Morgens immer Zweifel, wieso?
Hallo,
Ich bin noch am Anfang meines Glauben.
Ich bekomme Kritik von meiner Frau, welche nicht glaubt und nun denkt, ich spinne.
Am Abend ist mein Glaube am stärksten. Doch morgens, da kommt Zweifel. Warum? Was kann ich tun? Es ist für mich eigenartig, das ich am Tag und am Abend glauben kann, aber direkt nach dem Aufstehen schwer Zugang zu Gott finde. Was meint ihr dazu?
Danke
Gruß
Der Märon
Dein Gürtel der Wahrheit sitzt wohl nicht.
Es ist an dir, welche Gedanken du aufgreifst und hegst, wenn dein Hirn noch nicht auf Touren ist. Bevor sich da Zweifel tummeln können, könntest du ihnen eine Grenze mit einem Wort aus der Schrift setzen, z.B, :
Phil 4, 13 Durch den, der mich stark macht, kann ich in allem bestehen. NeÜ
Ps 118,24 Dies ist der Tag, den Jahwe gemacht hat; / freuen wir uns und seien fröhlich an ihm. NeÜ
Ps 84,6 Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in dir ist! Gebahnte Wege sind in seinem Herzen! Elb
hallo,
mach dir keine allzu viele Gedanken darüber…wenn du abends wieder „auf der Spur“ bist, bist du schon näher an Gott dran als davor. Ich vermute mal, dass sich das auch verändern wird, wenn du jetzt am Anfang bist. Bleib irgendwie dran - im Gebet oder in der Gemeinschaft mit anderen Christen oder im Bibellesen, egal. Gib dem Raum, der dich berührt hat.
Gesegnetes Neues Jahr!
@maeron … Glaube ist festgegründet und doch immer auch in Bewegung. Es ist doch gut, wenn du so durch den Tag gehen darfst, dass du ihn am am Abend intensiver wahrnehmen kannst. Und Zweifel, der darf sein. Je nachdem wie wir mit ihm umgehen, sorgt er wunderbar für Stärke, Wachstum, Glaubwürdigkeit und Nahbarkeit. Ich glaube und habe Fragen, ich glaube und kann nicht alles nachvollziehen. Das darf sein; das hält mein Glaube aus und das hält auch Gott aus.
@maeron Ich bin überhaupt kein Morgenmensch & öffne mich insbesondere abends Gott auch viel mehr, da ich den Abend als die mit weitem Abstand schönste & ruhigste Tageszeit empfinde!
Das oben Beschriebene muss kein Grund zur Sorge sein... Mittags & abends dran bleiben, beten, usw. damit ist schon viel gewonnen 😉 (Vielleicht morgens einmal etwas Kürzeres ausprobieren, Stoßgebete oder das Vater unser?)
@maeron Am frühen Morgen zweifele ich sogar an meiner eigenen Existenz 😵💫
Das "Morgentief" ist ein typisches und oft erstes Symptom einer Depression. Es empfiehlt sich die Abklärung durch einen Psychiater und einem "Arzt für Innerer Medizin", weil auch einige innere Erkrankungen zu so einer Symptomatik führen können (z.B. Schilddrüsen oder Nebennieren -erkrankungen).