Jesus nachfolgen
 
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Jesus nachfolgen

Nachfolge, was heißt das für dich? Wir wünschen uns, dass in diesem Unterforum ausschließlich Christinnen und Christen schreiben.
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Das aktuelle AfD Regierungsprogramm für Sachens der AfD zeigt nun deutlicher als jemals zuvor, wohin sie wirklich steuern will.

Unter II.Einwanderung und Remigration heißt es gleich am Anfang:

„Das Kirchenasyl verstößt gegen geltendes Recht. Es zielt darauf ab, Abschiebungsfristen verstreichen zu lassen und dadurch eine Abschiebung dauerhaft zu verhindern. Im Jahre 2024 scheiterten in Sachsen-Anhalt 48 geplante Abschiebungen am Kirchenasyl. Eine AfD-geführte Landesregierung wird in Zusammenarbeit mit den Ausländer- und Polizeibehörden dafür sorgen, dass alle Kirchenasylanten schnellstmöglich aus Sachsen-Anhalt abgeschoben werden.

Eine AfD-Landesregierung wird in jedem dieser Fälle prüfen lassen, ob das Vermitteln oder Gewähren des Kirchenasyls den Anfangsverdacht der Anstiftung oder Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt – nach § 95 Absatz 1 Nr. 2 Aufenthaltsgesetz, § 26f. Strafgesetzbuch – erfüllt. Wenn Abschiebefristen durch Kirchenasyl verstreichen, wird die Landesregierung prüfen, ob die verantwortlichen Kirchengemeinden für die daraus resultierenden Folgekosten dauerhaft in die finanzielle Verantwortung genommen werden können“.

Es handelt sich dabei um einen klaren Angriff auf die moralischen Werte und ethischen Verpflichtungen, die sich aus dem christlichen Glauben ergeben und von den Gemeinden als Versammlung mündige Bürger praktiziert werden, die sich auch von den ´Altparteien` in den praktischen Kosenquenzen  Praxis ihres Glaubens nicht beirren lassen. (mehr dazu unter https://kirchenasyl.de/bedrohter-schutzraum-kirchenasyl/). Genau was ja auch die AfD für sich in Anspruch nimmt (sich von den ´Altparteien` nicht bevormunden lassen). Der mündige Bürger ist für die AfD aber nur der, der ihren ideologischen Grundlagen folgt, die anderen sind linksidologisch verseucht. 

Der Grünenpolitiker Giegold bekräftigt dagegen in einem Interview für ´Domradio` am 08.08.2025 : „…  Denn es sind die Kirchen, die dem Staat helfen, seine eigenen Werte und Recht zu achten. Nicht die Kirchen brechen das Recht, sondern der Staat versagt an seinen Außengrenzen und bei der Einhaltung des Asylrechts an seinen eigenen Rechtsprinzipien. (Quelle): https://www.domradio.de/artikel/politiker-giegold-verteidigt-kirchenasyl-als-beitrag-zum-rechtsfrieden

 

Das gesamte Regierungsprogramm der AfD für Sachsen lässt zusehends besser erkennen, wohin die ´Denke` der AfD zielt. Die obigen Aussagen zum Kirchenasyl stehen im direkte Zusammenhang mit der Ankündigung: „Eine AfD-geführte Landesregierung wird eine Bundesratsinitiative zur Abschaffung des gegenwärtig geltenden Asyl-Grundrechts und seiner Umwandlung in ein staatlicherseits gewährtes Gnadenrecht einleiten. Wir müssen frei sein, entscheiden zu können, welchen Personen wir nach Maßgabe unseres politischen Interesses Asyl gewähren.“ (fett von mir)

Das war schon eine von den Nazis praktizierte Technik, die Verbindlichkeit positiven Rechts einzudämmen und unter dem Begriff der ´Gnade` Willkürherrschaft zu rechtfertigen. Dazu passt auch „Eine AfD-geführte Landesregierung wird der Asyl- und Integrationsindustrie in Sachsen-Anhalt den Geldhahn zudrehen. Die dadurch eingesparten Steuergelder sollen zum Wohle der einheimischen Bevölkerung verwendet werden“

Auch dass ein bewährte Nazistrategie, Menschen gegeneinander auszuspielen. Früher waren es die Juden, die der ´einheimischen Bevölkerung` das Brot von Tisch geklaut haben, heute sind es die Migranten. Mir ist vollkommen klar, dass die Gemeinden stark belastet sind und das es Geld kostet, Asyl zu gewähren und dass das Geld an anderer Stellen fehlt. Aber wenn dem nicht so wäre, wäre ja auch keine Barmherzigkeit und Nächstenliebe nicht nur nicht nötig, sondern auch erst gar nicht möglich. Es ist also mehr als scheinheilig sich christlich zu nennen und dem Tenor der AfD auch nur ansatzweise zuzustimmen. Was heißt denn das Kreuz Jesu auf sich nehmen? Doch bereitwillig – aus Liebe – weil man dem Anderen das gleich Gute wünscht / gönnt wie für sich selbst - eigene Mühen und unter Wohlstandeinbußen Asyl zu gewähren. Jesus war darin immer ganz klar: Mann kann nicht zwei Herren dienen. Entweder ich mache mir die Argumentation der AfD zu eigen und betrachte Migranten als Bedrohung / Kostenfaktor oder als Herausforderung  /  Erprobung des Ernstfalls von Nächstenliebe wie Gott sie will.

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Vor 4 Tagen

Nein, das ist kein Tippfehler.

Wenn man sich heute umsieht, könnte man meinen, dieser Satz sei das Motto unserer Zeit. Wohin man auch blickt, scheint alles auf Konfrontation ausgerichtet zu sein.

Im Straßenverkehr wird gekämpft. In den sozialen Medien wird gekämpft. In der Politik wird gekämpft. In den Familien wird gekämpft. Selbst unter Christen scheint es manchmal wichtiger zu sein, Recht zu behalten, als den anderen zu gewinnen.

Wer am lautesten ist, gewinnt Aufmerksamkeit. Wer am schärfsten formuliert, bekommt Zustimmung. Wer nachgibt, gilt schnell als schwach.

Und mitten hinein sagt Jesus:

"Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen."

Ich frage mich ehrlich: Wie soll das funktionieren?

Wie wird man Friedensstifter in einer Welt, die ständig zum Gefecht bläst?

Bedeutet Friedensstiftung, jedem Streit aus dem Weg zu gehen? Wohl kaum. Jesus selbst hat Konflikte nicht gescheut. Er hat Heuchelei beim Namen genannt, den Tempel gereinigt und unbequeme Wahrheiten ausgesprochen. Gleichzeitig hat er nie aus Hass gehandelt. Sein Ziel war nie der Sieg über Menschen, sondern ihre Versöhnung mit Gott.

Vielleicht liegt genau dort der Unterschied.

Wir führen Auseinandersetzungen oft, um zu gewinnen. Jesus ging in Auseinandersetzungen, um zu retten.

Ein Friedensstifter ist deshalb vermutlich auch kein Mensch, der Konflikte vermeidet. Vielleicht ist er vielmehr jemand, der sich fragt: "Was dient jetzt wirklich dem Frieden?" Und manchmal bedeutet das, den Mund aufzumachen. Manchmal bedeutet es aber auch, den letzten scharfen Satz herunterzuschlucken.

Ich muss dabei auch an mich selbst denken. Friedensstifter zu sein, fällt mir nicht leicht. Wenn ich Ungerechtigkeit sehe, werde ich wütend. Wenn ich angegriffen werde, möchte ich zurückschlagen – wenigstens mit Worten. Die Bergpredigt klingt wunderbar, bis sie den eigenen Alltag trifft.

Deshalb beschäftigt mich dieser Vers so sehr. Jesus sagt nicht: "Selig sind die Friedliebenden." Er spricht von Menschen, die Frieden stiften. Das ist Arbeit. Das kostet Kraft. Und vermutlich kostet es auch den eigenen Stolz.

Mich würde interessieren, wie ihr diesen Vers versteht.

Wie lebt man als Christ "Selig sind, die Frieden stiften", wenn die Welt um einen herum ständig "Alles klar zum Gefecht!" ruft? Wo zieht ihr die Grenze zwischen notwendiger Auseinandersetzung und christlicher Friedensstiftung? Und habt ihr Erfahrungen gemacht, in denen Frieden tatsächlich stärker war als der Wunsch, zu gewinnen?

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Vor 5 Tagen

Hallo ich brauche Befreiung von obkulter Bindung und Dämonen wer kann helfen 

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Juli 27

Hi,

mich umtreibt das Thema Wiedertaufe jetzt seit einigen Jahren, denn ich bin unentschlossen, ob ich mich erneut taufen lassen sollte. Hier meine Geschichte:

Ich bin evangelisch. Mit 13/14 Jahren bekam ich einen Brief, dass ich am Konfirmationsunterricht teilnehmen kann. Das habe ich getan, weil das einige meiner Freunde getan haben. Gläubig war ich nicht, sind meine Eltern auch nicht. Keiner in meiner Familie ist das.
Ich habe in diesem Unterricht mehr Quatsch gemacht, als alles andere. Nichts davon habe ich ernst genommen und nichts davon hat mich im Herzen erreicht. Kurz vor der Konfirmation kam der Dorfpfarrer (der uns auch unterrichtete) und sagte: Du bist ja noch gar nicht getauft. Wir müssen dich vor Ostern taufen, also bevor du konfirmiert werden kannst. Dem habe ich zugestimmt. Ich habe mich dann taufen lassen, wieso weiß ich nicht genau, aber ich habe mich freiwillig dafür entschieden. Es war aber sicher kein tiefgründiger Glaube mit einer vorausgegangenen Bekehrung. Ich kann mich kaum an die Taufe selbst erinnern, weiß aber, dass mir Wasser über den Kopf gegossen wurde (Ich stand an einer Schale). Ich habe dann meine Taufurkunde bekommen und gut war's. 

Heute ist alles anders, ich bin sehr gläubig geworden, beschäftige mich mit dem Wort und gehe mit meiner Frau in eine freikirchliche Gemeinde. Wie bereits erwähnt beschäftigt mich das Theme zunehmend. Im Grunde also: Kann ich meine Taufe für mich anerkennen, oder war sie ungültig?

Die Antwort der Freikirche ist klar: Sie ist ungültig, du muss dich richtig taufen lassen. Mit vollständigem Untertauchen. 

Jetzt könnte ich ja einfach"gehorchen" und das auch so machen, aber irgendwas in mir stört mich daran. Die Sache ist nämlich gar nicht so klar, wie sie scheint. Viele Kirchen sehen das ganz anders. Biblisch gibt es nur EINE Taufe. Es gibt kein Beispiel, dass jemand noch mal getauft wurde. Würde eine Wiedertaufe nicht auch irgendwie misstrauen Gott gegenüber bedeuten? Er wusste es vielleicht einfach besser, als ich. Was mich an der Sicht der Freikirchen aber am meisten stört ist, dass ihre durchaus guten Argumente auch bedeuten, dass nahezu 1500 Jahre lang niemand ordentlich getauft wurde, weil sie ja auch die Kindertaufe ablehnen. Ich würde gerne wissen, wie ihr das seht. In der Bibel gibt es keine Beispiele für diesen Fall. Bzw. sehe ich dort keine. 

Gruß und danke für eure Meinung,
Roland

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1,192
Juli 25

Hallo 

ich bin die GartenMamsel oder kurz gesagt Conny

Mit Gott wieder ins reine zu kommen und ihn in mein Leben zu lassen bzw. habe in kleinen Schritten angefangen mich ihn zu nähern.

Ich bin überzeugt dass es ihn gibt, denn einige Schlüsselerlebnisse haben mich davon überzeugt das er so wahr und real ist wie ich auf Erden ☺️

Auch wenn ich erst im späten Alter(naja bin halt schon durch die Tür der 50 😬😅) mich mit Gott, Jesus und der Bibel auseinander zu setzen und immer mehr und mehr in mein Leben bringe, ist dass eine spannende Reise.

Eine Reise die mich davon abhält in Depression und noch schlimmeres zu stürzen und mir hilft meine chaotische und nicht allzu schöne Vergangenheit hinter mir zu lassen und mein Leben mit neuen Zielen weiter nach vorn zu gehen

Da ich durch Krankheit Größtenteils Hausgebunden bin, hat ein neuer Lebensabschnitt als Hausfrau, Mutter, Ehefrau und seit einiger Zeit Christin begonnen und das noch in meinen Alter 😳🫣😬🙄

Ich hinauf der Suche nach gleichgesinnte zum Austausch, Fragen beantworten, plauschen, Quatsch machen, Lachen und mit mir die Reise die jetzt neu vor mir liegt mit dem Ziel Gott und Jesus zu begleiten.

Hier im Ort ist zwar eine Kirche, nette Gemeinde und ich habe eine Nachbarin mit der ich ab und an über Gott und die Bibel reden kann, aber in meiner Familie steh ich doch recht allein da, auch wenn ich stolz bin das mein mittlerer Bub sich hat jetzt taufen und konfirmieren lassen und mein Jüngster sich auch dazu gesellen will. 

Dennoch fehlt mir da ein Teil und hoffe ihn hier zu finden und freue mich aufs kennen lernen von euch 

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Juli 21

Beim Griff in meine Bücher-Regale stoße ich mal wieder auf Philip Yancey und nehme das Buch "Zurück zur Gnade" heraus, es steht direkt neben "Alles aus Gnade", der Autobiografie von Brennan Manning und Rob Bell's "Das letzte Wort hat die Liebe" ...

Alle drei Autoren sprechen mich bis heute an, auch wenn ich glaubensmäßig in Vielem post-evangelikal und theologisch liberal(er) geworden bin, aber was sie schreiben, berührt immer wieder mein Herz.

Alle Drei tragen einen "Schatten" mit sich: Yancey mit seinem Geständnis Anfang 2026, eine jahrelange (gewollte) außereheliche Affäre gehabt zu haben, Manning als immer wieder rückfälliger Alkoholiker, der seine Sucht nie überwunden hat, Rob Bell als vermeintlich Abtrünniger, der sich (in den Augen "biblischer Anklage-Vertreter") ununterbrochen schuldig macht, weil er als Redner & Autor vermeintlich unbiblisches Gedankengut publiziert und damit Christen vom rechten Weg abbringt, ohne Buße zu tun und umzukehren.

All dies bringt mich zu der Frage, wie tief und bleibend, er-tragend und barmherzig Gott letzt-endlich ist - auch da, wo wir selber es NICHT schaffen ( immer wieder scheiternd, dauerhaft versagend, kontinuierlich in Verfehlungen gefangen) ein Leben zu führen, das "der Gnade gerecht wird".

Der Gnade gerecht werden? Ja, genau dies ... denn auch wenn es heißt, dass wir mit Reue und Umkehr IMMER bei Gott auf Gnade stoßen und wenn dazu eingeladen wird, dem Geist Gottes (heute ist Pfingsten) zu gestatten, uns das Vermögen und Gelingen zu schenken und zu schaffen, was wir nicht aus uns selbst schaffen - so sieht die Realität unter (uns) Christen (oft im Verborgenen) anders aus - und es bleibt doch die Frage, ob Gottes Gnade letztendlich Grenzen hat?

Was meint Ihr?

Ich selber glaube, dass Gottes Liebe, Barmherzigkeit, Erbarmen und Gnade uns alle - auch über unsere vielleicht lebenslangen Grenzen, Versagen und nict ablegbaren Verfehlungen hinaus - BLEIBEND trägt.

L'Chaim 

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Juli 07

Hallo zusammen!

Ich bin neu hier im Forum und in gewisser Weise auch neu in Glaubensfragen. Mein bisheriges Erwachsenenleben bin ich Atheist gewesen. In der Auseinandersetzung mit Fragen von Werten, Ethik und Kultur lese ich die Bibel inzwischen mit anderen Augen und habe ein gänzliches anderes Verständnis von christlicher und jüdischer Weltanschauung entwickelt. Vor diesem Hintergrund ist mein Atheismus deutlich in den Hintergrund getreten - genau genommen bin ich nicht einmal sicher, ob ich mich noch als Atheist bezeichnen kann. Ich ringe derzeit darum, mich stärker auf religiöse Perspektiven einzulassen. Mein Ansatz ist hierbei sehr rational. Die christliche Metaphysik hingegen ist für mich schwer fassbar.

Daher meine Frage: Was genau meint Ihr - sehr persönlich - als Christen, wenn ihr sagt "Ich glaube."?

Ich erhoffe mir von Euren Antworten ein besseres Verständnis und neue Denkansätze in meiner eigenen Auseinandersetzung mit dieser Frage.

Danke Euch bereits im Vorfeld

Venator

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1,793
Juli 01

Hallo, 

da dieser Begriff ja in anderen Beiträgen gerade diskutiert wird und mir dazu ein Gedanke auf der christlichen Ebene kommt, zu dem ich gerne Feedback hätte, also ob man das so denken kann oder ob das totaler Schrott ist.

Und zwar ausgehend von zuletzt bei Arcangel gelesenem Satz

Denn emergente Eigenschaften sind nicht zufällig sie sind Folge der darunter liegenden Ebene.

Ist es denn dann nicht auch denkbar, dass wir durch/mit Jesus dann jemanden an unserer Seite haben, durch den wir dann 

-verbunden sind

-und dadurch neue emergente Eigenschaften entstehen können

- die wiederum dazu führen, eine neue Ebene  entstehen zu lassen (als Folge der alten!)

- und so die neue Welt entsteht? 

(die dann so garnichts mit der alten zu tun hat, aber trotzdem aus ihr hervorgegangen ist)

🤔?

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Juni 27

Hallo zusammen,

und zwar würde mich einmal interessieren, ob jemand von euch ab & an auch einmal im Alltag (abseits von Gottesdiensten) bewusst zu Kirchen, Kapellen, Kreuzen am Wegesrand o.Ä. läuft, wandert, fährt?

Ich dachte, ich teile einmal meine Erfahrungen & kann vielleicht den ein oder anderen dazu ermutigen, das auch einmal auszuprobieren 🙂 Habe großartige Erfahrungen damit gemacht. Ich kenne ein, zwei wunderschöne Kirchen, die ich, wenn es mir möglich ist, besuche. 2 Stunden zu Fuß... Im anderen Fall sogar eine etwas weitere Fahrt, mehr als 30 Kilometer. Ich mache sehr berührende Erfahrungen damit, auch wenn es etwas weit ist - ich liebe das, wenn ich dort ankomme, in den Kirchen sitze & vor Gott einfach nur sein darf ❤️ 

Auch wenn ich das auch natürlich daheim & an jedem anderen Ort tun kann, aber habe mir überlegt, ob es vielleicht manchmal schon solche Orte gibt, die für einen wie kleine "Pilgerorte" im Alltag sind.

Freue mich auf eure Erfahrungen 🙂

 

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82
Juni 18

Komischer Titel für einen Thread?

Im Laufe meines Lebens bin ich zum Brillenträger geworden ... und auf meinem Glaubensweg habe ich gelernt, dass wir alle - auch als Christen - unsere Brillen tragen, durch die wir schauen.

Was wir sehen und erkennen (oder nicht), was unsere Sehstärke (oder Sehschwäche) ausmacht, ob wir fern- oder kurzsichtig sind - all das spielt eine Rolle auch in Glaubensdingen.

Manche Brillen müssen mal geputzt werden, manche sind getönt, mancher hat eine Gleitsichtbrille für geschmeidige Übergänge bei dem, was wir anvisieren ...

Augenärzte empfehlen uns von Zeit zu Zeit neue Brillengläser und prüfen uns mit dem Erkennen von Buchstaben & Zahlen auf der Tafel: "Ist das jetzt besser ... oder lieber das?"

Optiker präsentieren uns verschiedene Brillen und sagen: "Probieren sie doch das Modell mal aus, das passt zu Ihrem Typ".

Was fällt Euch ein, wenn Ihr "im Blick auf" unseren Glauben und in Sachen "Brille(n)"?

L'Chaim

PS, kleine Anekdote: Als ich die Augenärztin mal fragte, ob die leicht abnehmende Sehkraft etwas damit zu tun hätte, dass ich zuviel vor dem PC-Bildschirm sitze, sagte sie trocken: "Nee, mit ihrem Geburtsdatum!" 😉 

 

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Juni 13

Wie steht Jesus zum Selbstmord?

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6,324
Juni 12

Nie ist mir klarer geworden, dass uns die Vergebung der Schuld anderer (an uns oder auch allgemein) eine unserer priorisierten Aufgaben als Jesus Nachfolger ist. Und auch unerlässlich für unsere eigene Freiheit und unseren eigenen Seelenfrieden.

Nur für den Fall, dass das jemand vergessen haben sollte 🙂 oder gerade eine Erinnerung daran braucht…😌

🫰🏻🌺⭐️

 

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Juni 05


Hallo,
ich würde gerne mit euch über die Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau sprechen. Ich habe da mehrere Fragen im Kopf und würde gerne eure Meinung wissen!

Da ist das kein Sex vor der Ehe. Das ist nicht speziell Evangelikales, auch im Katholizismus ist es das christliche Bild. Ich will gar nicht darüber reden ob das so sein soll. Da gibt es hier Fäden zu, ich gesehen habe. Ich frage mich in dem Zusammenhang ob für viele auch die Vorstellung einhergeht, dass Beziehungen die sich dann richtig anfühlen, immer von Gott gefügt sind?

Ich kenne viele Paare, die genau das zu Beginn dachten. Und das Chemie da mitspielt, lässt sich medizinisch gar nicht abstreiten. Wenn man frisch verliebt ist, fallen Hindernisse wenig oder kaum auf. Und Gegensätze fühlen sich voll schön an. Wolke 7 und natürlich fühlt es sich so an, als ob das von Gott gefügt ist. Für viele ist das auch der romantische Gedanke, dass man füreinander bestimmt ist. Aber wenn die Hormone sich legen und echte Verbundenheit entsteht, kenne ich es von vielen Paaren dass Ernüchterung kommt. Dann sagt man dass man daran arbeiten soll. Aber ich kenne eben nicht wenige Paare wo nach Coaching und viel Arbeiten dennoch klar war: wir passen nicht. Wo sie oder er ganz unterschiedlich sind. Ich kenne Paare, wo sie keine Lust mehr bekam und ebenso wie er nicht mehr zärtlich wurde. Und nach viel Coaching klar wurde, dass sie eben nicht passen! Christlich gesehen muss man dann zusammen bleiben. Denn solange niemand fremd geht, gibt es ja keinen Grund zur Scheidung? Dass er sie nicht mehr anguckt oder sie nicht nackt sein will, das ist nach der Bibel kein Trennungsgrund. Aber sind diese von Gott gefügt? Hätten sie besser nicht geheiratet?

Ich habe selbst auch viel erlebt. Und ich glaube nicht mehr dass Menschen von Gott gefügt werden. Es fühlt sich für mich nach viel Zufall an. Und wir eben weise wählen müssen. Von daher finde ich das KSVDE schon sinnvoll, in dem man nichts überstürzt. Aber es schützt eben auch nicht vor einer unpassenden Wahl. Eben weil Menschen sich verändern, erst nach vielen Jahren richtig kennenlernen. Und dann merken, dass der oder die aus dem Freundeskreis viel besser gepasst hätten. Tja, wenn man das damals gewusst hätte?

Was sind eure Gedanken?

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Mai 28

Hallo zusammen,

das heutige Losungswort:

Nicht uns, HERR, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre um deiner Gnade und Treue willen! Psalm 115,1

Jesus spricht: Wer von sich aus redet, sucht die eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, der ist glaubwürdig, und keine Ungerechtigkeit ist in ihm. Johannes 7,18

Mir geht es um den zweiten Teil. 

Wir reden ja alle gern hier…bzw. schreiben gern hier….und das ist heute sehr erhellend gewesen durch die Losung nochmal daran erinnert zu werden, dass es dabei gar nicht um unsere Rede gehen soll…

Einen schönen Tag euch allen!

🙂⭐️☀️😎😎

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Mai 18

Ich mache mal ein persönliches Thema auf. Ich habe seit Kindheit ein schwaches "Selbst"vertrauen. In der Kindheit Scham erlebt. Kein Urvertrauen gelernt.
Als junger Erwachsener habe ich psychologische Rategeber gelesen mit den heute üblichen Überzeugung: Es fehlt uns an Selbstachtung, es geht uns schlecht, wenn wir gering von uns denken. Wir sollen ein schwaches Selbstwertgefühl mit hohem austauschen! Wir sollen uns groß fühlen und selbst lieben. Wir sollen die besten Freunde von uns selbst sein. 
Diese einfachen Tipps und Anleitungen änderten aber wenig. Als ich vor 10 Jahren zum Glauben fand änderte sich dann viel für mich. Weil ich Gott spürte, erlebte ich eine tiefe Liebe. Ich denke ihr wisst was ich meine 🙂 Aber das ist keine Selbstliebe. Es ist viel tiefer und bedeutender. 
Dennoch zweifele ich auch heute schnell an mir. Ich durchschaue vielen Menschen mit starken Selbstbewusstsein als zu unkritisch, selbstherrlich und fühle mich trotzdem klein vor ihnen.
Bei Paulus lese ich eine Demut, die anders ist als man sie heute versteht. Die weder von Selbsthass noch Selbstliebe bestimmt wird. Sie urteilt nicht und lässt sich von Kritik nicht einschüchtern. Sie kratzt nicht an seinem Selbst. 
Diese Demut klingt etwas wie das Loslassen im Buddhismus. Aber wir Christen glauben an eine Seele. Es ist kein Loslassen von einer angeblichen Illusion eines Ichs. Aber trotzdem ist es keine Selbstliebe. Wir sind ein Ich und wir sind geliebt. Und aus dieser Liebe lassen wir uns nicht von Urteilen stören. Doch die Wiedergeburt als Christ ist für mich kein Fingerschnips. Es ist bei mir ein Weg...

Wie steht ihr zu Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstliebe. Spüren diese Christen, weil sie nicht aus einem kleinen Ich leben, sondern einem Selbst das in Beziehung mit Jesus steht? Oder ist das Selbst immer schlecht? Ein Ego?

 
  

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1,154
Mai 07

Hallo zusammen!

Das Thema hab ich ja schon in der Überschrift benannt. Die Frage ist: wie macht ihr das?

Wie betet man als hätte man das schon worum man bittet?

🤔?

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Apr. 17

"Aber der ist nicht mehr hier! Genau wie er es vorhergesagt hatte, ist er wieder lebendig geworden. Ihr könnt euch die Stelle ruhig noch mal ansehen, wo er vorher gelegen hat." (Volxbibel, Mt 28,6)

 „Christos voskrese!“ 👋

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Apr. 06

Wie kann das Herz für den Herrn Jesus brennen? 

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563
März 30

Hi,

 

ich wurde per PN gebeten dieses Thema zur Diskussion zu machen. Das Thema gefällt einem User sehr.

 

Also hier nochmal den ganzen Text. Zur Diskussion freigegeben.

 

Habe es  etwas revidiert.

 

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Hi,

 

irgendwo in einem Thema kam das kurz.

 

"Lebendige" Beziehung zu Jesus.

 

Ich habe das mal in einer KI eingegeben: Lebendige Beziehung zu Jesus möglich? 

Hier eine Antwort. .

 

Die Aussage, dass eine lebendige Beziehung zu Jesus nicht möglich sei, ist theologisch umstritten und hängt stark von der Definition einer solchen Beziehung sowie der kirchlichen Prägung ab. Während evangelikale Kreise die persönliche, emotionale Beziehung in den Mittelpunkt stellen, gibt es theologische Einwände, die diesen Ansatz als "unbiblisch" oder "individualistisch" kritisieren.

 

 
Hier sind die zentralen Perspektiven zu dieser Debatte:

Argumente, warum eine persönliche Beziehung infrage gestellt wird:

  • Fehlen im biblischen Zeugnis: Kritiker weisen darauf hin, dass die Formulierung „persönliche Beziehung zu Jesus“ nicht in der Bibel vorkommt.
  • Gemeinschaft statt Privatheit: Biblisch sei die Beziehung zu Jesus primär communal (gemeinschaftlich) als Teil des Leibes Christi (der Kirche), nicht eine private, isolierte Beziehung zwischen "mir und Jesus".
  • Kritik an emotionaler Überhöhung: Der Fokus auf "Fühlen" oder "Erleben" wird oft als "evangelikale Sprechweise" (evo-speak) kritisiert, die den Blick auf den historisch-theologischen Christus verstellt.
  • Gefahr der Werkegerechtigkeit: Die Vorstellung, man müsse eine Beziehung selbst "entwickeln" oder "pflegen", kann als ein unterschwelliges Werkegerechtigkeits-Konzept empfunden werden, das die Heilszusage auf menschliche Leistung reduziert.
  • Fehlende physische Präsenz: Theologen weisen darauf hin, dass Jesus nicht physisch anwesend ist, was eine direkte, "kumpelhafte" Beziehung problematisch macht.
Argumente, die eine lebendige Beziehung befürworten:
  • Gott als Person: Die theologische Basis ist, dass Gott kein unpersönliches Wesen, sondern ein persönlicher Gott ist, der sich als Liebe und Geschenk offenbart.
  • Leben in der Nachfolge: Eine Beziehung zu Jesus wird als lebensnotwendig dargestellt, um Kraft zu finden und das Leben zu bewältigen, oft beschrieben durch Gebet und das Lesen der Bibel.
  • Gemeinschaft als Ort der Begegnung: Eine lebendige Beziehung wird durch Gemeinschaft mit anderen Gläubigen (Gemeinde) und das Wirken des Heiligen Geistes ermöglicht.
  • Intimität: Anhänger einer persönlichen Beziehung betonen, dass Jesus der "Bräutigam" der Kirche ist, was eine tiefe, persönliche Liebe impliziert.
Zusammenfassung
Ob eine lebendige Beziehung möglich ist, wird unterschiedlich beantwortet. Während die einen sie als notwendigen Kern des Glaubens sehen, betrachten andere sie als ein modisches, individualistisches Konzept, das den gemeinschaftlichen Charakter des christlichen Glaubens verfehlt. Beide Seiten stimmen jedoch oft überein, dass eine Beziehung zu Gott zentral ist, unterscheiden sich aber in der Art der Umsetzung (persönlich-emotional vs. kirchlich-sakramental).
 
 
Ich selbst habe mal zurückgeblickt und folgendes festgestellt. 
 
1. Ich dachte, ich hätte mit der Bekehrung sofort eine Beziehung. 
Leider stimmte das nicht. Immer wieder hörte ich, das sich das entwickeln muss. Entwickeln durch viel Bibellesen, viel Beten und stillem zeit usw. Für mich war das oft sehr nur anstrengend. Fazit, bis heute nur Worte und Gedanken. 
 
2. Leider waren oft Gefühle dabei. Im nachhinein alles wieder vergessen.
 
3. Ja, diese "Werksgerechtigkeit" schlich sich herein und ich merkte das ganz stark bei anderen Personen. Du musst, du sollst, mach dies nicht...Jesus will dies Jesus will das.....Jesus hat mir gezeigt, dass DU...
 
4. Diese physische Präsenz baut man sich zwangsläufig selbst auf. Weil man irgendwie ein Bild oder sonstiges braucht. 
 
 
Kurzum, ziemlich spät habe ich was geschnallt. Beten bringt nichts, Bibellesen kann zermürbend sein (wobei ich das AT sehr gerne mag).
 
 
Warum denkst du, eine lebendige, persönliche Beziehung zu Jesus zu haben?
115
464
März 17

Guten Morgen,

beim Scrollen in den Sozialen Medien hab ich ein Video gesehen von einer Gottesanbeterin, die mit Wasser überschüttet wurde um einen Parasiten aus ihr „auszutreiben“.

Das hat mich sosehr an Jesus erinnert (Wasser von oben = Heiliger Geist), mit dem wir überschüttet werden müssen, damit die Sünde? das Böse? aus uns rauskommt….und wir einfach nur wir selbst sind, so wie Gott uns gedacht hat. 

Dieser Parasit hat tatsächlich das Verhalten und die Aktionen dieser Gottesanbeterin kontrolliert…und wieder musste ich an uns Menschen denken, die als „Sklave der Sünde“ leben- im Prinzip ohne etwas daran ändern zu können…wäre da nicht Jesus!

Ja…wollte ich nur mal gesagt habe 😁

PS. Und tatsächlich hat es mich auch daran denken lassen, dass wir dadurch wirklich niemanden mehr verurteilen können, der dieses „Böse“ noch in sich hat/trägt….

 

103
404
Feb. 24

Hi,

 

Jesus sagte mal. 

Dies habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

Zu seiner Zeit hatte Jesus  keine Weltkriege, kein Massentötung, massive Verführung und Reizüberflutung. Klar, er würde heute sicherlich dasselbe sagen, aber er ist nicht mehr da. 

Durch diese heutige Welt Widerstand zu leisten wird nicht einfacher. Die Kosten explodieren, man muss Reserven fürs Alter anlegen, man muss dies und jenes. Davon sind alle Gottesdiener betroffen. 

Die Welt von Jesus damals ist heute niemals zu vergleichen. Man lebt heute im Schnitt länger als damals. Kurzum, die Menschen vor 2000 Jahren hatten null Ahnung. Ich sag es mal so wie die Geliebte von Jon Schnee aus Game of Thrones. Du weißt gar nichts Jon Schnee.

Ich könnte einiges der massiven Probleme auflisten. Ich bin sicher, die Menschen von damals,wenn sie das heutige sehen würden, werden verzweifelter sein und schnell wieder abhauen.

 

M.

 

 

 

 

16
279
Feb. 19

Guten Morgen und ein frohes und gesegnetes 2026 an alle!🥰

“Sehr, ich mache alles neu“ ist die Losung für dieses Jahr und das soll uns an jedem Tag des Jahres begleiten.

AwHler sprach in seinem Weihnachtspost am Schwarzen Brett von einer neuen Wirklichkeit, die Jesus gebracht hat.

Laut Thess 5,16-18

16 Seid allezeit fröhlich,

17 betet ohne Unterlaß,

18 seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christo Jesu an euch.

ist das unser angestrebter seelisch-geistiger Zustand in dieser neuen Wirklichkeit.

Ich wünsche mir diese neue Wirklichkeit von ganzem Herzen und euch auch! 

⭐️Stern

40
351
Jan. 05

[Dieser Beitrag wurde ausnahmsweise aus dringendem Anlass entfernt.
MfG, Daniel - Portalleitung]

42
732
Jan. 04

Guten Morgen zusammen,

wenn Jesus sagt „ich und der Vater sind eins“ (Joh 10,30)

oder „wir (der Vater und ich) werden kommen und Wohnung bei ihm nehmen“ (Joh 14,23)

oder „der Körper der Tempel des Heiligen Geistes ist“ (1.Kor 6,19)

dann bin ich ja von Gott nicht mehr entfernt…also diese Sprüche sagen mir: Gott ist in mir und mit mir verbunden.

Früher habe ich das eher nicht so gesehen. Gott war für mich jemand, den Jesus mir zwar näher gebracht hat -aber nicht so nah, dass ich ihn mit mir selbst gleichgesetzt hätte…also da wo ich bin, da wo mein Körper ist.

Das ist irgendwie aufregend und beängstigend zugleich…es würde, wenn ich diesen Gedanken jetzt an mich ran lasse, ein ganz neues Selbstverständnis geben.

Wie ist das für euch?

Einen gesegneten Sonntag wünsche ich euch!

108
903
Dez. 31


Hallo,
ganz sicher kriegt er hier viel Ablehnung (wenn überhaupt dann bekannt). Aber ich frage mich ob es hier Leute gibt, die ihren Glauben damit verbinden und seine Ansichten teilen? 

363
2,545
Dez. 10

Guten Morgen Community,

für alle, die manchmal wie ich Akzeptanzschwierigkeiten mit dem Lebens-Opfer Jesu haben, damit die „Sünde der Welt“ hinweggenommen wird.

Johannes 10

17 Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben einsetze, um es wieder zu empfangen.

 18 Niemand nimmt es mir, sondern ich setze es von mir aus ein. Ich habe Vollmacht, es einzusetzen, und ich habe Vollmacht, es wieder zu empfangen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen. 

freiwillig, aktiv und bewusst, wenn auch als Ausführung eines Auftrages

Ein Opfer aus Liebe.

 

Joh 15,13
Niemand hat grössere Liebe als wer sein Leben einsetzt für seine Freunde

Das ist also die höchste Form der Liebe, sein Leben einzusetzen für jemand anderen.

Das können auch wir in einem bestimmten Umfang und tun es wohl auch manchmal, sogar ohne es zu merken.

Und wenn wir das tun, dann verschwindet die Sünde aus der Welt, weil jeder an seiner Stelle (da wo er ist) auch für jemand anderen lebt als nur für sich selbst (aus Liebe).

So wird die Sache für mich runder…mir ist aber bewusst, dass da immer noch mehr Geheimnis dahintersteckt als das oben beschriebene und wir gar nicht wirklich verstehen, was da passiert ist vor 2000 Jahren. 

Wenn da jemand noch mehr Einblicke dazu hat…gerne „raushauen“ 🙂

👋🏻Stern

 

44
319
Nov. 25

Matthäus 4:1

"Da ward Jesus vom Geist in die Wüste geführt, auf daß er von dem Teufel versucht würde."

Hallo,
Ich möchte meine Brüder in Christus fragen:
Woran erkennt ihr, dass ihr gerade durch eine „Wüste“ geht und es nicht einfach nur ungünstige Umstände sind?
Was habt ihr in dieser Zeit getan, und was hat sich danach verändert?

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Nov. 24

Ein aktives Christliches Leben bedeutet für mich den Willen Gottes zu tun, und auch meinen Glauben an Jesus Christus nach aussen zu tragen. Ich zum Beispiel mache dies in Form von christlichen Büchern. Jeder hat aber von Gott verschiedene Talente im Leben bekommen und damit auch einen Plan. Wie geht ihr mit eurem Glauben um? Wie probiert ihr Menschen, die keine Ahnung über christliches Leben haben, euern Glauben näher zu bringen würde mich interessieren. Schreibt gerne. Bis bald.

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Nov. 24

Wenn es darum geht, dass sich ein Mensch grundlegend von böse zu gut verändert, wird regelmäßig gesagt, dass das nur mit Jesus möglich ist.

Nun habe ich vor drei oder 4 Tagen einen Bericht über ein amerikanisches Gefängnis gesehen, das in einem Teil wie tausend andere Gefängnisse auch geführt wird - mit allen innerkriminellen Vorkommnissen, und ein anderer Teil, in dem ebenfalls hochkriminelle Insassen waren (Mörder, Vergewaltiger), bei denen so etwas seit Jahren nicht mehr passiert ist.

In diesem Teil gab es überhaupt keine Wärter und abgeschlossenen Zellen, die Insassen konnten hingehen, wohin sie wollten, auch nach draußen innerhalb des Gefängnisgeländes. Sie haben sich selbst organisiert und das offenbar hervorragend. Eine von ihnen sagte: "ich habe hier gelernt, dass es nicht nur um mich geht, sondern auch um andere. Wir helfen uns hier gegenseitig."

Wie ist das möglich, wenn das angeblich nur mit Jesus geht?

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Nov. 10

Komische Frage! denken vielleicht viele. Aber ich tue mich grad schwer, einige Videos der Kanäle, die sich zumindest des Fotos und der Stimme von Jonathan Roumie bedienen, vermutlich sogar original sind, einzuordnen.

Jonathan Roumie ist Schauspieler. Er spielt Jesus in der Serie "The choosen" und er spielt nicht nur Jesus, er ist offenbar hingegebener Christ.

Es gibt gleich mehrere Kanäle, in denen Jonathan Roumie sich an Zuhörer wendet, in denen er davon berichtet, was Jesus ihm offenbart hat.

Ich setze hier die Links zu den Kanäle, die ich auf die Schnelle gefunden habe. Vielleicht sind es noch mehr:

https://www.youtube.com/@FamiliarOrigins/videos

https://www.youtube.com/@JonathanStories-e5k/videos

https://www.youtube.com/@ValleystoWorship

Die Beiträge sind ausschließlich in englischer Sprache. Es spricht vermutlich Jonathan Roumie selber, aber es gibt den Hinweis unter dem Video: "Audio- oder visuelle Inhalte wurden stark bearbeitet oder digital generiert." Dieser ist auf Deutsch zu lesen und möglicherweise ist es eine automatische Klassifizierung durch Youtube, weil das Bildsignal (Es ist immer nur ein Selfie von Jonathan Roumie, das leicht hin-und-her neigt und über das eine Art "analog Film" Rauschen gelegt ist) ganz offensichtlich entsprechend bearbeitet wurde.

Die Beiträge sind allesamt lang bis sehr lang. Für jemanden, der kein Englisch-Muttersprachler ist, ist es anstrengend, ihm zu folgen.

Vom Inhalt her ist es nach meinem Verständnis theologisch richtig. Und doch sind es Impulse, die den Finger in die Wunde legen, zeigen, was falsch läuft. Eingebettete ist das alles in Worte, die man eher in einem gut geschriebenen Buch denn einem Youtube Video erwarte würde. Sie geben meist atmosphärisch die Situation wieder, in der Jonathan Jesus begegnete.

Jesus spricht von der Endzeit und wie wir uns vorbereiten können. Er macht Hinweise auf das, was bei vielen Christen und in vielen Gemeinden falsch läuft. Er spricht davon, worauf es ankommt, um gerettet zu werden.

Das alles kommt nicht alarmistisch daher, wie es oft der Fall ist, wenn die letzten Tage das Thema sind. Aber die Botschaft ist schon Ernst und mit Nachdruck - aber auch in Liebe gesprochen.

Ich bin mir unsicher, wie ich das alles einordnen soll. Wenn das wirklich Botschaften von Jesus selber sind, dann sollten sie auch auf Deutsch, ja in jeder Sprache der Welt verfügbar sein. Und wir sollten darüber sprechen und uns gegenseitig ermutigen, uns entsprechen auszurichten.

Dafür, dass "The choosen" so erfolgreich war, haben die Kanäle nicht besonders viele Besucher und die Videos nicht viele Likes. Es wird aber auch nicht, wie es sonst auf solchen Kanälen üblich ist, Werbung dafür gemacht, den Kanal zu abonnieren und das Video zu liken. Die Länge der Beiträge ist sicher ein Grund, warum die Sache nicht besser zündet.

Wie schätzt ihr die Sache ein? Ist das etwas, was nicht Ernst genug genommen wird?

Wer einem Beitrag mit deutschen Untertiteln verfolgen will, kann das tun, indem er/sie in die Settings zum Film geht, auf Untertitel "Englisch (automatisch erzeugt)" geht. Wenn das getan ist, erhalte ich als zusätzliche Möglichkeit die Auswahl einer Landessprache, bei der auch deutsch verfügbar ist. Anklicken und der Film eigene Untertitel wird mit einem automatisch in Deutsch generierten überlagert.

Der von mir zuletzt gesehen Film ist dieser: https://www.youtube.com/watch?v=00BV_rtU4uc

Auch hier geht es um die Träume aber auch die reale Begegnung mit Jesus, in der Jonathan aufgefordert wird, das Erlebte an die Öffentlichkeit zu bringen und den Menschen zu sagen, dass die Zeit bis alles zu einem Ende kommt, kürzer ist als sie denken - und worauf es ankommt, das große Ziel zu erreichen.

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Okt. 25

Hallo,
gerade knabbere ich wieder so sehr an den Strafen im AT. Gott gibt die Todesstrafe für:

- Atheisten (Exodus 22:20)
- Kinder, die ihre Eltern verfluchen (Deuteronomy 21:15-17)
- Am Sabbath arbeiten (Exodus 35:2)

Ja, Jesus hat das Gesetz erfüllt, wir sind nicht mehr daran gehalten. Aber viele viele Menschen vorher!!! Wir wissen, dass zu Jesus Wirken noch Ehebrecherinnen gesteinigt werden. Wir wissen wie er reagiert. Wir wissen was er zum Arbeiten an Sabbath sagt. ABER Gott hat diese Regeln gegeben laut AT. Sie wurde bis zu Jesus eingehalten von vielen vielen Menschen. Die es wegen den Gesetzen machen. Dass Gott das laut Bibel sagte. Dass es Menschen deshalb taten...das schmerzt mich so sehr. Sie lassen mich zweifeln. Wie kann unser Herr aus dem NT sowas im AT gesagt haben?!

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Okt. 06

Ich möchte hier mal einen Satz mit Euch teilen - und erklären, was ich damit meine ... also:

"Deine bleibenden Sünden sind nicht deine ewige Verdammnis"

Im Glauben und in der Nachfolge Jesu sind wir gerufen und bemüht, unser Leben "zu heiligen" und ihm alle Lebensbereiche zu "unterstellen". Wir dürfen erfahren, dass uns das gelingt, dass Heiliger Geist unserer Schwachheit aufhilft und dass wir - wo es uns nicht gelingt und wir schuldig werden - bei Gott immer wieder auf's Neue Vergebung und Gnade finden.

Nun gibt es aber auch Dinge, wo selbst Christen erfahren, dass die "Macht der Sünde" auf Dauer größer ist als alle Anstrengungen, Bemühungen, Versuche, Gebete und alles ernsthafte Ringen. Das können "Süchte" sein oder Charaktereigenschaften oder irgendwelche Schwächen (körperlich, geistig, seelisch), die einen immer wieder dahin bringen, zu tun, was man eigentlich nicht will - nach Matthäus 26, 41b und Römer 7,19.

Ich nenne es mal: Die bleibenden Sünden - d.h. Verhaltensweisen, Eigenschaften, Schwächen, die auch für einen Christen nicht "bezwingbar" sind. Sie stehen unter dem Schatten und im Spannungsfeld von Jesaja 59, 2 ("Eure Sünden trennen Euch von Eurem Gott") - Philipper 4,13 ("Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht") und Johannes 8,11 ("So verdamme ich dich auch nicht, aber gehe hin und sündige hinfort nicht mehr")

Gerade bei denen (uns), die "mit Ernst Christen sein wollen" (Fr. Schwarz) hängt oft der Widerhaken in dem Gedanken: "Wenn ich es nicht schaffe, dieses ode jenes zu überwinden, sein zu lassen, mich davon zu lösen, mich zu ändern - dann wird es mich wohl am Ende doch meine Seligkeit kosten!"

Diese Gedanken bzw. diese Frage kam mir in der Beschäftigung mit Brennan Manning (und seiner nie überwundenen Alkoholsucht), im Blick auf die im evangelikalen Bereich strenge Sexualmoral (die - wenn Ehrlichkeit geftragt ist - auch treueste Christen nicht "sündlos" sein lässt) und im Blick auf "unerbauliche" Charaktereigenschaften, die auch unter Christen von ihrer Erziehung, ihren Genen, ihrer Psyche her ein Leben lang nicht ablegbar sind (wie Neigungen zum Zorn, zur Ungeduld, zum Neid etc.)

Aus der Seelsorge, im Gespräch mit anderen Christen  und natürlich auch von mir selbst kenne ich solche "Mauern", vor die wir immer wieder rennen.

Also Zustimmung zu dem Satz: "Deine bleibenden Sünden (Verfehlungen, Defizite, unüberwindbaren Schwächen) sind (bedeuten, bewirken) letzt-endlich nicht deine ewige Verdamnis (Verwerfung und Verurteilung) ???

L'Chaim

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Okt. 05
Hi, ich habe einen recht komplizierten Fuß und musste wieder ins KH. Jetzt sieht. Meine Fußsohle aus als ob man mit einem Messer einen Schnitt gemacht hat. Nun solle es von innen nach außen heilen. Im Moment echt katastrophal. Klar das ich Gott frage was sein Wille ist und bitte auch um Heilung. Ich bin mit einer (ziemlich evangelikal) etwas im Clinch. Wir haben gebetet und sie ist nicht zufrieden. Ich kann jetzt natürlich stundenlang mit Gott reden....aber irgendwann .... Ich bin jetzt seit 20 Jahren Christ. Habe noch nie eine „Heilung“ gesehen. Man kennt ja immer wieder Erlebnisse und Geschichten von Menschen. Aber nur auf christlichen Seiten. Nie aber mal im ZDF oder so. Das würde ja Gott echt hervorheben. Also, was nun? Max
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Sep. 29

Mein Glaube wankt oft auch deshalb weil Gebet für mich oft ein Monolog ist. Ich habe viel gelesen. Klassiker wie Dallas Williard und die Bibel deshalb meditativ gelesen (ob Worte oder Verse mich ansprechen und Gott dadurch spricht). Bücher wie Süßer wie Honig, kostbarer als Gold durchgearbeitet. Christliche Mediationen von Forster gemacht. Am Ende wenn ich traurig bin oder Fragen habe...bleibt Gebet ein Monolog.

Wie war das bei euch? Hört ihr Gott seit der Bekehrung. Kam es später? Hört ihr ihn auch nicht? Lasst uns reden 🙂

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Sep. 25

Hallo,
auch wenn ich neu bin, bin ich froh um dieses Forum. Die Leute (bibelkundige Christen und auch Atheisten). Die Möglichkeiten. Die mich auf eine Idee gebracht haben. Hätten User hier Lust per pm einen Bibelkreis zu gründen? Gibt es so etwas schon? Denn wir ich gesehen habe, kann man bei privaten Nachrichten mehrere Benutzer aufnehmen? Und so per pm schreiben?

Ich stelle mir eine kleine Gruppe vor. Wir lesen alle drei Tage einen neuen Bibelabschnitt. Bis dahin können alle ihre Gedanken dazu in der Gruppe schreiben und miteinander sprechen. Es soll dabei nicht um einen Studienkreis gehen! Natürlich sind auch historischer und theologischer Kontext wichtig und darf gerne geteilt werden. Ich frage hier im Unterforum, da alle Teilnehmer gläubig sein sollten. Egal welche Konfession und Auffassung! Alle Teilnehmer sollten einen persönlichen Austausch wollen. Darum ist mir wichtig dass alle an einem persönlichen Austausch interessiert sind. Wieviel jeder preisgibt, entscheidet natürlich jeder einzeln. Aber stille Mitleser oder Teilnehmer die nicht schreiben wollen, ob der Text zu ihnen spricht, würde ich gerne draussen lassen. Aus Respekt vor denen die sich darin öffnen. 

Nicht abgeschreckt? Interesse? Dann schreibt mir hier oder per pm. Ich würde mich sehr freuen!!!

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Sep. 07

Hallo an alle!

Mich treibt die Frage um, was die Gesetze von Gott für uns bedeuten. Nicht dass wir sie halten müssen, damit Gott uns liebt - das ist mir schon klar, dass das so herum nicht für uns gilt. 

Aber wenn ich Gott liebe, will ich dann nicht automatisch seine Gesetze auch halten und erfüllen, so wie Jesus es gemacht hat? Ich meine, wir folgen ihm doch nach…

Versteht jemand, was ich meine?

 

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Sep. 03


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