelesen und realisiert, dass er keine Geschiedene heiraten darf und ich durch S*x mit ihm Ehebruch an meinem Exmann begangen habe. Ich bereue den raschen Sex mit dem Mann. Laut Bibel: Versöhnung oder allein bleiben. Ich habe mich bei meinem Ex also entschuldigt, nennt mich nun Ehebrecherin und sagt, er sei so enttäuscht von mir, er wolle die Scheidung mehr denn je.Ich bete für Wunder, sodass eine Scheidung nicht sein muss, obwohl ich mich eigentlich in einen neuen Mann verliebt habe. 
ich will Gottes Wort folgen und ihm vertrauen, aber wieso kriege ich keine zweite Chance, um in einer glücklichen Familie zu sein? Ein Wunder mit meinem Exmann oder ein Neuanfang mit jemand anderem? Andere Sünder kriegen doch auch eine Chance auf einen Neuanfang? Wieso ist die Bibel/Jesus da so streng?  

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Nov. 14, 24

Hallo, 

 

ich bin 44 Jahre alt, bin 24 Jahre glücklich verheiratet und wir haben zwei Kinder.

 

Unsre Ehe ist sehr stark, wir sind auf Augenhöhe , Würde und Respekt Zeichen uns aus.

 

Leider hat mein Mann einen schweren Bandscheibenvorfall und leidet somit oft an sexuelle Dysfunktion. Mein mann hat vorgeschlagen , das wir unsere Ehe einseitig öffnen.

 

 Wie steht ihr dazu?

 

 Für Meinungen bin ich dankbar .

 

Vielen Dank 🙂

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Nov. 14, 24

 

Ich bin mir nicht sicher ob mein Post hier an der richtigen Stelle ist. Ich (Männlich, 23) habe mich in eine in Braslien lebende Brasilianerin verliebt vor nicht viel länger als einem Jahr. Sie ist christlich geprägt, und hat sehr starke und erwähnenswerte Eigenschaften. Durch das Internet hatten wir in den ersten 2 Monaten eine Fernbeziehung, haben uns dann aber in Deutschland getroffen in Frankfurt und haben Europa bereist. Nicht viel später sind wir beide zusammen gezogen.

Von Anfang an gab es jedoch Ihrerseits Wünsche und Bedürfnisse an mich, mein Leben stark umzukrempeln, sie hat schließlich vor ihr ganzes Leben mit mir zu verbringen. Ich leide an dem Asperger-Syndrom und damit verbunden habe ich auch ADHS. Ich war schon immer ein sehr Selbstzerstörerischer Mensch, aber viele sagen ich habe ein gutes Herz. Ich habe viel getrunken und geraucht, um mit dem Leben und der Einsamkeit besser klarzukommen. Zu Anfang der Beziehung war sie meine Rettung. Jedoch ging alles viel zu schnell und ich habe sie angelogen und immer wieder enttäuscht. Ich hatte manchmal Rückfälle, äußerte ihr das Bedürfnis zu trinken oder zu rauchen. Später würde sie mir sagen, das ich sie zum Narren mache. Durch meine Impulsivität, war es mir nicht möglich mich so schnell und radikal zu ändern. Aber langsam über das Jahr, in dem wir zusammen gelebt haben wurde es immer und immer weniger. Dafür war der Streit umso schlimmer wenn ich einen Rückfall hatte. Ich nenne jetzt ein Beispiel, welches das Fass zum überlaufen gebracht hat.

Wir wurden zu einer Geburtstagsfeier eingeladen, ich versicherte ihr, nichts zu trinken. Gehen wir also in die Wohnung und uns wird "alkoholfreier Glühwein" angeboten. Schnell merke ich, dass es alkoholhaltiger Glühwein ist und ich habe mehr und mehr getrunken. Ich bereue das alles zutiefst. Meine Freundin mit sehr starken und konservativen Werten war es alles nur noch zuviel. Jeden Tag wurde nur noch gestritten über die vergangenheit, ich versuchte es besser zu machen und zu Kämpfen, zu dem Zeitpunkt dachte ich sogar ich würde mein Bestes geben, aber aus jetziger Perspektive kann ich nur mitnichten sagen. Es hat mich so unendlich frustriert mein bestes zu Geben, zu Arbeiten und für sie da zu sein. Der große Knall kam vor wenigen Tagen, sie wird nach Brasilien zurückgehen. Wir bleiben aber zusammen, all die traumatischen Erlebnisse haben für mich die Bindung zwischen ihr noch viel stärker gemacht. Ich suche jetzt nach Gott, er wird mir die Stärke geben mich zu ändern, wenn ich meine Vergangenheit ablege.

Auch wenn sie wieder 8000KM entfernt ist, wird die Bindung stärker sein den je. Ich persönlich brauche kein Sex, hatte auch nie ein starkes Bedürfnis danach, ich brauche nur ein Wesen mit der gleichen Seele tief in meinem Herzen. Ein Wegbereiter, der ja traditionell eigentlich der Mann sein sollte. Ich habe sie gedrängt mich zu heiraten, und fast wäre es auch so gekommen. Es schmerzt die Wohnung ohne sie zu sehen.

Was kann mir noch helfen stärker zu werden? Wie kann ich sie glücklich machen?

 

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Nov. 10, 24

Hallo,

ich hatte im letzten Jahr meine Wiedergeburt. (Bin christlich aufgewachsen, aber war jahrelang eher esoterisch unterwegs.)

Zu diesem Moment lebte ich bereits seit fünf Jahren mit meinem Freund zusammen. Der vor dem Staat zu schließenden Ehe standen wir beide eher kritisch gegenüber. 

Nun komme ich aber in keine Gemeinde hinein, da ich unverheiratet mit meinem Freund zusammenlebe. Wir haben keinen Sex und schlafen in getrennten Räumen. Familie gründen ist übrigens kein Thema, aus dem Alter sind wir beide raus.

Zu einer Hochzeit zwingen oder drängen möchte ich als Frau einen Mann auch nicht. Mich von ihm zu trennen, obwohl er bei mir bleiben möchte, würde ich unter aller Würde finden, da wir uns lieben, uns immer gut verstanden haben und uns immer noch gut verstehen.

Werde ich von nun an ohne Gemeinde mein Christenleben als Einzelchrist führen müssen? Selbst wenn ich meinen Partner heiraten würde, würde ich ja auch "am ungleichen Joch ziehen" und wäre damit Persona non grata in den Freikirchen.

VG

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Aug. 31, 24

Hallo,

gibt es hier Leute die auf HP angemeldet sind? Was mich nämlich interessiert: sind dort alle Spektren unterwegs? Oder ist es sehr evangelikal? Ist kein Sex vor der Ehe für die meisten selbstverständlich ?

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3,206
Aug. 27, 24


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