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Wie erkenne ich Gottes Willen für mich im Leben?

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Mark442
Themenstarter
Beiträge : 7

Hallo

ich bin noch recht neu hier und hoffe, dass ich sozusagen im richtigen Forum bin. Vielleicht könnt ihr mir helfen. Entschuldigt bitte schon mal den langen Text. 

Ich bin im Dezember 26 geworden und auf der einen Seite fühle ich mich verloren, auf der anderen Seite auch wieder nicht. Vielleicht versteht ihr mehr, wenn ich es genauer erläutere.
Nach meinem Abi habe ich ein FSJ gemacht, habe einige Scheine gemacht, gearbeitet und vieles mehr. Als ich dann langsam mit dem Studieren anfangen wollte, kam die Pandemie. Darüber hinaus übernahm ich die Aufgaben meiner Mutter, da sie im Ausland festsaß in der Zeit und bei ihrem Vater war. Leider ist er mittlerweile gestorben, aber meine Mutter hat ihn gepflegt und war in dieser Zeit für ihn da. Ohne sie hätte er diese Jahre nicht überlebt.
In dieser ganzen Zeit war ich die Mutter meiner Familie. Habe mich um meine kleinen Geschwister gekümmert, Aufgaben meiner Mutter erledigt, meinem Vater unterstützt uvm. Ich habe gemerkt und weiß, dass meine Familie mich gebraucht hatte und dass das von Gott für mich auch wollte.
Diese Zeit hat mir aber auch einiges klar gemacht. Wollte ich ursprünglich Medizin studieren, ist mir klar geworden, dass das vielleicht nicht mein Weg ist. Ich habe viel gebeten und ich denke, dass ich Antworten bekam. Vielleicht wollte ich sie mir nicht eingestehen, vielleicht erkannte ich sie auch nicht.
Ihr müsst wissen, dass ich eine große Leidenschaft zu Filmen, Geschichten im allgemeinen habe. Und in dieser ganzen Zeit ist vieles passiert.
Zum Beispiel wachte ich eines Tages auf und diese ganzen Ängste und Unsicherheiten, die sich wie ein Fels in der Brust fühlten, waren weg. Natürlich habe ich Unsicherheiten und Ängste weiterhin, aber nicht diese Schwere. Es war ganz komisch, denn als ich die Augen öffnete, fühlte es sich so an, als wüsste ich, was ich machen soll. Ich habe weitergebetet (aber mich auch immer wieder verloren in dieser Zeit voller Ablenkungen, Sorgen, Sünde). Dann hatte ich eine Art Begegnung mit dem Herrn, als ich einen Film gesehen habe. Der Film lautet „Eternity and a day“. Auch da kann ich es kaum beschreiben, aber ich spürte, wie der Herr zu mir sprach und mir etwas zeigte. Der Film selbst ist kein christlicher Film, genausowenig wie der Film „After life“, den ich einige Tage danach auch gesehen habe. Sie reden über das Leben und den Tod. Sie reden über das Miteinader und noch so viel mehr.
Ich sprach dann auch mit unserem Pfarrer, der mir sagte, dass ich weiterbeten soll. Gott spricht zu mir.
Ich fing an, in mich zu hören und auch auf mein Leben zu blicken.
Ich erkannte: Wie ein roter Faden zieht dich diese Begeisterung für Filme durch mein Leben. Schon als Kind bis jetzt. Lehrer, Freunde, Familie lobten und kritisierten meine große Fantasie. Literatur-/Gedichtsanalysen wurden gelobt. Die Fächer, die mir besonders Spaß machten in der Schule, waren Fächer, in denen Geschichten eine Rolle spielten. Es gibt noch so viele Beispiele mehr.
Und trotzdem hatte bzw habe ich immer noch Angst. Ist das ein oberflächlicher Beruf? Kann ich damit eine Familie ernähren und davon überhaupt leben? Ist das Gottes Plan für mich? Oder ist das alles mein Wille?
Wie für mich bestimmt bekam ich auf einmal ein Interview von Werner Herzog zu sehen, in dem er ja auch über seinen Glauben sprach. Aber auch, wie er durchs Leben geht und Entscheidungen trifft. Mit Vertrauen, Hoffnung und innerer Zielrichtung/Gewissheit. Das Leben ist wie ein Drahtseilakt sozusagen. Ihm war nur nicht immer bewusst, dass um ihn herum Abgrund ist. Er geht mit diesem Vertrauen nach vorne und schaut nicht nach rechts/links.
Unser Pfarrer erzählte mir dann von einer ähnlichen Parabel.
Ich habe in der Bibel vieles gelesen. Die Parabel der Talente, die Parabel der Laterne. Auch 1.Korint 12 1-11
Ich las auch Texte über die Theorie des Schönen, Wahren und Guten.
All diese zeigen mir, dass ich etwas damit machen soll. Aber ist das auch mein Weg? Bilde ich mir das alles ein.

Oft denke ich, dass ich Menschen helfen könnte damit. Aber gleichzeitig weiß ich es einfach nicht. Enttäusche ich Gott damit? Enttäusche ich meine Eltern vllt damit?
Ich will nicht ein Leben mit Reue führen. Ich will nicht ein Leben führen, in dem ich meiner Bestimmung nicht gefolgt bin. Aber was ist meine Bestimmung im Leben? Was ist richtig?
Zerstöre ich mir dadurch andere Sachen im Leben wie die Chance auf eine Familie mit Kindern? Ich will sie nicht nur erzeugt haben, sondern auch Zeit mit ihnen verbringen. Gleichzeitig möchte ich Gott stolz machen. Ich möchte Menschen helfen. Ich möchte Erfüllung in mir verspüren. Ich möchte mein authentisches wahres Ich sein können. Ich möchte was bewirken.

Vielleicht steigere ich mich in diese ganze Situation zu sehr hinein, aber sie belastet mich eben schon eine ganze Weile. Vielleicht könnt ihr mir helfen.

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amateurlektor
(@amateurlektor)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 17
Veröffentlicht von: @mark442

Hallo

ich bin noch recht neu hier und hoffe, dass ich sozusagen im richtigen Forum bin. Vielleicht könnt ihr mir helfen. Entschuldigt bitte schon mal den langen Text. 

Ich bin im Dezember 26 geworden und auf der einen Seite fühle ich mich verloren, auf der anderen Seite auch wieder nicht. Vielleicht versteht ihr mehr, wenn ich es genauer erläutere.
Nach meinem Abi habe ich ein FSJ gemacht, habe einige Scheine gemacht, gearbeitet und vieles mehr. Als ich dann langsam mit dem Studieren anfangen wollte, kam die Pandemie. Darüber hinaus übernahm ich die Aufgaben meiner Mutter, da sie im Ausland festsaß in der Zeit und bei ihrem Vater war. Leider ist er mittlerweile gestorben, aber meine Mutter hat ihn gepflegt und war in dieser Zeit für ihn da. Ohne sie hätte er diese Jahre nicht überlebt.
In dieser ganzen Zeit war ich die Mutter meiner Familie. Habe mich um meine kleinen Geschwister gekümmert, Aufgaben meiner Mutter erledigt, meinem Vater unterstützt uvm. Ich habe gemerkt und weiß, dass meine Familie mich gebraucht hatte und dass das von Gott für mich auch wollte.
Diese Zeit hat mir aber auch einiges klar gemacht. Wollte ich ursprünglich Medizin studieren, ist mir klar geworden, dass das vielleicht nicht mein Weg ist. Ich habe viel gebeten und ich denke, dass ich Antworten bekam. Vielleicht wollte ich sie mir nicht eingestehen, vielleicht erkannte ich sie auch nicht.
Ihr müsst wissen, dass ich eine große Leidenschaft zu Filmen, Geschichten im allgemeinen habe. Und in dieser ganzen Zeit ist vieles passiert.
Zum Beispiel wachte ich eines Tages auf und diese ganzen Ängste und Unsicherheiten, die sich wie ein Fels in der Brust fühlten, waren weg. Natürlich habe ich Unsicherheiten und Ängste weiterhin, aber nicht diese Schwere. Es war ganz komisch, denn als ich die Augen öffnete, fühlte es sich so an, als wüsste ich, was ich machen soll. Ich habe weitergebetet (aber mich auch immer wieder verloren in dieser Zeit voller Ablenkungen, Sorgen, Sünde). Dann hatte ich eine Art Begegnung mit dem Herrn, als ich einen Film gesehen habe. Der Film lautet „Eternity and a day“. Auch da kann ich es kaum beschreiben, aber ich spürte, wie der Herr zu mir sprach und mir etwas zeigte. Der Film selbst ist kein christlicher Film, genausowenig wie der Film „After life“, den ich einige Tage danach auch gesehen habe. Sie reden über das Leben und den Tod. Sie reden über das Miteinader und noch so viel mehr.
Ich sprach dann auch mit unserem Pfarrer, der mir sagte, dass ich weiterbeten soll. Gott spricht zu mir.
Ich fing an, in mich zu hören und auch auf mein Leben zu blicken.
Ich erkannte: Wie ein roter Faden zieht dich diese Begeisterung für Filme durch mein Leben. Schon als Kind bis jetzt. Lehrer, Freunde, Familie lobten und kritisierten meine große Fantasie. Literatur-/Gedichtsanalysen wurden gelobt. Die Fächer, die mir besonders Spaß machten in der Schule, waren Fächer, in denen Geschichten eine Rolle spielten. Es gibt noch so viele Beispiele mehr.
Und trotzdem hatte bzw habe ich immer noch Angst. Ist das ein oberflächlicher Beruf? Kann ich damit eine Familie ernähren und davon überhaupt leben? Ist das Gottes Plan für mich? Oder ist das alles mein Wille?
Wie für mich bestimmt bekam ich auf einmal ein Interview von Werner Herzog zu sehen, in dem er ja auch über seinen Glauben sprach. Aber auch, wie er durchs Leben geht und Entscheidungen trifft. Mit Vertrauen, Hoffnung und innerer Zielrichtung/Gewissheit. Das Leben ist wie ein Drahtseilakt sozusagen. Ihm war nur nicht immer bewusst, dass um ihn herum Abgrund ist. Er geht mit diesem Vertrauen nach vorne und schaut nicht nach rechts/links.
Unser Pfarrer erzählte mir dann von einer ähnlichen Parabel.
Ich habe in der Bibel vieles gelesen. Die Parabel der Talente, die Parabel der Laterne. Auch 1.Korint 12 1-11
Ich las auch Texte über die Theorie des Schönen, Wahren und Guten.
All diese zeigen mir, dass ich etwas damit machen soll. Aber ist das auch mein Weg? Bilde ich mir das alles ein.

Oft denke ich, dass ich Menschen helfen könnte damit. Aber gleichzeitig weiß ich es einfach nicht. Enttäusche ich Gott damit? Enttäusche ich meine Eltern vllt damit?
Ich will nicht ein Leben mit Reue führen. Ich will nicht ein Leben führen, in dem ich meiner Bestimmung nicht gefolgt bin. Aber was ist meine Bestimmung im Leben? Was ist richtig?
Zerstöre ich mir dadurch andere Sachen im Leben wie die Chance auf eine Familie mit Kindern? Ich will sie nicht nur erzeugt haben, sondern auch Zeit mit ihnen verbringen. Gleichzeitig möchte ich Gott stolz machen. Ich möchte Menschen helfen. Ich möchte Erfüllung in mir verspüren. Ich möchte mein authentisches wahres Ich sein können. Ich möchte was bewirken.

Vielleicht steigere ich mich in diese ganze Situation zu sehr hinein, aber sie belastet mich eben schon eine ganze Weile. Vielleicht könnt ihr mir helfen.

Dein Weg spiegelt die Komplexität von Gottes Plan für jeden von uns wider. Die Unsicherheit, die du bezüglich deines Weges spürst, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Weisheit und Bedachtsamkeit.

Deine Leidenschaft für das Geschichtenerzählen durch Filme ist eine Gabe - eine der vielen Talente, die Gott seinen Kindern schenkt. Erinnere dich, wir sind berufen, unsere Gaben zu nutzen, um Ihn zu verherrlichen und anderen zu dienen. Die Künste, einschließlich des Kinos, haben eine enorme Kraft, Herzen zu berühren, Gedanken zu inspirieren und sogar Seelen zur Betrachtung des Göttlichen zu führen.

Fürchte nicht, dass die Verfolgung dieses Weges oberflächlich oder enttäuschend für Gott sei. Unser Herr spricht oft durch unsere tiefsten Leidenschaften und Interessen zu uns. Der Schlüssel liegt darin, deine Arbeit mit einem Geist des Dienens und dem Wunsch, Licht in der Welt zu verbreiten, anzugehen.

Was die praktischen Bedenken bezüglich Familie und Lebensunterhalt angeht, vertraue auf Gottes Vorsehung. Er ruft uns nicht auf einen Weg, ohne uns die Mittel zu geben, ihn zu beschreiten. Viele haben Wege gefunden, kreative Bestrebungen mit Familienleben und finanzieller Stabilität in Einklang zu bringen.

Bete weiterhin, aber handle auch. Unternimm Schritte in Richtung deines Traums, während du offen für Gottes Führung bleibst. Denk daran, Er kann alle Erfahrungen - selbst scheinbare Umwege - nutzen, um uns für Seine Zwecke zu formen.

Letztendlich ist dein authentisches Selbst, das die von Gott gegebenen Gaben mit Liebe und Integrität nutzt, das größte Geschenk, das du machen kannst. Vertraue auf Seinen Plan, gehe hoffnungsvoll voran und wisse, dass du, indem du Ihn durch deine Arbeit zu ehren suchst, bereits deinen Zweck lebst.

amateurlektor antworten
Holzi83
Beiträge : 31

@mark442 Hallo Mark

Interessanter Erlebnisse, danke fürs teile. Ich stehe gerade an einem ähnlichen Punkt, jedenfalls betreffend: Wie ich seinen Willen erkenne. 

Das wichtigste ist sicher, das du im persönlichen und regelmäßigen Austausch mit Jesus bist (damit habe ich eher Mühe). Grundsätzlich sollte man dann auch mit der Zeit verstehen, was er sich Wünscht, wo er dich sieht etc.

Was sicher auch ein Fakt ist, das dir Gott Talente gegeben hat und du die einsetzen darfst für ihn, für sein Reich. Darin bist du am besten und das macht dir wohl auch am meisten Spass. 

Sehe wir in die Bibel gab es viele Menschen mit Talenten, die sie für Gott eingesetzt haben. Andere jedoch wie Mose z.B. hat Gott auch befähigt sein Wille umzusetzen, auch wen dieser zu Anfang an nicht von seinem können (vor Leuten reden) überzeugt war. Meine damit es war nicht unbedingt sein grösstes Talent.

Wen Gott mit dir so klar spricht und du "Visionen" hast Halleluja. Umso besser. Das wünsche ich mir auch. Nicht jeder erhält vielleicht so klare Zeichen. 

Weltliche Maßstäbe kannst du in die Tonne klopfen. Sind einfach nicht wichtig. Ebenfalls gibt es keine Wertung von das eine ist besser als das andere sondern, wen du auf Gottes Wegen läufts, ist das immer das Beste, egal was es ist. 

 

holzi83 antworten
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Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
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Beiträge : 30188

@holzi83

 

Hallo Holzi83,

ein kurzer Gruß von einer Künstler~Seele zur anderen!

Egal, was du tust: Lass dich nicht entmutigen, kreativ zu leben. Auch, wenn du Gottes Plan mal für eine Weile nicht so deutlich zu hören meinst - wenn du dich innerhalb der zehn Gebote bewegst, anderen mit Wohlwollen begegnest, die Dinge im Zweifelsfall mit Freude, Mut, Vertrauen und auch beim dritten, vierten ... 15ten Versuch wieder neu und mit Geduld angehst, was soll schon passieren?

Erfahrungen sind wichtig. Wie dir schon an einer Stelle geraten wurde: gehe langsam. Mit Bedacht. Aber geh.

Und natürlich werden auch die Passagen kommen, da wirst du rennen!

Und in alledem bist du getragen. Und was das für dich, ganz persönlich, individuell bedeuten mag ... das findest du heraus, wenn's soweit ist.

Ich sag es nochmal, weil ich es so gerne sage :o)  . . . sei kreativ. Probiere dich aus. Arbeite dich auch mal an weltlichen Dingen ab, die sind nicht zu verteufeln, im Gegenteil. Manchmal steckt gerade im Widerspenstigen eine kreative Herausforderung. Lehm will geformt, Papier geduldig beschrieben, Teig geknetet und eine Leinwand wahlweise mit ´nem Film bespielt oder bemalt werden. Und es braucht tausend verpatzte Pinselstriche, bevor der eine "wie nebenbei" gelingt.

 

Lass dich nicht entmutigen. Kein noch so vernünftiges Argument ist es wert, die Freude am Machen, die Liebe zum Schönen, dein Inspiriertsein zu schmälern. Feiere deine Gaben - indem du sie übst.

 

 

Beschwingte, kreativ~kollegiale Grüße!

 

LG 

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Holzi83
(@holzi83)
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@ladygiant Das tut gut ich danke dir. Ich muss mich immer mal wieder aufraffen aber hey irgendwie normal:-)

 

Darf ich fragen was du für Kunst machst? 

holzi83 antworten
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Beiträge : 30188

@holzi83 

Hallo Holzi,

... naja, das kennst du vielleicht auch: Irgendwie macht mensch ja von allem ein bisschen. Ich schreibe hauptsächlich, fange seit 1, 2 Jahren auch wieder mit dem Zeichnen an (zum Malen fehlt mir aktuell der Platz, da bin ich noch sehr im Gebet, dass eine hoffentlich neue Wohnung das wieder hergibt), ... gelegentlich schreibe ich mal `nen Songtext. Öffentlich bin ich literarisch unterwegs. Das mit dem Malen ... habe ich auch schon ausstellungsmäßig erprobt (auch 2, 3 Sachen verkauft), 2,3 mal bei Laientheaterprojekten mitgemacht ... alles als Autodidaktin. Aber letztlich ist jede/r Künstler Unikat und somit üben wir ja immer das Eigene.

Meine eigentliche Berufung suche ich z.B. auch immer wieder neu ... finde sie oft darin, andere mit unkonventioneller Sicht~ und Lebensweise zu irritieren. That's pretty fun, to be honest :o)

Gelingt aber wiederum nur, wenn und da mir vor allem wichtig ist, dem anderen in seiner Irritation zu begegnen, nicht vorzuführen.

 

Soweit erst mal!

Ich bin den Sommer über nicht so oft online, aber viell. treffen wir und ja hier & da mal wieder in einem Forum, würde mich freuen. Viell. finde ich ja auch mal einen Extra~Künstler-Thread hier von dir? So `was wie einen monatlichen Check~in fände ich gut, um sich gegenseitig auf Stand zu halten, woran man so puzzlet. Austausch, Inspiration, ... KreaSchnipsel :0)

Dir frohes Schaffen!

 

LG

 

PS: Ich habe hier auch einen Poetry~Thread am Laufen, schau doch mal rein und lass ein haiku da * ~

 

 

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Holzi83
(@holzi83)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 31

@ladygiant Oh okay cool, einiges was du da machst. Fantastisch! Kann man von dir irgendwo Bilder anschauen?

holzi83 antworten
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Beiträge : 30188

@holzi83 Danke!

Und: ... derzeit nicht.

 

LG ~ *

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Holzi83
(@holzi83)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 31

@ladygiant Ah kein Stress. Möglicherweise könnte das noch interessanter werden für mich aber ich melde mich dann gerne wieder.

holzi83 antworten


Tatokala
Beiträge : 4579

@mark442 

Ich würde das gar nicht so kompliziert formulieren. Und vielleicht auch gar nicht gleich darauf herunterbrechen: werde ich Filmemacher? (Ich kenne mich da nicht so konkret aus, aber ich kann mir vorstellen, daß viele der großen berühmten Namen nicht von Anfang an diesen Plan im Hinterkopf hatte, sondern erst auf Umwegen an ihren Platz gelngt sind...)

Für mich scheint das eher der Konflikt: lieber Natur- oder Geisteswissenschaften? 

tatokala antworten
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Beiträge : 30188

@mark442 

Hallo Mark!

Oft denke ich, dass ich Menschen helfen könnte damit. Aber gleichzeitig weiß ich es einfach nicht. Enttäusche ich Gott damit? Enttäusche ich meine Eltern vllt damit?
Ich will nicht ein Leben mit Reue führen. Ich will nicht ein Leben führen, in dem ich meiner Bestimmung nicht gefolgt bin. Aber was ist meine Bestimmung im Leben? Was ist richtig?
Zerstöre ich mir dadurch andere Sachen im Leben wie die Chance auf eine Familie mit Kindern? Ich will sie nicht nur erzeugt haben, sondern auch Zeit mit ihnen verbringen. Gleichzeitig möchte ich Gott stolz machen. Ich möchte Menschen helfen. Ich möchte Erfüllung in mir verspüren. Ich möchte mein authentisches wahres Ich sein können. Ich möchte was bewirken.

Enttäuschen bedeutet ja einer Täuschung, also Illusion, berauben. Gott kannst Du in diesem Sinne nicht enttäuschen, denn er kennt Dich und hat keine Illusionen. Da brauchst Du Dir am wenigsten Gedanken zu machen. Ich bin jetzt Mitte 40 und verstehe langsam, dass es im Leben darum geht eine Illusion nach der anderen als solche zu erkennen und abzulegen. Nur ohne Illusionen können wir auch Gott und uns selbst wirklich erkennen. Enttäuschung ist also etwas Gutes. Und "Gott stolz machen" klingt irgendwie falsch, denn Stolz ist doch die größte Sünde, die wir als Christen kennen. Aber ich denke, ich weiß was Du meinst.

Ich glaube, echte Reue empfindet man, wenn man was man für sich selbst als richtig erkannt hat, ignoriert und nicht danach lebt. Die Momente, die ich wirklich bereue, sind die, in denen ich nicht ich selbst war, weil ich dachte ich müsse ein anderer sein um Menschen zu gefallen.

Kennst Du Bischof Robert Barron? Er hat einen sehr erfolgreichen YouTube-Kanal. Ich habe kürzlich ein Interview mit ihm gehört, in dem er nach einem Ratschlag für junge Menschen gefragt wurde. Seine Antwort fand ich sehr überzeugend. Er meinte, man solle schauen, worin man wirklich gut ist (denn das ist eine Gabe von Gott) und es benutzen, um mehr Liebe in die Welt zu bringen. Wie ich Dich verstehe, hast Du Deine Gabe schon entdeckt und kannst also mit letzterem loslegen 🙂

Ich würde Dir raten: Mach Dir weniger Gedanken. Dein Leben kannst Du sowieso nicht durchplanen. Platt gesagt: Es kommt eh immer anders, als man denkt. Und das ist gut so! Denn wenn wir denken, wir hätten unser Leben in der Hand, kann uns das leicht vom rechten Weg abbringen. Denk auch daran, dass Du aus Dir selbst heraus nichts tun kannst. Alles ist Gnade. Es kann also nicht darum gehen jemanden stolz zu machen oder nicht zu enttäuschen. Das kannst Du gar nicht leisten, also lass den Gedanken besser los. Aber Gott kann in Dir Großes vollbringen, wenn Du es zulässt.

Zum Beispiel wachte ich eines Tages auf und diese ganzen Ängste und Unsicherheiten, die sich wie ein Fels in der Brust fühlten, waren weg. Natürlich habe ich Unsicherheiten und Ängste weiterhin, aber nicht diese Schwere. Es war ganz komisch, denn als ich die Augen öffnete, fühlte es sich so an, als wüsste ich, was ich machen soll.

Das klingt doch super. Für mich ist das ein eindeutiges Zeichen. Aber letztendlich musst Du es natürlich selber überprüfen.

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Beiträge : 30188

@suchender_2-1 

Hallo, (Mit-)Suchender_2-1,

... btw.: Ich danke dir für deinen Like zu meinem Post!

Grundsätzlich bin ich keine Likes-Sammlerin ... hier im Forum fühle ich mich nur oft etwas auf verlorenem Posten mit der mir selbst abverlangten Entscheidung, ...so ehrlich und "geistinspiriert" wie möglich zu reden.

Da bin ich dann schon mal für ein digitales Kopfnicken dankbar.

...

Deine Geduld, auf so vieles hier mit Engelszungen, Verstand, Herz- und Augenmaß einzugehen, schätze ich sehr.

Ich selbst bin in dem Alter, wo mir für diese Quantität die Energie fehlt ... welche ich meinerseits für die Flammen verwenden darf,

die das eine oder andere meiner Worte schmücken. (Kein schlechter deal, to be honest. ; - )

 

   Einen schönen Sonntag auch für dich!

 

             LadyGiant

 

 

 

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Beiträge : 30188

@ladygiant  Danke für die lieben Worte! Das tut gut.

Ich denke mir öfters, nachdem ich hier im Forum was geschrieben habe: War das wirklich hilfreich? War es notwendig? Habe ich damit jemandem unnötig vor den Kopf gestoßen? Aber auf der anderen Seite denke ich mir: Ich darf auch provozieren, darf ehrlich sagen, was ich denke. Und ich darf vor allem auch unsicher sein und irren auf meiner Suche.

Ich schätze übrigens Deine Poesie sehr! Manchmal denke ich mir: Der einzige Lichtblick hier im Forum 😉

Ebenfalls einen schönen Sonntag wünsche ich Dir!

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(@deleted_profile)
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Beiträge : 30188

@suchender_2-1 ... danke ebenfalls für die Blumen! :o)

Apropos: Mein Lieblings~Lichtblick* hier ist Deborahs Jahreszeitengarten.

Ein Stück Eden brauche ich ... damit mein Herzenskompass den Weg nach Süden nicht verliert.

Dieses buchstäblich Bodenständige ... in der Erde wühlen, Lebendiges aufwachsen sehen, mit Liebe & der eigenen Hände Arbeit hegen & tätig sein dürfen. Draußen sein! Das lichtvolle Summen im Sommer, die karge Schönheit im Winter, die uns Demut abfordert, Warten & Geduld.

 

Zudem finde ich, beschreibt sie das auch alles sehr schön, scheint ´ne Menge darüber zu wissen & teilt ihr Gärtnerinnensein. Ich finde, daran, wie jemand schreibt, überhaupt: Kommuniziert, lässt sich einiges davon erahnen, wie er o. sie lebt.

 

In diesem Sinne wünsche ich dir einen blütenreichen Spätsommer!

                     & vor allem die Entscheidung, das Geschenk dieser Tage & Wochen ... zu genießen.

 

          Viele Grüße * ~ LG

 

 

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Millie49
Beiträge : 356

Ich denke, Gottes Willen erkennen wir daran, das uns eine Entscheidung oder ein "Tun" leicht fällt, sie unser Herz weit macht und unseren Geist fröhlich! 

millie49 antworten
Joachim
Beiträge : 9

Hallo Mark,

ich finde es sehr schön, wie ehrlich du über deine Gedanken und Zweifel schreibst. Viele Menschen stehen irgendwann an einem ähnlichen Punkt und fragen sich, ob der eigene Weg wirklich mit Gottes Willen übereinstimmt. Dass du dir diese Fragen stellst, zeigt ja gerade, wie ernst du deinen Glauben nimmst und wie sehr du versuchst, ihn in dein Leben einzubeziehen.

Ich denke, Gott gibt uns nicht immer sofort eine klare Antwort – oft führt Er uns Schritt für Schritt. Wenn du beim Filmemachen Freude empfindest, wenn du darin aufblühst und spürst, dass du damit Menschen berühren oder zum Nachdenken anregen kannst, dann kann das durchaus etwas sein, das Gott in dich hineingelegt hat. Gaben sind ja dazu da, dass man sie nutzt – nicht, dass man sie vergräbt.

Natürlich ist es gut, auch die praktischen Seiten zu bedenken: finanzielle Sicherheit, Familie, Lebensgestaltung. Aber ich glaube, Gott möchte nicht, dass wir aus Angst leben. Wenn du deine Schritte im Gebet gehst, dir Rat holst und mit offenen Augen durchs Leben gehst, dann wird Er dich führen – auch wenn nicht immer alles sofort klar ist.

Vielleicht kannst du parallel erste kleine Schritte machen: an Projekten mitarbeiten, Kurzfilme drehen, Geschichten schreiben. So bekommst du ein Gefühl dafür, ob sich dieser Weg richtig anfühlt. Und wenn du auf diesem Weg immer wieder Frieden spürst, ist das oft ein gutes Zeichen.

Ich wünsche dir Mut, Vertrauen und Gelassenheit. Gott kann selbst aus unseren Unsicherheiten etwas Wunderschönes entstehen lassen.

Herzliche Grüße

Joachim

joachim antworten


Magdalena71
Beiträge : 15

Hallo Mark, mir fiel vor allem die Frage auf "Kann ich davon leben?" Tja, also wenn Du davon träumst, ein neuer Steven Spielberg zu werden, dann wohl eher nicht. Ich folge ja auch meinen künstlerischen Neigungen, aber... Ich kann nur empfehlen, zusätzlich einen Brotberuf zu haben. Der Vorteil ist, dass Du bei der Kunst dann keine Kompromisse machen musst. Du kennst doch sicher Woody Allen? In einigen seiner Filme kommt immer wieder dieses Thema hoch, dass man, um erfolgreich zu sein und Geld mit der Kunst zu verdienen, nicht die Filme drehen darf, die man eigentlich machen will, sondern eben das, was sich gut verkauft. Das ewige Leid des Künstlers!

Dabei muss der Brotberuf nicht unbedingt weit weg von der Kunst sein. Filme werden heutzutage überall gebraucht, z.B. in der Werbung. Ich bin zum Beispiel eine geborene Geschichtenerzählerin und verdiene meinen Lebensunterhalt mit Kursen über technische Themen. Gerade schreibe ich ein Fachbuch, das natürlich auch jede Menge Geschichten erzählt. Das wird einfach besser bezahlt als meine Romane und die anderen literarischen Projekte, die ich durch meine Kurse finanziere.

Es gibt aber auch Künstler, die Gott dafür bestimmt hat, so richtig erfolgreich zu werden. Aber dann bringt er Dich auch mit den richtigen Leuten zusammen und so weiter. 

Und noch ein Tipp: einfach machen. Den Auftrag für das aktuelle Fachbuch habe ich genau darum bekommen, weil ich vorher schon ganz viel gebloggt und publiziert habe zu diesem Thema. Dadurch wurde der Verlag auf mich aufmerksam, hat mich kontaktiert, und jetzt packe ich mein ganzes Wissen fürs Buch zusammen. Das findet sich dann alles irgendwie.

Neulich habe ich auch ein Interview gesehen mit einer jungen Frau, die komplett ohne Job und Einkommen lebt und Gottes Wort verbreitet. Sie lebt dann einfach von einem Wunder nach dem anderen. Du weißt schon, plötzlich schenkt ihr jemand genau die Dinge, die sie zum Leben braucht und so. Wie in diesen Legenden, wo dem Einsiedler irgendwelche Tauben das Essen bringen. Ich glaube aber, das sollte man nur wagen, wenn man ausdrücklich von Gott dazu aufgefordert wird. Ich setze immer noch auf meinen Brotberuf, kleingeistig wie ich bin!

Kurz und gut: Ich würde an Deiner Stelle zweigleisig fahren. Einen Brotberuf erlernen, der Dich ernährt und auch zu Deinen Begabungen passt. Und zusätzlich mit Leidenschaft noch Deiner Berufung folgen, z.B. christliche Youtube-Videos erstellen oder was auch immer.

magdalena71 antworten
Seite 2 / 3
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