Männerwechseljahre?...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Männerwechseljahre??


DarvidCloud
Themenstarter
Beiträge : 18

Soo, ich les hier schon länger mit und weiß den Austausch sehr zu schätzen, jetzt dacht ich mir, ich mach einfach mal selbst einen Beitrag auf – in der Hoffnung, das ist okay so 🙂

Also… es fällt mir ehrlich gesagt gar nicht so leicht, das hier alles aufzuschreiben. Weil ich mich irgendwie überhaupt nicht wiedererkenne in mir selbst. Es ist so, als wäre ich gerade ein bisschen neben mir. Mir fehlt so diese Kraft, diese Lust, diese Neugier aufs Leben. Ich funktioniere irgendwie – aber da ist keine Freude dabei. Keine Begeisterung. Ich merk das auch im Alltag: Alles fühlt sich schwerer an. Ich hab oft keinen Antrieb, bin müde, lustlos, innerlich wie so... abgekoppelt. Und gleichzeitig denk ich mir: das bin doch gar nicht ich?

Vor ein paar Tagen hab ich zufällig was gelesen – über die sogenannten Wechseljahre beim Mann. Ich wusste gar nicht, dass es sowas überhaupt gibt… also klar, irgendwo schon, aber irgendwie dachte ich nie, dass das mich mal betreffen könnte. Aber da stand so viel drin, was mich irgendwie getroffen hat. Und jetzt frag ich mich: Könnte das sein?

Ich weiß nicht. Vielleicht kennt das ja jemand von euch? Oder hat da schon mal was drüber gehört?

Ich würd mich freuen, wenn jemand was dazu sagen mag – oder vielleicht einfach nur teilt, wie er mit solchen Phasen umgeht.

Antwort
5 Antworten
Meriadoc
Beiträge : 488

@darvidcloud 

 

Ja die "Wechseljahre" bei Männern gibts auch. War eine Zeitlang heftig drin und jetzt bessert es sich. Aber leider verändert sich auch die eine und andere Sache und das hängt mit dem Testosteron zusammen. Habe nächsten Monat Check beim Urologen und werde das ansprechen und Testen lassen. 

Unruhiger Schlaf

Schwitzen

Erschöpfung und dies und das.

 

Am besten mal Termin beim Urologen machen und dies und das checken lassen...auch Prostata.

 

Googeln hilft auch

 

Die sogenannten "Männer-Wechseljahre", auch bekannt als Andropause oder Klimakterium virile, bezeichnen eine Phase im Leben eines Mannes, in der es zu hormonellen Veränderungen kommt, insbesondere zu einem allmählichen Rückgang des TestosteronspiegelsIm Gegensatz zu den deutlichen und abrupten Wechseljahren bei Frauen, verläuft der Prozess bei Männern meist schleichend und kann mit verschiedenen körperlichen und psychischen Symptomen einhergehen. 

 
Was sind die Ursachen?
Der Hauptgrund für die Andropause ist der altersbedingte Rückgang der Testosteronproduktion in den Hoden. Etwa ab dem 40. Lebensjahr beginnt der Testosteronspiegel bei Männern langsam zu sinken, wobei dieser Prozess von Mann zu Mann unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. 

 
Welche Symptome können auftreten?
Die Symptome der Andropause können vielfältig sein und umfassen:
  • Körperliche Beschwerden:
     
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  •  
     
  • Hitzewallungen und verstärktes Schwitzen
  •  
     
  • Verlust von Muskelmasse und Knochendichte
  •  
     
  • Gelenkschmerzen
  •  
     
  • Zunahme von Bauchfett
  •  
     
  • Erektionsstörungen und Libidoverlust
  •  
  • Psychische Beschwerden:
     
  • Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit
  •  
     
  • Konzentrations- und Gedächtnisprobleme
  •  
     
  • Nachlassende Leistungsfähigkeit und Antriebslosigkeit 
     
  •  
Was ist bei Beschwerden zu tun?
Wenn Männer unter den genannten Symptomen leiden, ist es ratsam, einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen, um die Ursachen abklären zu lassen. Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Symptome auf einen Testosteronmangel zurückzuführen sind und andere Erkrankungen als Ursache in Frage kommen können. Bei einem nachgewiesenen Testosteronmangel kann eine Hormonersatztherapie in Betracht gezogen werden, die jedoch mit regelmäßigen Kontrollen und ärztlicher Überwachung verbunden ist. 

 
Lebensstiländerungen können ebenfalls hilfreich sein: 

 
  • Ausgewogene Ernährung
  • Regelmäßige sportliche Betätigung, insbesondere Ausdauertraining
  • Stressmanagement und ausreichend Schlaf
  • Auf einen moderaten Konsum von Alkohol und Nikotin achten 
     
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Andropause ein natürlicher Prozess ist, der mit altersbedingten Veränderungen im Hormonhaushalt einhergeht und mit verschiedenen Symptomen einhergehen kann. Eine ärztliche Abklärung und gegebenenfalls eine Hormonersatztherapie können bei Bedarf helfen, die Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Darüber hinaus können eine gesunde Lebensweise und Stressbewältigung einen positiven Beitrag leisten. 

 

Alles Gute 🙂

 

 

meriadoc antworten
1 Antwort
DarvidCloud
(@darvidcloud)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 18

@meriadoc Danke für deine Antwort und das scheinbar geteilte Leid. Ich finde, dass das schon echt was ausmacht und man sich nicht wie der letzten Lumpen fühlt. Werde das vermutlich auch mal abchecken lassen und mal mehr auf meine Bewegung achten. Trinke sehr selten, und wenn, sehr moderate Mengen an Alkohol, aber überlege, ob ich davon nicht einfach komplett die Finger lasse. Meine Ernährung hab ich jetzt mal ein bisschen angepasst und merke da schon, dass ich mich wohler und aktiver fühle. Hab mir jetzt bei Rossmann so Kapseln (extra rausgesucht - diese hier)  von Serotalin mitgenommen und werde die mal nehmen, kann gerne berichten!

darvidcloud antworten


Gelöschtes Profil
Beiträge : 29827

@darvidcloud Du wirst einfach alt. Das ist alles.

deleted_profile antworten
2 Antworten
DarvidCloud
(@darvidcloud)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 18

@plueschmors Musste gerade laut lachen, als ich das gelesen hab. Manchmal braucht man einfach jemanden, der einem klipp und klar den Spiegel vorhält 😀 Danke dafür, ich vermute, dass du leider recht hast. Denke aber gleichzeitig, dass man im Rahmen seiner Möglichkeiten da ganz gut mit/gegen arbeiten kann (will ich mir jedenfalls einreden)

darvidcloud antworten
BePe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 11 Monaten

Beiträge : 375

@darvidcloud 

Denke aber gleichzeitig, dass man im Rahmen seiner Möglichkeiten da ganz gut mit/gegen arbeiten kann (will ich mir jedenfalls einreden)

Das musst du dir nicht einreden, denn das kannst du. 
Aber vieles hängt nicht nur mit Alter und hormonellen Umstellungen zusammen, sondern auch mit deinem Umfeld, 
besonders Beziehung und Arbeit.

Ich hatte auch (mit ca. 40 Jahren) eine solche Phase, fühlte mich ausgelaugt, antriebslos, müde...
und stellte fest, dass mein damaliger Beruf und besonders das Arbeitsumfeld (Firma, Branche, Arbeitsort, konkrete Aufgaben, Vorgesetzter) entscheidend dazu beitrugen. 

Ich krempelte in der Folge mein Leben total um, suchte ein anderes berufliches Umfeld mit neuen Aufgaben in einer neuen Umgebung und kann heute sagen, dass dies die beste Entscheidung war.  

 

bepe0905 antworten
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?