Gottes Wirken? Du bist doch krank!
Nicht gläubig und plötzlich zum Glauben gefunden. Wenn nahestehende Personen sich damit schwer tun und auch den Glauben belächeln oder es als krank abstempeln, wie dar auf reagieren?
Habt Ihr Rat oder Erfahrungen dazu?
LiebenDank
Ich nenne es mal eine T R I O -Herausforderung. (Quelle, Vera Birkenbihl)
T wie Trigger... es piekst dich an und versucht dich zu verunsichern, also den Trigger als solche erkennen
R wie Realtiätscheck.... ist ihre Behauptung wahr, obwohl sie die Erfahrung gar nicht gemacht haben? Nein.
I wie Innere Grenze.... den Trigger abgeleiten lassen, wie mit Teflon beschichtet. Nicht diskutieren, nicht kleinreden lassen
O wie Outputkontrolle...... ruhig in deinem Glauben stehen, freundlich bei sich bleiben
Jemand, dem Jesus begegnet ist, ist danach anders. Dieses Anders-Sein spüren die Menschen und sind irritiert. Sie bringen ihre Verunsicherung zum Ausdruck, meist aber nicht in Ich-Aussagen (mich irritiert deine Veränderung), sondern in Du-Aussagen (bist derjenige, der Unruhe hier rein bringt.)
Maeron
Du brauchst Weisheit. Du wirst von Gott durch Frieden geleitet. Ich hab damals meinem Bruder erzählt, wie Gott mir begegnet ist. Und sagte ihm, du kannst ja Gott selber fragen, ob Jesus sein Sohn ist. Er tat es anscheinend ziemlich bald, hatte dann einen Fahrradunfall - und er hätte tot sein können, aber außer einer zerrissenen Hose und einer kleinen Schramme am Bein ist ihm nichts passiert. Wie das Fahrrad war weiß ich nicht mehr.
Wer nicht von neuem geboren ist, kann das Reich Gottes nicht sehen. Das heißt, für die ist es einfach unglaublich, was du erlebt hast, es ist außerhalb ihres Verstandes. Wer es als krank abstempelt, mit dem würde ich das Thema nicht aufgreifen und auch nicht in Diskussion gehen (werft keine Perlen vor Schweine - damit sie sich nicht umdrehen und gegen euch gehen).
Mein Ex meinte immer: Ja, Glaube ist für die Schwachen und Opium fürs Volk. Gebet ist wichtig, ich würde dir empfehlen zu beten für die Familie und Chefs. Z. Bsp. so: Vater im Himmel, ich komm zu dir in Jesu Namen, ich bitte dich, dass du dich meiner Familie offenbarst und meinen Chefs. Danke in Jesu Namen.
@maeron Aber ich gratuliere dir! Das erkennen, wer Jesus ist und ihm das Herz zu öffnen - das ist die beste Entscheidung die ich jemals getroffen habe! Ich wünsche dir dass du eine Kirche/Gemeinde findest, in der Nähe, wo du wohnst, damit du Anschluß an andere Christen bekommst. Vielleicht hast du das ja auch schon? Du kannst auch Gott bitten, dir zu zeigen, wo er dich haben möchte.
Ich freu mich für dich! Gottes Plan für dein Leben ist größer als dein eigener! Dein Glaube wächst mit dem Hören der Predigt (dem Wort Gottes). Du findest gute Predigten z. Bsp. auf online-predigt.de oder auf youtube (kath. Gebetshaus Augsburg Johannes Hartl / Missionswerk Strahlen der Freude Daniel Exler / Leuchtfeuer Waren Michael Schott / Andrew Wommack / Jesus der Weg Gemeinde München / FCG Braunau / City church Stuttgart / Gospel Forum Stuttgart / Arche Augsburg / Move Church Wiesbaden u.v.m.)
Ich bete für mich und meine Lieben um Schutz, gerne mit dem Vater unser. Gott hats mit dir angefangen, er wirds auch vollenden! Seine Freude ist deine Stärke. Ich wünsche dir seinen Schutz und seine Gnade in Jesus Christus!
Es ist wie mit allen anderen Kontroversen im Leben: je fester oder sicherer man im Sattel sitzt bei dem eigenen Weg, desto weniger machen einem die Bemerkungen rundherum aus.
Die Herabwürdigungen haben natürlich eine Abstufung von „geht gar nicht“ bis „harmlose Neckerei“ - und darauf würde ich entsprechend wie bei jedem anderen Konflikt reagieren. Grenzen setzen wo nötig, für den eigenen Glauben eintreten wo gefragt und sich über die Konsequenzen bewusst sein, dass der Glaube auch unvermeidlich Spaltung bringen kann, die man dann aushalten muss.
@maeron Hi Maeron, ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass Leute sich fast dafür entschuldigen, nicht glauben zu wollen oder zu können. Und ich respektiere ihre Entscheidung. Mir ist ihre Aufrichtigkeit lieber als wenn ein Christ sich in Selbstgerechtigkeit verliert.
Jemand, der sich über den christlichen Glauben lustig macht, ist wohl auch sonst kein sehr angenehmer Mensch. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass mich jemand wegen meines Glaubens ausgelacht hätte. So jemanden würde ich lieber aus dem Weg gehen.
Nun...das kann schon eine Herausforderung sein.
Das ist aber je nach Kontext unterschiedlich.
Zum Beispiel wenn dein Umfeld Deutsch- Sekulär ist, zum Beispiel im Osten.
Du könntest zum Beispiel darauf verweisen, das die absolute Mehrheit aller Menschen zu allen Zeiten stark Religiös war und es eigentlich vollkommen normal ist. Durch die hiesige starke Einwanderung wird in ca. 30 Jahren die Mehrheit der Personen auch wieder eher Religiös in Deutschland sein. (Nicht nur Christlich natürlich)
Außerdem waren alle Staatssysteme die bewusst sich gegen den Glauben stellten, Grausame Orte wo kein normaler Mensch leben will. Beispielsweise Nordkorea.
Als ich damals Gläubig wurde erntete ich auch teils Kritik. Zum Teil aber auch zurecht, weil ich etwas zu arg abgedriftet bin Richtung Abgedreht, ein stabiles Fundament und Ausgeglichenheit fehlte.
Darf man fragen wo oder wie du zum Glauben gekommen bist? Gehst du in eine Lokale Kirchengemeinde?
VG und vor allem herzlich willkommen. Toll das du es ernst mit Gott meinst!
Und ein frohes neues Jahr
Als ich damals Gläubig wurde erntete ich auch teils Kritik. Zum Teil aber auch zurecht, weil ich etwas zu arg abgedriftet bin Richtung Abgedreht, ein stabiles Fundament und Ausgeglichenheit fehlte.
Manchmal hat übertriebenes Missionieren den gegenteiligen Effekt. Ich vergesse nie, wie meine Mutter mal fluchtartig unsere Wohnung verließ, weil mein Mann nicht aufhören konnte, vom Satan und dessen fiese Maschen zu reden. Das wurde ihr dann zuviel 🤭 .
@maeron Wir können nur schwer Einfluss darauf nehmen, wie andere reagieren.
Zwei Anregungen
1) Von Gott/ Glaube rede ich, wenn ich eine gewisse Offenheit wahrnehme. Ich kann meinen Glauben auch leben, ohne ihn anderen gegenüber benennen zu müssen.
2) Stichelnde, abwertende Äußerungen würde ich ignorieren. Wer so spricht hat meist keine Ahnung oder Erfahrungen, die ihn blockieren. Austausch bringt da meist nichts. Glaube/ Gott braucht keine Verteidigung. Gott hält das (seit jeher) aus und du weißt es (für dich) besser. Das darf reichen und damit bist du „Licht“ genug.