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Hilfe! Ich habe nichts zu tun.

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Mein Problem ist, dass ich zu schwach bin zum richtigen arbeiten (ich bin Rentner wegen voller Erwebsminderung) aber trotzdem auch meine Begabungen, Fähigkeiten habe aber diese nicht weiß einzusetzen. Jahrelang habe ich schon extreme Langeweile unter der ich leide. Ich habe einfach nichts sinnvolles zu tun. Soziale Arbeit irgendwo wo man sich auf mich verlassen müssen kann, kann ich nicht tun da ich einfach nicht zuverlässig regelmäßig Dinge tun kann. Mir geht es einfach zu häufig schlecht so dass ich nichts tun kann. Mir fehlt auch einfach Gemeinschaft, dass merke ich recht deutlich. Ich habe null Freunde, null Gemeinschaft. Ich fahre häufig in die Stadt aber es ergibt sich einfach nichts. Ich war schon viel in vielen unterschiedlichen Gemeinden aber nichts. Garnichts. Nirgendwo wird man gebraucht. Alle sind sie schon reich und brauchen einen nicht. Momentan erfreue ich mich halt an ein wenig (ja wenig) Alkohol, den ich kontrolliert trinke, damit ich da nicht übermäßig viel trinke. Ich bräuchte einfach Gemeinschaft, wo ich meine Begabung einsetzen könnte. Meiner Meinung nach werden die Gemeinden auch falsch geführt aber das ist wieder ein wenig anderes Thema, irgendwie glaube ich auch dass ich hier auch keine Hilfe finde aber ich probiere es mal vielleicht kann mir ja jemand doch weiter helfen. Naja die Einsamkeit ist halt das schlimmste. Jetzt bin ich gespannt, was für Antworten kommen. Ich hoffe keine allzu gehässigen.

Mit freundlichen Grüßen.

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33 Antworten
Neubaugöre
Beiträge : 11878

Sinn des Lebens

Veröffentlicht von: @schmonki

Ich bräuchte einfach Gemeinschaft, wo ich meine Begabung einsetzen könnte.

Und die wäre jetzt genau: WIE? (die Gemeinschaft)?

neubaugoere antworten


Tagesschimmer
Beiträge : 982

Was ist denn deine Begabung und wo hast du sie schon mal so richtig einsetzen können?

Ich finde es wichtig, gute Routinen zu entwickeln. Bei mir ist es z.B. das Gebet, für das ich feste Zeiten habe. Es gibt auch Orte, an denen ich immer wieder bete und ich suche Gleichgesinnte. Auf manche Gruppen lege ich Prioritäten, da halte ich den Kontakt und besuche sie nach Möglichkeit immer. In meiner Gemeinde z.B. besuche ich fast immer den Gottesdienst.

Schön an Routinen ist, dass man oft nur einen kleinen Anschubser braucht, um gute Sachen zu tun, die man ohne Übung nur mit großer Motivation tun würde. Hat man es mal vernachlässigt, kommt man leichter in die "Angewohnheit" wieder rein.

So habe ich in einer gewissen Lockerheit meinen ganzen Tag durchgetaktet. Es gibt auch sportliche oder soziale Routinen in meinem Leben.

Was mir auf ganz andere Weise hilft, sind Nahrungsergänzungsmittel. Vitamin D, Omega 3, Magnesium oder einen Vitamin-Spurenelemente-Mix usw. ... Auch Fasten, Kälte, einmal sportlich an meine Grenzen kommen haben ihre Wirkung. So kann ich auf einen wichtigen Termin hinwirken, um eben doch ziemlich verlässlich zu sein.

tagesschimmer antworten
frischebrise
Beiträge : 266

Ich kenne diese Problematik. Man möchte gerne aktiv was machen. Kann aber oft nicht. Das hat zur Folge, das es leider manche Leute nicht verstehen. Gleichzeitig ist was regelmäßiges wichtig, um mit anderen in Kontakt zu kommen.

Wie wäre es für den Gemeindebrief eine Seite mitzugestalten. Da hättest Du länger Zeit - falls Du mal bei den Besprechungen fehlst ist es nicht ganz so schlimm. Aber Du hättest die Option wenn es Dir gut geht, dass Du teilnimmst.
Oder Du planst mit für Familiengottesdienste - übernimmst was wo Du Zuhause in Ruhe gestalten kannst wie z.B. ne gebastelte Kleinigkeit. Dann wärst Du wenn es Dir gut geht bei den Besprechungen dabei und könntest Zuhause es Dir einteilen.
Oder Du fragst mal den Pfarrer ob es in der Gemeinde jemand gibt, der auch Kontakt mehr sucht und mit dem Du telefonieren kannst. Vielleicht wäre das in der jetzigen Zeit was bei so manchem Risikopatient aus der Gemeinde anrufen und ein Schwätzchen halten.

Du bräuchtest was - wo Du mit dabei sein kannst. Aber eben es auch nicht ganz so schlimm ist, wenn Du kurzfristig absagen musst. Das ist ein gewisser Balanceakt - aber druchaus möglich. Hasst Du schon mit dem Pfarrer darüber geredet?

So von in der Stadt fahen - wird sich nicht unbedingt was ergeben.

frischebrise antworten


stundenglas
Beiträge : 4769

Was kannst du denn?
Und was interessiert dich?

stundenglas antworten
Ungehorsam
Beiträge : 3336

Sehr hilfreich ist ein strukturierter Tagesablauf. Als ich wegen einer Verletzung nicht arbeiten konnte, hat mir das gut geholfen.
Du solltest feste Zeiten für wiederkehrende Tätigkeiten einplanen, wie Mahlzeiten, Einkauf, Körperpflege, tägliche Spaziergänge usw.
Du könntest dir dein Essen selber kochen. Damit bist du auch eine Zeit lang sinnvoll beschäftigt.
Wenn es deine Finanzen zulassen, könntest du dir auch mal einen Kinobesuch oder je nach Interesse auch mal Theater oder Konzert gönnen.
In der Nähe deines Wohnortes gibt es sicherlich auch Ausflugsziele, die du aufsuchen könntest. Auch ein Museum oder eine Ausstellung lohnen sich.

ungehorsam antworten


Irrwisch
Beiträge : 3339

Guten Morgen!

Magst uns sagen, was deine Begabungen und Fähigkeiten sind?

Liebe Grüße
Inge

irrwisch antworten
5 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

liebe Inge,

ja es ist ganz arg wichtig zu wissen, was ein Mensch für Gaben und Fähigkeiten hat. Aber genau so wichtig finde ich, so einen Menschen freundschaftlich an die Hand zu nehmen, ihm zeigen was leben ist, leben bedeutet, wie finde ich persönlich den Sinn für mein Leben.

Das der Mensch sich mit Gottes Liebe annehmen und lieb haben kann, auch wenn Krisen kommen, durch halten, auch an Tagen, wo nichts zu gehen scheint. Da braucht er Menschen die ihn dabei unterstützen, in Liebe. In Liebe, das heißt nicht nur sehr weich und gepolstert, Liebe ist auch herausfordernd, motivierend.................

Das ein Mensch wieder "unverschämt" leben darf. Wenn ich am Anfang der Bibel lese, die Schöpfungsgeschichte, dann lese ich da von einem Lebenstraum voller Liebe von Gott, Annahme und Schutz, sich seiner selbst als Mensch schämen war möglich, aber nicht nötig-

Mich selbst berührt da Gottes liebevoller Umgang mit uns Menschen. Es gibt Tage, da schäme ich mich auch über mein Leben.

Ja ich gebe es zu, mir kamen auch Tränen, was über mich hier geschrieben wurde, ich habe mich über mich und meine Art, mein Wesen, geschämt................

Ja, als Mensch brauchen wir auch Gefühle. Sie helfen mir zu spüren, wie mein Leben sich entwickelt. Alle Gefühle, ob positiv oder negativ dienen aber meinem Leben. Gefühle helfen uns zu spüren, was ich für mein Leben brauche, und was nicht.

Denn neben Nahrung und körperlichem Schutz brauchen wir Menschen von Geburt an Menschen, die sich uns liebevoll zuwenden.

Wir Menschen sind auf Beziehungen angewiesen, allein können wir nicht überleben. Auch ich bin hier in einem christlichen Forum um zu überleben.......

Und gerade das sucht auch der Mensch dieses Forums, Menschen die ihn in seiner Situation verstehen, Annahme, Bestätigung...

Die ersten Menschen lebten im Garten Gottes, geschützt und umgeben von Liebe. Gott hat alles so gemacht, das Menschen ein glückliches und erfülltes Leben führen können. Zu ihrem Schutz gibt Gott Anweisungen und Gebote. Doch die Menschen wollten nicht.

Aber den Menschen fällt jetzt auf, das sie nackt sind. Ihnen fehlt der Schutz, den sie vorher hatten. Meine Identität, mein Vertrauen auch zu mir selbst ist bedroht.

Getäuschte Erwartungen...................

Doch nach wie vor hat jeder Mensch eine Würde, das sagt sogar unser Grundgesetz. Und durch Jesus gibt es wieder den schützenden Mantel der Liebe und der Annahme. Und wir Kinder Gottes dürfen uns auch gegenseitig schützen und annehmen.. Ohne die schützende Liebe Gottes sind wir verletzlich, unsicher, schuldig........

Wir Kinder Gottes dürfen uns durch Gottes Liebe annehmen und gegenseitig helfen, mit guten Worten, praktischen Hilfen, Unterstützung......

Und das wünsche ich unserem Schreiber hier, das er viel Liebe und Hilfe bekommt, die Hilfe die er braucht, die er nötig hat......so wie er sie braucht, und nicht so wie ich meine zu brauchen.

liebe stille Grüße,

Frederick

Nachtrag vom 23.05.2020 1151
https://www.youtube.com/watch?v=5qb3zcGB4BU

Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Oh so was von einfach, und auch wieder so schwer.

Mich von Gott lieben lassen, mich selbst annehmen und lieben, andere Menschen lieben, versuchen zu helfen, einen guten Weg mit Gott zu finden, meine Talente, meine Gaben, so gut ich kann einzusetzen,

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Sorry, aber du schießt hier deutlich über das Ziel hinaus. Meinst du nicht, wir sollten erst einmal abwarten, was der TE zu den Vorschlägen und Fragen schreibt?

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

liebe anonyma,

mein Leben und das von Schmonki hier, empfinde ich selbst als etwas ähnlich..........

Außerdem kommt es überhaupt nicht darauf an was ich hier so schreibe, wichtiger ist was Gott zu Schmonki reden kann, das Schmonki verstehen und begreifen kann, um was es geht.

Deshalb ist es so wichtig, für Schmonki zu beten, das ist auch das Beste, was ich für ihn tun kann.............

liebe Grüße,

Frederick

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Das Problem ist nur, dass es nicht um dich geht. Und deine Lösungen passen nicht zwangsläufig auf den TE. Meiner Erfahrung nach - sowohl beruflich als auch privat - muss jeder seine eigenen Wege finden. Klar ist Input durch andere hilfreich. Nicht hilfreich ist es, dem Betroffenen zu sagen, wie der Hase läuft. Das löst oft nur Abwehrreaktionen hervor.

Um noch mal auf meinen Mann zurück zu kommen: am Anfang, als die Krankheit ausbrach, war es gut und richtig, dass ich Vieles für ihn erledigt habe, weil er einfach nicht konnte. Aber nach und nach hab ich ihm die Verantwortung für sich selber wieder übertragen. Seit langer Zeit ist er wieder vollständig selber für sich verantwortlich. Dazu gehört auch, Beschäftigung zu finden. Ein "mach mal dies" oder "mach mal jenes" ist da kontraproduktiv.

Wir haben uns zusammen hingesetzt und besprochen, was ihm gut tun könnte. Was er letztendlich ausprobieren wollte, hat er selber festgelegt. Selbstverständlich hab ich bei den Recherchen geholfen, weil es mit seiner Aufmerksamkeitsspanne nicht weit her ist, aber immer nur dann, wenn er mich gebeten hat.

Alles, was wir dem TE anbieten können, sind Anregungen. Ihn auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu begleiten, kann nur jemand, der vor Ort präsent ist.

Anonymous antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339

Eigentlich...........
..........hatte ich dem Threaderöffner eine sehr konkrete und auch für eine sinnvolle Antwort von mir wichtige Frage gestellt.

Die im Grunde nichts mit deiner Geschichte zu tun hat.

Weswegen ich jetzt auch nicht darauf eingehen möchte.

Ich warte ab, ob der Threaderöffner mir noch antwortet.

Schönen Sonntag dir
Irrwisch

irrwisch antworten
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