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"Trotz schwerer Entscheidung: Baerbock für EU-Asylreform"


der_alte
Themenstarter
Beiträge : 1245

«Kein Kompromiss hätte bedeutet, dass gar keine Geflüchteten mehr verteilt werden. Dass Familien und Kinder aus Syrien oder aus Afghanistan, die vor Krieg, Folter und schwersten Menschenrechtsverletzungen geflohen sind, dauerhaft und ohne Perspektive an der Außengrenze festhängen.»

Wieso? Es steht der Bundesrepublik doch frei unilateral zu handeln und die Personen analog zu 2015 aufzunehmen. Das wird doch nicht mit der EU kollidieren?

Ganzer Artikel hier:

https://www.merkur.de/politik/trotz-schwerer-entscheidung-baerbock-fuer-eu-asylreform-92331718.html

Antwort
54 Antworten
Channuschka
Beiträge : 4372

Barbock ist in der Regierung. Und da sie nicht in der FDP ist, die Regierung und Opposition in sich versucht zu vereinen, kann sie doch gar nicht viel anderes sagen. Egal was ihre persönliche Meinung ist. Das ist eben die Realität von Politik.

channuschka antworten
52 Antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1245

@channuschka die Vertreterin der SPD war auch gegen den Beschluss, d.h. Ministerin Faeser wie der Presse zu entnehmen war. Und ob es die FDP auf einen Koalitionsbruch ankommen liesse?

der_alte antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4372

@der_alte Frau Faeser hat doch den vorschlag mit ausgehandelt, wenn mich nicht alles täuscht und war dafür, dass es auf jeden Fall zu einem Asylabkommen kommt, weil sonst der Schengenraum passé wäre. Die Dame ist SPD.

channuschka antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1245

@channuschka es ging am Ende wie ich lass hauptsächlich um Familien an den Außengrenzen. Da kann doch Deutschland sagen, dass es diese komplett unliteral aufnimmt, das dürfte doch den Rest Europas nicht stören.

der_alte antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 21964

@der_alte 

es ging am Ende wie ich lass hauptsächlich um Familien an den Außengrenzen. Da kann doch Deutschland sagen, dass es diese komplett unliteral aufnimmt, das dürfte doch den Rest Europas nicht stören.

Deutschland soll ALLEINE ALLE Familien aufnehmen, die an Europas Außengrenzen auftauchen?

Willst du ernsthaft, dass die AfD den nächsten Kanzler stellt...?

 

lucan-7 antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1245

@lucan-7 bei der AFd steht momentan ein Verbotsverfahren in der Debatte:

https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/afd-parteiverbot-dimr-menschenrechte-rechtsextremismus/

Unabhängig davon mischen sich die Karten neu, da die Personen die seit 2015 nach DE gekommen sind, bald durch Annahme der Staatsbürgerschaft das Wahlrecht bekommen werden und ob die AfD wählen?

Durche die neuen Staatsbürger im Lande wird sich die politische Karte verschieben, sicher auch durch eigene Parteien, ethnische Parteien, wie es sie im "kleinen" schon lange mit dem SSW gibt.

der_alte antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 21964

@der_alte

Durche die neuen Staatsbürger im Lande wird sich die politische Karte verschieben, sicher auch durch eigene Parteien, ethnische Parteien, wie es sie im "kleinen" schon lange mit dem SSW gibt.

Das wird kaum passieren. Die meisten Migranten bleiben lieber unter sich und kümmern sich nicht um deutsche Politik, auch dann nicht, wenn sie die deutsche Staatsbürgerschaft haben. Selbst die Türken betrachten sich selbst eher als Fremdkörper in Deutschland denn als deutsche Einwohner.

Und das ist längst nicht mehr eine Frage der fehlenden Bereitschaft der Menschen hier, die Türken willkommen zu heißen... das ist deren eigene Entscheidung, nicht dazu gehören zu wollen und sich lieber als Türke zu identifizieren denn als Deutscher.

 

lucan-7 antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 689

@lucan-7 

Das wird kaum passieren. Die meisten Migranten bleiben lieber unter sich und kümmern sich nicht um deutsche Politik, auch dann nicht, wenn sie die deutsche Staatsbürgerschaft haben.

Dass sie unter sich bleiben (so wie Deutsche im Ausland auch) heisst ja nicht, dass sie nicht wählen gehen.

Selbst die Türken betrachten sich selbst eher als Fremdkörper in Deutschland denn als deutsche Einwohner.

Du wirfst Menschen vor, dass sie sich trotz deutscher Staatsangehörigkeit sich nicht als Deutsche betrachten und nennst sie dann Türken. Das ist fast putzig, wenns nicht so traurig wäre. Allerdings ist es symptomatisch. Das passiert immer wenn der Migrationshintergrund aussehenstechnisch oder sprachlich offensichtlich ist. Von daher ist es auch Nonsens zu behaupten, es läge nicht an den Einheimischen.

derelch antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 21964

@derelch 

Du wirfst Menschen vor, dass sie sich trotz deutscher Staatsangehörigkeit sich nicht als Deutsche betrachten und nennst sie dann Türken. Das ist fast putzig, wenns nicht so traurig wäre.

Ja, schon klar... die Türken wären ja so gerne richtige Deutsche, aber wir lassen sie nicht und sie werden von uns zu "Türken" gemacht.

Diese Opfererzählung wird ja gerne verbreitet. Komischerweise haben Polen, Franzosen, Spanier, Griechen, Italiener und Andere das Problem nicht. Die können auch über ihre Herkunft plaudern, egal ob in erster oder dritter Generation, und sind trotzdem Deutsche.

Der muslimische Glaube schliesst dergleichen aber aus. So lange eine türkische Familie bei einer Hochzeit darauf besteht, dass ein Deutscher/ eine Deutsche zum Islam konvertieren, also praktisch die türkische Kultur annehmen muss, so lange sind sie hier auch nicht wirklich integriert. Denn die deutsche Kultur schliesst Religionsfreiheit ein.

Natürlich ist das jetzt etwas vereinfacht, aber im Kern ist da einiges dran.

lucan-7 antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 689

@lucan-7 

Diese Opfererzählung wird ja gerne verbreitet.

Weil sie wahr ist.

Komischerweise haben Polen, Franzosen, Spanier, Griechen, Italiener und Andere das Problem nicht.

Im Grundsatz haben sie das gleiche Problem. Weniger ausgeprägt, weil sie in der Hierarchie über den Türken stehn. Dabei spricht ein eingebürgerter Deutscher polnischer Herkunft zu Hause mit Sicherheit genauso wenig oder viel Deutsch, wie ein eingebürgerter Deutscher türkischer Herkunft. 

Der muslimische Glaube schliesst dergleichen aber aus. So lange eine türkische Familie bei einer Hochzeit darauf besteht, dass ein Deutscher/ eine Deutsche zum Islam konvertieren, also praktisch die türkische Kultur annehmen muss, so lange sind sie hier auch nicht wirklich integriert.

Ja zum Glück kennt das Christentum sowas überhaupt nicht. 🤣 
Als Outsider kannst du das natürlich nicht wissen. 😝 

Denn die deutsche Kultur schliesst Religionsfreiheit ein.

Ist noch nicht solange her, dass deutsche christliche Eltern und deren religiöse Communities ihre Kinder drangsaliert haben, wenn der potentielle Partner falschgläubig war. Ich bezweifle, dass das inzwischen flächendeckend anders ist.

Es ist immer noch die eigene freie Entscheidung, auf solche Forderungen einzugehen oder es zu lassen.

derelch antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1245

@derelch meine verstorbene Mutter benötigte m.W. einen Dispens 1967 um meinen Vater ehelichen zu dürfen, sie war RKK und er evangelisch, dazu mussten(?) sie m.W. ihre Kinder in die RKK geben. So wurde ich RKK bis ich austrat und damit nun exkommuniziert bin.

der_alte antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 21964

@derelch 

Weil sie wahr ist.

Quatsch. Müssen die armen Türken hierzulande bei der Fussballweltmeisterschaft türkische Fahnen kaufen, weil ihnen die bösen Deutschen keine deutschen Fahnen geben wollen?

 

Im Grundsatz haben sie das gleiche Problem. Weniger ausgeprägt, weil sie in der Hierarchie über den Türken stehn. Dabei spricht ein eingebürgerter Deutscher polnischer Herkunft zu Hause mit Sicherheit genauso wenig oder viel Deutsch, wie ein eingebürgerter Deutscher türkischer Herkunft.

Die Polen, Spanier und Italiener die ich kenne sprechen auch zu Hause deutsch. Weil es die Kinder so gewohnt sind.

 

Ja zum Glück kennt das Christentum sowas überhaupt nicht. 🤣
Als Outsider kannst du das natürlich nicht wissen.

Ich kenne dutzende von "gemischten" Familien, wo also Deutsche Muslime geheiratet haben. In ALLEN Fällen mussten die Deutschen zum muslimischen Glauben konvertieren, andernfalls wären die muslimischen Partner von der Familie verstoßen worden.

In allen mir bekannten Fällen wurde der Wechsel von den deutschen Familien akzeptiert, was bei den muslimischen Familien undenkbar gewesen wäre.

Mir sind auch weitere Familien mit Migrationshintergrund bekannt (Ja, ich kenne wirklich einige), in denen den Töchtern vorgeschrieben wird, dass nur eine Heirat mit einem Mann der gleichen Herkunft akzeptiert wird, obwohl die Mädchen in Deutschland aufgewachsen sind.

Gleiches Prinzip auch bei den deutschen Familien, die ich in Teheran getroffen habe. Obwohl nicht streng gläubig mussten auch hier die Frauen zum Islam konvertieren, wenn sie einen Einheimischen geheiratet haben. Und das war noch zur Zeit des Schahs.

Aber hey, was weiss ich schon... als "Outsider" kann ich das ja nicht wissen...

 

Ist noch nicht solange her, dass deutsche christliche Eltern und deren religiöse Communities ihre Kinder drangsaliert haben, wenn der potentielle Partner falschgläubig war. Ich bezweifle, dass das inzwischen flächendeckend anders ist.

Ja, die guten alten 50er Jahre halt... so was musst du heutzutage mit der Lupe suchen.

 

 

lucan-7 antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 689

@lucan-7 

Müssen die armen Türken hierzulande bei der Fussballweltmeisterschaft türkische Fahnen kaufen, weil ihnen die bösen Deutschen keine deutschen Fahnen geben wollen?

Sie kaufen türkische Fahnen, weil sie von Deutschen eh als Türken betrachten werden, völlig unabhängig von welche Staatsangehörigkeit sie haben und welche Sprache sie zu Hause sprechen. Sogar Leuten wie Özdemir geht das so.

Die Polen, Spanier und Italiener die ich kenne sprechen auch zu Hause deutsch.

Schön, ich kenne aus dem Berufsleben praktisch alles. Besonders was Italiener betrifft, das gibt es Italienischstämmige die zu Hause deutsch sprechen und sich wie Bolle freuen, wenn ihre Kinder freiwillig italienisch lernen und es gibt diejenigen, zu denen man den italienischsprachigen Kollegen schicken muss, weil die auch nach Jahrzehenten kaum deutsch können. Auch sehr schön, war das alte italienische Pärchen, dass sich einen Übersetzer organisiert hat, damit sie mit mir kommunizieren können. Einer meiner Arbeitskollegen ist Französisch und Italienisch-Muttersprachler. Deutsch spricht er sehr gut, nur mit seinen Kindern nicht. Die lernen Deutsch in der Kita.

Je grösser die fremdsprachige Community ist, desto geringer der Druck die Landessprache zu sprechen. Ich staune immer wieder und frage mich, wie die Leute zurecht kommen, aber sie tun es anscheinend.

Ich kenne dutzende von "gemischten" Familien, wo also Deutsche Muslime geheiratet haben.

Wieso stellst du Staatsagehörigkeit und Religion gegenüber? Du hättest genauso von Christen, Atheisten und Buddhisten sprechen können. 

In ALLEN Fällen mussten die Deutschen zum muslimischen Glauben konvertieren, andernfalls wären die muslimischen Partner von der Familie verstoßen worden.

Na und? Es ist jedem freigestellt, die Relgion zu wechseln und zu entscheiden, ob eine Hochzeit ein ausreichender Grund ist, sich formal dem Islam anschliessen. Für die meisten Menschen spielt Religion eine derart untergeordnete Rolle, dass das vielleicht egal ist und alle anderen geben die Partnerschaft dann lieber auf oder gehen sie garnicht erst ein.

Ja, die guten alten 50er Jahre halt... so was musst du heutzutage mit der Lupe suchen.

Ich sag ja, du bist ein Outsider.

derelch antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 21964

@derelch 

Sie kaufen türkische Fahnen, weil sie von Deutschen eh als Türken betrachten werden, völlig unabhängig von welche Staatsangehörigkeit sie haben und welche Sprache sie zu Hause sprechen. Sogar Leuten wie Özdemir geht das so.

So ein Unsinn. Leute wie Özdemir sind Deutsche. Inwiefern er an seine Wurzeln erinnert werden will oder nicht liegt an ihm.

Ich will nicht bestreiten, dass es Ausländerfeindlichkeit in Deutschland gibt, keine Frage. Aber man kann es sich in dieser Blase und seiner Opferrolle auch bequem machen - immerhin ist man dann selbst weniger verantwortlich für das, was man tut und sagt.

Ich sag ja, du bist ein Outsider.

Warum diskutierst du dann mit jemandem, der eh keine Ahnung hat?

lucan-7 antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 689

@lucan-7 

Leute wie Özdemir sind Deutsche.

Natürlich ist Özdemir Deutscher. So sieht er sich auch (also eigentlich betrachtet er sich als Schwabe). Das heisst aber noch lange nicht, dass ihn alle anderen auch dafür halten. Dabei ist Özdemir durch seine Bekanntheit gegenüber anderen türkischstämmigen Deutschen sogar noch privilegiert.

Inwiefern er an seine Wurzeln erinnert werden will oder nicht liegt an ihm.

Nein tut es nicht. Sein Name und sein Aussehen kann er nicht verstecken. Kannst ihm gerne mal ein Email schreiben und fragen, wie oft er als Türke bezeichnet wird.

Ich will nicht bestreiten, dass es Ausländerfeindlichkeit in Deutschland gibt, keine Frage.

Das wäre auch ziemlich dreist.

Aber man kann es sich in dieser Blase und seiner Opferrolle auch bequem machen

Richtig. Man kann es auch einfach akzeptieren, dass man als Migrant nicht dazu gehört. Das macht das Leben tatsächlich leichter.

Warum diskutierst du dann mit jemandem, der eh keine Ahnung hat?

Wir diskutieren doch garnicht. Im Moment ziehst du über Leute mit Migrationshintergrund her und ich widerspreche dir.

derelch antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 21964

@derelch 

Wir diskutieren doch garnicht. Im Moment ziehst du über Leute mit Migrationshintergrund her und ich widerspreche dir.

Ich bin mit der Lage von Leuten mit Migrationshintergrund sehr viel besser vertraut als du es mir unterstellst. Gerade deshalb treffe ich hier auch individuelle Unterscheidungen, statt den Deutschen pauschal die Schuld für jegliche mangelnde Integration zu geben.

Es mag dich überraschen, aber es ist keineswegs so, dass alle Leute, die nach Deutschland kommen, den sehnlichen Wunsch haben, genau so zu werden wie wir.

Das ist auch eine Art herblassender Arroganz den Migranten gegenüber.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19169

@derelch 

Ist noch nicht solange her, dass deutsche christliche Eltern und deren religiöse Communities ihre Kinder drangsaliert haben, wenn der potentielle Partner falschgläubig war. Ich bezweifle, dass das inzwischen flächendeckend anders ist.

Die einzige Diskussion, die ich mitbekomme, wenn Freunde heiraten, die unterschiedliche Konfessionen haben, dass sie überlegen, in welcher Kirche geheiratet wird. Dass die Eltern ihre Kinder verstoßen, wenn sie nicht in der eigenen Religion heiraten ist zum Glück ein Relikt vergangener Tage. 

tristesse antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 689

@tristesse 

Dass die Eltern ihre Kinder verstoßen, wenn sie nicht in der eigenen Religion heiraten ist zum Glück ein Relikt vergangener Tage.

Ich sagte auch drangsalieren und nicht verstossen. Die Liberalisierung der Freikirchen begann in den 1990ern. Das ist keine 100 Jahre her. Dass bei Freikirchenchristen inzwischen reihenweise Katholiken und Nichtchristen ehelichen und nicht mehr unter sich bleiben, wäre mir allerdings trotzdem neu.

derelch antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19169

@derelch

Dass bei Freikirchenchristen inzwischen reihenweise Katholiken und Nichtchristen ehelichen und nicht mehr unter sich bleiben, wäre mir allerdings trotzdem neu.

Wie kommst du denn auf einmal auf Freikirchen und Nichtchristen?  Darum ging es doch gar nicht. Wir waren bei Landeskirchen, jedenfalls sprach ich davon! Und ich fände es super, wenn du in der Diskussion dann auch nicht mir irgendwas in den Mund legst. 

tristesse antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 689

@tristesse 

Wie kommst du denn auf einmal auf Freikirchen und Nichtchristen? Darum ging es doch gar nicht.

Ich hab in der Diskussion mit Lucan von Christen gesprochen, das schliesst Freikirchler ein.

Wir waren bei Landeskirchen, jedenfalls sprach ich davon!

Woher soll ich wissen, dass du rkk und evang.luth meinst, wenn du konfessionsverschieden schreibst? Aber auch da gibt es noch einen Sack Formalien zusätzlich erfüllen.

Und ich fände es super, wenn du in der Diskussion dann auch nicht mir irgendwas in den Mund legst

Ich hab dir nichts in den Mund gelegt. Lies doch einfach den ganzen Diskussionsstrang, bevor du einsteigst. Es gibt immer einen Kontext.

derelch antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19169

@derelch 

Ich hab dir nichts in den Mund gelegt. Lies doch einfach den ganzen Diskussionsstrang, bevor du einsteigst. Es gibt immer einen Kontext.

Hab ich. Von Ehen zwischen Nichtchristen und Christen stand da aber nichts.

tristesse antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 689

@tristesse 

Hab ich. Von Ehen zwischen Nichtchristen und Christen stand da aber nichts.

Nicht? 

"Ist noch nicht solange her, dass deutsche christliche Eltern und deren religiöse Communities ihre Kinder drangsaliert haben, wenn der potentielle Partner falschgläubig war."

Was genau denkst du denn, wenn du falschgläubig liest? Dass da auf gar keinen Fall Nichtchristen gemeint sein können?

derelch antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 7193

@der_alte 

Unabhängig davon mischen sich die Karten neu, da die Personen die seit 2015 nach DE gekommen sind, bald durch Annahme der Staatsbürgerschaft das Wahlrecht bekommen werden

Werden sie das? Wie kommst Du darauf?

alescha antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 689

@alescha 

Weil das deutsche Staatsangehörigkeitsrecht gerade revidiert wird. Ausländer können sich zukünftig leichter einbürgern lassen.

derelch antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1245

@derelch denn bisher sind von den Personen mit türkischem Migrationshintergrund auch nur die Hälfte in DE eingebürgert.

Unlängst hiess es dass die Bevölkerung in DE in absehbarer Zeit auf etwa 90 Millionen steigen wird, durch das neue Einbürgerungsrecht werden diese Personen diese schnell erhalten, das gibt zig Millionen neuen Wählende.

der_alte antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 689

@der_alte 

Unlängst hiess es dass die Bevölkerung in DE in absehbarer Zeit auf etwa 90 Millionen steigen wird,

Das war nur ein mögliches Szenario in der Bevölkerungsprognose für 2070. Und zwar bedingt das gleichbleibend eine jährliche Nettozuwanderung von 400.000 Nasen.

Es hiess nie, das wird so sein. Es könnte, wenn ... die Bevölkerung könnte aber auch auf 75 Millionen sinken.

derelch antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 7193

@derelch 

Ja, es wurde inzwischen ein Entwurf vorgestellt: Klick

So wie der_alte das formuliert, klingt das aber schon nach einem Automatismus. Der ist nach wie vor nicht vorgesehen.

 

alescha antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 689

@alescha 

Ja, es wurde inzwischen ein Entwurf vorgestellt:

Es wirs auch kommen, da es erst frühestens in 2 Jahren wieder eine CDU-geführte Regierung geben wird.

So wie der_alte das formuliert, klingt das aber schon nach einem Automatismus.

Finde ich nicht. In der Tendenz hat er durchaus recht. Die Deutschen ohne Migrationshintergrund werden mangels Reproduktionsfreude tendenziell weniger.

derelch antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1245

@derelch dazu kommt die Zuwanderung.

der_alte antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 7193

@derelch 

Die Deutschen ohne Migrationshintergrund werden mangels Reproduktionsfreude tendenziell weniger.

Die bei den Leuten Migrationshintergrund lässt die Reproduktionsfreude auch nach und passt sich der der alteingesessenen Bevölkerung an. Dann bekommt die Frau mit Migrationshintergrund auch weniger als 2 Kinder im Schnitt. Bei der Rate wird es etwas dauern, bis das von der_alte entworfene Szenario eintritt.

Und in wie weit dadurch irgendwelche Karten neu gemischt werden und ob das eine Auswirkung auf die Parteienlandschaft im Bundestag hat ist fraglich.

alescha antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1245

@alescha es kommt die Zuwanderung dazu. Die tendenziell jung ist. In den nächsten Jahren wird die Generation der Boomer dazu abtreten.

der_alte antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 7193

@der_alte 

Und warum rechnest Du hier in Deutschland mit einer Verschiebung der politischen Landkarte?

In Ländern mit traditionell hohem Anteil an Einwanderern ist das bis jetzt m.W. nicht passiert. In GB etwa ist jetzt zwar ein Mann mit indischem Migrationshintergrund Regierungschef und in Schottland einer mit pakistanischem, beide kommen aber nicht aus einer Migrantenpartei, sondern gehören der alteingesessenen Conservative Party bzw. der Scottish National Party an. 

Da werden weder spezielle Parteien je nach ethnischem oder religiösen Hintergrund gebildet und die Einwanderer wählen offensichtlich die alten, etablierten Parteien.

Warum sollte das in Deutschland anders sein?

 

alescha antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 689

@alescha 

Warum sollte das in Deutschland anders sein?

Weil Deutschland ein anderes Wahlsystem hat als Grossbritannien. Man braucht als neue Partei viel weniger Zustimmung, um plötzlich parlamentarisch präsent zu sein.
Veränderungen kann man auch innerhalb der bestehenden Parteilandschaft bewirken.

derelch antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 7193

@derelch 

Weil Deutschland ein anderes Wahlsystem hat als Grossbritannien.

Ich weiß.

Man braucht als neue Partei viel weniger Zustimmung, um plötzlich parlamentarisch präsent zu sein.

Ja, aber immerhin gibt es die 5%-Hürde.

 

 

alescha antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1245

@alescha es dürfte den deutschen rechten Rand marginalisieren.

Dieser ist migrationsablehnend und wird dann doch eher nicht von Menschen mit Migrationshintergrund gewählt.

Dazu wird der Traum einer Homogenität der in diesen Kreisen geträumt wird Schritt für Schritt zerstört. Und er erledigt sich in der bisherigen Form (der rechte Bereich). Jede Person die zuwandert bringt diesen Traum dem Ende näher.

Aus einem aktuellen Artikel der digitalen ZEIT (Paywall) von Vanessa Vu

Titel: "Migranten - Sie werden die Mächtigen sein"

"Das Ausmaß allerdings scheinen viele noch gar nicht zu begreifen. In den vergangenen Jahren ist Deutschland das zweitgrößte Einwanderungsland der Welt geworden, ohne es wirklich wahrhaben zu wollen. Und seine Bevölkerung erlebt gerade die womöglich größte demografische Transformation der Nachkriegsgeschichte: von einer alteingesessenen Mehrheitsgesellschaft, die ein paar Neuankömmlinge integrieren muss, zu einer hyperdiversen Gesellschaft, in der Deutsche ohne jegliche Migrationsgeschichte langsam, aber sicher zu einer numerischen Minderheit unter vielen werden."

"An einigen Orten und in einigen Räumen ist das neue Deutschland längst angekommen und reckt hibbelig die Arme in die Luft. Knapp 40 Prozent aller Kinder haben derzeit einen Migrationshintergrund, je jünger, desto mehr. "

 

der_alte antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 7193

@der_alte 

 es dürfte den deutschen rechten Rand marginalisieren.

Oder stärken.

Die Angst vor Fremden ist es ja, die u.a. der AfD große Zustimmung bringt. 

Dieser ist migrationsablehnend und wird dann doch eher nicht von Menschen mit Migrationshintergrund gewählt.

Ich kenne tatsächlich Leute mit Migrationshintergrund, die die AfD ganz toll finden. Kommt halt auch darauf an, welchen Migrationshintergrund man selber hat und welchen die anderen, und da kann man es dann beispielsweise als Kroatischstämmiger ganz doof finden, wenn hier Türken, Syrer, Afghanen, Afrikaner etc. hier ins Land wollen. Und dann die AfD ganz toll, weil sie meinen, dass die AfD was gegen den Zuzug dieser Menschen macht und Politik für den hier integrierten, hart arbeitenden und Steuern zahlenden Deutschen mit kroatischem Migrationshintergrund.

Die Expertin Naika Foroutan erklärt hier, warum die Wählerschaft mit Migrationshintergrund  nicht homogen ist und wer bei wem punktet.

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen  für Integration und Migration (SVR) kommt in einer Studie zu dem Ergebnis, dass sich die Parteipräferenzen innerhalb der Gruppe mit Migrationshintergrund stark unterscheiden. So können sich Deutschtürken kaum vorstellen, die AfD zu wählen. Unter Russlanddeutschen und Spätaussiedlern findet die Partei hingegen mehr Unterstützer. Auch innerhalb der einzelnen Gruppen hat sich in den vergangenen beiden Jahren viel getan. Gewinnerin dieser Verschiebungen ist klar die Union.

 

SPIEGEL ONLINE: Dennoch bemerkenswert: Menschen mit Migrationshintergrund haben in Hessen laut Infratest dimap häufiger die AfD gewählt als Menschen ohne Migrationshintergrund. Wieso?

Foroutan: Wenn wir uns die Zahlen für Hessen anschauen, dann sehen wir da zwei überraschende Ausschläge bei der AfD und der FDP. Beide Parteien sind leicht überproportional von Migranten gewählt worden. Wenn sie sich eine "Person mit Migrationshintergrund" vorstellen, dann denken die meisten an dunkelhaarige, dunkelhäutige Menschen muslimischen Glaubens oder Frauen mit Kopftuch. Dann sieht man das Wahlverhalten und fragt sich überrascht: Was, die wählen die AfD? Richtig ist aber: Nein, die wählen wahrscheinlich nicht die AfD. Nur: Teile der Gruppe mit Migrationshintergrund wählen überdurchschnittlich häufig die AfD, zum Beispiel Russlanddeutsche oder Aussiedler. Der größte Anteil der Personen mit Migrationshintergrund kommt aus Europa - und in Polen, Rumänien und Italien wählt man auch rechtspopulistisch.

Neuere Daten findest zum Wahlverhalten von Deutschen mit Migrationshintergrund findest Du hier.

Zusammenfassung: 

Für das künftige Wahlverhalten von Menschen mit Migrationshintergrund ist kein einheitlicher Trend zu erwarten. Erstens werden mit einem höheren Anteil an in Deutschland aufgewachsenen und sozialisierten Wahlberechtigten migrationsspezifische Einflüsse auf das Wahlverhalten abnehmen. Zweitens nehmen mit höherem Integrationsgrad auch Konflikte um Ressourcen und Macht zu, so dass insbesondere Fragen der Benachteiligung und Gleichstellung von Bürgerinnen und Bürgern anderer Herkunft einen Einfluss auf Parteipräferenzen zumindest behalten dürften. Drittens ist mit Blick auf jüngere Gruppen von Einwanderinnen und Einwanderern – seien es Arbeitskräfte aus Osteuropa oder Geflüchtete aus dem Mittleren Osten oder der Ukraine – zu erwarten, dass Prägungen in diesen Herkunftsländern, Erfahrungen in Deutschland von Aufnahme bis Einbürgerung, aber auch mit Parteien, Einfluss auf politische Präferenzen dieser Gruppen haben werden.

 

 

alescha antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1245

@alescha dass Aussiedelnde eher kosnervativ/rechts stehen ist ja nicht neu.

Was die Zuwanderung verändert ist die Homogenität. Und es kamen Millionen und es werden Millionen kommen. Und das sind keine Spätaussiedelnde, sondern Menschen aus Syrien, Afghanistan bspw. Die sind dann in der Mehrheits Muslime.

Der Traum von Rechts von einer deutschen Gesellschaft ist ausgeträumt, auch wenn er noch nachhallen mag.

Wie Frau Vu es beschreibt werden die Migranten dann die Mächtigen sein und klarmachen dass sie ihren Anteil wollen.

Die Masse die momentan einwandert sind nicht die Klientel der Rechten.

Dazu interessieren auch immer mehr Autochtone immerr weniger für die deutsche Geschichte, für das was Rechten wichtig ist/was sie sagen ihnen wichtig ist, die Traditionspflege.

Dann gerade solche Dinge wie das Hermannsdenkmal in Vergessenheit/Verfall, weil auch kaum noch jemand, egal mit welchem Hintergrund, weiss was das überhaupt sein soll.

Und das was man deutsche Tradition nennt/nannte endet wie das Gedicht "Hollow Man" von Eliot:

"Not with a bang but a whimper."

"Nicht mit einem Knall, aber einem Wimmern."

Letzteres von Rechts wenn sie sehen wie das was sie liebten vergessen wurde.

der_alte antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 7193

@der_alte 

Die Masse die momentan einwandert sind nicht die Klientel der Rechten.

Nicht? Muslime sind ja oft recht konservativ, gut möglich, dass sie sich in Parteien wiederfinden, die gegen den Genderwahnsinn sind, mit der Gleichstellung Homosexueller nichts anfangen können etc. pp.

Die auch noch weniger als die autochtone Bevölkerung einsehen wird, warum man den Polen oder irgendwem sonst Reparationszahlungen leisten soll. 

Dann gerade solche Dinge wie das Hermannsdenkmal in Vergessenheit/Verfall, weil auch kaum noch jemand, egal mit welchem Hintergrund, weiss was das überhaupt sein soll.

Deiner Meinung nach kann das Hermannsdenkmal doch eh' weg.

Dazu interessieren auch immer mehr Autochtone immerr weniger für die deutsche Geschichte

Interessierst Du Dich denn dafür? Immerhin scheinen Dir die Folgen bestimmter Bedingungen nicht geläufig zu sein und die Germanen sind für Dich Einfaltspinsel. Mit Verlaub, wenn ich da so an vergangene Threads zurückdenke ist außer: Die Deutschen sind böse und waren es schon immer und sind überhaupt an allem schuld nicht viel vorhanden. 

alescha antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1245

@alescha ich habe nicht geschrieben dass ich das Verschwinden dieser Traditinen beklagen würde. Nur dass die Menschen dieser Richtung es betrauern werden und das betrauere ich dann wiederrum nicht.

Früher hatte ich noch ein wenig Sympathie für die deutsche Geschichte, aber über die Phase bin ich jetzt hinweg.

Mich belustigt der Gedanke wie rechte Kreise ihre Hoffnungen wie Sand durch die Finger rinnen sehen.

Und ich habe für keine politische Richtung in DE irgendwelche sonderliche Sympathien.

Kemal Pascha finde ich ganz interessant, aber der ist tot, kein deutscher Politiker und wird auch so seine Fehler gemacht haben.

Dazu bin ich so alt, dass ich nicht mehr allzuviel hier live miterleben werde.

Will da einfach mehr ein Zuschauer sein, wie die Figur des Petronius Arbiter aus dem Epos von Sienkiewicz.

der_alte antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 7193

@der_alte 

Will da einfach mehr ein Zuschauer sein, wie die Figur des Petronius Arbiter aus dem Epos von Sienkiewicz.

Ich habe das Buch von Sienkiewicz nicht gelesen, aber im darauf beruhenden Film Quo Vadis bedauert Petronius seine Haltung angesichts des komplett freidrehenden Nero:

Yesterday, I could have gone to the mob and told them that Nero burned Rome. I could've offered them a new emperor in General Galba... and so set my seal upon the times. But I did not. Do you know why, Eunice? Because I love Nero, perhaps? He fills me with loathing. No, because out of force of long habit... I've become content only to be an amused cynic... a selfish onlooker, leaving others to shape the world.

Übersetzung:

Gestern hätte ich zum Pöbel gehen und ihm sagen können, dass Nero Rom abgebrannt hat. Ich hätte ihnen mit General Galba einen neuen Kaiser anbieten können... und so der Zeit meinen Stempel aufgedrückt. Aber ich tat es nicht. Weißt du warum, Eunice? Weil ich Nero liebe, vielleicht? Er erfüllt mich mit Abscheu. Nein, weil ich aus langer Gewohnheit nur noch ein amüsierter Zyniker bin, ein egoistischer Zuschauer, der es anderen überlässt, die Welt zu formen.

alescha antworten
der_alte
(@der_alte)
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@alescha und ich auch nur noch ein Zuschauer. Galba scheiterte dann auch, nachdem er die Macht übernommen hatte. Und erst Vespasian konnte eine Macht konsolidieren für sich und seine kurzlebige Dynastie

der_alte antworten
tristesse
(@tristesse)
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@der_alte 

und ich auch nur noch ein Zuschauer

Nein, bist Du nicht. Du bist Kommentator, jedenfalls hier im Forum und das sehr ausführlich. Du gibst Meinungen ab und bewertest, was an sich ja völlig okay ist, aber so prägst Du auch Menschen und Meinungen. Also glaub mal nicht, Du wärst passiver Beobachter. 

tristesse antworten
Channuschka
(@channuschka)
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@der_alte Ich glaube, so einfach ist es nicht. Das käme einem Alleingang Deutschlands gleich und vermutlich hätte es so kein Abkommen gegeben.

channuschka antworten
Alescha
(@alescha)
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@der_alte 

Da kann doch Deutschland sagen, dass es diese komplett unliteral aufnimmt, das dürfte doch den Rest Europas nicht stören.

Das stört den Rest Europas spätestens dann, wenn die Geflüchteten nicht in Deutschland bleiben, sondern zu ihren Verwandten in anderen europäischen Ländern - EU oder Nicht-EU - wollen. Oder weil sie da anderweitig bessere Chancen für sich sehen.

Anders als von AfD und Konsorten behauptet, wollen nämlich nicht alle Geflüchteten nach Deutschland.

 

 

alescha antworten
der_alte
(@der_alte)
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@alescha und es ist ja nur ein kleiner Bruchteil der Flüchtenden in DE, es gibt über 100 Millionen weltweit: https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/fluechtlingszahlen

Man kann den Personen ja genügend bieten, so dass kein Interesse besteht in die andere Länder zu gehen und wenn ja dann gegenüber diesem Staat den Aufwand übernehmen.

der_alte antworten
Alescha
(@alescha)
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Beiträge : 7193

@der_alte 

Man kann den Personen ja genügend bieten, so dass kein Interesse besteht in die andere Länder zu gehen und wenn ja dann gegenüber diesem Staat den Aufwand übernehmen.

Du immer mit Deinen realitätsfernen und kontraproduktiven Einfällen.

Vor einiger Zeit warst Du ja der Meinung, Deutschland solle Polens Reparationsforderungen in Billionenhöhe nachkommen sowie überhaupt aller Reparationsforderungen. 

Jetzt das hier.

Möchtest Du uns auch verraten, wo das Geld für das alles herkommen soll?

 

alescha antworten
der_alte
(@der_alte)
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Beiträge : 1245

@alescha Polen wird da sicher nicht lockerlassen, es kam erst die Tage ein Artikel in der Welt, jetzt(?) hinter der Paywall:

https://www.welt.de/politik/ausland/plus245459344/Polen-1-3-Billionen-Euro-Reparationen-Fuer-die-Deutschen-ist-das-ein-Angebotspreis.html

Der Minister sagte, dass die 1.3 Billionen ein Angebotspreis seien, da die echten Schäden auch noch ein Faktor hätten der das massiv hochtreiben würde.

Woher? Man würde die Steuern erhöhen müssen. Wie sonst? Sonderabgaben. Da muss man dann schauen.

Es sind nun dazu noch die Klimaschulden ggf. dem globalen Süden im Gespräch. Die sich (jetzt nicht auf DE alleine) auf 170 Billionen USD belaufen

https://www.focus.de/wissen/natur/klimawandel-wir-schulden-dem-globalen-sueden-170-billionen-us-dollar_id_195811707.html

Siehe auch einen aktuellen Artikel der ZEIT:

"Dabei hat der Kolonialismus den wirtschaftlichen Wohlstand des Westens überhaupt erst geschaffen und damit die gesicherte Basis, auf der wir unsere moralischen Ideale einer friedfertigen Ordnung von Freiheit und Gleichheit schmieden konnten. Damit ist nicht nur unser Reichtum, es sind auch die normativen Prinzipien, mit denen wir unsere globale Vorreiterrolle seit je begründet haben, auf dem blutigen Boden der kolonialen Ausbeutung entstanden. "

https://www.zeit.de/2023/25/kolonialismus-verbrechen-sklaverei-aufklaerung

Einen tendenziell negativ kritischen Artikel zu Kolonialismus und Mission kam vor einiger Zeit in Publik Forum (die ich im Abo habe), leider nicht online/Paywall.

Das läuft auf Abzahlung über Generationen hinaus.

der_alte antworten
Alescha
(@alescha)
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@der_alte 

Polen wird da sicher nicht lockerlassen

Ja, und? 

Die Bundesregierung wird weiter das machen, was sie bisher auch gemacht hat: Die Forderungen zurückweisen.

Und die polnische Regierung weiß selbst, dass die Forderungen sich gut bei ihrer Wählerschaft machen, die iure und de facto aber irrelevant sind.

Woher? Man würde die Steuern erhöhen müssen. Wie sonst? Sonderabgaben.

So viele Steuern und Sonderabgaben kann man gar nicht erheben um das Du finanzieren, was man Deiner Meinung nach alles zahlen sollte. 

alescha antworten
der_alte
(@der_alte)
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Beiträge : 1245

@alescha Polen ist dran, sich Unterstützung von den USA und der UN dafür zu holen. Wenn da dann die USA Druck machen?

DE hat ein Volksvermögen von etwa 45 Billionen EUR. Da ist noch genug da, auch wenn ein großer Teil gebunden sein wird. Und man kann ja auch parallel die Leistungen an die Bevölkerung senken, das Rentenalter weiter hochsetzen. Da hat es viele Schrauben um an die Mittel zu kommen.

der_alte antworten
Alescha
(@alescha)
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Beiträge : 7193

@der_alte 

Polen ist dran, sich Unterstützung von den USA und der UN dafür zu holen

Und? Haben sie das gemacht? Waren sie erfolgreich?

Und man kann ja auch parallel die Leistungen an die Bevölkerung senken, das Rentenalter weiter hochsetzen.

Ja. Kann man. Wenn man irgendwann soziale Unruhen und/oder wieder eine Diktatur möchte. 

Irgendwie scheinst Du dafür aber kurioserweise ein Faible zu haben. Der Bürger hat ja Deiner Meinung nach nichts zu melden sondern der Obrigkeit zu gehorchen.

alescha antworten
der_alte
(@der_alte)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1245

@alescha sie haben beide erst vor kurzem angesprochen, das wird dauern.

Ich bin der Meinung der Staat soll entscheiden und halte mich nun seit 2013 rum raus, d.h. ich wähle nicht mehr, inzwischen auch nicht mehr auf betrieblicher Ebene. Und habe auch nicht vor je wieder an einer Wahl teilzunehmen.

der_alte antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19169

@der_alte 

Ich bin der Meinung der Staat soll entscheiden und halte mich nun seit 2013 rum raus, d.h. ich wähle nicht mehr, inzwischen auch nicht mehr auf betrieblicher Ebene. Und habe auch nicht vor je wieder an einer Wahl teilzunehmen.

Ich bin immer wieder fasziniert, dass es Menschen gibt, die meinen, wenn sie nicht wählen, würden sie sich raushalten. 

tristesse antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4372

@der_alte Und beide oder zumindest die USA werden sich an Verträge halten, die sie selbst geschlossen haben. Die USA hat mit festgelegt, dass es keine weiteren Reperationszahlungen geben wird. Deine Phantasien immer....

channuschka antworten


DerElch
Beiträge : 689

@der_alte 

Defacto ist das die Abschaffung des Asylrechts. Ansonsten ändert sich garnicht soviel, wenn man sich mal die Bedingungen an der EU-Aussengrenze anschaut.

derelch antworten
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