Abendmahl unwürdig ...
 
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Abendmahl unwürdig genommen

  

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 Wer also unwürdig von dem Brot isst oder von dem Kelch des Herrn trinkt, der wird schuldig sein am Leib und Blut des Herrn. 28 Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so esse er von diesem Brot und trinke von diesem Kelch. 29 Denn wer isst und trinkt und nicht bedenkt, welcher Leib es ist, der isst und trinkt sich selber zum Gericht. 30 Darum sind auch viele Schwache und Kranke unter euch, und nicht wenige sind entschlafen. 31 Wenn wir uns selber richteten, so würden wir nicht gerichtet. 32 Wenn wir aber von dem Herrn gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, auf dass wir nicht samt der Welt verdammt werden.

 

Ist das schon vorgekommen? Habt ihr erlebt wie jemand "verflucht" wurde? Also ich nicht. Im gegenteil, manch einer (wo ich genau weiß das er nicht korrekt lebt) ist immer noch gesund und lebendig.

2 Antworten
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@meriadoc 

Das Wort "unwürdig" ist nicht der Person als Adjektiv zugeordnet, sondern es gehört zum Essen und Trinken (Adverb).

Es geht also nicht darum, dass jemand perfekt lebt, sondern darum, dass er Brot als Leib des HErrn versteht und ehrt und Wein als Blut des HErrn versteht und ehrt.  Brot ist oft mit der Vorstellung der Heilung verbunden, Blut mit Sündenvergebung und Bund.

Geht jetzt jemand her und schätzt Brot und Wein nicht, sondern isst und trinkt, als wäre es nichts Wertvolles mit Bedeutung... so in dem Sinne "ist doch nur Brot und Wein, was soll das schon nützen" oder ähnlich abwertend, geht am verheißenen Segen des Abendmahls vorbei.


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@meriadoc Ich denke nicht, das der Zorn Gottes den, der "unwürdig isst und trinkt" wie ein Blitz trifft, sondern das Gericht ist ja das letzte Gericht, und das erwartet uns alle, wenn die Welt gerichtet wird. Und das wird dann der Moment sein, an dem sich das offenbart.

Das Wort "verflucht" steht da mMn ganz bewusst nicht.

Die Schwachen und Kranken und Toten, auf die er da hinweist, erklären sich mir eher daher, dass ja Paulus das vollmächtige Wirken der ersten Jünger erlebt hat, selbst in dieser Vollmacht lebte und wirkte, und dass in dieser Zeit die Wiederkunft Christi im Grunde täglich erwartet wurde. Da heilten die Jünger ja sehr wirkmächtig, und manche glaubten, die Gläubigen würden nicht sterben, bis der Christus wiederkäme.

 

 

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