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Der Bitcoin-Kurs bricht ein ...

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Banji
Themenstarter
Beiträge : 3581

... was bricht denn da?

Kann mir da mal jemand helfen?

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21 Antworten
ALF.MELMAC
Beiträge : 2153

Eine elektronische Kunstwährung ist jetzt weniger wert als vorher

Das ist wie selbstgedruckte Geldscheine, nur man sieht sie nicht

Es sind Menschen bereit, diese Währung in Dollar, Euro, Yen u.ä. einzutauschen oder als Bezahlung zu akzeptieren

Der "Wert" wird an Börsen festgestellt, wie coinmarketcap oder coingecko

Sie sind weitestgehend unreguliert und unterliegen kaum Kontrollen

alf-melmac antworten


Eldarion
Beiträge : 526

Elon Musk hat angekündigt, dass Tesla keine Bitcoin-Zahlung mehr akzeptiert - aus Klimaschutzgründen.
Und was der sagt, scheint das Evangelium zu sein...

Um 2012 hab ich das erste Mal von Bitcoins gelesen. Ich habs für neumodischen Quatsch gehalten. Damals wäre es so einfach gewesen, ein paar zu erwerben. Und so billig...

eldarion antworten
4 Antworten
Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1367
Veröffentlicht von: @eldarion

Und so billig...

Ich hab das Prinzip der Bitcoins immer noch nicht wirklich verstanden, aber was ich verstanden habe: je länger ein Bitcoin unterwegs ist, immer dann, wenn es den Inhaber wechselt und auch dann, wenn es nur in deinem virtuellen Portmonee liegt - immer verbraucht das Teil Rechenleistung und damit Energie! Und die zahlst du! So "billig" sind die nicht. Und erst recht nicht für unsere Umwelt, und daher hat Elon Musk m.E. damit recht.
Gruß, Tineli

tineli antworten
Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2556

Nun Bitcoin wird weniger schädlich sein als die Produktion rein elektrischer Tesla.

Ich habe gestern etwas über New York gesehen, über den Handel der Niederländer die New York ja als Handelsstation gegründet haben.
Zu der Zeit hat man in den Niederlanden mit Tulpenzwiebeln spekuliert.
Irgendwann ging es nicht mehr um die Tulpe man handelte mit Zahlungsversprechen und ob daraus ein Blume werden würde war egal.

Es sagte einer man ging davon aus dass es immer einen geben würde der noch doofer war noch mehr Geld zu bezahlen.

Man nennt das auch den ersten Börsencrash der Geschichte.

jigal antworten
ALF.MELMAC
(@alf-melmac)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2153

richtig

es gibt ein tolles Buch dazu von Mike Dash, Der Tulpenwahn, gibt es in vielen Büchereien

Vergleich und Verlauf zum Bitcoin sind verblüffend ähnlich

alf-melmac antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ohne das "minen" jetzt wirklich verstanden zu haben kann ich zumindest sagen, dass Bitcoin Miner schon seit Jahren für Engpässe im Grafikkartensegment sorgen. Grafikkarten saugen eine Menge Strom, wenn sie unter Volllast laufen.
Ich hab jetzt mal ganz unrflektiert einen Link in dem was dazu steht, habe ihn nur überflogen:
https://t3n.de/news/kryptominer-geforce-gpu-1349065/
Credo: Strom ist/war für die Miner noch zu billig, zumindest rechnete es sich noch im Januar (angeblich).
Strom aus fossilen Energieträgern sind halt nicht so richtig toll für das Klima und ihr Anteil immer noch recht groß:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167998/umfrage/weltweiter-energiemix-nach-energietraeger/

Anonymous antworten
Ungehorsam
Beiträge : 3336

Na, das wird auch Zeit!

ungehorsam antworten
9 Antworten
Eldarion
(@eldarion)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 526

Mag sein. Aber mal Hand aufs Herz.
Wer von euch hätte mit dem Wissen von heute nicht damals ein wenig in Bitcoin investiert um das ganze dann letzte Woche zu verkaufen? 😊

Die Bitcoin sind ja auch von Anfang an als spekulatives, regierungsunabhängiges Zahlungsmittel gedacht gewesen.
Bei den Tulpen damals hab ich das auch nie verstanden. Abgesehen von der Spekulationsblase - worin lag denn am Anfang der Wert der Tulpenzwiebeln? Im dekorativen Effekt?

eldarion antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2875
Veröffentlicht von: @eldarion

Die Bitcoin sind ja auch von Anfang an als spekulatives, regierungsunabhängiges Zahlungsmittel gedacht gewesen.

Tja, wenn es um Profit geht. ...
Trotzdem ist der Bitcoin ein Kanal, durch den der kleine Mann, leicht Geld in dunkle Kanäle fließen lässt. Deswegen hatte der wohltätige Verein, der kürzlich verboten wurde, kein Bankkonto, sondern bot die Möglichkeit an, mit Bitcoins zu spenden.

orangsaya antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16847
Veröffentlicht von: @eldarion

Wer von euch hätte mit dem Wissen von heute nicht damals ein wenig in Bitcoin investiert um das ganze dann letzte Woche zu verkaufen? 😊

Und wer von uns hätte tätsächlich das Ganze dann letzte Wpche auch verkauft?

tristesse antworten
Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1367
Veröffentlicht von: @eldarion

Mag sein. Aber mal Hand aufs Herz.
Wer von euch hätte mit dem Wissen von heute nicht damals ein wenig in Bitcoin investiert um das ganze dann letzte Woche zu verkaufen? 😊

Ich hab schon lange mit mir selbst abgemacht, dass mir keine Bitcoins ins Portmonee kommen. Eben weil sie so viel Energie verbrauchen. Das ist schon lange bekannt, nicht erst seit letzter Woche.

tineli antworten
ALF.MELMAC
(@alf-melmac)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2153

...hätte ich auch alle möglichen Aktien gekauft... 😊

alf-melmac antworten
love.israel
(@love-israel)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 125

Die Tulpenblase - erster Börsencrash der Weltgeschichte
Die heutige Finanzkrise und die geplatzte Internetblase aus dem Jahr 2000 sind nicht die ersten katastrophalen Fehleinschätzungen von Investoren gewesen. In den vergangen fünf Jahrhunderten ist es immer wieder zu Überhitzungen in gewissen Marktsegmenten gekommen. Eine dieser Geschichten ist ein unglaublicher Hype um die Tulpe gewesen. Im 16. Jahrhundert wurden erstmals Tulpen aus der Türkei nach Westeuropa importiert. Im darauf folgenden Jahrhundert führte dies zu einer der seltsamsten Wirtschaftsepisoden in der Historie der Niederlande. Einfarbige Tulpen wurden zu dieser Zeit auf den holländischen Märkten zu angemessenen Preisen verkauft.

Eine Tulpenzwiebel kostete 10.000 Gulden

Als aber neue Sorten gezüchtet wurden, gingen die Preise nach oben, es entstand eine regelrechte Tulpenmanie. Um das Jahr 1623 wurde mit der „Semper Augustus“ eine außergewöhnlich seltene und besonders bewunderte Tulpenart in die Niederlande importiert. Eine einzige Tulpenzwiebel wurde für 1.000 Gulden verkauft.

Für diese Summe musste damals ein normaler Arbeiter ungefähr sechs Jahre arbeiten. Zehn Jahre später kostete die Zwiebel der „Semper Aurora“ schon 5.000 Gulden. Bis zum Höhepunkt des Hypes verdoppelte sich der Tulpenzwiebelpreis auf 10.000 Gulden. Für diese Summe hätte man sich anstelle der Tulpenzwiebel ein stattliches Haus im Zentrum von Amsterdam kaufen können.

Die Tulpe wird zum Statussymbol

Die Tulpe war in den Jahrzehnten vor dem Crash des Tulpenmarktes immer mehr zum Prestigeobjekt in repräsentativen Prachtgärten geworden, sie galt dort als die Königin unter den Blumen. Die reichen Gattinnen der Kaufmänner trugen sie als Schmuck im Haar – die Tulpe war zum begehrten Statussymbol geworden. Bis heute ist es rational nicht erklärbar, warum der Tulpenmarkt ab 1633 ganz plötzlich verrückt spielte.

Obwohl es inzwischen etwa 500 verschiedene Tulpensorten gab, verlangten die Verehrer der Blume nach immer neuen Züchtungen, und die Züchter lieferten sie. Schließlich war die Tulpe zu einem Objekt der Spekulation geworden, da die Preise geradezu explodiert waren. Die Spekulanten hatten sogar Optionsscheine auf Tulpenzwiebelanteile kaufen können.

Die Tulpenblase platzt

Immer mehr Leute investierten in Tulpenzwiebeln, da sie auch an den großen Preissteigerungen verdienen wollten. Der Zwiebelmarkt hatte sich zu einem Tulpen-Termingeschäft entwickelt. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Höhepunkt des Booms erreicht sein würde. 1637 war es dann soweit: die Zwiebelblase platzte. Bei der jährlichen Versteigerung der Tulpenzwiebeln in der niederländischen Stadt Alkmaar finden sich am 7. Februar 1637 nicht genug Käufer.

Dadurch fielen die Preise ins Bodenlose und nicht wenige Spekulanten verloren ihr gesamtes Hab und Gut. Das plötzliche Ende der wahnsinnigen Tulpenmanie führte im Jahre1637 zum ersten großen Absturz an einer Börse in der Weltgeschichte. Am 27. April 1637 verfügte die Regierung der Niederlande, dass Tulpen eine ganz gewöhnliche Ware sind und als solche gehandelt und deshalb bar bezahlt werden müssen.

Von Hans Klumbies

zu finden hier: http://www.wirtschaft-global.de/der-erste-borsencrash-der-weltgeschichte.html

love-israel antworten
Eldarion
(@eldarion)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 526

Heute sind 12,50€ für 10 Stück.
Vielleicht sollte ich mir noch ein paar in den Garten pflanzen - zur Erinnerung an verrückte Zeiten 😊

https://www.ebay.de/itm/323949934134?hash=item4b6cebb636LQAAAOSwSoNdp561

eldarion antworten
Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2556

Na im Vergleich zu Bitcoins kannst du Tulpenzwiebeln wenigsten in den Boden stecken und dich am Ergebnis freuen..

jigal antworten
ALF.MELMAC
(@alf-melmac)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2153

sind inzwischen bei https://coinmarketcap.com/ registriert

Vor drei Jahren waren es noch weniger als 1 000

alf-melmac antworten


joe390
Beiträge : 465
Veröffentlicht von: @banji

... was bricht denn da?

Vermutlich der Besitzer 😀

joe390 antworten
2 Antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16847

😀
Made my day.

tristesse antworten
ALF.MELMAC
(@alf-melmac)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2153

das hängt vom Einkaufspreis ab

das Prinzip ist bei der Spekulation, du brauchst einen [del]Deppen[/del] der einem den Bitcoin - oder Teile davon - teuerer wieder abkauft....

alf-melmac antworten
Banji
Themenstarter
Beiträge : 3581

Nun bin ich aber baff ...
... was man hier so alles lernt. Und dabei dachte ich, ich wüsste schon alles 😇

banji antworten


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