Glaube ist nicht genug?
Hallo,
Seit einiger Zeit stecke ich tief in einer Glaubenskrise. Als christlich erzogene Frau bin ich mein ganzes Leben lang Christin gewesen, mal mehr, mal weniger intensiv.
Vor einigen Jahren habe ich meinen Glauben neu entdeckt und mich bewusst für Jesus entschieden.
Jetzt rutsche ich allerdings in ein gewisses Leistungsdenken ab. Ich habe seit Wochen das Gefühl, dass ich tun muss, um in den Himmel zu kommen. Jeden Tag, vor allem abends kommen mir diese Gedanken: Du wirst niemals mit Jesus in der Ewigkeit sein.
Ich zwinge mich dazu, jeden Tag Bibel zu lesen, da die Freude am Lesen nicht von selbst kommt. Ich bin zunehmend unglücklicher in meiner Situation. Die Liebe, von der alle sprechen, fühle ich nicht und obwohl ich über den Tag mit Gott spreche, als stünde er neben mir, fühle ich mich fern.
Ich habe immer das Gefühl, dass ich Dinge machen muss und dass ich meinen Lebensstil ändern muss und ich versuch es und falle noch tiefer.
Ich weiß, dass mein Verhalten etwas übertrieben ist, jedoch komme ich nicht aus dieser Spirale heraus. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass allein Glaube ausreicht. Und dann kommt wieder die Frage auf: Wie sieht denn dann Glaube aus?
Ist Glaube genug? Und wie lebe ich so, dass ich am Ende im Himmel bin?
Denn ich möchte gerne mit Jesus im Himmel sein und keine Angst mehr vor seiner Wiederkunft haben.
Vielen Dank und Liebe Grüße!
@niemand Wenn Du drüber reden/diskutieren willst, ist dies hier aus kommunikationstechnischen Gründen das falsche Unterforum: hier können andere User immer nur auf Dein Eröffnungs-Posting antworten/reagieren. Ich würde Dir vorschlagen, einen der Forenmods zu bitten, dieses Thema in ein anderes Unterforum zu verschieben. Nach "authentisch Christsein" beispielsweise, oder, wenn Du ausschließlich von gläubigen Christen Antworten haben möchtest, nach "Jesus nachfolgen" oder "Mit Gott erlebt".
Willkommen hier 🙂
Der Mod kann Threads aus Q&A verschieben, und die Anregung von Jack unterstütze ich voll.
Zu den störenden Leistungsgedanken reizt es mich, mich gerade mal etwas undamenhaft auszudrücken gegenüber diesen drängenden Gedanken, die dir das Leben schwer machen. Tauchen sie auf, ist die richtige Handlung, ihnen den Mund zu verbieten...ganz simpel: "Schnauze!" Setz dich durch. Hör ihnen nicht länger zu. Halte Dank für Jesu Liebe und Hingabe dagegen.
Ein möglicherweise hilfreicher Vers ist Phil 2,13 Gott wirkt in dir das Wollen und Vollbringen nach seinem Wohlgefallen.
Sein Kennzeichen ist Liebe, weder Druck noch Zwang noch Leistung. Jesu Hingabe für dich am Kreuz ist genug. Da musst du nichts nachbessern.
@deborah71 Hast du gute Erfahrungen mit Gedankenersetzen durch Bibelverse gemacht?
Ja. Der Gürtel der Wahrheit (geistliche Waffenrüstung, Eph 6) wird verstärkt und vertreibt religiöse Lügen.
Vielen Dank für den Vorschlag, Jack.
Wie kann ich denn Kontakt zu Mods aufnehmen?
https://forum.jesus.de/uebersicht-foren-moderation/
direkt über die Mod-email
Aber schau mal nach ganz oben. Du bist schon verschoben in Authentisch Christsein.
Über den Button „Eine Nachricht senden“?
Bei mir steht statt einem Textfeld nur: „Du darfst noch keine Nachricht schreiben“.
Ich habe mich tatsächlich selbst damit beschäftigt bevor ich hier nachgefragt habe, aber ich dachte, wenn das so nicht funktioniert, muss es einen anderen Weg geben.
Aber ich LESE doch mit. Die ganze Zeit schon.
"Nach drei posts funktioniert das Postfach."
Jepp. Von daher war deine Beschreibung, wie man einen Mod erreicht, nicht so ganz richtig, denn zu dem Zeitpunkt hatte jemand (oder wie war der Nick?) noch keine drei freigeschaltete Postings.
Und, wie du ja auch schon richtig festgestellt hast, HABE ich ja längst auf jemand reagiert und den Thread verschoben.
🙂
Es gibt ein Später.
Es ist Wissensverteilung über das Forum.
Es bestätigt, dass der Mod kein Bot ist, der auf bestimmte Wortkonstellationen reagiert, sondern ein sehr aufmerksamer Mensch. 🙂
Hej jemand :-),
(oder willst du wirklich niemand sein?)
"Bei mir steht statt einem Textfeld nur: „Du darfst noch keine Nachricht schreiben“."
Ja. Und das ist schon auch ein bisschen doof. Aber es gibt wirklich gute Gründe dafür, dass das so ist. Einfach um zu verhindern, dass sich irgendein Idiot anmeldet und dann endlos viele bescheuerte Mails verschickt. Und ja, das hatten wir schon das ein oder andere Mal (und das ist dann echt blöd 🙂 ).
Herzlich willkommen im Forum. Und falls du mich kontaktieren willst: jetzt müsste das so funktionieren, wie deborah es dir erklärt hat.
Liebe Grüße
fr 🙂 sch
Willkommen hier! 🙂
Für mich gab es mal eine Zeit ohne Jesus, ohne Gott, ohne (diesen) Glauben. Ich bin als "waschechter Atheist" großgeworden, wurde als solcher geprägt und gelehrt.
...
Irgendwann erzählte mir mal jemand von diesem, seinem Gott und wie der wäre, wie er mit ihm lebt. Das war nett, aber es war immer noch der Gott dieser Person, hatte mit mir nichts zu tun.
Eines Tages kam ich in eine "Notsituation" und bekam es mit einer "Heidenangst" zu tun. Da erinnerte ich mich an etwas, was mir diese Person mal sagte, nämlich: Wenn du mal Angst oder Panik hast, rufe seinen Namen an; er wird dir helfen!
(Das ist wirklich die Kurzform der Kurzform 😀 )
Ich stand also da, sprach seinen Namen aus - Jesus Christus - und bat ihn um Hilfe Er half. Pronto. Dieses Erlebnis war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft 😉
Was meinst du, was das war? - - - > 👍 Ja, Glauben.
Ich leistete nichts. Ich hatte nichts vorzuweisen. Ich war ein Niemand. Ich konnte nichts. Ich war nichts. Es war eben auch nicht mal mein Gott. - Und doch hat mich dieser Gott gesehen, gehört, angenommen und befreit, meiner Sünden überführt (nicht alles in einem Atemzug) und mich in ein neues Leben geführt, mir neue Dinge gezeigt, mich neue Dinge gelehrt.
Jesus liebt dich, er gab sein Leben für dich. Weil du sein Geschöpf bist und er dich liebt. Und du darfst dies glauben, gern auch annehmen, für dich annehmen und eben glauben, dass das wahr ist. (Denn es ist wahr!) Und dann wirst du merken, wie seine Liebe dich verändert. Du musst nichts leisten, um dir seine Liebe zu verdienen. Sie gehört dir längst. Seine Liebe ist es, die die Veränderung(en) bringt.
Lass dich lieben. Aus dem erwächst alles andere.
liebe niemand,
Du bist jemand, Du bist ein geliebtes Kind Gottes, und das kann dir kein Mensch nehmen. Vor daher darfst Du Gottvertrauen
und Selbstvertrauen haben, das gehört zusammen.
Die Kirche hat viele lange Jahre ihren gläubigen Menschen nicht nur Gutes getan. Biblische Aussagen wurden oft
lebensfeindlich und einseitig gepredigt. .......
Der Appell gläubig und folgsam zu sein, hallt noch heute durch viele Kirchen..
Das gilt aber nicht mehr, wenn Menschen blinden Gehorsam üben sollen, wenn die vieles falsch predigen, leben..
Wenn ich negative Kritik übe, um jemanden bloß zu stellen, oder schlecht zu machen, ist dies abzulehnen.
War es nicht ein Anliegen von Christus Jesus, Überkommenes zu prüfen, in Frage zu stellen, und es auch
wieder richtig stellen...........
Christus hat fromme Traditionen in Frage gestellt, handelte oft gegen die Gebote seiner Zeit,
hat Menschen aus dem Tempel geworfen, die fromm Geld verdienen wollten,,,,,
Er fordert eine Demut, Sanftmut, nicht um des Gehorsams willen, sondern wegen dem Wichtigsten
im Christsein......................der L i e b e.............
Liebe aber verlangt manchmal Ungehorsam, Christus zu dienen, Mut zur Veränderung bestehenden Unrechtes.
Dafür haben auch die Frommen, Christus Jesus an das Kreuz geschlagen..........
Weil Christus gerade für die schwachen Menschen eingetreten ist, für Menschen, die wegen ihrer
Schwachheit verachtet werden. Menschen, die zu fromm erzogen wurden, kein Selbstvertrauen haben.
Du darfst deine Vorzüge, Gaben und Talente leben. Du darfst gut über dich denken, musst dich nicht
immer schlecht machen, dich immer nur kritisieren.
Versuchen in Christus Jesus die Mitte zu finden, dich an IHM zu orientieren.
Und du darfst für dich dankbar sein.
liebe Grüße,
ein Lied für dich, das Hohelied der Liebe...............