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Theologie

Von ganz schön schwierig bis ganz schön praktisch
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Gleich mal vorneweg ich stehe voll und ganz hinter die Originale Version des Nicäaums, aber ohne das Anathema. Ich möchte in diesem Thread die Idee, dass der Vater der Sohn und der Geist, irgendwie aller gleiche Gott sind, und sich nur in ihrer Rolle unterscheiden zur Disposition stellen. Dabei möchte ich mit diesem Abschnitt aus dem Glaubensbekenntnis anfangen
Und an den einen Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes, der als Einziggeborener aus dem Vater gezeugt ist, das heißt: aus dem Wesen des Vaters, Gott aus Gott, Licht aus Licht, wahrer Gott aus wahrem Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater
- Erste Frage; ist Jesus der aus Gott stammt (Hebräer 1,5) ohne Anfang oder ist Jesus der Anfang (Joh 1,1; Off 21,6; Off 22,13)? Auf Grund welcher Argumentation kommt man zur Meinung Jesus sei ohne Anfang und hat schon immer existiert, wenn Jesus von sich selbst sagt er sei der Anfang. - Zweite Frage; ist Jesus in allem Gott gleich? Wenn ja, warum ist Jesus dem Vater gehorsam, (Phil 2,8; Heb 5,9)? Warum wird Jesus vom Vater erhöht und erhält sogar den Heiligen Geist vom Vater (Apg 2,33)? Warum hat Jesus alles vom Vater erhalten, macht, ehre und selbst das Leben, erhielt derjenige der das Leben ist, vom Vater (Mt 28,18; Joh 3,35; Joh 5,26; Joh 13,3; Joh 17,2+7)? Wenn nein, wie wirkt sich das auf unser Trinitäts- respektive Gottesverständnis aus? Gruss Lars
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Vor 2 Tagen

Mal wieder eine einfache Frage zu den Grundlagen des christlichen Glaubens. Im allgemeinen wird ja die Bibel als "Gottes Wort" betrachtet, an dem sich jede Lehre messen lassen muss. Nun bezieht sich Jesus der Überlieferung nach zwar immer wieder auf die Schriften des AT - für das NT gibt es aber keine entsprechenden Hinweise. Auch keiner der Autoren dort behauptet von sich "Gottes Wort" nieder zu schreiben, an das sich Christen künftig verbindlich zu halten haben.

Woher kommt also die Idee, dass sich Christen an einem Buch orientieren sollen, insbesondere was das NT betrifft, das dort ja nirgendwo erwähnt wird?

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Jun 18

Moin,

der Papst ruft erneut ein heiliges Jahr aus und Menschen werden ermutigt zu beichten, Rom zu besuchen oder durch heilige Türen zu treten, um in Summe dann einen vollkommenen Ablass zu gewinnen. Wow.

Wenn ich den Katalog erfülle, gewährt mir die Kirche (Menschen) den vollkommenen Ablass und meine zeitlichen Sündenstrafen sind getilgt.  Fertig. Wie praktisch. 

Wie viel Raum lasse ich bei so einem Vorgehen noch Gott selbst? Für mich grenzt das an eine gewisse "Selbsterlösung". Aber vielleicht habe ich das auch schlicht nicht verstanden.🤷‍♀️

Mit welcher Macht sollte eine Institution, die Jesus  selbst nicht eingesetzt hat, diese Art der Vergebung (Ablass) vergeben können?

Oder noch anders: wenn Gott mir verziehen hat und ich Wiedergutmachung geleistet habe, wem schulde ich dann noch etwas (Sündenstrafen). Mein erster Richter  ist Gott ALLEIN.

Wofür braucht  man dann überhaupt noch Ablässe?

Ich verstehe es einfach nicht. Vielleicht kannst mit wer erklären. Danke.

97
294
Jun 18

Nachdem ich in einem anderen Forum von dem Film "Instinkt" etwas erzählt habe, ist mir dazu noch der Gedanke gekommen, dass damit eine vielleicht erklärende Analogie geschaffen wurde.

Der Anthropologe Dr. Ethan Powell, der sich völlig von der menschlichen Gesellschaft abgewendet und hatte und Mitglied einer Horde von Gorillas wurde, tötete einen Wilderer, der einen oder mehrere Gorillas getötet hatte, Dafür wurde er vor Gericht gestellt. Im Laufe der Geschichte kehrt er dann mit Hilfe eines Psychologen in die menschliche Gemeinschaft zurück.

Ich sehe in seiner Mitgliedschaft in der Gorillafamilie die Rückkehr in ein paradiesisches Dasein, das wesentlich von "Instinkten" geprägt ist und nicht von unsozialen Berechnungen - ob das bei Gorillas stimmt, ist jetzt nicht die Frage. Er kann so lange ohne Probleme leben, bis jemand seine Familie bedroht und Mitglieder davon tötet. Er tötet auch, aber im vollsten Bewusstsein seines Rechts, die Familie zu verteidigen.

Erst durch den Prozess, den er überhaupt nicht akzeptiert - u.a. redet er mit niemandem - bzw. den begleitenden Psychologen, kann er nachvollziehen, dass er eben kein Gorilla, sondern ein Mensch ist, der nicht nur nach Instinkten leben kann, sondern tatsächlich doch auch Berechnungen anstellen muss, die dann auch nicht automatisch unsozial sein müssen. Vor allem hat er erkannt, dass er in seiner Isolation von Menschen und der Gorillafamilie, selbst unsichtbare Mauern um sich herum gebaut hatte, ihm keine Freiheit erlaubten.

In der jetzigen Rückkehr in die menschliche Gesellschaft sehe ich die Vertreibung aus dem Paradies.

MaW - das Vertrieben-sein aus dem Paradies ist der Beginn der Menschwerdung.

So erstmal meine Gedanken dazu.

58
150
Jun 15

Hallo!

Ich beschäftige mich schon eine Weile mit der Bibel und dem Glauben, was mir in Zeiten der Not schon viel Kraft gegeben hat, die ich gerade auch bitter nötig habe.

Aber ich habe ein für euch bestimmt etwas ungewöhnliches Thema dabei für mich entdeckt, womit ich jetzt einfach mal auf euch zutreten will, und um eure Meinung fragen. Ich bin noch nicht ganz firm in Sachen der hierzulande geläufigen Theologie, ich bin viel mehr die Sache als Autodidakt angegangen, habe mir die Bibel geschnappt, gebetet und dann versucht, mir erstmal meinen eigenen Reim drauf zu machen. Bitte verzeiht, wenn ich als in der Materie völlig ungebildeter nicht auf die Weise schreibe, wie ihr es vielleicht gewohnt seid, und auch nicht immer über dasselbe Wissen verfüge.

Also, mir ist bekannt, dass die geläufige Sicht auf den Tod Jesu das eines Opfertodes war, zur Sühnung der Sünden seiner Anhänger, bzw. zur Satisfaktion Gottes in der Sache der Welt, um einen neuen Bund mit einer Befreiung von der Sünde in seinem Namen erwirken zu können. Denn, so die Theorie, Gott erlaubt ein stellvertretendes Leid in einer Sache als Opfer, das durch seine Beschaffenheit einen Wert haben kann, und Jesus' Wert als Gottes Sohn ist immens.

Ich selbst bin aber ein Herzensmensch und Kind der Freiheit, und bin durchaus, obwohl ich kein Christ war, mit einer naiven Vorstellung von Gott im Herzen aufgewachsen, die mich geprägt hat und mir vor allem mit den Jahren, und später auch mit Lektüre der Bibel, eine steigende Liebe zur Gerechtigkeit und Gnade Gottes mitgegeben hat, insbesondere der mitfühlenden Gnade, die ich als bedeutendste Qualität Gottes erkenne um die sich das ganze Gesetzt seines Werkes das wir alle sind dreht.

Aus dieser Vorstellung heraus, und im innere Miterleben und der Meditation, ist mir die Überzeugung gekommen, dass es solch eine Satisfaktion für Gott aufgrund seiner Vorstellung von Gnade eigentlich nicht möglich sein kann. Sie verkehrt das wertvollste das wir sind, der Verbund von Leib und Seele begrenzt auf Lebenszeit, zu einem blossen Gut, einer Ware die eingesetzt wird in einem Spiel. Ich sehe die Gnade nicht darin, wenn einer sterben muss dafür dass ein anderer dann nicht stirbt - es stirbt ja immer noch einer, zwar ein gerechter der möglicherweise auch aus freiem Willen geht, aber der Tod bleibt und löscht mit dem Tod und der Sünde des einen des geopferten Leben mit aus. Ich sehe zudem allergrösste Grausamkeit im Wunsch, den einen leiden zu lassen darin dass er sein Leben lassen muss, um dann die Würde in der Selbstaufgabe dem gegenüber zu suchen. Dort kann sie meines Erachtens für diesen durchaus gefunden sein, aber eben leider nicht ganz im Auge desjenigen, der das alles einsetzt und die Gnade durch den Tod erkaufen lässt (statt durch das Leben). Ich glaube an diese drei Dinge über Gott nicht, dass er grausam ist, dass er mit Leben einfach spielt, und dass er den Tod über das Leben erheben würde.

Zumal all diese Interpretationen in den Willen von Gott zwar durchaus durch den Bibeltext gedeckt werden, aber eben nicht unbedingt eindeutig, und viele Textstellen, die dazu in Frage kommen, wiesen mich wenn ich eben versuchte, mein Herz in der Annahme eines rein wohlwollenden Gottes zu lassen, in eine andere Richtung. Deswegen war ich auf der Suche nach einer anderen Theorie dazu, wie das Opfer Jesu zu verstehen sein könne OHNE einen Gott zu erklären, der Befriedigung an einem Opfertod empfindet und ihn als gültigen Handel zur Befreiung anderer versteht. Denn solche Dinge, nun ja, die muten mir an wie die nächste Grenzüberschreitung nach dem Menschenhandel, und nicht nach der allgewaltigen allmächtigen Würde, die den Tod durch das Leben überwindet. Ich suchte, und wurde nach und nach fündig.

Die idee ist die, dass eben jede unserer Taten vor dem Auge Gottes etwas bedeuten, auch die Wege, auf denen sie begangen wurden - und ganz so wie wir fortlaufend Entscheidungen treffen müssen, die andere betreffen in ihren eigenen Wegen, haben diese nicht nur direkte Auswirkungen auf uns und andere, sondern formen durch ihre Qualität, durch ihre Entsprechung dem Willen Gottes gegenüber, den weiteren Fortgang der Welt. Gott ist ein liebender aber auch ein strafender Gott, und all unser Leben ist lernen. Ich glaube, Gott will, dass wir lernen mitfühlende und weise Menschen zu sein, die Verantwortung für ihr handeln tragen, eben wie ein liebender Vater der seine Kinder in ihrer Freiheit erzieht. Gott sieht ganz genau, wie gut oder schlecht unsere Taten sind, und je nachdem wie sie vor ihm glänzen, werden wir in der Zukunft erfahren, was das bedeutet, wofür wir uns entschieden haben. Manche Dinge sind schlecht für uns und andere, dann bringt es uns Kummer ein, teils gewaltigen Zorn, aber immer um uns verstehen zu lassen, wie das ist, nicht um uns mit gleicher Münze heimzuzahlen. Manche Dinge sind gut, und diese lassen uns gedeien und mehren sich in uns, bis wir sie mit anderen Teilen können und die segensreiche Wirkung zur Freude aller sich entfalten und allen Beteiligten Erfüllung bringen kann - so zeigt uns Gott, wenn wir etwas gut gemacht haben, mit dem was er uns mitgegeben hat, wenn wir es richtig eingesetzt und immer weiter gepflegt und verteidigt haben.

Wie ist das dann nun mit dem Messias? Ich glaube, es ist eben eine ganz besondere Geschichte, die zu ihrem Ende mit einer immer weiter angewachsenen, und von Gott immer weiter veredelten und zur Vollendung gebrachten Macht entfaltet hat zu eben der Schicksalsnacht und der Kreuzigung. War Jesus Opfer am Kreuz? Ich sage nein, es war vorher! Es war im Garten, wo die Tempeldiener kamen um ihn zu holen. Jesus verweigerte den Kampf, der den Tod einiger auf beiden Seiten bedeutet hätte. Er wollte nicht den Tod sähen, nicht sein weisses Gewand im Blut anderer tränken. Es sollte sein eigenes sein, durch das ultimative Opfer, das ER gebracht hat, für seine Freunde, und alle die nach ihnen kamen. Er lieferte sich kurzerhand aus, und es geschah, dass die Diener nur ihn nahmen aber all seine Freunde nicht. Was danach kam, war der bittere Kelch, den er trinken musste - er hatte durch seine Macht nicht nur andere geheilt, sondern auch andere erzürnt und bedroht, was sie durch ihr Unrecht am Leben hielt, und deren Zorn musste ihn letztendlich treffen. Er traf, kehrte sich in Gottes Sohn um, und zerfetzte den Vorhang vor dem Heiligtum des Tempels.

Danach entstand die Wirkung, die Frucht dieser Heldentat. Wie Gott auch schon für kleine gute Werke gutes zurück gibt, wenn sie mit lauterem Herzen getan wurden, gibt er für grosse Werke gewaltiges, egal wie klein oder ungewöhnlich die Geste war, die zu ihnen geführt hat. Jesus bekam das Leben zurück das er gegeben hatte, damit konnte er immer und immer wieder neues Leben geben. Er hatte auch das Kreuz, das er tragen, an dem er leiden musste, das ihm unendliche Gewalten über die gibt, die sein Leid dort für richtig empfunden haben. Er hat die Kirche geschaffen, und unbefleckt in ihrer Begründung als Gnadenstuhl für die ganze Welt über Jahrtausende auf das höchste Podest gestellt. Da er ja nun als Sieger lebt, und diesen Segen begründet hat, ist er nun niemals allein, hat die lautersten alle unter sich, und wer ihm folgt wird ebenso nicht alleine wandeln. Mit all diesen Dingen ausgestattet, und vielen mehr, sitzt er nun zur Rechten des Schöpfers. Wie er nur walten mag?

Auf diese Weise...würdigt Gott eine Heldentat, und keinen Kuhhandel, doch die Worte der Bibel sind dieselben. Ich weiss, ihr werdet sagen das ist ein verträumtes Wunschdenken eine Kindes, und ich sollte lieber anfangen, der Realität in's Auge sehen. Die Realität dir von mir gefordert wird, erscheint mir aber nun einmal nicht als Gnade, sondern als grösster Zorn, und Zorn richtet am Ende ja doch nichts an als Übel, Verderben und Zerstörung. Wo ich doch die Gnade sehe allüberall, in der Bibel, und in allen Werken von Gott überhaupt und das ist ja alles was es gibt. So wandle ich eben, bin verwundert über die Worte des Zorns, und halte mich am Guten Wort der Gnade, das meist seine Spiegelschrift ist, die nur der Stolzlose, von aller Verwirrung befreite sehen kann. Denn wie soll der Zorn zum Himmel führen, wenn es die Gnade nicht doch schon viel eher täte? Weil man nicht in ein Gewitter will, sondern den Frieden zur Erfüllung sucht?

Was denkt ihr zu dieser Sicht?

26
580
Jun 14

Aus der Diskussion über Adam und Eva ergab sich eine neue Frage, die ich an dieser Stelle einmal aufgreifen will.

Denn es ist in christlichen Kreisen heutzutage ja durchaus üblich, die Evolution als Tatsache zu akzeptieren. Das heisst, der Mensch hat sich aus tierischen Vorfahren entwickelt und ist - über etliche Generationen hinweg - mit den Tieren verwandt, am nächsten mit den Menschenaffen.

Damit wäre die Genesiserzählung also metaphorisch zu verstehen. Das bekommt man durchaus hin... die Schöpfungsgeschichte dauerte halt etwas länger, und das Paradies und die Vertreibung stehen halt symbolisch für Ereignisse, die irgendwann in der frühen Menschheitsgeschichte passierten.

Kann man so sehen... nur entsteht daraus natürlich ein Problem: Warum sollte das Blut Jesu notwendig sein, wenn die Geschichte doch nur symbolisch zu verstehen ist?

Die Kreuzigung, der Tod und die Auferstehung werden im allgemeinen im Christentum als reale, historische und für die Erlösung notwendige Ereignisse betrachtet.

Dem müsste nun aber ein ebenso reales Ereignis vorangegangen sein, welches diese Erlösung notwendig machte... was soll das aber gewesen sein, wenn die Genesis Erzählung doch nur als Metapher zu verstehen ist...?

Metapher für WAS? Was ist denn da wirklich passiert, dass Jesus im Anschluss dafür sterben musste...?

280
886
Jun 12

Hallo zusammen ist jemand mit dem Buch

"The Unseen Realm: Recovering the Supernatural Worldview of the Bible"

Oder dem Autor "Michael S. Heiser" vertraut.

 

Sorry, das Buch ist bis dato nur auf Englisch erschienen.

26
215
Jun 12

Die Bibel hat ja eine Entwicklung zu Opfergaben. In Leviticus stehen Vorgaben von Gott. In Hosea und den Psalmen steht, dass Gott keine Tieropfer will. Und im NT dann ist Jesus das Sühneopfer.
Aber warum erlaubte es Gott am Anfang, wenn er doch Liebe ist. Denn beim Brandopfer wird z.B. ein Vogel vollständig verbrannt. Ein unschuldiges Tier mit entsetzlicher Qual durch Verbrennung am Leibe. Nur weil ein Mensch etwas falsches tat. Warum musste er nicht immer schon selbst bekehren? Warum dieser Ablass? Es war doch ein leichtes und billiges für die Menschen einfach einen Vogel zu verbrennen. Wie konnte Gott Lebewesen so leiden lassen? Warum machte er es den Menschen zu leicht?

20
71
Jun 08

In den letzten Tagen gab es hier einige Diskussionen zum Thema "Gotteskonzept"... also, was ein bestimmtes Konzept von Gott im Endeffekt bedeutet. Also beispielsweise "Allmacht und Verantwortung".

Dabei wurde auch immer wieder angesprochen, dass Gott den Menschen "frei" gestalten wollte... und dem Menschen deshalb die Möglichkeit gab, zwischen "gut" und "böse" zu wählen. Weil Gott wollte, dass der Mensch frei ist... und sich freiwillig für das Gute entscheidet.

Allerdings: Die christliche Gottesvorstellung schließt auch ein, dass Gott immer "gut" ist. Und zwar nicht nur "irgendwie gut", sondern "absolut gut". Gott ist das Optimum. Gott kann (trotz Allmacht) niemals "böse" sein und ist immer absolut gerecht.

Absolut gut und absolut gerecht... das bedeutet aber auch: Gott hat gar keine Wahl. Im Gegensatz zum Menschen kann sich Gott nicht für das Böse entscheiden. Mit anderen Worten: Gott verfügt selbst nicht über die Freiheit, die Menschen haben, da er nicht "böse" sein kann.

Das heißt aber auch: Gott ist absolut deterministisch. Alles ist vorherbestimmt, Gott hat keine Möglichkeit, eine freie Entscheidung zu treffen - weil er immer die "Beste", die "optimale", die "gerechteste" Entscheidung fällt... ja, fällen MUSS, weil ihm aufgrund seiner Eigenschaften gar keine andere Wahl bleibt.

Ist Gott demnach also unfrei?

74
312
Jun 06

Hallo,
mich beschäftigt ein kompliziertes Thema. Ich fände es gut, wenn mir Christen es so leicht wie möglich erklären könnten. Denn ich würde es gerne verstehen.

Wenn ich es richtig verstehe, besteht für uns Christen ein Widerspruch:

Einerseits steht in der Bibel, dass Gott alles fügt (siehe Jeremia 10,23). Oder in den Sprüchen „Der Mensch wirft das Los; aber es fällt, wie der HERR will".
Anderseits kommt immer auch durch, dass wir Menschen einen freien Willen haben. Adam und Eva sündigten. Obwohl Gott sagt, dass sie es nicht dürfen. Sünde ist eine Entscheidung. Offenbarung 22,17 sagt, dass wir wählen können ("wer will").

Ich frage ganz einfach: Glauben Christen an Zufälle?

Bei Timothy Keller (der Calvinist ist) lese ich, dass wir frei entscheiden. Aber Gott immer durch dieses Handeln arbeitet. Gemeint ist Kompatibilismus, der freien Willen und Determisnismus unter einen Hut bringt. Um es zu erklären, nimmt er ein Beispiel:
Wenn ein Räuber eine Bank überfällt, ist er für das böse Handeln verantwortlich. Dennoch ist seine Tat Teil von Gottes Plan!
Er bezieht sich auf Jesaja 10. Gott nutzt Assyrer um Israel für seine Sünden zu bestrafen. Trotzdem sind sie verantwortlich für das eigene Handeln.

Und ich denke sofort an den Holocaust. Darauf übertragen, wirkt dieses Denken fast blasphemisch auf mich. Die Verbrechen wurden von Menschen begangen, die dies planten und dafür verantwortlich sind. Aber am Ende war es alles Gottes Plan? Nein! Das kann nicht sein!

Ist diese Sichtweise wirklich gängig im Christentum?

381
1,766
Jun 01

Wir haben den heiligen Geist, mit dem wir versiegelt sind. Er bleibt bei uns und wird uns alles lehren. 

Heißt das automatisch, dass wir auch IMMER im heiligen Geist sind? 

Oder können wir auch mal im heiligen Geist sein und mal im Fleisch, nämlich dann, wenn wir sündigen? 

Sind wir also IMMER in Jesus, auch wenn wir Sünde tun oder sind wir dann im Fleisch?

49
146
Mai 20

Hat jeder die Möglichkeit erwählt zu werden oder waren die Erwählten, die an Jesus glauben schon vorherbestimmt? 

Was ist der Unterschied zwischen berufen sein und auserwählt sein? 

371
2,049
Mai 20


Liebe Community,

Die Welt verändert sich und es passieren (zumindest für mich) Dinge, die ich schwer einordnen kann. Als Kind waren für mich die Demokratie und die Freiheit sehr hohe Werte, die es zu bauen, zu erhalten und auch zu verteidigen galt.

Amerika war die Schutzmacht und der Garant, dass diese geschehen konnte. Dafür habe ich dieses Land geachtet und geliebt.

Dann passierten Dinge, die die USA geschwächt haben. Ich will nicht sagen, dass es keinen Grund gab für den Erfolg eines Donald Trump, denn Lüge und Manipulation hatten sich in den Machtapparat der USA breit gemacht. Aber Donald Trump war keine wirkliche Alternative und das Land ist gespalten in Demokraten und Republikaner und das, was im demokratischen Sinne eigentlich aufbauend wirken sollte, hat sich zu einer gesellschaftlich destruktiven Macht erwiesen.

Weltweit sind Demokratien gefährdet und autokratische Systeme sind auf dem Vormarsch. Selbst bei Leute, die ich einmal für freiheitlich gehalten habe, finden sich Rufe nach rigide durchgreifenden Regierungen, nach Gesetzlichkeit und Freiheitseinschränkungen und harte Strafen.

Wo bleibt nun die rote Kuh? Hier kommt sie:

Es geht um ein jüdisches Opferritual, das Reinheit bringen soll und die Voraussetzung liefern, dass es zu einem dritten Tempelbau in Jerusalem kommen kann, was dann natürlich die Al-Aksa-Moschee und den Felsendom - wichtige religiöse Stätten des Islam - verdrängen würde.

Der Schlüssel zu dieser Reinheit findet sich nicht bei Jesus, der sie bringen könnte und den wahren Tempel gleich mit (Jesus selbst, der ihn in 3 Tagen wieder aufgebaut hat!), nein die Reinheit soll erlangt werden über Gesetze des Mose, die sich 

Hier ein Tagesschau Beitrag dazu:

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/tempel-institut-opfer-kuh-100.html

Und etwas ausführlicher der religiöse Background hier:

https://www.geistlicher-felsen.de/die-bemerkenswerte-bedeutsamkeit-der-roten-kuh-in-unserer-zeit/

Man sucht also nach einer Lösung, die Jesus längst gebracht hat. Man hofft auf Lösungen, die Jesus (man sehe auf das, was Jesus den Pharisäern sagte!) abgelehnt hatte und die am Kreuz durch etwas Besseres und Höheres ersetzt wurden.

Lange hat man keine rote Kuh gefunden, die die Bedingungen erfüllte. Es schien unmöglich. Vielleicht war das ja auch von Gott so gewollt, dass es diese Lösung nicht geben sollte. Bei christlichen Bauern in Texas hat man diese Kühe nun gefunden, sie wurden nach Israel gebracht und auch der Opferaltar ist schon gebaut. Auch die Geräte, die für den Tempeldienst benötigt werden, werden schon vorbereitet. Auch Priester bereiten sich für den Tempeldienst vor.

Hier noch mehr Information aus jüdischer Sicht:

https://www.fokus-jerusalem.tv/2023/10/04/nach-langer-suche-rabbiner-finden-makellose-rote-kuehe-fuer-den-dritten-tempel/

Empfehlenswert ist dort auch das Video, das im Artikel verlinkt ist.

Das finde ich aus mehreren Gründen problematisch:

1) Es wird eine Reinheit gefordert, die uns Jesus durch sein Opfer am Kreuz längst gegeben hat. Jesus wird ein zweites Mal verworfen.

2) Die amerikanische Rechte, die massiv die Vorbereitung für den Tempelbau fördert, scheint die Freiheit, die uns Christus erworben hat, zu verachten und zu verwerfen. Sie fördern politische Kräfte, die autokratische Herrschaft anstreben. Haben sie das Evangelium nicht verstanden? Warum schlechte Konzepte wieder aus dem Mülleimer der Geschichte holen, statt das Potential, das im Evangelium steckt zu fördern und freizusetzen?

3) Durch den Tempelbau würden islamische religiöse Stätten, die mit großer Baukunst errichtet wurden, verschwinden. Dies provoziert Auseinandersetzungen, dies kann einen dritten Weltkrieg auslösen. Es gibt Stimmen, die den Überfall auf die jüdischen Bürger von der Hamas schon in diesem Kontext sehen. Für die Diener im Tempel gilt, dass sie nie mit einem Toten in Berührung gekommen sein dürfen. Vielleicht war es ein Versuch, Menschen zu morden, um die Zahl derer, die für den Tempeldienst in Frage kommen, zu reduzieren.

Auf jeden Fall provozieren die Vorgänge um die rote Kuh Konflikte und Gewalt. Und sie suchen nach Lösungen, die jemand, der das Evangelium verstanden hat, längst in Jesus Christus finden kann. Und die Lösung Jesu ist deutlich besser als ein menschengemachter Tempel. Den Jesu Joch ist leicht und er schenkt Freiheit, die höherwertige menschliche Gesellschaften ermöglicht, Entitäten von ungeahnter Komplexität und bester Funktionalität. Warum also der Weg zurück ins Mittelalter und davor? Warum fördern amerikanische Christen Systeme, die es nicht braucht, wenn sie nur das Evangelium verstanden hätten?

Was meint Ihr?

 

23
191
Mai 19

Ein Mystiker betrachtet Himmelfahrt nicht nur als historisches Ereignis, sondern auch als symbolischen Ausdruck der inneren Reise der Seele auf dem Weg zur Vereinigung mit Gott.

Für den Mystiker repräsentiert die Himmelfahrt Jesu Christi die Rückkehr seiner menschlichen Natur in die göttliche Sphäre und die Vereinigung mit der göttlichen Quelle. Dieses mystische Verständnis der Himmelfahrt betont die Idee, dass jeder Mensch das Potenzial hat, sich mit dem Göttlichen zu vereinen und seine wahre spirituelle Natur zu erkennen.

In der mystischen Tradition wird die Himmelfahrt oft als Symbol für den Aufstieg der Seele zu höheren Bewusstseinsebenen interpretiert. Durch kontemplative Praktiken, Meditation und spirituelle Übungen strebt der Mystiker danach, sein eigenes Ego zu überwinden und eine tiefere Verbindung mit dem Göttlichen herzustellen.

Die Himmelfahrt wird daher für den Mystiker zu einem inneren Erlebnis, bei dem er sich von weltlichen Begrenzungen löst und sich auf eine transzendente Realität ausrichtet. Es ist ein Moment der Transformation und Erhebung, in dem die Seele sich auf den Weg macht, um ihre wahre Identität als göttliches Wesen zu erkennen.

Für den Mystiker ist die Himmelfahrt nicht nur ein historisches Ereignis, sondern auch ein spirituelles Symbol für die Möglichkeit der Transzendenz und Vereinigung mit Gott. Es ist eine Einladung, den eigenen spirituellen Weg zu gehen und sich auf die Reise zur inneren Erleuchtung und Vollkommenheit zu begeben.

37
275
Mai 17

Hallo Community,

ich habe grad ein YouTube Video geschaut, in dem es um dem Namen Gottes geht.

https://www.youtube.com/watch?v=aW0alVVBRdo

Darin wird jeder Buchstabe des Namens genommen und seine Bedeutung in einen Kontext gestellt.

Wer die Buchstaben nachvollziehen will, kann sich hier:

https://www.geistlicher-felsen.de/lehre/hebr%C3%A4isches-alphabet/ auf der Seite

ein PDF downloaden (Tabelle mit piktographischen Bezeichnungen und Bedeutungen), dass die Buchstabenbedeutung noch einmal enthält.

Wir haben da:

1) Jod: Hand, geschlossene Hand, (Arm). Eine rechte Hand der Macht, höhere Tätigkeitsstufe, Gesetz /Verantwortung, Arbeit

2) He: Fenster, Mann mit erhobenen Armen. Offenbarung, schauen, sehen, Gnade, Ewigkeit, Jenseits, stellt einen Menschen mit erhobenen Armen dar, Atem, atmen, durchatmen, Essenz, Wesen

3) Waw: Nagel, Haken Verbindung, Mensch, Sünde, Fleisch

4) He (Bedeutung siehe oben)

 

Wir haben also eine Hand (Hand eines Mächtigen). Dann haben wir ein Fenster - also wir schauen darauf, halten Offenbarung darin.

Dann haben wir "Nagel", auch die Verbindung von Mensch, Fleisch und Sünde.

Und dann haben wir erneut das schauen, die Offenbarung.

 

Wow! Find ich zumindest. Im Namen Gottes ist die Kreuzestheologie zu tiefst verinnerlicht. Die durchbohren Hände Christi sind der Hinweis auf Gott selber. Dort schauen wir Gott in größter Klarheit und in seiner tiefsten Bedeutung.

Interessant, oder?

4
96
Mai 12

Für Christen ist Gott der allmächtige Schöpfer des Universums, der über allem steht und als höchste Autorität verehrt wird. In der christlichen Theologie wird Gott als eine göttliche und transzendente Wesenheit betrachtet, die allwissend, allgegenwärtig und allmächtig ist.

Christen glauben an einen personalen Gott, der eine Beziehung zu seinen Geschöpfen pflegt und sich durch Jesus Christus offenbart hat. Sie glauben an die Heilige Dreifaltigkeit, also an den dreieinigen Gott bestehend aus dem Vater, dem Sohn (Jesus Christus) und dem Heiligen Geist.

Gott wird in der Bibel als liebevoll, barmherzig, gerecht und gnädig beschrieben. Er schuf die Welt und alle Lebewesen darin und sorgt für seine Schöpfung. Christen beten zu Gott, suchen seine Führung in ihrem Leben und vertrauen darauf, dass er sie beschützt und segnet.

Für viele Christen ist ihr Glaube an Gott ein zentraler Bestandteil ihres Lebens und ihrer Identität. Sie sehen Gott als Quelle von Liebe, Hoffnung, Trost und Stärke in schwierigen Zeiten. Durch Gebet, Bibellesung und Gemeinschaft mit anderen Gläubigen streben sie danach, ihre Beziehung zu Gott zu vertiefen und sein Wirken in ihrem Leben zu erkennen.

 
Für einen Christen bedeutet Vollkommenheit, nach dem Vorbild Jesu Christi zu streben und sich in seinem Glauben und seiner Nachfolge kontinuierlich zu entwickeln. In der christlichen Lehre wird die Vollkommenheit als ein Prozess der Heiligung und geistlichen Reife verstanden, bei dem man sich immer mehr an Gott und seinem Willen ausrichtet.

Vollkommenheit im christlichen Sinne bezieht sich nicht auf eine makellose Perfektion oder Fehlerlosigkeit, sondern vielmehr auf eine tiefe Verbundenheit mit Gott, die zu einem Leben in Liebe, Barmherzigkeit, Vergebung und Demut führt. Es geht darum, sein Leben nach den Lehren Jesu auszurichten, seine Gebote zu befolgen und seinen Nächsten bedingungslos zu lieben.

Christen glauben, dass sie durch den Heiligen Geist befähigt werden, an ihrer eigenen Heiligung zu arbeiten und sich von Sünden und negativen Einflüssen zu reinigen. Sie streben danach, immer mehr wie Jesus zu werden und sein Licht in die Welt zu tragen.

44
317
Mai 12

Hallo @alle!

Ich eröffne hier mal eine neue Runde. In einige Threads habe ich letztens sporadisch reingeschaut und habe Impulse mitgenommen. Aufgrund der Forenstruktur ist ein Einstieg in den Thread ab einem gewissen Zeitpunkt schwierig. So drehe ich hiermit eine neue Schleife. Offensichtlich dreht es sich um Themen, mit denen wir (eh) nie fertig sein werden. Das Gute: Darauf kommt es auch nicht an.

Worauf dann?

Meine Stichworte: Wachstum, Entwicklung, Verarbeitung und Auseinandersetzung. "das Innere" - Herz/ Denken/ Geist/ Gefühle. Erkenntnis. Individuum und Miteinander (ich/ wir). zum Ebenbild Gottes geschaffen sein. sich Überheben, Überforderung, Einübung von Demut. Gottes Wege in unsere Wegen, in Christus Weg, Wahrheit und Leben finden (und gleichzeitig Toleranz wahren). Vorbereitung  auf dem "Spielfeld Erde". Ewigkeit wahrnehmen - dafür bereit sein oder werden.

 

Gut/ Böse. Wie kann Gott so sein/ handeln? Theodizee-Frage, Vorherbestimmung, ... Mir ist bei all diesen Frage immer wichtig, was es mit mir macht, ... also welche Auswirkungen es auf mich hat, ... oder welche Überschneidungen es mit meinem Leben hat. Wenn rein abstrakt diskutiert wird, kann das durchaus spannend sein. Relevant wird es für, wenn ich einen persönlichen Bezug erkenne und mir das zu einem "besseren" Leben oder auch Verstehen hilft.

 

Meine Sicht:

1) Wir können Gott nicht denken. Und das ist gut so. Gott offenbart sich in Seinem Wort und in Christus. Es lohnt sich, sich daran zu orientieren - unabhängig davon, ob wir stets einer Meinung sind.

2) Leben ist wertvoll. Leben ist schön - teils auch im Leid (womit ich nicht das Leid "adeln" möchte, sondern auf das möglicherweise Schöne darin hinweise). Entscheidend: Es kommt im Leben darauf an, was es in uns bildet. Und insgesamt - Gott schenkt Heil/ Heilung. Aus ewiger Sicht ist menschlich-Materielles nicht bleibend. Im Blick auf Ewigkeit erwartet uns "reinste Schönheit"/ Liebe/... Wir können auch das nicht konkret denken - braucht es auch nicht. Konzentrieren dürfen wir uns darauf: Alles kann bereits jetzt gut sein (in aller Zerbrechlichkeit) und alles wird gut sein/ werden und bleiben (in aller Vollkommenheit). Himmel und Erde werden vergehen. Unser Auftrag ist es (dennoch), die Erde zu bewahren - und in der Liebe zu leben; so gut wie es können und mit/ dank Gottes Hilfe.

Worauf kommt es dir an? Im hier und jetzt? Und aus der Perspektive mitten in der Ewigkeit zu stehen (wenn du das auch so sehen kannst)?

Liebe Grüße in die Runde von mir. 

1
90
Mai 09

Wenn wir über das Wesen von GOTT reden, missbrauchen wir dann SEINEN Namen, weil ER so weit über uns ist, dass wir IHN sowieso niemals erfassen können? Ist nicht alles, was wir in unseren Gedanken über SEINE Gedanken und Gründe sagen automatisch falsch? 

Wann missbrauchen wir SEINEN NAMEN? 

3
104
Mai 04

Der Tod Jesus Christus am Kreuz, war lange Zeit vorher vorausgesagt. Er selbst hat sein ganzes Leben auf dieses Ziel - den qualvollen Tod - hingearbeitet. Jesus wusste dass die Richter Ihm ohne Schuld verurteilen werden, deswegen bat Er seinem Vater im Himmel ihnen zu verzeihen, denn sie wussten nicht was sie getan haben. Er hat sich auf das Urteil der Richter nicht widersetzt, obwohl er genau wusste, dass die Menschen Ihm unrecht getan haben. Der Tod Jesus Christus war die größte Ungerechtigkeit die, die Erde bis heute erlebt hat. Er war das größte Opfer der Menschheit.

Seiner Auferstehung ohne die Hilfe eines anwesenden Dritten, war die größte Errungenschaft die ein Mensch auf der Erde erbracht hat. Er hat mit seiner Auferstehung uns zeigen wollen, dass der Tod nicht das Ende der menschlichen Existenz auf der Erde ist, sondern das Leben durch die Auferstehung im Himmel, seiner Fortsetzung findet. 

Auferstehung bedeutet Anstrengung, Opfer geben. Und Jesus Christus hat sich geopfert und hat uns den Weg zum Himmelreich Gottes, freigemacht. Er hat sich kreuzigen lassen. Dieses schwere Opfer von Jesus Christus bedeutet für uns schwere Arbeit, damit wir das gleiche Ziel erreichen können. Und wie es bekannt ist, nichts bekommt man als Mensch auf dieser Welt gratis - insbesondere wenn es um unsere Auferstehung und den Gang zum Himmelreich Gottes geht - muss uns allen viel kosten. Natürlich mit Geld können wir unsere Seele nicht reinigen und die Sünden loswerden, sondern müssen wir die Privilegien des bequemen und anspruchsvollem Lebens abbauen, welche nicht im Sinne der Gerechtigkeit Gottes sind. Kosten an den Wohlstand den wir bis jetzt haben und Bescheidenheit erlangen, den sie bekannterweise der Anfang eines neuen Lebens ist. Vor allem aber Reue zeigen für alle unsere schlechten Taten. Diese Reue welche durch unserem Gewissen aktiviert wird, bringt uns den Erfolg den wir im Leben brauchen und zum Schluss die Auferstehung und den Weg zum Königreich Gottes. Jesus Christus wird uns immer auf diesen nicht einfachen Weg begleiten, wenn wir die Gesetze Gottes die in unsere Seele gespeichert sind immer wieder benützen. Er will dass wir den Nächsten Lieben wie uns selbst. Er will dass wir nicht mehr lügen, nicht mehr die Ehe brechen, unsere Eltern lieben, nicht mehr den Nächsten hassen, und vieles mehr.

Jesus Christus war ein Gott bevor er als Mensch geboren wurde, ist wie Gott in seinem menschlichen Leben geblieben, starb aber als Mensch und wurde auferstanden damit die Prophezeiungen erfüllt werden. Jesus Christus hat den Anfang für die Auferstehung aller Toten gemacht. Er kann aber nicht mit den ersten erschaffenen Menschen Adam und Eva gleichgestellt werden, denn sie waren ein Werk Gottes. Jesus war selbst dabei, als Gott die ersten Menschen erschaffen hat.

 

161
988
Mai 02
 

Was meinst du? Wie geht es dir? Sind Christen glücklicher als Ungläubige? Es gibt Studien, die darauf hindeuten, dass Menschen mit einem starken Glauben an Gott oder einer religiösen Überzeugung tendenziell höhere Lebenszufriedenheit und Wohlbefinden aufweisen können. Dies kann auf verschiedene Aspekte des Glaubens zurückzuführen sein:

  1. Sinngebung: Der Glaube an einen höheren Zweck oder Sinn im Leben kann dazu beitragen, schwierige Situationen besser zu bewältigen und eine positive Lebenseinstellung zu fördern.

  2. Spirituelle Praktiken: Das Gebet, die Bibelstudium und die Teilnahme an Gottesdiensten können dazu beitragen, eine tiefere Verbindung zu Gott herzustellen und spirituelles Wachstum zu fördern.
  3. Gemeinschaft: Die Zugehörigkeit zu einer religiösen Gemeinschaft kann soziale Unterstützung, Verbundenheit und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit bieten.

  4. Werte und Ethik: Religiöse Werte wie Nächstenliebe, Vergebung und Mitgefühl können dazu beitragen, ein moralisch integres Leben zu führen und Beziehungen zu stärken.

  5. Hoffnung und Trost: Der Glaube an ein Leben nach dem Tod oder an göttliche Fürsorge kann Trost spenden und die Angst vor dem Unbekannten lindern.

 

 

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Mai 01

In der christlichen Theologie wird das Leiden oft im Zusammenhang mit dem Konzept der Sünde betrachtet. Gemäß der biblischen Lehre entstand das Leiden als Folge des Sündenfalls von Adam und Eva im Garten Eden. Das Leiden wird als eine Konsequenz der Trennung von Gott und als Ausdruck der gebrochenen Beziehung zwischen Mensch und Schöpfer angesehen.

Ein zentrales Element im christlichen Glauben ist die Überzeugung, dass Gott durch Jesus Christus in die Welt gekommen ist, um den Menschen Erlösung und Heilung vom Leiden anzubieten. Jesus selbst hat während seines irdischen Lebens menschliches Leiden erfahren und am Kreuz für die Sünden der Menschheit gestorben. Die Kreuzigung Jesu wird oft als ein Akt der Liebe Gottes gesehen, der das Leiden der Welt auf sich genommen hat, um die Menschheit zu erlösen.

Trotz dieser theologischen Erklärungen bleibt das Problem des Leidens eine tiefgreifende Frage, die viele Gläubige herausfordert. Warum lässt ein allmächtiger und liebevoller Gott zu, dass unschuldige Menschen leiden? Wie kann man angesichts von großem persönlichem oder kollektivem Leid an einem liebenden Gott festhalten?

Verschiedene theologische Ansätze versuchen, diese Fragen zu beantworten oder zumindest zu reflektieren. Einige betonen die Bedeutung des freien Willens des Menschen und sehen das Leiden als Folge menschlicher Entscheidungen oder als Teil eines größeren göttlichen Plans. Andere betonen die Geheimnisse des Glaubens und die Notwendigkeit, trotz fehlender Antworten an Gott festzuhalten.

Letztendlich bleibt das Thema des Leidens ein Mysterium, das über menschliche Erklärungen hinausgeht. Im Christentum spielt das Thema des Leidens eine zentrale Rolle in der spirituellen Suche nach Sinn, Trost und Erlösung inmitten einer Welt voller Schmerz und Unvollkommenheit.

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Apr 22

Wie antwortet man jemandem, der argumentiert, dass die Heilige Schrift alleine nicht für ein Leben als Christ ausreiche sondern dass man auch auf selbst sogenannte Propheten oder Medien hören sollte? Wie argumentiert man biblisch?

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Apr 21

Wenn eine Tat in Wahrheit eine Sünde ist und wir geben Menschen einen Anstoß, wenn wir die Sünde NICHT tun, kann es in bestimmten Fällen richtig sein absichtlich die Sünde zu tun, um den Anstoß zu vermeiden?

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Apr 19

Hallo,

ich schon wieder 🙂

Ich habe eine HelpFinder Bibel von SCM. Bei Lukas 5,12-13 steht als Kommentar:

"...Wir werden vermutlich nie erfahren, warum Gott manche Menschen wundersam heilt, wie den Aussätzigen, aber andere in ihren Krankheiten und Leiden belässt. Dennoch gibt die Schrift einen gewissen Einblick in dieses Rätsel. Oft zeigt sich Gottes Macht besonders durch unsere Schwäche (1. Korinther 12,8). Manche Menschen haben mit ihrer Beeinträchtigung Gott sehr viel effektiver gedient, als wenn er sie wieder hergestellt hätte. Manchmal ist unser Glaube nicht genügend entwickelt, oder wir weigern uns, selbst Schritte für unsere Heilung zu unternehmen. Manchmal sind wir als Folge von Sünde verwundet, auch wenn Gott vergibt - die Folgen bleiben. Gott gibt uns das, was das beste für uns ist, aber meistens erkennen wir erst im Rückblick das, was er getan hat"

Die Frage ist mit der Theodizee ja fast glechzusetzen. Warum lässt Gott leid zu. Was mich wundert ist, dass der Kommentar nicht die gefallene Welt als Ursache nennt, in der Böses existiert. Der Kranke

1) bemüht sich entweder nicht richtig (nicht genug Glaube, keine Schritte zur Heilung nehmen)
2) er dient Gott krank mehr
3) Als Folge von Sünde

Was als Erklärung völlig ausbleibt, ist die Tatsache dass wir in einer gefallenen Welt leben, in der Böses existiert. Oder versteht ihr den Hinweis auf die Sünde als Erbsünde? Denn ich lese es eher als individuelle Sünde mit direkter Verantwortung?

Ich muss sofort an Hiob denken, wo Gott die Freude kritisiert, als sie Ursachen für das Leiden suchen und Hiob sogar verantwortlich machen. Der Kommentar erinnert mich daran (nicht genug gebetet, zu viel gesündigt). Wem geht es auch so? Ein Kommentar sollte in einer Helpfinder Bibel ermuntern, trösten und nicht klare Ursachen aufdecken, die es manchmal nicht gibt. Mir fehlt hier die Offenheit, wem geht es auch so? Bei Hiob ist es auch der Teufel, der das Leiden verursacht hat. Ja, Gott lässt sein Wirken zu. Aber das tut er in unserer Welt mit freiem Willen, in der Böses nun einmal dazu gehört. Dies wird als Ursache übergangen?

Ich musste auch an Johannes 9,3 denken, in denen Jesus betont, dass der Mann nicht wegen Sünden blind geworden ist. Allerdings erklärt er in dem Fall das Erblinden damit, damit an ihm das wunder gezeigt werden konnte. Deshalb kann dies wohl nicht verallgemeinert werden. Oder was denkt ihr?

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Apr 14


Weiter unten sehen Sie einen klaren und verständlichen Grund aus dem wir herausfinden können, dass Gott existiert … Ich freue mich auf Ihre Stellungnahme.

Die Komplexität des menschlichen Körpers verrät, dass dahinter eine höhere Intelligenz  steckt. Wenn der Körper lebendig wird und Bewegungen ausführt, Gedanken macht wohin er geht, was er tut, was er denkt, was er spricht... braucht er eine Treibkraft. Diese Treibkraft ist die Seele. Suchen wir nach der Seele im Körper, finden wir sie in einem Lächeln, in einer Träne, in einer Lüge, in einer Liebeserklärung, in einer Ungerechtigkeit, oder in unseren Träumen. Die Seele ist das, was man die Kraft des Lebens des Menschen auf der Erde nennt und hat geistigen Ursprungs. Sie ist die Treibkraft des Gehirns, eine bekannte aber unsichtbare Energie. Sie ist Lachen, Freude, Traurigkeit, Hass oder Liebe oder Mitgefühl oder Freundlichkeit, oder Bosheit. Es ist nicht Zufriedenheit oder Unzufriedenheit des Körpers, oder des Gehirns, sondern der Seele.

Der menschliche Körper besteht aus verschiedenen Bestandteilen wie Wasser, Luft, Licht und Erde... Die Seele ist einfach, sie besteht nicht aus verschiedenen Elementen, sie ist für unsere Augen unsichtbar, ohne Körper, aber mit Geist. Sie ist der Wohnort der menschlichen Persönlichkeit.

Der Geist ist der reinste Teil der Seele und die Quelle des Wortes. Der Geist gibt der Person die Fähigkeit, zu verfolgen, zu lernen, sich zu erinnern, sich vorzustellen, zu denken, zu entscheiden, zu planen, Strategien zu folgen, Vorhersagen zu treffen, zu bewerten, zu schätzen, zu überwachen, zu kontrollieren, usw. Die Seele bringt dem menschlichen Körper Lebenskraft, um seine Emotionen aktivieren zu können. Dies bedeutet, dass sich der menschliche Körper mit der Kraft und Energie der Seele lebt. Die Seele belebt und hält den Körper zusammen. Deshalb trennt sich der Körper von der Seele, sobald der menschliche Organismus aufgehört hat zu leben. Wegen des Todes stirbt der Körper des Menschen und zerfällt. Die Seele stirbt nicht, sie kann sich nicht zersetzen, weil sie nicht aus lebenden Materialien besteht und daher weiterhin existiert.

Den menschlichen Körper sehen wir wie er sich entwickelt und wie er lebt. Seine Seele sehen wir nicht aber wir wissen wie sie sich entwickelt und dass sie existiert. Obwohl wir die Seele nicht sehen, wiesen wir dass sie unseren Körper bewegt.  Also wir glauben dass unsere Seele ein Teil unseres Wesens ist, obwohl wir sie nicht sehen können. Wenn wir das glauben müssen, weil anders nicht geht, müssen wir auch glauben, dass sie nicht per Zufall da steht, sondern ein Schöpfer sie erschaffen hat. Unsere Logik erlaubt uns dies zu glauben, weil wir den Ursprung unseres übrigen  Körpers bereits kennen. Er ist durch die Zeugung im Mutterleib entstanden!

Eine immaterielle Seele kann nicht durch einen völlig natürlichen Prozess geschaffen werden.

Der Mensch ist derjenige, der verstanden hat, was sein Körper ist, nämlich dass er vergänglich und kurzlebig ist.

Ein solcher Mensch versteht auch, dass die Seele einen göttlichen Ursprung hat, dass sie unsterblich und der Atem Gottes ist und dass sie mit dem Körper verbunden ist.

Jede Seele erbt einige der kreativen Fähigkeiten der göttlichen Quelle die der Gott ist. Als Menschen haben wir einen immateriellen Teil unseres Wesens, durch den wir uns der Existenz Gottes bewusst sind.

Die Beschaffenheitstheorie ist der Ansicht, dass Gott im Moment der Empfängnis eine neue Seele erschafft. Diese Theorie hat auch eine biblische Grundlage. Erstens unterscheidet die Bibel den Ursprung der Seele von dem des Körpers (Prediger 12:7, Jesaja 42:5, Sacharja 12:1, Hebräer 12:9). Zweitens: Wenn Gott jede Seele zum Zeitpunkt der Zeugung erschafft, bleibt die Trennung von Seele und Körper bestehen.

Sie werden die Seele nie anfassen können damit Sie sagen, da ist sie. Niemand hat sie gesehen aber alle glauben an sie.  Diese Gedanken führen zum Glauben dass ein unsichtbarer Schöpfer den wir Gott nennen es gibt, der diese Seele jedem Menschen spendiert hat. Kein Mensch wird je in der Lage sein herauszufinden wie diese Seele ausschaut. 

Die Seele ist ein Wunder welches wir direkt im Leben erfahren ohne es gesehen zu haben. Unzählige andere Sache bewundern wir in der Natur und machen wir uns auch Gedanken wie das entstanden ist.

 

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3,582
Apr 13

Oder kommt alles Gute von Gott?

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Apr 12

Ja, das frage ich mich ernsthaft. Die Bibel berichtet nicht von der Kundalini, also müssen Christen ihre Meinung durch irgend etwas anderes begründen.

Was das ist, mögen mir die bibeltreuen Christen hier im Forum einmal erläutern.

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1,881
Apr 04

"I gave her my heart but she wanted my soul" heißt es in einem Lied von Bob Dylan. Beide Begriffe - Herz und Seele - bezeichnen etwas Geistiges im Inneren des Menschen und spirituell erfahrene Menschen scheinen in der Regel sehr genau zu wissen, was das eine und was das andere meint.

Wie präzise kann man die Begriffe definieren und voneinander abgrenzen? Sagt die Bibel dazu etwas? Kann man zu Definitionen kommen, die jedem einleuchten? Diese Fragen würde ich gerne hier diskutieren, ohne selbst Antworten vorzugeben.

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2,224
Apr 02

Sind wir Heilige, oder sind wir Sünder und Jesus ist der Heilige IN uns und IN unserer geistigen Familie?

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Mrz 30

An anderer Stelle hatte ich eine Diskussion mit Lucan über das Konzept der Einfachheit Gottes. Hier gibt es einen erklärenden Text dazu:

https://www.evangelium21.net/media/4032/die-aseitaet-und-einfachheit-gottes

Für Lucan war diese Vorstellung neu. Er war wohl bisher immer von einem komplexen Gott ausgegangen. Meines Wissens nach ist die Einfachheit Gottes theologischer Mainstream. Was wisst oder denkt ihr darüber?

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352
Mrz 24

Gibt es einen freien Willen

1) Bevor man gläubig wurde? Falls ja, worin besteht der?

2) Nachdem man gläubig wurde? Falls ja, worin besteht der 3) und wie kann der vereinbar sein, mit der Gerechtigkeit aus GLAUBEN, nicht aus Werken?

Was sich mir nicht erschließt ist folgendes: Wenn es einen freien Willen gibt, zwischen Gut und Böse zu wählen, nachdem wir schon gläubig wurden, dann müssten wir ja aus uns selbst heraus etwas tun, nämlich mindestestens etwas entscheiden, damit gerechte Taten folgen. Wenn wir aber an Jesus glauben und ER durch den Glauben an IHN die Taten vollbringt, WO IST DANN DER FREIE WILLE? Ist der freie Wille unvereinbar mit der Gerechtigkeit aus Glauben?

Ist diese Gedankenfolge korrekt oder wo ist der Fehler im Denken? 

4) Ist der Glaube Gnade oder eine Entscheidung?

21
291
Mrz 21

Mit diesem Thema würde ich gerne auf einen Widerspruch aufmerksam machen, der mir im Denken einiger Christen hier im Forum (und auch außerhalb) aufgefallen ist. Diesen Christen ist es sehr wichtig immer wieder zu betonen, dass man nicht durch Werke, nicht durch eigene Leistung, gerettet wird. Aber auf der anderen Seite machen sie aus der christlichen Lehre doch wieder eine Leistungsreligion, indem sie tausend Regeln für den richtigen Glauben aufstellen, die angeblich alle heilsrelevant sind. Dadurch wird vom Gläubigen eine geistige Leistung abverlangt, die viel schwieriger ist als alle guten Werke. Denn aus freien Stücken etwas zu glauben, was nicht einleuchtet (vielleicht aufgrund eigener Erfahrung) oder sogar bekannten Tatsachen widerspricht, ist unmöglich. Da bräuchte es schon eine Gehirnwäsche. Zusätzlich wird dann aus dem Christentum noch eine Angstreligion gemacht, indem Warnungen ausgesprochen werden. Warnungen, dass man vielleicht doch nicht gerettet sei, dass man dem falschen Christus hinterlaufen könnte, dass man die Rettung wieder verlieren könne, usw. So wird das Christentum ganz im Gegensatz zu dem, was von ihr behauptet wird, zur Leistungs- und Angstreligion, aus der sich viele nur mühsam wieder befreien können (wenn überhaupt). So einige besorgte Fragen, Erlebnisberichte und Hilfeschreie hier im Forum zeugen davon.

Was denkt ihr darüber?

 

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Mrz 17

Wer von uns hier kennt die Prophetin aus England, "Anne Griffith" ?

Sie hält in meinem Wohnort am Samstag ein Seminar über die Gabe der Prophetie.

Nein, ich habe keine Vorurteile über Frauen die predigen, die die Gabe der Prophetie haben.

Aber ich habe beim Thema Prophetie leider auch nicht immer gute Erfahrungen gemacht.

Deshalb bin ich da eher vorsichtig.

Manche Menschen sind bei diesem Thema begeistert, andere zurückhaltend, je nach Lebenserfahrung.

Und dann gibt es so viele unterschiedliche Meinungen, so wie es so viele unterschiedliche Tafeln Schokolade gibt......

Was passt, was nicht..........

Da ich schon etwas älter bin........und nicht so gut englisch kann......und alles was über diese Prophetin in englischer

oder französischer Sprache steht.....bitte ich hier um Hilfe.

Vielen herzlichen Dank und liebe Grüße,

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179
Mrz 17

Falls hier unpassend bitte in entsprechendes Forum verschieben

Gestern habe ich einen Kettenbriefe über WhatsApp erhalten

Es ging um das Engel mich bewachen ( ich selber einer bin ) und das sie merken das  ich gerade Probleme habe 

Das würde sich ändern wenn ich diese Nachricht innerhalb  von 10 Minuten an 10 verschiedene Personen schicke und an die Person die mir das geschickt hat.

Es stand noch nimm das ernst du wirst geprüft

 

Natürlich habe ich das nicht gemacht

 

Ich habe geschrieben das es allein auf Jesus im Leben und Sterben ankommt und das Engel in der Bibel ganz anders beschrieben werden

 

Es ist mir nicht leicht gefallen , aber mit Engeln auf diese esoterische Weise Wil ich nichts zu tun haben

 

Was meint ihr dazu

 

Wie geht es euch damit

 

 

 

 

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155
Mrz 16

Ich stelle meine Frage bewusst nicht im Bereich Glaubensfragen Q&A weil es sich um eine Frage eher fortgeschrittener Natur handelt. Festhalten will dass sich meine Frage nur an Brüder richtet, da ihnen das Predigtamt in den Kirchen aufgetragen ist, nicht aber den Schwestern. An der Stelle spare ich mir die entsprechenden Stellen in der Heilligen Schrift, in denen der Apostel Paulus auf die Frage eingeht, wie Schwestern sich in der Kirche verhalten sollen. Auf dem Seminar hat man uns quasi die Auslegungspredigt als Non plus Ultra im Fach Homiletik eingeschärft. Ich habe schon einige mal von Predigern, die die Auslegungspredigt - also Expository preaching - praktizieren gehört, dass sich bei ihnen allein durch das Hören ihrer Predigten bereits Menschen zu Jesus Christus bekehrt haben. Das ist doch toll oder? Kommt dass auch bei anderen Predigtformen vor? Ist die Auslegungspredigt die gesegnetste und fruchtbringenste aller Predigtformen? C. H. Spurgeon, der sogenannte "Fürst der Prediger" hat ja auch nicht immer 100% auslegend mit beispielsweise ausführlicher Erklärung des geschichtlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Kontextes über Schriftstellen gepredigt. War er ein Ausleger/Expositor? Man müsste sich ja, wenn man diese Hintergrundinfos in seiner Predigt "mitverarbeiten" wollen würde auch einen enormen Leseaufwand betreiben. Gibt es hier Brüder, die im Verkündigungsdienst stehen, die mir Antworten geben können?

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223
Mrz 14

Vor ca. 20 Jahren habe ich Gott in einer Freikirche erlebt. Ich hatte noch nie so etwas Schönes gefühlt und habe dann versucht, mich in diese Gemeinde einzubringen, was aber aufgrund meines "Werdeganges" nicht gerne gesehen war. Es war eine Pfingstgemeinde. Ich hatte in der Angfangszeit auch einige christliche Freunde, die keine wirkliche Ahnung hatten und mein Glaube wurde so von Anfang an auf ein schlechtes Fundament gestellt. Ich habe dann immerzu dieses Gefühl der Einheit mit Gott zu reproduzieren versucht und bin sowohl in der Gemeinde als auch außerhalb Menschen mit meinen Aktionen auf die Nerven gegangen. Irgendwie hat das Alles nicht funktioniert und da ich immer mehr ausgegrenzt wurde, was ja verständlich ist, begann ich, mich abzukapseln und zu radikalisieren. Nicht in dem Sinne, dass man ein Attentat plant, doch ich habe viele Meinungen einfach übernommen, weil ich dachte: "die sagen das ja auch Alle und da muss ja irgendwo ein Weg sein..." Diese ganzen Sachen "die man tun oder glauben muss um ein guter Christ zu sein", wovon 90-95% irgendwelcher politischer Bullshit aus den USA der Reagan-Ära ist, (pro life, god hates gays, Obamanation usw.) und ich bin dann über irgendwelche Internetportale in den Nuller-Jahren in eine Verschwörungsnische abgerutscht.

Mittlerweile beobachte ich mit Kopfschütteln die Entwicklungen im AfD- und Trump-Bereich und es grämt mich, dass Leute wie ich wahrscheinlich die Vorläufer von diesem ganzen Q-Anon-Mist waren.

Dabei muss man ganz klar sagen, hätte ich eine Gemeinde gefunden, wo die Leute mich aufgenommen hätten, wäre es wahrscheinlich nicht so schlimm gekommen. Aber das war auch Alles nicht so einfach, ich hatte oft den Drang, die Gemeinde zu wechseln, da ich mich dort schon lange nicht mehr richtig wohl fühlte, doch der Leiter sagte immer nur "Wenn Gott dir das nicht eindeutig sagt, würd ich an deiner Stelle hier bleiben" (denn so is dat in einer richtjen Fingsjemeinde). Gaslighting at its finest. Oh habe ich schon erwähnt, dass ich dort auch ca. acht Jahre lang den Zehnten bezahlt habe :/

Ende vom Lied war, dass ich massive Probleme bekam und mein Leben nun nicht mehr normal führen kann. Selber Schuld, auf jeden Fall. Ich bin jedoch von meisten radikalen Positionen abgekommen (Außer das Opfer von Jesus zu proklamieren, damit ich eine neue Kreatur werden kann) und habe Gott erst nach 20 Jahren wieder neu erlebt. Ich bin auch mittlerweile sehr froh über die Trennung von Kirche und Staat, denn diese erlaubt uns, zu glauben was wir wollen (und allen Anderen auch), gleichzeitig möchte ich betonen, dass ich es wichtig finde, dass Christen sich nicht durch die Politik ermächtigen um anderen Gruppen Nachteile aufzuladen. Das ist einfach nur niederträchtig. Die Trennung von Kirche und Staat geht mir auch noch nicht weit genug, erst wenn bspw keine Vorteile von "Kernfamilien" gegenüber Patchworkfamilien bestehen. Aber hey, so läuft das doch lauf Bibel auch ("was du nicht willst das füg auch keinem Anderen zu" oder wieder war das?) Nun würde ich gerne ein normales Leben führen. Es ist jedoch schwierig. Wo fängt man an?

Mir ist bewusst, dass ich vor einigen Jahren ein paar Leute hier im Forum vor den Kopf gestoßen habe wegen irgendwelchen religiösen Themen. Es wäre toll wenn ihr mir den Blödsinn verzeihen könntet. Leider habe ich selber kaum jemals erlebt, dass Christen sich mir gegenüber entschuldigt haben.

Ich hoffe auf eine angeregte und respektvolle Diskussion.

29
502
Mrz 14


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