Matthäus 11, 28-30 im Staub des Rabbi laufen
Luther17
Mt 11, 28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
NeÜ
Mt 11, 28 Kommt alle zu mir, die ihr geplagt und mit Lasten beschwert seid! Bei mir erholt ihr euch.
29 Unterstellt euch mir und lernt von mir! Denn ich bin freundlich und von Herzen zum Dienen bereit. Dann kommt Ruhe in euer Leben.
30 Denn mein Joch trägt sich gut und meine Last ist leicht.“
Als Betreff habe ich den Titel eines Artikels von Rob Bell gewählt: Im Staub des Rabbi laufen. .....-Nähe zum Lehrer-.....
In einer anderen Bibelstelle wird Jesus Rabbi genannt und er widerspricht nicht. In den Versen oben ist eine hebräische Redewendung enthalten.
Joch bedeutet hier, in die Schule eines Rabbi gehen.
Jesus unterscheidet sich von den anderen Rabbinern, weil er seine Schüler ausgewählt hat, obwohl sie keinen "Eignungstest" vorweisen konnten, wie die anderen Rabbiner es verlangten. Das finde ich schon sehr ermutigend, wie Jesus vermittelt: mit mir zusammen wird das was. Er geht schrittweise vor im Mentoring und rast nicht durch die Ausbildung wie Jehu auf dem Motorrad (ein witziger Spruch zu Jehus Fahrstil).
Wie seht ihr das mit dem Angebot der Ruhe und Entstressung durch Jesus?
Kommt her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid....................
......selbst finde ich diese Verse entspannend. Christus begegnen, von Christus lernen, bei Ihm Trost
finden, Liebe, Heilung. Im gegenübersitzen, bei einer Tasse Tee. Seine ausstrahlende Liebe und Geborgenheit
zu genießen, Ihm alles erzählen, anvertrauen, loslassen, alles schwere Lebensgepäck IHM geben.
In Seine Augen sehen, Seine Bewegungen, Sein Lachen, Seinen Gang...............................
Tiefer herausfinden wie Christus ist, wie Er mit Menschen umgeht.
Wie Er mit den unterschiedlichsten Menschen umgegangen ist, wie Er auf Fragen antwortete, was
Ihn auch wütend gemacht hat.
Interessant finde ich, das Christus Jesus jedem Menschen individuell begegnet ist, weil jeder
Mensch seine eigene Lebensgeschichte hat, die ihn geprägt hat.
Und das er gerade nicht die reichen Menschen, die intelligenten Menschen als Seine
Nachfolger heraus gesucht hat. Aber ich glaube nicht, das Christus Jesus gegen diese Menschen ist.
Reiche Menschen können Arbeitsplätze schaffen, mehr Geld geben.................................
Christus sieht tiefer. Er sieht die wirklichen Fragen, was im Herzen eines Menschen ist.
Und IHM haben wir den Ruhetag zu verdanken.
Selbst frage ich Christus immer wieder, warum es so viele unterschiedliche Glaubensrichtungen
gibt, von kirchlich, freikirchlich.........................
liebe Grüße,
Danke für deine wunderschönen Zeilen und die Tasse Tee.
Bei diesem Stichwort ist mir aufgefallen, dass ich neben Jesus stehe und mit Ihm in dieselbe Richtung schaue, um zu sehen, was ER mich sehen lassen will.
Luther17
Ps 32,8 Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, / den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.
Ich könnte mich ja auch mal setzen und bei nem Kaffee entspannt auf Ihn schauen.
Du sprichst hier von Deinem Glauben und Erleben. Das finde ich schon prima. Ich denke, damit hast Du ein Leben voller Zuversicht, auch wenn manches nicht immer glücklich ist. Ich habe das für mich mal trotz aller gesundheitlicher Katastrophen so formuliert: Es ist gut so und wenn es schlimmer wird und ich den letzten Koffer packen muss, ist es auch gut.
In diesem Sinne,
bleib standhaft
ja, es sind meine Wege, Erfahrungen mit Christus. Aber es geht im Leben mit Christus nicht
nur um mich selbst. Gerade Beziehungen sind in der Bibel ein großes Thema. Meine
Beziehung zu Gott, zu mir selbst, anderen Menschen .Deshalb finde ich die Bibelverse "kommet her, die ihr mühselig
und beladen seid, so wichtig. Und das ich Gott nichts vorspielen muss, kann, weil Er mich viel tiefer kennt.
Und ich darf vor Christus auch mal schäumen vor Wut.....................................................................
Wenn Er meine Erwartungen nicht erfüllen möchte.
Oder wenn Gott mir in schwierigen Situationen scheinbar nicht hilft. Oder wenn ich mir
das viele Leid anschaue........
Aber ich darf mehr und mehr lernen, das Christus nicht alle meine Erwartungen erfüllen muss.
Weil ich ja nicht Gott bin.
Und wenn ich daran denke, wie schnell das Leben und die Zeit hier vergeht, aber das ich
einmal für immer bei Gott sein darf. In Seiner großen Gnade hat Gott schon meine
besten Ideen für mein Leben zerstört. Mir wäre ewig Gesundheit, keine Schmerzen auch lieber.
Ja, aber das alles dürfen wir Christus sagen. Und wir dürfen heute auch Wunder mit IHM
erleben, ganz überraschend.
Und ich finde es auch schön, dass Christus demütig ist, kein Machtmensch.
Und ich muss auch meinen Glauben an Christus nicht verteidigen, mich selbst in den
Mittelpunkt stellen.
liebe Grüße,