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Glaubt ihr an die Hölle

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Leonie0011
Themenstarter
Beiträge : 44

Glaubt ihr an die Hölle?
Habe letztens ein Video von einem Christen gesehen, der ein Gespräch mit einem Atheisten hatte.

Er meinte: "wenn du Jesus annimmt, wirst du ins himmel reich kommen, wenn nicht wirdr du in die Hölle kommen"

Und um ehrlich zu sein, finde ich es seltsam jemandem zu sagen dass er/sie in die Hölle kommt wenn er Jesus nicht annimmt.

Irgendwie könnte ich das so niemandem sagen und mich stört etwas daran.

Wie seht ihr das? Hättet ihr Probleme damit das jemandem zu sagen? Oder gar nicht?

Antwort
569 Antworten
mmieks
Beiträge : 902

Die Hölle gehprt nicht zu meinem Glaubensbekenntnis i m Sinn von an; ich glaube an die Hölle als Lebenszielverfehlung., in der ich ewig brate. Ich glaube an die HEILSBOTSCHAFT und VERHESSUNDG, dass alle Welt Gottes Heil schauen wird weil Christus selbst sagt: "Wenn ich von der Erde erhöht bin, wird alle Welt schauen Gottes Heil." Das ist eine Verheißung, die sich erfüllen wird..

mmieks antworten
1 Antwort
paramaribo1954
(@paramaribo1954)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 504

"Dem ist nichts hinzu zu fügen,

Und auch nichts weg zu lassen.

paramaribo1954 antworten


Herbstrose
Beiträge : 14193

Und um ehrlich zu sein, finde ich es seltsam jemandem zu sagen dass er/sie in die Hölle kommt wenn er Jesus nicht annimmt.

Was erwartest du? Dass Christen mit der Wahrheit hinter dem Berg halten?

Joh. 3,18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er hat nicht geglaubt an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

Und um die Frage in deiner Überschrift zu beantworten: nein, ich glaube nicht an die Hölle (auch wenn ich weiß, dass es sie gibt), ich glaube an den Auferstandenen.

Oder glaubst du an den Asphalt, auf dem du gehst, und lebst in Beziehung mit ihm?

herbstrose antworten
Kintsugi
Beiträge : 119

Ich glaube, wie mmieks es auch schrieb, an Gott, an die Erlösung und das Heil in Jesus Christus, an seine Verheissungen, an das ewige Leben.

Ich glaube nicht an die Hölle, weil Glauben für mich mit etwas Gutem verbunden ist.

Aber ich nehme, ebenso wie Herbstrose, die Worte der Bibel ernst.

Wer an Christus glaubt, wird gerettet, wer nicht glaubt, wird das ewige Leben nicht haben.

Wie genau das dann aussehen wird, kann man nicht sagen. Es ist sicher kein Zustand, in welchem man vom Teufel über einem Feuer geröstet wird.

Ich denke, das, was wir als „Hölle“ bezeichnen, beinhaltet die totale Gottverlassenheit, ein Leben eben nicht „in Fülle“, sondern in Einsamkeit und Dunkelheit.

Veröffentlicht von: @leonie0011

Wie seht ihr das? Hättet ihr Probleme damit das jemandem zu sagen? Oder gar nicht?

Ich würde nie jemandem sagen, er kommt in die Hölle. Denn so würde ich mit Angst arbeiten, um jemanden zum Glauben zu bewegen. Das ist kein guter Weg.
Stattdessen würde ich das Evangelium, die frohe Botschaft von Gottes Liebe zu uns (in Jesus Christus) weitersagen und erzählen, welche Freude und gute Auswirkungen auf das eigene Leben (und das anderer) damit verbunden sind.

kintsugi antworten
7 Antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 387
Veröffentlicht von: @kintsugi

Ich denke, das, was wir als „Hölle“ bezeichnen, beinhaltet die totale Gottverlassenheit, ein Leben eben nicht „in Fülle“, sondern in Einsamkeit und Dunkelheit.

Im orthodoxen Glauben wird das Gegenteil ausgesagt, nicht die Gottverlassenheit sondern die volle Gegenwart, Herrlichkeit Gottes/ Jesu wird irgendwann offenbart. Und je nachdem, ob man dies verträgt oder nicht, erlebt man die Ewigkeit als Himmelreich oder Hölle.

Früher habe ich nämlich genauso wie du gedacht, dass diese Menschenseelen eine Art Gottverlassenheit erleben. Die Vorstellung, dass Menschen ewig leiden finde ich unerträglich.

amalia antworten
Kintsugi
(@kintsugi)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 119
Veröffentlicht von: @amalia
Veröffentlicht von: @kintsugi

Ich denke, das, was wir als „Hölle“ bezeichnen, beinhaltet die totale Gottverlassenheit, ein Leben eben nicht „in Fülle“, sondern in Einsamkeit und Dunkelheit.

Im orthodoxen Glauben wird das Gegenteil ausgesagt, nicht die Gottverlassenheit sondern die volle Gegenwart, Herrlichkeit Gottes/ Jesu wird irgendwann offenbart. Und je nachdem, ob man dies verträgt oder nicht, erlebt man die Ewigkeit als Himmelreich oder Hölle.

Danke für Deine interessante Antwort, Amalia.

Widerspricht das unserer Vorstellung? Daran glauben wir doch auch, dass wir, die wir an Christus glauben, dann ihn und Gott in seiner Herrlichkeit schauen werden.

Ob die „Anderen“ Gott dann überhaupt so schauen dürfen und werden, darüber muss ich jetzt mal nachforschen.

Veröffentlicht von: @amalia

Früher habe ich nämlich genauso wie du gedacht, dass diese Menschenseelen eine Art Gottverlassenheit erleben. Die Vorstellung, dass Menschen ewig leiden finde ich unerträglich.

Ich auch. Aber das sind Dinge, die sich uns ja jetzt noch entziehen und die in Gottes souveräner Entscheidung liegen.

Worin bestände dann die von Dir beschriebene Hölle? In Scham und Reue?

kintsugi antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 387
Veröffentlicht von: @kintsugi

Danke für Deine interessante Antwort, Amalia.

Sehr gerne. 😊

Veröffentlicht von: @kintsugi

Widerspricht das unserer Vorstellung? Daran glauben wir doch auch, dass wir, die wir an Christus glauben, dann ihn und Gott in seiner Herrlichkeit schauen werden.

Ja, das stimmt. Es bestätigt das, was für Gläubige gilt. Allerdings widerspricht das dem,was ich bisher sonst so an Höllenvorstellung hatte. Und auch dem, was du geschrieben hast, wenn ich dich richtig verstanden habe. Zumindest auf Einsamkeit, Gottverlassenheit und Dunkelheit bezogen.

Veröffentlicht von: @kintsugi

Ich auch. Aber das sind Dinge, die sich uns ja jetzt noch entziehen und die in Gottes souveräner Entscheidung liegen.

Ja, das ist so.

Veröffentlicht von: @kintsugi

Worin bestände dann die von Dir beschriebene Hölle? In Scham und Reue?

Es ist so, dass ich persönlich bisher ebenso dachte, die Menschen, die Gott/ Jesus nicht annehmen, den zwingt Gott sich nicht auf. Und dieses Getrennt sein von Gott kann nur Dunkelheit, geistige Mißstände, ein Mangel etc. mit sich bringen und das ist die Hölle.

Und ich denke, diejenigen, die nicht zu Jesus finden, aus was für Gründen auch immer, die aber eines guten Herzens sind, Liebe in sich tragen, auch für die ist geistig im positiven Sinne gesorgt.
Auch wenn sie Jesus- also die direkte Nähe zu Gott nicht annehmen, wird Gott sich wohlwollend um sie kümmern ohne seine Nähe aufzudrängen. Soweit mein bisheriges Denken zu diesem Thema.

Nun möchte ich hier mal reinsetzen, was Erzpriester Georgios D. Metallinos zur orthodoxen Sichtweise schreibt:

Paradies und Hölle sind nicht zwei unterschiedliche Orte ( diese Auffassung ist eine Häresie). Sie bezeichnen zwei unterschiedliche Zustände ( Wege), welche ihren Ursprung in derselben urerschaffenen Quelle haben und vom Menschen als zwei unterschiedliche Erfahrungen wahrgenommen werden. Genauer gesagt ist beides dieselbe Erfahrung, welche vom Menschen lediglich, je nach seinem inneren Zustand, unterschiedlich wahrgenommen wird.
Diese Erfahrung betrifft die Schau Christi im unerschaffenen Licht seiner Göttlichkeit, seiner Herrlichkeit. Vom Augenblick seines zweiten Kommens an, bis in alle Ewigkeit, werden alle Völker Christus in seinem unerschaffenen Licht schauen.
Das geschieht, wenn hervorkommen werden : die das Gute getan haben - zur Auferstehung des Lebens, die aber das Schlechte verübt haben- zur Auferstehung des Gerichts....
Jene, die auf Christus als das Paradies schauen werden und jene, die in Christus die Hölle ( das verzehrende Feuer - Hebräer 12,29) erblicken werden.

Weiter schreibt er:
Folglich sind Paradies und Hölle weder eine Belohnung noch eine Bestrafung ( Verdammung), sondern die Art und Weise, wie wir ganz individuell abhängig vom Zustand unseres Herzens, die "Schau" Christi erfahren.
Im Wesenhaften Sinne straft Gott nicht, obwohl die Schrift zur Belehrung das Wort "Bestrafung" verwendet. Je mehr sich einer vergeistigt, desto besser kann er die Sprache der Schrift und unserer Traditionen begreifen.
Der Zustand des Menschen (rein, unrein, bußfertig oder unbußfertig) ist der Faktor, welcher die Empängnis des Lichts als Paradies oder Hölle bestimmt.

amalia antworten
Kintsugi
(@kintsugi)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 119

Metallinos Gedanken habe ich mir kopiert, darüber möchte ich gerne noch nachdenken, es ist wirklich spannend, wie er das sieht oder es sich vorstellt, denn letztlich bleibt es ja für uns jetzt spekulativ. Danke, dass Du das hier (mit) geteilt hast!

Veröffentlicht von: @amalia

Und ich denke, diejenigen, die nicht zu Jesus finden, aus was für Gründen auch immer, die aber eines guten Herzens sind, Liebe in sich tragen, auch für die ist geistig im positiven Sinne gesorgt.
Auch wenn sie Jesus- also die direkte Nähe zu Gott nicht annehmen, wird Gott sich wohlwollend um sie kümmern ohne seine Nähe aufzudrängen. Soweit mein bisheriges Denken zu diesem Thema.

Das würde ich persönlich nicht so formulieren, weil ich glaube, dass, um es mal so verkürzt zu schreiben, kein Weg an Christus vorbeiführt. Wie Gott das dann für diese Menschen lösen oder einrichten wird, darüber wissen wir jetzt noch nichts (s.o.).

Danke für den Austausch! 🙂

kintsugi antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 387
Veröffentlicht von: @kintsugi

Metallinos Gedanken habe ich mir kopiert, darüber möchte ich gerne noch nachdenken, es ist wirklich spannend, wie er das sieht oder es sich vorstellt, denn letztlich bleibt es ja für uns jetzt spekulativ.

Richtig, ich bin auch noch nicht durch mit dem Gedanken machen darüber. 😉

Veröffentlicht von: @kintsugi

Das würde ich persönlich nicht so formulieren, weil ich glaube, dass, um es mal so verkürzt zu schreiben, kein Weg an Christus vorbeiführt.

Ich rolle das auch erst seit kurzem wieder auf und hinterfrage meine bisherigen Gedanken und Erkenntnisse dazu.
Zur Zeit dreht sich meine Konzentration eh um die leidenen Menschen im Krieg und dieses Thema, "was kommt nach dem Tod" rückt grad in den Hintergrund, obwohl es eigentlich auch durch den Krieg sehr nah ist.

Veröffentlicht von: @kintsugi

Danke für den Austausch! 🙂

Danke ebenso. 😊

amalia antworten
Kintsugi
(@kintsugi)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 119

Ja, mir geht es auch so.
Meine Gedanken und Konzentration sind beim Gebet.
Ich hatte hier heute irgendwo den Hinweis auf Epheser 6 gelesen, ich glaube von deborah.

Das ist ein Text, der auch mir sehr wichtig ist, gerade jetzt in dieser beängstigenden Situation.
Ich kopiere das jetzt einfach mal hier hinein:

„Zum Schluss noch ein Wort an euch alle: Werdet stark, weil ihr mit dem Herrn verbunden seid! Lasst euch mit seiner Macht und Stärke erfüllen! Greift zu all den Waffen, die Gott für euch bereithält, zieht seine Rüstung an! Dann könnt ihr alle heimtückischen Anschläge des Teufels abwehren. Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen Mächte und Gewalten des Bösen, die über diese gottlose Welt herrschen und im Unsichtbaren ihr unheilvolles Wesen treiben. Darum nehmt all die Waffen, die Gott euch gibt! Nur gut gerüstet könnt ihr den Mächten des Bösen widerstehen, wenn es zum Kampf kommt. Nur so könnt ihr das Feld behaupten und den Sieg erringen. Bleibt standhaft! Die Wahrheit ist euer Gürtel und Gerechtigkeit euer Brustpanzer. Macht euch bereit, die rettende Botschaft zu verkünden, dass Gott Frieden mit uns geschlossen hat. Verteidigt euch mit dem Schild des Glaubens, an dem die Brandpfeile des Teufels wirkungslos abprallen. Die Gewissheit, dass euch Jesus Christus gerettet hat, ist euer Helm, der euch schützt. Und nehmt das Wort Gottes. Es ist das Schwert, das euch sein Geist gibt. Hört nie auf zu beten und zu bitten! Lasst euch dabei vom Heiligen Geist leiten. Bleibt wach und bereit. Bittet Gott inständig für alle Christen. Betet auch für mich, damit Gott mir zur rechten Zeit das rechte Wort gibt und ich überall das Geheimnis der rettenden Botschaft frei und offen verkünden kann. Auch hier im Gefängnis will ich das tun. Betet darum, dass ich auch in Zukunft diese Aufgabe mutig erfülle, so wie Gott sie mir aufgetragen hat.“

kintsugi antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 387
Veröffentlicht von: @kintsugi

„Zum Schluss noch ein Wort an euch alle: Werdet stark, weil ihr mit dem Herrn verbunden seid! Lasst euch mit seiner Macht und Stärke erfüllen! Greift zu all den Waffen, die Gott für euch bereithält, zieht seine Rüstung an! Dann könnt ihr alle heimtückischen Anschläge des Teufels abwehren. Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen Mächte und Gewalten des Bösen, die über diese gottlose Welt herrschen und im Unsichtbaren ihr unheilvolles Wesen treiben. Darum nehmt all die Waffen, die Gott euch gibt! Nur gut gerüstet könnt ihr den Mächten des Bösen widerstehen, wenn es zum Kampf kommt. Nur so könnt ihr das Feld behaupten und den Sieg erringen. Bleibt standhaft! Die Wahrheit ist euer Gürtel und Gerechtigkeit euer Brustpanzer. Macht euch bereit, die rettende Botschaft zu verkünden, dass Gott Frieden mit uns geschlossen hat. Verteidigt euch mit dem Schild des Glaubens, an dem die Brandpfeile des Teufels wirkungslos abprallen. Die Gewissheit, dass euch Jesus Christus gerettet hat, ist euer Helm, der euch schützt. Und nehmt das Wort Gottes. Es ist das Schwert, das euch sein Geist gibt. Hört nie auf zu beten und zu bitten! Lasst euch dabei vom Heiligen Geist leiten. Bleibt wach und bereit. Bittet Gott inständig für alle Christen. Betet auch für mich, damit Gott mir zur rechten Zeit das rechte Wort gibt und ich überall das Geheimnis der rettenden Botschaft frei und offen verkünden kann. Auch hier im Gefängnis will ich das tun. Betet darum, dass ich auch in Zukunft diese Aufgabe mutig erfülle, so wie Gott sie mir aufgetragen hat.“

❤❤ ✝ ❤ ❤ Danke dafür! 😊

amalia antworten


Lombard3
Beiträge : 4292

Kinder zeugen
Das Problem, das ich bei der Hölle sehe, wenn man sie als einen Ort der ewigen Qual versteht, hat im Wesentlichen mit dem "Nachwuchs" zu tun. Was ja alles etwas Schönes und Erfüllendes (eigentlich) ist.

Gibt es eine solche Hölle, sind wir in der Situation, dass wir, sobald wir einen Menschen zeugen, wir im Grunde das Risiko eingegangen sind, dass dieser Mensch als Erwachsener das Rettungsangebot nicht annimt und letzten Endes wir einen Bürger der Hölle "gezeugt" haben.

Nun kann man sicherlich sein Bestes geben, dass dieser Mensch eben den rettenden Glauben annimmt. Aber es gibt keine Garantie.

Selbst Gott schien ja das Risiko akzeptiert zu haben, dass die von ihm gecshaffenen Geschöpfe abfallen und damit ewig gequält werden (so man dieses Bild von der Hölle hat).

Warum geht jemand - sei es ein Mensch oder ein Gott - so ein Risiko ein, dass ein fühlendes Geschöpf ewig Schmerz erfährt?

Und christliche Eltern, die so etwas glauben, "wissen" das ja.
Sie gehen auch das Risiko ein.

Dieses Szenario verstehe ich nicht und ich hatte die Frage auch häufig hier gestellt und bekam nie direkt eine Antwort, die es geschafft hatte, ein Gottesbild zu vereinen, bei dem ein Gott
- allmächtig
- allwissend
- liebend
ist.

Aber wer weiß, vielleicht gibt es ja noch einen Antwort.

PS: Und eine ewige Strafe für zeitlich begrenzte Taten halte ich auch nicht für "gerecht".

Nachtrag vom 27.02.2022 1054
PS: Eine weiteres Paradox (jedenfalls für mich) ergibt sich, dass dann bspw. auch die Situation besteht, dass - je nach Glaubensauffassung - ungeborene Kinder in den Himmel kommen und aber Kinder, die die Chance bekommen Erwachsen zu werden, evtl. das Rettungsangebot ablehnen und in die Hölle kommen.

lombard3 antworten
83 Antworten
mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 902

Dieses Thema scheint bei dir irgendwie "einen Sprung in der Platte zu haben" (Verzeih' bitte diesen Ausdruck), es beherrscht viele deiner Threads.

Ich denke, es ist wichtig, den Kindern spüren zu lassen: Du bist ein von Gott geliebtes Kind.

mmieks antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @mmieks

Dieses Thema scheint bei dir irgendwie "einen Sprung in der Platte zu haben" (Verzeih' bitte diesen Ausdruck), es beherrscht viele deiner Threads.

😊

Da hast du wirklich Recht!

Ich hatte mich schon gefragt, ob ich den Mod nicht bitte, meinen Beitrag zu löschen.

Nichts für ungut!

😉

lombard3 antworten
Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3581
Veröffentlicht von: @lombard3

PS: Und eine ewige Strafe für zeitlich begrenzte Taten halte ich auch nicht für "gerecht".

Wenn ich die Hölle als "ewige Ferne von der Liebe Gottes" verstehe, ist es die eigene Entscheidung, die mich dahinein versetzt.
Gott respektiert diese Entscheidung, auch über meinen Tod hinaus.

Eine ewige Strafe für Hitler, für Goebbels, für Pol Pot, für Stalin, Lenin und all die anderen Massenmörder der Weltgeschichte pp. halte ich dabei aber durchaus für gerecht.

banji antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @banji

ist es die eigene Entscheidung, die mich dahinein versetzt.

Ok, ja, diese Antwort kenne ich schon (wie oben Mmieks geschrieben, ist bei ja ein Sprung in der Platte).

Gut - aber wäre der (jetzt Erwachsene) nicht gezeugt worden oder die die ganze Schöpfung nicht so auf diese Weise gemacht worden, gäbe es kein ewiges (!) Leid.

Ich finde es schon sehr schwierig.

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Wäre wäre Fahrradkette

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Das heißt "hätte, hätte Fahrradkette".

😊

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193
Veröffentlicht von: @lombard3

Das heißt "hätte, hätte Fahrradkette".

Eigentlich. Aber ich bediente mich bei einem 150maligen Fußballnationalspieler. https://www.spruchball.com/waere-waere-fahrradkette-lothar-matthaeus

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

ot: Lothar
😉

Der hatte noch andere gute Sprüche auf Lager:

"Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken."

"Schiedsrichter kommt für mich nicht in Frage, schon eher etwas, das mit Fußball zu tun hat."

"Es ist wichtig, dass man neunzig Minuten mit voller Konzentration an das nächste Spiel denkt."

"Ein Wort gab das andere - wir hatten uns nichts zu sagen."

"Gewollt hab ich schon gemocht, aber gedurft ham sie mich nicht gelassen."

lombard3 antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Loddar for FIFA-Präsident!!!! owT
ganz in echt owD

yogman42 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11784

Versuch
Vielleicht können wir gemeinsam diese "Denke" durchbrechen, einen Versuch ist es wert. 😊

Die Bibel sagt, wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen Mächte und Gewalten. Das bedeutet, dass nicht der Mensch mir gegenüber mein Feind ist, den ich bekämpfe, sondern immer "die Macht" hinter ihm --> Mächte und Gewalten. Und das gilt mein ganzes Leben lang, nicht "gegen Menschen" vorzugehen, sondern gegen Mächte und Gewalten, die sich quasi des Menschen "bedienen" (sie verleiten, sie verführen ...).

😊

neubaugoere antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Vielleicht können wir gemeinsam diese "Denke" durchbrechen, einen Versuch ist es wert. 😊

Vielen Dank für deine Bereitschaft zu einer Diskussion.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Die Bibel sagt, wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen Mächte und Gewalten

Ok, einverstanden.

Diese werden am Ende in den feurigen Pfuhl geworfen und ewig gequält.

Offb. 20,10
Und der Teufel, der sie verführte, ward geworfen in den feurigen Pfuhl und Schwefel, da auch das Tier und der falsche Prophet war; und sie werden gequält werden Tag und Nacht von Ewigkeit zu Ewigkeit.

lombard3 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11784
Veröffentlicht von: @lombard3

Vielen Dank für deine Bereitschaft zu einer Diskussion.

ob ich das durchhalte, was "gefühlt" ewig zu dauern scheint? 😉 😀 Wir werden sehen. 😉

Veröffentlicht von: @lombard3

Diese werden am Ende in den feurigen Pfuhl geworfen und ewig gequält.

Was möchtest du mir sagen? ich verstehe nicht. Spielst du auf "Zeit" an oder ist das gerade meine "Karte" (die ich ziehe)?

neubaugoere antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @neubaugoere

ist das gerade meine "Karte" (die ich ziehe)?

Richtig, das ist die Karte, die du ziehst!

😊

Du bist schon gut geworden!

Nachtrag vom 01.03.2022 1232
PS: Aber ich will nicht auf die lange Bank schieben.

Also die Frage ist: Warum erschafft ein Gott fühlende Wesen, die dann von ihm abfallen und dann daraufhin ewig gequält werden?

lombard3 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11784

Nun, er erschafft sie ja nicht, damit sie irgendwann abfallen. 😀
Der Plan war schon anders(t). 😉

Da kommt - aus meiner Sicht - dieser freie Wille ins Spiel. Gott hat uns nach seinem Bild erschaffen, für sich als Gegenüber. (Keine Marionette. Ich weiß, "Nichtchristen" hören das nicht so gern.) Mal anders formuliert möchte Gott, dass wir "freiwillig" bei ihm bleiben. Außerdem ist Gott selbst ein fühlendes Wesen. Wir sind nach seinem Bild geschaffen, also fühlen auch wir. Durch den Heiligen Geist, der ausgegossen ist in unsere Herzen (! wohlgemerkt Herzen, nicht Verstand oder Logik 😉) ist die Verbindung - die Autobahn - zu Gott da. Fahren kann dann jeder selbst. Da wir keine Marionetten sind (oh, die schon wieda 😉), fahren wir selbst, aus freiem Willen. Oder eben auch nicht.

Ich glaube, das Blöde an solchen Sachen ist, dass es schon genug Menschen gab auf diesem eigentlich schönen Planeten, die alles zerredet, zer-diskutiert und auch verfälscht haben und so ist diese Gute Nachricht, dass Gott einen Weg geschaffen hat in Jesus Christus, zu ihm zurückzukehren, damit wir wieder mit und bei ihm sein können, ein wenig "unter die Räder" gekommen. Niemand - auch kein anderer "Christ" - kann sagen, wann und ob jemand von Gott errettet ist und ob dessen Name im Buch des Lebens steht. Das weiß nur Gott allein.

Also auf die Frage

Veröffentlicht von: @lombard3

Warum erschafft ein Gott fühlende Wesen

ist die Antwort: aus Liebe, weil er die Liebe ist. - Witzig, ich bemerke gerade dieses "Wortspiel": Gott, der die Liebe ist, schafft "aus sich heraus" uns Menschen als sein Gegenüber - ähnlich wie er aus Adam (Rippe) ja Eva schuf. Cool. 😊

Dass seine Menschen sich in dieser einen blöden Situation von ihm abwandten ... nun ja ... es hilft nicht wirklich viel, sich darüber den Kopf zu zerbrechen mit hätte, hätte, Fahrradkette. Nehmen, wie es ist und was ist und weitermachen, weitergehen, Schlüsse ziehen ... und so. Es ist wie es ist.

Und die Qual, die du ansprichst - heute kann ich das so frei sagen - besteht darin, NICHT mit Gott verbunden zu sein. Ich kann vergleichen, ich bin mein halbes Leben ohne Gott "herumgelaufen". Mein Leben ist bedeutend leichter und angenehmer, seit Gott mich in seinen Weinstock eingepfropft hat.
Wollen will Gott das nicht. Deshalb schuf er auch einen Weg raus aus dem Dilemma und offenbarte sich seinen Menschen. Der Weg "zurück" ist Glauben. Glauben, dass Gott das so schuf. Glauben, dass Gott in seinem Sohn Jesus Christus auf die Erde kam unter die Seinen und einen Ausweg mit ihm schuf. Mit seinem Sohn, der all unsere Schuld, für die wir "ans Kreuz gehörten", auf sich nahm und selbst ans Kreuz ging. Die Autobahn - die ich vorhin erwähnte - ist also mit dem Fahrzeug "Glauben" zu befahren. Nicht mit Verstand, nicht mit Logik, nicht mit Rechenarten, nicht mit Physik, Mathematik oder sonst was. Glauben. Und diese (Gute) Nachricht sollte ein jeder kennen/hören, wo er herkommt (von Gott aus Liebe geschaffen), dass es möglich ist, zu Gott zurückzukehren in diese wunderbare Gemeinschaft, die alles verändert, in seine Obhut zurückkehren und sein Leben verändern lassen, weil sich Sichtweisen verändern, Perspektiven verändern, weil andere Dinge wichtig werden und sind, weil andere Dinge zählen ...

Fällt das auf, dass ich gern darüber erzähle? 😉
😀

Veröffentlicht von: @lombard3

Du bist schon gut geworden!

😀 😉 Wem gegenüber? Dir?

neubaugoere antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Nun, er erschafft sie ja nicht, damit sie irgendwann abfallen. 😀
Der Plan war schon anders(t). 😉

Ok, einverstanden.

Es hat nicht geklappt mit seinen Vorstellungen mit der Konsequenz, dass es jetzt fühlende Wesen gibt, die ewig gequält werden.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Dass seine Menschen sich in dieser einen blöden Situation von ihm abwandten

Ja, er hat sie so erschaffen. "Es war gut."

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wollen will Gott das nicht. Deshalb schuf er auch einen Weg raus aus dem Dilemma und offenbarte sich seinen Menschen. Der Weg "zurück" ist Glauben.

Der Weg ist breit in die Verdammnis und viele sinds.

Und: Er kommt ja nicht zurück. Es werden mehr und mehr (täglich), die verloren gehen.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

😀 😉 Wem gegenüber? Dir?

Ja - du kennst schon alle meine Tricks! Ich muss mir neue überlegen.
😉

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Fällt das auf, dass ich gern darüber erzähle? 😉
😀

Ja und das ist auch toll. Du beschäftigst dich damit und findest es gut und richtig.

Ich lehne es nur ab, dass jemand eine Schöpfung macht, in der am Ende - selbst wenn es nur wenige sind - ewig gequält werden.

lombard3 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11784
Veröffentlicht von: @lombard3

Ja - du kennst schon alle meine Tricks! Ich muss mir neue überlegen.
😉

😀 😀

Veröffentlicht von: @lombard3

Ich lehne es nur ab, dass jemand eine Schöpfung macht, in der am Ende - selbst wenn es nur wenige sind - ewig gequält werden.

Hast du dich denn selbst mal damit (mit der Bibel und dem, was in ihr geschrieben steht) beschäftigt, oder greifst du auf Erzählungen anderer zurück? *malneugierigfrag*

Ich meine, der Text steht ja allen zur Verfügung ...

Zugegeben habe ich mit deinen recht kurzen Kommentaren (so 1-satzförmig "hingeworfen") so meine Schwierigkeiten. Das Thema ist (wie viele andere auch) zu riesig, um sie mit 1 Satz abzuhandeln. Dürfte auch dir aufgefallen sein. 😊

Er hat seine Menschen mit einem freien Willen geschaffen. Frei, zu entscheiden. Sie entschieden sich gegen ihn. DAS kann auch ein Gott nicht anders handhaben, sonst wären es wieder Marionetten. Er hätte es dabei belassen können (aber hier sind wir schon wieder bei hätte, hätte, Fahrradkette, bringt am Ende absolut: nichts), hat er aber nicht. Und wir gehen damit um, was er getan HAT, nicht was hätte sein können, wenn ... (hätte, hätte, Fahrradkette)

Veröffentlicht von: @lombard3

Es hat nicht geklappt mit seinen Vorstellungen mit der Konsequenz, dass es jetzt fühlende Wesen gibt, die ewig gequält werden.

Das klingt für mich eher nach ständiger Wiederholung von seit Jahrzehnten auswendig gelernter Argumente, ohne eben auf das einzugehen, was der andere sagt - in dem Fall: ich. - So kommt es mir vor. Das nur mal als "Spiegelung". Das geht mir bei all deinen anderen Kommentaren so.

Veröffentlicht von: @lombard3

Und: Er kommt ja nicht zurück.

Wen meinst du hier? Gott/Jesus? - Nun, ich erwähnte schon, dass wir es hier mit "Glauben" zu tun haben, was über das Herz geht (ich wiederhole es mal noch mal) und ich glaube, was geschrieben steht - Gott kommt noch einmal, durch dieses eine Tor in Jerusalem, dass "Andersgläubige" vielleicht aus einer doch gewissen Furcht heraus, es könnte vielleicht doch stimmen mit diesem Gott, zugemauert haben. Was diesen Gott nicht aufhalten wird, aber das werden diese (die es zu verantworten haben, dass das Tor zugemauert ist) schon merken. Also: Ich glaube daran, weil es so geschrieben steht. Oder anders: Es steht so geschrieben. Ich glaube es. Punkt. 😊

neubaugoere antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Also: Ich glaube daran, weil es so geschrieben steht. Oder anders: Es steht so geschrieben. Ich glaube es. Punkt. 😊

Ja, aber darüber besteht kein Dissenz. Sowohl über deinen Glaube noch über das, was in der Bibel steht.

Und auch nicht darüber, dass Gott, fühlende Wesen (seien es Engel oder Menschen) geschaffen hat und eine Schöpfung, in der diese abfallen und dann daraufhin ewig gequält werden.

Angenommen, ich hätte die Bibel nicht gelesen, würde denn sich etwas an der Aussage ändern?

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Er hat seine Menschen mit einem freien Willen geschaffen. Frei, zu entscheiden. Sie entschieden sich gegen ihn. DAS kann auch ein Gott nicht anders handhaben, sonst wären es wieder Marionetten.

Das heißt, um das Ziel zu erreichen, dass die geschaffenen Wesen keine Marionetten sind, musste die Schöpfung so gemacht werden, dass am Ende manche Geschöpfe ewig gequält werden.

Richtig?

lombard3 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11784

Ich gehe also davon aus, dass du die Bibel gelesen hast.
Dann lies den Anfang noch einmal, wo es um die Schöpfung geht, die "Schaffung" ...

Veröffentlicht von: @lombard3

Das heißt, um das Ziel zu erreichen, dass die geschaffenen Wesen keine Marionetten sind, musste die Schöpfung so gemacht werden, dass am Ende manche Geschöpfe ewig gequält werden.

Dann stelltest du solcherlei Fragen nicht mehr, um hier so viele Leute zu beschäftigen (in diesem Fall: mich).

neubaugoere antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Dann lies den Anfang noch einmal, wo es um die Schöpfung geht, die "Schaffung" ...

Hm... und dann bekomme ich eine Antwort auf die Frage:

Das heißt, um das Ziel zu erreichen, dass die geschaffenen Wesen keine Marionetten sind, musste die Schöpfung so gemacht werden, dass am Ende manche Geschöpfe ewig gequält werden.

Richtig?

Vielleicht du sie mir ja direkt vorab geben und dann anhand des Anfangs der Bibel erläutern.

lombard3 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11784

Ja, dann bekommst du eine Antwort. 😊

Veröffentlicht von: @lombard3

Vielleicht du sie mir ja direkt vorab geben und dann anhand des Anfangs der Bibel erläutern.

Ich dir die "Arbeit" abnehmen? 😉

neubaugoere antworten
Lombard3
(@lombard3)
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Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich dir die "Arbeit" abnehmen? 😉

Du hast - es war nur ein Versuch von dir, wie die Überschrift ja auch symbolisiert.

Ich weiß nicht, worauf du hinaus willst. Eine Bibelstelle wäre ggf. sinnvoll.

Wo findet sich das Wort Marionetten? Denn dies scheint ja ein zentraler Punkt deiner Aussage zu sein.

lombard3 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11784

zu niedriges Niveau

neubaugoere antworten
Lombard3
(@lombard3)
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Beiträge : 4292

Was genau ist zu niedriges Niveau?

lombard3 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Und die Qual, die du ansprichst - heute kann ich das so frei sagen - besteht darin, NICHT mit Gott verbunden zu sein.

Da hab ich meine Zweifel. Ich denke im Gegenteil, dass dann, wenn Gott alles in Allen ist (1.Ko 15,28), jeder seine Gegenwart genießen darf oder ertragen muss. Und wer sie nicht ertragen kann, für den ist das die Hölle ...

Helmut

hkmwk antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
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Beiträge : 11784

Lassen wir so stehen.
Am Ende sind wir alle schlauer. 😉

neubaugoere antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Da hab ich meine Zweifel. Ich denke im Gegenteil, dass dann, wenn Gott alles in Allen ist (1.Ko 15,28), jeder seine Gegenwart genießen darf oder ertragen muss. Und wer sie nicht ertragen kann, für den ist das die Hölle ...

Also da sind wir uns einig. Aber es kann bzw. wird kein Dauerzustand sein. Denn sonst wäre ja Gottes Reich mit sich selbst uneins und würde letztlich zerfallen. Dass ein solcher Zerfall (allerdings des Reichs des Bösen) möglich ist, deutet ja Jesus selbst an.
Also muss am Ende Gott alles in Allen - und alles für alle gut sein.

yogman42 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753
Veröffentlicht von: @yogman42

Also da sind wir uns einig. Aber es kann bzw. wird kein Dauerzustand sein. Denn sonst wäre ja Gottes Reich mit sich selbst uneins und würde letztlich zerfallen.

Seit wann gehören die Feinde Gottes zu Gottes Reich? Diese Überlegung kann ich nicht nachvollziehen.

Helmut

hkmwk antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Wir waren alle einmal Feinde Gottes und werden es m.E. mit jeder Sünde erneut. Nur das Blut Jesu kittet uns an Gott als den Vater.

yogman42 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753

Feinde Gottes

Veröffentlicht von: @yogman42

Wir waren alle einmal Feinde Gottes und werden es m.E. mit jeder Sünde erneut.

Kann ich so nicht sehen. Wo wird so was im NT gesagt?

Helmut

hkmwk antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

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Denn so wir Gott versöhnet sind durch den Tod seines Sohns, da wir noch Feinde waren, viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, so wir nun versöhnet sind.

Römer 5,10

yogman42 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753
Veröffentlicht von: @yogman42

Römer 5,10

Ich hab nicht nach einer Stelle gefragt, wo gesagt wird, dass wir Feinde Gottes waren (das habe ich nicht bestritten!), sondern nach einer Stelle, wo gesagt wird, dass wir es wieder sind, sobald wir (einmal) sündigen.

Helmut

hkmwk antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Nun ja, Freundschaft mit der Welt ist ja bekanntlich Feindschaft mit Gott, beim sündigen gehen wir eine Freundschaft mit der Welt ein.
Ansonsten glaube ich da gerade einen etwas oberlehrerhaften Ton bei Dir herauszuhören, der hier doch etwas unangemessen ist.
Ich mag mich aber täuschen und einem inneren Trigger aufgesessen sein.

yogman42 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753
Veröffentlicht von: @yogman42

Ansonsten glaube ich da gerade einen etwas oberlehrerhaften Ton bei Dir herauszuhören,

Der rutscht mir zuweilen heraus, da muss ich noch dran arbeiten.

Veröffentlicht von: @yogman42

Nun ja, Freundschaft mit der Welt ist ja bekanntlich Feindschaft mit Gott, beim sündigen gehen wir eine Freundschaft mit der Welt ein.

Jakobus meint aber nicht jede Sünde, genau genommen meint er gar keine konkrete Sünde - außer sündigem Beten, das eine Freundschaft mit der Welt offenbar macht. Was dann in V.7-10 mündet.

Kann ich also nicht so "grundsätzlich" sehen wie du.

Helmut

hkmwk antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

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Jakobus meint aber nicht jede Sünde, genau genommen meint er gar keine konkrete Sünde - außer sündigem Beten, das eine Freundschaft mit der Welt offenbar macht. Was dann in V.7-10 mündet.

Das heißt also - einmal gerettet, immer gerettet? Weil die grundsätzliche Feindschaft mit Gott weg ist?
Da gibt es natürlich von mir keinen Widerspruch 😊

Das heißt auch, dass dann die eine berühmte Höllenstelle nicht mehr gilt? Von wegen reiß Dir das Auge aus - das erste Mal, dass Jesus von der Hölle spricht. Und er tut dies, bevor er seine eigentliche Heilslehre offenbart hat.

Wie mag diese Rede wohl auf Zuhörer gewirkt haben, die noch gar nicht wussten, dass Jesus in Kürze für sie am Kreuz sterben würde?

yogman42 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

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beides 😉

Veröffentlicht von: @yogman42

Das heißt also - einmal gerettet, immer gerettet?

Was das angeht, ist die Bibel nicht eindeutig. Einerseits gibt es die Zusicherung, dass uns nichts und niemand aus Seiner Hand reißen kann - die ist für verzagte Seelen, die fürchten, das heil zu verlieren.

Aber es gibt auch die Warnung an sorglose, die sich des Heils sicher sind: Wenn ihr nicht aufpasst, geht ihr verloren.

Die Einen brauchen den Zuspruch, der sie ermutigt, die anderen den Tritt in den Hintern, der sie aus ihren Sessel schleudert 😉

Helmut

hkmwk antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Da hast Du natürlich recht.
Aber leider fühlen sich aus unerfindlichen Gründen oft die falschen angesprochen.
Die Verzagten lesen aus der Bibel, dass sie einen Tritt in den Hintern brauchen.
Und die Stolzen fühlen sich in ihrer Haltung bestätigt.
Das ärgert mich dann schon etwas.

yogman42 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753
Veröffentlicht von: @yogman42

Aber leider fühlen sich aus unerfindlichen Gründen oft die falschen angesprochen.

Ich denke, Psycholgen können die Gründe dafür finden ...

Das ist natürlich schon ein Problem. Trotzdem denke ich, dass es richtig ist, dass Beides in der Bibel steht.

Helmut

hkmwk antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

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Das stimmt natürlich!

yogman42 antworten
ichsen
(@ichsen)
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Hallo Helmut,

Veröffentlicht von: @hkmwk

ch denke im Gegenteil, dass dann, wenn Gott alles in Allen ist (1.Ko 15,28), jeder seine Gegenwart genießen darf oder ertragen muss. Und wer sie nicht ertragen kann, für den ist das die Hölle

Nun gibt es aber Menschen wie mich, seit dem Tod meiner Frau vor 10 Jahren suche ich kann aber nicht finden.
Auch das kann eine Hölle sein.
Insbesondere, wenn die Christen um Dich herum in diesem Leben ihren Weg gefunden haben, Du jedoch nicht.
Wenn sie auf dem für sie bewährten Weg bleiben, der sich für Dich eben nicht bewährt hat.

LG

Stefan

ichsen antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753
Veröffentlicht von: @ichsen

Auch das kann eine Hölle sein.

Du redest von einer Hölle auf Erden. Ich meinte die Hölle, die geschaffen wird, wenn die Erde nicht mehr existiert (und wenn ich mich nicht irre, ist die schlimmer als jede "Hölle auf Erden").

Ich hoffe, dass deine "Hölle" bald endet.

Veröffentlicht von: @ichsen

Wenn sie auf dem für sie bewährten Weg bleiben, der sich für Dich eben nicht bewährt hat.

Die Andeutung verstehe ich nicht. Muss ich aber auch nicht, wenn du lieber keine Details preisgeben willst.

Helmut

hkmwk antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

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Eigene Entscheidung mächtiger als Gott?

Wenn ich die Hölle als "ewige Ferne von der Liebe Gottes" verstehe, ist es die eigene Entscheidung, die mich dahinein versetzt.

Wow, viele Menschen wissen gar nicht, dass ihnen eine solche Macht gegeben ist. Da wird jemand von einem allmächtigen Schöpfer erschaffen, der sich selbst opfert um die Menschen, die er über alles liebt, in sein Himmelreich zu bekommen. Und dann reicht ein "ich will aber nicht", um das scheitern zu lassen? Die eigene Entscheidung mächtiger als der Schöpfer? Mächtiger als Jesus? Und das auch noch, obwohl so viele Menschen diese Entscheidung gar nicht bewusst treffen, sondern sie einfach in sie hinein interpretiert wird? Also ich denke, dass da irgendwas nicht stimmen kann.

yogman42 antworten
ichsen
(@ichsen)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 189

Aber das ist doch gängige christliche Theologie. Zumindest heutzutage, wo es keinen sozialen Druck Christ sein zu müssen mehr gibt.
Du entscheidest Dich frei dafür oder dagegen.

ichsen antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Ja, aber das letzte Wort hat Gott. Und Gott ist die Liebe. Und den möchte ich kennen lernen, der im Angesicht der personifizierten Liebe ihre Hand ausschlägt. Letzlich - das ist aber nur meine Meinung - wird sich jeder für Gott und Jesus entscheiden. Theoretisch gibt es natürlich die Option des Durstigen, das Glas Wasser dem Helfer aus der Hand zu schlagen. Aber wer sollte das tun? Gut, wer es dennoch tut, dem muss man dann irgendwann auch seinen Willen lassen. Aber das Problem ist doch, dass viele Menschen gar nicht wissen, dass sie vor dieser Entscheidung stehen. Nur um dann kurz nach dem Tod zu erfahren, dass sie sich angeblich schon - falsch - entschieden haben und nun auf ewig leiden müssen. Was macht das für einen Sinn?

Schlimmer noch: Was passiert mit denen, die evangelisiert werden, für ihre Antwort aber etwas Zeit brauchen und dann urplötzlich sterben, bevor sie antworten können. Wird dann die Marter noch größer?

Und warum hält Jesus eigentlich nie den angeblich Verlorenen eine Höllenpredigt? Sondern nur den Frommen?

yogman42 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753
Veröffentlicht von: @yogman42

Und den möchte ich kennen lernen, der im Angesicht der personifizierten Liebe ihre Hand ausschlägt.

Nun, es könnte auch sein, dass die Hand irgendwann nicht mehr ausgestreckt ist. Wir hatten ja hier irgendwo auch das Thema, dass Gott Leute verstockt. Für die ist es dann zu spät. Siehe auch Hbr 12,17.

Veröffentlicht von: @yogman42

Aber das Problem ist doch, dass viele Menschen gar nicht wissen, dass sie vor dieser Entscheidung stehen. Nur um dann kurz nach dem Tod zu erfahren, dass sie sich angeblich schon - falsch - entschieden haben und nun auf ewig leiden müssen.

Entweder haben sie - und sei es für einen Augenblick - gewusst, dass sie sich gerade falsch entscheiden, oder du beschreibst etwas, dass es so nicht gibt, davon bin ich überzeugt. - Schon mal Hsk 3 bzw. Hsk 33 gelesen?

Veröffentlicht von: @yogman42

Und warum hält Jesus eigentlich nie den angeblich Verlorenen eine Höllenpredigt? Sondern nur den Frommen?

Er hält denen eine Höllenpredigt, die denken, dass mit ihnen Alles in Ordnung ist, also Gott keinen Grund hat sie zu verdammen.

Helmut

hkmwk antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Gott heizt vor allem den Glaubenden ordentlich ein

Nun, es könnte auch sein, dass die Hand irgendwann nicht mehr ausgestreckt ist. Wir hatten ja hier irgendwo auch das Thema, dass Gott Leute verstockt. Für die ist es dann zu spät. Siehe auch Hbr 12,17.

Das ist ein Problem. Wenn ich z.B. aber die Pharao-Geschichte richtig interpretiere, ist es zuerst der Mensch, der sein Herz verstockt - und dann reagiert Gott mit Verstockung darauf. Gewissermaßen als Resonanz. Aber das es für diesen Menschen dann zu spät sein sollte, kann ich nicht glauben. Außer wenn diese Person zu 100 Prozent von der Liebe Gottes erfasst worden ist (und davon geht ja die Hebräer-Stelle 6,4 aus) und sie dann trotzdem abweist. Genau das aber ist schwer vorstellbar.

Entweder haben sie - und sei es für einen Augenblick - gewusst, dass sie sich gerade falsch entscheiden, oder du beschreibst etwas, dass es so nicht gibt, davon bin ich überzeugt. - Schon mal Hsk 3 bzw. Hsk 33 gelesen?

Ja, allerdings verstehe ich jetzt den Zusammenhang nicht. Meinst Du, dass jeder Mensch auf Erden vor der Entscheidung steht, die Liebe Gottes in Jesu Sinne anzunehmen oder nicht? Also jeder? Vom Fötus bis zum IS-Terrorist? Oder wie soll ich Deine Aussage verstehen?

Er hält denen eine Höllenpredigt, die denken, dass mit ihnen Alles in Ordnung ist, also Gott keinen Grund hat sie zu verdammen.

Yeah! Genau das ist der Punkt! Denn genau die sind in Gefahr! Also die Religiösen und die Glaubenden, die der Falle der Selbstgerechtigkeit erlegen sind (Ich bin doch gerettet, mir kann doch keiner was). Der Hure, dem Zöllner, der Wiederverheirateten, dem Sünder hielt Jesus keine Höllenpredigt. WIR sind die Angesprochenen! Und warum? Weil er DURCH UNS die Huren, die Zöllner usw. mit seiner LIEBE erreichen will. Das kann Gott aber nicht, wenn wir uns mit Selbstgerechtigkeit beweihräuchern. Ich nehme mich nicht aus, ich stehe genauso in der Gefahr.

yogman42 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753
Veröffentlicht von: @yogman42

Aber das es für diesen Menschen dann zu spät sein sollte, kann ich nicht glauben. Außer wenn diese Person zu 100 Prozent von der Liebe Gottes erfasst worden ist (und davon geht ja die Hebräer-Stelle 6,4 aus)

ich habe einen Kommentar in meinem Regal stehen, in dem auf eine Auslegung hingewiesen wird, nach der in Hbr 6,4ff keine wahren Christen, sondern nur "Halbbekehrte" o.ä. gemeint sind. Der Autor weist dies zurück, aber das zeigt doch, dass mit den 100% gar nicht so sicher ist, wie du denkst.

Veröffentlicht von: @yogman42

Meinst Du, dass jeder Mensch auf Erden vor der Entscheidung steht, die Liebe Gottes in Jesu Sinne anzunehmen oder nicht?

Jeder steht vor der Entscheidung zwischen Gut und Böse. Und je mehr jemand hat (z.B. Erkenntnis), desto mehr wird von ihm gefordert werden. Siehe auch Lk 12,47-48.

Veröffentlicht von: @yogman42

Also die Religiösen und die Glaubenden, die der Falle der Selbstgerechtigkeit erlegen sind

Bei über 300 Beiträgen wirds schwierig, das wiederzufinden, aber ich habe hier auch "selbstgerechte" Beiträge von Atheisten gelesen, die nicht einsehen, was Gott an ihnen schlecht finden könnte.

Veröffentlicht von: @yogman42

Der Hure, dem Zöllner, der Wiederverheirateten, dem Sünder hielt Jesus keine Höllenpredigt.

Die haben ja nach Erlösung gesucht.

Veröffentlicht von: @yogman42

Weil er DURCH UNS die Huren, die Zöllner usw. mit seiner LIEBE erreichen will. Das kann Gott aber nicht, wenn wir uns mit Selbstgerechtigkeit beweihräuchern.

Da hast du Recht. Nur wär das ein anderes Thema.

Helmut

hkmwk antworten
Yogman42
(@yogman42)
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Beiträge : 433

Jeder steht vor der Entscheidung zwischen Gut und Böse. Und je mehr jemand hat (z.B. Erkenntnis), desto mehr wird von ihm gefordert werden. Siehe auch Lk 12,47-48.

Ja, wobei gut und böse recht unterschiedlich definiert werden.
Ich spielte auf die Entscheidung für oder gegen Jesus als Erlöser an.
Und auf das vermeintlich böse Erwachen derer, die sich für das Gute entschieden haben, aber dann doch gegrillt werden, weil sie sich nicht für Jesus entschieden haben bzw. sich auch nicht vor diese Entscheidung gestellt sahen.

yogman42 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

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Veröffentlicht von: @yogman42

Ich spielte auf die Entscheidung für oder gegen Jesus als Erlöser an.

Dazu muss man schon was von Jesus wissen ...

Laut Rö 4,5 reicht deutlich weniger aus, um gerettet zu werden.

Helmut

hkmwk antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Eben - man muss von Jesus wissen. Und "to know him is to love him!"
Und Römer 4,5? Sehr gerne! Eine Stelle, die bei uns Allversöhnern auch ganz oben rangiert 😊

yogman42 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753
Veröffentlicht von: @yogman42

Und Römer 4,5? Sehr gerne! Eine Stelle, die bei uns Allversöhnern auch ganz oben rangiert 😊

Nun, da steht aber nicht, dass jeder gerettet wird, sondern dass der gerettet wird, der wie Abraham glaubt. Das tut nicht jeder - das macht niemand, der versucht, sich durch Gute Taten das Heil zu verdienen.

Helmut

hkmwk antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Nun, da steht aber nicht, dass jeder gerettet wird, sondern dass der gerettet wird, der wie Abraham glaubt

Ja - und genau dorthin wird jeder einmal kommen. Wie Abraham glauben heißt ja der direkten Ansprache Gottes vertrauen.
Und eben nicht, dass der Angesprochene erst einmal einen christlichen Glaubensgrundkurs durchlaufen muss, bis er überhaupt erkennt, um was es geht um dann zu checken, dass es um eine Entscheidung geht etc.

yogman42 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
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Beiträge : 4753

zu spät

Veröffentlicht von: @yogman42

Ja - und genau dorthin wird jeder einmal kommen.

Seh ich anders.

Nimm das Bild von Jes 45,23, das in Ph 2,11 aufgegriffen wird:

Nach einem siegreichen Feldzug müssen alle vor dem Sieger niederknien. Und dann wird es einen Unterschied machen, ob man das gezwungenermaßen tut, weil man zu den Besiegten gehört, oder ob man auf der Seite des Siegers stand.

Klar, dann möchte nach mancher schnell die Seiten wechseln, aber dazu ist es zu spät. Auf Erden mag es gelingen, sich durchzumogeln (so wie mancher Nazi, der 1945 vor der Spruchkammer "entlastet" wurde), aber bei Gott klappt das natürlich nicht mehr.

In der Bibel steht: »Seid heute, wenn ihr seine Stimme hört, nicht so verstockt«
... weil es ein zu Spät gibt.

Helmut

hkmwk antworten
Yogman42
(@yogman42)
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Beiträge : 433

Andere Bibelausleger gehen davon aus, dass gerade in der Philipper-Stelle ein freiwilliges Knien aufgrund der Erkenntnis über Jesus Christus gemeint ist.

yogman42 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Wie verstehst Du dann das Gleichnis, welches Jesus Selbst gegeben hat in Matthäus 22, wo es dann heißt:

Matthaeus 22
11 Da ging der König hinein, die Gäste zu besehen, und sah allda einen Menschen, der hatte kein hochzeitlich Kleid an;
12 und er sprach zu ihm: Freund, wie bist du hereingekommen und hast doch kein hochzeitlich Kleid an? Er aber verstummte.
13 Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werfet ihn in die Finsternis hinaus! da wird sein Heulen und Zähneklappen

turmfalke1 antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Daran knabber ich noch,
Ein Hinweis, wie es gemeint sein könnte, liefert die Situation, in der es gesprochen wurde -
gegenüber den Hohepriestern, im Hause eines Pharisäers, die Sadduzäer spielen ja auch noch eine Rolle.
Und im Kontext geht es um eine Heilungsgeschichte - am Sabbat.
Das wirft ein bestimmtes Licht auf das Gleichnis.

Persönlich interpretiere ich das Hinauswerfen als "bitte einmal Nachsitzen in göttlicher Heilslehre".
Witzig finde ich auch, dass Bob Dylan wohl auf dieses Gleichnis in seinem Memphis-Blues anspielt.

Now the senator came down here
Showing ev'ryone his gun
Handing out free tickets
To the wedding of his son
And me, I nearly got busted
And wouldn't it be my luck
To get caught without a ticket
And be discovered beneath a truck
Oh, Mama, can this really be the end
To be stuck inside of Mobile
With the Memphis blues again

yogman42 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @yogman42

Persönlich interpretiere ich das Hinauswerfen als "bitte einmal Nachsitzen in göttlicher Heilslehre".

Nach einem"Nachsitzen" klingt das angekündigte "Heulen und Zähneklappen" nicht gerade. Zumal es auch in der Offenbarung des Johannes Hinweise auf das eine von Ewigkeit zu Ewigkeit währende Qual gibt.

turmfalke1 antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Es geht doch um die Selbstgerechtigkeit, die dieser Mann an den Tag legt.
Wer das Gewand der Gnade und Gerechtikeit Gottes nicht anziehen will, weil er es besser weiß, hat ein Problem.
Und wie offenbart sich diese Liebe Gottes? In dem sie ALLE zum Festmahl einlädt - gute und böse.
Genau wer damit ein Problem hat, ist in der Gefahr selbstgerecht zu werden und draußen zu landen.

Aber auch für ihn gelten die Worte aus dem 103. Psalm:
"Er wird nicht immer hadern noch ewiglich Zorn halten."

yogman42 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753
Veröffentlicht von: @yogman42

Aber auch für ihn gelten die Worte aus dem 103. Psalm:
"Er wird nicht immer hadern noch ewiglich Zorn halten."

Tja, da sind wir an dem Punkt, wo es darum geht, welche Aussage durch welche relativiert werden muss: Die Hinweise auf nicht aufhörende Qual (z.B. Mk 9,43.48) oder der Hinweise auf nie aufhörende Gnade in Ps 103,9.

Wie gesagt: ich verstehe das so, dass es sich auf Gottes Volk bezieht, zu dem wir durch Christus gehören (können). Nur wer das ablehnt, für den gibt es ein zu Spät, und ewige Qual.

Wie du die Aussage über das endlos erklärst, ist mir nicht klar. Du hast dich ja irgendwie drum herumgemogelt, auf diese Stellen konkret einzugehen.

Helmut

hkmwk antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Nein, es muss nix revidiert werden - beides stimmt.
Sie sollen lassen stan!
Wie bekommt man nun beides übereinander? Das ist doch die spannende Frage.
Ich für mich bin der Überzeugung, das es sich um Ewigkeitszustände handelt,
die gewechselt werden können. Aber da muss jeder seinen Weg finden.
Darum ist die Bibel ja was lebendiges und liefert eben nicht starre Doktrinen.
Letztlich aber wird alles gut und Gott alles in allem in allen sein.

Was die berühmte Aufforderung Jesu zur Selbstverstümmelung anbelangt, hatten wir
uns doch schon geeingit, dass sie nicht wörtlich gemeint sein kann, oder?

yogman42 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753
Veröffentlicht von: @yogman42

Nein, es muss nix revidiert werden

Ich will auch nichts revidieren, ich sprach vom relativieren.

Veröffentlicht von: @yogman42

Ich für mich bin der Überzeugung, das es sich um Ewigkeitszustände handelt,
die gewechselt werden können.

Damit hast du das "ewig" relativiert. Ich seh noch nicht, auf welcher biblischen Grundlage.

Veröffentlicht von: @yogman42

Was die berühmte Aufforderung Jesu zur Selbstverstümmelung anbelangt, hatten wir
uns doch schon geeingit, dass sie nicht wörtlich gemeint sein kann, oder?

Es ging nicht um die Aufforderung, sondern um die Ankündigung der ewigen Qual.

Helmut

hkmwk antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Jesus sprach doch in dieser Bibelstelle vom unauslöschlichen Feuer, nicht davon, dass der, der von ihm betroffen ist, dort ewig gegrillt wird.
Die Sache mit den Ewigkeitszuständen habe ich für mich erkannt. Mein Erkennen ist Stückwerk.
Dein Erkennen und Dein Weg des Erkennens mag ein anderer sein.
Ich will das gar nicht werten.
Die Bibel spricht zu jedem persönlich und anders - wie eine Art "Unendliche Geschichte".
Ansätze habe ich bereits geschrieben.
Es gibt die EINE Wahrheit - JESUS. Da Jesus aber zugleich Person ist, liegt diese Wahrheit auch in der Beziehung zu ihm.
Und da hat jeder eine andere.

yogman42 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753
Veröffentlicht von: @yogman42

Jesus sprach doch in dieser Bibelstelle vom unauslöschlichen Feuer, nicht davon, dass der, der von ihm betroffen ist, dort ewig gegrillt wird.

🙄 Wozu eine Warnung, dass es nicht ausgeht, wenn man auch rauskommt, bevor es verlöscht?

Von dreien wissen wir auf jeden Fall, dass sie unaufhörlich gequält werden, Of 20,10.

Und es gibt Bibelstellen wie Jh 3,36. Mk 9 ist ja beileibe nicht die einzige.

Veröffentlicht von: @yogman42

Mein Erkennen ist Stückwerk.

Meins auch, darauf können wir uns einigen.

Auch wenn ich deine Erkenntnis nicht nachvollziehen kann.

Helmut

hkmwk antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Wozu eine Warnung, dass es nicht ausgeht, wenn man auch rauskommt, bevor es verlöscht?

Von dreien wissen wir auf jeden Fall, dass sie unaufhörlich gequält werden, Of 20,10.

Und es gibt Bibelstellen wie Jh 3,36. Mk 9 ist ja beileibe nicht die einzige

Wozu die Warnung? Meine Mutter sagte mir mals Kind, ich sollte die Heizplatte nicht berühren. Ein sehr guter Tipp, den ich damals nicht beherzigt habe. Bin aber nicht ewig gegrillt worden. Und ich habe mir sagen lassen, dass Gott noch größere Liebe als meine Mutter hat.
Was die drei ewig Gequälten anbelangt: Ich gebe zu, dass der Gedanke mich erschreckt, dass auch diese drei einer Allversöhnung teilhaftig werden könnten. Andere katholische (!) Theologen gehen davon aus - weiß aber leider jetzt die Namen nicht mehr.
Du hast recht - es gibt sehr viele Bibelstellen, die eine Allversöhnung in Frage stellen. Zumindest auf den ersten Blick. Aber ein zweiter Blick lohnt immer - bei der Johannes-Stelle geht es ja auch um eine Beziehungsfrage. Jesus beantwortet eine Frage von Nikodemus vor dessen persönlichem Hintergrund. Wohl mit Erfolg, denn er hat sich ja wohl IHM angeschlossen. Von einer ewigen Hölle ist aber auch hier nicht die Rede. Mit einem Pharisäischen Geist KANN man das Reich Gottes nicht sehen, das stimmt. Deswegen braucht es ja die Erneuerung unseres Geistes - wie es etwa Nikodemus durchlebt hat.

yogman42 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

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Veröffentlicht von: @yogman42

Meine Mutter sagte mir mals Kind, ich sollte die Heizplatte nicht berühren. Ein sehr guter Tipp, den ich damals nicht beherzigt habe. Bin aber nicht ewig gegrillt worden.

Hat denn deine Mutter gewarnt, du würdest ewig gegrillt, bzw. die Heizplatte würde ewig heiß sein? Ansonsten ist das doch ne ganz andere Kategorie.

Veröffentlicht von: @yogman42

Was die drei ewig Gequälten anbelangt: Ich gebe zu, dass der Gedanke mich erschreckt, dass auch diese drei einer Allversöhnung teilhaftig werden könnten. Andere katholische (!) Theologen gehen davon aus - weiß aber leider jetzt die Namen nicht mehr.

Diese Theologen (wer immer sie seien mögen) widersprechen klar Of 20,10, da steht was von "auf immer und ewig". Und diese Formulierung habe ich aus der Übersetzung der Zeugen Jehovas, die mit ihrer "Vernichtungslehre" das ewige Höllenfeuer leugnen und somit kein Interesse daran haben, es irgendwo einzuschmuggeln. Aber Of 20,10 ist so eindeutig formuliert, dass ihnen auch kein Trick eingefallen ist, das in der Übersetzung umzudeuten.

Veröffentlicht von: @yogman42

Jesus beantwortet eine Frage von Nikodemus

Es war weder Jesus noch Nikodemus, lies einfach noch mal nach 😉

Helmut

hkmwk antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Hat denn deine Mutter gewarnt, du würdest ewig gegrillt, bzw. die Heizplatte würde ewig heiß sein? Ansonsten ist das doch ne ganz andere Kategorie.

Wenn man Gott als einen liebenden Vater sieht, ist die Kategorie nichtso verschieden. Habe mir angewöhnt, die Bibel vor diesem Hintergrund zu lesen. Muss man natürlich nicht. Und als liebender Vater ist er auch der Chefpädagoge. Anders kann ich es nicht mehr sehen. Love wins in the end!

yogman42 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
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Veröffentlicht von: @yogman42

Letztlich aber wird alles gut

Das ist in meinen Augen gefährliche Täuschung.
Die Offenbarung spricht ganz klar von einem Zustand, wo der "Rauch ihrer Qual aufsteigen wird von Ewigkeit zu Ewigkeit." Auch das Gleichnis vom reichen Mann und armen Lazarus, welches Jesus Selbst gab, ist deutlich. Ebenso das Bild vom breiten und schmalen Weg sagt klar, dass letztlich eben nicht alles gut wird.

turmfalke1 antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

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Lazarus und der reiche Mann sowie die Rede vom schmalen und breiten Weg wären beide einen eigenen Thread wert.
Beides ist aber nicht tauglich für eine Lehre von einer ewigen Höllenqual. Auf den ersten Blick natürlich - und das soll wohl aus pädagogischen Gründen auch so sein. Ein zweiter Blick aber offenbart etwas anderes.

Klar steigt der Rauch auf - Gerichte schmerzen. Es ist eine Art Genugtuung für die Opfer, die auf Erden unter denen gelitten haben, die dann gegrillt werden. Sie stehen weiter unter dem alttestamentarischen Prinzip Auge um Auge etc. Das heißt, was sie anderen getan haben, müssen sie nun selbst durchleben - vom Mobber in der Schule bis zum Folterknecht im Krieg. Du wirst nicht eher aus dem Gefängnis kommen, bis Du Deine Schuld bezahlt hast, sagt ja auch Jesus (hab jetzt natürlich nicht Dich als Person gemeint!) Aber die Verhältnismäßigkeit bleibt gewahrt.
Mir ist natürlich bewusst, dass man das alles auch anders sehen kann. Ich allerdings nicht mehr.
Da wäre meine Frage: Wie geht es Dir damit? Ich meine, es gibt ja eine Glaubensart, die Allversöhner als Höllenkandidaten sehen.
In dem Fall wäre ich wohl dabei. Würdest Du dann ab und zu mal aus dem Fenster gucken, um durch die Rauchschwaden mein schmerzverzerrtes Gesicht zu sehen? Und wie wäre es dann mit der ewigen Freude im Himmel bestellt?

Aber wie gesagt bin ich kein Freund der billigen Gnade - nur ein sehr großer Freund der WIRKLICHEN, unendlich kostbaren Gnade!
Und ohne die, die sich in Jesus manifestert hat, sind wir alle so was von am A....!

yogman42 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

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Veröffentlicht von: @yogman42

Wie geht es Dir damit? Ich meine, es gibt ja eine Glaubensart, die Allversöhner als Höllenkandidaten sehen.
In dem Fall wäre ich wohl dabei. Würdest Du dann ab und zu mal aus dem Fenster gucken, um durch die Rauchschwaden mein schmerzverzerrtes Gesicht zu sehen? Und wie wäre es dann mit der ewigen Freude im Himmel bestellt?

Das frage ich mich ja auch wie es denn um die himmlischen Freuden bestellt sein kann, wenn man doch weiss, dass liebe Freunde und Verwandte zur gleichen Zeit auf ewig in der Hölle schmoren...

Aber ich muss ja nicht alles verstehen.

lucan-7 antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Dann müsstest Du doch mit der Allversöhnung etwas anfangen können?
Aber an anderer Stelle sagtest Du ja, dass Dir ein christliches Heilversprechen ohne Hölle als sinnlos erscheint?
Das ist genau dieser Spannungsbogen, in dem auch die Bibel steht. Und deswegen wohl gibt es auch Stellen, die sowohl das eine (Allversöhnung) wie auch das andere (ewige Höllenstrafe) propagieren.

Aber nochmal zurück: Wäre ein christliches Heil in Jesus, das letztlich alle Menschen umfasst, nicht eine Option?
Oder muss es eine Hölle aus logischen Gründen geben?

yogman42 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15267
Veröffentlicht von: @yogman42

Dann müsstest Du doch mit der Allversöhnung etwas anfangen können?
Aber an anderer Stelle sagtest Du ja, dass Dir ein christliches Heilversprechen ohne Hölle als sinnlos erscheint?

Das ist wieder so eine Sache mit den ständigen Widersprüchen, von denen sich immer wieder neue auftun......

Ein Glaube ohne Versprechen von irgendwas Erstrebenswerten wäre selbst nicht erstrebenswert.
Das ist aber nur sinnvoll, wenn auch etwas Nicht-Erstrebenswertes droht.
Andererseits gibt es aber auch für Gott keinen Grund, am Ende aller Tage irgendwelche Gerichtsurteile zu fällen. Gerichtsurteile haben einen Zweck in einer irdischen Gesellschaft. Und die gibt es dann ja nicht mehr.

Bleibt eigentlich nur der Schluss, dass religöser Glaube selbst keinen Sinn ergibt... jedenfalls für mich.

lucan-7 antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

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Ein Glaube ohne Versprechen von irgendwas Erstrebenswerten wäre selbst nicht erstrebenswert.
Das ist aber nur sinnvoll, wenn auch etwas Nicht-Erstrebenswertes droht.
Andererseits gibt es aber auch für Gott keinen Grund, am Ende aller Tage irgendwelche Gerichtsurteile zu fällen. Gerichtsurteile haben einen Zweck in einer irdischen Gesellschaft. Und die gibt es dann ja nicht mehr.

Irgendetwas Erstrebenswertes? Wie wäre es mit Freiheit von Egoismus und Selbstsucht, Freiheit zur Liebe, dem Spüren können von Liebe, dem Erkennen von Liebe, Freiheit von der Gesetzlichkeit und inneren Zwängen, dem Loslassen können von sich selbst im Wissen, dass Gott einen auffängt?

Nicht-Erstrebenswertes? Das Verhaftetsein in der eigenen Selbstsucht und dem eigenen Egoismus etc. Das IST die Hölle...

Gerichtsurteile Gottes gibt es natürlich auch in der himmlischen Gesellschaft. Selbstgerechtigkeit etwa wird schon heftig bestraft - siehe der reiche Mann un Lazarus. Aber nur deswegen, weil der Selbstgerechte sich dieser Sünde (Selbstgerechtigkeit) hingegeben hat. Aber das ist eben nicht das Ende vom Lied.

yogman42 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

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Veröffentlicht von: @yogman42

Ein zweiter Blick aber offenbart etwas anderes.

Sehe ich anders. Beides redet von ewigen Qualen.

Veröffentlicht von: @yogman42

Wie geht es Dir damit?

Sicher schmerzt es mich sehr, dass Menschen verloren gehen. Aber die Wahrheit steht in der Schrift und wird nicht durch mein persönliches Empfinden verändert.
Umso wichtiger ist es, das Evangelium bekanntzumachen.

Veröffentlicht von: @yogman42

Ich meine, es gibt ja eine Glaubensart, die Allversöhner als Höllenkandidaten sehen.

Das glaube ich wiederum nicht.
Die Frage ist doch nicht, ob jemand Allversöhner ist oder nicht, sondern ob er an Jesus und an Sein vollbrachtes Opfer glaubt und ob Jesus Sein Herr und Heiland ist. Das geschieht durch Wiedergeburt.

Veröffentlicht von: @yogman42

Und wie wäre es dann mit der ewigen Freude im Himmel bestellt?

Wie Gott das regelt, weiß ich nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass diejenigen, die bei Ihm sind, vergessen werden, dass es da noch etwas anderes gibt. Oder so ähnlich.

Veröffentlicht von: @yogman42

Aber wie gesagt bin ich kein Freund der billigen Gnade - nur ein sehr großer Freund der WIRKLICHEN, unendlich kostbaren Gnade!
Und ohne die, die sich in Jesus manifestert hat, sind wir alle so was von am A....!

Da stimme ich Dir voll und ganz zu.

turmfalke1 antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Umso wichtiger ist es, das Evangelium bekanntzumachen.

Das ist auf alle Fälle richtig. Vielleicht, aber jetzt wirds übersubjektiv, auch deshalb die teils scharfe Wortwahl Jesu - als Motivationsturbo.
Andererseits - warum fällt beim Missionsbefehl Jesu selbst kein Wort von einer drohenden Hölle, wenn er doch von ihr erretten will?
Vielleicht sind also doch vor allem die Frommen in der Gefahr, der Selbstgerechtigkeit zu verfallen? Was m.E. ja was höllisches an sich hat.

yogman42 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

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*hm*

Da komme ich auf ein "Gedankenspiel", wem jeder so "folgen" würde:

(1) dem, der mir sagt, wie sehr er mich liebt, dass er mir all meine Fehler verzeiht und sogar ein Fest feiert, wenn ich zurückkomme

(2) dem, der mir sagt, wenn ich nicht zurückkomme, schmore ich in der Hölle

Mal davon ganz abgesehen, dass es Gott vordergründig um Beziehung geht, um das Verstehen, woher wir kommen, wohin oder wozu wir "gemacht" (Schöpfung) wurden, wohin wir gehören und wo wir jetzt gerade sind und um das Verstehen dessen, was für ein liebender Gott unser Vater ist. - In der Schrift, die seinen Willen offenbart und seine Liebe, erfahren wir eben etwas über die Realitäten. Seine und unsere. Was war, was ist und was sein wird. Und Gottes Zorn liegt noch auf der Welt, sein Ruf zur Umkehr auch. Irgendwann - so steht es geschrieben - wird sich Gott "zurückziehen" aus dieser Welt. Was bleibt, wird sein: Zähneklappern & Co. Denn wo Gott nicht ist, ist auch keine Liebe, weil Gott Liebe ist.

neubaugoere antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Auf was willst Du denn mit diesem Gedankenspiel hinaus?
Dass man sich zwischen 1 und 2 entscheiden soll?
Oder dass 1 und 2 dasselbe sind und unsere Sichtweise das entscheidende ist?

yogman42 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753
Veröffentlicht von: @yogman42

warum fällt beim Missionsbefehl Jesu selbst kein Wort von einer drohenden Hölle

Welche Version vom Missionsbefehl meinst du?

16 Wer zum Glauben kommt und sich taufen lässt, wird gerettet. Wer nicht glaubt, den wird Gott verurteilen.

Helmut

hkmwk antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Ich dachte jetzt an MT 28,16.

Bei der Stelle, die Du nennst, könnte man jetzt evtl. eine Hölle hinein interpretieren.
Aber ich setze da mal auf einen gerechten Richter. Und wer vor dem steht, wird
schnell merken, dass er nicht bestehen kann. Aber das muss nich das Ende der
Geschichte sein.

yogman42 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753
Veröffentlicht von: @yogman42

Bei der Stelle, die Du nennst, könnte man jetzt evtl. eine Hölle hinein interpretieren.

Ich habe mir erlaubt, so viel hineinzuinterpretieren wie du es bei anderen Stellen machst 😉

Wir werden uns nicht einigen, deshalb höre ich jetzt auf. Irgendwie stehts "unentschieden", und das müssen wir nicht ad infinitum fortsetzen.

Helmut

hkmwk antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @yogman42

Vielleicht, aber jetzt wirds übersubjektiv, auch deshalb die teils scharfe Wortwahl Jesu - als Motivationsturbo.

Ich glaube nicht, dass Jesus als "Motivationsturbo" Unwahrheiten sagt.

Veröffentlicht von: @yogman42

warum fällt beim Missionsbefehl Jesu selbst kein Wort von einer drohenden Hölle, wenn er doch von ihr erretten will?

Er spricht doch gerade im Missionsbefehl davon, wenn Er sagt: "Wer nicht glaubt, der wird verdammt werden."

turmfalke1 antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Ich glaube nicht, dass Jesus als "Motivationsturbo" Unwahrheiten sagt.

Auf keinen Fall, da hast Du Recht. Jedes Wort Jesu ist Wahrheit.

Er spricht doch gerade im Missionsbefehl davon, wenn Er sagt: "Wer nicht glaubt, der wird verdammt werden."

In dem Sinne, dass der Betroffene dann selbst für seine Sünden gerade stehen muss. Und das könnte in der Tat äußerst unangenehm werden. Aber auch die Gerichte Gottes sind ein Zeichen seiner Liebe. Und Gott ist Liebe, wie es in der Bibel heißt. Und sie kommt letztlich auch zum Ziel.

yogman42 antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Kinder zeugen - ja!

Warum geht jemand - sei es ein Mensch oder ein Gott - so ein Risiko ein, dass ein fühlendes Geschöpf ewig Schmerz erfährt?

Weil dieses Risiko am Ende aller Tage gegen null geht. So denken zumindest viele Christen (ich auch), auch wenn sie es nicht laut sagen oder es sich selbst nicht eingestehen wollen (ich mittlerweile schon). Gott, so ist meine Vermutung, weiß ebenso, dass am Ende alles für alle gut wird. Auch wenn Gerichte kommen. Also darf und soll weiter munter gezeugt werden - das ist ja auch Gottes Auftrag.

yogman42 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Rechtfertigung ewiger Qual

Veröffentlicht von: @yogman42

Weil dieses Risiko am Ende aller Tage gegen null geht. So denken zumindest viele Christen (ich auch), auch wenn sie es nicht laut sagen oder es sich selbst nicht eingestehen wollen

Also für mich ist es neben anderen auch ein Erklärungsmöglich, dass wie du schreibst, man das mit Hölle doch ggf. nicht so sieht, dass dort dann bspw. Nachkommen ewig gequält werden, oder dass man unterbewusst es vedrängt.

Dann gibt auch den Fall, dass man sagen könnte, die haben freiwillig diesen Weg (in die Hölle gewählt) und Gott hat den freien Willen geschaffen und auch das Erlösungsangebot.
Hierdurch würde auch gerechtfetigt, dass eine fühlende Seele ewig gequält würde. (Müsste man ggf. anders formulieren).

lombard3 antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 12 Monaten

Beiträge : 433

Wichtig ist doch das "Machtverhältnis": Der freie Wille ist die eine Sache - die Erlösung ist die andere. Aber diese Erlösung ist in jedem Fall mächtiger als der freie Wille. Gott wird letztlich jeden dazu kriegen, sich aus freiem Willen ihm zu unterwerfen, WEIL er die bedingungslose Liebe ist! "Jedes Knie wird sich beugen" zielt laut so manchen Apologeten genau auf diese Freiwilligkeit ab.

So, das wäre die große Linie. Und was die familiäre Linie anbetrifft, gilt die großartige Verheißung Gottes:
Glaube an den HERRN Jesus Christus, so wirst du und dein Haus selig!
Apostelgeschichte 16,31

yogman42 antworten
Irrwisch
Beiträge : 3339

Ich weiß um so manche Hölle!
Nein,nicht in der Ewigkeit.
Obwohl ich mir dort auch ewige Gottesferne schlimm vorstelle.

Leider weißich umso manche Hölle hier auf der Erde imHier und Jetzt.

Schau nur in die Kriege, gerade ganz aktuell in der Ukraine.
Schau in so manche " Brennpunkte" in Afrika.

Schau in manche Kindererleben hinein
Stichworte dazu: Gewalt in jeder Form.
Lass die von Frauen in Frauenhäusern berichten.

Und du glaubst nicht an Hölle?

Ich jedenfalls weißdarum.
Tagesaktuell und seindem die Menschheit besteht.

irrwisch antworten
3 Antworten
mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 902

Diese Hölle, die du beschreibst, um die weiß ich auch (manche auch in meiner Biographie).
. Aber ich glaube, dass Jesus Christus größer ist als alle weltlichen Höllen-Erfahrungen - auch wenn alles dagegen spricht.

Wenn wir an eine "glauben" sollten, hätte dieses Bekenntnis Eingang gefunden im "apostolischen Glaubensbekenntnis", dessen heutigem Wortlaut ein theologisches Ringen vorausging. Aber dort bekennen wir die Vergebung der Schuld, den Glauben an die Auferstehung, an ein Gericht der Liebe und ein ewiges Leben.

Was mich schon bewegt: Können wir etwas tun, um diese menschlichen Höllen die Stirn zu bieten?

mmieks antworten
Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3581
Veröffentlicht von: @mmieks

Was mich schon bewegt: Können wir etwas tun, um diese menschlichen Höllen die Stirn zu bieten?

Tag für Tag. Jeder in seinem eigenen Umfeld. im Gebet. In der Unterstützung derer, die an den von Irrwisch genannten Brennpunkten Hilfe leisten.

Manchmal fühle ich mich aber auch machtlos und ohnmächtig gegenüber den vielen kleinen und großen Höllen dieses Lebens.

banji antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 387
Veröffentlicht von: @banji

Manchmal fühle ich mich aber auch machtlos und ohnmächtig gegenüber den vielen kleinen und großen Höllen dieses Lebens.

Dieses Gefühl kenne ich zu gut. Aber wir müssen nicht die Welt retten, das hat Jesus bereits getan. 😊
Wir können nur aufmerksam durchs Leben gehen und gewissenhaft dort helfen, wo wir hingesetzt werden und was Gott uns ins Herz legt, wo wir helfen sollten.

amalia antworten


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