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Hermannsdenkmal

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der_alte
Themenstarter
Beiträge : 1245

Hallo, was verwundert, dass das sowenig in der negativen Kritik steht (zumindest ist mir da keine bekannt), wenn man sich vor Augen führt, welche Aussagen auf diesem stehen, gem. der deutschsprachigen Ausgabe der Wikipedia:

"Am 17. Juli 1870 erklaerte Frankreichs Kaiser, Louis Napoleon, Preuszen Krieg, da erstunden alle mit Preuszen verbündeten deutschen Volksstaemme und züchtigten vom August 1870 bis Januar 1871 im[m]er siegreich franzoesischen Uibermuth unter Führung des Koenigs Wilhelm von Preuszen, den am 18. Januar Deutsches Volk zu seinem Kaiser erhob.
Nur weil deutsches Volk verwelscht und durch Uneinigkeit machtlos geworden, kon[n]te Napoleon Bonaparte, Kaiser der Franzosen, mit Hilfe Deutscher Deutschland unterjochen; da endlich 1813 scha[a]rten sich um das von Preuszen erhobene Schwert alle deutschen Staem[m]e ihrem Vaterlande aus Schmach die Freiheit erkaempfend. Leipzig, 18. October 1813 – Paris, 31. Maerz 1814, Waterloo, 18. Juni 1815 – Paris, 5. Juli 1815."

und:

"Wilhelm, Kaiser, 22. März 1797, Koenig von Preussen, 2. Januar 1861. Erster Kaisertag, Versailles, 18. Januar 1871, Krieg 17. Juli 1870, Frieden 26. Februar 1871.
Der lang getrennte Staemme vereint mit starker Hand,
Der welsche Macht und Tücke siegreich überwand,
Der längst verlorne Söhne heimführt zum Deutschen Reich,
Armin, dem Retter ist er gleich."

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hermannsdenkmal

Dazu hat die Arminius darstellende Figur den Schwertarm in Richtung Westen gereckt, was sich als Drohgeste gegen Frankreich sehen lässt.

Was an Arminius so heldenmütig sein soll, wie es damals gesehen wurde, ist auch so eine Sache. Er erschlich sich das Vertrauen des Statthalters Varus, sah zu dass er in ein Gelände ging, das nur den Marsch, aber keinen normalen Kampf der Legionen zuliess und überfiel ihn aus dem Hinterhalt, schlachtete das Heer ab.

Überlebende Tribunen und Zenturionen dienten ihm und seinen Leuten als Menschenopfer (wie Tacitus berichtet).

Ein tolles Vorbild.

Antwort
219 Antworten
Jigal
 Jigal
Beiträge : 3872

@der_alte ach darum geht es beim Hermannsdenkmal.  Ich hatte mal gelesen ein gewisser Hermann G, ehemaliger Jagdflieger, war auf Jagd im Teutoburger Wald, als Reichsjägermeister, und meinte nur. Kameraden so ein schönes Denkmal wäre aber nicht nötig gewesen.

Später war er dann als Hermann Meier bekannt, denn er wollte Meier heissen, wenn ein feindliches Flugzeug über Deutschland käme.

jigal antworten


der_alte
Themenstarter
Beiträge : 1245
Veröffentlicht von: @alescha

Auch, wenn sie durch das Schwert und durch Zwang erfolgt?

Jesus sagte in seinem Missionsbefehl, dass man hingehen, lehren und taufen soll. Die Taufe ist ein Ergebnis der Lehre. Und nicht des Zwangs und der Unterdrückung. 

Dass der modus operandi bedenklich war, und sich da ja eine bestimmte Gruppe unrühmlich zeigte, stand dabei. Und man zu keinem guten modus vivendi kam/manche auch nicht kommen wollten, illustriert der Fall Hypatia.

der_alte antworten
lhoovpee
Beiträge : 2848

@der_alte Mahnmale haben es so an sich, dass sie keine schöne Vergangenheit hatten. 

lhoovpee antworten


Gelöschtes Profil
Beiträge : 18002

@der_alte 

Mir ist das Denkmal vollkommen egal. Oder siehst du eine Relevanz des Denkmals bzgl. des Glaubens?

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