Gottferne
Hallo,
heute ist mir was komisches passiert.
Ich war erst traurig über den Tod meines Vaters vor ein paar Jahren und habe dann den starken Eindruck gehabt, dass wir hier völlig abgeschnitten sind von Gott. Das hat mich natürlich noch trauriger gemacht und ich fand es seltsam, weil es nicht meinem sonstigen Glauben entspricht, aber es war wie eine Gewissheit: wir sind hier alleine ohne Gott und wenn wir tot sind sind wir erstmal einfach tot.
Ich habe mein ganzes Leben lang nie gezweifelt, dass wir weiterleben nach unserem irdischen Ableben. Heute war dieser Gedanke aber aus dem Nichts da- mein Glaube an Gott war dabei aber nicht weg. Es war nur so, dass ich dachte: wenn Jesus mich nicht aufweckt (oder dich oder jemand anderen) dann sind wir für immer tot. Wie ein Wurm. Es gibt buchstäblich kein Entkommen. Das hat mir keine Angst an sich gemacht, auch seltsamer Weise. Es war eher wie eine Tatsache akzeptieren, die anders ist, als man gedacht hat.
Für jemanden wie mich, der das bisher für selbstverständlich hielt, dass unsere Seele mit unserem Tod diese Erde sofort verlässt, ist das jetzt Neuland.
Nachdenkliche Grüße
⭐️
Veröffentlicht von: @sternHallo,
heute ist mir was komisches passiert.
Ich war erst traurig über den Tod meines Vaters vor ein paar Jahren und habe dann den starken Eindruck gehabt, dass wir hier völlig abgeschnitten sind von Gott. Das hat mich natürlich noch trauriger gemacht und ich fand es seltsam, weil es nicht meinem sonstigen Glauben entspricht, aber es war wie eine Gewissheit: wir sind hier alleine ohne Gott und wenn wir tot sind sind wir erstmal einfach tot.
Ich habe mein ganzes Leben lang nie gezweifelt, dass wir weiterleben nach unserem irdischen Ableben. Heute war dieser Gedanke aber aus dem Nichts da- mein Glaube an Gott war dabei aber nicht weg. Es war nur so, dass ich dachte: wenn Jesus mich nicht aufweckt (oder dich oder jemand anderen) dann sind wir für immer tot. Wie ein Wurm. Es gibt buchstäblich kein Entkommen. Das hat mir keine Angst an sich gemacht, auch seltsamer Weise. Es war eher wie eine Tatsache akzeptieren, die anders ist, als man gedacht hat.
Für jemanden wie mich, der das bisher für selbstverständlich hielt, dass unsere Seele mit unserem Tod diese Erde sofort verlässt, ist das jetzt Neuland.
Nachdenkliche Grüße
⭐️
Guten Morgen ... mit dem ersten Kaffee am PC, lese ich Deine Zeilen und die Threaderöffnung. Danke dafür - und ein guter Impuls für Weiteres hier, bin gespannt.
Ich greife mal - neben der Überschrift "Gottferne" - folgende Formulierungen raus:
- " ... ich fand es seltsam, weil es nicht meinem sonstigen Glauben entspricht, aber es war wie eine Gewissheit ..."
- "Ich habe mein ganzes Leben lang nie gezweifelt, dass wir weiterleben nach unserem irdischen Ableben. Heute war dieser Gedanke aber aus dem Nichts da- mein Glaube an Gott war dabei aber nicht weg."
- "wie eine Tatsache akzeptieren, die anders ist, als man gedacht hat."
- "Für jemanden wie mich, der das bisher für selbstverständlich hielt ... ist das jetzt Neuland."
Für mich hat das, was Du schreibst zwei Stoßrichtungen: Zum einen die Frage, was kommt nach dem Tod - unmittelbar und im Blick auf das, was wir Ewigkeit, Auferweckung und Auferstehung durch/mit Jesus nennen? ---- Aber auch: Was passiert da mit mir gerade bei solchen Gedanken und Empfindungen, die doch eigentlich garnicht zu meinem Glauben passen - und zugleich als plötzliche Gewissheit, ohne Angst, als mögliche Tatsache auftauchen und da sind?
Ich schreibe Dir, wie ja mittlerweile hier bei Vielen transparent ist, als Pfr. i.R. (was ich auf jesus.de nicht so vor mir hertragen oder herausstellen möchte, was aber nun mal mein BackUp ist und das, was ich hier mitbringe) und als Jemand, der in fast 40 Dienstjahren summa summarum ca über 1000 mal Trauerfeiern gehalten, Trauernde begleitet und beerdigend an Gräbern gestanden hat. Und der nun, nahe am 68. Geb., viel über den eigenen Tod, das eigene Sterben und die nun so greifbare Endlichkeit nachsinnt, eigentlich fast jeden Tag ...
Und nun denke ich und teile es: Ich glaube daran, dass es tatsächlich noch eine andere, tiefere, höhere Dimension von Lebens-Wirklichkeit gibt, die uns nach dem Tod erwartet. Nicht, weil der Gedanke, "einfach tot zu sein", abwegig oder erschreckend ist - er mag eine Möglichkeit sein, die nicht Angst machen muss. Aber ich glaube, dass eine "göttliche Wirklichkeit" (wir konkretisieren sie als Gott und Abba, in Jesus und durch Jesus) uns am Ende - über all unser Verstehen & Begreifen weit hinaus - auffängt, in sich birgt und zurecht bringt- in ein Erleben von Licht & Liebe.
Das Neue Testament nennt es Auferstehung, Auferweckung, Ewigkeit bei Gott. Aber all das sind und bleiben letztendlich nur Worte, Begriffe, die am Ende - so meine Überzeugung- gesprengt werden. - Ich singe also all die alten Osterlieder aus dem Gesangbuch aus vollem Herzen mit - tief vertrauend und zugleich mit dem Bewusstsein, dass all unser irdisches "zur Sprache bringen" letztlich begrenzt ist und unsere Worte letzt-endlich nur "Finger sind, die zum Mond zeigen" (ein altes ZEN-Wort dafür, dass wir uns nicht zu sehr an die Finger klammern sollten, die nur Verweise sind.)
Was mich in dem Zusammenhang auch beschäftigt, das ist unsere grundsätzliche "Ich-Verhaftung", die wir irdisch nun mal haben. Wird es die SO nach unserem Sterben noch geben? Ist die Erfüllung einer post-mortalen Hoffnung, die ich habe, so gebunden an den "AWHler", der da jetzt diese Zeilen schreibt und als "Ich" sein Leben lebt und glaubt? - Vielleicht ist es so (und das macht mir KEINE Angst), dass sich "mein Ego alsdann in Gottes Ewigkeit verliert" (K. Marti) und dass Meister Eckart Recht hat, wenn er sagt: "Was immer zu Gott kommt, entfällt sich selbst"?!
Die zweite Stoßrichtung Deiner Zeilen verdienen mMn eine eigene, weitere Reflexion: Wie gehen wir damit um, wenn aus bisherigen Selbstverständlichkeiten, Überzeugungen und Glaubensvorstellungen - vielleicht übberraschend, plötzlich und wie ein "Anklopfen" - ganz andere Gedanken und Vorstellung "um Einlass bitten"?
Soviel mal, der erste Kaffee ist ausgetrunken
L'Chaim
Danke für dein Morgenkaffe-Gedanken. 🙂
Und nun denke ich und teile es: Ich glaube daran, dass es tatsächlich noch eine andere, tiefere, höhere Dimension von Lebens-Wirklichkeit gibt, die uns nach dem Tod erwartet. Nicht, weil der Gedanke, "einfach tot zu sein", abwegig oder erschreckend ist - er mag eine Möglichkeit sein, die nicht Angst machen muss. Aber ich glaube, dass eine "göttliche Wirklichkeit" (wir konkretisieren sie als Gott und Abba, in Jesus und durch Jesus) uns am Ende - über all unser Verstehen & Begreifen weit hinaus - auffängt, in sich birgt und zurecht bringt- in ein Erleben von Licht & Liebe.
Ja. Das hoffen wir (als Christen und vielleicht auch andere) zumindest. Und mehr als ein Hoffen kann es ja auch nicht sein.
Was mich in dem Zusammenhang auch beschäftigt, das ist unsere grundsätzliche "Ich-Verhaftung", die wir irdisch nun mal haben. Wird es die SO nach unserem Sterben noch geben? Ist die Erfüllung einer post-mortalen Hoffnung, die ich habe, so gebunden an den "AWHler", der da jetzt diese Zeilen schreibt und als "Ich" sein Leben lebt und glaubt?
Genau das war mein Eindruck: das stirbt.
Meine Gottferne ist in diesem „Einzelleben als xy“ - und das wird sterben.
Was davon erweckt wird zur Party? -wer weiss. Ich nicht.🙂 Wir alle nicht.
Wie gehen wir damit um, wenn aus bisherigen Selbstverständlichkeiten, Überzeugungen und Glaubensvorstellungen - vielleicht übberraschend, plötzlich und wie ein "Anklopfen" - ganz andere Gedanken und Vorstellung "um Einlass bitten"?
Ich nehme sie meistens ernst - vor allem wenn sie so plötzlich auftauchen und so gegenläufig sind. Dann muss das erstmal abgeklopft werden auf Glaubwürdigkeit.
Ich will damit nicht sagen, dass es nicht auch wirklich lebensfeindliche Gedanken gibt, die auch aus dem Nichts auftauchen können und denen man Einhalt gebieten muss oder zumindest so mit ihnen umgehen muss, dass sie ihre Macht verlieren.
Aber wenn das obige nicht der Fall ist, dann sollte man erstmal prüfen ob das wahr sein könnte- auch wenn es komplett gegen die eigene „Denke“ geht.
Ich finde nichts schlimmes daran, nach dem Leben tot zu sein. Man merkt das ja nicht mehr.
Naja, es ist egal- auch wenn du es schlimm fändest: es würde aufs Gleiche rauslaufen 🙂.
Bis gestern schien Liebe für mich so sinnlos, wenn sie mit dem Tod aufhören muss. Wozu dann überhaupt lieben, wenn ein Ende absehbar ist? Wenn Beziehungen mit dem Tod aufhören müssen, wieso welche beginnen? Der Ausweg aus diesem Dilemma ist das Leben im Jenseits, dachte ich, dann ergibt alles wieder Sinn…aber ich muss umsortieren, wie mir scheint. (Und ich bin noch nicht fertig.) Ein Weiterleben war das einzige, das Sinn ergab. Wenn wir geistige Wesen sind, gibt es keinen Tod, war meine Logik.
Mir geht es nicht um die Endlichkeit des Leben, also dass ich dann tot bin…denn das merke ich ja nicht…das erschreckende dabei war für mich, dass andere dann auch unwiederbringlich tot sind und ich keine Möglichkeit der Interaktion mehr habe meine Liebe zu erweisen, denen die ich liebe. Ein Wiedersehen nach dem Tod hatte für mich immer etwas tröstliches. So nach dem Motto: nur eine kleine Weile warten, und dann sieht man sich wieder.
Ich bin mir da nicht mehr so sicher. Ich bin mir ziemlich sicher dass ich dann tot bin und keinen Einfluss und keine Ahnung habe, was mit mir geschieht.
Obwohl wohl Jesus sagt, dass er alle zu sich ziehen wird, wenn er oben ist…na denn, ich bin gespannt. Für mich ist das Leben erstmal endlich geworden - und alles steht in seiner Hand, was danach passiert und ob was danach passiert.
Vllt hilft ein gedanklicher Zwischenschritt.
In einer anstrengenden Lebensphase bin ich tgl mit den Worten "der Tod ist mir Schlaf worden" ins Bett gefallen und eingeschlafen.
Ich habe einfach am Abend alles losgelassen und war bereit, im Schlaf auch zu sterben. Alle Gedanken ans Jenseits verschwammen iwo am Horizont. Sie waren egal. Soll Gott machen, wie er mag...
Und dann ging das Leben mit dem nächsten Morgen wieder weiter.
Seitdem habe ich eine Tag-für-Tag-Haltung entwickelt. Und der Tod hat eine "Schlafesbruder"-Stellung in meinem Leben bekommen. Er ist kein Feind, sondern ein Bekannter, mit dem zu rechnen ist.
(Wenn ich schreibe "Freund", werde ich hier evtl falsch verstanden).
"Der Tod ist mir Schlaf worden" ist ein Text von Luther und stammt aus dem Gemeindelied "Mit Fried u Freud ich fahr' dahin".
Es ist ein Ausdruck von tiefem Trost, Loslassen und Gottvertrauen. In diesem Sinne wird der Tod nicht als Bedrohung, sondern als sanftes Erlöschen und als Übergang zur Ruhe verstanden.
Und vllt reicht das erstmal: Ruhe. Ruhe vom Leben, Ruhe vor religiösen Vorstellungen jedweder Couleur - vllt noch verbunden mit iwelchen Auflagen zur Versöhnung oder anstrengenden Wiedersehensfreuden sämtlicher Verstorbener...
Ruhe als Zwischenstation. Vom Leben und Tun erschöpft endlich eingehen zur ewigen Ruhe.
Und wer weiß, ob irgendwann von irgendwoher eine letzte Posaune erschallt? Aber bitte erst mal nicht!
In einer anstrengenden Lebensphase bin ich tgl mit den Worten "der Tod ist mir Schlaf worden" ins Bett gefallen und eingeschlafen.
Ich habe einfach am Abend alles losgelassen und war bereit, im Schlaf auch zu sterben. Alle Gedanken ans Jenseits verschwammen iwo am Horizont. Sie waren egal. Soll Gott machen, wie er mag...
Veröffentlicht von: @mariposa22In einer anstrengenden Lebensphase bin ich tgl mit den Worten "der Tod ist mir Schlaf worden" ins Bett gefallen und eingeschlafen.
Ich habe einfach am Abend alles losgelassen und war bereit, im Schlaf auch zu sterben. Alle Gedanken ans Jenseits verschwammen iwo am Horizont. Sie waren egal. Soll Gott machen, wie er mag...Wenn ich zu viel "Mental Load" habe, wünsche ich mir abends oft, einfach nicht mehr aufzuwachen. Das ist eine Art Flucht, hilft mir aber loszulassen.
Ich würde das nicht wirklich wollen, aber den Gedanken versteh ich gut.
Einfach die kommenden Ereignisse verschlafen ...
Ich würde das nicht wirklich wollen, aber den Gedanken versteh ich gut.
Einfach die kommenden Ereignisse verschlafen ...
Oder die kindische Hoffnung, dass jemand meine Probleme löst, während ich selig schlummere. Manchmal ist mir alles zu viel.
Im Traum bin ich fast jede Nacht mit Mann und Kindern auf Reisen. In stressigen Zeiten träume ich häufig, dass wir in unserer Unterkunft so viel Chaos angerichtet haben, dass das Einpacken vor der Heimreise nicht zu schaffen ist ... Und immer bin ich die einzige, die aufräumt und packt.
Soll Gott machen, wie er mag...
Ja. Das ist auch so mein Fazit. Denn ich weiss es eh nicht, was wie am besten ist und was dann kommt.
Ruhe als Zwischenstation. Vom Leben und Tun erschöpft endlich eingehen zur ewigen Ruhe.
Nicht, dass ich das Leben auch manchmal als anstrengend empfinde und oft und gerne auch meine Ruhe habe, aber Ruhe war nie mein Ziel wenn ich an den Tod denke. Er war eher sowas wie ein notwendiges Übel, das durchschritten werden muss - um dann hinterher zur Party zu gehen 💃🕺🪩🙂.
Wer weiss, vielleicht ist es ja so. Aber es spielt für hier erstmal keine Rolle. Das ist auch ein Fazit, das ich gezogen habe.
Aber was hier eine Rolle spielt, ist Liebe. In dem Umfang, wie man sie eben zulassen und verteilen kann, solange man lebendig ist.
Der Gedanke, dass der Tod wie Schlaf ist, finde ich trotzdem hilfreich und auch die Akzeptanz, dass es jederzeit im Leben so sein kann.
aber Ruhe war nie mein Ziel wenn ich an den Tod denke.
😅
was hier eine Rolle spielt, ist Liebe. In dem Umfang, wie man sie eben zulassen und verteilen kann, solange man lebendig ist.
Ja, da sei nur getrost, denn "stärker als der Tod ist die Liebe". Im alttestamentlichen Kontext des Hohen Liedes wird die Liebe als eine unbändige, machtvolle Kraft beschrieben, die sich der Vergänglichkeit und der Endgültigkeit des Todes entgegenstellt.
Und Paulus beschreibt im Korintherbrief die Ewigkeit und Unvergänglichkeit der Liebe. Sie "höret nimmer (!) auf..."
💓
Und Paulus beschreibt im Korintherbrief die Ewigkeit und Unvergänglichkeit der Liebe. Sie "höret nimmer (!) auf..."
Ja, dadurch dass die Liebe aber hier immer etwas persönliches ist, also mit einer Person verknüpft…ist das gar nicht so einfach, das loszulassen.
Veröffentlicht von: @sternUnd Paulus beschreibt im Korintherbrief die Ewigkeit und Unvergänglichkeit der Liebe. Sie "höret nimmer (!) auf..."
Ja, dadurch dass die Liebe aber hier immer etwas persönliches ist, also mit einer Person verknüpft…ist das gar nicht so einfach, das loszulassen.
Loslassen geht über die bedingungslose Liebe, die sich von der erotischen und der freundschaftlichen unterscheidet, siehe 1. Korinther 13.
Die kann bereits im Hier u Jetzt geübt und praktiziert werden und befreit von Anhaftung und z.B. dem damit verbundenen Liebesleid.
By the way...
Ich habe gerade ein DejaVu. Hatten wir das nicht schon einmal hier beredet? 🤔
Wenn ich die christliche Theologie richtig verstehe, enden alle Beziehungen und damit die Liebe mit dem Tod. Deshalb heißt es ja bei der Hochzeit 'bis das der Tod euch scheide'.
Das habe ich dann bisher wohl immer falsch verstanden, leider.
Dass Ehepartner im Himmel nicht mehr zusammen sind als Paar, das hatte ich schon verstanden. Aber es gibt ja noch andere Leute die man liebt, die man dann gerne wiedersehen würde.
Aber das ist eben der springende Punkt: ich hatte so den Eindruck, als würden auch andere Beziehungen gekappt sein. Und das war mir nicht so klar.
Ich persönlich sehe das so: Wenn es das Paradies ist, bin ich sich wieder mit meiner Frau zusammen, sonst wäre es nicht das Paradies.
Ausserdem ist unser 1. Hund auch dort. Der hat sich zu Lebzeiten nie von irgendwas aufhalten lassen, da zieht Petrus am Himmelstor den Kürzeren, der drängeln sich vorbei.
VG
Chey
Ich persönlich sehe das so: Wenn es das Paradies ist, bin ich sich wieder mit meiner Frau zusammen, sonst wäre es nicht das Paradies.
Hast du mir nicht gerade erklärt, dass das nicht der Fall sein wird?
Oder meinst du nur so „kumpelmässig“?
Das eine ist, was die Kirche lehrt, das andere, was ich glaube. 😉
Oha…
Es ist ja nicht so, dass ich das nicht auch mache…die Dinge so glauben, wie ich sie als wahrer empfinde…aber es hat bei mir dann doch immer die Bibel, oder zumindest das was Jesus sagt, als Grundlage.
Und der sagt ja bekanntlich was anderes (und nicht nur die Kirche 🤔).
Den Stellenwert hat die Bibel bei mir nicht. Sie ist eine interessante Quelle, aber bei mir nicht unbedingt die ausschlaggebende Quelle.
Meine Glaubensgemeinschaft schreibt dazu: "Die Bibel, (...) sind uns – mit großen individuellen Schwerpunkten und Vorlieben – wichtig. Aber Gottes Geist wirkt auch bei gewöhnlichen Tätigkeiten und Erfahrungen des täglichen Lebens! Inspiration umgibt uns überall, wir sind aufgefordert, uns neuem Licht zu öffnen. "
So sehe ich es auch.
In Diskussionen kann ich da aber trennen. Mir ist die kirchlich-christliche Ansicht in der Regel bekannt und auch nachvollziehbar, selbst wenn ich diese nicht teilen sollte.
VG
Chey
In Diskussionen kann ich da aber trennen. Mir ist die kirchlich-christliche Ansicht in der Regel bekannt und auch nachvollziehbar, selbst wenn ich diese nicht teilen sollte.
Ja, ok.
Ich fand es nur seltsam, dass du mir das eine sagst (Theorie) und das andere machst (Praxis).😃
Ich könnte das so nicht, bzw. es wäre verwirrend für mich und unangenehm…weil ich ja ständig im Hinterkopf hätte, dass die Theorie anders geht.
Und damit meine ich jetzt nicht ein Kirchendogma, sondern das was wir an Schriften von Jesus haben…
Veröffentlicht von: @cheyMeine Glaubensgemeinschaft schreibt dazu: "Die Bibel, (...) sind uns – mit großen individuellen Schwerpunkten und Vorlieben – wichtig. Aber Gottes Geist wirkt auch bei gewöhnlichen Tätigkeiten und Erfahrungen des täglichen Lebens! Inspiration umgibt uns überall, wir sind aufgefordert, uns neuem Licht zu öffnen. "
Wer oder was ist denn Deine Glaubensgemeinschaft?
Du erwähnst sie hier und da, und das macht neugierig ... Kannst/willst Du es uns verraten?
L'Chaim
Ich besuche regelmäßig die Quäker und fühle mich dort auch zugehörig. Beantragung der Mitgliedschaft ist in Arbeit. 😉
Da Quäker nicht missionieren, andererseits aber auch nicht verschweigen, dass sie es sind, ist es immer etwas schwierig, wie offen man das schreibt. Ich versuche es so wie hier im Thread. Ich hoffe, das ist okay.
Ist für mich auch oft noch schwierig, da ich noch nicht alles dort weiß und verstehe. Was bei den Quäkern eh schwierig ist, da sie keine Dogmen haben sondern es dort eine große Bandbreite gibt von "brennenden" Christen bis hin zu Atheisten . Und alle sind Quäker.
Und wahrscheinlich kennst Du sie als Pastor noch besser als ich. 😀
Ist mein Profil eigentlich für Mitglieder lesbar? Da hatte ich das auch kurz reingeschrieben.
VG
Chey
Danke für die schnelle Antwort, Dein Profil hatte ich mir nicht angeguckt.
Die Quäker sind mir sehr sympathisch als Glaubensgemeinschaft, auch wenn ich direkte und persönliche Berührung mit ihnen und den Zusammenkünften nicht habe/hatte.
Sie sind mir sympathisch sowohl im Blick auf der Wert des Schweigens & Hörens, eine gewisse Relatvierung alles Dogmatischen, ihre Offenheit, wie auch im Blick auf ihre friedensethische Ausrichtung.
L'Chaim
Das ist genau das, was mir da so gefällt.
Wenn ich da eine 90jährige völlig überzeugte und engagierte Friedensaktivistin treffe und ich im Gespräch da eben erzähle, dass ich in Hinblick auf Putin mir überhaupt nicht mehr sicher bin, was Waffenlosigkeit angeht und sie mir erst einmal einfach nur sehr genau zuhört, was ich sage...
Da merke ich, woran ich bei mir noch zu arbeiten habe.
Denn wenn ich Quäker mit einem Wort beschreiben sollte, würde ich sagen: Zuhörer
VG
Chey
Selbst glaube ich auch dass ich alle meine Hunde im Himmel wiedersehe,
denn die sind alle "bekehrt" (etwas lustig gemeint.)
Persönlich glaube ich an ein ewiges Leben nach dem Tod, bei Gott,
aber auch an die ewige Trennung von Gott.
Natürlich gibt es da viele unterschiedliche Meinungen. Aber wenn ich die Bibel
zusammenhängend lese..................
Deshalb versuche ich, wenn ich mit Menschen unterwegs ins Gespräch komme, sie
darauf hinzuweisen. Christus beauftragt uns ja in "alle Welt" zu gehen.....................
Natürlich hängt es auch von der Situation ab, in der sich Menschen befinden. So
direkt bin ich nicht.
Aber selbst profitiere ich viel, wenn ich meinem Gefühl der Angst vor dem Tod,
so verständlich sie auch ist, nicht hängenbleibe, sondern darüber nachdenke, was
im meinem Leben wirklich wichtig ist.
Meine Lebenszeit bewusster gestalten, versuchen intensiver zu leben.
Was mir begegnet, versuchen mit den Augen der Ewigkeit zu sehen, über meine
Gegenwart hinaus.
Und das ich Menschen, Tiere, die ich liebe, nicht für ewig zu meinem Leben gehören.
Sie können vor mit sterben, oder ich selbst vor ihnen.
Versuchen meinen Frieden darüber zu machen.
Auch im Alter mit den abzunehmenden Kräften Frieden zu machen.
der Satz "Hunde, wollt ihr ewig leben" mit bewusst zu machen.
Also jetzt nicht ein Leben lang trauern, Angst zu haben.
Immer wieder das Urvertrauen wie ein Baby zu haben, Vertrauen in Gott, in
mein L e b e n......
Das Leben mehr ist, als Arbeit, Schlaf, und Essen....................................
liebe Grüße,
Selbst glaube ich auch dass ich alle meine Hunde im Himmel wiedersehe,
Das wünsche ich dir, wenn das dein Wunsch ist.
Ich kenne beides:
Sowohl den Eindruck, dass das Leben trotz physischem Tod weitergeht, weil die Seele aufsteigt und nur die Hülle zurücklässt.
Als auch, wie beschrieben, dass wir hier geboren werden, leben und sterben. Punkt. Ohne dass es da weitergeht.
Was Jesus dann bei seiner Wiederkunft treibt, weiss ich ja nicht.
Beide Eindrücke waren vom Erleben her gleichwertig und haben sich gleich angefühlt.
Der eine mit Mitte zwanzig, der andere jetzt.
Bin ich jetzt weniger gläubig?
Ich glaube nicht 😂.
liebe Stern,
also ich bin nicht der knallharte Evangelist und auch nicht Gott.
Aber wenn ich mir deine Beiträge so durchlese meine ich, dass du ein
gläubiger Mensch bist, und wir uns im Himmel sehen...............................
Du, natürlich kenne ich auch Zweifel und Ängste. In zwei Wochen erfahre
ich, ob ich wegen meinen Schlaganfällen an meiner Halsschlagader
operiert werden muss.
Angst habe ich schon. Aber vieles in meinem Leben habe ich schon geregelt.
Unsere Wohnung, in der wir noch leben, haben wir schon unseren Kindern vererbt.
Und ich versuche immer wieder, so gut ich es kann, versöhnt zu leben,
los zu lassen.........in Frieden mit Gott und mit Menschen zu kommen.
Oh was habe ich schon viel über meinen Glauben geredet, diskutiert........
und am Ende bleibt, Gnade und Versöhnung mit Gott.
Das Leben von unserem Ende her zu sehen......
liebe Grüße an dich,
Ja, ich bin ein gläubiger Mensch. Ich glaube an Gott.
Aber ob wir uns alle so wiedersehen? Da ist jetzt ein Fragezeichen.
Ich habe in einer Kirche schon beim Abendmahl Tränen vergossen, weil ein ebensolcher Eindruck, nein, eine Gewissheit kam, dass ich die Menschen um mich herum da alle wiedersehe.
Wenn ich jetzt aufgrund eines neuen Eindrucks - diese bekommt man ja, die macht man sich nicht selbst in Form von logischen Schlüssen -- das in Frage stelle, dann heisst das nicht, dass es keinen Himmel gibt. Ich will nicht alle Erfahrungen jetzt dieser einen unterordnen, sie dürfen alle Platz haben, jede eben an einer anderen Stelle.
Aber das Update hat einen Inhalt, und der sagt: wenn ich sterbe, bin ich tot und sollte es ein wie auch immer geartetes Dasein geben und ich wieder zum Leben auferweckt werden, dann nur weil Gott es will. Ansonsten bin ich so tot, wie jedes Blatt, das vom Baum fällt. Wie alles hier- alles Organische.
Wenn ich auferweckt werde, dann nur weil es jemand so wollte, der die Macht hat, das auch zu bewerkstelligen.
Wer weiss, wie das dann ist.
Johannes 3 Vers 16, So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass alle die an
IHN glauben nicht verloren geben, sondern ewig leben.
liebe Stern,
ein bekannter Bibelvers. Oft sagt man, diesen Vers muss man ohne Gefühle
lesen, mit dem Verstand glauben. ..........................................................
Heute weiß ich, das Glaube, Gefühle und Verstand zusammen gehören.
Und das es mehrere Arten gibt, Gott zu finden.
Manche wachsen Stück für Stück in eine Beziehung mit Christus hinein,
andere bekehren sich von heute auf morgen.....................................
Wichtig finde ich, das man sich nicht nur am Ende seines Lebens mit dem
Tod auseinander setzt, wegdiskutiert........
Sondern sich auch mit meiner Angst konfrontieren. Das man vor lauter
Ängsten nicht mehr zum Leben kommt.
Erst recht nicht, wenn es für hilfreiche und klärende Gespräche zu spät ist.
Aber wenn dir die Antwort genügt, das es auf Gott ankommt, wenn du stirbst,
dann ist ja für dich gut.
liebe Grüße,
danke für den link, da schaue ich nachher rein
Ich habe irgendwie das Gefühl, etwas missverständliches gerade rücken zu müssen, lasse das aber jetzt mal, da ich mich nicht wiederholen oder zerreden möchte.
…und bin ansonsten ganz bei dir, dass wir einfach ein friedliches Leben führen wollen!
hab einen guten Abend und eine gute Nacht!
Die Auferstehung Jesu vermittelt mir, dass die Liebe nicht endet mit dem Tod.
Der physische Kontakt zu einem Verstorbenen ist nicht mehr möglich, aber Geist und Seele sterben nicht, sondern gehen zu Gott. Sie gehen uns nur voraus.
Jesus sagte zu den Jüngern: Joh 14,2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?
Im Rahmen der Trauerverarbeitung halte ich es für einen Teil des Prozesses, sich auch mit Gedanken über die Endlichkeit zu befassen. Aber der Tod hat nicht das letzte Wort, Jesus hat das letzte Wort.
Jesus sagte zu den Jüngern: Joh 14,2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?
Davon gehe ich nach wie vor aus. Aber wie das dann da aussieht und wer da dann um mich herum ist- das weiss ich nicht. Und deshalb muss ich wohl mich auch von Beziehungsgeflechten verabschieden in dem Sinne, dass sie „auf der anderen Seite“ aufgelöst sind…und wer weiss, ob man sich dann wiedersieht.
aber Geist und Seele sterben nicht, sondern gehen zu Gott. Sie gehen uns nur voraus.
Im ersten Augenblick tröstet einen das, dieses „er/sie ist uns vorausgegangen“. Aber ich glaube, was wir (ich) dabei dabei nicht bedacht haben, ist dass die Art der Beziehung eine ganz andere sein kann und vielleicht auch gar nicht mehr da ist…wer weiss das denn, was hinterher auf einen zukommt und wie sich das gestaltet - im wahrsten Sinn des Wortes ? Niemand. Und das muss einem erst bewusst werden. Wenn was hinterher kommt, dann ist das ganz anders als das , was man kennt.
Es gibt nur kleine Infosplitter für später. Sie sind auch übers NT ziemlich verstreut und leicht zu überlesen.
Lob und Anbetung; Verwaltung von Städten; goldene Straßen; anderes Licht; neues Jerusalem; neuer Himmel, neue Erde; und: wir werden IHN sehen, wie ER ist.......
Und da sind die 24 Ältesten, die anbeten.... sie werden sich erkennen, denke ich. Doch ihr Fokus ist auf Gott gerichtet, nicht auf Bekanntensuche. Da ist das Gleichnis von der Frau, die mit 7 Brüdern nacheinander verheiratet war und die Pharisäer fragten, mit wem von den 7 sie im Himmel verheiratet sein würde. Jesus holt sie aus ihrer irdischen Prioritätenliste heraus und sagt ihnen, dass es anders sein wird.
Doch ihr Fokus ist auf Gott gerichtet, nicht auf Bekanntensuche
Genau. Und damit stirbt auch jede Beziehung, die hier gelebt wurde. Erstmal.
Das nun glaube ich nicht. Sie bekommt nur einen anderen Stellenwert.
Es ist ja schon zu Lebzeiten so, dass Jesus sagt, man solle die Beziehung zur Familie nicht über die Beziehung zu IHM stellen. ER beansprucht den ersten Platz, die Familie rutscht damit auf den zweiten Platz.
Das Wort, das im Bibeltext mit 'hassen' übersetzt ist, hat zwei Bedeutungen: a) emotional hassen b) auf den zweiten Platz setzen. Würde man a) wählen , entstünde ein Konflikt mit den 10 Geboten. Es muss also mit b) übersetzt werden.
Genau. Und damit stirbt auch jede Beziehung, die hier gelebt wurde. Erstmal.
Das nun glaube ich nicht. Sie bekommt nur einen anderen Stellenwert.
Hm.
Mein Eindruck war ja Gottferne. Als würden wir hier in einem abgeschlossenen System sein, im Exil sozusagen (Kein Wunder, dass Gott jemanden IN dieses System schicken musste), ohne Verbindung zum Reich Gottes. Und wir mit unseren Körpern als Teil dieser Materie werden zu Staub und Asche zerfallen. Aber ebenso das soziale Gefüge, in das wir geboren wurden oder an das wir uns gebunden haben.
Ich denke nicht, dass eine jenseitige Lebensform dasselbe soziale Gefüge aufweisen wird, auch nicht in der eigenen Familie.
Wenn es eine Lebensform gibt, dann hat die absolut nichts mehr mit dem was wir hier kennen zu tun. Sonst wäre die Frau aus der Bibel ja immer noch mit allen sieben Männern verheiratet.
Veröffentlicht von: @sternWenn was hinterher kommt, dann ist das ganz anders als das, was man kennt.
Das ist doch das Einzige, was sicher ist. Und ich mag mir da lieber gar nicht viel vorstellen.
Angenommen, wir sehen unsere Lieben wieder - wie findet ein Erkennen statt?
Ist die Oma noch jung, dass ihr Mann sie erkennt oder doch eher alt, dass die Enkel sie wiedererkennen?
'Goldene Straßen' - unvorstellbar in zweierlei Hinsicht, ebenso wie 'Tore aus Edelsteinen'.
Wird mir soviel Prunk gefallen?
Und die 'himmlische Musik' - wer weiß, ob die meinem aktuellen Geschmack entspricht?
Also entweder ändert sich die Wahrnehmung oder es ist einfach so, dass es 'passt'.
So ähnlich sehe ich das auch. Wenn es nach unserem Leben noch irgend eine Art von Sein gibt, dann glaube ich, sicher nicht so wie jetzt, nur alles schön mit Gold überpinselt.
Und wenn es dann nichts gibt, uns auch nicht, dann gibt es keinen Grund zu trauern, weil ja niemand da ist der trauern könnte oder über den man trauern könnte. Einer der Gründe, warum ich es für so wichtig halte, unser jetziges Leben so liebevoll zu gestalten wie möglich.
Paulus schreibt, dass Glaube, Liebe und Hoffnung bleiben. Die Liebe aber sei das Größte.
Werke aus Liebe bleiben.
Du weißt meist noch nicht, was deine Liebe zu anderen bewirkt hat oder bewirken wird in ihren Leben und dann vielleicht wieder in den Leben anderer.
Ich durfte gerade hören, wie die tatkräftige Liebe und die Hoffnung einer Freundin, einer anderen Frau geholfen haben, ihr Leben komplett zu ändern und es dann in wirklich gute Bahnen kam.
Und als sich beide nach Jahren völlig unverhofft in einem Gottesdienst wieder begegneten, durfte meine Freundin hören, dass es ihre Hoffnung für diese Frau gewesen sei, die dieser selbst Hoffnung und Mut gegeben habe. In einer Situation, wo sie selbst eher leer war.
Oft hört man sowas vielleicht nicht unbedingt, aber wenn Gott meint, dass wir es gerade dringend brauchen, dürfen wir es dann doch mal erleben.
Wenn ich keine Beziehungen eingehe, kann ich nicht lieben. Oder nur sehr gebremst.
Ich verwehre anderen das, was Gott ihnen durch mich vielleicht schenken möchte und ich nehme ihnen die Chance mich zu lieben.
Man sagte mir letztens mal, dass ich anderen auch Segen vorenthalten würde, wenn ich mich der Gemeinschaft entziehe.
Er drückte sich viel milder aus, aber im Prinzip war es dieselbe Aussage.
Was sicherlich richtig ist, es gibt für manches ein „zu spät“ mit Eintritt des Todes.
Das zu erkennen, kann ja vielleicht durchaus hilfreich sein.
Nur sollte es nicht in Hoffnungslosigkeit enden. Stattdessen vielleicht eher in ein „Herr, was hast du heute für mich vorbereitet? Hilf mir zu lieben, so wie du.“
Wenn ich keine Beziehungen eingehe, kann ich nicht lieben. Oder nur sehr gebremst.
Ja, das stimmt. Das sollte ich nicht vergessen, trotz aller Endlichkeit.
Ich hasste nur den Tod dabei. Ständig muss man Angst haben, dass das einem genommen wird, was man liebt - wie dumm ist das denn bei Liebe?!
Vielleicht war der christliche Glaube deshalb so attraktiv: es gab die Aussicht, dem zu entkommen. Das ist natürlich hoffnungsvoll und sehr verführerisch, nicht wirklich um jemanden zu trauern …denn er ist ja gar nicht wirklich tot….Doch, ist er oder sie. Alles was es hier durch die Person gab, ist mit der Person gestorben….es ist deshalb nicht grundsätzlich weg, sicher gibt es einen Speicherplatz dafür… Was wir aber hinterher erwarten können, hat nichts mehr mit dem Leben hier zu tun. (Unser Leben hier reicht höchstens für eine Einschätzung unserer Person beim „Obersten Gerichtshof“ aber nicht für eine himmlische Fortsetzung.)
Was wir aber hinterher erwarten können, hat nichts mehr mit dem Leben hier zu tun. (Unser Leben hier reicht höchstens für eine Einschätzung unserer Person beim „Obersten Gerichtshof“ aber nicht für eine himmlische Fortsetzung.)
Ich antworte mal mit einem entschiedenen „Jein“ 😉
Mit unserer Wiedergeburt bekommen wir eine neue geistliche Identität.
Und die ist auch ganz einzigartig und wunderschön, auch wenn wir die noch nicht sehen.
Wir sollen darauf aufbauen, im Geist und nicht „im Fleisch“.
Ich kann das noch nicht ganz in eigene Worte fassen, aber dieser Satz beschreibt gut, mein inneres „Gefühl“ bzw. mein inneres Verständnis.
Wir haben Vorlieben und Fähigkeiten.
Nach dem Tod bleibt das „Gute“, das „Reine“ in und von uns übrig und wird nicht mehr verschmutzt sag ich mal. Weder von Erlebtem noch vom eigenen zurückliegenden Tun und eventuellen negativen Konsequenzen.
Das Kranke gibt es nicht mehr. Wir sind so heil, wie Gott uns bereits jetzt in Jesus sieht.
Mit den Fähigkeiten werden wir dann in der Gemeinschaft leben. Vollkommen.
Es wird sehr anders sein, aber nicht so „fremd“, dass wir uns nicht wohlfühlen könnten. 😉
Vor allem werden wir keinen Trennungs- oder Sehnsuchtsschmerz mehr haben.
Weil das Zentrum unseres Lebens, Gott selbst, nie mehr fern scheint oder durch anderes von uns oder dem Leben, an die Seite gerückt wird.
Nun…im Moment hört sich das zu gut an um wahr zu sein….
Es ist nichtmal so, dass ich da nicht (mehr) dran glaube, sondern dass es schlicht jetzt keine Rolle spielt. Es hilft mir nicht, mich als strahlendes Wesen zu sehen, wenn du verstehst was ich meine. Mir darüber Gedanken zu machen, zieht mir die Energie für hier ab.
Oh. Mich beflügelt es. So unterschiedlich kann es sein.
Dieses "zu gut, um wahr zu sein" ... wo kommt das her? Kann etwas wirklich zu gut sein, um in Existenz zu sein, um da zu sein, gut zu sein? Was ist "zu gut"? <-- ich hinterfrage nur mal "Redewendungen" ...
Es hilft mir nicht, mich als strahlendes Wesen zu sehen, wenn du verstehst was ich meine.
Nicht so wirklich. Wobei ich den Gedanken, sich selbst als „strahlendes Wesen“ zu sehen, persönlich eigentlich so gar nicht kenne und er mir eher fremd ist. Darum könntest du mich etwas verwundert ob des Ausdrucks sehen. 😉
Das meinte ich auch nicht mit dem, was ich schrieb.
Was ich persönlich tröstlich finde, dass es am Ende keinen Grund mehr zur Klage geben wird. Und das hilft mir persönlich schon, auch wenn es um neue Kraft geht.
Es hilft mir zu erkennen, dass mein Leben hier so als Mensch, ein Hauch ist im Vergleich zur Ewigkeit. Und dass es nicht darauf ankommt, ob ich persönlich alles habe und kann/darf was ich gerne will. Nur weil ich meine, damit oder so oder so ginge es mir besser.
Es hilft mir, mich immer wieder neu auszurichten, um anderen auf ihrem Weg zu helfen. Damit es ihnen nicht nur hier besser geht, sondern sie darin hoffentlich auch Gott erkennen können und sie sich ihm vielleicht dann irgendwann auch zuwenden.
Es hilft mir, mich immer wieder neu auszurichten, um anderen auf ihrem Weg zu helfen. Damit es ihnen nicht nur hier besser geht, sondern sie darin hoffentlich auch Gott erkennen können und sie sich ihm vielleicht dann irgendwann auch zuwenden.
Das kann ich insofern verstehen, wenn ich denke, wir sind hier zu Gast auf der Erde. Aber wie gesagt, da ist die Gefahr dabei, dann alles oder vieles zu relativieren und das Leben als Durchgangsstation zu nehmen ohne grössere Bedeutung. Und ich glaube, das ist nicht so gedacht.
Ich hasste nur den Tod dabei. Ständig muss man Angst haben, dass das einem genommen wird, was man liebt - wie dumm ist das denn bei Liebe?!
Ich antworte mal mit der Bibel.
„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen werden, denen, die nach Seiner Verheißung berufen sind.“
Dieser Satz hat mich lange Jahre begleitet und meinen Glauben mit geprägt.
Erst in Zeiten, wo dieser Satz weniger in der Lehre (GoDis und Bibelstunden) durch andere Gemeinde und veränderte Lebensumstände, weniger gesagt wurde, entglitt er mir etwas. Leider.
Erst vor kurzem habe ich ihn wieder deutlich hören dürfen.
Und ich kann ihm komplett zustimmen.
Der Glaube und mein Vertrauen prägt(en) meine Einstellung, meine Sichtweisen, mein Denken und auch immer mehr meine Gefühle.
Ich darf trauern und einen Verlust wahrnehmen, aber ich darf auch darauf vertrauen, dass Gott das zu seiner Ehre nutzen kann und wird.
Ich darf über meine Krankheit und meine geplatzten Hoffnungen trauern. Aber ich darf auch glauben, dass Gott etwas Gutes daraus machen will und wird.
Meine Trauer lässt mich vielleicht erfahren, dass Gott meinen Schmerz stillen kann. -> positive Glaubenserfahrung und Stärkung
Oder ich kann später mit anderen, die auch trauern, mitfühlen und ihnen beistehen. -> ich nehme meinen Auftrag als Christ wahr
Ich lerne, das Leben hier ist vergänglich und es bringt mich zu einem Perspektivwechsel. Nordet mich also praktisch ein.
-> Geistliches Wachstum bzw. Reinigung
Meine Krankheit kann mich lehren, Geduld zu haben und immer mehr auf Gott zu vertrauen. Oder ich darf Seine Wiederherstellung erfahren und bezeugen. Oder oder oder
Für manche mag das so klingen, als ob ich mir was schön reden würde, was nicht schön ist.
Aber ich habe zu viel eigenen „Sch*ß“ erfahren bzw. „als familiäres Erbe“ mitbekommen, rede nicht von etwas außerhalb meines eigenen Erlebens. Und vor allem kann ich im Rückblick Gottes Hand und Führung deutlich sehen. Er nutzt sogar eigene falsche oder dumme Entscheidungen als Christ, um etwas Gutes daraus zu machen. Das flasht mich immer wieder ganz besonders. Seine Gnade und Seine Hoffnung die er für und mit mir/uns hat. Und das schenkt mir Heilung.
Es heißt auch, dass wir uns freuen sollen, wenn wir in allerhand Prüfung oder Bedrängnis geraten.
Das habe ich erst jetzt verstanden. Mit dem Vers darüber wird es rund.
Alles hängt letztendlich an der Frage, ob ich Gott und Seiner Liebe zu mir vertraue oder nicht. Und manchmal ist das auch eine Willensentscheidung.
und habe dann den starken Eindruck gehabt, dass wir hier völlig abgeschnitten sind von Gott. Das hat mich natürlich noch trauriger gemacht und ich fand es seltsam, weil es nicht meinem sonstigen Glauben entspricht, aber es war wie eine Gewissheit: wir sind hier alleine ohne Gott und wenn wir tot sind sind wir erstmal einfach tot.
Und, willst du das jetzt alles so glauben oder hast du es für dich einordnen können bzw. willst du es einordnen?
Ich frage, weil eine hochsensible Freundin mal Eindrücke bekam, die gar nicht dem entsprachen, was sie sonst so bekam.
Ich kann verstehen, dass dich das beschäftigt und dass es verstören kann.
Ist halt die Frage, was du damit machst.
Und, willst du das jetzt alles so glauben oder hast du es für dich einordnen können bzw. willst du es einordnen?
Vielleicht habe ich mit dem Titel „Gottferne“ falsche Assoziationen geweckt.
Ich selbst fühle mich nicht „gottfern“ oder „gottverlassen“ - worüber ich sehr froh bin, dass das so ist - aber diese Welt hier wird sterben. Alles darauf . Du, ich, inklusive jeden, den du liebst. Darauf bezog sich „Gottferne“.
Was danach kommt, entzieht sich unseres Verständnisses. Es ist aber nicht die Fortsetzung des irdischen Lebens, sondern da beginnt -so Gott will - etwas Neues. Und das, was du hier so geliebt hast, ist dort vielleicht für dich gar nicht mehr vorhanden. Wer kennt denn schon die jenseitige Lebensrealität? Ich stelle sie nicht grundsätzlich in Frage, das mag falsch rübergekommen sein. Aber sie ist keine Fortsetzung…“wie im Himmel so auf Erden“ bedeutet nicht „wie auf der Erde so im Himmel“….also kannst du dich ganz real von allem verabschieden, was es hier gibt oder gab oder stattgefunden hat oder mal stattfinden wird. Es hat absolut gar nichts mit dem zu tun, was einen erwarten kann. Denn auch das kannst du nicht kontrollieren oder beeinflussen. Erstmal stirbst du. Und damit auch alles, was dir wichtig war, wer dir wichtig war und was du wusstest und fühltest…alles! Tot.
Mein Eindruck hat mir geholfen, das zu realisieren. Witzigerweise macht mich das frei. Zu realisieren, dass das hier alles ein Ende hat. Auch die Liebe für jemanden kann ich nicht auf die andere Seite transportieren - weil ich gar nicht weiss, was auf der anderen Seite ist und wer da ist. Wenn da was ist, dann komme ich da nicht aus eigener Kraft hin - denn ich bin ja tot.
Ich habe mich immer damit gerettet, zu denken, dass das ja dann weitergeht alles, irgendwann…wenn ich tot bin, dann kann ich alle Beziehungen wieder leben, die durch den Tod beendet wurden. Macht also nicht wirklich was, wenn jemand stirbt, denn im Himmel gehts ja weiter….Ich konnte nicht weiter von der Wahrheit weg sein, glaube ich.
Veröffentlicht von: @sternVielleicht habe ich mit dem Titel „Gottferne“ falsche Assoziationen geweckt.
Ja.
Was danach kommt, entzieht sich unseres Verständnisses.
Es ist aber nicht die Fortsetzung des irdischen Lebens, sondern da beginnt -so Gott will - etwas Neues. ...
Nochmal ja.
Vielleicht habe ich mit dem Titel „Gottferne“ falsche Assoziationen geweckt.
Ja.
Ich wusste nicht, wie ich es besser ausdrücken sollte, denn der Eindruck der abgeschnittenen Blase in der wir hier leben und sterben war recht, eindrucksvoll.
Ich denke, es ist eher so etwas wie ein... Perspektivwechsel. Um sich wieder neu zu verorten.
So sehe ich das auch.
Die Gottferne bezog sich auf unsere Abgeschiedenheit auf der Erde von Gott, nicht meine persönliche.
Dieses Gefühl einer Abgeschiedenheit von Gott müsste ja nicht sein…
Aber für viele Menschen ist das Realität.
Ich denke, du hast die Konsequenz der Sünde erkannt, das von Gott getrennt sein. Und dass Sünde tötet.
Dabei hat Er jeden Menschen Zeit seines Lebens im Blick, in der Hoffnung, dass er sich Ihm zuwendet.
Ich denke, du hast die Konsequenz der Sünde erkannt, das von Gott getrennt sein. Und dass Sünde tötet.
Das kann sein.
Dass die Abgeschiedenheit von Gott eine Realität ist, unter der wir zu leiden haben, trifft aber wohl nur für eine kleine Minderheit zu.
Ich kenne keinen Atheisten und auch keinen Gläubiger anderer Religionen, die an ihrem Unglauben an dem christlichen Gott leiden.
Ich kenne keinen Atheisten und auch keinen Gläubiger anderer Religionen, die an ihrem Unglauben an dem christlichen Gott leiden.
Natürlich nicht. Gottesferne ist für sie ja „normal“.
Man richtet sich halt auch irgendwie ein.
Fragst du dagegen Leute, die aus anderen Religionen oder aus einer „Gottesleugnung“ zu einer Beziehung mit dem lebendigen Gott, der sich in Jesus offenbart hat, gefunden haben, hörst du häufig Aussagen in denen „…endlich muss ich nicht mehr…“ oder „…jetzt weiß ich warum…“ beinhalten oder sie sprechen auch von Sinn, innerer Zufriedenheit, Heimat oder tiefer Freude, von erfahrener Zuversicht oder einer neuen Hoffnung.
Trennung von Gott versteht man erst dann wirklich, wenn man sie nicht mehr erleben muss.
Natürlich ist es dein Recht, hier wieder mal christlichen Glauben als nichts besonderes darzustellen.
Die Menschen, die Jesus wirklich erfahren haben, bezeugen dir aber, was schon die Bibel berichtet. Dort sagt zB Petrus in der Apostelgeschichte 4,12
„Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!“
Apostelgeschichte 4:12 SCH2000
https://bible.com/bible/157/act.4.12.SCH2000
Wer das natürlich so nicht erfahren hat, von Jesus gerettet zu sein, kann es auch nicht bezeugen.
Wenn man etwas gefunden hat, was zu einem passt, wird man zufrieden sein und das vorher eher negativ sehen.
Wer sich vom Christentum abwendet wird dieses sicherlich oft nicht positiv beschreiben und seine neue Richtung stattdessen wunderbar finden.
Insofern ist das, was Du beschreibst, normal, aber kein Beleg, da es in beide Richtungen gilt.
VG
Chey
Ich bin sogar so mutig, in den Raum zu stellen, dass jemand, der Christus "hautnah" kennengelernt hat, sich nicht von ihm abwendet (oder sowas wie "vom Christentum" <-- was auch immer das ist).
Oder - nach Phasen der zwischenzeitlich doch geschehenden Entfremdung, irgendwelcher Abstürze oder falschen Wege - am Ende doch wieder zurückfindet zu Jesus und zu dem, der ihn wieder mit offenen Armen empfängt.
Solche Lebens- und Glaubensgeschichten gibt es auch immer wieder und ich finde sie hier und da beeindruckender als "einfache" Vorher-Nachher-Geschichten.
L'Chaim
Entfremdung ist ein guter Ausdruck. Hilfreich bei Gesprächen. Danke. - Den nutze ich in meinem Sprachgebrauch dann wohl mal *Begriffschnappt* 😉
Inhaltlich bleibe ich dabei mit der Ergänzung: viele Menschen sind unzureichend gelehrt worden und ich mache ja selbst die Erfahrung mit so vielen Menschen, die diesen persönlichen Gott nicht persönlich kennen, die keine "Verbindung" haben zu ihm, die ihn nicht als personales Wesen kennen, nicht als jemanden, der mit seinen Schafen spricht und die eben seine "Stimme" nicht "hören", wie es die Bibel sagt. Wobei ... ich halte mich bei Gesprächen sehr zurück. Ich registriere eher, als dass ich was sage. Hier so unter uns "Pastorentöchtern" sollte das auf Verständnis stoßen, davon gehe ich jedenfalls aus.
Diese fehlerhafte bis unzureichende Lehre sorgt bei diesen Menschen dafür, dass sie sich von Jesus entfremden, weil sie gar nicht erfahren haben, wer er ist und was er in ihrem Leben tun möchte, wovon er die Grundlagen ja bereits getan hat. Das ist, glaube ich, auch die andere Seite, die mir bei eben solchen Vorher-Nachher-Geschichten auch sauer aufstößt. Wie gesagt, den Menschen gegenüber bin ich vorsichtig mit meinen Äußerungen und äußere für gewöhnlich nur, wenn mir Jesus direkt etwas zeigt.
Achso, dann habe ich dich wohl tatsächlich in Teilen falsch verstanden.
Also wurde einiges von deinen Vorstellungen zu-recht-gerückt.
Freut mich für dich! Auch, dass du es annehmen kannst.
In einem Punkt denke ich allerdings ein klein wenig anders. Nämlich, dass man Menschen, die man hier bereits kannte und mit ihnen verbunden war, wieder treffen wird, wenn sie Jesus angenommen haben.
Dass man sich irgendwie wieder erkennt und sich dann darüber freut.
Wen man nicht trifft, den wird man auch nicht vermissen. Auch wenn der Gedanke im hier und jetzt quälen kann.
Allen herzlichen Dank für die Antworten und die daraus entstandenen Gespräche, ich hatte gestern null Zeit zum antworten.
Was ich mit einem Tag Abstand sagen kann, ist:
macht nicht den gleichen Fehler wie ich und nehmt euren christlichen Glauben zum Anlass, anzunehmen, dass eure Beziehungen (zu wem auch immer) mit in ein Jenseits transportiert werden.
Liebt, liebt jetzt, und macht euch keine Gedanken um ein Morgen, denn dahin zu kommen liegt nicht in eurer Macht. Wenn ihr morgen aufwacht- schön. Wenn ihr nicht aufwacht- dann solltet ihr davor wenigstens mit vollem Herzen gelebt haben.
Ewiges Leben bedeutet Gott und Jesus zu kennen, nicht ewig zu leben. Das heisst, dass alles hier endet, was mit eurem Leben hier zu tun hat. Was nach unserem Tod kommt, ist nicht mehr ein Bestandteil diesen Lebens. Als Christ hoffe ich, dass etwas kommt - aber es spielt einfach keine Rolle in meinem Leben jetzt.
Alle, die ihr liebt, müsst ihr jetzt lieben. Und wenn ihr könnt, betet auch für eure Feinde.
Habt einen schönen Feiertag!🌺
@stern Ich habe mich gestern in einem anderen Kontext mit dem Thema befasst und auch zu deinem möchte ich einen Gedanken teilen:
Ich glaube, würden wir nach dem Tod nicht von Gott empfangen, gäbe es nicht so viele Berichte über Nahtoderfahrungen, und es gäbe keinerlei Zeichen von Verstorbenen, die wir doch oft wahrnehmen. 🌺
Mein Kontext war, dass wir auch von anderen die Sicht auf Gott und seine Zeichen für uns vernebelt oder verdeckt bekommen können. Passt auch gut hierher.
Ich glaube, würden wir nach dem Tod nicht von Gott empfangen, gäbe es nicht so viele Berichte über Nahtoderfahrungen
Ja, ich habe sie über viele Jahre regelmässig gelesen. Da gibt es ja diese Seite nderf, die sie sammelt (weltweit).
Wenn Jesus sagt: in meines Vaters Haus gibt es viele Wohnungen, dann muss das ja nicht heissen, dass alle Wohnungen gleich aussehen.
Veröffentlicht von: @sternWenn Jesus sagt: in meines Vaters Haus gibt es viele Wohnungen, dann muss das ja nicht heissen, dass alle Wohnungen gleich aussehen.
Den Gedanken find ich nett.
Schließlich haben wir auch alle unsere hiesigen Wohnungen unterschiedlich eingerichtet.