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Über das Verhältnis von Glaubenstatsachen und naturwissenschaftliche Erkenntnissen


Herbert52
Themenstarter
Beiträge : 216

Auch wenn diese Thema schon einen breiten Raum hier im Forum einnimmt (z.B. Christsein & Gesellschaft / Wissenschaft / Kriterien für Wunder ...), würde ich dieses Theman gern weiter diskutieren. Konkreter Anlass für mich ist der Post von @tojak https://forum.jesus.de/community/bibel-bibelstellen/was-stimmt-was-in-der-bibel-steht-und-was-nicht/paged/3/ vom 4. Februar 2026 18:03. Sein Post steht u.a. im Kontext der Diskussion um die in der Bibel berichteten Wunder, wie die Verwandlung von Wasser in Wein (Joh.2). tojak schreibt:

Ich erlebe es regelmäßig, dass Gläubige und Theologen gern sofort zur Relativitätstheorie und Quantenphysik springen möchten, wenn es um Bibelstellen vs. Physik geht. Dabei reicht Mittelstufen-Schulphysik völlig, um zu zeigen, dass manche Bibelstellen im Widerspruch zu gesichterten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen stehen. Daran ändern auch neuere Erkenntnisse aus komplexeren Physik nichts.

Vorweg finde ich es erstmal wichtig herauszustellen, dass wir es nicht nur mit den beiden Themen a) Naturwissenschaft (NW) und b) Glaube zu tun haben, sondern als drittes c) die Erkenntnistheorie, quasi als übergeordnete Klammer mitzudenken ist. Spätestens seit Kant ist klar, dass a) und b) zwei Aussagenbereiche sind, die primäre nicht durch ihren Gegenstand hier - Natur und dort Wunder – bestimmt sind, sondern durch die Methoden, durch die jeweils in diesen Bereichen Erkenntnisse gewonnen werden. Als weitere, die aus meiner Sicht eigentliche sinnstiftende Ebene kommt die heilsgeschichtliche Betrachtung hinzu. Durch sie lässt sich ein Zusammenhang zwischen den drei Themenbereichen herstellen. Der lautet aus meiner Sicht, dass Gott die Naturwissenschaft zulässt, weil ein besseres Verständnis der Natur hilft (heidnischen) Aberglauben abzulegen und das Leben der Menschen erleichtert wird durch Anwendung entsprechender Erkenntnis zur Entwicklung effizienterer Produktionsmitteln und -weisen. Diese tendenzielle Befreiung des Zwangs zur Arbeit hat ihrerseits das heilsgeschichtliche Ziel, mehr Zeit und Muße für die Heiligung des Sabbat als dem eigentliche irdischen Lebensziel zu gewinnen. Heiligung des Sabbat beschränkt sich keineswegs auf den Sonntag, sondern meint die dem Menschen gegebene freie Zeit – ohne Zwang für sein Lebensunterhalt sorgen zu müssen – über die er entscheiden muss, wie er sie verbringen will. Zum Lobe Gottes etc. oder um sich in seiner ´Freizeit` an die materielle Welt zu binden.

Das Wesen der NW ist, dass sie Aussagen über die empirische-materielle Welt macht, insofern diese messbar ist, was heißt durch mathematische Verfahren beschrieben werden kann. Mit der Messbarkeit ist die Abhängigkeit der Erkenntnis von den menschlichen Sinnesorganen gegeben. Auch wenn diese durch technische Hilfen ´verbessert` werden, ändert das grundsätzlich nichts daran, dass wir auf die fünf Sinne angewiesen sind, die, wie auch Messinstrumente nur in Abhängig von Raum und Zeit (d.h. nicht-relativistisch) existieren. Grundsätzlich gehört zur NW die Möglichkeit dazu, Aussagen durch Experimente zu validieren. In wie weit die Mathematik es erlaubt, nw. Erkenntnisse von der sinnlichen Wahrnehmung zu lösen ist eine andere Frage. Was die Mathematik aber gezeigt hat, dass ihre Beweiskraft nicht von empirischen Erfahrungen abhängt (etwa aus der Kunst des Zählens), sondern von den Axiomen, die sich selbst gibt. Damit muss man sich auch klar machen, dass die Naturwissenschaften letztlich keine rein empirisch Wissenschaft ist, sondern auf eine metaphysische Grundlegung angewiesen ist. Dass scheint mit wichtig zu sein, um der Vorstellung Einhalt zu gebieten, die NW, ins besonders die Physik käme zu absoluten Erkenntnissen. Dem ist nicht so. Physikalische Theorien haben a) immer nur eine begrenzte Aussagekraft, die sich aus den Voraussetzungen ergeben, die sie sich selbst geben. Wenn also Theologen, zugegebener Maß vielleicht etwas unbeholfen, auf die Quantenphysik etc. verweisen, rechtfertigen sie weniger ihre eigenen Standpunkt, sondern ermahnen die Naturwissenschaftler, sich vor dem Hochmut zu bewahren, mit ihren Erklärungen an die Stelle Gottes treten zu können (ausführlicher z.B. in Paradoxien der Kosmologie, http://www.tydecks.info/online/themen_kosmologie_paradoxien.html , Beitrag für das Philosophische Colloquium der Akademie 55plus Darmstadt am 15.12.2014, Zugriff 25.4.26)

Das Wesen des Glaubens ist es, Tatsachen anzuerkennen, die nicht durch die Methoden der Naturwissenschaft erkannt werden können. An die Stelle mathematischer Verfahren tritt die Offenbarung. So wie die Logik für die Mathematik, fungiert die biblische Hermeneutik für die Glaubenstatsachen als Bezugs- und Reflektionswissenschaft. Im Bezug zur Welt unterscheiden sich NW und Glaube u.a. darin, dass NW Erklärungen produziert (Kausalzusammenhänge beschreibt), während der Glaube den Weg zu Sinn und Bedeutung weist, also auf die lebens- und handlungspraktische Relevanz von Erkenntnis, u.a. unter anderen auch von nw. Erklärungen verweist (das wäre u.a. unter dem Stichwort ´naturalistischer Fehlschluss zu thematisieren).

Die Bezugswissenschaft der bibl. Hermeneutik, also für Generierung von Sinn und Bedeutung, ist die Heilsgeschichte, die wiederrum ein anderer Name für die in der Welt verwirklichte Liebe Gottes ist. Die Liebe wie Gott sie versteht ist somit die letzte und höchste Instanz der Erkenntnis und das letzte Evidenzkriterium.

Vor diesem Hintergrund erschließt sich mir der Bericht über die Verwandlung von Wasser in Wein wie folgt: Dass sich Wasser in Wein verwandelt kann, ist eine Tatsache, die jeder Winzer bestätigen kann. Dazu bedarf es üblicherweise eines bestimmten Stoffwechsels, sowohl in der Rebe wie nachher im Gärfass. Nüchtern betrachtet ist Stoffwechsel die Verwandlung von Molekülen durch Zufuhr von (Sonnen)Energie. Noch abstrakter; Stoffwechsel ist gezielte Arbeit gegen die Entropie. Entropie ist die destruktive Tendenz der Materie, sich selbst zu vernichten, wenn nicht ein ordnende Kraft gezielt dagegen anarbeitet (vgl. den Beginn des Schöpfungsbericht 1.Mos. 1 ff). Gegen Entropie heißt, dass das Programm für eine höhere Ordnung in der Welt sorgt. Gezielt heißt, es gibt ein Programm gibt, das sich hier als genetisches des Weinstocks manifestiert. Das Programm selbst entspringt der Liebe des Schöpfergottes. Und die Energie, die das Programm belebt ist der Geist der von Gott ausgeht.

Jesus lehrt, dass man die Natur durch den Geist beeinflussen kann (Mt.21,21 f): "Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, dann werdet ihr nicht nur vollbringen, was am Feigenbaum geschehen ist; selbst wenn ihr zu diesem Berg sagt: >Erhebe dich und stürze dich ins Meer!<, so wird es geschehen; und alles, was ihr im Gebet gläubig erbittet, werdet ihr erhalten." Tatsächlich ist es ja so, dass im Verlauf der Erdgeschichte die Berge zum Teil tatsächlich an Masse verloren haben und ein Teil davon ins Meer gelangt ist. Klar, dass ist nicht die Bedeutung der Aussage. Aber es geht darum, dass sich der Glaube, wenn er in anschaulichen Bildern geschildert wird, auf reale Prozesse bezieht, durch die das oben beschriebene Programm erkennbar wird (so z.B. die Gleichnisse vom Samen). Jesus meint damit also nicht, man könne die Gesetze der Physik beeinflussen.

Allerdings muss man auch sehen, dass das, was wir als physikalische Gesetz kennen, mit Sicherheit nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Insofern bin ich eher zurückhaltend, wenn es um die Frage geht, was möglich ist und was nicht. Man muss sich eingestehen, dass wir aufgrund unsere menschliche Beschränktheit weit davon entfernt sind, die Kräfte der Natur, d.h. den Geist der wirkt, zu verstehen. Ich stelle mir gerade vor, Kopernikus wurde heute im Fernsehen eine Sendung über den aktuellen Stand der Astrophysik sehen. Ich glaube, der würde aufs erste wohl alles für Schwindel halten.

Allerdings würde er sich wahrscheinlich sehr schnell in diese Denkweise einarbeiten können - und zwar weshalb: weil er neben seinem Wissen auch den festen Glauben hat, dass das, was er herausgefunden hat, richtig ist. Und dieser Glaube, ich gehe davon aus, dass er den dann ins Heute mitbringt, würde ihn befähigen die moderne Astrophysik zu verstehen. 

Übertragen sehe ich die Sache so: Gott hat die Naturgesetze geschaffen aus seinem Geist der Liebe und Wahrheit. Liebe bedeutet, dass die Naturgesetze die materielle Lebensbedingungen schaffen, was das Gute - Lebensspende für die Schöpfung - bedeuten. Wahrheit bedeutet, dass die Gesetz unumstößlich sind für die, die in der materiellen Schöpfung leben. Damit will ich andeuten, dass es fraglich ist, ob im Himmel, dem Reich Gottes diese Gesetze noch relevant sind. Geht man davon aus, dass die Bestimmung des Menschen das Himmelreich ist, heißt das, dass er sein diesbezüglich irdische Denken überwinden muss um Gott richtig zu verstehen. Mit anderen Worten, wenn es einem Menschen gelingt seinen Glauben zu entwickeln und zu festigen, dann kann er auch bei sich und anderen Veränderungen bewirken, die der Versetzung eines Berges gleichkommen, nämlich im übertragen Sinne.

Gehen wir zum `Weinwunder`  zurück. Neben der Auffassung, dass tatsächlich eine substanzielle Verwandlung stattgefunden hat kann man sich auch vorstellen, dass alle Hochzeitsgäste von der Anwesenheit Jesus derartig ´beeindruckt` waren, dass sie das Wasser als Wein geschmeckt haben. Und zwar nicht im Sinne einer Art ´Massenhysterie`, sondern als Wirkung des Geist der Liebe Jesus des Herrn, die denjenigen die das Wunder mitbekommen, etwas zu denken geben soll oder mit andere Worten, das sich Jesus dort, offenbart. Zu bedenken ist, dass diese nach dem Joh. Evg. der erste öffentliche Auftritt nach der Taufe durch Johannes ist. Ich will damit aufzeigen, dass die generelle Botschaft der Wunder die ist, menschliches Denken von den physikalischen Gesetzen, d.h. von den Bedingungen irdischen Denkens zu befreien, um so frei für eigentliche das Verständnis der Offenbarung zu machen. D.h. hießt, man muss sich jetzt noch darüber nachdenken, warum das Wunder auf einer Hochzeit stattfindet. Hochzeit ist ein Liebesbündnis und es liegt nahe, dass Gott die Menschen, die sich auf so ein Liebesbündnis untereinander einlassen dazu eingeladen sind, ein analoges Bündnis mit ihm einzugehen. So antwortet Jesus seiner Mutter, als sie ihn darum bat, ob er nicht für neuen Wein sorgen könne, zuerst einmal mit den Worten (Joh.2,4): ""Laß mich nur gewähren, Frau! Meine Stunde ist noch nicht gekommen."" Die Antwort ist ja seltsam. Es sei denn Jesus bezieht die von Ihm erwartete Verwandlung in Wein auf sich selbst: aus dem lebendigen Wasser seine Lebens und seiner Lehre geht am Ende eine geistliche Transformation hervor. Die, die von dem Wasser kosten das Jesus bereitet (nämlich seine frohe Botschaft) werden darin den wahren Wert (Wein = geistige Getränk) erkennen. "So machte Jesus zu Kana in Galiläa den Anfang mit seinen Zeichen. Er offenbarte dadurch seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn".

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van Hagen
(@van-hagen)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 53
Veröffentlicht von: @herbert

Sein Post steht u.a. im Kontext der Diskussion um die in der Bibel berichteten Wunder, wie die Verwandlung von Wasser in Wein (Joh.2). tojak schreibt:

Ich erlebe es regelmäßig, dass Gläubige und Theologen gern sofort zur Relativitätstheorie und Quantenphysik springen möchten, wenn es um Bibelstellen vs. Physik geht. Dabei reicht Mittelstufen-Schulphysik völlig, um zu zeigen, dass manche Bibelstellen im Widerspruch zu gesichterten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen stehen. Daran ändern auch neuere Erkenntnisse aus komplexeren Physik nichts.

 

Gehen wir zum `Weinwunder`  zurück. Neben der Auffassung, dass tatsächlich eine substanzielle Verwandlung stattgefunden hat kann man sich auch vorstellen, dass alle Hochzeitsgäste von der Anwesenheit Jesus derartig ´beeindruckt` waren, dass sie das Wasser als Wein geschmeckt haben.

Die Bibel und andere Überlieferungen sind nicht naturwissenschaftliche Werke, sondern spirituelle, deshalb wird auch eine spezielle Sprache verwendet, die eine sinnbildliche ist, dabei können spirituelle Vorgänge mit physischen bildgleich sein, wie es bei der Verwandlung von Wasser in Wein ist.

Zum naturwissenschaftlich Höchstem greift man gerne zurück, weil man diese Unterscheidung nicht macht und auch spirituell gar nicht zu erklären in der Lage ist.

van-hagen antworten
Lucan-7
Beiträge : 28579

Zunächst mal: Wer versucht, "Wunder" durch Naturwissenschaft zu erklären, der leugnet, dass es Wunder gibt. Denn es gehört ja gerade zu den wesentlichen Eigenschaften eines "Wunders", den Naturwissenschaften (Früher würde man wohl eher sagen: Der Lebensrealität der Menschen) zu widersprechen.

Wasser verwandelt sich nicht in Wein, Tote werden nicht mehr lebendig. Das wussten die Menschen damals genau so wie heute, dafür muss man nicht Physik studieren.

Die Aussage der Bibel lautet: Es ist trotzdem passiert! Und das kann nur bedeuten, dass Gott, der Schöpfer, persönlich eingegriffen hat. Denn nur dieser ist in der Lage, die Realität auf diese Weise zu manipulieren. Deshalb spricht man von einem "Wunder", und das ist die wesentliche Aussage dahinter.

Die Quantenphysik hilft da auch nicht weiter. Das ist auch keine Wundertüte, mit der alles möglich ist... die Quantenphysik hat ihre eigenen Gesetze, die sich von den bisher bekannten unterscheiden - dennoch wird sie von Physikern verstanden und beschrieben. Wer also versucht, "Wunder" mit Quantenphysik zu erklären, der leugnet ebenfalls die Existenz von Wundern.

 

Wenn also Theologen, zugegebener Maß vielleicht etwas unbeholfen, auf die Quantenphysik etc. verweisen, rechtfertigen sie weniger ihre eigenen Standpunkt, sondern ermahnen die Naturwissenschaftler, sich vor dem Hochmut zu bewahren, mit ihren Erklärungen an die Stelle Gottes treten zu können

In der Regel zeigen sie damit in erster Linie, dass sie selbst die Quantenphysik nicht verstanden haben. Aber wer hat das schon...

 

Vor diesem Hintergrund erschließt sich mir der Bericht über die Verwandlung von Wasser in Wein wie folgt: Dass sich Wasser in Wein verwandelt kann, ist eine Tatsache, die jeder Winzer bestätigen kann.

Nicht, wie in der Bibel beschrieben. Wasser kann sich nicht zu Zucker oder Alkohol wandeln, dafür enthält es nicht die richtigen Elemente. Deshalb war es ja ein Wunder und wird auch als solches beschrieben.

 

Oder man sagt halt, es ist nicht passiert (Also die Verwandlung), und es ist etwas Anderes gemeint.

 

Ich selber halte die biblischen Wundergeschichten ja für die üblichen Übertreibungen, um Aufmerksamkeit in Erzählungen zu erregen... aber mit so einer Auffassung kommt man im christlichen Glauben natürlich nicht weit.

 

lucan-7 antworten
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Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6248

@lucan-7 

Wasser kann sich nicht zu Zucker oder Alkohol wandeln, dafür enthält es nicht die richtigen Elemente.

Nein aber das im Wasser gelöste CO2. Machen Pflanzen ja jeden Tag. /klugscheissermodus aus. 

arcangel antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@arcangel 

Nein aber das im Wasser gelöste CO2. Machen Pflanzen ja jeden Tag. /klugscheissermodus aus. 

Dafür reicht allerdings die Menge nicht aus. Etwa 1,5g CO2 pro Liter, um 100g Alkohol und nochmal so etwa 5-10g Zucker zu erzeugen... nö, eher nicht.

Von anderen Stoffen wie Säuren und Aromastoffen ganz zu schweigen... der Wein soll ja ein richtig guter Tropfen gewesen sein...

lucan-7 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6248

@lucan-7 

der C02 Gehalt im Wasser ist im Gleichgewicht mit der Luft, wenn also das im Wasser gelöste CO2 aufgebraucht wird, löst sich wieder neues. Das ganze muss nur gut belüftet sein.

 

 

 

Also Strohhalme raus und hineinblasen 😉

arcangel antworten
Herbert52
(@herbert)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 216

@lucan-7 

Vielen Dank für die anregenden Ausführungen. Ich will versuchen mich noch klarer auszudrücken

Zunächst mal: Wer versucht, "Wunder" durch Naturwissenschaft zu erklären, der leugnet, dass es Wunder gibt. Denn es gehört ja gerade zu den wesentlichen Eigenschaften eines "Wunders", den Naturwissenschaften … zu widersprechen.

Ich habe nicht versucht Wunder durch Naturwissenschaft zu erklären, sondern dafür argumentiert, dass naturw. Erkenntnisse, besser Zusammenhänge in der Natur, als Argument nicht robust genug sind, um die Möglichkeit von Wunder, wie sie in der Bibel beschrieben werden, als ´unmöglich` zu charakterisieren. Die zweite Aussage würde ich relativieren: sie widersprechen dem aktuelle bekannten / anerkannten Stand unseres säkularen Wissens über die Zusammenhänge in der Natur. Wobei hinzukommt, dass seit Kant Wunder explizit auch nicht Thema der (Naturwissenschaft) sind.

Die Quantenphysik hilft da auch nicht weiter. Das ist auch keine Wundertüte, mit der alles möglich ist... Das stimme ich Dir voll zu. Ansonsten siehe oben.

Deshalb war es ja ein Wunder und wird auch als solches beschrieben. … Oder man sagt halt, es ist nicht passiert (Also die Verwandlung), und es ist etwas Anderes gemeint.

Beides: es ist ein Wunder, weil unser beschränkter Geist diese Transformation nicht fassen kann.    und es ist etwas Anderes gemeint …Klar. Ich verweise auf den Post von Arcangel unten 

Auch das. Das Andere ergibt sich aus dem Gesamtkontext der Offenbarung. Jesus der Herr ist sicher nicht auf die Welt gekommen um Wunder zu vollbringen. Das es geschehen ist hat sicher mehrere Gründe. Mit fallen zwei ein: um seine Sendung als Sohn Gottes zu unterstreichen und auch aus Mitleid mit den Kranken. Im Übrigen berichtet des Evangelium davon, dass auch die Apostel Wunderheilungen etc. vollbracht habe und Jesus lehrt, dass jeder dessen Glaube groß genug ist, auch Wunder vollbringen kann. „Ich selber halte die biblischen Wundergeschichten ja für die üblichen Übertreibungen, um Aufmerksamkeit in Erzählungen zu erregen...“ Übertreibungen von was. Von Ereignissen die stattgefunden haben, für die es alltägliche Erklärung gibt

… aber mit so einer Auffassung kommt man im christlichen Glauben natürlich nicht weit.

Damit gebe ich Dir voll und ganz recht. Jesus der Herr hat glaube ich wenig Interesse daran, dass wir an die Wunder glauben. Wichtiger ist, dass man die Lehre für gut und richtig erachtet und sich bemüht, sein Leben danach auszurichten. Wer das schafft, wir sein Wunder erleben, u.U. auch in dem beschriebenen Sinn als ein an sich nicht vorstellbare Ereigniss.

herbert antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@herbert 

Ich habe nicht versucht Wunder durch Naturwissenschaft zu erklären, sondern dafür argumentiert, dass naturw. Erkenntnisse, besser Zusammenhänge in der Natur, als Argument nicht robust genug sind, um die Möglichkeit von Wunder, wie sie in der Bibel beschrieben werden, als ´unmöglich` zu charakterisieren.

Das stimmt allerdings. Es genügt als Gegenargument nicht zu sagen: "So etwas kann doch gar nicht funktionieren!".

Na ja, klar... WEIL es nicht funktionieren kann ist es ja auch ein "Wunder"! Wissenschaft kann hier kein Gegenargument sein... zumindest nicht unmittelbar.

Deshalb argumentiere ich hier auch anders. Denn auch wenn wir hier von "Wundern" sprechen und nicht von naturwissenschaftlich erklärbaren Ereignissen - wie wahrscheinlich ist es denn, dass diese tatsächlich passiert sind? Wie vertrauenswürdig sind die Berichte?

Und da frage ich mich etwas ganz anderes: Wie oft passiert es denn, dass Menschen von ungewöhnlichen, unglaubwürdigen und praktisch unmöglichen Ereignissen berichten? Kommt das öfters mal vor - oder neigen Menschen im allgemeinen dazu, präzise und sachlich ausschliesslich die objektive Wahrheit zu berichten?

Und da muss man leider sagen: Die Menschen neigen keineswegs dazu, objektiv und nüchtern historische Wahrheiten zu schildern - schon gar nicht im Zusammenhang mit Glauben.

Wundergeschichten gibt es auf der ganzen Welt, zu allen Zeiten - und nie wurde irgendwas davon bestätigt. Und auch heute noch ist das Internet voll von erfundenen Geschichten, die dennoch geglaubt und verbreitet werden. Übertreibungen, Aberglaube, Esoterik, Magie, Ausserirdische - die Leute glauben und erzählen alles mögliche. Und das war zu allen Zeiten so.

Bestätigt wurde dergleichen nie.

Warum also sollte man gerade die biblischen Berichte glauben? Warum sollten gerade die sich nicht einreihen in die üblichen Wundergeschichten, religösen Verklärungen, Gerüchten, Übertreibungen und phantastische Erzählungen, an denen am Ende dann doch nichts dran ist...? So wie so oft in der Welt...?

Das ist die Frage, die ich mir hier stelle.

 

lucan-7 antworten
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(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@lucan-7 

Bestätigt wurde dergleichen nie.

Ich glaube es gibt in Lourdes ein Ärztekomitee, das medizinische Wunder bestätigt, die in Lourdes stattgefunden haben. Also erst untersucht und dann bestätigt, wenn sonstige physiologische Erklärungen ausfallen.

Es sind wohl so um die sechzig…verglichen mit den Tausenden, die da jeden Tag durchpilgern ist das natürlich nicht viel. Aber „nicht bestätigt“ stimmt nicht.

Warum also sollte man gerade die biblischen Berichte glauben? Warum sollten gerade die sich nicht einreihen in die üblichen Wundergeschichten, religösen Verklärungen, Gerüchten, Übertreibungen und phantastische Erzählungen, an denen am Ende dann doch nichts dran ist...? So wie so oft in der Welt...?

Beide Seiten einer Diskussion über dieses Thema (Wundergeschichten in der Bibel sind wahr oder nur erfunden) befinden sich auf einem Boden, bei dem man den Wahrheitsgehalt der jeweiligen Aussage nicht wirklich beweisen kann - es bleiben Überlegungen, denen man mehr oder eben weniger geneigt ist …tataaa: zu glauben.

Und für die Leute, die Jesus für den Sohn Gottes halten, ist sowieso alles möglich und alles wahr…naja, zumindest denke ich das.

Aber in der Realität gibt es glaube ich sehr viele Christen, die zwar an Gott glauben aber die Wundergeschichten (eventuell sogar inklusive Auferstehung) ablehnen. 

 

 

stern antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@stern 

Ich glaube es gibt in Lourdes ein Ärztekomitee, das medizinische Wunder bestätigt, die in Lourdes stattgefunden haben. Also erst untersucht und dann bestätigt, wenn sonstige physiologische Erklärungen ausfallen.

Das dürfte sich dann wohl lediglich auf die Aussage: "Wir können uns diese Heilung nicht wirklich erklären" hinauslaufen.

Dass da Beine nachgewachsen sind oder ähnliches dürfte aber wohl ausgeschlossen sein.

Beide Seiten einer Diskussion über dieses Thema (Wundergeschichten in der Bibel sind wahr oder nur erfunden) befinden sich auf einem Boden, bei dem man den Wahrheitsgehalt der jeweiligen Aussage nicht wirklich beweisen kann - es bleiben Überlegungen, denen man mehr oder eben weniger geneigt ist …tataaa: zu glauben.

Die Argumente für oder gegen "Wunder" sind allerdings von sehr unterschiedlicher Qualität.

Und auch jene, die der Bibel glauben, tun das in der Regel, indem sie verschiedene Maßstäbe anlegen - denn anderen religiösen Texten mit ähnlichen Aussagen über Wunder glauben sie ja nicht...

 

lucan-7 antworten
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@lucan-7 

Das dürfte sich dann wohl lediglich auf die Aussage: "Wir können uns diese Heilung nicht wirklich erklären" hinauslaufen.

Ja, vom biologisch-medizinischen Standpunkt aus nicht erklärlich. Aber ist das nicht nicht die landläufige Definition von Wunder, etwas, das man sich anders nicht erklären kann ?

Dass da Beine nachgewachsen sind oder ähnliches dürfte aber wohl ausgeschlossen sein.

Vermutlich, ich weiss es nicht. Ich denke, das hätte es aber in die Nachrichten geschafft und wir wüssten davon.

Und auch jene, die der Bibel glauben, tun das in der Regel, indem sie verschiedene Maßstäbe anlegen - denn anderen religiösen Texten mit ähnlichen Aussagen über Wunder glauben sie ja nicht...

Das muss wohl daran liegen, dass die in der Bibel wahr sind…🙂

Nein, Spass beiseite, das weiss ich nicht. Also, will sagen: ich kenne ehrlich gesagt keine anderen religiösen Texte mit Wundererzählungen…aber du hast recht, vermutlich würde ich sie nicht glauben.

Trotzdem glaube ich auch Dinge, die sich wundersam anhören, obwohl sie nicht aus der Bibel sondern zB von youtube sind, also Menschen, die etwas berichten aus ihrem Leben. Oder „Mensch, Gott“, diese Sendung wo Menschen von ihrer Begegnung mit Gott oder Jesus berichten. 

Natürlich glaube ich nicht alles und allen, aber da sind Leute dabei, die wirken aufrichtig. 

 

stern antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@stern 

Ja, vom biologisch-medizinischen Standpunkt aus nicht erklärlich. Aber ist das nicht nicht die landläufige Definition von Wunder, etwas, das man sich anders nicht erklären kann ?

Nein - es gibt ja unzählige Dinge, für die wir keine Erklärung haben. Gerade in der Medizin wird ja immer noch viel geforscht und ist noch lange nicht alles verstanden. Das heißt aber noch nicht, dass etwas im Widerspruch zu bisherigen Erkenntnissen steht.

Ein nachwachsendes Bein wäre ein solcher Widerspruch. Eine Heilung von einem Tumor nicht - denn da sind Mechanismen bekannt, auch wenn man das nicht in jedem Fall direkt nachvollziehen kann.

 

Trotzdem glaube ich auch Dinge, die sich wundersam anhören, obwohl sie nicht aus der Bibel sondern zB von youtube sind, also Menschen, die etwas berichten aus ihrem Leben. Oder „Mensch, Gott“, diese Sendung wo Menschen von ihrer Begegnung mit Gott oder Jesus berichten. 

Da setzt bei mir dann eher so eine Art "Doppeldenk" ein - je nachdem was es ist denke ich mir: "Kann sein, vielleicht aber auch nicht". Meistens glaube ich da nicht viel, vor allem keine Geschichten, die bestimmte Vorstellungen bedienen - wie etwa Muslime, denen irgendwo in ihrer Heimat Jesus begegnet ist und dergleichen.

Kann natürlich sein, dass die da etwas Bestimmtes erlebt haben, manche Muslime konvertieren ja auch. Aber das sind natürlich in erster Linie Geschichten, die man gerne in christlichen Kreisen hört und die deshalb dort verbreitet werden... über den Wahrheitsgehalt sagt das nicht viel.

Und ich führe ja als Beispiel auch immer wieder die Hexenprozesse auf. Da gibt es heute noch die Protokolle der Prozesse mit den Anklagen und den Namen der Zeugen. Da wurde Hexerei geschildert, noch bevor irgendwer gefoltert wurde... warum sollte man diesen Leuten nicht glauben, den Aposteln aber schon?

 

lucan-7 antworten
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(@stern)
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Beiträge : 2572

@lucan-7 

Das heißt aber noch nicht, dass etwas im Widerspruch zu bisherigen Erkenntnissen steht.

Ja, ok…das ist ja auch gut möglich, dass es da Mechanismen gibt, die dann plötzlich wirken, die sowieso da sind, nur noch nicht erforscht.

Das ist natürlich schwierig, dazu jetzt etwas zu sagen, da ich keinen Bericht kenne.

Kann natürlich sein, dass die da etwas Bestimmtes erlebt haben, manche Muslime konvertieren ja auch. Aber das sind natürlich in erster Linie Geschichten, die man gerne in christlichen Kreisen hört und die deshalb dort verbreitet werden... über den Wahrheitsgehalt sagt das nicht viel.

Nun, ich finde, das ist jetzt eine Beurteilung deinerseits, die da etwas impliziert (nämlich Christen, die das verbreiten, ohne dass da was dran ist) was vielleicht gar nicht so ist.

Da wurde Hexerei geschildert, noch bevor irgendwer gefoltert wurde... warum sollte man diesen Leuten nicht glauben, den Aposteln aber schon?

Darüber weiss ich gar nichts.

Was ich aber weiss, ist das Magie und „Kraft von oben“ (ich weiss nicht, wie ich das sonst nennen soll…die Kraft, mit der Jesus ausgestattet war) nicht automatisch gleichzusetzen sind. Über Hexerei weiss ich nichts, aber nicht jeder Bericht, der etwas Übersinnliches erzählt, hat etwas mit Gott zu tun.

Deshalb ist es sehr wohl ein Unterschied, wer da erzählt. 

 

 

 

stern antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@stern 

Nun, ich finde, das ist jetzt eine Beurteilung deinerseits, die da etwas impliziert (nämlich Christen, die das verbreiten, ohne dass da was dran ist) was vielleicht gar nicht so ist.

Ich gebe zu, dass ich da etwas vorbelastet bin. In den Gemeinden, in denen ich früher war erzählte man gerne verschiedene Geschichten, die zufällig genau zum eigenen Weltbild passten, aber immer irgendwo anders stattgefunden haben, so dass es niemand überprüfen konnte. Das erschien dann irgendwann schon etwas merkwürdig... ich habe da jedenfalls irgendwann nichts mehr geglaubt, zumal diese Sachen ja auch sehr einseitig waren.

 

Was ich aber weiss, ist das Magie und „Kraft von oben“ (ich weiss nicht, wie ich das sonst nennen soll…die Kraft, mit der Jesus ausgestattet war) nicht automatisch gleichzusetzen sind. Über Hexerei weiss ich nichts, aber nicht jeder Bericht, der etwas Übersinnliches erzählt, hat etwas mit Gott zu tun.

Nach meinem Verständnis ist alles "Magie", was von einer "jenseitigen Wesenheit" verursacht wird, dazu würden für mich also auch die biblischen Wunder gehören.

Nach christlichem Verständnis wird "Magie" nur von anderen Wesenheiten verursacht, nicht von Gott - weshalb Magie ja auch bedenklich und verboten ist. Genau das hat man ja auch den vermeintlichen "Hexen" vorgeworfen. Und da gibt es alle möglichen Berichte von Zauberei, die da angeblich beobachtet wurde - die wir heute aber als unglaubwürdig betrachten, trotz Zeugenaussagen.

lucan-7 antworten
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(@stern)
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@lucan-7 

Nach meinem Verständnis ist alles "Magie", was von einer "jenseitigen Wesenheit" verursacht wird, dazu würden für mich also auch die biblischen Wunder gehören.

Ich denke, da muss man unterscheiden…Wunder sind nicht Magie. Die Beschwörung irgendwelcher Kräfte ist nicht dasselbe wie den Herrn der Welt anzurufen.

Nicht zuletzt auch, weil Jesus sagt: ich und der Vater sind eins. 

Das haben Hexen glaub ich nicht behauptet…keine Ahnung auf welche Mächte sie sich berufen haben…

Es ist ein bisschen so wie wenn du einen Matheprof bittest, eine Aufgabe zu lösen und eine KI. Bei der KI kann ein richtiges Ergebnis dastehen, aber nicht sicher (weil sie es nicht versteht). Der Matheprof - so er denn sein Fach versteht- wird die Aufgabe nach den Regeln seines Fachs lösen. 

Die Referenzstelle in der Bibel zu dieser Überlegung ist die, wo Jesus zu irgendwelchen Leuten, die Dämonen austreiben konnten und Machttaten vollbringen konnten, sagt: weg von mir, ihr Gesetzlosen…ich kenn euch nicht.

Das heisst, nicht jeder, der das Vermögen hat, etwas zu vollbringen das wie ein Wunder aussieht, ist automatisch vom Himmel dazu ausgestattet worden…anscheinend gibt es da Unterschiede.

 

 

stern antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 28579

@stern 

Ich denke, da muss man unterscheiden…Wunder sind nicht Magie. Die Beschwörung irgendwelcher Kräfte ist nicht dasselbe wie den Herrn der Welt anzurufen.

Technisch gesehen ist das auch eine "Anrufung einer anderen Macht" - egal, ob sie jetzt von Gott kommt oder von einem Geist oder sonstwas. Deswegen sehe ich da auch keinen Unterschied.

 

Das haben Hexen glaub ich nicht behauptet…keine Ahnung auf welche Mächte sie sich berufen haben…

Man hat ihnen unterstellt, sich auf die Macht des Teufels zu berufen. Was vor 400 Jahren als "weltliches" Verbrechen galt, da man den Teufel für real hielt.

 

Das heisst, nicht jeder, der das Vermögen hat, etwas zu vollbringen das wie ein Wunder aussieht, ist automatisch vom Himmel dazu ausgestattet worden…anscheinend gibt es da Unterschiede.

Tja. Nur kann kein Mensch diese Unterschiede feststellen. Denn wir haben keinen Vergleich - niemand weiss garantiert, wie Gottes Macht aussieht und wie sie sich feststellen lässt.

Im Extremfall könnte sogar die Bibel vom Teufel geschrieben worden sein. Falls es so wäre (Was ich ganz sicher nicht behaupte) - wer könnte dann nachweisen, dass es nicht so ist...?

 

lucan-7 antworten
Stern
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(@stern)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 2572

@lucan-7 

Technisch gesehen ist das auch eine "Anrufung einer anderen Macht"

Ja

Im Extremfall könnte sogar die Bibel vom Teufel geschrieben worden sein. Falls es so wäre (Was ich ganz sicher nicht behaupte) - wer könnte dann nachweisen, dass es nicht so ist...?

Ja, ich verstehe was du meinst.

Und wir wären damit ohne es zu wissen „Satansanhänger“…

Ja…es is zumindest denkbar …das ist nicht von der Hand zu weisen. 

 

 

stern antworten
Arcangel
Beiträge : 6248

@herbert 

Wunder haben nichts mit Wissenschaft zu tun sonst währen sie keine Wunder, sondern ein Phänomen. 

 

Viel interessanter in dieser Geschichte ist, dass Wein im Überfluss, im AT ein Markenzeichen des kommenden Messianischen Reiches ist. Genauso wird Hochzeit als Symbol des kommenden Reiches verwendet. 

Dass Jesus also Wein im Überfluss(!) an einer Hochzeit schafft, ist klar Programmtisch und ein Ausrufezeichen, dass nun das Messianische Reich anfängt. 

arcangel antworten
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