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Merz

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DerElch
Themenstarter
Beiträge : 2230

Nachdem Spahn erst mit dem Kopf geschüttelt hat und dann doch zackig mit einer fadenscheinigen Ausrede als Fraktionsvorsitzender zurück getreten ist, ist Kanzler Merz der nächste der beharrlich auf dem Schleudersitz sitzen bleibt. Man möchte ihm fast wünschen, dass er einen fadenscheinigen privaten Grund findet, um zurückzutreten und alle halbwegs ohne Gesichtsverlust und Neuwahlen aus der Nummer rauskommen.
Wie bei Spahn stellt sich allerdings die Frage, ist Merz unglaublich dreist oder unglaublich merkbefreit? Liest der seine reden mal, bevor sie öffentlich werden? Wer berät den Mann und wie sind die an ihren Job gekommen?

Macht schlechte Politik, bringt der der AfD 20% und stellt sich dann hin und tut schockiert angesichts von 44% AfD, will aber an seiner schlechten Politik festhalten und tut so, als müsse man alles nur besser erklären. Dabei verstehen die meisten schon, wenn man ihnen in die Tasche greift. 

Man darf gespannt sein, wieviele Kommunal- und Landtagswahlen er das noch durchziehen kann und ob die CDU-Basis auch mal aufwacht und dem Mann Dampf macht. Dass Lindner und Kubicki die FDP zu Grabe getragen haben lässt sich noch verschmerzen, eine CDU, die untergeht ist eine Katastrophe. Auch wenn es nicht mehr meine Partei ist, brauchen wir den Laden noch. Zumindestens so lange, bis sich dort die Kräfte durchsetzen, die eine AfD im Bett nicht so tragisch finden.

Meinungen? Prognosen? Wettangebote? 

 

ps. Übrigens ist Spahn zur Vordertür raus und zur Hintertür schon wieder rein. Der weiss schon wie. 

Antwort
104 Antworten
Holger F.
Beiträge : 700
Veröffentlicht von: @lucan-7

Man hat das Potential der AfD unterschätzt - und was es bedeutet, wenn man den Wählern sagt, dass man selbst eine solche Politik niemals mitmachen würde (Und es dann irgendwie doch tut).

Kein Dissens!

Deshalb können sich alle Brandmauer-Schwüre letztlich nur in Glaubwürdigkeisprobleme umwandeln, weil diese „Mauer“ genauso wenig dauerhaft sein kann, wie diejenige, die Deutschland 40 Jahre geteilt hat.

Und es ist mir unerklärlich, warum Parteistrategen der CDU auf diesen Blödsinn hereingefallen sind. Denn eine „Brandmauer“ nutzt zwei Seiten: der AfD und den links-grünen politischen Mitbewerbern, nur nicht der eigen Partei CDU.

Um eine Alternative zu den „Brandmauer“-Fabeleien (Richtung rechts und Richtung links) zu skizzieren: Es hätte zu jeder Zeit völlig ausgereicht darauf hinzuweisen, dass mit „derzeitigem“ Personal und dem „derzeitigen“ Programm eine Zusammenarbeit ausgeschlossen wäre. Das hätte zukünftige Optionen offen gehalten und die „willigen“ Kräfte der so gekennzeichneten Parteien (AfD-Linke-BSW) ggf. ermutigt, dorthin zurückzukehren , wo hoffentlich auch zukünftig die maßgebliche politische Musik spielt, nämlich in der Mitte…

holger-f antworten


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