Exorzismus
Eine gute Bekannte und ich kamen kürzlich auf das Thema "Exorzismus". Zu Halloween ging es im Radio um Horrorfilme, u. a. "Der Exorzist", deshalb das Thema.
Wie ist eure Meinung dazu? Jesus war wohl der erste Exorzist und hat seinen Jünger erlaubt, ebenfalls Dämonen auszutreiben. Bekannt war auch Pater Gabriele Amorth aus dem Vatikan und der Vatikan hat bis heute Exorzisten in Diensten.
Also, wie denkt ihr darüber? Danke!
*hm* Ich tue mich, ehrlich gesagt, mit deiner Wortwahl "seinen Jünger erlaubt" sehr schwer. Meinem Verständnis nach stattet Jesus seine Jünger mit Voll-Macht aus. Sie sind also voller Macht, nämlich seiner - Jesus. Denn in seinem Namen treiben sie böse Geister aus. Nicht mit einer Formel, sondern (be-)vollmächtig(t) glaubend. Es ist immer noch Jesus, der die bösen Geister austreibt. Wir (so wir seine Jünger sind) tun es in seinem Namen.
Ja, ich finds gruselig, dass an so bestimmten Zeiten immer wieder das Gruselkabinett geöffnet wird ... das lenkt so vom Eigentlichen ab. Ach ja *andenKopfklatscht* das ist ja auch Sinn und Zweck dessen ... vom Eigentlichen - Gott / Jesus - abzulenken.
Schwierig wird es immer dann mit diesem Thema, wenn jeder bei dem Wort "Exorzist" den Film vor Augen hat.
Für mich selbst ist das eher Schubladendenken und dass der Mensch immer bestrebt ist (ganz allgemein), Dingen einen eigenen Namen, ein eigenes Label zu geben, aufzudrücken und so Schubladen zu produzieren. Passt du dann nicht in die eine, dann vielleicht in eine andere. Und so sind wir versucht, nicht mehr den Menschen vor uns wahrzunehmen, ihn anzuschauen und ihm zuzuhören, mitzufühlen etc., weil wir im Kopf ständig nur Schubladen bedienen wollen. <-- das ist meine (!) Sicht
Für mich ist da wenig Brimborium dabei, Menschen von Gott zu erzählen.
Mal eine Frage zurück: Wenn ich nun in meinem eigenen Wohnzimmer jemanden zu sitzen habe (hatte ich), der sagt, er hätte zwei Dämonen und würde sie gern loswerden, konnte schildern, wie sie "aussahen" und wie sie ihn in Besitz nahmen. - Wir beteten einfach über ihm, segneten ihn und sprachen Gottes Wahrheit über ihm aus. Dann unterbrach er, um zu sagen, es sei einer schon weg. Joa, so unspektakulär kann "Exorzismus" auch sein. Vielleicht - so mein ganz eigener Gedanke, der nicht stimmen muss - sind wir Menschen oft so, dass wir mit diesem "ich mach ne große Sache draus" im Grunde eigene Löcher, einen Mangel in uns offenbaren und füllen möchten, den doch Gott ausfüllen möchte. Wer weiß das schon.
Es ist Aufgabe aller Jünger, nicht nur einer Möchte-gern-Elite. (<-- meine Meinung).
Als jemand, die schonmal in einem Spukhaus übernachtet hat, kann ich bestätigen, dass solche Dinge wie Geister und Dämonen in echt tatsächlich viel weniger spektakulär sind als im Film dargestellt. Aber trotzdem gefährlich.
Ich mag darum solche Filme und auch Halloween nicht. Auch weil sie die Menschen an den Gedanken von Geistern gewöhnen und irgendwie verharmlosen, obwohl sie ja eigentlich übertreiben. Aber es wirkt so als sei das alles unterhaltsam oder ein gruseliger Spaß, aber nichts Reales.
Veröffentlicht von: @magdalena71Auch weil sie die Menschen an den Gedanken von Geistern gewöhnen und irgendwie verharmlosen, obwohl sie ja eigentlich übertreiben. Aber es wirkt so als sei das alles unterhaltsam oder ein gruseliger Spaß, aber nichts Reales.
👍 (Gewöhnung ist auch so ein Mittel der "Gegenseite" ... "ich gewöhne die Menschen an die Lüge(n) ...)
Guten Morgen ihr Lieben 🖐️😊
ich tu mir mit dem Begriff "Exorxismus" schwer. Der Ursprung ist im Griechischen. Er setzt sich aus den ex- (aus, hinaus) und hórkos (Eid, Schwur) zusammen. Jesus lehrte, dass man überhaupt nicht schwören soll. Die Aussage meint, dass Ehrlichkeit im täglichen Leben die Norm sein sollten, wodurch Eide überflüssig werden.
Ehrlichkeit entsteht aus Liebe und Jesus predigte dies, gut zu unseren Mitmenschen zu sein. Gut zu sein, bedeutet auch unseren Menschen Mut zu spenden und somit Ängste zu nehmen. Angst ist m Grunde eine Illusion. Sie wird durch unseren Verstand ausgelöst. Es ist negative Energie. Das Böse. Der Teufel. Im spirituellen Sinne sind wir besetzt durch unsere eigenen Gedanken. Unser Geist ist benebelt.
Jetzt stellt euch vor... Ihr habt Angst und Jemand (wie beispielsweise Jesus) kommt und gebt euch Liebe und gibt zu verstehen, dass er euch versteht (Empathie). Somit ist das Negative (Dämonen, Teufel, Böse) aus euch raus und ihr könnt wieder frei sein, da ihr erleichtert seid 😎
Das ist für mich "Exorxismus". Keine religiöse Praktik, sondern aus dem Herzen heraus, mit bedinungsloser Liebe, ohne etwas zu verlangen. Den Gegenüber zu nehmen wie er ist ❤️ Jede und Jeder kann das. Wir sind dazu berufen in die Nachfolge Jesu zu treten. Ich finde das ist so schön, das schreiben zu dürfen 🤗
Das ist meine Art darübr zu denken und jeder Mensch darf sein eigenes Bild natürlich haben 😉
Ich wünsche euch einen schönen Tag und möge GOTT euch mit seiner bedinungslosen Liebe segnen 🌹
Herzlich,
Simon
Die Etymologie des Wortes Exorzismus ist interessant. Ich hatte sie noch nicht nachgelesen. wiki gibt den Hinweis des Hinausbeschwörens.
Jesus hat nie ein Ritual draus gemacht oder Beschwörungsformeln verwendet. Er hat in seiner höheren Autorität befohlen: Raus!
In manchen Bereichen hat er einfach Wahrheit in einen Bereich gesprochen und die dämonen, die sich an die Lüge klammerten, hatten keinen Halt und keinen Einfluß mehr . Ebenso mussten sich durch Lügen geschaffene manipulative Bindungen an Menschen auflösen, wenn Wahrheit sie entlarvte.
Für Jesus war "Wahre Liebe" das Rezept, was in uns Allen steckt wenn wir ihr Raum geben 🤗 Liebe (= Jesus = Licht) siegt über Alles und vertreibt die Dunkelheit 🤩
Michael Jackson sagte eins: "Lügen mögen den Spring gewinnen, aber die Wahrheit gewinnt immer den Marathon"
GOTT ist Wahrheit und wenn wir auf ihn vertrauen, so geschehen Wunder, wenn man sie erkennt 😊
Gottes Segen für dich 🌻
Rezept? ....ich nenne es Lebensstil aus Seinem göttlichen IchBin heraus. Er sandte uns nicht umsonst den Heiligen Geist, dessen Frucht in unserem Leben vielfältig ist, zuerst aufgezählt die Liebe.
NeÜ Gal 5, 22 Doch die Frucht, die der Geist wachsen lässt, ist: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,
23 Sanftmut und Selbstbeherrschung. Dagegen hat das Gesetz nichts einzuwenden.
24 Die, die zu Jesus Christus gehören, haben ja das eigene Ich mitsamt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.
25 Wenn wir also durch den Geist Gottes das neue Leben haben, dann wollen wir es auch in diesem Geist führen.
Rezept bedeutet eine Heilmittelverordnung. Ist Liebe (=GOTT) nicht die Verordnung, die Jesus den Menschen nahe bringen wollte? (Jesus sagte: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken...) Die Einen nahmen es an und die Anderen nicht. Keiner ist verpflichtet, dies zu tun. "Klopfet an und es wird euch geöffnet".... Wir haben einen freien Willen und entscheiden tagtäglich auf welche Seite wir uns stellen. Leben wir in der Liebe oder geben wir dem Teufel die Hand? Wir Alle sind "Ich bin", da wir ein Abbild von Gott sind. Wir alle sind Kinder Gottes im geistigen Sinne.
Ich gebe dir Recht... die Liebe steht an erster Stelle 😎 Gegenüber GOTT, uns selbst und unseren Mitmenschen. Wir sind Gott, Kind (Sohn/Tochter), Geist. Eine wie ich finde tolle Einheit! Wenn diese Symbiose steht, haben wir kein Grund anderen Böses zu tun, was bereits mit dem Gedanken im Kopf beginnt...
Ich persönlich hangele mich nicht an der Bibel entlang, denn GOTT steckt in mir und wenn wir in der Liebe sind, dann kommt Alles von Alleine (kein Neid, kein Begehren von Besitz und weitere Werkzeuge von Satan) Wir dürfen auf seine Stimme hören und dann zeigt er uns den Weg... dem Gefühl vertrauen... unserem Herzen folgen... Hierüber spricht GOTT zu uns. Die Geschichte des Kleinen Prinzen ist bestimmt bekannt 🙂 "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" ❤️ 🌹
Die Bibel ist eine große Bibliothek... es wurden Geschichten erzählt und aufgeschrieben... Wie jeder Mensch weiß, kann am Ende was Anderes rauskommen... Um ein Beispiel zu nennen... die Rolle der Frau... Sie möge sich laut Bibel dem Mann unterordnen... Für mich völlig unverständlich... GOTT schuf den Menschen als Mann und Frau... "aus der Rippe des Mannes"... an die Seite... auf einer Ebene... Jeder Mensch ist gleich... nur GOTT ist größer, was wir uns ja gar nicht vorstellen können... In Jesus offenbarte sich GOTT... Das kann jede und jeder von uns... Eine Frage des Willens... GOTT spricht durch uns zu anderne Menschen...
Es existiert ein Marienevangelium.. ein für mich sehr interessantes Zeugnis einer Frau, die sehr stark im Glauben gewesen ist... Sie war es, die den Männern in der dunklen Stunde nach dem Tod Jesus Mut gemacht hat... Finde ich toll!
Mögen wir die Liebe Gottes in die Welt hinaustragen... 😍
Schönen Sonntag Allen Zusammen, lasst es euch gut gehen 🌻
Wir Alle sind "Ich bin", da wir ein Abbild von Gott sind....
Wir sind Gott,.....
Aha.
Das sehe ich anders. Wir sind Geschöpf und nicht Schöpfer. Da ist die Bibel ganz eindeutig.
Nun zum Praktischen: wie stoppst du mit Liebe den Mordgeist in einem, der dir den Kopf abhacken will? Da du hier schreibst, warst du wohl noch nicht in dieser Situation.
Michael Jackson sagte eins: "Lügen mögen den Spring gewinnen, aber die Wahrheit gewinnt immer den Marathon"
Leider schauen die meisten Leute lieber den Sprint an... für den Marathon braucht man Geduld...
Ja, weil sie sich verführen lassen. Der Teufel ist überall und möchte Menschen in seinem Team.
Ich habe Vertrauen in GOTT, er wird es richten 🙂
Ich rege micht nicht auf (schade ich mir nur selbst) und übergebe es in seine Hand 😎 👍
Gibt es dafür Beispiele... ausserhalb der Bibel?
Wie sollen wir/man denn das verifizieren, dass er der Urheber der Veränderungen ist?
Ausser es wären jetzt handfeste Wunder…und selbst da wären Menschen skeptisch und würden eher andere Erklärungen dafür suchen.
Wie sollen wir/man denn das verifizieren, dass er der Urheber der Veränderungen ist?
Ausser es wären jetzt handfeste Wunder…und selbst da wären Menschen skeptisch und würden eher andere Erklärungen dafür suchen.
Eben. Das ist der eine Punkt.
Der andere Punkt ist: Wenn Gott Dinge "richten" kann... warum tut er dann so wenig in der Welt?
Es sieht doch vielmehr so aus, dass er die Menschen einfach machen lässt, ohne sich einzumischen.
Der andere Punkt ist: Wenn Gott Dinge "richten" kann... warum tut er dann so wenig in der Welt?
Ich weiss es nicht. Ich verstehe das System noch nicht. 🙂
Ich weiss nur, dass ich von Jesus ein paar wertvolle Tips zur Meisterung dieses Blindflugs bekomme. Und da ist der Glauben an Gott mit dabei.
Es sieht doch vielmehr so aus, dass er die Menschen einfach machen lässt, ohne sich einzumischen.
Ja, so sieht es aus.
Aber ist es auch so?
In der Bibel lese ich zumindest, dass es durch/mit Jesus möglich ist, über das Sichtbare hinaus wirken zu können.
Und dafür gibt es Beispiele?
In meiner jüngsten Vergangenheit gibt es ein Beispiel, das für mich eine Gebetserhörung war.
Da hat ein Schmerzmittel statt der üblichen 15-20 Minuten bis zum Wirkeintritt sofort nach dem Gebet gewirkt bzw. der Schmerz hat sofort aufgehört- warum auch immer.
Oder bleibt es beim Bibellesen...?
Das Bibellesen ist für mich die Theorie, die es in die Praxis zu holen gilt. Ich habe nicht jeden Tag so eine existenzielle Not, um so intensiv zu beten wie bei meiner letzen Gebetserhörung. Gott sei Dank…😬🙂 Bedeutet aber eben auch, dass ich nichts „neues“ erlebt habe, so dass ich dir jetzt eine Liste mit Gebetserhörungen geben könnte.
Früher gab es diese Situationen auch, aber ohne dass ich erhört wurde. Also Not-> Gebet ->nix passiert.
Diesmal hab ich gesagt: wenn du jetzt nichts tust, bist du (Jesus/Gott)raus aus meinem Leben, weil ich dir dann nicht mehr weiter vertrauen können werde. Das war irgendwie…logisch.
Ich hatte vor dem Gebet kurz überlegt, ob ich überhaupt beten soll und was mit mir passiert, wenn wieder nichts passiert. Und da war mir glasklar, dass mein Glaube sterben wird, weil ich nicht weiter glauben können werde. Und das hab ich dann auch genauso gesagt.
Und siehe da: meine Tochter, die sich vorher noch vor Schmerzen auf dem Boden gekrümmt hat, guckt erst etwas ungläubig, wartet ein paar Augenblicke ab und sagt dann: „es ist vorbei“ und steht auf. Ich hatte das Gebet nicht laut gesprochen, sie wusste davon nichts (und weiss es auch heute nicht).
Ich habe diese Art Schmerzen schon einige Male mit ihr durchgestanden und es hat noch nie in all den Jahren abrupt aufgehört. Es wird dann mit dem Schmerzmittel auf ein erträgliches Level gedimmt, aber es ist nicht weg.
Insofern war ich ganz hin und weg…mein Herz war dermassen von Freude und Dankbarkeit erfüllt, weil das für mich eine Antwort war, das kann ich gar nicht sagen…und das hielt noch ein paar Tage an, ich konnte es selbst kaum glauben. Auch heute noch wenn ich daran denke, bin ich nur dankbar.
Glauben ohne Werke ist tot. Man muss Gott im Leben merken. Man muss ihm doch vertrauen können, es sollen doch nicht leere Worte bleiben, sondern gefüllt werden mit echtem Vertrauen. Zumindest empfinde ich das so.
In meiner jüngsten Vergangenheit gibt es ein Beispiel, das für mich eine Gebetserhörung war.
Da hat ein Schmerzmittel statt der üblichen 15-20 Minuten bis zum Wirkeintritt sofort nach dem Gebet gewirkt bzw. der Schmerz hat sofort aufgehört- warum auch immer.
Das ist dann wohl mehr eine Glaubensfrage als ein eindeutiges Wunder... also ein Frage, ob man jetzt darin ein Eingreifen Gottes sehen will oder nicht.
"Gebetserhörungen" habe ich ja auch erlebt... aber keine, die wirklich eindeutig gewesen wäre.
Das ist dann wohl mehr eine Glaubensfrage als ein eindeutiges Wunder... also ein Frage, ob man jetzt darin ein Eingreifen Gottes sehen will oder nicht.
Ja, klar. Und selbst bei eindeutig unerklärlicheren Begebenheiten tendieren Menschen eher dazu, eine natürliche Erklärung dafür finden zu wollen. Manchmal scheint es so, als würde man geradezu Angst haben vor unerklärlichen Geschehnissen, so das man auf jeden Fall eine natürliche Erklärung dafür haben muss.
Ja, mir ist auch klar, dass es dafür biologische Erklärungen gibt (auch wenn sie davor nie stattgefunden haben) und ich will das gar nicht als Wunder deklarieren- es war einfach ein perfektes Beispiel für „bittet, und euch wird gegeben“
Gebetserhörungen" habe ich ja auch erlebt... aber keine, die wirklich eindeutig gewesen wäre.
Für wen müssen sie denn eindeutig sein? Ist es denn nicht genug, dass man sie hat?
Ja, klar. Und selbst bei eindeutig unerklärlicheren Begebenheiten tendieren Menschen eher dazu, eine natürliche Erklärung dafür finden zu wollen.
Persönlich finde ich den Begriff "übernatürlich" irreführend. Alles was passiert, ist auch "natürlich". Und wenn irgendwelche "jenseitige Wesen" in diese Welt eingreifen können, dann sind auch diese Wesen als natürlicher Teil der Welt zu betrachten - wenn sie denn real existieren.
Daraus ergibt sich für mich, dass die Erklärung "Es war etwas Übernatürliches!" gleichbedeutend ist mit der Aussage: "Ich weiss nicht, was es war!".
Und das mag dann vielleicht auch meine Skepsis bezüglich mancher Aussagen erklären.
Für wen müssen sie denn eindeutig sein? Ist es denn nicht genug, dass man sie hat?
Wenn man nach einem Gebet erwartet, dass etwas passiert - und dann passiert irgendwas, ohne klaren Zusammenhang, dann ist das eben nicht eindeutig.
Wenn man nach einem Gebet erwartet, dass etwas passiert - und dann passiert irgendwas, ohne klaren Zusammenhang, dann ist das eben nicht eindeutig.
Mit dieser Definition wird es dann keine eindeutige Gebetserhörung geben, da man vieles auch anders erklären kann. ZB bei meinem Beispiel mit den Schmerzen: es gibt Erklärungsmöglichkeiten, also war es nicht Gott.
Das ist etwas einseitig, finde ich. Denn eine Erklärungsmöglichkeit ist auch kein Beweis für das Nichteingreifen Gottes.
Mit dieser Definition wird es dann keine eindeutige Gebetserhörung geben, da man vieles auch anders erklären kann. ZB bei meinem Beispiel mit den Schmerzen: es gibt Erklärungsmöglichkeiten, also war es nicht Gott.
"Andere Erklärungsmöglichkeiten" schließen Gott nicht aus. Aber es stellt sich schon die Frage: Wenn es auch andere Erklärungsmöglichkeiten gibt - warum soll ich dann annehmen, dass Gott etwas damit zu tun hat?
Auch das muss nichts heissen...
Nee, muss nicht …🙂
Aber jemanden um etwas bittet und dann, wenn man es bekommen hat, zu sagen: ah, war ja vielleicht gar nicht von ihm…das finde ich irgendwie schräg.
Wenn man eh nicht bittet - nun, dann passiert das was halt passiert ohne dass man das jemandem zuordnet - wem auch, man hat ja niemanden um etwas gebeten, sondern man schaut höchstens nach den Ursache/ Wirkung -Prinzipien.
@stern Ich hab mich auch schon bedankt, wenn etwas besser lief als erwartet, obwohl ich gar nicht gebeten hatte.
Weil mir klar war, dass 'der da oben' seine Finger im Spiel hatte.
Und - bitte - sollte er seine Finger nicht im Spiel gehabt haben, dann hab ich mich halt ins Leere bedankt.
Ich hab mich auch schon bedankt, wenn etwas besser lief als erwartet, obwohl ich gar nicht gebeten hatte.
Ja, klar!
Es bricht sich auf die Frage runter, ob man sein Leben mit oder ohne Gott lebt.
Und wenn ja, dann ist er überall dabei…
Aber jemanden um etwas bittet und dann, wenn man es bekommen hat, zu sagen: ah, war ja vielleicht gar nicht von ihm…das finde ich irgendwie schräg.
Wenn es denn so eindeutig wäre.
Es war aber eher so, als wenn ich einen Freund angerufen hätte, weil alle Läden zu haben und ich nichts mehr zu Essen im Haus habe, ob er mir wohl etwas vorbeibringen könnte.
Und tatsächlich finde ich dann ein Paket vor meiner Haustüre... mit einer Pudelmütze drin.
Und da frage ich mich dann natürlich, was das soll... hat der Freund sich einen Scherz erlaubt? Hat er mich missverstanden? Dachte er, ich hätte die Pudelmütze nötiger? Hat er überhaupt etwas damit zu tun, oder war das nicht vielmehr ein Versehen von jemand Anderem?
Es blieb immer unklar, was da gerade passierte und ob es nun Zufall war oder nicht. Und nichts ergab wirklich Sinn...
Veröffentlicht von: @lucan-7"Andere Erklärungsmöglichkeiten" schließen Gott nicht aus. Aber es stellt sich schon die Frage: Wenn es auch andere Erklärungsmöglichkeiten gibt - warum soll ich dann annehmen, dass Gott etwas damit zu tun hat?
Das sind Fragen, die ich mir als Christin immer mal wieder stell(t)e.
Wäre etwas auch ohne Glauben (und eventuellem Stoßgebet) geschehen oder gäbe es keinen Unterschied?
Hab ich mich in eine bestimmte Richtung verändert, weil ich gläubig wurde oder wäre (z.B.) die Gelassenheit in manchen Dingen auch einfach vom Alter gekommen? Oder von den Lebensumständen?
Da spielt ja immer vieles zusammen.
Hab ich mich in eine bestimmte Richtung verändert, weil ich gläubig wurde oder wäre (z.B.) die Gelassenheit in manchen Dingen auch einfach vom Alter gekommen? Oder von den Lebensumständen?
Da spielt ja immer vieles zusammen.
Richtig... wobei ich denke, dass Glaube schon eine Rolle spielt und auch einen großen Einfluss haben kann. Es ist ja eine Orientierung durch alle Lebensbereiche, das möchte ich auch nicht kleinreden.
Aber manchmal wird vielleicht auch etwas übertrieben, was Glaube so alles bewirkt...
Veröffentlicht von: @lucan-7Hab ich mich in eine bestimmte Richtung verändert, weil ich gläubig wurde oder wäre (z.B.) die Gelassenheit in manchen Dingen auch einfach vom Alter gekommen? Oder von den Lebensumständen?
Da spielt ja immer vieles zusammen.Richtig... wobei ich denke, dass Glaube schon eine Rolle spielt und auch einen großen Einfluss haben kann. Es ist ja eine Orientierung durch alle Lebensbereiche, das möchte ich auch nicht kleinreden.
Aber manchmal wird vielleicht auch etwas übertrieben, was Glaube so alles bewirkt...
Ich denke, es spielt zusammen.
Man kriegt (manchmal) einen anderen Blick auf Dinge und Personen und kann freundlicher / wohlwollender / gelassener sein.
Das wiederum wirkt sich auf die entsprechenden Personen und Gegebenheiten aus und das Echo verändert sich.
Wie gesagt - ich kann nicht differenzieren, ob es nur vom Glauben kommt.
Auch ungläubige Menschen verändern sich mit den Jahren.
Persönlich finde ich den Begriff "übernatürlich" irreführend. Alles was passiert, ist auch "natürlich". Und wenn irgendwelche "jenseitige Wesen" in diese Welt eingreifen können, dann sind auch diese Wesen als natürlicher Teil der Welt zu betrachten - wenn sie denn real existieren.
Stimmt!
Damit kann ich gut leben. Dann ist Gott (und sein Eingreifen) Teil der natürlichen Welt, das ist mir sogar lieber als wäre es/er übernatürlich.
Mein Bericht erweckt vielleicht den Eindruck, als würde ich Gott nur akzeptieren, wenn er auch Wunder tut.
Das ist nicht so. Wenn in der Bibel davon nichts stünde, wäre ich zwar vielleicht nicht zum Glauben gekommen, aber wenn doch, dann kann Gott durchaus ein Gott sein, den man einfach nur verehrt.
Irgendwo in der Bibel sagt Jesus zu seinen Jüngern, dass sie sich nicht über die Wundertaten freuen sollen, die sie vollbringen, sondern darüber, dass ihre Namen im Himmel stehen. Da liegt der Fokus: Menschenfischer.
Anscheinend will Gott uns davor bewahren, unser Leben als nur auf diese irdische Dimension begrenzt zu sehen (und uns dann deshalb vielleicht nicht so entwickeln, wie er das gerne hätte).
Aber weil da was steht von „anrufen in der Not“…“bittet, und euch wird gegeben“…..“um was ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun“, deshalb erwarte ich das.