Wenn man zu einen falschen Glauben konvertiert und in diesem stirbt
Hallo eine schwere Frage:
Wenn man zum Islam konvertiert und dann aber in diesen stirbt, kann man dann vor den Herrn Jesus Christus ihn bitten dass er diesen falschen Glauben Islam zu den man konvertiert war rückgängig macht oder nicht anerkennt?
Wäre soetwas möglich also ginge das?
Ich weiss nicht ob es da so passende Stellen in der Bibel (Neues Testament) gibt, danke.
Liebe Grüße
Holger
@holger92
Nein!
Sowas findet sich in der Bibel nicht.
Ich zitiere das Glaubensbekenntnis von Nicäa / Konstantinopel das uns mit den arabischen Christen verbindet.
Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott,
Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Wenn ich das ablehne und sage Issar ist nur ein Prophet dann habe ich den Weg verlassen.
Laut Mohammed begehe ich mit dieser Aussage eine Sünde, die nicht vergeben werden kann.
Nur interessiert es mich nicht was die Anhänger eine Mondgottes in Mekka schreiben.
Ich bin Christ und habe die Heilsgewissheit, wie sie Dr. Martin Luther im Turmerlebnis erkannt hat.
Geht man von der Al Aqsa Moschee hoch zum Felsendom durchschreitet man Steinbögen.
Hier wird die Seele gewogen ob sie leicht genug ist, jede Sünde macht sie schwerer.
Als Moslem würde ich auf Barmherzigkeit hoffen.
Als Christ komme ich auch ins Gericht.
Es steht aber ein Rechtsanwalt neben mir und verteidigt mich.
Jesus wird zum Schluss sagen. Ja der (Name) hat Strafe verdient, aber er hängt an mir, also lass ihn rein.
@holger92 Ich denke, dass die Entscheidung des Einzelnen akzeptiert werden muss.
Aber ich glaube auch nicht, dass es aus dem Bereich des Islam keine Menschen geben wird, die das Ziel erreichen. Ich bin mir sicher, dass es im Islam sehr viele wirklich gute Menschen gibt.
Klar habe sie Jesus nicht als den, der sie freigekauft hat und klar haben sie ohne diesen Retter keine Chance, zuverlässige rettet zu werden. Aber Gott sieht das Herz an und wenn Gott jemanden retten will, dann kann er das auch tun, ohne dasss die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Jesus macht im Fall des reichen Jünglings klar, dass dieser verloren ist. Aber Jesus sagt auch, dass bei Gott kein Ding unmöglich ist. Durch Gnade kann auch ihm die Errettung zuteilwerden, obwohl hier sein Herz an den falschen Dingen gehangen hat.
Dann möchte ich noch einen Aspekt ansprechen: Die Taufe von verstorbenen Vorfahren. Das klingt ziemlich schräg, ist unüblich. Wir kennen das nur von den Mormonen, die das praktizieren oder zumindest mal praktiziert haben. Dabei ist die Sache biblisch! Schau mal:
Römer 9:
29 Was machen denn die, die sich für die Toten taufen lassen? Wenn die Toten gar nicht auferstehen, was lassen sie sich dann für sie taufen? 30 Und warum begeben wir uns dann jede Stunde in Gefahr?
Paulus muss also von solchen Praktiken wissen. Möglicherweise hätte uns so etwas viele Probleme bei der Missionierung von Völkern erspart. Denn oft war das nicht-garantieren-können der Gemeinschaft mit den Vorfahren ein Kernproblem bei der Annahme des Evangeliums. Wenn man da die Vorfahren einfach mitgenommen hätte ...
Für Deinen Fall, Holger, könnte das auch noch ein Schlupfloch für die konvertierte Person sein.
Die auf der Seite ORIENTALFLAIR "berichtigende" Erklärung der islamischen Sicht Jesu, sieht Islam als Option. Islam jedoch leugnet ALLES was Christen zu Jesus Christus wissen. Jesu Kreuzestod für unsere Sünden, Seine Auferstehung von den Toten, insbesondere Jesu Gottheit. Sie verbreitet somit die bekannte Ansicht eines Propheten aus dem 7.Jh n.Chr, die vielfach in blutigerm Dschihat gegen Ungläubige forciert wird.
Ein "naja, diese Sicht ist ja auch möglich" ist tödlicher Fehler. Dazu wird von Menschen die den christlichen Glauben mehr jovial sehen, oft ähnlich wie in diesem Forum zu lesen ist gesagt: "Falls ein ungerechter Gott über das Jenseits herrschen sollte, der Spaß daran hat, die Leute in's offene Messer laufen zu lassen ..."
Solch lästerliche Eventualität - auch nur angedacht; ist Gedankenmüll! Manch Interessierter am Glauben der Ähnliches auch nur im Entferntesten und verneinender Absicht dahergesagt hört, könnte Solches später schuldhaft erwägen. Wer trägt diese Schuld?
Den authentischen Lehrspruch Jesu Christi Eines Wesens mit Gott dem Vater zu sein an Philippus in Joh 14,9/10 erklärte Jesus oftmals. Der Vater und Ich sind Einer! Paulus erinnerte nochmals daran in 2 Tim 2:12.
Ein Christ der zum Islam wechselt, verleugnet Jesus, der eine einfach zu verstehende Antwort darauf gab in Mat 10,23: Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem Vater im Himmel. Wer zu dem Glauben konvertiert der Jesu Gottheit sowie Seine Auferstehung von den Toten leugnet, wendet sich von Jesus Christus ab. Er/Sie erscheint zum Gastmahl des Königs in schmutzigem Gewand und wird die Worte hören in Mat 22,13-14: Denn Viele sind berufen, aber Wenige auserwählt. Und nur Wenige gehen durch die enge Tür in Mat 7:13. Es wurden selbst Engel verdammt wie Petrus in 2 Petrus 2:4 vorführt als "Beispiel für die Gottlosen in späteren Zeiten". So gebe sich also niemand der Illusion hin; es werde vom gütigen Gott schon alles vergeben.
Gruß
Bruno
sorry, oben hat sich ein Tippfehler eingeschlichen. Ich schrieb Dschihat mit t statt d. Kann vorkommen, sollte aber nicht.
Salve
good old
Bruno
Hi Leute, no comment?
kein Kommentar?
war mein Beitrag blöd?
Nun ja, der Eine liebt getrüffelte Austern, der Andere schwört auf geräucherte Heuschrecken.
Aber egal. Die Eingangsfrage war doch ob’s eines sei ob ich Christ bin, oder anderer abrahamitischen Religion angehöre; also Juden oder Moslems.
* seid nett zueinander *
@ Bruno Schulz
Das ist hier ist der Teil des Forums, bei dem nur einzelne Antworten gegeben werden, aber nicht diskutiert wird.
Wenn du deine Aussagen noch einmal in einem anderen Teil des Forums formulierst werden die Leute da sicher gerne näher auf deine Ausführungen eingehen.
Wo am besten?