Du fei gell!!!
Hej Freunde,
hier der Thread zum Wort "fei". Mir seit Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit, aber nie habe ich wirklich darüber nachgedacht, WO es denn überhaupt benutzt wird. Hier ein Link zu einer interessanten Karte:
https://www.atlas-alltagssprache.de/runde-3/f05c/
Was ich da (im Text) sehr bemerkenswert fand: es gibt eher keine Alternative zu "fei" (so wie etwa bei "Deern" statt "Mädle"). Die Deutschsprachigen außerhalb des "Fei-Raums" lassen das fei fei einfach weg 😲.
Jetzt stellt sich die Frage, ob jetzt die "Außer-fei-ischen" da ein Defizit haben, oder ob das "fei" womöglich gar nicht notwendig ist??
Warum muss ich denn grad an Maria denken?? Aber neee... hier ist jetzt mal Smalltalk und nicht Theologie...
Liebe Grüße
fr 🙂 sch
Veröffentlicht von: @frosch80Hier ein Link zu einer interessanten Karte:
Ha, des isch jo fei indressand
"Merci, ich bliibe gärn hocke! 😉 Wie cha ich dir hüt hälfe?"
Tststs... wollt ich von der KI wissen, was das heißt, und das kam dann...
Veröffentlicht von: @arcangelBliib nume sitze.
...würde ich als
"Bleib' nun mal sitzen."
lesen...
"Merci, ich bliibe gärn hocke! 😉 Wie cha ich dir hüt hälfe?"
Tststs... wollt ich von der KI wissen, was das heißt, und das kam dann...
Warum bastelt die KI da ein französisches merci hinein? 🤔
Merci ist, soweit ich weiß, auch in der deutschsprachigen Schweiz absolut gebräuchlich. So gesehen ist das kein französisches, sondern ein Schweizer merci.
Aha!
Dennoch beschleicht mich beim Lesen ein Störgefühl. Es passt nicht und enttarnt in meinen Augen die KI. 🤓
Dialekt ist mehr als Sprache. Ein gemeinsamer Dialekt verbindet.
Gerade im Umgang mit alten Leuten oder in der Pflege gibt das schon mal ein paar Vertrauenspunkte.
Beispiel: Wenn der Doktor weiß, dass der badische Fuß bis zur Hüfte geht, kann er auch gezielter nachfragen, wenn ihm ein Senior erzählt, sein Fuß tut weh. So owwer odder unnerm Knie.