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Jesus ist unsere Rettung, wie verhällt es sich wenn Menschen Jesus nicht kennenlernen durften?...

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Martin
 Martin
Themenstarter
Beiträge : 4

Hallo zusammen!

Habe mich hier angemeldet weil ich doch eine brisante Frage habe, so denke ich zumindest hmm.

Kurz zu mir. Ich komme aus Polen und bin dementspechend Katholisch erzogen worden, im laufe meines Lebens habe ich aber in der Kirche und im Glauben selbst einige Lücken entdeckt was mich dann in meiner Suche nach dem Glauben in die Richtung Buddihsmus gezogen hat...

Nun, könnte man laut Buddhismus die Erleuchtung bekommen, was ich feststellen musste, dass sowas schief gehen kann. Zumal bei solchen Experimenten Türen geöffnet werden können für sagen wir mal Entitäten die uns nicht gut gesonnen sind … Jetzt die eigentliche Frage. Wenn Jesus doch unsere Erlösung ist und nur durch Ihn das ewige Leben man bekommen kann. Wie kann es denn sein das zb. Indianer, also Urvölker und Menschen anderen Glaubens Jesus nie kennen lernen durften aber genauso von Gott erschaffen wurden. Soll es heißen, dass diese Menschen verdammt sind, weil sie Jesus nicht in ihr Herz aufnehmen konnten? Dann wäre es doch ein Wiederspruch, weil Gott seine Kinder liebt! Das ist was ich sozusagen immer noch nicht verstehen kann...Vieleicht kann mich einer von euch aufklären, danke und Liebe Grüße  

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64 Antworten
Kintsugi
Beiträge : 831
Veröffentlicht von: @lucan-7

Und wozu soll das gut sein?

Weil es einen Unterschied macht, ob man ein Leben lang in einer guten Beziehung lebt und weiss, dass man geliebt wird und nicht allein ist oder eben nicht. 

 

 

kintsugi antworten


tristesse
Beiträge : 18924

Hallo Martin,

Paulus schreibt im Brief an die Römer folgendes:

"Doch vom Himmel her wird Gottes Zorn sichtbar über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit ablehnen.[8] 19 Dabei wissen sie von Gott[9]; Gott selbst hat ihnen diese Erkenntnis gegeben. 20 Seit Erschaffung der Welt haben die Menschen die Erde und den Himmel und alles gesehen, was Gott erschaffen hat, und können daran ihn, den unsichtbaren Gott, in seiner ewigen Macht und seinem göttlichen Wesen klar erkennen. Deshalb haben sie keine Entschuldigung dafür, von Gott nichts gewusst zu haben." (Römer 1, 19ff)

Es ist also möglich von Gott zu wissen und sich für ihn zu entscheiden, auch wenn man Jesus bzw. Gott nicht kennt. Gott hat die Sehnsucht nach ihm in die Schöpfung gelegt.

"Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf jenen Tag, an dem Gott offenbar machen wird, wer wirklich zu seinen Kindern gehört." (Römer 8,19)

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Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 17053

@tristesse Das kann sein. Trotzdem sind in hunderte Kulturen Hunderter „religiöse“ Ansichten entstanden. Die sind teils bis heute geblieben. Darüberhinaus auch verzerrt worden. 

M.

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924

@meriadoc 

Ja und? Was hat das jetzt mit meinem Beitrag zu tun?

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Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4179

@tristesse Ich finde dabei viel wichtiger, wie der Abschnitt endet in Römer 2, 13 ff heißt es:

Denn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz hören, sondern die das Gesetz tun, werden gerecht sein. 14 Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. 15 Sie beweisen damit, dass des Gesetzes Werk in ihr Herz geschrieben ist; ihr Gewissen bezeugt es ihnen, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen, 16 an dem Tag, an dem Gott das Verborgene der Menschen durch Christus Jesus richtet, wie es mein Evangelium bezeugt.

Es scheint also wirklich eine Hoffnung zu geben auch für diejenigen, die nichts vom Gott Israels gehört haben, wenn ihr Handeln und ihre Herzenshaltung stimmt.

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Gelöschtes Profil
Beiträge : 17053
Veröffentlicht von: @meriadoc

Damit kann aber ein Urwaldindianer nichts anfangen. 

Ein Urwaldindianer ist doch wohl auch ein Mensch und unter "alle Menschen" zu rechnen 😉? "Danach sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen, und riefen mit großer Stimme: Das Heil ist bei unserm Gott, der auf dem Thron sitzt, und bei dem Lamm!" (Offb 7,9-10).

Ich glaube, daß Gott gerecht ist und unverschuldete Unwissenheit nicht straft, sondern auf das Leben aller Menschen sieht, die an Gott als an den barmherzigen Retter und Helfer glauben, was der Name "Jesus" ja bedeutet. Und das tut nicht allein nur Gottes Volk. Das tun auch - wie die Bibel bezeugt - Abelisten, Abrahamiten, Bileamisten, Henochiten, Hiobiten, Melchisedeken, Nebukadnezaren, Nineviten, Noahiten usw. usf.  Mit allen Menschen wird er gerecht verfahren, "denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. Sie beweisen damit, dass des Gesetzes Werk in ihr Herz geschrieben ist; ihr Gewissen bezeugt es ihnen, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen" (Röm 2,14-15) und "was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein unsichtbares Wesen – das ist seine ewige Kraft und Gottheit – wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es wahrnimmt, ersehen an seinen Werken, sodass sie keine Entschuldigung haben" (Röm 1,19-20).

Und dieser Retter und Helfer kann sich auch im Urwald offenbaren, denn "die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. Ein Tag sagt's dem andern, und eine Nacht tut's kund der andern, ohne Sprache und ohne Worte; unhörbar ist ihre Stimme. Ihr Schall geht aus in alle Lande und ihr Reden bis an die Enden der Welt" (Ps 19,2-5) und "führe ich gen Himmel, so bist du da; bettete ich mich bei den Toten, siehe, so bist du auch da. Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten" (Ps 139,8-10). "Zwar hat er in den vergangenen Zeiten alle Heiden ihre eigenen Wege gehen lassen; und doch hat er sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt" (Apg 14,16-17).

Also: Jesus bekannt machen, wo es nur geht, wo Menschen Gott verehren, aber noch unwissend (vgl. Apg 17,23). Und wo es nicht geht, da macht Gott sich selbst bekannt.

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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 17053

@plueschmors Problem, vor 1960 Jahren war noch kein Christ im Urwald. Also müsste es so sein das diese Menschen nix damit anfangen können.

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Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4179

@meriadoc Warum nicht? Warum sollten diese Menschen keine natürliche Gottes Erkenntnis haben, bzw. damit nichts anfangen können?

channuschka antworten
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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 17053

@meriadoc Es war auch kein Christ bei Abel und Abraham und Bileam und Henoch und Hiob und Melchisedek und Nebukadnezar und Noah und den Nineviten vor weit mehr als 1.960 Jahren und dennoch: "Abraham, euer Vater, wurde froh, dass er meinen Tag sehen sollte, und er sah ihn und freute sich" sprach Jesus (Joh 8,56).

Glaube hängt nicht ab von der Anwesenheit irgendwelcher Christen, sondern vom Erbarmen des lebendigen Gottes: "Mich sollte nicht jammern Ninive, eine so große Stadt, in der mehr als hundertzwanzigtausend Menschen sind, die nicht wissen, was rechts oder links ist, dazu auch viele Tiere?" (Jona 4,11).

Gott ist barmherzig. Nicht allein nur seinem Kirchenvolk.

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@martin 

kurze Antort

 

Pech gehabt

 

M.

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