Frauencafe 2026
Liebe Frauen, Gott hat gesagt: „Siehe, ich mache alles neu!“ Off. 21,5
Unter diesem Motto möchte ich auch das Frauencafe für 2026 eröffnen.
Die diesjährige Jahreslosung steht in der Offenbarung, im Kapitel über den neuen Himmel und die neue Erde, über das neue Jerusalem.
Den alten Himmel und die alte Erde wird es irgendwann nicht mehr geben. Stattdessen Trost, Heilung und Licht und Gott wird am Ende unter den Menschen wohnen.
Ein tröstlicher und beruhigender Gedanke, finde ich.
Vor allem, dass Gott selbst das Neue schafft und nicht ich es muss.
Ich könnte das auch gar nicht.
Wie oft aber verrenne ich mich trotzdem noch, weil ich meine, ich müsste dafür sorgen, das xy geschieht/passiert.
Oder ich hätte irgendwie Verantwortung für die Taten oder Entscheidungen anderer.
Auch eine Form von Hochmut oder Stolz, selber schaffen, selbst tun.
Als jemand, die damit aufgewachsen ist, dass man möglichst unabhängig zu sein hätte, erfahrene Güte „wiedergutgemacht“ werden müsste, sehe ich da immer mal wieder die Gefahr, das Ruder nicht aus der Hand geben zu wollen. Bloß keine Schwäche zeigen.
Aber auch eigene Hilflosigkeit, weil ich teilweise gar nicht wusste, wie es gehen konnte, wenn man selbst nicht kann. Lernen musste/durfte, Hilfe anzunehmen.
Gott sei Dank ist da bereits einiges neu geworden.
Aber es gibt trotzdem immer noch ab und an „Geburtswehen“.
Doch irgendwann werden auch die vergangen sein und das alte liegt gänzlich hinter mir/hinter uns.
Gott sei Dank und Ihm alle Ehre dafür!
Er ist und er handelt.
Also möchte ich euch und mich einladen, dem allmächtigen Schöpfergott zu vertrauen. Zunächst für das eigene Leben.
Dass Er Neues schafft und das gute Werk, das er in uns begonnen hat, auch vollenden wird.
Dass Er aber auch um die Geschicke aller Menschen und der Welt weiß und Seinen Plan vollenden wird. Und dass es am Ende gut sein wird. Auch wenn man jetzt scheinbar nur das tobende Chaos sieht.
Das diesjährige Frauencafe bei Jesus.de könnte ein Ort sein, an dem Frauen
sich gegenseitig ermutigen Gott zu vertrauen,
lernen, Neues das bereits wächst, zu erkennen und das vielleicht auch miteinander zu teilen,
aber auch einfach mal Kraft tanken oder loslassen können um sich an einem heißen Tee, Kaffee oder sonstigem Getränk zu erfreuen.
Wie immer ist das Café voller Köstlichkeiten und weil gerade Sylvester war, reiche ich etwas verspätet eine Platte leckerer verschieden gefüllter Berliner und eine Runde alkoholfreien Sekt zum Latte Macciato oder auch zum Chai.
Bedient euch und lasst es euch gut gehen.
Ich selbst werde mit einen Berliner mit Moccafüllung zu einem Cappuccino nehmen.
Greift zu!
Wie immer auch der Hinweis/die Bitte an die Herren, dieses Café als reinen Frauenraum stehen zu lassen. Mitlesen ok, Posten aber bitte nicht.
Danke.
Hatte heute Mittag einen löslichen Kaffee mit Karamell Aroma (hab ich bei Einkaufstour entdeckt und wenn solche aromatisierten Sachen nicht zu häufig vorkommen, find ich es für mich noch ok), mit einem Drittel Erbsendrink ohne Zucker und einem Hauch Erythrit. Das Erythrit hebt das Aroma meiner Meinung nach nochmal besonders hervor.
Ich hab‘s echt genossen. 😎
Rossmann hat vllt bei uns den Erbsendrink im Sortiment. online werden enerbio und Alnatura gezeigt.
Wie lange ist der Erbsendrink nach dem Öffnen gekühlt haltbar? Ist ja ne Literpackung.
~~~~~
aromatisierter Mokka ist auch mal interessant. Da mag ich Koriander.
Sorry, erst jetzt wieder on…
Ich denke mal, so eine Packung hält ähnlich lange wie Milch, 3-4 Tage meine ich gelesen zu haben
Was für mich interessant ist, dass der mit V nur 0,2g Kohlenhydrate auf 100 ml hat.
Den von alnatura hab ich auch eine Packung bekommen. Der schmeckt mir aber zum einen längst nicht so gut und er hat das 10fache an kh.
Für die meisten sicherlich nicht tragisch, bei 20g kh am Tag allerdings schon.
Ja, Instantkaffee von J…
gibt es auch mit Haselnuss, im Kaufland. Den mit Haselnuss hab ich auch schon probiert, mag aber Karamell lieber. Aber es braucht mMn einen Hauch Süße zum Hervorheben. Das Erythrit ist so wenig, dass ich es eigentlich nicht schmecke, aber das Aroma kommt so besser. Meiner Meinung nach.
Ist schon recht teuer für ein kleines Glas, aber es bleibt etwas besonderes. Und da bei mir Schokolade, Chips, Pommes, Pizza und sonstiges inzwischen komplett wegfallen, ist das mein kleiner Luxus. ☺️
Moin 🙂
*malneRundeLatteMacchiatoausgeb*
(selbstgemacht natürlich - *schäum* *knister* *raschel* *klirr* *dampf*) 🙂
☕ ☕ ☕ ☕ ☕ ☕ ☕ 🌻 ❤️
Bin wieder in'de house. Back from the OP (neue Hüfte) anner Ostsee und stationärer Reha, ebenfalls anner Ostsee. 🙂
Heute gerade vom zweiten T-RENA-Training zurück. - Sonst geht es mir so einigermaßen gut. Ich gewöhne mich ein und will mich doch im Grunde nicht an "den Zustand" gewöhnen. Es ist anders, hilfebedürftig zu sein an einem Ort, wo alle mehr oder weniger hilfebedürftig sind (KH/Reha) und lauter liebe Leute beruflich als "Hilfe" zur Verfügung stehen, ob nun Therapeuten, Pflegepersonal oder oder ... Hier zu Hause ist halt niemand da und das "normale Leben" tobt um einen herum. - Aber die Heilung ist in vollem Gange, so gesehen geht es mir hervorragend, ich hab eine - wie ich finde - sensationell gute Wundheilung (auch wenn mein Kreislauf sich nach der OP etwas verabschiedet hatte und ich 3x am Tropf hing). Zwei Tage vor Ankunft in der Heimat hab ich die schweren Opioide abgesetzt, zwei Tage danach die Schmerzmittel. Und alles ist gut. 🙂
Ich hatte schon immer Schwierigkeiten, meinen Tag zu strukturieren, wenn ich nicht arbeiten gehe. So eben auch jetzt. Kleinigkeiten wie "Haushalt" und "Wäsche" laufen ja sowieso nebenher. Aber nach gut 1,5 Wochen jetzt zu Hause, geht das ganz gut und wird zunehmends "normaler". Ich gehe im Moment dazu über, mir für jeden Tag was vorzunehmen in Richtung Leute einladen, Leute besuchen oder irgendwas besorgen.
Letzten Sonntag habe ich den Gottesdienst wieder "unter den Meinen" 😉 sehr genossen. Sehr. 😍 ❤️
Es war eine interessante und mega-herausfordernde Zeit. Aber ist das das Leben mit Gott nicht immer? 😉 Ihr wisst, was ich meine ... es gab viele Umstellungen, Umgewöhnungen, einige Erkenntnisse (was Gott in mir aufgedeckt hat), die Veränderungen nach sich ziehen.
Ich laufe also derzeit noch an Unterarmgehstützen (die Therapeuten haben strafend geschaut oder was gesagt, wenn "wir" Krücken gesagt haben 😀 - richtig so!) und absolviere eine T-RENA und bin noch weiter krankgeschrieben, erstmal bis 17.9. Die Gelenkkapsel ist allerdings erst Mitte Oktober vollständig wiederhergestellt, sagen alle (Ärzte und Therapeuten mit ihren jahrzehntelangen Erfahrungen). Bis dahin besteht immer noch eine erhöhte oder höhere Gefahr für eine Luxation. Und die braucht kein Mensch. Deshalb - ruhig Blut und alles ruhiger und langsamer angehen. Das entschleunigt schon automatisch auch alles andere ... 🙂
Bisher fahre ich nur U- und S-Bahn und laufe viel, Laufen ist auch Training. In der Wohnung gehe ich viel bis meist ohne Stützen, wenn ich mich konzentriere und es gleichmäßig ausgelastet hinbekomme. Die eine und andere Einschränkung habe ich noch und meine andere Seite leidet auch darunter, hat auch während der stationären Reha schon gelitten, aber durch die vielen Schmerzmittel und Opioide hab ich davon nichts mitbekommen. - Mir tun die Hände arg weh, ich hoffe, das ist nur von den Stützen. *hoff*
Nachher gönne ich mir noch einen Friseurtermin, die Haare habe arg gelitten und ich hab Lust auf eine neue Frisur - vielleicht nen .oO(wie heißt der??) Schmetterlingscut? 🤔
Derweil liebe Grüße an alle Mitlesenden. 😘 🤗
❤️ ☕
Willkommen zurück 🙂
Das hört sich alles sehr gut an, Eroberin des neuen Gehens ❤️
mit ☕anstoß
Freu mich so!!!, wieder von dir zu lesen und dass es dir gut geht ❤️
Hab die letzte Zeit öfter an dich denken müssen.
Hab leider noch nicht intensiv/genau gelesen, gerade nicht den „Kopp“ dazu, viel Ablenkung gerade.
Aber wollte zumindest kurz Meldung geben, dass ich mich über dein „Comeback“ freue.
Später mehr! ☺️
Die Schmerzen in den Händen kommen sehr wahrscheinlich vom Aufstützen und den Griffen. Sind die Hartplastik oder Silikon? Hartplastik schmerzt deutlich mehr. Hast du Schwielen oder sind es auch die Handgelenke? Das geht alles wieder weg. War insgesamt 10? Jahre mit Gehhilfen unterwegs, auch nach den OPs hab ich die noch länger gebraucht. Aber Hände und Handgelenke haben sich wieder erholt. 🙂
Du hattest Opioide? 😱 Klingt krass. Weil ich das mit Suchtpotenzial in Verbindung bringe und von meinen beiden OPs so nicht kenne. Die Knie Leute bekamen die „harten Drogen“. 😉
Lass dir alle nötige Zeit für deine Heilung, die du brauchst. Zuhause ist immer anders als in Reha, schon allein der Aufwand für alles rund ums Essen. Aber auch das trainiert. Ist halt anders als Reha mit den ganzen Sportterminen. Überfordere dich nicht und hör auf deinen Körper.
Ich freue mich, dass du das geschafft hast, den Mut zur op gefunden hattest und jetzt ein freieres Leben (körperlich) beginnt.
Ich kann mir gut vorstellen, dass du mit deiner mitfühlenden Art und deiner Zugewandtheit einigen Menschen dort sehr gut getan hast.
Und bei allem was ich höre, ahne ich, dass auch die andere Hüfte nicht mehr ganz fit ist…?
Meine Erfahrung: Sobald die eine gut eingewachsen ist und du das alles verkraftet hast, kümmer dich frühzeitig um die andere, wenn nötig.
Zum Thema Haushalt, gab es keine Möglichkeit, vorübergehend eine Haushaltshilfe bezuschusst zu bekommen? Als kleine Hilfe für den Übergang zu Hause? ZB wenn es um Wäsche geht?
Ansonsten lass ruhig mal hören, wie dir der neue Haarschnitt gefällt. 💇♀️
Ich wünsche dir eine gute Wiedereingewöhnungszeit!
Ah, das beruhigt mich aber jetzt, ich dachte schon, ist vielleicht n plötzlicher "Anfall" von Arthrose oder sowas ... ^.^ ... ich mach Handübungen, aber es scheint nicht zu helfen, aber ich mach weiter (dehnen/strecken). Die Stützen sind Kassenstützen, die mir gebracht wurden, Vollplastik sozusagen. Ich hatte mir dann noch aus Neopren so Aufzieher/Überzieher gekauft, weil ich viel geschwitzt habe und immer weggerutscht bin.
Ich bewege mich in der Wohnung mittlerweile zum Großteil ohne Stützen. 🙂 Ich weiß, auch heute beim Erzählen kamen wir drauf, es ist erst sechs Wochen her und ich erwarte schon "Wunder" von mir ... ^.^ ... hab in der Reha schon gesagt, hier lernt man, das Wort Geduld zu buchstabieren ... 😀 😉 ... Worüber ich noch so "gestolpert" bin, ist, dass ich so gar keine Vergleiche anstellen kann, das - merke ich - verunsichert mich. Ich kann eben nicht sagen, nach soundsoviel Wochen musste wieder gehen können. Oder: nach soundsoviel Zeit muss der Muskelapparat wieder funktionsfähig sein. Na klar, sagt ja auch jeder: jeder Körper ist anders. Jeder Körper heilt anders. Jeder hat seine Geschwindigkeit. Jeder seine Empfindungen. Der eine so, der andere so. Mal sehen, wohin mich dieser kleine "Wahnsinn" in mir noch so führt ... ist spannend! 😉
Bezüglich Haushalt hab ich Freunde, die mich unterstützen, ich brauch nur anfragen. Auch ne Nachbarin kann ich immer anfragen. Morgen ist die Nachbarin da - ich muss die Handtücher wechseln und WC-Papier auffüllen - das lagert aber alles nur mit Leiter erreichbar im Bad oben. Leiter kann ich noch nicht. Also werde ich sie bitten ...
Eine Freundin war letzte Woche da, hat ein wenig gewirbelt und die Küche auf Vordermann gebracht, weil manches einfach liegenbleibt, weil es mir recht mühsam ist. Aber das ist in Ordnung. In mir arbeitet es oft noch gewaltiger als ich dachte, aber sie ist so entspannt dabei ... 🙂 ... sodass ich gar kein schlechtes Gewissen habe (und ich weiß, wessen "Stimme" ich da höre ... ^.^) Das entlastet auch.
Ich hab hier noch den geborgten Rollator rumstehen, mit dem bewege ich größere oder schwerere Dinge von A nach B. Geht ganz gut, ich kann ihn auch zusammenklappen und in die Ecke stellen. Für alles andere gibt es Greifzange und Co und meine Knie, auf die ich ja auch runterkann, krabbeln und wieder aufstehen (schimpfte meine persönliche Therapeutin (meine Cousine) mit mir, die mein Video, wie mir der Klammerbeutel runtergefallen ist und ich alles einzeln mit Greifzange aufgesammelt hatte, mit mir 😀 😀 )
Anfangs der Reha hatte ich noch meine Schwierigkeiten, mit mir selbst klarzukommen, bin ja direkt aus dem KH in die Reha. Das meldeten mir meine Mit"rehabilitanten" auch zurück später. Ja, an den Tischen für die Menschen, die kein Tablett selbst halten können, gab es freundliche Mitarbeiter, die dann die "Wunschzettel" einsammelten und einem das Essen zum Tisch brachten. (da kann man sich dran gewöhnen 😀 ) Es finden sich immer die Leute, die miteinander können ... manchmal auch nicht, aber das hält man halt auch aus. 😉 Ich hatte eine Handvoll Leute sozusagen, mit denen ich gut konnte. Beim Verabschieden als ich dann ging/meine letzte Mahlzeit nahm wurde ich von einer Dame umarmt, von der ich das nicht erwartet hatte. Sie stand einfach auf und umarmte mich zum Abschied. Ich war etwas perplex. Ich hab gar nicht damit gerechnet, dass mich jemand so mögen kann ...
Ja, zu Hause ist anders als in der Reha ... da sagste was. Alles erscheint schwieriger, langwieriger ... aber in der Reha wirste eben auch verwöhnt/umsorgt ... da ist immer jemand da, der dir hilft, dir was bringt, dir zuhört, den Weg weist, mit dir lacht oder am fehlenden Fahrstuhl und der knappen Zeit herumnörgelt und so weiter 😀 😀 Und es ist einfach anders, vom Sportprogramm auf sein Zimmer zu gehen und sich aufs Bett zu werfen, um einfach zu schlafen bis zum nächsten Termin oder zum Essen ... (oder auch das einfach sausen zu lassen).
Hier zu Hause will ich nicht immer im Schlafzimmer "rumgammeln" 😉 Dort in der Reha war alles in einem Zimmer, das auch noch großzügig geschnitten war. Da kommt mir meine Bude schon richtig eng vor, klein und verwinkelt - und ich lebe auf 57qm. 😀 Auf dem (neuen) Sofa ist es aber nicht so bequem 😉 (das ist eigentlich so gewollt, mit der Reha und der Zeit danach hatte ich beim Kauf natürlich nicht gerechnet oder nicht dran gedacht, warum auch berücksichtigen? 😉 )
In der Reha hieß es: L ieber L iegen und L aufen als S tehen und S itzen.
Hier zu Hause sitze ich mehr als ich liege ... oder wurschtel irgendwo rum. Oder bin unterwegs (also Laufen). Will mal noch nach nem Rezept für ne Lymphdrainage und auch Massage (so für die Muskeln und/oder für die Narbe) anfragen ...
Zum Sportstudio kann ich laufen - halbe Stunde - oder mit Bahn fahren, dann ist der Fußweg ellenlang (dann kann ich auch gleich laufen) oder mit nem Bus fahren, aber die Berliner Busfahrer sind wenig "zimperlich" und ich will ehrlich gesagt nicht einsteigen und sagen müssen: warten Sie bitte, bis ich sitze, weil ich sonst umfalle (Luxationsgefahr!) Also laufe ich. Halbe Stunde hin. Eine Stunde Training. Halbe Stunde zurück. Dann bin ich kaputter als kaputt und könnte umfallen und schlafen. Tue ich aber nicht so diszipliniert wie in der Reha. Da war auch alles anders. Hier hab ich immer noch im Hinterkopf, du musst noch einkaufen - kann ja immer nur einen Rucksack voll einkaufen, weil ich ja noch an Stützen laufe. Da is nix mit Beutel.
Und ja, Opioide. Tilidin - ist ein Kombipräparat mit Naloxon (Ein Gegenspieler (Antagonist) zu Opioiden. Es blockiert die Opioidrezeptoren). Das macht nicht abhängig. Aber es vernebelt ein wenig das Gehirn. Ich sah alles wie durch eine Art Schleier, der kaum wahrnehmbar war. Und machte mich müde(r). Ich brauchte das aber, weil ich durch die Wundschmerzen beim Auftreten bei Vollbelastung (hatte 2 Wochen Teilbelastung 30kg) immer Schmerzen hatte, weshalb ich dann nicht aufgetreten bin und Übungen "verweigert" habe ... nicht mitmachen konnte und die Therapeuten haben das auch nicht zugelassen. Ich musste auch für einen anderen Arzt kämpfen (also mit mir selbst erst mal und dann aus mir herausgehen), weil der eine mich nicht ernst nahm. - und ich hatte soooooo ne Unterstützung *fastwiederweinenmussvorRührung*, dass ich mal gesagt habe, ich dachte, Gott selbst sitzt neben mir und kümmert sich um mich. Sie war soooo für mich, hat mich soooo gesehen (hochsensibel) und war sooooo liebevoll und hat mich sooooo liebevoll hingeführt/ermutigt und mir Hinweise für ein Gespräch gegeben (wie gehe ich mit dem Chefarzt um) ... ich konnte es wie eine Decke fühlen, die sanft um mein Herz gelegt wurde. Das hab ich noch nie so erlebt. - Und dann hab ich das durchgezogen. Hab um einen Arztwechsel gebeten. Hatte Visite beim Chefarzt mit Erklärung, was ich möchte, mit Konfrontation, welche Geschichte der andere Arzt erzählt hat (völlig erfunden) und Konzentration/Fokussierung auf: Lösung finden. Nach Untersuchung stellte er eine ISG-Blockade fest, löste sie. Am nächsten Tag wieder. Dann zog ich ja auch gleich die Therapeuten hinzu, die dann am ISG arbeiteten und für Lockerung sorgten. Im Grunde brauchte ich den neuen Arzt nicht mehr, weil es nur noch einen Termin gab, nämlich das Entlassungsgespräch, das ich auch mit dem Arzt, der mich aufnahm, hätte führen können. Aber diese Diskussion oder dieser "Kampf" wäre unnötig gewesen.
Was ich im KH bekam war noch schlimmer. Da konnte ich nur auf den Boden sehen und war eh schon benebelt. Schaute ich hoch (zum Flurende z.B.), fing alles an, sich zu drehen. Ich setzte sofort wieder ab und informierte alle. Aber selbst die eine Pille half schon, dass ich mich auf den Toilettenstuhl setzen konnte z.B. Das tat mörderisch weh - Wundschmerz und ich musste aufstehen und selbständig und so ... mein Kreislauf war nach der OP voll runtergesackt. So schwach war der noch nie. Drei Infusionen hab ich bekommen ... dann durfte ich aufstehen und musste ja in die Bewegung, ins Laufen kommen.
Lass dir alle nötige Zeit für deine Heilung, die du brauchst. Zuhause ist immer anders als in Reha, schon allein der Aufwand für alles rund ums Essen. Aber auch das trainiert. Ist halt anders als Reha mit den ganzen Sportterminen. Überfordere dich nicht und hör auf deinen Körper.
Ja ... *nochmalnachdenkt* ... auch das ist Training ... wahrscheinlich bin ich deshalb immer so erschöpft und voll k.o. und wundere mich noch drüber, woher das kommt. Ich kenn mich bzw. meinen Körper so nicht. In der Reha gab es auch einen Tag, da trat ich zum Lauftraining (Außengruppe) an und stellte fest, ich bin so zittrig. Die Therapeutin hat mich gleich ausgetragen und sagte, ich solle mich lieber hinlegen, so nimmt sie mich nicht mit. War auch gut so. - Ja, ich merke das eben nach dem Einkaufen, nach Spaziergängen oder eben den langen Weg zur T-RENA/zum Training und zurück, dass mich das total erschöpft. Und immer noch wundere ich mich ... aber im Grunde gibts da gar nichts zu wundern. Es ist nur so, dass ich das so nicht kenne und so ne Art perplex bin ... ich lerne meine Grenzen kennen.
Die Rehazeit hatte noch andere Überraschungen parat ... Erkenntnisse ... Veränderungen ... es ging sowas von "um mich". Nur um mich. Um: wie geht es mir, was kann ich, wie kann man mir helfen etc. So on point um mich. Das war ungewöhnlich für mich, wie "gehäuft" ... auch daran musste ich mich gewöhnen, ging ja nicht anders. 😀 😀 Das hinterlässt auch Spuren und ich hab so die "Ahnung", dass das so geplant war ... 😉 Ich durfte so unfassbar viele positive Erfahrungen sammeln, dass mir nicht nur von den Medikamenten (+ Metamizol) ganz "schwummrig" wurde ... 😉
Na klar prägt so eine Zeit, verändert so eine Zeit. Ich würde das selbst auch jedem immer so erzählen. Nur irgendwie hab ich bei mir selbst nicht damit gerechnet ... 😉 😀 wie dit manchmal so is ...
🙂
Irgendwie sind die Zeiten in fremdem Umfeld und mit Selbstzweifeln, in verletzlichem Zustand, oft auch die Zeiten, wo Gott einem zeigt, wer wir für Ihn sind und Er baut uns ganz neu nachhaltig auf. 🥰
So zumindest meine Erfahrung.
Ich freue mich, dass du Abbas Fürsorge und Liebe so erfahren konntest.
Metamizol hatte ich auch. Beim ersten Mal hatte ich eigentlich nur das und das fand ich echt gut.
Die schlimmsten Schmerzen hatte ich allerdings, als es darum ging, verkümmerte Sehnen zu dehnen und da dran zu bleiben. Bei der zweiten Hüfte gab es Diclo und IBU. Wobei ich festgestellt habe, dass Diclo mich unleidlich macht und mir aufs Gemüt schlägt und hab die schmerzmedis sehr schnell schon in der Reha reduzieren können. An Wundschmerzen kann ich mich so gar nicht erinnern. Auch nicht beim ersten Mal. Wahrscheinlich weil die gleich Schmerzmittel in die Wunde gepackt haben? Oder Glück gehabt? Vielleicht hab ich die auch gar nicht wahrgenommen? Weil die Erleichterungen überwogen? Die ersten Nächte auf dem Rücken zu schlafen, fand ich schrecklich. Vor allem da ich beim ersten Mal wegen starkem Eisenmangel eh kaum schlafen konnte. Hab dann irgendwann Blut bekommen. Ab da wurde das besser.
Hatte aber auch nur kleine Wunden, minimal invasiv. Aber denke, das ist inzwischen weitestgehend Standard?
Bei der ersten Hüfte musste der Oberschenkelknochen mit Draht fixiert werden, weil er nach dem letzten Schlag auf die Kugel ganz leicht angeknackst war. Was ich persönlich nicht so schlimm fand. Immerhin hatte ich so gleich eine längere Reha und durch die offizielle teilbelastung wurde ich anfangs für die längeren Strecken zu den Therapien noch gefahren.
Allerdings war ich da körperlich auch noch echt auf dem End sozusagen. Der Weg zum Speisesaal dreimal täglich war anfangs schon herausfordernd genug. Und alles lange Wege, weil Laufen ja trainiert. 🙂
Es hieß in der Reha damals, dass eigentlich alle nach einem Jahr auf dem gleichen Stand seien. Also man merkt nichts mehr von einer Hüft Op. Klingt vielleicht lang, aber dieser eingeschränkte Zustand hat für einige teilweise ja auch lange angedauert. Ich war insofern eine Ausnahme, dass ich auch nach einem Jahr noch nicht ohne Gehhilfe konnte. Meine Physio in der Reha meinte, ich sei die einzige Patientin, wo die operierte Seite „besser“ sei als die nicht operierte. Dass ich dann noch einige Monate zuviel wartete um die zweite machen zu lassen, hatte persönliche Gründe.
Bei psychischen Beeinträchtigungen wie zB Panikattacken heißt es, so lange wie man das hat, dauere es auch, das zu überwinden. Zumindest hab ich das mal von Therapeutenseite gehört, bzw zweiter Hand gehört.
Ich denke, dass das vielleicht nicht zwangsläufig so ist, sich aber vielleicht doch auch auf andere Krankheitsgeschichten in Teilen übertragen lässt.
Klopf dir auf die Schulter und feiere mit dem neuen Schnitt den Schritt (hihi, reimt sich) das alles angegangen zu sein. Und in einem Jahr kannst du davon ausgehen, dass die neue Hüfte ein fester (hihi) Teil von dir geworden ist, die vermutlich nicht mal dir noch groß auffällt.
Hab gerade neulich eine Frau auf zwei Unterarmgehstützen gesehen, die zwar noch nicht ganz so kroch wie ich zum Schluss, aber Hüfte war deutlich erkennbar. Ich hatte sie direkt angesprochen und konnte sie für die anstehende op ermutigen und endlich! Mal zeigen, wie ich mich trotz schwieriger Vorbedingungen und einigen zusätzlichen Schwierigkeiten, weißt ja ungefähr Bescheid, inzwischen bewegen kann ohne diese Stützen. Weil sie sich das selbst gar nicht mehr vorstellen konnte, dass es wieder Normalität geben kann.
Ich konnte mir auch nach der zweiten Hüft op nicht wirklich vorstellen, irgendwann wieder frei gehen zu können. Jetzt ist es tatsächlich wieder normal für mich. Und ich bin dankbar, dass ich da endlich wieder hingekommen bin.
Sicherlich kann man sowas durch hartes Training schneller erzwingen. Ist die Frage ob man das seelisch so schnell auch annehmen kann, dass es Bestand hat. Denn darauf kommt es ja an. Und die Umstände müssen passen.
Zuhause braucht man für vieles Kraft…
Toll, dass du da Hilfe hast!
@ga2 Ach und die Haare ... ja, sind kürzer jetzt, sie hat auch ausgefönt, jetzt sind sie kämmbarer ... und ja, ich wollte eine Veränderung ... ich wollte die "Beschwerlichkeit" irgendwie wegschneiden lassen ...
Und fühlt es sich denn auch leichter an und gefällst du dir damit? Oder kennst du es eher, dass du dich an dein Spiegelbild erst wieder gewöhnen musst?
Leichter auf alle Fälle ... sind ja ein paar Haare gefallen ... 😀
Gefallen oder nicht gefallen kann ich für gewöhnlich erst sagen, wenn ich sie mal gewaschen und SELBST gestylt (oder nicht gestylt) habe. Im Augenblick stelle ich fest, dass sie die Haare gefönt/ausgefönt hat und sie deshalb nicht mehr so "struppig" sind - im Alter werden die alle sehr widerspenstig 😀 <-- böse Haare, die 😀 Es kämmt sich leichter. Seit den Wechseljahren werde ich gelockter/gewellter (wenn sie kürzer sind) und die grauen eben leider widerspenstig. Und die vermehren sich irgendwie ... muss irgendwo n Nest sein ... 😀 😀
Ich wollte so'n Butterfly-Schnitt haben, den mir meine Friseurin aber wieder ausgeredet hat. Sie hat hinten vorsichtig gestuft - wie immer -, da kann ich bitten, wie ich will 😀 😉 ... und vorn leicht gerundet/gestuft, als Übergang zur Länge <-- ich versuche zu beschreiben 😉
Sie waren schon ordentlich lang ... meine Friseurin mag langes Haar ... und sie durfte so ca 10 cm abschneiden ... aber Länge is eben nich alles, sie werden dann so schwer und eben glatt (von unwellig). Kürzer und gestuft sind sie einfach voller. Jetzt überlege ich gerade, ob ich mir ein paar Ponyfransen schneide ... 😀
@neubaugoere Was ist denn ein Butterfly-Schnitt?
Ich geh übermorgen zum Friseur und hoffe, es wird so, wie ich es gern hätte.
https://www.glamour.de/frisuren/artikel/butterfly-haircut
Auszug: Die Idee ist, dass der Schnitt einen kürzeren Haarschnitt am oberen Ende mit voluminösen Stufen und schwungvollen, kinnlangen Strähnen kombiniert, die das Gesicht einrahmen. Der fertige Look wirkt dann extrem schwungvoll und lebendig, da die Spitzen zusätzlich nach außen gedreht werden beim Styling. Im Gegensatz zum Vokuhila – also vorne kurz, hinten lang – heißt es nun: oben kurz, unten lang. Optisch ähnelt das dann ein bisschen den oberen und unteren Flügeln eines Schmetterlings.
auf youtube gibt es diverse Anleitung für Laien zu Hause - ich empfehle jedoch immer einen Profi.
Ok, da fehlen mir nicht nur ein paar wenige Zentimeter.
Aber 'kürzerer Haarschnitt mit voluminösen Stufen am Oberkopf' wär schon nicht schlecht.
@neubaugoere Ich kann mir schwer was vorstellen - so eine Art Bürstenschnitt? 😀
nee, was für langes Haar 😉 - guckstu weiter oben, hab ich mal verlinkt und Beschreibungsauszug gepostet
Es geht nicht darum, jemanden zu fragen, wie es ihm geht. Es geht darum, zuzuhören, wenn er antwortet. <-- so oder so ähnlich mal aufgeschnappt. Immer wieder denke ich darüber nach ...
Hören "wir" einander nicht mehr zu?
Entwickeln "wir" uns selbst zu kleinen und größeren Egoisten, die wir keinen wirklichen Austausch mehr kennen, weil wir nicht mehr zuhören, um zuzuhören, um zu wissen, wie es dem anderen geht? Oder vergleichen wir nur noch und "tauschen" Fakten aus?
*soallgemeinsinnier*
*KanneTeeindieMittestellt ..oO(BasischeKräuter)* 🫖
*Tassendazustellt*
*KissenaufschütteltundDeckebereitlegt<-istjakühlergeworden*
🌻
*mpf* Gerade vom Orthopäden zurück ... und bin so ... *hmpf* ... weiß gar nicht, wie ich das nennen soll ... irritiert, verwirrt, unzufrieden, trotzdem dankbar ... muss das Gespräch echt verdauen, war'n Brocken ...
Der Doc fragte: "Was haben Sie denn bisher gemacht?" - und ich war verwirrt, was genau wollte er wissen? In meinem Kopf springt dann gleich ne Maschinerie an ... fragt er jetzt nach Fußnägel lackert und beim Friseur gewesen, mit Freunden essen oder wonach fragt er??? Ich hab dann mal gesagt, na ich mach doch jetzt die T-RENA. Er guckt verdutzt, fragt nochmal nach "und weiter nichts?" Hat Ihnen Ihr Hausarzt keine Physio verschrieben? Was is'n das für'n Hausarzt? Wie heißt der, wo "wohnt" der? Nein, er hat nicht nach Wohnen gefragt, aber schon, wo die Praxis ist, aber ich war so dran erinnert an meine Eltern, wenn ich damals nen neuen Freund hatte. 🤣 (Wie heißt er? Wo wohnt er? Was machen die Eltern so? 🤣 😎 )
Er sagte, nach OPs (das ist jetzt meine Wortwahl) gäbe es quasi eine Art Topf für ein halbes Jahr, aus dem alle Ärzte schöpfen können. Das hätte er wissen müssen und mir Physio verordnen müssen. So haben wir n Haufen vertaner Zeit, in der eben nichts "gemacht" wurde. Jetzt hat er mir Physio aufgeschrieben, aber die Begründung - da musste ich dann doch auch schon schlucken. Ich bin die ganze Zeit ständig zwischen irgendwelchen Meinungen irgendwelcher Ärzte oder Therapeuten, die einen sagen, oh das geht ja schon ganz gut, die anderen, öh könnte besser sein, Sie müssten doch schon wieder, dann wieder andere, die eben sagen, nee kann ja nich, der nächste, doch, muss schon ... 🙄 Fühlt sich nich gut an, wenn du dich selbst ja auch nicht auskennst, wie es denn nun sein müsste. Wortwahl: Schädigung (is'n Scheiß-Wort in dem Zusammenhang, dass ich grad -Juli- ne größere OP hinter mir hab)/Störung der Gelenkfunktion einschließlich des zugehörigen Kapsel-Band-Apparates und der umgreifenden Muskulatur.
Ich entscheide mich mal, positiv gestimmt zu sein, dass er so reagiert hat und mir gleich Physio/KG (12x) aufgeschrieben hat. Der Kloß steckt trotzdem noch im Hals ... bin ja selbst ständig hin- und hergerissen zwischen: so'n Scheiß, wie lange dauert das noch und ja, war ja ne größere OP, dauert halt, soll ja auch gut werden, soll nix kaputtgehen, immerhin ist die Gelenkkapsel noch nicht geschlosssen (erst nach nem halben Jahr) ... und so.
Na mal sehen, was die "Jungs" (die sind alle so jung in der Physiopraxis *g*) so sagen und ob die Kapazität haben für Physio, bin ja bisher mit T-RENA und Lymphe dort. Die Hin- und Herfahrere stört mich nicht, dann bin ich halt unterwegs und hab quasi Laufpraxis, bewege mich, werde sicherer (dachte ich jedenfalls immer).
Puh. Also weiter noch drei Wochen ...
Auch der Doktor kann nichts erzwingen.
Wir haben damals noch die Arndt-Schulz-Regel gelernt. Wobei es je nach Eingriff und Fortschritt eine Steigerung gibt, was ein leichter, ein mittlerer oder ein starker hemmender Reiz ist.
Dann gibt es noch die Trainingskurve.... wie Wellen kann man sich das vorstellen. Der Trainingsreiz geht nach oben über die Mittellinie und fällt dann in der Erholungsphase genausoweit unter die Mittellinie. Trainiert man mit zu kurzer Pause in den Reizabfall hinein solange er noch über der Mittellinie ist, kann sich das System nicht erholen und keine Kraft aufbauen.
Spüre diesen Körperbotschaften einfach mal nach.... fühlst du dich bereit für die nächste Trainingsstunde? oder ist da ein "eeek" nee, passt noch nicht.
Eine Kraft- und Ausdauererhöhung kann man als Laie über den 2/3 Test herausfinden. z.B. Gehen: man geht im Trainingstempo bis man eine Grenze spürt. Zeit oder Strecke messen und 2/3 davon als Trainingsaufwand ausführen. nach 1 -2 Wochen wieder bis zur Grenze belasten und messen, ob Zeit oder Strecke sich verlängert haben. Davon das neue 2/3 Maß nehmen und damit weitertrainieren.
Ich stocke schon bei "Trainingsstunden" ... die hab ich so gut wie jeden Montag und jeden Freitag (seit ich zurück bin) ... und mir ist das auch zu wenig, weil ich die anderen 5 Tage sozusagen eher rumsitze. Im Training (T-RENA) hab ich die Gewichte erhöht ... kein Pumpen, also keine wirkliche Kraftanstrengung von: ich muss schwer atmen oder sowas. Ich hatte mir irgendwann 2 Übungen rausgesucht mit Theraband, die führten zu einer Überforderung des Muskels hinten auf der Oberschenkelrückseite, sagt die KI. Die riet auch zur kompletten Ruhe und nur noch Übungen im Liegen, um den Muskel und die Kapsel anzusprechen, zu bewegen, aber nicht eben im (Drauf-)Stehen. Und der Orthopädentermin stand ja noch aus ... (heute halt, vorher waren die in Urlaub und so kurzfristig hab ich auch keinen Termin bekommen).
Den Test kann ich verstehen, hab ich aber keinen Nerv für (ich kann mich auch ganz schlecht selbst motivieren und was machen) ... ich laufe, ich laufe weite Strecken (2-3km oder 1/2 Std) und viele kürzere Strecken. Na gut, gestern war mal n fauler Tag. Die gibts immer wieder. Aber sonst gehe ich jeden Tag raus, spazieren, einkaufen etc. Ich dachte immer, ich laufe gut, nur noch etwas unsicher, weil die Kraft fehlt. Trotzdem eben immer zwischen dem "ist das nun gut oder nicht" ...
Weil jeder Körper anders ist, jeder anders Schmerz empfindet, jeder anders heilt ... ich 'hasse' das, wenn ich keine "Richtwerte" hab ... ^.^ ... in der stationären Reha war halt immer jemand da, den ich fragen konnte ... heute musste für jeden Pups n Termin machen. ^.^
Immerhin sind dir jetzt einige Zusammenhänge klar.
Leichte Reize müssten inzwischen täglich gegen. Mittlere Reize jeden 2. oder 3. Tag.
Aus den Anleitungen bei T-Rena kannst du Übungen mit nach Hause nehmen, die du ohne Geräte machen kannst.
Wenn du später auf der Arbeit wieder viel sitzt, geht der Muskelstatus wieder etwas zurück.
Phil 2,13 Herr, wirke in mir das Wollen und Vollbringen, motiviert und diszipliniert zu üben zu Deiner Ehre und zur Unterstützung der medizinisch verbesserten Ausgangslage (OP).
Und schon erhebe ich wieder Einspruch 😉 T-RENA findet vorwiegend an Geräten statt. Ich habe 3 Übungen an der Sprossenwand auf einem Podest oder ohne Podest. Die könnte ich ... aber genau da ist ne Übung dabei, die den Muskel überfordert, weil ich auf meinem Bein stehen und es total belasten muss, wenn das andere Bein angehoben wird.
aber genau da ist ne Übung dabei, die den Muskel überfordert, weil ich auf meinem Bein stehen und es total belasten muss, wenn das andere Bein angehoben wird.
Wie lange sollst du da auf einem Bein stehen?
Es gibt eine Kurzübung für zu Hause: auf dem zu kräftigenden Bein stehen, während man sich das Gesicht eincremt (evtl mit Festhalten mit einer Hand = Sicherung). Nächste Stufe: Gesicht und einen Arm eincremen im Einbeinstand, Steigerung: Gesicht, beide Arme eincremen.....
Schon zu lange ...
Ich habe gerade mal einen Test gemacht zwischen zwei Übungen, bei einer davon ist der Schmerz nicht da, bei der anderen schon. Kurz nachgedacht. Unterschied gefunden.
1. Übung
Eine Armlänge seitlich neben die Wand stellen, Arm an die Wand, Druck aufbauen, dann entsteht (... mir fehlt das Wort ...), das Bein, das zur Wand steht, wird "freier" und dieses bis zu 4x20 Wiederholungen nach vorn auf den Boden tippen, nach hinten auf den Boden tippen (es geht hier nur um die Bewegung in der Kapsel, Durchblutung und so) Gleichzeitig steht eben das eine Bein mit dem halben Gewicht vom anderen. DAS geht ohne Schmerz.
2. Übung
Ich stehe seitlich zur Sprossenwand, stehe auf einem Bein, während ich das andere abspreize (3x15 Wiederholungen). DABEI schmerzt es. Das scheint mir zu viel Gewicht drauf zu sein. Eben mehr als bei der 1. Übung.
Entschluss: ich mache weiterhin Übung 1. und schaue, wie es sich z.B. morgen beim nächsten Training verhält, kann einen Therapeuten (da geistern ja immer welche rum) fragen und/oder bspw. der KI folgen und diese Übung weglassen. Außerdem mache ich vermutlich morgen die ersten Termine für die Physio/KG.
Sehr gut, du spürst deinen Übungen nach.
Die Wiederholungszahl bei der 2. Übung ist zu hoch. Bei der wievielten Wiederholung fängt der Schmerz an?
So wie die Zahl jetzt angesetzt ist, bewirkt sie nur eine Verweigerung.
Es gibt Wiederholungsempfehlungen, die gelernt werden. Wenn die nicht zum Patienten passen, sind sie für die Katz. Daher habe ich dir den 2/3 Zyklus beschrieben. Damit findest du dein persönliches Maß. (und der Therapeut ist angedreht, weil sich jemand von außen einmischt 🤣 🤣 ). Also diplomatisch vermitteln, dass du was ausprobiert hast ohne mich zu erwähnen. Aber es hilft dir besser.