Jesus nachfolgen
 
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Jesus nachfolgen

Nachfolge, was heißt das für dich?
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Hey,

kann meine Gedanken jemand nachvollziehen? Ist/War jemand in einer ähnlichen Situation?

Ich bin in einer Familie aufgewachsen, die sich sicher als Christen bezeichnen würden - wohl eher aus Traditionsgründen -, aber Religion war kein Thema, das man zuhause besprochen hätte. Mein älterer Bruder sah den Glauben eher als etwas Lächerliches an und auch ich entwickelte eine ironische Distanz zu dem Ganzen.

Ich habe mich dann eine zeitlang für östliche Religionen interessiert und dann irgendwann war ich Atheistin. Ich hätte mir nicht gedacht, dass ich Mitte 20 auf einmal die Möglichkeit erwäge, an Gott zu glauben, aber es ist so geschehen. Ich musste mein Denken komplett neu ordnen, denn lange Zeit hätte ich es mir nicht vorstellen können, an Gott zu glauben und wissenschaftliche Erkenntnisse nicht zu verleugnen. Das ist nämlich ein großes Thema, über das ich immer noch viel nachdenke. Aber mittlerweile bin ich zu der Konklusion gekommen, dass ich mir nur selbst irgendwelche Grenzen setze, die es in Wahrheit gar nicht gibt und man Christ sein kann und ein aufgeklärter Mensch - gleichzeitig.

Jedenfalls kommt mir ein großer Teil meines Umfeldes (ich bin Studentin in Wien) dem Christentum gegenüber feindlich vor. Wo immer ich bin, wann immer Leute über das Christentum reden, ziehen sie es ins Lächerliche und werten es ab. So als wären Christen zurückgeblieben. Oder bösartig, weil sie irgendwelche falschen Informationen über das Christentum haben und es als Religion der Unterdrücker sehen. Wie soll ich in so einer Umgebung zu meinem Glauben stehen? Wenn mich jemand verwundert fragt, ob ich jetzt religiös bin, bejahe ich das natürlich, aber um ehrlich zu sein ist mir das schon sehr unangenehm und ich schäme mich. Es ist als müsste ich mich "outen" und dann dafür rechtfertigen.

Wie soll ich in so einer Situationen reagieren? Auf Grund meines typischen "Studentinnen Aussehens" und meiner offenen Art fühlen sich die Leute anscheinend wohl, sich so über das Christentum zu äußern. Sie schätzen mich falsch ein (obwohl ich eine Kreuz Kette trage) oder sie machen es provokativ. Manchmal weiß ich einfach nicht, was ich dem entgegnen soll. Ich sage oft gar nichts, das lässt auch eine unangenehme Situation entstehen, vor allem wenn ich nur zu zweit mit einer Person bin, aber ich denke besser nichts sagen, als etwas Dummes. Aber es gibt mir auch ein schlechtes Gewissen, so als würde ich meinen Glauben verleugnen, vielleicht nicht aktiv aber irgendwie ja schon oder?

Können solche Menschen überhaupt jemals meine wahren Freunde sein? Oder soll ich den Kontakt mit solchen Menschen beschränken? Soll ich das Christentum aktiv verteidigen? Und wie?

Danke falls ihr bis hier gelesen habt und Gottes Segen!

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Vor 3 Stunden
Hallo liebe Mitgeschwister, "Long Covid" hat sich in der Medizin als Begriff etabliert, der beschreibt, dass eine Corona Erkrankung trotz Genesung gesundheitlich noch beeinträchtigend ist. Ich erlebe gerade bei mir, dass die lange Corona Zeit mit mir als Christin etwas gemacht hat, was ich als "Spätfolgen" zunehmend erkenne. 18 Monate hab ich Abend für Abend isoliert auf der Couch verbracht. Es gab wenig Kontakte und auch wenn ich als systemrelevant in meinem Job jeden Tag vor die Tür musste, blieb alles andere liegen: persönliche Kontakte, Gottesdienst vor Ort, Hauskreis, Ausflüge... das alles war nicht mehr möglich und so sass ich zuhause und beschäftigte mich selbst. Jetzt bin ich geimpft und versuche, den gewohnten Alltag wieder aufzunehmen, aber alles, was ich bisher wie selbstverständlich gemacht hab, nervt mich nun und wird zu einer Hürde. Ich muss Termine wahrnehmen, meine Freunde treffen, in der Gemeinde meine Aufgaben erledigen (nicht wirklich zeitaufwändig und kompliziert), wieder "da" sein, dabei würde ich am liebsten auf dem Sofa sitzen bleiben. Ich hab die Freude an meinem früheren Leben verloren, hätte die aber gern zurück. Wie macht Ihr das? Wie findet Ihr in die Post-Corona-Zeit zurück? Was hat Euch geholfen? Auch geistlich, wie motiviert Euch der Heilige Geist, wieder ins Reich Gottes einzusteigen? Freu mich über eine konstruktiven Austausch und möchte auch ganz bewußt bitten, dass sich hier Nichtchristen raushalten, das ist ein Problem, was eine geistliche Komponente hat und da denke ich brauch ich keine "allgemeinen" Ratschläge. Falles jemand so gar nicht lassen kann, kann er mir gern eine PN schicken. Danke!
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Vor 4 Tagen

Hallo Ihr Lieben

 

Juhu! habe endlich Jesus verstanden.

Ich muss sagen, auch mit Buddhas Hilfe.

Also, Buddha sagt, Leben ist Leid.

Und Gott hat uns auch den wundervollen Jesus gesandt und ich habe jetzt begriffen, wieso Jesus so gelitten hat.

Man muss das Leben im Leid eingliedern! z.B. in der Biologie:Leben in Leid gedeihen lassen.

Oder Lebensenergie in Leid wachsen lassen. Es gibt so viele Wege dies zum Guten zu nutzen.

 

Ich wünsche Euch 

eine ganz tolle Vorweihnachtszeit!

 

ganz liebe Grüße

und Gottes Segen!

 

SpaceDirk

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Nov 15

... aus einem Dialog mit meinem Bekannten:

Ein Bekannter von mir ist ein sehr empfindlicher und leicht zu erzürnender Mensch und nimmt alles sehr persönlich, aber möchte gerne Jesus nachfolgen.

Worauf "ich" stets erwidere. "Wenn Du Jesus wirklich kennenlernen und ihm folgen möchtest, dann solltest Du erstmal die Tiefenstruktur Deines selbstverschuldeten EGO's ergründen, denn wer sich selbst nicht kennt ist unreif für die Nachfolge.

Worauf er erwiderte: "Ja "ICH" will es versuchen.

Darauf meine Entgegnung: Das "ICH WILL" ist das schlimmste, was Du mir nun sagen konntest. Entweder Du tust es, oder Du lässt es.

Liebe Grüße vom Setzei ❤️ 

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Okt 27

Hallo,

leider hatte ich das Thema in Q&A gestellt. Und dank dem Tipp möchte ich es hier mit euch besprechen.

Wie gesagt tue ich mich zur Zeit schwer mit Gemeinden. Die hier in der Nähe passen für uns nicht. Da ich Sonntags früh arbeiten muss, kommen andere in der Ferne nicht in Frage. Ganz allgemein merke ich, dass ich mit Gemeinden keine guten Erfahrungen gesammelt habe. Ich schaue lieber Gottesdienste auf Youtube aus anderen Ländern. Wo Glaube noch anders gelebt wird. Ich höre auch viele als Podcasts. Also ich kriege neben der Bibel sehr viel Input von Pastoren online. Aber ich hadere...kann man Christ sein ohne Mitgliedschaft in der Kirche? Ohne einer Gemeinschaft persönlich anzugehören?

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Okt 22

Agiert Gott nur wenn wir agieren? (vorweg, ich bin nicht mehr so christlich....)

 

M.

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1,115
Okt 22

Hier hatte ich Folgendes teils als Zeugnis, teils als Information geschrieben und damit Nachfragen ausgelöst.

 

Das Zeugnis:

Es sind nicht meine Erfolge, sondern Gottes Treue zu seinem Versprechen, das Jesus hier formuliert:

Lk 18, 7 Sollte Gott nicht auch Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er bei ihnen lange warten? 8 Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze. Doch wenn der Menschensohn kommen wird, wird er dann Glauben finden auf Erden?

Recht bald zu Beginn aller Wiederherstellung meiner Person nachdem Jesus mir begegnet ist, liess ER mich diesen Vers so verstehen, dass er jeden Splitter in meiner Seele sofort herauszieht und die Wundheilung in Gang setzt in dem Moment, in dem ich Vergebung ausspreche vor Gott. Das glaube  und erfahre ich seit über 30 Jahren und es korrespondiert  für mich mit dem Vorgang von Jesu Gewand berühren, wie es die Geschichte der blutflüssigen Frau beschreibt. Sie berührte und wurde heil von diesem ihrem Leiden.

Das Hilfsbild vom Splitter in der Seele, wenn eine seelische Verletzung stattgefunden hat, ist angelehnt an die Vorstellung einer körperlichen Verletzung, wie z.B. ein Splitter im Finger und wie man mit diesem umgeht. Ob man nun einen kleinen Splitter vor Augen hat oder einen Pfeil, es ist klar, dass er nicht in der Wunde bleiben kann, damit sie sich nicht entzündet und in Folge die ganze Hand oder mehr beeinträchtigt....

Mit Splitter kann man nichts und niemanden berühren und sticht evtl sogar noch einen anderen. Der Einfluß auf einen anderen ist besonders störend, wenn man etwas klären will und Versöhnung zum Ziel hat. Da seelische Splitter unsichtbar sind, aber trotzdem sehr wirkungsvoll, empfiehlt es sich, sie so bald als möglich durch Vergebung entfernen zu lassen.

Grafik dazu

Ich denke, anhand der Grafik wird nun deutlich, dass es nicht ratsam ist, eine verletzte Person unbehandelt in ein Klärungsgespräch mit Ziel Versöhnung zu drängen.

Nach dem Entfernen des Splitters kann man sich auch besser in weitere ( wenn notwendige) Seelsorgeschritte begeben, da der Splitter nicht mehr berührt werden und unnötigen Schmerz auslösen kann.

Ebenso kann man sich selbst nichtmehr unnötige Schmerzen bereiten mit jedem Gedanken an das Ereignis, der einer erneuten Berührung des Splitters gleichkäme.

~~~~~~~~~~~~

 

Informationen zu Belangen rund um Traumaverarbeitung:

Versöhnung mit dem Erlebten der Vergangenheit, dass es mir passiert ist, ist ein anderer Vorgang. Anerkennung statt Verdrängen  und Kündigen einer Generalisierung durch Übertragung auf Unbeteiligte. Dieser Schritt kommt für mich nach dem obigen Vergeben.

Manchmal werden Traumageschehen von Körper und Seele so stark verdrängt, dass keine Erinnerung mehr daran vorhanden ist. Man kommt ihnen oft auf die Spur, durch starke Reaktionen auf völlig normale Inputs oder sich zwingend wiederholende Lebensmuster.

Den Begriff Generalisierung möchte ich mal an den Reaktionen auf ein Hundebisstrauma darstellen. Eine Person, die ein Hundebisstrauma erlebt hat, für die ist meist später jeder Hund ein Trigger = Angstauslöser. Also generell alle Hunde, die ins Blickfeld kommen, lösen Angst aus und damit dann auch einen veränderten Körpergeruch. Den nimmt ein Hund wahr und das animiert ihn auf die Person zuzulaufen, was die Angst verstärkt. Die meisten Besitzer sagen ...aber der tut doch nichts....  muss er auch nicht. Seine Anwesenheit genügt für eine Triggerauslösung.

 

Versöhnung mit einer Person, die einsichtig ist, ist wieder ein anderer Vorgang.
Für diesen  Versöhnungsbereich ist mir der Vorlauf, wie oben geschildert sehr wichtig geworden, denn er verhindert, dass ich wie ein stacheliger Kaktus in eine Versöhnungsklärung gehe und der Vorgang sich schwieriger als nötig gestalten kann.

Siehe Grafik oben.

Der Bereich der Versöhnung  steht nicht am Anfang einer  Aufarbeitung. Wie lange eine Aufarbeitung eines Einzelereignisses oder einer längeren Situation dauert, hängt immer von der Person und den Belangen ab. Es können viele kleine Vergebungsschritte in der heilsamen Gegenwart Gottes nötig sein. Versöhnung dagegen hängt auch von der anderen Person ab, ob sie zustande kommen kann.

 

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901
Okt 01

Hallo 

Heute habe ich mal meinen kreativen Tag und schreibe die Geschichte eines Mannes nieder , wie ich sie mir vorstelle . Angelehnt an Erfahrungen anderer und eigener . 

Dieser Mann hatte keine glückliche Kindheit , obwohl äußerlich alles in Ordnung schien . Er war depressiv und egoistisch .

Nach Abi und Bundeswehr kam der erste Schritt ins eigene Leben . Uni , gerade so weit weg von Zuhause , das er jedes Wochenende zurück konnte . Er hatte das Glück eine Studentenverbindung zu finden und eine Bude direkt neben der Uni .

Sein innerer Zustand wurde aber immer instabiler so das er sich entschloß , seinem Leben ein Ende zu setzen . In diesem Moment schrie er zu dem unbekannten Gott . Zuhause war er mit seiner Oma jeden Sonntag in die Kirche gegangen , aber Gott , Fehlanzeige .

Naja , er machte keinen Selbstmord . Stattdessen traf er zufällig einen alten Herrn . Der lud ihn ein in den Hauskreis . Was viel wichtiger war , er machte einen "Evangelisten" , der auch Student an der Uni war , auf ihn aufmerksam . Der kannte ihn schon vor dem ersten Zusammentreffen , und sprach mit ihm das Übergabegebet .

Kurze Zeit später kam der "Evangelist" und führte diesen Mann in die charismatische Gemeinde ein . Der Mann fühlte sich sofort wohl und wurde aktives Mitglied der Gemeinde . Dabei kam das Studium etwas "unter die Räder" . Der Mann wuchs im Glauben und lernte sich in der Führung Gottes zu bewegen . Anstatt aber dabei mehr in die Gemeinde integriert zu werden entwickelte sich die Situation genau in die andere Richtung . Man entfremdete sich . Der Mann war sich sicher das richtige zu tun und es kam zu einem Bruch .

Als es dazu kam bekam der Mann 2 Botschaften . Einen Traum und von einem Mann der sich dessen gar nicht bewußt war , was er da sagte . Er würde einmal der Pastor der Gemeinde werden , die ihn gerade entlassen hatte .

Wieder zu Hause mußte er erstmal einen Beruf ergreifen . Ein langer und harter Weg . Besonders weil er bei sich Schwächen erkannt hatte , die ihm das Leben nicht leichter machten . Er erkannte sich selbst und seine Umwelt durch die Nachfolge "in Jesus" . Das Wichtigste war , das er selbst verändert wurde . 

Da Kirche immer globaler wurde schaute er sich God Tv an . Da fiel ihm ein Prediger auf , und er stellte eine Parallele fest zu dem , was er als seinen zukünftigen Weg ansah . Ab da blieb dieser Prediger beständig Teil seines Lebens . Er war allerdings schockiert über den Werdegang desjenigen . Aber Gott sagte beständig : "Der ist es ..." 

Diese Geschichte geschah in einem Zeitraum von knapp 60 Jahren . Heute leben beide in großer Freundschaft zusammen und erfüllen gemeinsam ihren Auftrag .

Wer jetzt anfängt zurück zu schauen und sieht wo Gott Weichen gestellt hat erkennt vielleicht , in welche Richtung das Leben noch laufen könnte .

Gruß

Praktiker

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234
Sep 26

Sucht-Überwinden

 

Ich wollte ich hätte gewollt, dann hätte ich es auch gekonnt, aber ich habe es getan weil ich es wollte und wünschte ich hätte es nicht getan und trotzdem werde ich es wieder tun, eben weil ich es in diesen Moment will und dann doch wieder bereue.

Das ist für mich das eigentliche Problem, nicht die Sünde die mir passiert, sondern die Sünde die ich bewusst mache, obwohl ich doch nicht müsste.

Es ist die Niedergeschlagenheit, der Frust, die Enttäuschung, es ist die Müdigkeit vom Kampf im Leben, gegen Schmerz, Druck, Überlastung und Stress, die immer wieder mir versucht, in der Flucht in einer Scheinwelt Erleichterung zu verschaffen, was aber doch immer wieder nur in neuer Not und Niedergeschlagenheit endet.

Und doch hilft all dies Wissen nichts, das macht mich krank!

Ich liebe diesen Kick, die Spannung und Erleichterung und hasse die Umstände, ja mir ekelt letztlich vor dem was ich doch immer wieder suche.

Es ist die Flucht, das sich gehen lassen, sich treiben lassen, oder getrieben werden, es lockt und ruft, es schmeichelt und verspricht, es zieht und fesselt und doch lasse ich es zu, ich könnte, ich wollte, ich werde mich herauswinden, flüchten, ich könnte fliehen, aufstehen und gehen, aber ich bleibe sitzen, lasse mich einwickeln und binden, umgarnen und fesseln. Ich hasse es und ich liebe es, ich liebe es und hasse es.

Und dann wieder:

Ich wollte ich hätte gewollt, dann hätte ich es auch gekonnt, aber ich habe es getan weil ich es wollte und wünschte ich hätte es nicht getan und trotzdem werde ich es wieder tun, eben weil ich es in diesen Moment will und dann doch wieder bereue.

Was soll ich sagen, es wäre alles nur eine falsche Rechtfertigung, ein Lüge, wenn ich sagen würde ich hätte nicht gewollt, wenn ich sagen würde ich tu es nie wieder, wenn ich sagen würde ich werde mich ändern, obwohl ich denke, dass ich es könnte wenn ich es wollte und doch kann ich nicht, obwohl ich wünschte ich wollte es auch dann, wo ich es nicht will, denn dann würde ich es auch können.

Aber das Wollen ist erst im Nachhinein, ich bin müde und schwach, ich gehe meinen Weg, einsam weinend und sehnsüchtig lachend und lasse mich fallen, steh auf und lasse mich immer wieder fallen, es schmerzt das Gehen und das sich fallen lassen, und ich stehe auf und lass mich wieder fallen. Das Leben wird nicht leichter, die Umstände nicht besser, die Not und der Schmerz nicht kleiner, der Frust und die Müdigkeit nagen an meinem Willen und mit aller Kraft stehe ich wieder auf und bald darauf lasse ich mich wieder fallen- und es schmerzt.

Ja, ich liebe das was ich hasse, obwohl ich liebe nicht die Umstände, aber doch den Kick.

Werde ich einmal beim Herrn sein?

Ich meine, das eigentliche Problem ist nicht die Sünde die mir passiert, sondern die Sünde die ich bewusst mache, bei der ich in diesem Moment Erleichterung suche, die Sünde die ich nicht tun müsste und doch mache, die Sünde schafft mir letztlich nicht nur „Freud“ und Leid, sondern richtet sich gegen den Herrn.

Ich flüchte mich nicht zu ihm, sondern in eine Scheinwelt, ich suche nicht Erleichterung bei ihm, sondern in der Sünde, ich suche Freude, Entspannung nicht bei ihm, sondern schenke auch meine Zeit und Kraft der Sünde. Ich verletzte nicht nur mich und andere, sondern auch Gott.

Ich ignoriere ihn, gehe ihm aus dem Weg und lasse mich von einer Welt gefangen nehmen, die nichts Gutes an sich hat, ich lebe in zwei Welten die nicht gegensätzlicher sein können, ich werde zerrissen und lasse es zu, ich zerreiße mich selbst, es ist doch mein freier Wille.

Ich lebe für Gott, habe viele Dienste getan und doch lebe ich für eine Welt die gegen Gott und mich ist, ich versuche Licht zu sein und lebe doch selbst immer wieder im Dunklen und dann gehe ich wieder zu Gott, hin und her, hin und her.

Hell- Dunkel, Oben- Unten,  Freude- Frust, Friede- Unruhe, Gemeinschaft- Alleine, Offenheit- Verborgenheit, Freiheit- Gefangen, sauber- schmutzig ……..

Depression und Resignation macht sich breit.

Warum? Warum, mache ich das?

Und dann wieder:

Ich wollte ich hätte gewollt, dann hätte ich es auch gekonnt, aber ich habe es getan weil ich es wollte und wünschte ich hätte es nicht getan und trotzdem werde ich es wieder tun, eben weil ich es in diesen Moment will und dann doch wieder bereue.

Gibt es einen Ausweg, gibt es Hilfe, oder Hoffnung, bin ich wirklich alleine?

Es fehlt die Kraft zum Kämpfen, der Wille, Resignation und Hoffnungslosigkeit ist der Nährboden und die Versuchung lacht, sie reibt sich die Hände, sie flüstert mir in freundlichen verniedlichenden Worten zu, sie malt schöne Bilder, sie verspricht Erleichterung, komm schon, der Kampf ist eh aussichtslos, du tust es ja doch.

Nein, nein, ich liebe den Herrn, ich hasse die Sünde, ich will treu sein, geh weg, lass mich, der Herr liebt mich, ich will ihn auch lieben, ich bete und entscheide endlich, jetzt nicht, ich schaffe es, das Verlangen, die Zerrissenheit, der Schmerz lässt kurz nach, aber 5 Minuten später klopft die Versuchung, die Sehnsucht wieder am Herzen und jetzt noch viel schlimmer, aber diesmal, dieses eine Mal stehe ich auf und ich kann mich einfach umdrehen und gehen, es funktioniert, ich bin frei, ich kann lachen und Freude haben, ich muss nicht, bin nicht gefangen, nicht ausgeliefert, ich kann doch, jetzt bin ich endlich frei, ich habe es geschafft.

Doch dann am nächsten Tag, dann wieder, die Versuchung will sich nicht geschlagen geben, die Sehnsucht, die Enttäuschungen, die Depression, die Angst, die Einsamkeit, das Verlangen, alle verbünden sich und sie klopfen am Herzen, sie versprechen Erleichterung, sie versprechen Freude, sie sind voll von Sehnsucht und Begehren, die Lust am Kick und wieder die Gleichgültigkeit, das sich gehen lassen, die Resignation:

Ich wollte ich hätte gewollt, dann hätte ich es auch gekonnt, aber ich habe es getan weil ich es wollte und wünschte ich hätte es nicht getan und trotzdem werde ich es wieder tun, eben weil ich es in diesen Moment will und dann doch wieder bereue.

Aber ich habe gelernt, ich habe erfahren, ich habe einmal überwunden, ich habe verstanden, die Versuchung kann die Liebe zum Herrn nicht überwinden, die Liebe zum Herrn macht mich frei.

Sie richtet meinen Blick, weg von der Versuchung, vom Ich, von den Enttäuschungen, hin auf ihn, auf den, der mich gewollt hat und mich liebt.

Nun habe ich es gewollt und deshalb habe ich es auch überwunden, ich habe es nicht getan, weil ich es nicht wollte und wünsche es nie wieder zu tun, ich liebe den Herrn, weil er mich liebt, ein Funke Hoffnung ist erwacht!

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409
Sep 10

Hi,

gefühlt jeden Sonntag wird beim Gottesdienst ständig über Sünde und Rettung gepredigt. Manchmal auch über den Teufel usw. Als ob getaufte Christen noch mehr Rettung brauchen.

 

Ganz ehrlich, mich hat das zunehmend echt gelangweilt. Manchmal kommen auch doch interessante Sachen. Sachen über Gesellschaft, Gemeinde, Zukunft. Aber leider zu selten.

Das hat dazu geführt, immer seltener in den GoDi zu gehen. Jetzt schon bald 2 Monate. 

 

Geht es bei euch auch so zu? Immer die alte Leier (sorry, ich empfinde es so).

 

M.

93
941
Sep 05

https://www.jesus.ch/themen/people/erlebt/414106-unter_dem_pferd_naeher_zu_gott.html

 

Das sind unter vielen Gründen warum ich immer mehr an Christsein zweifle. 

Gefällt es Gott Tiere zu quälen? Anscheinend ist ihm das egal. Hauptsache er spürt seinen Segen und Liebe. Kein Wort zu den geschundenen Tieren.

Wie gesagt, eine von immer mehr Gründen warum ich an Gott zweifle. 

Menschen sterben wegen Lügen. Menschen sterben weil einer mächtig sein will. Menschen sterben wegen ein paar Menschen. "Gott"?? sieht sich das an....hauptsach der Mensch ist Happykläppy. Fehlt jetzt noch ein Torrero der Stiere quält und von Gottes Segen dabei erzählt.

Meine Freunde sind Hardcore-Querdenker und Verschwörungsgläubige und voller Hass und hoffen das Jesus kommt. Hasserfüllte "Christen" die auf das Kommen Jesus setzen. Sorry, ich hab dafür ein paar hässliche Worte übrig.-...... 

 

M. 

 

 

 

 

10
186
Aug 27

TRIGGERWARNUNG - [eingefügt; fr 🙂 sch80-mod]

 

Liebe(r) Leser(in),

ich bin Maria-Bernadette Kell und wurde am 14.11.1981 in Berlin geboren.

Meine Eltern sind Buddhisten und Akademiker. Dennoch erlebte ich in meinem Elternhaus keine wirklich menschenwürdige Erziehung, wurde dort stets diskriminiert und abgewertet, nur weil ich ein Mädchen war. Mein Vater missbrauchte mich zudem sexuell, als ich noch Baby und später Kleinkind war. Nach dieser schweren Traumatisierung, erkrankte ich als vierjähriges Mädchen an einem Waschzwang, an ADS – dem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom und entwickelte mich dadurch stark verhaltensgestört.

Später war ich in meiner Grundschule zunächst eine schlechte bis mittelmäßige Schülerin. Ich kam dann auf eine Hauptschule und machte später doch noch erfolgreich, meinen Realschulabschluss an einer Berufsfachschule nach.

Während ich anschließend meine Ausbildung zur Erzieherin absolvierte, versuchten mein Psychologie-Lehrer, zusammen mit zwei anderen Lehrern, mich zu vergewaltigen. Ich konnte jedoch im letzten Moment entfliehen und brach meine Lehre ab.

Danach erkrankte ich aber an einer Posttraumatischen Belastungsstörung und landete bald in der Psychiatrie. Es kam dort zur Fehldiagnose „Schizophrene Psychose“. Mehrere Versuche in der Folge, neue Berufsausbildungen zu absolvieren, scheiterten jeweils an dieser schweren Erkrankung und den belastenden Nebenwirkungen der Psychopharmaka.

Meine Mutter erkrankte in der Folgezeit an Brustkrebs und starb auch daran. Diese schwere Situation verkraftete ich kaum. Das mir verabreichte Neuroleptikum verursachte bei mir mehrfach lebensbedrohliche Kreislaufzusammenbrüche und ich musste es absetzen. Ich ging daher ins Berliner Wenckebach-Klinikum. Dort herrschte leider eine skandalös schlechte Behandlung der seelisch kranken Menschen. So kam es dann während meiner Behandlung zu einem schweren Kunstfehler. Mein Medikament wurde durch das Personal dort viel zu schnell abgesetzt und ich geriet daraufhin in eine ganz schwere Absetzungspsychose. So wurde ich gegen meinen Willen, dort ein Jahr auf der geschlossenen Station festgehalten. Durch Stimmenhören, Panikattacken, Wahnvorstellungen, völlige geistige Verwirrtheit und Schlafentzug erlitt ich während meines Krankenhaus-Aufenthaltes im Wenckebach-Klinikum, starke seelische Folterqualen und suchte einen Ausweg aus dieser anhaltenden Situation.

Ich begann mich nach der allumfassenden Barmherzigkeit und Liebe Gottes zu sehnen! In der christlichen Religion suchte ich Erlösung und Erleuchtung. Als ich eines Morgens eine mein weiteres Leben prägen sollende und mich überwältigende Vision erlebte. In der Klinik sah ich eine wunderschöne Frau, in einem prunkvoll blauen Gewand, das auch ihre Haare verdeckte. Sie hatte die Hände zum Gebet gefaltet. Um sie herum leuchtete in grellem Licht, ein wunderbarer Glorienschein. Ihr Gewand erstrahlte in einer herrlichen, blauen Farbe. Mir liefen dabei tief ergriffen, die Tränen über die Wangen. Denn mir wurde plötzlich bewusst, dass dies eine wahrhafte Marienerscheinung war. Die Gottesmutter Maria führte mich zu ihrem göttlichen Sohn, Jesus Christus. Ich bekehrte mich in der Folge aus ganzem Herzen zum katholischen Glauben. Kurze Zeit später trat ich in die Katholische Kirche ein. Getauft und gefirmt wurde ich – in der Sankt-Hedwigs-Kathedrale in Berlin. Daraufhin wollte ich beten, Buße tun und armen Menschen meine tiefe Nächstenliebe schenken, denn Gott hat mein Herz ganz tief berührt. Diese Bekehrung war für mich persönlichkeits- und lebensverändernd.

In einem Übergangswohnheim wurde ich nun untergebracht, erfuhr das erste Mal in meinem Leben eine menschenwürdige, gute Behandlung und konnte mich bald anhaltend stabilisieren.

So absolvierte die Ex-In-Ausbildung zur Genesungsbegleiterin. Das ist eine Ausbildung für vormals psychisch kranke Menschen, die sich wieder stabilisieren konnten und nun von psychischen Krisen Betroffenen aktiv helfen wollen, ihre Gesundheit wieder aktiv aufzubauen und zu erhalten. Dort lernte ich, andere seelisch erkrankte Menschen in ihrer Rekonvaleszenzzeit zu betreuen, deren positive Eigenschaften, als Gegengewicht zu ihrer Krankheit, mit ihnen gemeinsam zu entdecken und entwickeln, sowie sie auf ihrem Genesungsweg nah und eng im diese behandelnden Team zu begleiten. Ich schloss diese Berufsausbildung erfolgreich ab und bin jetzt sehr gerne und aus vollem Herzen als Ex-In-Peer tätig. Mit dieser Berufsausbildung kann man in der Psychiatrie und Psychosozialen Einrichtungen arbeiten.

Später machte ich dann ein Bibelstudium, da es für mich als Christin sehr wichtig ist, Gottes Wort kompetent zu lesen, zu verstehen und gegebenenfalls auch interessierten Menschen zu vermitteln. Bei meiner ehrenamtlichen Zusammenarbeit mit den Ordensschwestern der „Missionarinnen der Nächstenliebe von Mutter Theresa“ und in deren Suppenküche, bereitete ich Speisen für Obdachlose zu und verteilte diese. Dabei spürte ich eine Wärme und Liebe, die ich so selbst noch nicht kannte. Der Heilige Geist erfüllte, trug und hielt mich liebevoll in dieser humanitären Aufgabe. Eines Tages spürte ich, wie Jesus Christus auf mich zukam und mich bat, seine Braut zu werden. So befinde ich mich nun auf dem Weg für die katholische Weihe zur Gottgeweihten Jungfrau. In dieser Vorbereitung lerne ich Gott und mich gerade mehr kennen und lieben. Auch prüfen mein geistlicher Begleiter, der Priester meiner Gemeinde und ich meine Berufung, sowie bringen mir alle mit der Weihe einhergehenden Grundlagen meines zukünftigen Lebens liebevoll bei.

[Diesen arg werbenden Absatz habe ich gestrichen; mfg fr:-)sch80-mod]

Zusätzlich beginne ich jetzt, meine Ausbildung zur Psychologischen Beraterin aufzunehmen, damit ich vielen weiteren Menschen fundiert und kompetent helfen kann, ihren Genesungsweg zu einem wieder gesunden, glücklichen und erfüllten Leben zu finden.

Maria-Bernadette Kell

1
157
Aug 27


"Die Hoffnung stirbt zuletzt" heißt es in einem Sprichwort.

In Zeiten wie diesen (Krieg, Energie- und Umweltkrise, Teuerung) ist bei vielen von uns mitunter die Hoffnung (auf besseres) klein geschrieben. Und doch merke ich, dieses kleine Pflänzchen Hoffnung lebt,. wartet, entdeckt zu werden ...

Der Hoffnung Zeuge sein, dazu lädt uns 1. Petr. 3,16 ein. Können wir einander helfen, dieses kleine Pflänzchen zu pflegen und zu vermehren? Was sind so eure Hoffnungsfunken im Alltag?

17
444
Aug 14

Hallo alle zusammen

Ich muss ein wenig ausholen, damit ihr mein Anliegen versteht. Damit es nicht zu lang ist, schreibe ich ein paar Ausführungen in Stichpunkten:

- Trennung von Partner Ende März (Beziehung ging 2,5 J.)
- der gemeinsame Hund wurde auf mich überschrieben
- habe einen Sohn (10 J.) mit einer geistigen Behinderung und frühkindlichem Autismus
- Vater kümmert sich kaum
- ich lebe übergangsweise aufstockend vom Jobcenter. Durch das Pflegegeld komme ich aber gut hin. Auch die Haltung des Hundes (wiegt nur 4 kg) ist dadurch gesichert. Zudem ist er Kranken- und OP-versichert.
- bin selbstständig und dadurch flexibel. Die meisten Aufträge hab ich, wenn mein Sohn schläft und hier sowieso eine Babysitterin für meinen Sohn anwesend ist. Der Hund ist dadurch so gut wie nie alleine. Höchstens 3 Stunden ein bis zwei Mal in der Woche. Ansonsten bin ich immer um ihn rum, was auch ganz gut ist, denn er kann mit seinen 8 Monaten noch nicht verlässlich alleine bleiben, jault dann viel. Das wird aber gerade trainiert, daher ist das hier nicht der Fokus meines Anliegens.

Das Anliegen ist wie folgt: Der Hund tut mir gut. Ist mega pflegeleicht und anspruchslos. Trotzdem hab ich aber das Gefühl, dass ich ihn abgeben soll. Da ich dafür aber keinen Grund erkennen kann, frage ich mich nun, ob das Anfechtungen vom Feind sind, denn warum sollte Gott wollen, dass ich den Kleinen abgebe, zumal das für den Hund und für uns alle nicht gut wäre. Wenn Gott das möchte, tue ich es natürlich, da ich ihn ohne Kompromisse nachfolgen möchte, aber ich versuche gerade herauszufinden, was Sache diesbezüglich ist.

Man könnte jetzt denken, der Hund wäre eine Art "zusätzliche Baustelle", aber das ist er nicht. Und ich hab ihn echt lieb. Er steht nicht an erster Stelle, denn das ist Gott für mich und wenn das noch nicht so ist, dann will ich das noch unbedingt hinkriegen, dass Gott an erster Stelle steht.

In diesem Zusammenhang möchte ich erwähnen, dass ich vor einigen Jahren mal an Zwangsgedanken, extremen Trennungsängsten und Bindungsstörungen litt. Vor allem ersteres hab ich durch Gesprächstherapie mit Hilfe einer Psychologin unter die Füße gekriegt - glaube ich zumindest, denn im Grunde genommen sind meine vorliegenden Gedanken doch nichts anderes wie Zwangsgedanken, oder?

Bitte keine Erwähnungen bzgl. Jobcenter und Hundehaltung und wie man sich das leisten kann. Der Hund war da, bevor ich Sozialleistungen beantragte und diese erhalte ich auch nur vorübergehend, damit meine Selbstständigkeit hier im neuen Ort wieder anläuft. Unser Lebensunterhalt ist gesichert - dank des zusätzlichen Pflegegelds. Ansonsten würde es natürlich bei Hartz 4 knapp werden, wenn man als Alleinerziehende auch noch einen Hund hat. Hier läuft es aber - Gott sei Dank! - gut.
Meine Priorität ist natürlich, schnellstmöglich kein Sozialempfänger mehr zu sein, da ich nicht vom Staat abhängig sein möchte.

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen, zu ergründen, was die komischen Gedanken bedeuten sollen. Natürlich hab ich Gott schon gefragt, aber ich werde noch immer nicht schlau draus.


Danke für all eure Hilfe.

LG

69
814
Aug 09

Im Frauencafé war/ist Thema Pfingsten, Heiliger Geist, Sprachenrede persönlich und als Dienstgabe.

Kernfrage: Kann und wenn ja, wie  kann die Sprachenrede als Dienstgabe bei Christen, die aktuell ohne Gemeinde sind ausgeübt werden?

mmieks - Fragenpost im Café

Deborah71 - Alleine und doch nicht alleine

Das ist der Vorlauf für weiteren Austausch.

Jesus wirkt durch die Gabe des Heiligen Geistes und durch die Gaben des Heiligen Geistes. 

Wie sich das darstellen kann, oder auch nicht.... lasst uns was zusammentragen an Erfahrungen und Verständnis zur Praxis.

 

 

Anmerkung der Moderation vom 13.6.22:

als Moderatorin möchte ich darauf hinweisen, dass es hier nicht darum geht, ob es die Geistesgaben und hier im besonderen die Sprachenrede, gibt oder nicht. Es geht hier um deren Gebrauch als Nachfolger Christi. Dass das Thema umstritten ist, sollte uns allen klar sein. Ich werde nichts streichen, was bisher geschrieben wurde, möchte aber darum bitten fair miteinander umzugehen und die unterschiedlichen Herangehensweisen an biblische Texte nicht zu verurteilen

58
815
Jun 19

Hallo liebe Gemeinschaft,

Ich bin André, 46 Jahre alt, Papa von 4 Kindern und komme aus dem Norden. In meiner bisherigen Lebensgeschichte war ich spirituell zwar immer der Meinung, dass es eine höhere Macht gibt, habe sie aber nicht wirklich vom Herzen her mit Jesus oder Gott in Verbindung gebracht. 

Seit 2008 habe ich immer mal wieder Zeiträume gehabt, in denen ich mich in einer Weise, die ich nicht wirklich erklären kann, zu Jesus hingezogen gefühlt habe. Ich habe beim Pastor meiner "Kinderkirche" Kontakt gesucht, fühlte mich aber nicht "abgeholt". Danach verlor ich dieses "ziehende Gefühl" dann auch wieder zum großen Teil.

Die Episoden hatte ich immer wieder mal, habe aber irgendwie nie, weder für mich, noch über eine Gemeinschaft den verursachenden Punkt für diesen ziehenden Wunsch gefunden.

Aktuell habe ich mir auf YT diverse Videos angeschaut in denen Mensch Zeugnis ablegen, bei denen man spürt, wie der Glaube ihnen Liebe, Wärme und Geborgenheit spendet. Viele von den Zeugnissen haben mich tief berührt, mir teilweise Tränen in die Augen getrieben.

Ich habe das Gefühl, als müsste ich einen Schritt machen, aber emotional weiß ich aktuell nicht wie...

Ich hoffe, ich konnte euch irgendwie ein wenig verständlich machen, was ich meine. Fühle mich da aktuell etwas hilflos.

Wäre für Ratschläge wirklich dankbar.

 

Lieben Gruß André

6
334
Jun 11
Veröffentlicht von: @iamtobi
Veröffentlicht von: @meriadoc

so oft in all den Grausamkeiten der Menschen, glänzt Gott mal wieder  durch Abwesenheit. 

Veröffentlicht von: @deborah71

Er bereitet im Hintergund wohl was vor.

Moin

Aufgrund Sylenskis Aussage, er wolle die Ukraine zu Grossisrael machen, kam ich auf die Idee, dass da ein Stein vom Berg eingeschlagen sein könnte. Er ist der Statue aus Nebukadnezars Traum auf die Füsse ( : EU, Putin, Nato, VCR, USA - sind ja zwei entgegengesetzte in gewisser Weise )gefallen. So weit ich weiss heisst Selenskis Sohn Kyrolo ( = Herr) und ist getauft. Der könnte also der Stein ( man Denke an Petrus) sein der vom Berg Zion abgefallen ist. Aus diesem Stein soll ja ein Berg (auf Petrus sollte die Kirche gebaut werden) wachsen, der die ganze Welt bedecken wird -> Grossisrael.

Bin icht sicher. 

Freu mich auf Kommentare!

Würde auch gern wissen , ob man die Prophetie aus Nebukadnezars #Traum irgendwie zeitlich einordnen kann in Bezug auf andere Prophetien ( König aus dem Norden der Israel angreift, Grosse Trübsal, Entrückung? )

Beste Grüsse

Veröffentlicht von: @iamtobi

@lucan-7 

Olena's godmother is Olena Kravets, one of the top rated performers at Kvartal 95. The thing is that Zelenska had not been baptized as a child. However, to baptize their children, parents must also be baptized. Therefore, Olena asked her friend to become her godmother.

https://www.unian.info/politics/10529706-ukraine-s-next-first-lady-main-facts-about-olena-zelenska.html

So gesehen müsste Selenski ja auch getauft sein .

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Jun 01
Hi zusammen, welche christliche Organisation bekämpft den Hunger in der Welt? Wem kann man vertrauen? Danke schon mal für eure Hilfe und liebe Grüße! Schlamuetzel
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Mai 25
Einander Worte des Trostes und der Ermunterung schreiben ? Und durch diese Worte immer wieder Gottes Segen erfahren... ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ Dann sind sie wie Seelen Balsam, lebendiges Brot, warme Sonnenstrahlen, erquickendes Wasser, süßer Schokokuchen mit Honig, Licht auf dem Weg oder kleine wertvolle Geschenke, weil sie Gaben von Gottes Gnadenthron sind. ❤ ❤ ❤ Durch uns dieses kostbare Wort aus *** Psalm 84,12 : Denn der HERR, Gott, ist Sonne und Schild. Gnade und Herrlichkeit wird der HERR geben, kein Gutes vorenthalten denen, die in Lauterkeit wandeln. einen schönen Tag !!!
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Apr 27

Hallo Jesus!

Ich wünsche Dir mehr Liebe, als Qual!

Danke für Dein Leben,

ich wünsch Dir Gottes Segen!

In Ewigkeit, Amen!

 

                                                                                    God I love you!!!

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Apr 21

Hi,

wenn Mt 28,18-20 richtig verstehe, dann sollte gelebte Jüngerschaft die oberste Priorität jeder christlichen Gemeinde sein; alles andere konnt danach. Leider kenne ich bisher keine Gemeinde, in der über Jüngerschaft nicht nur gepredigt wird, sondern auch gelebt wird. Nun wird es schwer möglich sein, Jüngerschaft heute genauso zu leben wie vor 2000 Jahren im Alten Orient. Als "Babychrist" (als der ich mich 3 Jahre nach meiner Bekehrung immer noch fühle) habe ich aber auch keine Ahnung, wie so etwas heute praktisch aussehen könnte. Hier daher nur mal ein paar gebrainstormte Gedanken dazu:

Ich denke, es müsste eine fluktuierende Gemeinschaft von Menschen sein, die auf ihrem geistlichen Weg schon unterschiedlich weit sind. Das hat nichts mit dem Alter zu tun – junge Menschen können geistlich schon reifer und erfahrener sein als „alte Säcke“ wie z.B. ich. 😉 Die Ausbildung eines Jüngers sollte Theorie (Lehre) und Praxis (Übungen) umfassen und kann durchaus mehrere Jahre dauern; die 12 Jünger Jesu etwa haben drei Jahre lang Tag und Nacht mit ihrem Rabbi gelebt. Jedem Mitglied dieser Gemeinschaft sollte ein Mentor zur Seite stehen, der sie/ihn über einen längeren Zeitraum hinweg begleitet und mit seelsorgerlichem Rat zur Seite steht. Die Gemeinschaft sollte gemeinsam wachsen, voneinander lernen und letztlich ausgebildete Jünger „produzieren“ und aussenden, die dann ihrerseits neue Gemeinschaften bilden. Dieses Multiplikationsprinzip entspricht dem Jüngerschaftsmodell, das Jesus der Kirche in Mt 28,19-20 aufgetragen hat. Ziel sollte sein, dass es in jeder Stadt solche „Jünger-Gemeinschaften“ gibt, der sich jeder anschließen kann, ohne gleich seinen Job kündigen zu müssen, um für ein Jahr auf eine weit entfernte Bibelschule zu gehen. Das kann man vielleicht als Jugendlicher oder junger Erwachsener in der Selbstfindungsphase zwischen Schule, Studium und Beruf machen, aber nicht mehr so einfach als festangestellter Arbeitnehmer.

Habt Ihr weitere Ideen? Wie könnte Jüngerschaft in Gemeinden praktisch umgesetzt werden? Oder gibt es so etwas schon? In einer Gemeinde sagte man mir, das wäre eigentlich Aufgabe von Kleingruppen. In dem Hauskreis unserer Gemeinde sehe ich das nicht. Wie ist das in Euren Gemeinden?

LG
Stefan

 

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634
Apr 10
Hallo Im Augenblick richtet die ganze Welt ihren Blick auf die Ukraine . Ich will das nicht verherrlichen . Aber die Ukrainer kämpfen für ihr Land und ihre Freiheit mit einer Selbstaufopferung wie ich sie bisher noch nicht gesehen habe . Krieg ist das Grundübel von uns Menschen . Wir dürfen da nicht mit Steine werfen , weil wir eigentlich genauso brutal mit Rußland und anderen Staaten verfahren sind wie jetzt Putin . Wir hatten die selbe Ideologie des Untermenschen und eines Feindbildes . Nur hatten wir nicht die selbe Feuerkraft wie jetzt die russische Armee , wodurch ihre Brutalität noch stärker und schneller zu Tage tritt . Allerdings waren es 3 Mio. Soldaten mit denen wir in einer Art Anfangsblitzkrieg in Rußland ohne Kriegserklärung einmarschiert sind . Wir sind aufgerufen , einen Kampf zu kämpfen . Welchen ? Eph. 6 ; 12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen , sondern mit Mächtigen und Gewaltigen , mit den Herren der Welt , die über diese Finsternis herrschen , und mit den bösen Geistern unter dem Himmel . Luther 2017 Gott hat uns zu diesem Kampf zugerüstet . Was tut Gott mit jemand , der diesen Kampf nicht kämpfen will ? Nichts !! In meine Augen ist das das schlimmste , wenn Gott nichts mehr tut . Er wird diese Armee auflösen und in kleine Einheiten zusammenfassen , die kämpfen wollen . Die bereit sind füreinander zu kämpfen , wie die Ukrainer bereit sind für ihre Familie und Vaterland zu kämpfen . Die diesen Kampf als unnötig ansehen , was wird mit denen ? Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis . Wofür sollte ich Gott fürchten weil er mich liebt ?! In diesem logischen Kreis braucht man nicht zu kämpfen . Diejenigen sehen keine Notwendigkeit zu kämpfen . Gruß Praktiker
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Mrz 23
Hallo Ich serve im Augenblick bei Youtube zwischen verschiedenen Themen hin und her . Da kam mir einer vor die Augen , der eine Begebenheit schilderte , es waren 3 verschiedene Bilder / Begebenheiten die aber irgendwie zusammenhingen . Nach meinem inneren Frieden zu schließen waren sie von Gott . Bei 2 konnte ich auch die Auslegung "mittragen" . Allerdings waren sie "relativ" harmlos . Zumindest wenn man sie natürlich betrachtete . Das 3. Bild kam mir allerdings so vor , das er die Deutung so "umbog" das sie nicht mehr so unangenehm aussah . Falls es unangenehm wird , nicht mehr so "menschenfreundlich" , anders ausgedrückt , Jesus erscheint etwas "härter" , unnachgiebiger , wird die Sache , Wort oder eine Auslegung , einfach in "Richtung der Liebe Gottes" umgebogen . Dem Wort oder der Auslegung , wird "der Zahn gezogen" . Damit wird dann leider die Wahrheit verbogen , regelrecht unbrauchbar gemacht . Die Aussage entschärft . 1. Kor. 13 ; 6 b sie ( die Liebe ) freut sich aber an der Wahrheit ... Joh. 8 ; 32 und werdet die Wahrheit erkennen , und die Wahrheit wird euch frei machen . Mache ich mir die Bibel so angenehm wie möglich , auch im Bezug auf die mögliche Zustimmung anderer , betrüge ich mich selbst . Ich gehe an der Wahrheit vorbei . Welche Bibel bevorzugt ihr ? Mehr die kompromißlose Art oder mehr das ausgleichende Element bei dem "alle" zufrieden sind ? Gibt es eine Wahrheit , klare Richtlinien wie Gott sich das Zusammenleben mit uns wünscht oder wird alles "von der Liebe Gottes zugedeckt" ? Gruß Praktiker Gruß Praktiker
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285
Feb 28
Hallo, Warum steht in Apg. 15,28-29 drin, dass Christen diese vier Sachen beachten müssen und warum steht da nix von Gelübden? In dem NT gibt es keine Anweisung von Gott Gelübde zu halten. Dafür in Prediger 5,3-4 steht die Aufforderung es zu halten. Soll man also nun ein Gott gegebenes Gelübde halten? Wie kann man sich davon befreien? Muss man das heutzutage als Christ auch noch einhalten? Danke.
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591
Feb 23


...wer kann mir den das erklären? Welche Difinition gibt es dafür? steh gerade etwas auf der Leitung 🙁
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573
Feb 23
Hallo liebe Gläubige Ich hatte einen wunderschönen Tag mit Jesus! Wir hatten Weihnachtsfeier in unserer Tages und Begegnungsstätte. Zuerst kam ein Evangelischer Priester, mit dem wir Weihnachtslieder und Weihnachtsgeschichten teilten und danach ein leckeres Essen. Es gab für mich Falafel Teller, denn ich esse kein Fleisch und es war voll lecker, er macht größere Falafeln als üblich. Ich danke Jesus für den schönen Tag, Gott ich liebe Euch!!! wünsche Euch eine sanfte und Glückliche Weihnachtszeit
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Dez 15
Pabst Franziskus hat im sog. Motu Proprio: Traditionis Custodes weitreichende Regelungen erlassen, die den alten Ritus des katholischen Gottesdienstes restriktieren und auf lange Frist aussterben lassen könnten. Worum geht es dabei mit meinen Worten zusammengefasst: Aktuell gibt es die Messen, die nach dem Novus Ordo gefeiert werden (das sind die Gottesdienste die heute überiegend in einer katholischen Kirche zelebriert werden) und die außerordenliche Form. Hier sind große Teile der Messe auf Latein, es gibt Mund- statt Handkommunion, die Messen sind meist etwas länger und der Ablauf ist ein anderer. Bislang durften beide Arten stattfinden. Jetzt soll der alte Ritus ziemliche Einschränkungen erfahren, so hat Pabst Franziskus beschlossen. Für weitere Hintergrundinformationen hier ein Video: Youtube: Novus Ordo vs. Tridentine Mass: Which Mass has been more abused? Novus Ordo vs. Tridentine Mass: Which Mass has been more abused? Meine persönliche Meinung: Ich habe zum Teil schlechte Erfahrungen mit dem Novus Ordo gemacht. Es gab da einiges, was meiner Meinung nicht in eine Kirche gehört. In der Predigt, in persönlichen Gesprächen / der Beichte konnte ich Dinge hören die ich als grenzwertig bezeichnen würde oder sogar entgegen der offiziellen Lehrmeinung gingen. Beispiele:Bei einer Firmung wurde auf der Orgel ein Lied von Herr der Ringe gespielt..bei einer Generation, wo die meisten nicht mal die Filme gesehen haben, anscheinend um "cool" zu wirken. Ansonsten wurden Aussagen gemacht, die stark in Richtung Allversöhnung gingen, was der katholischen Lehre widerspricht. Man versucht aus meiner Sicht die Eigene Identität zu verkaufen, in der Hoffnung mehr Menschen anzusprechen, was nicht klappt. Diejenigen, welche die Sache ernst nehmen werden vor den Kopf gestossen. Denen es hingegen egal(er) ist, stehen vielleicht einmal mehr im Jahr Sonntags auf, das wars. Und das dafür, dass man vieles verkauft, was den Glauben eigentlich ausmacht. Es wird meiner Meinung nach immer mehr versucht alles dem Menschen gefällig zu machen. Dabei sollte sich der Mensch an Gott orientieren und nicht umgekehrt. Das hat mich mehr und mehr zu den "Traditionalisten" getrieben, weil ich mir sage, entweder ich nehme meinen Glauben ernst oder ich kann mir auch gleich einen eigenen bauen von dem ich weiss, dass er mir vielleicht was gibt, aber nicht stimmt. Die Messen im alten Ritus sind viel feierlicher,schöner, es herrscht eine Ehrfurcht und eine ganz besondere Atmosphäre. Die Priester dort sind wirklich noch Priester, wie man sie sich vorstellt, auf eine sehr positive Art und Weise. Gute Zuhörer und Ratgeber,verstännisvolle Beichtväter und Menschen, die zu ihrem Glauben stehen und einem nicht die Wahrheit verbiegen, weil man sie nicht hören wollen könnte. Papst Franziskus ist sicher kein Fan vom alten Ritus, mutmaßlich weil er viel Kritik von den traditionellen Bischhöfen zu hören bekommt, wenn es um Themen wie Amoris Laetitia, Pachamama und Co. geht.Er sagte, dass er die traditionellen Gläubigen für "rigide" hält. Auf mich persönlich macht es den Eindruck, als ob der heilige Vater alles auf die Beziehung zwischen Menschen, die Umwelt (beides für sich betrachtet nicht schlecht) überbetont. Mir kommt es so vor, als bleibe ein großer Teil des eigentlichen Glaubens außen vor, einiges scheint mir als einfachem Laien grenzwertig oder sogar entgegen dem Glauben zu sein. Ein Beispiel wäre, dass im Dialog mit Amazonas-Indios verschiedene Zeremonien im Vatikan geduldet wurden und an denen zum Teil der Papst auch selber teilnahm. Hier wurden keine 50 Meter vom Grab des Petrus Zeremonien abgehalten, die sich auf Indio Gottheiten/Dämonen bezogen. In den Gärten des Vatikan wurde ein Götze verehrt und ein Baum eingepflanzt. Die Aussage vom Vatikan war zuerst, dass diese Pachamama-Gottheit quasi Maria darstellen soll, dies wurde aber von verschiedenen Stellen später verneint.Eigentlich war es eine Zeremonie in der die Gottheit der Indios ein neues Gebiet quasi "erobert". Hierzu auch ein Video, welches diese Zeremonien zeigt: https://www.youtube.com/watch?v=9tio92eXhp4&t=316s und hier eine Erklärung: https://www.correspondanceeuropeenne.eu/wpwa_article/warum-die-pachamama-verehrung-im-vatikan-keine-belanglosigkeit-war/ Hier erntete der heilige Vater scharfe Kritik vom traditionellen Lager.Wegen solcher Dinge ist in meinen Augen diese ganze Sache mutmaßlich entbrannt und Papst Franziskus möchte deshalb die traditionelle Messe aus der Welt schaffen. Aktuell läuft eine Unterschriftenaktion, in der weltweit auch zum Teil sehr bekannte Katholiken den heiligen Vater auffordern, das ganze noch einmal zu überdenken. Deren Ansicht und Schilderung kann, zusammen mit der Petition, hier finden: https://stoptraditioniscustodes.org/de/ Ich persönlich habe großen Respekt vor dem Amt welches Papst Franziskus bekleidet, ich bete auch für ihn. Jedoch hat schon mal eine bedeutende Heilige (wenn ich mich recht entsinne Theresa von Avila) Auge in Auge konsturktive Kritik an einem heiligen Vater geäußert und es gab ebenso konstruktive Ergebnisse. So etwas vermisse ich. Das letzte was ich von Papst Franziskus hörte war, dass er sich geäußert haben soll, dass die alte Messe verschwinden muss und "Basta". Ich persönlich hoffe, dass die Unterschriftenaktion hier einen offeneren Dialog und konstruktive Lösungen mit dem heiligen Vater herbeiführen wird. Ich habe die Sache aus meiner Sicht geschildert, ich respektiere gerne andere Meinungen. Meine Absicht ist es nicht Papst Franziskus in ein schlechtes Licht zur rücken, denn es gibt zweifellos auch viel positives über ihn zu sagen. Ich erhoffe mir aber, dass das letzte Wort noch nicht gefallen ist und er sich für ein in meinen Augen "bessere" Lösung öffnet. Wie ist eure Meinung zu der ganzen Sache, welchen Standpunkt vertetet ihr? Ist es euch egal, sollten beide Messformen weiterhin Parallel bestehen, sollte die alte abgeschafft werden? Sollte es in der neuen Einschränkungen geben, damit die Messen weniger als "weltliche Events" aus dem Ruder laufen?
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Sep 20, 21
Die 3 G´s Gottes Drei G´s sind jetzt in aller Munde und machen überall die Runde. Geimpft, getestet und genesen, ist ständig zu hören und zu lesen. Nur Gottes G´s können bewahren, sie wollen immer wieder sagen: Du bist gewollt, geliebt, gerettet, in Gottes Gnade eingebettet. Das erste G - Du bist gewollt, mit dir Gott einen Plan verfolgt. Er will dich brauchen, will dich segnen, dir jeden Tag gnädig begegnen. Das zweite G - du bist geliebt von Gott, dem Vater, der dich sieht als seine Schöpfung, als sein Kind, das Ruh und Frieden bei ihm find. Das dritte G - du bist gerettet, dadurch wirst du ganz neu bewertet. Durch Jesus bist du vor Gott rein, sein Tod am Kreuz rettet allein. Für den der Gottes G´s annimmt, ein neues Leben dann beginnt. Er weiß, Gott gibt ihn niemals auf. Der Herr gibt dir sein Wort darauf. Verfasser unbekannt.
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Sep 15, 21
Guten Morgen, weiß jemand wie man seinen Fokus von einem falschen Gott auf Gott ausrichtet? Kann man das überhaupt aus eigener Kraft? Wie findet die endgültige Entscheidung statt und woran merkt man, dass Gott der Mittelpunkt ist? LG ratsdaed
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Sep 04, 21
math.8 21 - 22 Ein anderer, einer von seinen Jüngern sagte zu Jesus: ,,Herr, erlaube mir erst noch nach hause zu gehen um mich um das Begräbnis meines Vaters zu kümmern. Doch Jesus erwiderte: ,, Folge mir nach, und lass die Toten ihre toten begraben....... Ist die Familie und sind die Menschen die einen am herzen liegen wichtiger als Jesus?
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Sep 02, 21
Matthäus 22, 1 - 14 .....Als der König eintrat um zu sehen wer an dem Mahl teilnahm, bemerkte er einen, der kein Festgewand anhatte. ´´Mein Freund´´ sagte er zu ihm. ´´Wie bist du ohne Festgewand hier hereingekommen?´´Der Mann wusste darauf nichts zu antworten. Da befahl der König seinen Dienern ,, Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn in die Finsternis hinaus, dorthin wo es nichts gibt als lautes Jammern und angstvolles Zittern und Beben. Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt. Wer ist dieser Mann.....?
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Aug 25, 21
Hallo zusammen Hierhin passt mein Thema vielleicht am ehesten. Anonym aufgrund der Situation. Seit nunmehr mehreren Jahren laden wir regelmässig Peter* ein und zwar seit er geschieden ist bzw. vor der Scheidung aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen ist. *(Peter heisst im RL natürlich anders.) Peter hat seit jeher ein ungesundes Verhältnis zum Thema Frauen sowie zu Alkohol, auch sein Selbstbild und -wert sind ausgesprochen miserabel. Das spiegelt sich in seinem Verhalten und seiner Sprache wieder. Mein Mann und ich kennen Peter schon lange aus der Gemeinde, wo wir aber seit einigen Jahren nicht mehr hingehen. Peter geht auch nicht mehr hin. Seine sozialen Kontakte sind massiv geschrumpft und beschränken sich mittlerweile praktisch nur noch auf uns. Mit Arbeitskollegen hat er nur soviel zu tun, wie unbedingt für die Arbeit nötig ist. Der Hauskreis, in den er noch ging, ist seit der "Corona-Zeit" passé. Wir laden Peter zu uns ein, um ihm ein Mindestmass an sozialem Kontakt zu ermöglichen, und einmal pro Woche ein anständiges Essen, sonst verwahrlost er komplett. Man könnte auch sagen, wir tun dies aus christlicher Nächstenliebe. Zu diesem i.d.R. wöchentlichen Nachtessen kommt zudem ein weiterer befreundeter Kollege aus dieser ehemaligen Gemeinde. Wir kennen uns alle schon über 20 Jahre oder mehr. So, nun sitzen wir also jeweils da, drei Männer und ich, kochen zusammen, essen zusammen - und reden zusammen. Und hier ist mein "Problem". Peter scheint nicht imstande zu sein, über Dinge einfach "normal" zu reden. Seine Sprache ist durch und durch sexualisiert. Sexistische, Frauen verachtende, demütigende oder rassistische Aussagen sind an der Tagesordnung. Mittlerweile zumindest. Und das stört mich massiv. Diese Grundhaltung muss er "schon immer" gehabt haben, und als ich ihn noch nicht so lange kannte, damals noch in der Gemeinde, bin ich ihm deswegen an den Karren gefahren, was ihm aber wohl imponiert hat, dass eine Frau ihm Paroli bietet. Da ich in manchen Belangen nicht "typisch Frau" bin, gibt es auch Momente, in denen Peter mich nahezu vergöttert. Nun ja, sei's drum. Ich konfrontierte ihn immer mal wieder mit seiner sexistischen, rassistischen, entwürdigenden Sprache. Dann entschuldigte er sich bei mir, bemühte er sich eine Zeit lang, bis es nach und nach immer wieder mehr wurde. Ich konfrontiere Peter eigentlich permanent, seit er zu uns kommt, mal dezenter, mal auch sehr klar und direkt, auch schon mal heftig. Doch über alles gesehen ändert sich nichts. Und ich hab so langsam die Nase voll. Mein Mann sieht das grundsätzlich auch so, geht aber gelassener damit um, wie er sagt. Der dritte ist auch nicht der, der da als "Ritter der Stunde" auftreten würde - er kennt Peter noch viel länger als ich und sagt, so sei Peter schon immer gewesen und würde es auch bleiben. Mein Mann und ich laden Peter wie gesagt ganz bewusst ein. Die Chance, dass er sonst komplett verwahrlost, ist riesig. So können wir ihm immerhin ein gewisses Mass an sozialer Integration oder dergleichen oder auch mal ein paar Impulse geben. Und doch ertappe ich mich immer häufiger bei der Frage, wo christliche Nächstenliebe aufhört. Hört sie irgendwo auf? Danke für eure Gedanken dazu. Lg, Anonyma
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Aug 08, 21
Math. 13, 36 - 40 Die Kinder des Teufels verbreiten ein falsches Evangelium. Dadurch wird der Name des Herrn in den Dreck gezogen. Doch dieser ist ihm wichtig. Wichtiger als mancheiner denkt... Hesekiel 20, 8 - 14....Nur die Erwählten wissen es den Herrn zu Ehren. Die Kinder des Teufels nicht....Seine Geduld ist Groß. Doch nicht endlos. ..und so wie damals wird er auch bald wieder das was ihm gebührt einfordern....
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375
Jul 25, 21
Der Zustand der heutigen Gemeinden ist eine katastrophe. DIe Reinheit des Evangeliums wird verdreckt mit Humanismus, der in gmeinden willkommen geheißen wird. Die Werte, Christus mit seinem ganzen leben zu lieben werden als Fanatisch und veraltet dargestellt. Sobald man das sagt was Jesus sagt wie zum Beispiel :,,Wer Mutter, vater, kinder, materiele güter, ja sogar sein eigens leben mehr liebt als mich der ist es nicht wert mein jünger zu sein.´´ Traurig ist nur das für einige selbst der zehnte ein unüberwindbares Hinderniss ist. Wobei man - als man zu Christus gekommen ist - ihn doch sein ganzes Leben gegeben hat.....Doch spricht man dies an, wird man als verurteiler dargestellt. Doch wer dies Verurteil, verurteil auch Christus, der nicht verurteilte sondern darüber sprach, was er sah....
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618
Jul 21, 21
Hier soll Raum sein, einander für diese neue Woche Gutes zu wünschen und für Segensworte !! Wir wünschen euch für diese Woche den Segen aus dem 3. Johannes Brief Vers 2 : "Geliebter, ich wünsche, dass es dir in allem wohlgeht und du gesund bist, wie es deiner Seele wohlgeht." Gottes reichen Segen diese neue Woche uns Kindern von Gott, schöne Begegnungen mit ihm, dass wir mehr von ihm erkennen wie Er ist und wie Er uns sieht !! und dass wir nach Psalm 34, 9 sehen und schmecken wie gütig und freundlich Gott ist !!
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Jul 13, 21
Hallo Ihr Lieben, irgendwie ist bei mir einiges durcheinander geraden und nun versuche ich es zu ordnen. Durch Jesus stellvertretenden Sieg (Tod, Auferstehung, Himmelfahrt, Ausgießung seines Geistes) sind seine Nachfolger nicht mehr nach Art dieser Welt. Sie sind von neuen/von oben/durch seinen Geist geboren und das Denken, Fühlen und Handeln entspricht nicht mehr dem dieser Welt. Ich versuche es mal anhand einer Darstellung zu verdeutlichen: Himmlische Welt: Dort herrscht Jesus als König. Die Herrschaft wurde ihm von Vater gegeben. Die Atmosphäre, die dort ist: vollkommener Friede, vollkommene Freude, vollkommene Freiheit, vollkommene Gesundheit/Heilung/Heil sein/Heiligkeit, vollkommene Liebe und Einigkeit und vieles mehr. Satanische Welt: Dort herrscht Satan, Urheber aller Bosheit. Die Atmosphäre, die dort herrscht: Angst, Lügen, Intrigen, Verrat, Verachtung, Gräueltaten, gottloses Handeln, Missgunst/Neid, Eifersucht, und vieles mehr. Er geht um Macht und Ruhm, Geld und Besitz, Egoismus, Leistung, Rechthaberei, andere beherrschen, manipulieren, ausbeuten. Als Menschen leben wir in dieser Welt zwischen diesen zwei Reichen und müssen uns polarisieren. Wo wollen wir leben? Wem wollen wir dienen? Zu wem wollen wir uns bekennen? usw. Ich habe mich klar für Jesus entschieden. Gehöre ihm, lebe für ihn, liebe ihn und möchte in seinem Sinn handeln. Das Problem, mit dem ich nun zu kämpfen habe, ist das Spannungsfeld Beruf. Und das reibt mich immer wieder auf. Ich denke nicht mehr nach Art dieser Welt, lebe nicht mehr so, aber fühle mich in dessen System noch irgendwie gefangen. Könnt ihr mir folgen? LG Evana
112
458
Jun 27, 21


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