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Psychisch Kranker versucht, Ausländer mit Auto zu töten

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Helle
 Helle
Themenstarter
Beiträge : 772

Ein 50-jähriger psychisch Kranker hat versucht, gezielt Ausländer in Essen und Bottrop zu überfahren. Ich wünsche mir, dass er wegen vierfachen versuchten Mordes sehr lange hinter Gitter kommt bzw. am Besten nie mehr auf die Allgemeinheit losgelassen wird. Die Bevölkerung muss vor solchen Bestien geschützt werden.

Den teils schwer Verletzten wünsche ich baldige Genesung!

Gruß Helle

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139 Antworten
Queequeg
Beiträge : 3590

Keine Bestie
Der Mann hat - wie man in den Medien jetzt hört - eine paranoide Psychose. Er ist keine Bestie. Wäre er ohne Psychose aber auch nicht.

queequeg antworten
8 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Zumindest handelt er bestialisch, vernünftig nicht nachvollziehbar. Das Gesetz hat sicher die rechte Handhabe für (gegen) solche Handlungsweisen.

Anonymous antworten
schneeflloeckchen
(@schneeflloeckchen)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 392

Therapien sind teuer.

Heute fühlt sich fast jeder in Dt. besch***.
Für alle sind Gelder da, nur nicht für Therapien.

Fremdenfeindlichkeit wird gerne hochgespielt und angeheizt.

Der Mann ist keine Bestie, er gehört in eine ordentliche Therapie.
(Meinetwegen auch in eine geschlossene in Richtung für lange Zeit.)

schneeflloeckchen antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Das werden Untersuchungen sicher erbringen ... Ursachen für das Handeln und was zu tun ist.

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7635
Veröffentlicht von: @schneeflloeckchen

Therapien sind teuer.

Veröffentlicht von: @schneeflloeckchen

Für alle sind Gelder da, nur nicht für Therapien.

Psychotherapie wird von der Krankenkasse bezahlt. Man braucht - anders als bei Ergo- und Physiotherapie - nicht mal eine Zuzahlung zu leisten.

suzanne62 antworten
schneeflloeckchen
(@schneeflloeckchen)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 392
Veröffentlicht von: @suzanne62

Psychotherapie wird von der Krankenkasse bezahlt. Man braucht - anders als bei Ergo- und Physiotherapie - nicht mal eine Zuzahlung zu leisten.

Oft müssen die Betroffenen eine Therapiepause einlegen.

schneeflloeckchen antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Richtig.

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7635
Veröffentlicht von: @pvm

Zumindest handelt er bestialisch, vernünftig nicht nachvollziehbar.

Dass die Opfer und ihre Angehörigen das als "bestialisch" empfunden haben und empfinden, halte ich für verständlich - bei jedem anderen, nicht direkt betroffenen Menschen wäre es wünschenswert, man könnte etwas sachlicher und weniger entmenschlichend über den Täter reden.
Dass seine Handlungsweise "vernünftig nicht nachvollziehbar ist", ergibt sich aus dem Krankheitsbild.

Veröffentlicht von: @pvm

Das Gesetz hat sicher die rechte Handhabe für (gegen) solche Handlungsweisen.

Tatsächlich gibt es gesetzliche Regelungen zum Umgang mit psychisch kranken Straftätern.

suzanne62 antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2931
Veröffentlicht von: @queequeg

Der Mann hat - wie man in den Medien jetzt hört - eine paranoide Psychose. Er ist keine Bestie. Wäre er ohne Psychose aber auch nicht.

Von dem wenigen, was ich gehört habe, vermute ich , dass er eine paranoide Schizophrenie hat. Darauf kann man sich allerdings nicht festlegen. Ich schreibe das auch nicht um ihn auf dieses Krankheitsbild festzulegen, sondern um zu betonen, dass die meisten, die eine solche Krankheit haben, keine öffentliche Gefahr darstellen. Sie erleben eine Hölle und ziehen sich eher zurück.
In einem Punkt will ich dir allerdings widersprechen. Nämlich die Frage der Bestie. Ich will mich nicht auf den Amokfahrer festlegen und es nicht auf in persönlich beziehen. Aber eine psychische Krankheit kann aus einem Menschen sehr wohl eine Bestie machen und viele "Bestien" waren auch psychisch krank. Die Frage der Schuldfähigkeit ist eine andere Frage und selbstverständlich muss den Menschen geholfen werden. Sie gehören behandelt. Meine Frau musste vor langer Zeit schnell bei einer Zwangseinweisung tätig werden. Es war eine Erwachsene Frau, deren Stimmen ihr sagten, sie müsse ihre Eltern töten. Sie lebte auch noch bei ihren Eltern, die im Hinblick der Erkrankung der Tochter, dass Beste für sie tun wollten. Der Notruf der Eltern kam auch sehr spät. Sie sprach offen darüber, was sie tun muss und hatte schon mal mit deren Hund angefangen und mit einem Messer brutal getötet. Auch meiner Frau gegenüber sprach sie, als sei es selbstverständlich, davon, dass sie ihre Eltern töten muss. Sie war überzeugt, alles sei korrekt, denn schließlich ist es Gottes Wille. Hätte sie ihre Eltern getötet, dann wäre sie eine Bestie gewesen und wer weiß, auf wenn noch weitere Gefahren zugekommen wären. Vereinfacht gesagt, sie wäre fast eine empathielose Bestie geworden. Jedoch ist das kein Grund mit solchen Menschen so umzugehen, wie es in der fernen Vergangenheit der Fall war.

orangsaya antworten


invar_vigandun
Beiträge : 322

Ich denke ebenfalls, dass jemand, der so etwas tut, eine Gefahr für die Allgemeinheit ist und dementsprechend behandelt werden muss - wenn dieser Täter ernsthaft psychisch erkrankt ist, wäre er demnach ein Fall für die Forensik, falls ich das richtig verstehe.

Ich halte es allerdings für unangemessen, Menschen als "Bestien" zu bezeichnen. Zwei Gründe: erstens rückt es damit den Täter in die Ecke "nicht menschlich" und negiert, dass es eben doch Menschen sind, die solche Taten begehen, nicht irgendwelche uns ganz fremden "Monster." Zweitens finde ich es besonders unglücklich, solche Begriffe im Zusammenhang mit psychisch Kranken zu verwenden (so er das denn wirklich ist), weil das das Stigma für andere psychisch Kranke, die nicht straffällig werden, noch verstärkt. (Noch mehr, als es so eine Tat dann eh schon tut.)

invar_vigandun antworten
16 Antworten
1-ichthys
(@1-ichthys)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 693

Na ja, leider gibt es auch nicht allzu wenige Deutsche, die straffällige Flüchtlinge als Bestien betiteln. Ich denke, man muss vorsichtig sein, dass aus diesem psychisch Kranken nicht ein Opfer gemacht wird und sein fremdenfeindliches Motiv in den Hintergrund gerät. In einigen anderen Foren wird die Tat leider auch noch beschönigt.

1-ichthys antworten
invar_vigandun
(@invar_vigandun)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 322

Schön und gut, aber was hat das damit zu tun, dass ich es generell verkehrt finde, sowohl Straftäter als auch psychisch Kranke als "Bestien" zu bezeichnen? Da ist mir deren Herkunft und auch das Motiv egal - das ist eine eigene Diskussion.

Veröffentlicht von: @1-ichthys

Na ja, leider gibt es auch nicht allzu wenige Deutsche, die straffällige Flüchtlinge als Bestien betiteln.

Da würde ich dann dasselbe schreiben.

Veröffentlicht von: @1-ichthys

Ich denke, man muss vorsichtig sein, dass aus diesem psychisch Kranken nicht ein Opfer gemacht wird

Da bist du bei mir an der falschen Adresse - ich werde in Diskussionen um Flüchtlinge gern mal als "linksgrünversiffter Gutmensch" bezeichnet 😉 Und Straftat ist Straftat, psychische Krankheit ist da kein Mittel, sich oder seine Motivation zu "entschuldigen".

Veröffentlicht von: @1-ichthys

In einigen anderen Foren wird die Tat leider auch noch beschönigt.

Das zeigt dann, wes Geistes Kind die Menschen sind, die das tun. Hat aber immer noch nichts damit zu tun, dass es generell nicht sinnvoll ist, Menschen als "Bestien" zu bezeichnen.

invar_vigandun antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1376
Veröffentlicht von: @invar_vigandun

Und Straftat ist Straftat, psychische Krankheit ist da kein Mittel, sich oder seine Motivation zu "entschuldigen".

Der hat ne Psychose. Psychotiker sind Menschen, die sich z.B. für Napoleon, Hitler oder den lieben Gott halten und in einem Krankheitsschub gar nicht wissen, was sie tun. Daher ist in diesem Fall die Krankheit schon eine Entschuldigung.
Man kann sie auch nicht therapieren, wie einige hier glauben. Das Einzige, was hilft, sind Pillen, die verhindern, dass so ein Schub beginnt.
Dank der Gesundheitsreform sind aber die Hilfen für solche Menschen sehr eingeschränkt worden, so dass viele dieser "Verrückten" unbetreut frei rumlaufen.
Eigentlich müssten die alle in einem betreuten Wohnen sein, wo ein Aufpasser täglich nachguckt, ob die Medikamente genommen wurden. Und wenn nicht, müssten sie vorsorglich in die Geschlossene der Psychiatrie. Aber das zahlt keiner mehr.
Also werden wir uns zukünftig darauf einstellen müssen, dass noch mehr Verrückte ungehindert solchen Taten begehen. Egal ob Deutscher oder Zuwanderer.

murphyline antworten
Helle
 Helle
(@helle)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 772

Ich bin der gleichen Meinung. Solche Taten werden Alltag werden und wir müssen lernen, damit zu leben.

Ich schätze mal, dass ein psychisch Kranker in der Regel als schuldunfähig eingestuft wird und somit in einer psychiatrischen Behandlung landet. Was ist aber, wenn er dort entlassen wird und dann seine Pillen nicht nimmt und die nächste Tat begeht?

helle antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3590

Nix

Veröffentlicht von: @helle

Was ist aber, wenn er dort entlassen wird und dann seine Pillen nicht nimmt und die nächste Tat begeht?

Nix ist, wenn er entlassen wird und seine Pillen nicht nimmt. Die weitaus größte Zahl von Menschen mit einer Psychose begehen keine Straftaten.

queequeg antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17999

Hast du den Mann in Behandlung?

tristesse antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3590

Nee, wieso?

queequeg antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17999

Ah okay.

tristesse antworten
Helle
 Helle
(@helle)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 772

Es wäre auch schlimm, wenn die Mehrheit der psychisch Kranker solche Straftaten begehen würde. Jede Tat muss verhindert werden, soweit es in der Macht des Staates und der Medizin möglich ist.

Gruß Helle

helle antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3590
Veröffentlicht von: @helle

Jede Tat muss verhindert werden, soweit es in der Macht des Staates und der Medizin möglich ist.

Natürlich. Aber wenn ein psychotisch Kranker eine Straftat begangen hat, bedeutet das nicht, dass es das in Zukunft immer wieder tun wird. Wenn man so etwas als Begründung nehmen würde, ihn lebenslang einzusperren, dann könnte man das gleich bei allen Psychotikern tun.

queequeg antworten
Helle
 Helle
(@helle)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 772

Wer versucht, vier Menschen zu ermorden, gehört also nicht lebenslang eingesperrt? Für mich machte keinen Unterschied, ob ein Mensch das tut, weil er grad frustriert ist oder sonst was, oder Ausländer hasst. Die Straftat ist die Gleiche. Wegen der Psychose den Täter näher in die Opfer rolle zu rücken, hilft keinem Opfer weiter.

helle antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3590
Veröffentlicht von: @helle

Wer versucht, vier Menschen zu ermorden, gehört also nicht lebenslang eingesperrt?

Es ist Aufgabe der medizinischen Gutachter zu entscheiden, ob die Mordversuche Ausdruck seiner Psychose waren oder ob sie von der Psychose unabhängig begangen wurden. Danach entscheidet sich das weitere Vorgehen.

Veröffentlicht von: @helle

Für mich machte keinen Unterschied, ob ein Mensch das tut, weil er grad frustriert ist

Was soll das? Ein Mensch, der eine Psychose hat, ist nicht einfach "grad frustriert".

queequeg antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7635
Veröffentlicht von: @invar_vigandun

Da bist du bei mir an der falschen Adresse - ich werde in Diskussionen um Flüchtlinge gern mal als "linksgrünversiffter Gutmensch" bezeichnet 😉

Willkommen im Club!

Veröffentlicht von: @invar_vigandun

Und Straftat ist Straftat, psychische Krankheit ist da kein Mittel, sich oder seine Motivation zu "entschuldigen".

Das nicht - aber eine psychische Erkrankung kann dazu führen, dass der Täter als "nicht schuldfähig" oder "vermindert schuldfähig" anzusehen ist. Einen Automatismus gibt es da aber nicht.
"Schuldfähigkeit" setzt sowohl Einsichts- als auch Steuerungsfähigkeit voraus, beides kann durch eine psychische Krankheit beeinträchtigt werden.

suzanne62 antworten
1-ichthys
(@1-ichthys)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 693

Hallo,

Du warst gar nicht persönlich gemeint. Ich habe es m. E. allgemein gehalten und wollte vor allem auf die Problematik hinweisen, dass es schon wieder viele gibt, die aus dem Täter ein Opfer machen und den rechtsradikalen Hintergrund der Tat verharmlosen oder verdrängen wollen.

1-ichthys antworten
invar_vigandun
(@invar_vigandun)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 322

Ahso 😊 Dann war dein Beitrag also nur falsch angehängt.

invar_vigandun antworten
1-ichthys
(@1-ichthys)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 693

Eigentlich nicht. Ich wollte Deine Argumentation einfach nur als Ausgangspunkt nutzen ohne Dich persönlich zu meinen.

1-ichthys antworten
tristesse
Beiträge : 17999

Huhu Helle!
Frohes neues Jahr.

Ein Mensch, der psychisch so krank ist, dass er andere Menschen tötet, bzw angreift, gehört mit Sicherheit weg gesperrt.

Ich würde ihn allerdings nicht als "Bestie" bezeichnen, sondern als das, was er ist:
Psychisch krank.

Gruss Trissi

tristesse antworten
2 Antworten
Helle
 Helle
(@helle)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 772

vielen Dank! Das wünsche ich Dir auch! Bleib gesund und werde glücklich (ist nicht ein Befehl, sondern ein ernstgemeinter Wunsch)!

Zumindest ist sein Verhalten schon in der Nähe des einer Bestie gerückt. Ich bin einfach entsetzt, dass man ein Auto als Waffe benutzt, um Menschen zu töten.

Gruß Helle

helle antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17999

Danke 😘
Ich stosse mich einfach am Begriff "Bestie". Finde ich unverhältnismäßig für jemand der psychisch krank ist.

tristesse antworten


lhoovpee
Beiträge : 2338

Wenn psychisch Krank und eine Gefahr ist gehört er in eine geschlossene Anstalt.

lhoovpee antworten
Helle
 Helle
Themenstarter
Beiträge : 772
Veröffentlicht von: @helle

Die Bevölkerung muss vor solchen Bestien geschützt werden.

*räusper*

Das Verhalten scheint bestialisch, als psychisch Kranker wünsche ich natürlich, dass er eine entsprechende Therapie bekommt und sehr viele Jahre im geschlossenen Abteil. Für mich stellt sich die frage, ob ein solcher Mensch auch wirklich 100% Heilungschancen hat.

helle antworten
1 Antwort
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17999

Kommt auf die Erkrankung an.
Zunächst muss ja erst mal fest gestellt werden ob er überhaupt schuldfähig ist und in welchem Maße. Und wenn das geklärt ist, kann man über Heilungsprozesse sprechen.

Aber das entscheiden ja Gott sei dank Fachleute und nicht wir, die außer den Medien keine anderen Quellen haben.

Ich versteh dass du aufgebracht und fassungslos bist

tristesse antworten


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