Wenn man zu einen falschen Glauben konvertiert und in diesem stirbt
Hallo eine schwere Frage:
Wenn man zum Islam konvertiert und dann aber in diesen stirbt, kann man dann vor den Herrn Jesus Christus ihn bitten dass er diesen falschen Glauben Islam zu den man konvertiert war rückgängig macht oder nicht anerkennt?
Wäre soetwas möglich also ginge das?
Ich weiss nicht ob es da so passende Stellen in der Bibel (Neues Testament) gibt, danke.
Liebe Grüße
Holger
Ich verstehe die Frage nicht so richtig...
Denn wenn ein Muslim sich zu Jesus wendet, um um Verzeihung zu bitten, dann ist diese Person ja in Wahrheit gar kein Muslim - der würde so etwas ja nicht tun.
Letztlich geht es bei der Frage doch darum: Habe ich auf den richtigen Gott gesetzt?
Und das erfährt man dann gegebenenfalls erst dann, wenn es so weit ist... wenn man Glück hat, landet man vor dem Gott der eigenen Religion. Wenn man Pech hat, landet man vor dem Gott einer anderen Religion und muss sich anhören, dass man Zeit seines Lebens falsch geglaubt hat und deshalb diese oder jene Strafe empfangen wird, je nachdem wie dieser Gott dann halt so drauf ist.
Und wenn der Gott richtig gnädig ist, dann kann man sich vielleicht noch umentscheiden und seinen Fehler korrigieren.
Aber was für eine Antwort erwartest du jetzt hier...?
Wenn man zum Islam konvertiert und dann aber in diesen stirbt, kann man dann vor den Herrn Jesus Christus ihn bitten dass er diesen falschen Glauben Islam zu den man konvertiert war rückgängig macht oder nicht anerkennt?
So nach dem Motto: "Ääääh, hör mal Jesus, also mit dem Konvertieren, das war eigentlich nicht so gemeint...
kannst du das wieder rückgängig machen oder können wir das einfach vergessen?"
Ich kann mir vorstellen, dass der Chef dann eher fragt: "Was hast du dir damals dabei eigentlich gedacht - und hast du überhaupt nachgedacht?
Wenn es dir damit nicht ernst war, dann gehst du sehr leichtfertig mit deinem Glauben um. Aber falls es dir mit dem Konvertieren ernst war, dann ist es jetzt wohl etwas zu spät, um nochmal alles "auf Null" zu stellen. Dazu hattest du genügend Zeit, bevor du dich in die große schwarze Kiste abgemeldet hast!"
Aber vielleicht wird Jesus gar nicht so streng sein - nur.... das wissen wir nicht und wir haben es schon gar nicht zu entscheiden.
Wenn man zum Islam konvertiert und dann aber in diesen stirbt, kann man dann vor den Herrn Jesus Christus ihn bitten dass er diesen falschen Glauben Islam zu den man konvertiert war rückgängig macht oder nicht anerkennt?
Wer ist „man“? Ist es jemand anderes, sprich mit ihm über die Wahrheit (in Christus), die du erkannt hast, lasse den andren seinen Weg gehen und bleibt beide einander zugewandt. Wie sich Glaubens-/ Lebenswege entwickeln und wo sie hinführen, dürfen wir Gott und den jeweiligen Menschen überlassen. Und ich bin mir sicher, Gott wird jede*n auf Seine Weise zu Seinem Ziel führen.
Bist du es, der einen anderen Weg „ausprobieren“ möchte? Warum solltest du das tun, wenn du die Alternative für falsch hältst?
Kurz: Rückgängig machen können wird man im Leben nichts. Auf Gott/ Christus setzen, kann jede*r jederzeit und mit dem letzten Atemzug. Und füreinander im Gebet einstehen (Gebet ist Hinwendung, Bitten, Hören, … - kein Machtinstrument) können wir immer.
Veröffentlicht von: @jigalDas Buch das die Christen neues Testament nennen ist umgeschrieben worden.
Meinst du, Jesus hat den Koran gelesen? Er liest in unseren Herzen. Und danach wird er uns richten.
Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn wie ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden. (Math. 7,1)
Lies bitte einmal Hebr 6,4-6 und Hebr 10,26-27. Der Islam ist eine antichristliche Religion, die Christus verspottet. Für Christen, die sich gegen Christus für Mohammeds Koran entscheiden (und damit Christus erneut kreuzigen), bleibt dann nur noch das schreckliche Warten aufs Gericht.
Solange du noch lebst, kannst du dich immer bekehren. Also wohl auch im Sterben.
Nur, wenn man den Islam lebt und das meint als Trumpf in der Hinterhand zu haben... wir ernst wird es da wohl sein?
Dennoch: Ist die Bekehrung echt, wird wohl der Lohn der selbe sein, wie für jene die ihr Leben lang evtl wegen ihres Glaubens an den Herrn verfolgt wurden (evtl sogar von Muslimen). Siehe dazu das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg.
Der Herr kennt alleine das Herz des Betroffenen. Der Herr allein entscheidet.
1. Timotheus 2
Betet für alle Menschen!
1Am wichtigsten ist, dass die Gemeinde beständig im Gebet bleibt. Betet für alle Menschen; bringt eure Bitten, Wünsche, eure Anliegen und euren Dank für sie vor Gott. 2Betet besonders für alle, die in Regierung und Staat Verantwortung tragen, damit wir in Ruhe und Frieden leben können, ehrfürchtig vor Gott und aufrichtig unseren Mitmenschen gegenüber. 3So soll es sein, und so gefällt es Gott, unserem Retter. 4Denn er will, dass alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen.
5Es gibt nur einen einzigen Gott und nur einen Einzigen, der zwischen Gott und den Menschen vermittelt und Frieden schafft. Das ist der Mensch Jesus Christus. 6Er hat sein Leben als Lösegeld hingegeben, um uns alle aus der Gewalt des Bösen zu befreien. Diese Botschaft soll nun verkündet werden, denn die Zeit, die Gott festgelegt hat, ist gekommen. 7Und mich hat Gott zu seinem Apostel und Botschafter berufen. Das ist die Wahrheit, ich lüge nicht. Ich soll die Nichtjuden im Glauben unterweisen und ihnen Gottes Wahrheit verkünden.
Das ist zB eine Stelle, die verdeutlicht, dass Gott für alle will, dass sie gerettet werden und dass es nur einen Gott gibt.
@holger92 Wäre soetwas möglich also ginge das?
Ich sehe da kein Problem.
Begründung:
Wer ernsthaft zum Islam konvertiert und nicht nur so tut (z.B. um jemandem zu gefallen, beispielsweise den Eltern der Frau, die man heiraten mnöchte), glaubt, dass die islamische Lehre richtig sei. Reden wir von so einer Bekehrung?
Wenn wir nun annehmen, dass nach dem Tod die Seele eines Menschen vor Gott oder Jesus steht und beurteilt werden soll: Hölle oder Paradies... Wenn wir also annehmen, dass die christliche Lehre in diesem Punkt richtig liegt, und nicht Mohammed das Siegel der Propheten war, sondern Jesus der eingeborene Sohn Gottes - dann lag derjenige, der zum Islam konvertierte, also falsch: er irrte sich.
Soweit, so klar.
Aber nun weiter: dieser Konvertit glaubte ja ehrlich an die Lehre des Islam, und zwar, weil er nicht anders konnte: Alles, was er wußte und verstand, sprach dafür, dass der Islam richtig sei. Er irrte sich schlicht, glaubte etwas Falsches. Hätte er etwas anderes glauben können, als er's tat? Nein. Wir können uns nicht dafür entscheiden, etwas zu glauben. Entweder, wir glauben es, oder wir glauben es nicht. Mache dazu eine Probe auf's Exempel: Wieviel ist 2+2? Vermutlich glaubst Du: 4. Richtig? Nun versuche mal zu glauben, 2+2 ergäbe 5. Geht das?
Nein, es geht nicht. Aus philosophischer Sicht kann ein Mensch nichts anderes glauben, als er jeweils glaubt. Das hat nichts damit zu tun, ob das, was er glaubt, auch wahr sei. Sondern damit, dass für ihn alles, was er glaubt, vollkommen stimmig und richtig aussieht.
In der Bibel findent wir bei Epheser2,8 diese Stelle:
(...) Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, (...)
Der (richtige) Glaube wird hier als Gabe Gottes bezeichnet. Entweder, Gott gibt einem den richtigen Glauben, oder er gibt ihn nicht. Ob jemand an das Richtige (die christliche Lehre...) glaubt, hängt allein davon ab, ob Gott es so entscheidet. Wenn Gott nicht will, dass jemand das Richtige glaubt, dann sorgt er dafür. Ein biblisches Beispiel dafür wäre der Pharao, dessen Herz Gott verstockte, aus Gründen, die ich hier jetzt nicht weiter hinterfragen werde.
Festzuhalten bleibt jedenfalls: der "richtige" Glaube ist ein Geschenk des souveränen Gottes: er entscheidet, wem er dieses Geschenk macht und wem nicht.
Nun stellt sich die Frage: Ist Gott gerecht? Das musst Du für Dich selbst beantworten, die meisten religiös Gläubigen würden diese Frage wohl bejahen, aber das ist noch kein Argument, denn obwohl sie dies bejahen und obwohl sie vermutlich auch zugeben würden, dass der Glaube eine Gabe Gottes sei, finden sich doch viele unter ihnen, die aus diesen beiden Voraussetzungen nicht den einzig vernünftigen Schluss ziehen, der da lautet:
Für einen gerechten Gott ist es irrelevant, was jemand hier auf Erden geglaubt hat, da er ja stets dafür sorgte, dass das, was ein Mensch glaubte, von ihm geglaubt wurde. Das Richtige zu glauben ist keine moralische Leistung, kein "Werk" des Menschen. (Witzigerweise werden auch jene, die nicht an die Allversöhnung glauben, in der Regel gleichzeitig beteuern, sie würden keine "Werkgerechtigkeit" vertreten...)
Gott wird also, wenn es sich bei ihm um einen gerechten Gott handeln sollte, beim Jüngsten Gericht nicht den Glauben der Menschen beurteilen - weil es da nichts zu beurteilen gibt. Entweder, jemand glaubte an das Richtige - dann tat er es, weil ihm der richtige Glaube von Gott geschenkt wurde. Oder aber er glaubte an etwas Falsches - dann tat er es, weil ihm der richtige Glaube von Gott nicht geschenkt wurde - aus welchen Gründen auch immer.
Wenn wir mal annehmen, der Mensch (oder seine Seele, oder was auch immer nach dem Tod von ihm übrig sein sollte) stünde schließlich vor dem Richterstuhl Gottes/Jesus, und wenn wir mal annehmen, Gott/Jesus sei gerecht und lasse Gnade allen angedeihen, die an ihn glauben - dann wird er jedem Menschen Gnade angedeihen lassen. Denn in dem Moment, wo jemand vor Gottes Thron steht, glaubt dieser Jemand selbstverständlich daran, dass Gott Gott sei - glaubt also das Richtige. Die Gabe des Glaubens, aus welchem einer gerettet wird, wird diesem Jemand eben erst nach seinem Tod zuteil, weil Gott - aus welchen Gründen auch immer, er ist souverän und wird wissen, was er warum tut - eben entschieden hatte, ihm diese Gabe nicht schon vorher, zu Lebzeiten, zuteil werden zu lassen.
Also: Falls Du glaubst, dass Gott gerecht sei, brauchst Du nicht zu befürchten, jemand, der aus vollem Glauben zum Islam konvertierte und als Muslim starb, dafür mit der Hölle bestraft werden könnte. Nur ein ungerechter und hinterhältiger Gott würde jemanden dafür bestrafen, dass er - ohne anders zu können - das Falsche glaubte.
Übrigens: Dieselbe Logik funktioniert auch umgekehrt. Ob nun der wahre Gott Allah heißt oder Shiva, Mannitou oder Zeus: Falls es sich um einen gerechten Gott handeln sollte, und falls die Seelen der Menschen nach ihrem Tod von ihm beurteilt werden sollten, braucht niemand, der im besten Glauben anständig gelebt hat, sich zu fürchten. Denn ein gerechter Gott wird niemals jemanden für etwas bestrafen, dessen Falschheit jener nicht zu erkennen vermochte.
Falls indessen ein ungerechter Gott über das Jenseits herrschen sollte, ein eitler Egomane, der einen Spaß daran hat, die Leute in's offene Messer laufen zu lassen - dann sollten anständige Leute überhaupt nicht mit ihm gemeinsam in seinem Egomanen-Paradies leben wollen. Ich jedenfalls würde in so einem Fall jederzeit die Hölle dem Paradies vorziehen - Hauptsache weit weg von diesem Tyrannen und dafür in Gesellschaft all der anderen anständigen Leute.