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Familie & Partnerschaft

Erziehung, Kinder, Zusammenleben, Ehe - alles hier rein.
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Hallo zusammen, 

mir hat Gott vor ein paar Wochen jemanden aufs Herz gelegt, den ich bis dahin nicht kannte. Nur seinen Namen. Ganz klar sagte er: Du siehst ihn bald und er ist dein Mann!

Ich hatte ihn noch nie gesehen. Am Wochenende haben wir uns kennen gelernt , wir waren wir bei einer gemeinsamen Aktivität und es hat sehr gefunkt.

Am Morgen war ich noch unsicher, aber Gott machte ausgerechnet meinen absoluten Lieblingsvers zum Vers des Tages an dem Morgen. Das habe ich als erneute Bestätigung gesehen.
Wir haben intensiven Kontakt gehabt und ich hatte das Gefühl, dass er meine Nähe sucht und Gespräche initiiert. Wir waren über 10 Stunden in einer Gruppe zusammen unterwegs. 
Danach habe ich viel gebetet und heute Morgen erfahren, dass er seit ein paar Monaten eine Freundin hat. Sie sind noch nicht verlobt. Wir kommen aus zwei verschiedenen konservativen Brüdergemeinden mit demselben Glaubensbild und Werten. 
Nun möchte ich definitiv nicht dafür beten, dass eine Beziehung kaputt geht. Aber wieso legt Gott mir jemanden aufs Herz, so unfassbar klar und deutlich mit nächtlichen Visionen, wenn derjenige gar nicht verfügbar ist? Ist es wahrscheinlich, dass sie ihre Beziehung lösen? Ich möchte definitiv nicht den Mann einer anderen begehren. Soll ich weiter für ihn beten und auf Gottes Weg vertrauen oder soll ich ihn lieber ganz los lassen und glauben dass alles nur Einbildung war? 
Ich weiß nicht wie ich Klarheit von Gott bekomme. 

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Juli 25

Hey zusammen,

mein Freund hat mit mir Schluss gemacht. Ich habe ihn ständig kritisiert, nicht genug wertgeschätzt, für zu selbstverständlich genommen und oft durch diese ständigen Vorwürfe stark verletzt. Er hat mich sehr geliebt, das wusste ich und das hat er mir auch gezeigt, und ich ihn auch, ich hab mich so wohl mit ihm gefühlt, als könnte ich mich einfach bei ihm so fallen lassen und wir hatten wirklich eine tiefe emotionale Verbundenheit. Wir sind zwar erst 18 und waren nur 1 Jahr zusammen aber ich spüre einfach, dass diese Art von Beziehung etwas war, was man nicht so oft erlebt. Die Beziehung hätte so wie sie war aber wirklich nicht weiterlaufen können, weil ich irgendwann durch meine Selbstzweifel, Undankbarkeit und Unsicherheit wirklich komplett blind dafür geworden bin, wie sehr ich ihn wirklich liebe und auch wie sehr ich ihn verletze und wie stark ich unsere Beziehung belastet hab. Außerdem hatte ich meinen Glauben schon lange stark vernachlässigt und das hat sich auf meine Lebenseinstellung und meine Gefühle ausgewirkt. Er hat nach der Trennung gemeint, er liebt mich für immer und er kann einfach nicht mehr, er ist zu erschöpft und er hat mir genug Gelegenheiten zum ändern gegeben. Nach einer Woche hat schon was mit einem anderen Mädchen gehabt. Nach einem Monat habe ich ihm nochmal geschrieben und er meinte, er will nichts mehr mit mir zu tun haben. Meine Frage: Kann man etwas von Gott bestimmtes für immer kaputt machen oder findet etwas von Gott bestimmtes immer wieder zusammen? Die Trennung war meine Schuld, dass er so schnell jemand anderen hat ist aber dann auch falsch wenn wir wirklich zueinander gehören. Wie gesagt, die Trennung musste kommen weil ich mich einfach nicht so verhalten hab, wie ich wollte, ich will diese Person nicht mehr sein. Ich weiß nicht, ob ich ihn jetzt einfach komplett loslassen soll oder ob ich diese Frage, ob er der Richtige war Gott anvertrauen soll. Also dass Gott uns getrennt hat, damit ich und er uns weiterentwickeln und auch wieder näher zu Gott finden können, und wenn Gott spürt, dass wir wirklich wieder bereit für einander sind, werden wir auch wieder zueinander finden, egal was passiert ist. Oder ob es auch sein kann, dass ich meine Chance hatte, dass Gott mir diesen wunderbaren Menschen geschenkt hat und ich ihn nicht richtig behandelt hab und dass ich es jetzt quasi einfach für immer versaut habe und durch die Trennung habe ich auch das Gefühl, dass er sich ja jetzt von mir weg entwickelt. Also kann das sein, dass Gott uns zueinander führen wollte, aber dass ich es einfach kaputt gemacht hab und jetzt ist es vorbei? Oder darf ich darauf vertrauen, dass wenn Gott uns wirklich zusammen sehen will und das jetzt einfach eine Phase ist in der ich mich auf mich und meinen Glauben fokussieren muss (das muss ich ja so oder so, das weiß ich) und wenn wir bereit sind dann wird es passieren? Kurz: kann man den Richtigen für immer verlieren? 

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Juli 23
Hallo, Ich fange diesen Text jetzt zum 5. Mal an ubd es fällt mir echt nicht leicht. Ich habe vor 4 Jahren einen Mann kennengelernt. Damals lebte er nach einer Trennung und einem Aufenthalt in der Psychiatrie in einer WG für Suchtkranke u d hat auch in dieser Zeit heimlich weiter getrunken und manchmal auch andere Dinge konsumiert. Nachdem wir ein Paar Monate zusammen waren hat er mir von Jesus erzählt. Er ist schon ca 13 Jahre vorher zum Glauben gekommen, aber auch oft gefallen. Ich hatte mit Gott vorher nicht viel am Hut. Nachdem er wieder zu Gott gefunden hat, hat er dann auch aufgehört, zu trinken und Drogen zu konsumieren. Es ging anderthalb Jahre gut, bis ich zur Geburt unserer Tochter für eine Einleitung allein ins Krankenhaus musste. Ich war nachts im Kreißsaal, mein Blutdruck war viel zu hoch und er hat mich betrunken terrorisiert, mir alle möglichen Dinge unterstellt. Ich habe mich so ängstlich und allein gefühlt. Unsere Tochter kam dann 5 Tage später zur Welt, seit dem trinkt er. Anfangs wenig, es wurde dann immer mehr. Ich habe die Nächte mit neugeborenen baby allein gemacht, mich um den Haushalt gekümmert, versucht, das Chaos, welches er betrunken angerichtet hat, zu beseitigen. Ich mache eigentlich seit anderthalb Jahren 90% von allem. Wenn er einen guten Tag hat hilft er ein bisschen. Wir haben viel streit wegen seinem Konsum. Ich leide darunter, unsere Tochter leidet darunter. Er gibt Geld, welches wir nicht haben für Alkohol ubd Zigaretten und mittlerweile auch wieder Marihuana aus. Denn es ist ja legal. Er versteckt sich hinter Gott, sagt, dass ich nicht genug vertraue, hat mir so oft angedroht, dass ich fallen werde, weil ich ihm Grenzen gesetzt habe. Er sagt, der Teufel spricht durch mich. Er sagt Gott ist mit ihm und wird mich bestrafen, mir meine Tochter nehmen, wenn ich mich von ihm trennen. Das höre ich seit anderthalb Jahren. Gestern hat er wieder getrunken. Er hat mir versprochen, dass es das aller letzte mal ist, weil er bald eine Umschulung anfängt. Heute morgen ist er mit unserer Tochter aufgestanden ubd als ich ca 45 Minuten später dazu kam hatte er schon wieder getrunken. Ich habe ihm gesagt, dass uch das so nicht mehr mitmachen kann. Dass er sich für seine sucht ubd somit gegen seine Beziehung und Familie entscheidet. Dass er dafür verantwortlich ist, wenn diese Beziehung endet. Aber er will diese Verantwortung nicht übernehmen. Er droht mir, sagt Gott wäre mit ihm, wenn ich ihn wegschmeiße. Ich kann einfach nicht mehr und ich habe angst. Wird Gott mich wirklich fallen lassen, wenn ich diese Beziehung beende?
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Juli 19

Hi zusammen und Gottes Segen in Christus Jesus, 

bin neu hier. 
Meine Seele hat es irgendwie zu dem Mädchen gezogen (Bin heute 21, damals war ich 16) in das ich mich damals in der Realschule richtig krass verliebt habe. Hatte damals noch viele schlechte Einflüsse um mich herum und hatte deshalb keine florierende Beziehung mit dem Herrn. 
Heute ist das dem Herrn sei Dank anders. Seitdem ich wirklich mit dem Herrn gehe hört meine Seele nach und nach auf wie betäubt zu sein, ich wähle mal die Worte Davids wo er betete: „Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, dass er meine Rettung und mein Gott ist!“
‭‭Psalmen‬ ‭42‬:‭12‬ ‭SCH2000‬‬. Seitdem meine Seele dank Jesus eben wieder in mir aufatmet ging es los, ich bin durch das Fasten (esse einmal abends, sonst faste ich) sensibilisiert für die geistige Welt und im Heiligen Geist aktiv dabei gehorsam dem Herrn zu sein im geistigen Krieg. 

Es fing vor einigen Wochen also damit an, dass ich vor meinem geistigen/seelischen Auge, weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll, Bilder von ihr und mir zu bekommen wie wir schon zusammen sind, so Zukunftsbilder. 
Also fragte ich den Herrn innerlich: „Gib mir bitte ein Zeichen wenn sie meine Frau wird, lass mich dein Wort aufschlagen und einen Vers zum Thema Ehe finden.“ 

Ich schlug also meine Bibel auf. Bei Daniel 11. Dann hat der Feind reingefunkt, ich habe mich geistlich bedrückt gefühlt aber etwas hat in mir ganz leise gesagt „Lies weiter“, denke es word wohl der Heilige Geist gewesen sein, da es sich sehr vertraut und liebevoll angefühlt hat. 
Ich las also weiter. Bis zu diesem Vers: „Nach einigen Jahren verbünden sich die beiden Reiche miteinander, und um den Frieden zu festigen, heiratet die Tochter des Königs im Süden den König im Norden. Doch sie kann ihren Einfluss nicht behaupten, und das Bündnis zerbricht. Sie kommt um, ebenso ihr Mann, ihr Vater und ihr Gefolge.“
‭‭Daniel‬ ‭11‬:‭6‬ ‭HFA‬‬

Ich war schockiert. Im positiven Sinn. Mir ist die Kinnlade runtergefallen. Weiß nicht, ob man das so sagt aber ist ja eigentlich auch egal. Erst nach und nach begann ich tiefe Freude zu verspüren und seit Jahren wieder zum ersten Mal mit Tränen der Erleichterung ins Gebet gehen zu können. 
Mehr noch, ich habe mich im tiefsten Inneren noch nie so erleichtert gefühlt trotz der ganzen Umstände/geistigem Gegenwind der von diesem Tag an härter als je zuvor ist. 
Es ist mir irgendwie egal und ich danke dem Herrn sogar dafür, sowas hätte ich früher nicht wirklich können also dankbar dem Herrn dafür sein. 

Es heißt ja, dass ein Mann Mutter und Vater verlassen und mit seiner Frau eins sein wird mit Leib und Seele -Matthäus 19: 4-5. 

Und so fühle ich mich in letzter Zeit auch. Ich fühle mich ihr seelisch sehr nah und verbunden. 

Meine Frage an euch meine lieben Geschwister in Christus, wie habt ihr das erlebt bevor ihr euren Ehepartner bzw Ehepartnerin geheiratet habt. 
Hat der Herr es euch auch angekündigt und euch darauf vorbereitet? 

Gottes heiligen Segen meine Lieben, 

euer Maximilian. 

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Juli 03

Bis vor 1 Jahr war ich ein Atheist, dann habe ich auf wundersame Weise zum Glauben gefunden. Ich bin absolut ein anderer Mensch und Jesus ist das Fundament meines neuen Lebens. Ich bin jeden Tag dankbar für diesen Weg. Diese Zeit war allerdings auch ziemlich herausfordernd, da mein altes Umfeld nicht glaubt. Ich bin seit 27 Jahren mit meinem Mann zusammen und eine solche Distanz wie in dieser Zeit habe ich noch nie gespürt. Doch er hat meine Veränderung bemerkt, gut angenommen und sich erstaunlicherweise auch selbst auf den Weg zum Glauben begeben.

Ich könnte nicht dankbarer sein für dieses letzte Jahr. Doch zeitgleich mit dieser Dankbarkeit kommt auch Bedauern, was ich alles verpasst habe in meinem bisherigen Leben. Allem voran unsere Hochzeit. Wir haben zwar kirchlich geheiratet, doch das waren rein traditionelle Gründe. Ich bedauere es unglaublich, dass wir keine "richtige" christliche Hochzeit hatten. Ich frage mich daher, ob wir das noch nachholen können. Quasi einfach ein zweites Eheversprechen. Eine kleine zweite Hochzeitsfeier - mit Gott an unserer Seite. In einem kleineren Rahmen als die erste grosse Feier. Einfach mit Menschen, welche uns wichtig sind. Mit Menschen, welche auch auf diesem Weg sind. Gemeinsam Gott anbeten und unser Eheversprechen erneuern. 

Ich weiss, das ist nicht gerade üblich und ich fürchte, dass wir etwas komisch angeschaut werden mit dieser Idee. Deshalb wollte ich mal einige Meinungen vorab einholen zu dem Thema. Was würdet ihr davon halten? 

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Juni 24

Einen wunderschönen guten Tag!

 

Jemand aus meiner Nähe erwägt es mit einer nichtgläubigen Person zusammen zu sein. Wir haben schon viel geredet und verstanden, was die biblischen Maßstäbe bzw. eigenen Erfahrungen sind.

Wenn man aber online sucht, gibt es recht wenige Beispiele von Paaren, die bereits in so einer ungleichen Situation sind bzw. schon lange verheiratet sind. Dagegen gibt es scheinbar einen Haufen Beispiele, warum man nicht so eine Beziehung eingehen sollte.

Vielleicht werde ich hier etwas mehr fündig. Es wäre mir wichtig beide Seiten anzuschauen. Ausgangsposition muss sein, dass der eine Partner tatsächlich wiedergeborener Christ und der andere Partner keinerlei religiösen Glaube besitzt.  Hier meine Fragen:

1. Bevor ihr zueinander ja gesagt habt, was hat euch am meisten miteinander verbunden?

2. Habt ihr bereits vor der Eheschließung Grundsteine gelegt, wie es aussehen kann, dass der eine eher seinen Glauben ausleben möchte und der andere nicht? Wie sieht das heute bei euch aus? 

3. Welche Entscheidungen habt ihr beim Thema Kindererziehung getroffen?

4. Welche positiven Erfahrungen habt ihr in eurer Beziehung machen können? 

5. Gibt es etwas, das ihr heute eher bereut?

6. Was würdet ihr aufgrund eurer eigenen Erfahrungen anderen Menschen raten, die sich überlegen eine ungleiche Beziehung einzugehen?  

 

Freundliche Grüße 

 

Loewentier 

 

 

 

 

 

 

 

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Juni 21
Hallo Zusammen,
 
Irgendwie widerstrebt es mir derzeit, meine Schwester in meine Gebete miteinzuschließen.
 
Der Hintergrund ist der, dass meine Schwester und ich beide als Töchter einer narzisstischen Mutter aufgewachsen sind. Meine Schwester war das "Goldene Kind", ich war der Sündenbock (worüber ich inzwischen froh bin - das hat mir geholfen, zu Gott und Jesus zu finden). Aber auch meine Schwester hat unter unserer Mutter leiden müssen und weiß um deren Narzissismus. Vor Jahrzehnten schon hat sie sich enttäuscht von uns allen abgewandt. Sie glaubt auch nicht mehr an Gott. Sie hat mich mehrmals beschuldigt, nur Kontakt mit unserer Mutter zu haben, weil ich auf das Erbe aus sei. Allerdings sind wir beide enterbt, und ich finde es würdelos, um das Erbe zu buhlen. Das ist gar nicht mein Ding. Ich habe nur Kontakt mit unserer Mutter in "guten" Zeiten, wenn sie einigermaßen vernünftig ist, um ihr das Mindestmaß an Respekt zukommen zu lassen, eher aus Pflichtgefühl, als meine Mutter kann ich sie schon lange nicht mehr betrachten. Sie kommt mir eher vor wie ein bockiges Kind. 
 
Ich habe immer wieder darum gebetet, dass ich wieder Kontakt zu meiner Schwester bekomme, und dass sie sich fängt. Sie hat starke psychische Probleme. In jungen Jahren habe ich sie sehr geliebt. Wir hatten sporadisch Kontakt, währendessen sie mir deutlich zu verstehen gegeben hatte, dass sie sich null für mich interessiert, und auch nicht dafür, wie es mir gegangen ist. Es ging immer nur um IHR Leid, um IHR Kindheitstrauma. Und mir kommt es so vor, dass sie mich verachtet, weil ich ja immer der Sündenbock war. Nun, dieser Rolle habe ich mich entzogen, und damit kommt sie anscheinend nicht zurecht.
 
Soll ich weiter beten oder die ganze Sache einfach abschließen, sowie Lot und seine Kinder das brennende Sodom verlassen haben? Wenn ich an meine Schwester denke, sehe ich einfach nur noch ein tiefes schwarzes Loch. Es macht mich traurig, aber ich habe inzwischen keine Hoffnung mehr, dass das irgendwann wieder in Ordnung kommen könnte. Es würde mich sehr freuen, eure Sicht der Dinge zu lesen.
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Mai 06

Guten Morgen

ich bin neu hier im Forum, und möchte ein Thema ansprechen was mir seit ca. 10 Jahren immer wieder begegnet ist und mir immer öfter begegnet ist und habe immer ähnliche Themen mit einer besten Freundin besprochen (wir sind aktuell 42 und sie 41 Jahre alt, meine Ex Partnerin ist 46 Jahre alt und die Mutter meiner Ex Partnerin ist 70+ Jahre alt).

Ich bin keine Psychiater oder Psychologe habe mich aber mit der Die Bindungstheorie nach John Bowlby auseinandergesetzt (dazu würde ich einen Extra Beitrag öffnen)

Paartherapeuten und Psychologen kennen den (ängstlich) vermeidenen Bindungstyp nach John Bowlby (Edward John Mostyn Bowlby (* 26. Februar 1907 in London; † 2. September 1990 auf Skye) war ein britischer Kinderarzt, Kinderpsychiater, Psychoanalytiker und mit James Robertson sowie Mary Ainsworth Pionier der Bindungsforschung.)

Über den Unsicher vermeidende Bindungstype, nach der Fachliteratur, siehe Quelle:

[...]Der unsicher-vermeidende Bindungstyp (nach John Bowlby): Kleinkin-
der, die diese Bindungsqualität aufweisen, machen in der fremden Situation auf-
grund ungestörten Spielens oft einen autonomen und eigenverantwortlichen
Eindruck. Generell dominiert im Test das Explorationsverhalten. Die Nähe zur
Mutter wird hingegen meist kaum gesucht und die Trennung sowie Wiederver-
einigung finden generell wenig Beachtung. Im Umgang mit der Mutter und der
fremden Person sind vorwiegend nur geringe Unterschiede erkennbar.
Dieses Verhalten könnte dadurch erklärt werden, dass die Eltern die Bedürfnis-
äußerungen des Kleinkindes nicht beantwortet haben. Möglicherweise haben sie
auf Bindungsverhalten sogar unangemessen oder gar strafend reagiert. Dadurch
kann sich das Kind angewöhnt haben seine Bedürfnisse nur wenig nach außen
zu tragen, es unterbindet Trost oder Nähe bei den Eltern zu suchen.
Mit diesem Verhalten vermeidet das Kind die Erfahrung von unmittelbarer Ab-
lehnung oder negative Erwiderung. Es erfuhr, in Belastungsmomenten nur sel-
ten Hilfe zu bekommen und fordert deshalb in weiteren Stresssituationen nicht
aktiv Unterstützung ein. Auch wenn diese Kinder stabil und aktiv wirken, bele-
gen Studien, dass sie die Situation als stressig und belastend empfinden, dies je-
doch häufig nicht ausdrücken (vgl. Strüber / Roth 2011, 95f).
Daraus kann ein äußerst idealisiertes oder überaus negatives Selbstbild entste-
hen, verbunden mit Schwierigkeiten, Emotionen zu zeigen und Enttäuschungen 

zu handhaben. Quelle: https://www.kita-fachtexte.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen/KiTaFT_kirschke_hoermann_2014.pdf

Quelle: https://www.kita-fachtexte.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen/KiTaFT_kirschke_hoermann_2014.pdf

Was ist ein vermeidender Bindungsstil?

In romantischen Beziehungen prägen verschiedene Bindungsstile, darunter unsichere Bindungsstile, wie Menschen miteinander interagieren. Der vermeidende Bindungsstil entsteht aus erlernten Verhaltensweisen während der Kindheit [Anmerkung von mir: und ist abhängig ob die primäre Bindungspersonen Mutter oder Vater immer emotional verfügbar gewesen sind, auch: das Kind entwickelt eine "Objektbindung" heißt, selbst wenn die Bindungsperson nicht im Raum ist, fühlt sich das Kind "sicher", wenn die Mutter dem Kind keine sichere Bindung geben konnte, fühlte sich das Kind unsicher sobald die Mutter den Raum verlassen hatte (unsichere Objektbindung)] und führt in der Erwachsenenzeit zu distanziertem oder abweisendem Verhalten.

Kindheitserfahrungen beeinflussen diesen Bindungsstil maßgeblich, oft basierend auf der Angst vor Verlassenheit und dem Glauben, dass emotionale Selbstständigkeit vor Ablehnung schützt. Vermeidend eingestellte Personen priorisieren Unabhängigkeit gegenüber emotionaler Nähe, was gesunde emotionale Verbindungen behindern kann.

Sicher oder unsicher vermeidend – was heißt das?  

Erwachsene mit einer sicheren Bindung neigen dazu, stabile, vertrauensvolle Beziehungen zu führen. Sie können Unterstützung suchen und ihre Gefühle offen mit anderen teilen. Unsichere Bindungsstile – wie der vermeidende, ambivalente oder desorganisierte Stil – sind dagegen oft Schutzreaktionen auf schwierige Bedingungen in der Kindheit. Es sind Anpassungen, die dein Gehirn und dein Körper entwickelt haben, um in einer herausfordernden Umgebung zu bestehen. Diese Muster sind also nicht „falsch“, sondern verständliche Reaktionen.

 

Quelle: https://www.louisascheel.com/ratgeber/umgang-partner-vermeidender-bindungsstil

 

Weg von der Theorie und zum Thema,

 

Die Mutter meiner ex Partnerin, (Gudrun, Name geändert) ist 70+ Jahre alt und hat einen Dr Titel in Biologie gemacht und hat mir gegenüber erklärt dass sie Karriere machen wollte, da sie aus einer ärmlichen Familie stammte (es gab meistens Essen das nicht Geschmeckt hat) und sie war auf einem Mädchen Gymnasium, wo andere Mädchen viel besser gestellt waren als sie, und aus guten Elternhaus kamen.

Aufgrund ihrer Herkunft hat sie einen Enormen Ehrgeiz entwickelt sich aus der "unteren Schicht" zu befreien und als Frau Bildung zu machen, und hat dann studiert.

Sie hat 1979 ihre Tochter bekommen (meine Ex Partnerin), ich hatte mit meiner Ex Partnerin (Christine, Name geändert) eine Fernbeziehung über 4 Jahre geführt, sie wohnte in Hannover, und ich bin alle 14 Tage von Hamburg zu Christine gefahren.

Nach 3 Jahren Beziehung, und Pendeln nach Hannover, ich hatte nach 3 Jahren Beziehung 22.500 km mit dem Zug zurückgelegt um Christine regelmäßig alle 2 Wochen zu sehen, ich war oft von Freitag bis Sonntaga bei ihr, oder von Samstag bis Sonntag, wenn ich Spätschicht am Freitag hatte.

Nach 3 Jahren hatte ich Christine gefragt ob Sie interesse an einer Verlobung mit mir Hätte, (dann Später Ehe) was sie nicht verneinte, aber mitteilte "lass uns später darüber reden". 

Im Okt / Nov 2023 hatte ich Job angebot in Hannover gehabt und fragte Christine, ob Sie lust Hätte mit mir für Zeitraum 6 Monate zusammenzu wohnen und schauen wie es zwischen uns beiden funktioniert, was sie wieder verneinte mit dem Argument, dass Ihre Wohnung zu klein sei mit damals 50-60qm.

Nach 2023 sollten weitere glückliche 2 Jahre der Beziehung folgen (in denen es nie Streit gab) wir haben uns immer an den Wochenenden gesehen, und in der Woche öfters miteinander telefoniert.

Zwischen Info:

Typisch für Vermeidende Personen ist, dass sie auffälliges Verhalten bei Nähe haben: "Commitment"

 wird plötzlich langsamer
 relativiert Nähe („nicht so schnell“, „brauche Raum“) oder lass uns später darüber reden
 bremst Entwicklung subtil aus (kein Zusammenziehen), oder lass uns in 6 Monaten darüber reden

 

Zu Starker und negativer Einfluss der Mutter:


 starke Orientierung an Elternmeinung
 wenig Abgrenzung                               Ihre Mutter Gudrun behauptete: "Es sei nicht gut in einer Beziehung zusammenzuleben", subtile Manipulation
 Eltern „klingen mit“ in Entscheidungen

 

Wir waren bis März 2026 zusammen, meine Ex hatte mit mir schluss gemacht nachdem sie mich aus Ihrer Wohnung geschmissen hat, sie hatte es aber auch vorher mehrmals "angedroht".

 

Ausgangslage war, dass ich nach hannover gezogen bin, und dort eine Zusage für ein WG Zimmer bekommen hatte, da es Probleme mit dem WG Zimmer gab (Die Vermieterin kam in ein Krankenhaus), am 28 Februar stand ich mit Koffer bei meiner Ex in der wohnung und durfte nur bis Sonntag bleiben.

 

Am Sonntag 1 März hatte ich immer noch keinen Schlüssel für mein WG Zimmer und wurde von meiner Ex aus der wohnung geworfen um 15:00, am 2 März sollte mein erster Arbeitstag in hannover beginnen, den ich aus dem Hotel angetreten hatte.

 

Als ich am 1 März im Hotel war, hatte meine Ex mit mir Schluss gemacht und dann war das "Abenteuer" Hannover für mich zu Ende, da ich nach Hannover gekommen war, um mir mit meiner Partnerin etwas aufzubauen. Aus dem Hotel heraus was im Monat 1500€gekostet hätte, konnte ich weder Kochen noch Wäsche waschen, die Frau für die ich nach Hannover gekommen war, war weg. Aufgrunddesen packte ich in der ersten Woche meinen Koffer, und habe das Hotel Richtung Heimat (Hamburg) verlassen.

 

Fazit: Ich wusste ja schon immer das die Kindheit und unsere Bindung zu den Eltern (Mutter) primären einfluss hat auf unsere Beziehngs und Bindungsfähigkeit im Erwachsenenalter hat, dennoch wurde ich bei meiner Ex Partnerin mit etwas neuem Konfrontiert

- emotional kalte Mutter

- sie sagte aus, sie macht Karriere, und andere seien neidisch auf sie, weil sie Finanziell gut darstehe

- meine ex Partnerin habe ich nie weinen sehen

- bei unserer Aussprache am 29 März, ich traf sie zufällig in Hannover, meinte Sie möchte nicht sagen ob sie mich vermisst habe, sie hat mich bei Whatsapp blockiert, da die Ganze Situation für sie belastend war, da sie keine Gefühle zulassen kann (Muster aus der Kindheit).

Bei Konflikten war sie immer distanziert und zog sich zurück,

 

als 46 jährige Frau, hatte sie nach 4 Jahren Partnerschaft, ich hatte bis dahin 30.000km mit dem Zug zurückgelegt (hin und zurückfahrten), mit mir über Whatsapp ohne Angaben von Gründen Schluss gemacht, wodurch ich ein Trennungstrauma erlitten hatte.

 

Nach dem Studium von Material über vermeidende partner, habe ich erfahren, dass es bereits vielen anderen Frauen und Männern wie mir egangen ist, weil der Bindungstyp ängstlich vermeidender Partner wirklich existiert und nicht eine bloße Erfindung von Psychologen oder Paartherapeuten ist.

 

Ich habe schmerzlich erfahren müssen, wie schmerzhaft eine Beziehunung mit einem ängstlich vermeidenden Partner, Schluss machen über whatsapp, Ghosting, während meine Gefühle, die (Einseitige Verbundenheit), und die Liebe zum ex Partner noch voll da gewesen sind.

 

Meinungen?

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Apr. 19

Hallo liebe community,

Ich habe ein Problem, was ich hier gerne mal besprechen möchte. Ich bin verlobt und würde gerne heiraten sowohl meine Verlobte als auch ich sind beide in zweiter Ehe und haben jeweils zwei Kinder bei uns wohnen. Leider sieht es so aus, dass der Staat uns offenbar die Gelder ganz stark zusammen kürzt, wenn wir heiraten und zwar fallen sowohl der Unterhaltsvorschuss als auch Kinderzuschlag und Wohngeld weg und das, obwohl die neue Wohnung eigentlich teurer ist, würden wir im Monat ungefähr 1400 € weniger bekommen. Als jetzt der aktuelle Stand ist. Das Wohngeld gestrichen wird ist mir völlig klar das kann ich verstehen, dass alle anderen Leistungen gestrichen werden. Ist echt schwierig, weil das uns die finanzielle Basis zum Zusammen nehmen komplett nimmt. Jetzt bekomme ich weiterhin diese Leistung solange ich nicht heirate heirate ich fallen Sie weg und das bringt mich als jemand der den Glauben ernst nehmen möchte in einen Konflikt. Kann mir da jemand helfen?

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März 11

Hallo an euch alle, 

ich leide an meiner narzisstischen Mutter. Und ich bin manchmal echt ratlos, wie ich damit überhaupt umgehen soll. Ich kann mit ihr auch nicht so normal irgendwie umgehen. Und wenn ich was sage, was wieder mal etwas komisch ist oder es nicht unbedingt sein muss, dann wird es wieder mal als Angriff eingestuft. Oder wenn ich irgendwas vergesse zu machen, dann kommen sofort Vorwürfe als könntest du meinen morgen ginge die Welt unter. Mein Vater war ebenfalls ein Narzisst und ich kann zum Glück sagen, dass er zumindest schon mal unter der Erde ist. 

Aber aus finanzieller Sicht muss ich schon seit 2020 bei meiner Mutter leben. Und eigentlich kann sie auch ganz schön froh sein, dass ich da bin. Aber trotzallem höre ich jeden Tag wegen irgendwas Vorwürfe, Gemecker, Aufträge einen nach dem anderen. Und wehe wenn du irgendwas mal vergessen hast, dann bist du sehr schnell die dumme! Sie gibt es nicht zu, dass sie so denkt! Aber ich habe sie darauf getestet. Und auf Youtube habe ich auch Erklärungen gefunden, wie so ein Mensch tickt und welche Antworten gibt. Als ich mal meinen heimlichen Test durchgeführt habe und sie hat genau so reagiert wie ich es auf Youtube gefunden habe, fand ich das unglaublich! 

Womit ich für mich gar nicht klar komme, für sie kann ich nie irgendwas recht machen. Was ich wirklich will, das interessiert sie nicht. Hauptsache, sie kriegt ihren Willen. Dass mir gewisse Sachen aber buchstäblich auch im Weg stehen, ist ihr im wahrsten Sinne vollkommen egal. Wie z.b. hat sie mit ihrem Bruder für mich einen Betreuer bestellt. Das wurde beim Amtsgericht schon alles abgesegnet und er hat mich auch schon besucht, aber mehr ist auch nicht passiert. Und ich hoffe, dass auch mehr nicht passieren wird. Ich bin zwar auf Jobsuche im Homeoffice Bereich, weil ich sie auch noch versorgen muss. Und selbst habe ich Arthrose und kann mich auch nicht besonders gut bewegen. Aber der Betreuer steht mir etwas im Weg! Und meiner Meinung hätte das nicht sein müssen. Aber den Kerl habe ich für 3 Jahre am Hals. Ich löse meine Probleme lieber alleine, dann weiß ich, dass was passiert. 

Meine Mutter hat mir mittlerweile mein Leben noch zusätzlich kaputt gemacht. Aber sie ist nicht die einzige Narzisstin in der Familie. Mein Ex-Mann war oder ist ein verdeckter Narzisst. Er und meine Mom haben in meiner Ehe mehr zusammengehalten als ich mit ihm. Die Scheidung von ihm war zwar die richtige Entscheidung. Aber meine Mom setzt noch die Krone oben drauf. Und wenn ich mal endlich von ihr wegkomme, gibt es auch keinen Kontakt mehr zu ihr. Dann soll sie tun und lassen was sie will. Es ist mir vollkommen egal. 

Aber wie geht man mit jemandem um, der narzisstisch ist und dann auch noch merkt, es ist ein schleichender Prozess von Demenz auch noch im Gange? Bei uns im Dorf wurden Glasfaserrohre verlegt. Im Jahr 2023 kam schon jemand und hat mit ihr einen Vertrag abgeschlossen. Jetzt haben wir 2026 und von dem Vertrag wusste sie plötzlich gar nichts mehr. Oder was auch wirklich komisch ist, seit Jahren schaut sie immer wieder Pretty Little Liars und findet heute noch Szenen, die für sie neu sind! Ich könnte da jetzt einiges aufzählen, das würde kein Ende nehmen. Aber ich habe das vor ein paar Jahren schon bemerkt, dass da was ist und mal schleichend kommt wie eine Katze um die Ecke und so schnell wie sie kam war sie auch wieder weg. Ich bin von meiner Seite jetzt schon sehr froh, wenn ich endlich von ihr weg komme und keinen Kontakt mehr halten muss. Sie hat mir schon einiges zerstört und ich muss aufpassen, dass sie nicht noch mehr zerstört. Dann kann ich endlich eine Trauma-Therapie beginnen! 

Ihr könnt mir gern berichten, ob ihr auch solche Erfahrungen mit Narzissmus gemacht habt, vielleicht auch gemixt mit leichter Demenz! Es tut auch gut sich irgendwie auszutauschen. 

Liebe Grüße

Häkelhexe Iris

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März 01

Hallo und einen schön guten Tag,

 

ich habe mich ganz neu hier angemeldet, da gestern etwas geschehen ist mit dem ich alleine nicht klar komme und daher eure Hilfe brauche. Über die Suche habe ich nichts passendes gefunden, darum der neue Eintrag.

Kurz zu mir: Ich bin 41 und alleinerziehende Mutter eines 15 jährigen Sohnes. 

Nun zu meinem Anliegen:

Mein Sohn ist Fan des 1. FC Kaiserslautern. Dieser Verein hat als Maskottchen einen Teufel. Dies stellt an sich, nach meiner Auffassung, kein größeres Problem dar, da mein Sohn mir die Herkunft für speziell dieses Maskottchens erklären konnte.

Nun kam ich gestern in sein Zimmer und habe ein Video gesehen, welches er sich gerade geschaut hat.

Die "Fans" dieses Vereins haben vor einiger Zeit ein Bild im Stadion gezeigt (mein Sohn meinte, dass dies Tifo heißt) welches eine wirklich extreme Darstellung des Teufels zeigt. "Gut", dachte ich mir "die wollen nur schockieren!" Doch leider falsch! Wie ich dann bei dem Gespräch herausgefunden habe, wurde damit der Teufel selbst beschworen! So stand auf Latein "Erhöre uns Luzifer steige aus dem Abgrund auf und nimm unsere Seelen! Führe uns zum Licht herrsche über die Welt erhebe dich aus den Flammen und erscheine"
Das war wirklich sehr schockierend für mich. Er zeigte mir im Laufe des Gespräches (vermutlich um mir zu zeigen, dass das alles gar nicht schlimm sei) noch ein weiteres Video (ich weiß nicht ob ich Links hier reinschreiben darf, darum hier der Name des Videos auf You Tube)
- Erhöre uns Luzifer - Matze de Behler (Vom Ersteller "Matze de Behler)

In diesem Video werden ALLE Fans als "Jünger des Teufels" betitelt und diese Tifo sowie der Teufel glorifiziert.
Mein Sohn tat dies alles eher lapidar ab, nach dem Motto "Ist doch nur Fußball" oder "Das ist alles nicht so wie du denkst". 

Traurigerweise verstand er mein Argument, dass unsere Gebete von Gott erhört werden und somit solche Verse auch vom Bösen aufgenommen werden nicht.

Ich mache mir sehr sehr große Sorgen.

Was meint ihr? Ist das wirklich nur so eine "Spielerei"? Sind meine Bedenken unbegründet? 

Was denkt ihr über den Ersteller des Videos? Dieser hat sehr viele andere Videos online wo er auch direkt mit seinen Zuschauern spricht, könnte dieser ein negativer Einfluss sein? Mein Sohn meinte, dass er diesen regelmäßig schaut und ihn wirklich mag.

Ich weiß mir gerade nicht mehr zu helfen...

Ich danke euch jetzt schonmal für eure Unterstützung.

Herzliche Grüße

 

33
416
Feb. 11

Hi,

seit einem häftigen Streit im März möchte meine Frau keinen Sex mehr. Natürlich ist die Geschichte etwas länger aber das würde zu lange dauern hier alles zu schreiben. Aber es ist wieder ein aufeinander zugehen möglich und wir streiten auch nicht jeden Tag. Dennoch ist es sehr schwierig für meine Frau Zärtlichkeit oder Intimität zuzulassen. Ich weiß Frauen ticken da anders. Aber es muss ebenso erwähnt werden, dass Männer hier anders ticken. Und im Moment habe ich ganz enorme Schwierigkeiten und kämpfe damit sehr (schlaflose Nächte), dass meine Frau keine Intimität mehr zulässt. 

Ich möchte sie nicht drängen dennoch steht in der Bibel 1. Korinther 7: Der Mann verfügt nicht über seinen Körper sondern die Frau ebenso auch die Frau verfügt nicht über ihren Körper sondern der Mann. 
Und noch vieles mehr.

Natürlich möchte ich nicht, wie viele jetzt denken, dass meine Frau sich widerwillig sich mir hingibt und sich dann ekelt. Ebenso möchte ich mich nicht hingeben nur weil meine Frau will. Jedoch sollten wir beide alles dafür tun, dass wir uns körperlich nahe kommen.

Frauen benutzen häufig das "kein Sex" Ding als Strafe für ihre Männer, weil sie wissen, dass Männer hier anders ticken. Und dies ist nicht in Ordnung. Ebenso auch meine Frau. Wortwörtlich sagte sie "ich werde die Beine für dich nicht mehr breit machen".

Sie findet es auch ok, dass ich mich selbst befriedige. Damit habe ich aber auch zu kämpfen, da ich denke, dass dies in einer Ehe nicht ok ist. Wie seht ihr das?

Mit meiner Frau kann ich über 1. Korinther 7 nicht reden. Sie fühlt sich dann einfach unter Druck gesetzt und wehrt sofort beim ersten Wort alles ab und möchte nicht reden. 
Wie seht ihr das liebe Frauen? Was denkt ihr über 1. Korinther 7?

Und was kann Mann (ich) tun um nicht damit zu kämpfen?

Danke für eure Beiträge

247
7,269
Feb. 10


Der Titel ist vielleicht etwas überspitzt, aber lasst mich kurz erklären, was ich meine.

Erstmal zu mir: Ich bin 17 (werde bald 18), bin Jungfrau und eher gläubig als religiös. Das heißt, ich glaube sehr stark an Gott, nehme die Bibel aber nicht in jedem Punkt wortwörtlich.

Ich bin nicht Jungfrau, weil ich „noch keine abbekommen habe“, sondern weil ich auf die richtige Person warten möchte. Das hat bei mir auch nicht in erster Linie mit meinem Glauben zu tun, sondern damit, dass ich Sex als etwas sehr Intimes sehe, das ich am liebsten mein Leben lang nur mit einem einzigen Menschen teilen will.

In einer idealen Welt würde ich tatsächlich gerne bis zur Ehe warten, weil ich dann sicher sein könnte, dass sie wirklich die einzige sein wird. Das Problem ist nur, dass die Welt nicht ideal ist und Beziehungen manchmal komplizierter sind.

Ich persönlich finde, dass es gerade als Christ vor allem wichtig ist, mit der richtigen Person in einer Ehe zu sein und diese Ehe auch zu halten, anstatt nur strikt darauf zu achten, dass man unbedingt bis zur Hochzeit wartet.

Ich meine damit nicht, dass es gut wäre, ständig wechselnde Partner zu haben. Aber wenn ich mit jemandem länger zusammen bin, sie wirklich liebe und mir vorstellen kann, sie zu heiraten, dann würde ich es fast besser finden, vorher auch sexuell zusammenzupassen. Sexualität ist schließlich ein wichtiger Faktor in einer Beziehung. Nur weil man verheiratet ist passt man sexuelle ja nicht automatisch zusammen (Libido, Vorlieben, Art…)

So könnte man sicherer wissen, ob man wirklich füreinander bestimmt ist, bevor man heiratet. Wenn sie die richtige ist, kann ich sie heiraten und mein Leben lang nur mit ihr schlafen. Und wenn nicht, wäre es besser, das vor der Ehe zu merken, statt erst danach.

Ich habe zum Beispiel auch eine sehr hohe Libido und musste mich schon ein paar Mal stark zurückhalten, um Jungfrau zu bleiben.

Ich frage das also nicht, weil ich es nicht aushalten würde, bis zur Ehe zu warten, auch wenn es sicher schwer wäre, sondern weil es meiner Meinung nach, aus dem genannten Grund, nicht zu warten mehr Sinn macht. Mich interessiert sehr eure Meinung dazu.

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Feb. 08

Ich bin 53 Jahre alt und hatte bisher keine Beziehung und auch kein Sex, aber ich sehne mich nach einer Frau für das Leben. Viele Frauen mögen mich auch und mögen meine Gesellschaft, aber ich traue mich nicht, eine anzusprechen.

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Jan. 29

Gesegnet seid Ihr liebe Schwestern & Brüder in Christus. Ich würde gerne eure Christliche Meinung zu meiner jetzigen Situation erfahren, da ich einfach in einer Sackgasse sitze: 

Mein Schwager ( Bruder meines Mannes,40Y Arbeitslos seit Tag1, Grasraucher, Aggressiv & nicht berechenbar und war bereits im Knast) (so als kleine Info zu seiner Person). Mein Mann und ich waren zum Geburtstags Besuch bei meinen Schwiegereltern & hatten Kuchen gebacken und mitgebracht um dort einen schönen Tag zu verbringen. Unser Baby war in dem Moment 5/6 Monate jung gewesen und sollte in den darauf folgenden Tagen getauft werden ( Unser Baby hatte leider eine sehr empfindliche Haut und hatte nach jedem Kuss im Gesicht hässliche eitrige pickel bekommen. Da wir dies für die Taufe und den Erinnerungs- Taufbilder die für die Ewigkeit dienen sollen, wollten wir es nicht riskieren dass sie am Tauftag ebenso mit Pickel überströmt fotografiert wird - auch allein wegen der Hygiene/ Bakterien und empfindlichkeit ihrer Haut baten wir die Familie und Freunde die Maus nicht ins Gesicht zu küssen für die par Tage. Sooo und jetzt kommen wir zurück zur Bday Party, mein Schwager kam dann ebenso ins Haus und kam ins Wohnzimmer und startte mich böse an warum ich einen Kuchen gebacken habe- ich hab es ignoriert und begrüßte ihn nur normal. Im nächsten Moment brüllt er mich an und beschimpft mich mit ganz bösen Worten, die ich hier nicht wiedergeben möchte und brüllte " Ich bin der Onkel dieses Kindes & kann tun und lassen was ich will mit ihr! Wer bist du das du mir sagst was ich tun und lassen kann??" Und er brüllt weiter..sowie kam auf mich zugerannt ( mein Baby im Arm) und wollte auf mich einschlagen! Im letzten Moment konnte mein Schwiegervater und mein anderer Schwager ihn mit ach und krach zurück drängen in den Flur, wo er weiter versuchte ihnen zu entwischen um an mich ran zu kommen. Ich meinte dann nur " ich bin die Mutter." Und er brüllte weiter und weiter bis ich zitternd bemerkte und angsterfüllt, dass mein Mann und seine Mutter auf mich einstechen mit Worten " warum hast du dein Mund aufgemacht?! Du hättest die Klappe halten sollen egal was er sagt" ... ich vor angst war dann geschockt, enttäuscht, wütend! Mein Mann beschützt mich und unser Kind nicht und beschuldigt mich daran Schuld zu sein??? Weil ich sagte " ich bin die Mutter"?? 

Mein Schwager stellte mich Wochen/ Monate / Jahre später ( ohne Kontakt dann zu ihm und meinem mann) ging er zu meiner Familie und meinte ich lasse ihn die kleine nicht sehen aber ohne zu erwähnen was er mir angetan hat. Ich habe wohlbemerkt versucht mit ihm zu reden und ihm zu verzeihen aber er meinte nur " ich bin ein Mann , ich entschuldige mich bei keiner Frau und dich kann ich eh net leiden etc) Er will nun nach 5 Jahren all dem Thater ( er sagt er kann mich immernoch nicht leiden - !!! weil ich für mich und mein Kind einstehe sowie ich meine Meinung auch kundtue! Mein Mann meinte er kann eh keine Frauen leiden und respektieren, wo soll ich da quasi bleiben? Er meinte, er ist halt aggressiv und unberechenbar aber es ist eben sein Bruder und ich soll damit klar kommen. 

Mein Schwager möchte unsere inzwischen 2 Kinder sehen etc aber ohne mich. Ich soll dann quasi nie dabei sein und ihn und mein Mannn einfach machen lassen aber ohne mich. 

 

Ich habe oft Gott gebeten mir Kraft zu geben das durchzustehen, uns allen die Herzen zu erweichen und liebe und Frieden einkehren zu lassen aber iwie ist es immernoch so schwer.. ich werde leider nicht akzeptiert, nicht Respektiert und soll mich quasi wie Luft benehmen und den Mund halten egal was sie tun wollen ( wohlbemerkt habe ich ihm nie etwas getan, sondern eher um seine damaligen Partnerin und ihn gekämpft dass seine Eltern seine liebe akzeptieren. Ich hab ihm nur Gutes getan aber er kommt mit keinen Frauen zurecht die den Mund aufmachen). 

 

Bitte gibt mir euren Rat. Eure Meinung liebe Geschwister 🙁 Ich brauche echt Hilfe 

 

Möge Jesus uns segnen und Frieden und Vergebung schenken♡ 

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Jan. 27
Dem Mann dienen mit Sex? (1 betrachter)

Hallo liebe Community,

 

mein Mann und ich hatten gestern ein Gespräch, das mich seitdem nicht mehr in Ruhe lässt. Ich würde mich sehr über eure biblische Einschätzung freuen.

 

Ich hatte gerade mit einer Freundin telefoniert, als mein Mann mir schrieb, dass ich jetzt ins Bett kommen soll. Später stellte sich heraus, dass er wollte das ich das Telefonat beende, um mit ihm intim zu werden. Ich habe ihm daraufhin gesagt, dass ich nicht „springen“ möchte und Sex habe, nur weil er es in diesem Moment möchte.

Grundsätzlich haben wir ein sehr erfülltes und auch häufiges Sexleben. Dennoch gibt es Situationen, in denen ich als Frau einfach nicht möchte und genau dann spüre ich immer wieder eine klare Erwartungshaltung von ihm. Mein Mann sagt, es sei die Aufgabe einer Ehefrau, dem Mann zu dienen, auch wenn sie selbst gerade nicht möchte, und begründet das vor allem mit dem bekannten Vers aus 1. Korinther 7. Ja Sex gehört zu der Ehe dazu und wir Frauen sollen den Männern dienen, aber ist damit auch Sex gemeint? 

Vielen Dank fürs Lesen und für eure Gedanken. 🌱

 

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1,262
Jan. 22

Hallo,

ich bitte um Gebet - vor allem aber auch um Rat. Wir sind eine christliche Familie. Es geht unseren Sohn (13 Jahre). Er hat große Probleme mit Mathe und Rechtschreibung - nicht aber mit dem Lesen. Seine Rechtschreibung ist wirklich unter aller Sau. Man kann es kaum lesen, was er schreibt.
Er ist auf dem Gymnasium (NRW) und wird es voraussichtlich Ende diesen Schuljahres Richtung Realschule verlassen müssen. Er verfügt über die deutsche und die britische Staatsbürgerschaft.

Von den Lehrer wird er als respektvoller Junge, der hart arbeitet, beschrieben und so sehe ich ihn auch. Mit anderen Teens kommt er gut aus. Nur schulisch ist er sehr schwach.

Sein bestes Fach ist Sport. Egal was für eine neue Sportart dran kommt - er ist immer einer der besten. Ich schicke ihn auch in den Ferien zur Sportkursen und höre von allen, wie begabt er in diesem Bereich ist.

Wir haben ihn auf Dyskalkulie und auf Legasthenie testen lassen. Das hat er nicht. Dazu sind seine Fähigkeiten dann wieder zu gut. Wir haben seinen IQ testen lassen. Er ist im Normalbereich und im Subtest „Verarbeitungsgeschwindigkeit“ war er sogar überdurchschnittlich (120). Wir haben ihn auf ADHS testen lassen. Auch das hat er nicht.

Wir haben schon ein kleines Vermögen für Nachhilfe ausgegeben. Studienkreis, private Nachhilfe durch Studenten. Alles schon probiert.

Er verliert langsam sein Selbstbewusstsein. Er arbeitet so hart (viel härter als seine Geschwister) und hat trotzdem weniger Erfolge. Er möchte so gern Sanitäter oder San werden, weil er Leben retten möchte.

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Jan. 15

Hallo Miteinander! Mein Verlobter ist Soldat und dient der US Army. Er ist momentan in Arizona, um für 9 Monate die Grenze zu Mexiko zu kontrollieren. Ich habe große Angst um ihn. Doch wir haben heute erfahren, es ist möglich dass er für 4 Tage über Weihnachten nach Hause kommt. (Nach Tennessee/Georgia) ich habe ihn schon lange nicht mehr gesehen, ihm geht es mental nicht gut. Ich vermisse ihn sehr und diese vier Tage sind momentan alles an dem ich hänge… ich bitte euch um Gebete für seine Sicherheit, inneren Frieden durch Gott und das er wirklich nach Hause kommen kann, ganz bald. Sein name ist Levi. Er ist auch Christ. 

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Dez. 10

Gottes Segen liebe Brüder und Schwestern im Glauben.

Schweren Herzens richte ich mich an euch, denn ich bin verzweifelt.

Ich habe erfahren, dass die Mutter meines Kindes [Exfreundin] mit einem alten Freund von mir mehr oder weniger zusammen ist. Er verbringt Wochenenden dort und begeht Ehebruch sowie meine Ex-Freundin spielt dabei wohlwissend mit, sowie auch ihre Eltern.

Es wäre mir schlichtweg egal, wenn mein Kind da nicht zwischen wäre.

Ich möchte mich gerne davon abgrenzen, jedoch möchte ich mein Kind nicht in diese Situation hineinziehen. Es verstößt so extrem gegen unsere Werte als Gottesgläubige. Das ich jedes mal, wenn ich mein Kind abhole zum Papa-Wochenende schweren Herzens bin. Ich finde aber keinen Weg mich davor zu schützen ohne das der Kontakt zu meinem Kind zerbricht.

Mein Kind muss in diesem Gottlosen Haus groß werden und ich muss tatenlos zusehen!

Ich zerbreche daran gewaltig, ich bete und faste. Doch es lässt mich nicht los.

Um mich selbst davor zu schützen, sehe ich als einzige Möglichkeit den Kontakt abzubrechen. Es macht mich regelrecht krank.

Ich bitte um eure Ratschläge und/oder Bibelverweise anlässlich zu meinem Thema.

 

Gottes Reichen Segen

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Dez. 03

Hi, ich bin fast 58 Jahre alt und zum ersten Mal wirklich auf eine Hochzeit eingeladen *wuah*. 😀 So kann's auch gehen. 😀

Im Ernst. Jetzt steh ich doch tatsächlich da und denke: Was zum ...*piiep*... schenkt man zu einer Hochzeit???? Oder eher: Was schenke ich den beiden??? Die beiden sind ungefähr in meinem Alter, also keine "jungen Leute" mehr. Sie ist meine beste Freundin, wohnt aber derzeit weit weg, zur Hochzeit dann nicht mehr ganz so weit, der "Anfahrtsweg" reduziert sich von ca. 7 Std. auf ca. 2,5 Std. 😀 Aber das nur nebenher, um zu sagen, dass wir nicht viel Zeit miteinander live verbringen, eher (video)telefonisch und ab und an besuchen wir uns gegenseitig. Die Hochzeit wird Ende Mai sein, da werden wir uns mal wieder live sehen. Hab noch ein bisserl Zeit, aber auch nicht soo viel. Ich weiß nicht mal, wo ich mit Überlegen anfangen soll? Macht man was selbst? Wenn ja, was? Haushalt brauch ich nicht schenken, haben sie mehr als genug. - Hülfä. 🙂

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Nov. 24

Hallo ihr Lieben,

ich bin verheiratet und habe 2 Kinder, 11 und 9 Jahre alt.

Mit 11 kommen die Kinder ja so langsam in das Alter, in dem sie anfangen, Sachen zu hinterfragen.

Jetzt am Wochenende kam mein Sohn mit seinen Religionshausaufgaben zu mir und meinte, dass das für ihn alles gar keinen Sinn ergibt. Dass er das mit Gott unlogisch findet und nicht versteht, wie man an die Bibel (seine Worte: ein uraltes Buch in dem komische Sachen stehen) glauben kann.

Was mache ich jetzt?

Is das nur eine frühpubertäre Phase?

Oder wie ernst muss ich das nehmen?

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Nov. 24

Ich bin seit 18 Jahren glücklich verheiratet. Vor 4 Monaten habe ich zum Glauben gefunden, durch eine intensive Gottesbegegnung. Seither ist meine Welt nicht mehr dieselbe. Ich habe mich enorm mit dem Glauben auseinander gesetzt und weiss, dass ich mein Leben an Jesus Seite weiterleben möchte. Mein Mann ist diesen Schritt leider nicht gegangen. Er nimmt mein neues Ich zwar an und lässt mich meinen Glauben ausleben, doch ihm selbst sagt das alles (noch?) nichts. Je länger je mehr merke ich, dass mich dies wahnsinnig belastet. Ich fühle mich mit dem Thema so alleine zuhause und wünschte mir von Herzen dies mit ihm teilen zu können. Kennt jemand die Situation? Wie seid ihr damit umgegangen? Ist es gut gekommen? Wir haben eine sehr gefestigte Beziehung und dennoch mache ich mir Sorgen, falls die Situation längerfristig so bleibt...

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Nov. 23

Guten Tag an alle☀️!

Hier ein Thema das ich schwierig finde, aber wichtig:

Wenn innerhalb der Familie Missbrauch geschieht (ich beziehe das nicht! auf sexuellen Missbrauch- das wäre ein anderes Thema), damit meine ich Drohungen und Einschüchterungen, Machtmissbrauch allgemein, Schläge, Beleidigungen, Herabwürdigungen usw., ist dann Jesus Forderung immer wieder dem Täter zu vergeben, wenn er Reue zeigt und sich entschuldigt, sinnvoll? legitim? heilend? oder einfach nur falsch? 

Stumpft man dann nicht irgendwann ab als Betroffener, wenn trotz immer wieder bekundeter Reue die Aktionen sich nicht ändern? Kann man ewig vergeben, ich meine gefühlsmässig? Ist da nicht irgendwann die Luft raus?

Was meint ihr? Ist das realistisch, diese Forderung? Lebbar?

Viele Grüße,

⭐️

 

 

 

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Okt. 29
Hallo Community, bin heute über einen Artikel gestolpert und hielt das Ganze für Fakenews, aber beim Googlen hab ich gesehen, dass der Fall auch auf anderen Plattformen erschienen ist. https://www.gala.de/lifestyle/galaxy/kurz-nach-adoption--ali-sanders-wird-schwanger--gibt-babys-zurueck-22090548.html Ali und ihr Mann können laut Aussage der Ärzte keine gemeinsamen Kinder bekommen, entscheiden sich dann für die Adoption von Zwillingen, acht Monate. Das erwartete "Mutterglücksgefühl" stellt sich für die 35jährige aber nicht ein. Bei einer Untersuchung wird festgestellt, dass sie unverhofft schwanger ist und entscheidet sich zusammen mit dem Mann, die Zwillinge "zurück" zu geben und sich auf ihr eigenes Kind zu konzentrieren. Inzwischen ist sie mit dem zweiten Kind schwanger. Sie nimmt das Ganze laut Interview nicht auf die leichte Schulter, ist aber überzeugt, dass sie deshalb für die Zwillinge nichts empfunden hat, weil ihr Körper das ungeborene Kind schützen wollte. Ich hab nun keine Kinder, auch wenn ich ziemlich oft mit welchen zu tun habe. Ich will hier auch nicht werten und über Ali herziehen, dazu ist der Artikel einfach zu kurz - ich frag mich nur, ob es das wirklich gibt. So rein bio-chemisch-emotional-körperlich, dass man Kinder ablehnt, nur um das eigene zu schützen, von dem man nicht mal weiß? Und wie denkt Ihr so, könnt Ihr das nachvollziehen, dass man adoptierte "Wunschkinder" abgibt? Wie kommt das bei Euch an? Ich freu mich über eine friedliche, unemotionale Diskussion 😉 Trissi
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Okt. 20


Was meint ihr? Wie viele Männer, Frauen und Partnerschaften VOR der Ehe sind okay? Gibt es überhaupt noch Menschen, die jungfräulich/"jungmännlich" in die Ehe gehen?

Ich hatte mit 15 den ersten Freund (ohne Sex); danach kamen 2 feste Partnerschaften über Jahre "mit" und 2 Affären, also im Summe 5, bevor ich mit 30 geheiratet habe. Mit Affäre meine ich, das man sich nicht im klaren war, ob es dauerhaft etwas wird und "die Liebe" nur wenige Wochen überstand. "Freundschaft plus" wäre der falsche Ausdruck dafür.  

One night stands gab es bei mir nie!

Ich wollte nicht die Katze im Sack kaufen 😉, bewundere aber auch fromme Christen, die sich für die Hochzeitsnacht aufsparen.    

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Okt. 10

Hallo, mein Mann offenbarte mir vor ein paar Jahren er habe eine Pornosucht. Die wäre auch schon da gewesen als wir uns noch nicht kannten. Nun wusste er aber das für mich Pornographie nicht in die Ehe oder einer monogamen Beziehung gehört. Ich bin sauer das er mir nichts erzählt hat bevor es in die Ehe ging. Und er meinte immer für ihn ginge das auch nicht. Er sammelt wohl sehr leidenschaftlich pornografische Bilder von Frauen. War sogar kurz auf einer Dating App unterwegs. Wir haben viel geredet und er sagte mir er wolle aufhören. Er macht ein Programm für Süchtige meinte er zu mir und ich solle seine Vertrauensperson sein falls wieder ein Auslöser da ist. Ich meinte das muss eine neutrale Person sein, aber er wollte sich niemanden anvertrauen auch keinem Therapeuten. Heute finde ich ein usb stick mit pornografischen Bildern. Ich kann ehrlich gesagt nicht mehr. Ich habe keine Kraft das auszuhalten und ich Frage mich wie viel Gott von mir verlangt. Muss ich das ertragen oder darf ich gehen? Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Habe auch leider niemanden den ich mich anvertrauen könnte diesbezüglich.

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Okt. 02

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und stille Leserin seit ca. einem Monat. 🙂 

Ich bin 55 und seit 18 Jahren nach Trennung und Scheidung alleinerziehend. Ich gehe in keine Gemeinde, was seine Gründe hat, die ich hier nicht ausbreiten will. 

Nur kurz: Ich hatte immer an Gott geglaubt, habe Jesus mit 19 Jahren in mein Leben gelassen und war überaus engagierte Mitarbeiterin in unserer Landeskirchlichen Gemeinschaft. Dann hatte ich mit 32 geheiratet, nachdem sich endlich mal ein Christ für mich interessiert hatte. Wir bekamen unseren Sohn, mittlerweile ist er 20. Mein Exmann ist Alkoholiker und hat wohl auch darüber hinaus diverse psychische Probleme. Deshalb war die Trennung zwingend geraten.

Ich bin noch mehrere Jahre in Gemeinde/n gegangen, nur fühlte ich mich immer mehr wie ein Fremdkörper. Die Gemeinden waren/sind in ihrer Blase und interessieren sich so gut wie gar nicht für die Welt da draußen. Sie sind 24/7 mit ihren Geschwistern aus der Gemeinde zusammen und bei mir war das schon immer anders. Mich interessiert auch, wie die Christen die Entwicklungen in Politik und Gesellschaft beurteilen. Doch da blocken alle ab.

So, nun hat mein Sohn (er ist kein Christ) sich vor ca. 3 Wochen als bisexuell geoutet. Er hatte schon zwei Freundinnen, doch nun hat er eine intensive Freundschaft mit einem etwas jüngeren Mann/Jugendlichen begonnen und ist jetzt mit ihm zusammen und übernachtet auch dieses WE bei ihm. 

Ich habe ihm gesagt, und das wusste er auch vorher, das ich das als Christin nicht okay finde, ihm aber natürlich jetzt nix verbieten kann. Er soll das tun, von dem er meint, dass es ihm gut tut und ich ihn keinen Deut weniger liebe als vorher.

Das mit der Übernachtung ist jetzt nur rausgekommen, weil ich gestern (15.08.) wegen einer geplanten OP im KH lag, die dann spontan auf unbestimmte Zeit verschoben werden musste und ich dann halt wieder nach Hause gekommen bin.

Ich bete für meinen Sohn seit seiner Empfängnis. Natürlich wäre es besser, wenn ich all die Jahre in eine Gemeinde gegangen wäre und so weiter. Doch wäre das eine Garantie gewesen? Ich hatte auch zwischenzeitlich einen nichtchristlichen Freund, weil ich halt auch nur eine Frau bin und mich mit 39 Jahren noch wie eine Jungfrau fühlte.

Natürlich kam die christliche Erziehung da auch ein stückweit zu kurz. Nur, ich war auch pausenlos mit diversen Krisen und Problemen beschäftigt, habe auch keine Familie mehr, so dass ich denke, dass Gott, der ja zweifelsohne allmächtig ist, auch ein klein wenig Verantwortung trägt und nicht alles von mir erwarten kann, während er es zumindest zulässt, dass mir ständig das Leben schwer gemacht wird.

Mein Sohn ist in Gottes Hand, das weiß ich und ich mache mich jetzt auch nicht verrückt. Nur - was würdet Ihr machen? Ich habe schon die Ansage gemacht, dass eine Übernachtung in meiner Wohnung nicht infrage kommt.

Vielen Dank fürs Durchlesen und schonmal für Eure Antworten.

 

Liebe Grüße

Ledwa

 

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Sep. 28

Hallo,

ich bin derzeit ganz traurig. Meine Tochter (19) hatte einen türkischen Freund (18), der die Beziehung gestern beendet hatte. Es fing vor etwa drei Wochen an, dass er wirklich von heute auf morgen kurz angebunden zu ihr war. Nach drei Wochen Hinhaltetaktik hat er die Beziehung nun beendet. Meine Tochter ist am Boden zerstört. Er war von heute auf morgen wie ausgewechselt.

Ich vermute, dass die Eltern die Beziehung unterbunden haben, und er nicht wusste, wie er ihr es beibringen kann. Hintergrund ist, dass der Vater ihn zu einer Ausbildung als Anlagemechaniker gedrängt hatte, die ihm überhaupt nicht liegt. Er macht die Ausbildung nun seit eineinhalb Jahren und würde gerne abbrechen. Er hatte bereits einen anderen Ausbildungsvertrag als Bürokaufmann in der Tasche. Als die Eltern das herausfanden, gab es schlimmen Ärger. Meine Tochter spielte mir eine Voice-Nachricht vor, in der er beschrieb, wie verzweifelt er ist, und dass seine Eltern ihn als Lügner bezeichneten, weil er "heimlich" zum Vorstellungsgespräch gegangen war. Der Junge ist volljährig wohlgemerkt. 

Ich finde das so schlimm, könnte heulen, wenn ich meine Tochter so verzweifelt sehe und daran denke, wie der Vater mit dem Jungen umgeht. Die Eltern tracken sein Handy, wollen ihm sein Auto wegnehmen, das sie ihm geschenkt haben. Jetzt hat er auch noch die Zwischenprüfung versemmelt, und der "Vater" hat nichts Besseres zu tun als ihn anzuschreien.

Und nun habe ich den Verdacht, dass sie meine Tochter für seine Emanzipationsversuche verantwortlich machen, und ihn komplett unter Druck setzten, damit er die Beziehung beendete. Die Leute scheinen nach außen hin modern und der Kultur hier angepasst, laut meiner Tochter. Ich denke, sie sind noch sehr in der türkischen Kultur verwurzelt, das Moderne nach außen ist Fassade. Ich habe nix gegen die türkische Kultur im Allgemeinen. Aber wenn man seinen Jungen fertig macht, nur um Kontrolle auszuüben, habe ich keine Worte mehr dafür. Der Mann ist meiner Meinung nach ein Narzisst, aber wie! Und immer wieder der Guter-Sohn-sein-Müssen-Zwang. Auch in deutschen Familien kommt natürlich so etwas vor. Aber es passt halt wie die Faust aufs Auge.

Ich glaube meiner Tochter, dass er ein liebevoller Junge war, der sie sehr geliebt und geachtet hat. Es kann nicht sein, dass er plötzlich keine Gefühle mehr für sie hat, wie er behauptet. Höchstens ist er jetzt so fertig und runter mit den Nerven, dass er gar nichts mehr fühlt.

Ich musste mir das mal von der Seele schreiben, bin so erschüttert. Es zerreißt mir das Herz, wie meine Tochter der Boden unter den Füßen weggezogen worden ist. Sie waren 5 Monate zusammen. Ich wünsche mir sehr, dass meine Tochter das nächste Mal einen starken, ausbalancierten Freund bekommt, der nicht so einen Balast mit sich herumträgt.

 

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Juli 21, 25

Hallo zusammen, einige hatten ja meinen vorherigen Post gesehen mit der "Pornographiesucht" meines Mannes. In letzter Zeit habe ich viel gebetet oder auch versucht das Gespräch mit meinem Mann zu suchen, aber er ist da weniger offen für. Ich Frage mich also wie finde ich Heilung für mich selbst, damit ich stark bin? Wie schaffe ich es das mich das Thema nicht so aussaugt? Ich fühle mich ein bisschen verloren und suche praktische Tipps. Danke 

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Juli 14, 25

Hallo liebe Gemeinde,

ich bin mein gesamtes Leben bereits gläubig (Mitte 20) und bin sehr dankbar, dass ich auch so erzogen wurde. Ich danke auch Gott, dass ich in der Position bin, in der ich mich befinde. Ich habe eine wundervolle Freundin, die ich über alles liebe und wir wollen auch eines Tages heiraten. Es läuft halt perfekt, aber ein Thema zieht unsere Beziehung manchmal runter; unser Sexualleben. Wir beide haben den Gedanken, etwas mehr Erfahrung zu sammeln durch z.B. einen Besuch in einem Swinger Club oder halt unser Intimleben mit anderen Paaren zu teilen.

Nun habe ich mal recherchiert und habe bemerkt, dass es eine Sünde ist, wenn man sowas tut (Swinger Club etc.). Ich finde, unsere Beziehung würde durch so einen Besuch profitieren, aber ich habe Gewissensbisse und zugleich Wut in mir...

Ich selber engagiere mich für Tierschutz. Ich helfe verletzten Tieren (hauptsächlich Vögeln) und merke selber, wie Tiere allgemein von Menschen wie der letzte Haufen behandelt werden. Das macht mich sehr wütend. Warum ist es laut Gott erlaubt, Tiere zu t*ten und zu essen während ein Besuch im Swinger Club, welcher die Beziehung nur verbessert und vor allem niemand dadurch verletzt wird, als eine Sünde gesehen wird? Es macht in meinen Augen gar keinen Sinn. Ich bin leider ratlos und würde gerne wissen, wie ihr dazu steht. Ich möchte nichts tun, was dafür sorgen wird, dass ich in der Hölle lande.

Vielen Dank und habt ein schönes Wochenende!

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Mai 04, 25

wir haben eigentlich eine harmonische Ehe - unsere Differenzen klären wir gerade bei einer christlichen Paarberatung. Ich fühle aber, dass mein Mann mich nicht mehr so liebt wie sonst auch. Das drückt sich durch fehlende Dinge aus, sodass er mir nicht mehr sagt, dass er mich liebt z. B. Trotzdem haben wir eine schöne Zeit und verbringen sehr harmonische Stunden miteinander, streiten auch nicht. Weil ich eben das Gefühl habe, dass er von mir abrückt, habe ich in sein Handy geschaut (ich weiß, das macht man nicht) und mir seinen Browserverlauf der letzten Tage angesehen. Und da habe ich entdeckt, dass er nach dem Suchbegriff "ich liebe meine Frau nicht mehr" und "unglücklich in der Ehe" sowie nach 2-Zimmer-Wohnungen gesucht hat. Das hat mich total geschockt.

Ich konnte jetzt natürlich nicht zugeben, dass ich in seinem Handy geschnüffelt habe. So habe ich ein Grundsatzgespräch begonnen und ihn gefragt, ob er noch glücklich ist, was er bejahte. Ich fragte ihn auch, ob er mich noch liebt und mit mir zusammenbleiben möchte. Auch das bejahte er. Er ist sehr um mich bemüht die letzten paar Tage, aber ich bin innerlich tief unglücklich und weiß nicht, wie ich mir das alles erklären soll. Vielleicht hat ja jemand einen Gedanken dazu.

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Feb. 16, 25

Hallo,

Sorry ich muss etwas ausholen, damit die Frage verständlich ist. Die Frage selbst ist im letzten Absatz.

Ich bin schon lange mit meiner Frau verheiratet (>25J) wir haben einige interessante Unterschiede in den letzten Jahren entdeckt, manche Ursachen herausgefunden - insbesondere dass die typischen Rollenverteilung "emotional schweigsamer Mann" etc bei uns in vielen Bereichen genutzt umgekehrt verteilt ist.

Meine Frau hat nun einen Tanzkurs vorgeschlagen, damit wir mal wieder mehr gemeinsam unternehmen. Ich habe ihr gesagt, dass ich es schöner fände, wenn wir davor erstmal wieder etwas in Richtung "emotionale Nähe finden" unternehmen würden. Denn die gibt es seit Jahren nicht.

Emotionale Nähe kennt sie leider nur über Projekte und Zusammenarbeit (lange Geschichte): da klappt es dann. Selbst ganz am Anfang unserer Ehe gab es keine öffentlichen Umarmungen o.ä.- Das war ihr zu privat. Aber mittlerweile hat sie kein Problem damit andere Männer auch in meiner Gegenwart, auch bei uns zu Hause zu umarmen. Dass so etwas "heimlich" zu tun daneben wäre, darüber herrschte Einigkeit. Dass umarmen vor mir für mich schräg ist, hat sie schon schwer verstanden. Meine Bitte es nicht mehr in unserem Haus oder davor zu machen Hat sie zur Kenntnis genommen.

Dass es "harmlose" Umarmungen sind darüber besteht zwar Einigkeit aber es tut halt trotzdem weh, insbesondere weil es mehr ist als sie jemals mir vor anderen zeigte.

Nun hat sie mich gefragt, warum mir denn das Thema emotionale Nähe so wichtig sei. Wie würdet ihr das jemandem erklären, der Gefühle, Emotionen nur über Bande (Billiard!) zeigen kann aber nicht ohne Projekte o.ä.

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1,324
Feb. 10, 25

Hallo zusammen,

wir sind ein Paar im Alter von Mitte Ende 20 und sind uns sehr unschlüssig, was den Sex vor der kirchlichen Eheschließung angeht.

Wir sind seit ca. 2 Monaten zusammen und haben uns lieben gelernt. Schon von Beginn an sind wir mit der Einstellung und den Willen in die Beziehung gegangen, einander heiraten zu wollen. Diese Einstellung und der starke Wille, hat sich seit jeher nicht geändert - sogar noch verstärkt. Aus dieser Liebe heraus, hatten wir das Verlangen, den Beischlaf schon recht früh in der Beziehung zu vollziehen, mit dem Hintergedanken, dass wir sowieso, unser Leben gemeinsam verbringen wollen. Diese körperliche Nähe führte dazu, dass unsere ohnehin schon starke Bindung, noch eine Ebene tiefer und vertrauter wurde. Allerdings stellt sich für uns die Frage, was aus christlicher Sicht, hier nun das richtige wäre. Oder was Gott denken/verlangen würde? Wir wissen natürlich, dass vorehelicher Sex Unzucht bedeutet und eine Sünde ist, weswegen wir ins Grübeln kommen, ob es doch besser wäre, bis zur offiziellen Eheschließung zu warten, oder es jetzt eh „egal“ wäre, da wir uns lieben, sicher sind einander das Ja-Wort zu geben und ein Leben nach Gottes Willen leben wollen. Bezieht sich die Sünde der Unzucht, daher auch auf eine Liebesbeziehung, die daran interessiert ist, Gottes Willen zu tun, indem sie baldigst den Bund der Ehe schließt?

Über ernsthafte Antworten, die auf christlicher Ebene und gottesfürchtigen Gedanken basieren, wären wir sehr dankbar.

160
4,943
Feb. 09, 25

Liebe Menschen,

 

ich bin 22, weiblich und ohne richtige Religion aufgewachsen. Meine Familie ist eher muslimisch geprägt, zu dieser besteht aber nur sehr wenig Kontakt. Ich interessiere mich schon länger für das christentum, aber glaube erst seit ein paar Wochen richtig. Es hat damit angefangen, dass ich schon immer wusste, dass es richtig ist, aber mir der „Glaube“ leider gefehlt hat. Ich wusste auch nicht, wo ich anfangen sollte, aber irgendetwas hat mich getrieben vor ein paar Wochen anzufangen jeden Abend in der Bibel zu lesen. Mittlerweile bete ich täglich und fühle mich Gott immer verbundener.

Vor ein paar tagen habe ich mich das erste mal richtig mit der Unzucht beschäftigt. Davor dachte ich es wäre okay in Beziehungen Sex zu haben. Jetzt weiß ich aber, dass es ausdrücklich in der Bibel geschrieben steht, dass Sex außerhalb der Ehe eine Sünde ist. Ich würde mich gerne daran halten.

Mich beschäftigt nur schon immer das Thema Einsamkeit. Durch meine traumatische Kindheit fällt es mir schwer zwischenmenschliche Beziehungen wie Freundschaften aufzubauen und Kontakt zu der Familie ist aus guten gründen auch sehr begrenzt. Ich mache seit Jahren Psychotherapie, aber Freundschaften aufzubauen ist sehr schwer wenn man erst im Erwachsenenalter damit anfängt. Ich möchte in dieser Hinsicht keine Ratschläge dazu Freunde zu finden, weil ich schon alles mögliche ausprobiert habe. Ich kann nur noch dafür beten. 

Somit gibt es mir sehr viel einen Mann zu treffen, diese Einsamkeitslücke wird damit ein Stück weit gefüllt. Aktuell treffe ich einen Mann zwanglos, wir unternehmen Dinge zusammen, kochen, kuscheln schauen filme und haben-leider-auch Sex. Ich fühle mich schuldig, seit ich von dieser Sünde weiß, aber es fällt mir schwer es zu beenden, weil ich dann niemanden mehr hätte. Leider fühle ich aber auch keine Liebe und ich denke das tut er auch nicht, auch wenn er mir schon mal Blumen geschenkt hat und wir wirklich gut zusammenpassen würden.

 

Ich bitte um Rat. Danke schon einmal im Voraus.

73
3,632
Dez. 25, 24

Vertrauen zwischen Freunden, Familie oder in einer Beziehung was macht Vertrauen aus und was bedeutet es für euch? Wann weiß ich ob ich einem anderen Menschen vertrauen kann? 

7
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Dez. 23, 24

Hallo. Evangelisch aufgewachsen nahm ich als jung das Thema S*x und Beziehungen ernst, wollte es richtig machen. Ich lernte meinen ‚Bald-Exmann‘ kennen, wollte mit S*x warten, er hat mich dazu gezwungen. Aus Scham und „es richtig machen wollen“, bin ich mit ihm zusammen geblieben. Es war immer kompliziert, er war aber auch Christ, aber wir waren sehr verschieden. Er war sehr dominant, ich sehr sensibel. Ich wurde schwanger, also haben wir geheiratet. Glücklich waren wir beide nicht damit. Ich fühlte mich nicht geliebt, sondern kontrolliert und wurde psychisch viel runtergedrückt. Ich versuchte meiner Aufgabe als Frau und Mutter gerecht zu werden, war aber psychisch am Ende und weinte viel, ich schien ihm nie genug. Er war ein Vollblutpapa und gab sich in vielerlei Hinsicht Mühe, das sah und schätzte ich. Er sprach aber immer mehr von Trennung und Scheidung, es gab viel Streit. Nach 2 Kindern und 3 Jahren Ehe und vielen Scheidungsdrohungen seinerseits zog ich aus. Ich schlug oft Gebet und Therapie vor, davon wollte er nichts wissen. Ich sei das Problem, da ich nicht an meinen Fehlern arbeiten würde. Getrennt bin ich einsam, aber sowohl er als ich können wieder atmen. Nach 3 Jahren Trennung sind wir Ende Scheidungsprozess. Aus Einsamkeit habe ich mir ein Login auf einer christlichen Partnerbörse gemacht und habe mich in einen Mann verliebt. Mit dem Mann habe ich aber in der Bibel gelesen und realisiert, dass er keine Geschiedene heiraten darf und ich durch S*x mit ihm Ehebruch an meinem Exmann begangen habe. Ich bereue den raschen Sex mit dem Mann. Laut Bibel: Versöhnung oder allein bleiben. Ich habe mich bei meinem Ex also entschuldigt, nennt mich nun Ehebrecherin und sagt, er sei so enttäuscht von mir, er wolle die Scheidung mehr denn je.Ich bete für Wunder, sodass eine Scheidung nicht sein muss, obwohl ich mich eigentlich in einen neuen Mann verliebt habe. 
ich will Gottes Wort folgen und ihm vertrauen, aber wieso kriege ich keine zweite Chance, um in einer glücklichen Familie zu sein? Ein Wunder mit meinem Exmann oder ein Neuanfang mit jemand anderem? Andere Sünder kriegen doch auch eine Chance auf einen Neuanfang? Wieso ist die Bibel/Jesus da so streng?  

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Nov. 14, 24


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