Frauencafe 2026
Liebe Frauen, Gott hat gesagt: „Siehe, ich mache alles neu!“ Off. 21,5
Unter diesem Motto möchte ich auch das Frauencafe für 2026 eröffnen.
Die diesjährige Jahreslosung steht in der Offenbarung, im Kapitel über den neuen Himmel und die neue Erde, über das neue Jerusalem.
Den alten Himmel und die alte Erde wird es irgendwann nicht mehr geben. Stattdessen Trost, Heilung und Licht und Gott wird am Ende unter den Menschen wohnen.
Ein tröstlicher und beruhigender Gedanke, finde ich.
Vor allem, dass Gott selbst das Neue schafft und nicht ich es muss.
Ich könnte das auch gar nicht.
Wie oft aber verrenne ich mich trotzdem noch, weil ich meine, ich müsste dafür sorgen, das xy geschieht/passiert.
Oder ich hätte irgendwie Verantwortung für die Taten oder Entscheidungen anderer.
Auch eine Form von Hochmut oder Stolz, selber schaffen, selbst tun.
Als jemand, die damit aufgewachsen ist, dass man möglichst unabhängig zu sein hätte, erfahrene Güte „wiedergutgemacht“ werden müsste, sehe ich da immer mal wieder die Gefahr, das Ruder nicht aus der Hand geben zu wollen. Bloß keine Schwäche zeigen.
Aber auch eigene Hilflosigkeit, weil ich teilweise gar nicht wusste, wie es gehen konnte, wenn man selbst nicht kann. Lernen musste/durfte, Hilfe anzunehmen.
Gott sei Dank ist da bereits einiges neu geworden.
Aber es gibt trotzdem immer noch ab und an „Geburtswehen“.
Doch irgendwann werden auch die vergangen sein und das alte liegt gänzlich hinter mir/hinter uns.
Gott sei Dank und Ihm alle Ehre dafür!
Er ist und er handelt.
Also möchte ich euch und mich einladen, dem allmächtigen Schöpfergott zu vertrauen. Zunächst für das eigene Leben.
Dass Er Neues schafft und das gute Werk, das er in uns begonnen hat, auch vollenden wird.
Dass Er aber auch um die Geschicke aller Menschen und der Welt weiß und Seinen Plan vollenden wird. Und dass es am Ende gut sein wird. Auch wenn man jetzt scheinbar nur das tobende Chaos sieht.
Das diesjährige Frauencafe bei Jesus.de könnte ein Ort sein, an dem Frauen
sich gegenseitig ermutigen Gott zu vertrauen,
lernen, Neues das bereits wächst, zu erkennen und das vielleicht auch miteinander zu teilen,
aber auch einfach mal Kraft tanken oder loslassen können um sich an einem heißen Tee, Kaffee oder sonstigem Getränk zu erfreuen.
Wie immer ist das Café voller Köstlichkeiten und weil gerade Sylvester war, reiche ich etwas verspätet eine Platte leckerer verschieden gefüllter Berliner und eine Runde alkoholfreien Sekt zum Latte Macciato oder auch zum Chai.
Bedient euch und lasst es euch gut gehen.
Ich selbst werde mit einen Berliner mit Moccafüllung zu einem Cappuccino nehmen.
Greift zu!
Wie immer auch der Hinweis/die Bitte an die Herren, dieses Café als reinen Frauenraum stehen zu lassen. Mitlesen ok, Posten aber bitte nicht.
Danke.
Draussen bollert das erste Gewitter. Der Winter ist vorbei. Fühlt sich komisch an.
Ja, bei dir auch??? Auch wenn ich es toll finde, wie alles sprießt, finde ich es total komisch, dass der jetzt vorbei sein soll. Auch wenn es mich doch eher "runterdrückt" (wie heute, hier isses grau in grau, kühl -unter 10Grad- und regnerisch), möchte ich keine "Wärme" ... komisch ...
Dem sollte man eigentlich mit Humor begegnen. Zum Beispiel so:
Waaaaas? Spooooort??? Da muss ich erstmal n Kuchen essen, ich steh ja völlig neben mir ... 🤣 🤣 🤣
Irgendwie laufen zwei Frühlingsentwicklungen wie nebeneinander. Das war letztes Jahr schon so seltsam.
Hier sind Schauerwölkchen, die sich mit Sonne abwechseln. Es ist jedenfalls nicht so nass, dass die Bodenarbeiten der Außengestaltung nicht laufen könnte. Der Baggerfahrer, der die Hauptgestaltung umsetzt, versteht meine Wünsche. Das ist so entspannend. Der Bauleiter wollte eine Plattenwüste machen und die Mieter und ich wollen soviel Grün und Pflanzbereiche behalten, wie möglich sind, dass es wohnlich und nicht nach Großstadt aussieht. Die Pflanzenkühlung ums Haus ist ja auch ein wesentlicher Faktor für gutes Wohnklima.
Hallo ihr Frauen,
je älter ich werde, umso mehr "kaue" ich daran herum, dass mich allein das Leben (schon) mehr und mehr überfordert. Also das Leben allein. Mir wird irgendwie bewusster, dass sich Gott das so nicht gedacht hat. Es fühlt sich von Jahr zu Jahr anstrengender an, und ich wünschte mir immer öfter, dass mir jemand etwas abnehmen würde ...
Geht das den Alleinstehenden unter euch auch so?
*soifz* Ich bin völlig fertig heute ... war gestern Abend noch bei meinen Eltern. Mama seit Tagen krank, gestern endlich mal beim Arzt (Not-/Bereitschaftsarzt wollte sie nicht, ach geht schon) und der stellt ne fette Lungenentzündung fest. Also Antibiotika und Kehlkopfentzündungszeug *grusel* und Inhalierzeug und Lutschtabletten (die sind wohl wohltuend). Und da ist ja noch der Papa, demenzerkrankt, mit dem kaum noch ein Gespräch auf Augenhöhe möglich ist, der Verhaltensweisen wie ein kleines Kind zeigt, ängstlich oder nörgelnd bis wütend oder ganz still, nichts allein tut (vielleicht mach ich's ja nicht richtig). Schwierig. Sie beide so zu erleben und im Grunde nichts tun zu können ...
Von der Ergotherapeutin waren ein paar Schilder da für die Beschriftung der Küchenschränke. Die liegen auch schon seit Wochen wieder rum. Also hab ich sie gesucht und angefangen anzubringen. Da das nicht ausreichte, hab ich gestern noch die restlichen Küchenschränke beschriftet mit den wichtigsten Dingen, sodass der Papa vielleicht doch mal halbwegs selbstständig tätig sein kann und die Mama etwas entlastet (oder einfach nur nicht zusätzlich be-lastet). Flurschrank auch, weil da Konserven drin sind, der Papiermüll und diverse Kosmetiksachen zum Nachfüllen. Immer abgesprochen mit der Mama, aufgeschrieben (ich hab für sowas ne sehr gute Handschrift), ausgeschnitten, angeklebt. Die nächste Zeit wird zeigen, ob es hilfreich ist. Ich denke aber schon.
Das hat gedauert. Beide hatten eh schon nicht viel geschlafen, wir waren alle müde, ich bin dann gegen 23 Uhr heim. Mama drückte mir Geld in die Hand für ein Taxi, das ich auch genommen habe. Mit dem Fahrer hatte ich Glück, es war ein netter Mann aus dem Jemen, wir kamen ein wenig ins Gespräch und stellten beiderseits fest, dass Familie einen hohen Stellenwert hat in unseren Leben, auch wenn die Kultur "im Arabischen", wie er feststellte, so ganz anders ist als in Europa bspw. Wenigstens das war noch nett, so müde wie ich war (also es war wenigstens nicht anstrengend).
Die Nacht kam dann noch die Nachricht, sie hätte sich erbrochen. Ach manno. Wer soll denn da noch schlafen können ... scheint eine Nebenwirkung der Medis zu sein. Ach menno. Sie hatte letztes Jahr schon eine ... die hier is noch ein bisschen schlimmer, weil sie es so verschleppt hat - und sie wird ja nicht jünger ... ist 87 jetzt. Ich hab doll mit ihr "geschimpft", die Ärztin wohl auch.
Ich hatte grünen Spargel gekauft und bei ihrem Edeka noch selbstgemachte Bouletten. Die Mama hatte nur 5-6 Spargelstangen, ab späteren Abend nen halben Joghurt (Aktivia). Die Medikamente treffen quasi nicht grad auf ne gute Grundlage. Ich las in der Nacht noch, dass eine der Begleiterscheinungen eben auch Appetitlosigkeit ist ... ach menno ...
Und heute bin ich fertig, hab eine Essensverabredung verschwitzt und bin müde. Und ich fürchte, dass das noch nicht alles ist, dass mir das alles mehr zusetzt als ich wahrhaben will. Gut, eine Gemeinde hinter mir zu haben, die das im Gebet mitträgt, wo auch Menschen sind, die sich erkundigen, die für mich da sind, die sich auch ein wenig auskennen in der Materie ...
Gut, dass ich einiges vorgekocht habe für mich. Muss nur wieder einkaufen heute, hab kein Frühstück mehr im Haus und Frisches.
😞 😟 😞
@neubaugoere Da wünsch ich Dir einfach mal gute Nerven.
Es ist nicht einfach mit den Eltern (oder Elternteilen), wenn sie in die Jahre kommen.
Man will sie begleiten, aber nicht bevormunden und hat ständig Rufbereitschaft ...
Danke, hatte ich wohl. - Auch der Mama gehts ein wenig besser, die Antibiotika schlagen an, sie hat wieder Appetit. Sie hat auch wieder durchgeschlafen, muss allerdings immer noch nachts die Wäsche wechseln, weil vollgeschwitzt. Das wird sich auch wieder legen, das Husten ist anstrengend, sagt sie, tun ja die Rippen auch weh, dann schwitzt sie halt. (ich kenn das, bei der kleinsten körperlichen Anstrengung fang ich auch an zu schwitzen. Doof, aber is eben so.)
Heute wird sie nach dem Mittagsschlaf mal ein wenig an die frische Luft - in Form von: ich setz mich in die Sonne auf Balkonien und trinke Käffchen. Auf ihrem Balkon sind es schon über 20 Grad. Das ist dann auch bei Lungenentzündung in Ordnung (sonst: keine kalte Luft, das ist kontraproduktiv).
Heute Mittag sprach ich mit ner Freundin und ich glaub, ich könnte es so beschreiben: Ich lasse die Kind-Perspektive los und wechsle in die Sicht eines Erwachsenen auf sie. Wie eine Loslösung/Abnabelung ...
"und hat ständig Rufbereitschaft ..."
Mit Rufbereitschaft wäre zu viel bei uns ... ich muss ja immer erst 1 - 1,5 Stunden hingurken und wieder zurück. Da is nix mit "schnell mal vorbeikommen", das wird eher geplant.
Wie gut, dass die Medis anschlagen und es ihr besser geht.
Die Abnabelung und der Eintritt in erwachsenes Gegenüber entlastet deine Mutter noch weiter, weil dann die unbewusst gewohnte Erziehungssorge wegfallen kann. Sie bekommt einen fürsorglichen Rahmen, in dem sie etwas entspannen kann.
Ich hoffe für sie ... und auch für mich, es fällt mir schon schwer ... es fühlt sich an wie ein neuer Lebensabschnitt ... *denk*
Guten Abend in die Runde 🙂(Für die klassische Kaffeezeit ist es wohl nun etwas spät, aber nun ja... Ich selbst gehöre zu den Leuten, die auch noch um Mitternacht locker einen Kaffee trinken könnten 🤣 😊 😍) Was mich einmal allgemein interessieren würde. Lest ihr lieber Bücher oder seht ihr am liebsten Filme/Serien an oder hört Hörbücher?
Und gibt es hier in der Gruppe auch Frauen, die es lieben, kreativ zu sein? 😍 Falls ja, mehr Stricken, Häkeln oder Nähen oder etwas ganz anderes? 🙂
Stricken, Häkeln (Tunesisch und Reliefstäbchen), Spinnen, Färben
Serienjunkie, wenn die Freizeit es zulässt, und am liebsten die koreanischen 🙂🥰
ich kann dabei wirklich gut entspannen…zu gut eigentlich 😁
Ich liebe Serien und Bücher, am liebsten Thriller und Krimis 😊
Stricke für mein Leben gern, hab immer was auf den Nadeln 😎
Häkeln tu ich auch, aber nicht so gerne, die Nähmaschine kommt mittlerweile selten zu Einsatz
Ich schaue lieber ... Früher hab ich viel gelesen, heute nicht mehr so ... mal hier und da einen Artikel im "Aufatmen" oder so. Man sagt über mich, ich sei kreativ, ich sehe mich nicht so. Wo (bin ich kreativ)? In der Gemeinde. 😉 Vielleicht ist "kreativ sein" zu eng verknüpft in unseren Köpfen mit "Bastelarbeiten" oder eben stricken/häkeln und Co. ...
Ich bewundere ganz heimlich die Menschen, die Fernsehen oder Hörsachen können und gleichzeitig stricken oder häkeln. 😉 😀
Veröffentlicht von: @neubaugoereIch bewundere ganz heimlich die Menschen, die Fernsehen oder Hörsachen können und gleichzeitig stricken oder häkeln. 😉 😀
Siehste, und ich bewundere die Menschen, die ihre Stricksachen dann auch noch zur Vollendeung bringen können. (Also Fäden vernähen und überhaupt die Einzelteile zusammenfügen können.) Aus diesem Grund stricke ich nur Mützen und / oder Schals - da gibt's nix zum Zusammennähen.
😀 ich halte ja nicht mal so weit durch, dass ich sie vernähen könnte ... *lacht* 🤣
Wobei ... bei Waschlappen hat das ganz gut funktioniert. Aber die wurden immer so "verzogen" ... da hab ich aufgegeben (Häkeln).
@chai Ich liebe Häkeln, aber das Vernähen hinterher ist leider auch nicht meins... 😏 🤣 🤔
Da hab ich wirklich nie Lust drauf.
Interessanterweise liebe ich jedoch das Nähen mit der Nähmaschine 😍 Da tobe ich mich gerne aus
@coffeeandbible Ich stricke bei einem Fadenwechsel immer ein ganzes Stück mit doppeltem Faden, bis der alte Faden fast komplett eingestrickt ist.
Aber Strickteile zusammennähen - damit bin ich überfordert.
Ich näh fast nix zusammen 😊 . Strick meine Pullis und Jacken in Runden, auch die Ärmel, füge in Achselhöhe alles zusammen. Muss dann nur zwei kleine Öffnungen unter der Achsel verschließen. Fäden verwebe ich gleich beim stricken, so muss ich nur den Anfangs-und Endfaden vernähen 🙃 . Beim Häkeln mach ich es genauso, spart viel Arbeit.
Meine Waschhandschuhe strick ich in Runden, haben sich noch nie verzogen
@nettestrickt Dann hast Du aber praktisch immer Pullover mit Rundpasse?
Ich hätte unheimlich gern eine Strickjacke mit Reißverschluss - da käme ich ums Nähen nicht drumrum.
Und ja natürlich - Waschhandschuhe würde ich auch rundstricken, aber da hab ich genügend geerbt, dass ich keine stricken muss.
@neubaugoere Ich sehe mir auch lieber Filme & Serien an.
Lesen tue ich zwar auch sehr gerne, aber es ist eben doch manchmal irgendwie ein bisschen anstrengender 🤣
Wir haben wohl häufig beim Thema "kreativ sein" das Bild von einem Atelier mit Leinwand & Farben vor Augen.. Aber nur, weil jemand nicht zeichnet/bastelt/Handarbeiten macht, heißt das noch lange nicht, dass derjenige nicht auch sehr wohl kreativ sein kann... "Kreativität" kann ja sehr, sehr vieles bedeuten... Die Liste ist wirklich lang 😉
Beim nebenher Hören funktionieren Handarbeiten gut, finde ich. Ich häkle selbst viel & wahnsinnig gerne & finde, das würde beim Fernsehen aber um einiges schwieriger klappen als Stricken 😆
Häkelst oder strickst du auch? 😉
Nein, ich "kann" es zwar, aber eben nur eher als "ich weiß, wie's geht". 😉 So theoretisch und ein bisschen praktisch. Ist aber insgesamt nicht meins.
Nebenbei Hören ist für mich schon ein Widerspruch in sich. 😀 Ich kann Dinge nicht nebenbei ... glaub ich. Jedenfalls nicht ein Hörspiel hören und noch was machen. Wenn ich Besuch habe, geht das auch kaum, dass ich mit ihnen rede und was mache (Kaffee kochen, abwaschen ... ich hör immer eins von beiden auf 😀 )
@neubaugoere Stricken geht 'nebenbei' - beim Fernsehen, Reden, Erzählen oder auch im Gottesdienst. Da sind die Hände beschäftigt und der Kopf kann zuhören.
*nachdenk*
Chefin hatte fieserweise heute Morgen eine Schale mit Keksfutter rausgestellt für alle, ich konnte mich am Riemen reißen, habe - wie sie auch - mir zum Mittagsabschluss nach meinem Apfel ein kleines Stück Waffel mit Schoki gegönnt. Und DANN hätte ich wieder Kiloweise davon futtern können. Das ist nicht normal ...
Krieg ich das jemals wieder weg? Besteht da ne Chance? Ich hätte die Möglichkeit, ne Traumaseelsorge zu machen, auch wenn sie mich viel Geld kosten wird. Ich hege die Hoffnung, dass ich das mit dem emotionalen Essen und eben diesen Situationen wie heute Mittag sowas wie "in den Griff" kriege ... hoffe ich umsonst?
Was sagt ihr?
Ich hasse das, wenn mich "etwas" im Griff hat ...
Nach der Kommunikation mit einer Freundin (die da formulierte, dass es Jesus ist, der diesen unbändigen Wunsch <-- und das ist er wieder mal) erinnerte ich mich daran: Wenn gerade alles "in Ordnung" erscheint im Leben, holt Jesus etwas "Altes" wieder hoch auf den Plan, weil es Zeit ist, es zu bearbeiten. Die Psychologie sagt ja ähnliches. Trotzdem erscheint es oft so, als würde immer wieder was auf uns einprasseln, wenn es uns grad gut geht.
Ich hatte auch Worte wie: ich will endlich frei sein!!!! Endlich mal leben können! Ohne, dass mir etwas nachschleicht (von früher) ...
Was denkt ihr?
Es könnte auch eine "Last" sein ... eine Be-last-ung ... derzeit ... ich hab nächsten Montag Vorgespräch zur OP, die hoffentlich im Sommer stattfindet (neue Hüfte). Ich hab davor schon nen Heidenschiss. Mit meinen Eltern geht es grad, scheints, rasant abwärts ... Papa wird immer mehr zur Belastung. Ich hab damit schon zu kämpfen, das geht so null spurlos an mir vorbei, dass meine Eltern eben nicht mehr meine Eltern sind/werden ...
Andererseits hab ich von irgendwoher ( 😉 ) eine fast unbändige Kraft, Dinge zu verändern. Mein alter Pastor sagte mal, ich hätte eine hohe Identifikation mit meiner Wohnung. Diese spiegelt wider, wie es mir grad geht, was so bei mir grad passiert. Ich fasste vor einigen Tagen nur den festen Entschluss, dieses immer wiederkehrende Gefühlschaos (Trauma Vergewaltigung, auf das Chaos möchte ich nicht näher eingehen) endlich beenden zu wollen durch eben eine Traumatherapie/-seelsorge, kam plötzlich so viel Kraft, dass ich meine halbe Bude auf'n Kopf gestellt hab und minimiert, eingedämmt, umgeräumt, umsortiert (alles neu halt) - in Richtung Minimalismus, dass ich mich schon fast wundere. Heute Morgen lag ich im Bett, sah mich um und war ... glücklich. Das war ein völlig neues/fremdes Gefühl für mich ... ich konnte es erst nicht einordnen. Ich hatte keinen Gedanken mehr - na das bleibt doch nich so, das mülle ich wieder voll. Nee, da war nur Freude ... Ähnlich wird es im Flur und im WoZi sein, wo neue Möbel bestellt sind und der Umbau noch stattfinden wird ... alles Richtung Minimalismus und Gemütlichkeit. Und das alles nur für mich, nicht für Besuch (na gut, auch ein bisschen, weil ich ja wieder einladen will und Menschen bei mir haben will), für mich zum Wohlfühlen ... nichts wird mehr "herumstehen" (das ist der Plan).
Irgendwie verändert sich ... alles ... meine Sicht auf ... mich, die Welt, mich in der Welt ... auf Dinge ... obwohl es doch gleichzubleiben scheint ... *nochsehrmerkwürdigdasalles*
@neubaugoere Das sagt man immer, dass ein aufgeräumtes Äußeres auf ein aufgeräumtes Inneres schließen ließe.
Und ich fühl mich dann immer so ein bissel 'anders', weil ich mal behaupte, dass ich mich auch im Chaos 'aufgeräumt' fühlen kann.
Und mir macht's auch gar nix aus, wenn ich zu jemand komme und die Hütte ist alles andere als aufgeräumt - ich kann mich wirklich mittendrin hinsetzen und Tee trinken oder Zeitung lesen. (Natürlich seh ich, ob aufgeräumt ist oder nicht - aber ich seh's und es ist mir egal. Irgendwelche Gründe wird die Person schon haben, dass sie nicht zum Aufräumen kommt.)
Aber ja - ich freu mich natürlich auch, wenn ich mal die Kurve gekriegt hab und mal wieder einen Schwung wasauchimmer sortiert hab.
Bei dem kalten und schaurigen Wetter habe ich mal wieder das Spinnrad aus der Ecke geholt.
Ich habe noch einiges an Schaffasern zu verarbeiten. Danach kommt Färben und Stricken. Da sind noch einige Muster, die gestrickt werden wollen.
Über die Airpods kann ich dabei gut einiges hören, wozu ich noch nicht gekommen bin. Und keiner wird gestört oder muss etwas mithören, das ihn nicht interessiert. 🙂