Jesus im Traum
Hallo zusammen,
in diesem Thread geht es um Träume, die sich um Jesus drehen. Sei es jetzt, dass er darin vorkommt, oder dass man denkt, dass der Traum von Jesus geschickt wurde und auch, wieso man weiss, dass es Jesus war und nicht jemand anderes.
Vor langer Zeit hatte ich einen Traum, bei dem es von der Landschaft her so war, wie ich es auf Bildern von Israel kenne, Jesus hatte auch die typischen Sandalen und Klamotten an und sah auch sonst sehr stilecht stereotypisch nach Jesus aus. Aber der bleibende Eindruck dieses Traums war das Gefühl, bis ins tiefste Innere angenommen zu sein, so wie ich es eigentlich auf der Welt nicht kenne, bis in die letzte Zelle meines Körpers.
Der Traum war nur ein Traum, trotzdem hatte dieses körperliche Gefühl der totalen Akzeptanz etwas unirdisches , etwas das ich so noch nicht erlebt habe.
Aber wenn man träumt, man könne fliegen, ist das ja eigentlich auch so…es ist ja nichts, dass wir selbst können ohne Hilfsmittel und trotzdem träumen wir, wir könnten es…
Das Gefühl hat mich noch ein paar Wochen begleitet, aber dann ist es verblasst und ich kann es auch nicht wieder generieren.
Ich habe mir witziger Weise nie gross Gedanken darüber gemacht, ob das nun Jesus war. Ich dachte tatsächlich, kann ja nur er sein, bei dem Gefühl…Aber - wer weiss…
Vielleicht mag ja noch jemand was von Jesus- Träumen berichten…
Viele Grüße, 🖖 ⭐️
Schönes Thema 🙂
Ich habe überlegt, ob und wenn ja was ich beitragen kann, dabei ist mir aufgefallen, dass ich mehr vom Vater und vom Heiligen Geist geträumt habe bislang. Damit würde ich deinem Thema eine andere Richtung geben.... daher bin ich gespannt was andere berichten.
Wir können das Thema gerne auch auf Gott und den Heiligen Geist ausweiten.🙂Auch Engel - oder Dämonen 🤔?- oder sonstige himmlische Kreaturen.
Dabei bleibt aber die Frage, woher man weiss, wen man da vor sich hat oder zumindest, wieso man das glaubt.
Ein Traum aus der Zeit, als ich noch regelmäßig gereist bin:
Ich saß angezogen auf einem türkischen Hoteldoppelbett im Langsitz (Rücken an der Rückenlehne, Beine lang auf dem Bett). Neben mir saß mit etwas Abstand eine elegante Person, ca 35 Jahre alt, mit der Ausstrahlung eines Gentleman. Dann stand er auf und faßte meine Knöchel und stabilisierte sie. Als Kind war ich viel umgeknickt. Nun kam neue Stärke und Entspannung. Dann war der Traum zu Ende.
Meine Deutung war: Sicherheit auf Reisen, Schutz meiner Wege ganz praktisch. Keine Angst mehr vor Verletzungen im Ausland. Die Person in ihrer integren Ausstrahlung transportierte Heiligkeit für mich und ich ordnete sie als Heiligen Geist ein.
Innerhalb der 15 Gebetsreisen in 7 Jahren bin ich nur einmal umgeknickt. An dem Abend war ein Treffen in der Gemeinde in Antalya und der Pastor betete mit Handauflegung für meinen Knöchel, der Schmerz ging weg und ich konnte beschwerdefrei gehen.
Irgendwann..... an die Rahmenbedingungen des Tages erinnere ich mich nicht mehr.
Im Traum ging ich im sandigen Randstreifen einer zweispurigen Asphaltstraße. Das Licht war nicht so sehr hell. Da kam mir ein älterer gepflegter Herr entgegen und sagte: Geh doch auf den Bürgersteig gegenüber. Das machte ich dann. Traumende.
Meine Deutung: Ermutigung zu mehr Selbstwert, nicht mehr am unbefestigten Rand gehen, die Person schätzte ich als Vatersymbol ein, ein ermutigender Vater, Gott-Vater.
Kein „Jesus-Traum“ aber absolute Ermutigung von Gott.
In einer Zeit, in der ich unter Stress stand, träumte ich Psalm 23, die Worte „Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde“
Ich war bei jemandem, den ich aus meinem gerade zurück liegenden beruflichen Kontext kannte und mit dem mich nicht unbedingt große Sympathie verband, eingeladen.
Und ich bekam wohl das volle Programm eines Gastes, ich meine sogar, es sei eine Fußwaschung und/oder Kopfsalbung dabei gewesen. Ist schon sehr lange her und ich hab es damals leider nicht sofort aufgeschrieben. Aber es war mehr als eine einfache Einladung.
Und die ganze Zeit hatte ich dieses „Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde“ im Ohr.
Das hat mich sehr stark beeindruckt und mir Mut und Zuversicht gegeben, weil schon einiges an Druck da war.
@stern Ich wurde mehrmals in Träumen gewarnt, wenn ich mit mit unguten geistigen Kräften in Berührung gekommen bin. Ich bin mir sicher, dass diese Warnungen von Jesus kamen. Träume sind mir sehr wichtig und ich nehme sie ernst. Ich betrachte sie aber nicht als Omen, eher als Antworten.
@deborah71 Nein, das nicht. Ich hätte Lust darauf, da bestimmte Orte immer wieder auftauchen, aber die Vorstellung bereitet mir Angst. Ich war in der Vergangenheit ja schon mal psychotisch, und ich will mich nicht in falsche Vorstellungen hineinsteigern. Daher bin ich ja auch so dankbar für die Warnungen, die ich erhalte. Führst du ein Traumtagebuch? Falls ja, was sind deine Erfahrungen?
Danke für deine offene Antwort.
Ja, ich führe ein Traumtagebuch, um meine Traumsprache und wie Gott mit mir redet zu erfassen. Mein erster deutlicher Traum war ein grüner Druckbleistift, der in Schreibhaltung schräge stand in einem Scheinwerferkegel. Diesen grünen Druckbleistift habe ich immer noch.
Ich hatte keine Ahnung, was der Traum sollte. Etwa zwei Tage später bekam ich in der Tagelese zur Auflösung in Habakuk 2, 1-3
1 Auf meiner Warte will ich stehen und mich auf meinen Turm stellen und Ausschau halten und sehen, was er mir sagen und antworten werde auf das, was ich ihm vorgehalten habe. 2 Der HERR aber antwortete mir und sprach: Schreib auf, was du schaust, deutlich auf eine Tafel, dass es lesen könne, wer vorüberläuft! 3 Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden zu ihrer Zeit und wird endlich frei an den Tag kommen und nicht trügen. Wenn sie sich auch hinzieht, so harre ihrer; sie wird gewiss kommen und nicht ausbleiben.
Seitdem schreibe ich, wenn ich einen Traum als relevant einstufe. Die Traumzeit ist meist morgens ab ca 4-5 Uhr bis zum Aufwachen. Ich habe also einen Auftrag, zu schreiben. Das ist anders als bei dir.
Stressträume oder zuviel abends gegessen ergeben unruhige dunkle Träume so gegen 1-2 Uhr nachts und die weise ich ab.
@deborah71 Ja, da hast du eindeutig einen Auftrag bekommen. Die Träume, die ich habe, betreffen mich nur persönlich. Bei dir scheint das anders zu sein.
Aber vielleicht werde ich auch mal versuchsweise ein paar Träume notieren. Es ist jedoch auch so, dass die Erinnerungen an Träume und auch an die Gefühle, die diese Träume begleiten, sehr schnell verblassen. Kann man denn die Bedeutung dann einfangen? Oder ist es vielleicht manchmal anders herum, dass sich die Bedeutung erst durch nüchterne Worte erschließt?
Ja, ich habe unterschiedliche Kategorien an Träumen.
Verarbeitungsträume für mich, Träume für andere zur Fürbitte, Träume für Länder (z.B. wenn Israel unter Angriff steht kommt oft ein Lied, dass Gott Israel bewachen und beschützen möge). Es kann passieren, dass ich folgendes Lied singend aufwache:
On Your Walls O Jerusalem by Barry & Batya Segal
Jes 62, 6 O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu gönnen, 7 lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf Erden!
Es gibt Zeiten, in denen ich überhaupt nicht träume und dann wieder sehr konkret.
Träume können recht schnell verblassen und da ist es gut, sie schnell aufzuschreiben, Gefühlswelt, Farben, Bewegungsrichtungen usw.... und wenn man aus der Traumwelt einige Zeit raus ist und die Worte liest, dann kann die Botschaft klarer werden und nicht nur eine Situationsanalyse bringen, sondern evtl auch etwas, was man noch vergeben soll, aufzeigen. Dann ist Ruhe, weil erledigt.
Durch das Aufschreiben kann man auch erkennen, was gemischte Träume sind: TV-Filmanteile, Tageserlebnisse, übernommene Gefühle anderer - zurückgeben in ihre eigene Verantwortung..... so z.B.
Auf manche warnende Träume kann man mit Schriftworten reagieren, z.B. Psalm 119,23 und Psalm 21,12-14
Lass dich aber nicht durch meine Berufung in etwas hineinziehen, wo du keinen Frieden drüber hast.
Vor dem Hintergrund Deiner Erkrankung ist es eine weise Entscheidung, Dich nicht all zu sehr mit spekulativen Dingen oder Methoden zu beschäftigen, die sehr in der Tiefe des Unbewussten arbeiten. Vor allem, wenn Du Angst bekommst, wäre es gut, Dich anderen Themen zu widmen.
@queequeg Danke, ich muss sehr aufpassen, die Füße auf dem Boden zu behalten.