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Hilfe! Ich habe nichts zu tun.

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Mein Problem ist, dass ich zu schwach bin zum richtigen arbeiten (ich bin Rentner wegen voller Erwebsminderung) aber trotzdem auch meine Begabungen, Fähigkeiten habe aber diese nicht weiß einzusetzen. Jahrelang habe ich schon extreme Langeweile unter der ich leide. Ich habe einfach nichts sinnvolles zu tun. Soziale Arbeit irgendwo wo man sich auf mich verlassen müssen kann, kann ich nicht tun da ich einfach nicht zuverlässig regelmäßig Dinge tun kann. Mir geht es einfach zu häufig schlecht so dass ich nichts tun kann. Mir fehlt auch einfach Gemeinschaft, dass merke ich recht deutlich. Ich habe null Freunde, null Gemeinschaft. Ich fahre häufig in die Stadt aber es ergibt sich einfach nichts. Ich war schon viel in vielen unterschiedlichen Gemeinden aber nichts. Garnichts. Nirgendwo wird man gebraucht. Alle sind sie schon reich und brauchen einen nicht. Momentan erfreue ich mich halt an ein wenig (ja wenig) Alkohol, den ich kontrolliert trinke, damit ich da nicht übermäßig viel trinke. Ich bräuchte einfach Gemeinschaft, wo ich meine Begabung einsetzen könnte. Meiner Meinung nach werden die Gemeinden auch falsch geführt aber das ist wieder ein wenig anderes Thema, irgendwie glaube ich auch dass ich hier auch keine Hilfe finde aber ich probiere es mal vielleicht kann mir ja jemand doch weiter helfen. Naja die Einsamkeit ist halt das schlimmste. Jetzt bin ich gespannt, was für Antworten kommen. Ich hoffe keine allzu gehässigen.

Mit freundlichen Grüßen.

Antwort
33 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Danke ersteinmal für alle Antworten.

Mal schauen ich bin immer noch nicht richtig ausgelastet. Vielleicht bekomme ich aber mehr Regelmäßigkeit in mein Leben. Gehe jetzt schon seit 4 Tagen einmal täglich Treppen steigen bzw. den Berg hinauf auf einen Berg mit einer Aussicht über die Stadt. Das habe ich vor regelmäßig zu machen. Eventuell werde ich auch regelmäßig bestimmte Schriften aus den heiligen Schriften regelmäßig lesen. Ich habe zwar bisher schon sehr viel gelesen aber halt sehr unregelmäßig. Habe jetzt aber einen guten Plan.

Ich weiß nicht ob es besser wäre alleine zu wohnen. Momentan wohne ich noch bei meinen Eltern. Ich wollte eigentlich schon sehr oft ausziehen habe es aber nie geschafft.

Anonymous antworten
5 Antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Noch bei den Eltern zu wohnen hat Vor- und Nachteile. Allein zu leben und auf eigenen Füßen zu stehen ebenfalls. Wobei ich persönlich Letzteres vorziehe.

Übrigens: ich bin auch nicht ausgelastet. Mir fehlen meine Freizeitaktivitäten (Schwimmen, Theater, mit Freunden treffen, Gemeinde ...)

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

oh lieber Schmonki,

vielen Dank für deine Antwort. DU ich habe selbst lange bei meinen Eltern gewohnt, bis ich den Mut bekam auszuziehen. Als ich zum Glauben an Jesus kam, hatte ich auf einmal mehr Mut.

Ich habe erkannt, das die Liebe Gottes und meine Angst gar nicht so zusammen passen. Denn wenn ich Angst habe fürchte ich mich ja auch vor einer Bestrafung. Deshalb lieber Schmonki ist es gut, wenn DU dich immer mehr auf Gottes Liebe einlässt, Gott immer mehr vertrauen kannst.

Das du dich körperlich bewegst, finde ich echt ganz toll von dir. Das kann dir auch ganz arg helfen, dir selbst immer mehr zu vertrauen. DU kannst das, DU schaffst das, DU weißt das es geht.

Gerade draußen in der Natur kannst du auch gut beten. Vor Gott musst du dich nicht schämen, da darfst du sein, so wie du bist.....

DU kannst dann mehr und mehr aus deiner Angst raus treten, darfst mit Gott, mit dir selbst, wieder mit anderen Menschen in Beziehung kommen.

DU hast ja auch ein Bedürfnis nach Beziehungen, Freundschaften. Aber du lebst auch in einer Welt, wo du zu schnell beurteilt und verurteilt wirst. DU Gott ist da ganz anders. ER möchte dich an deinen Händen nehmen, dich durch dein ganzes Leben begleiten.

Nicht weil wir so toll sind, liebt uns Gott, sondern weil uns Gott, unser guter Vater im Himmel liebt, bist auch DU ein ganz toller Mensch.

Jesus möchte das du dich nicht für dich schämen musst. Er möchte dir auch seinen Schutzmantel anziehen, aus seiner Liebe und Würde für dich.

Voll Vertrauen darfst DU immer wieder in Gottes Angesicht schauen. Gott möchte deine Würde wiederherstellen, trotz aller Verachtungen die du hast in deinem Leben erfahren müssen

Du bist in Gottes Augen wertvoll und widergespiegelt. Das darf deine Einstellung zu dir selbst und zu anderen Menschen verändern....echt..

DU darfst echt sein, wahrhaftig durch Gottes Liebe zu dir selbst sein.
Auch darfst du dich selbst und deine Gefühle wahrnehmen, Gefühle sind nicht nur etwas Schlechtes. Und du darfst auf dich und deine ganz eigenen Bedürfnisse achten.
DU sollst und darfst das tun, was DU am Besten kannst, das ist für dich und andere Menschen gut. Nein, kein Mensch ist perfekt...mache und lebe so, wie DU es am Besen kannst. Denn wie jeder Mensch hast auch du deine Grenzen...
Doch deine Identität ist, DU darfst ein Kind Gottes sein. Das ist dein Sein. Dann musst du dich selbst und andere Menschen nicht verurteilen. DU musst dich nicht mehr vor dir selbst schämen.

Und es wäre gut für dich, wenn du wieder in eine Beziehung zu einer christlichen Gemeinde in der Nähe findest. Nein, auch dort ist nicht alles gut. Aber wenn du dort Menschen findest die dir helfen.............

Nein, DU musst nicht alles auf einmal verändern. Lasse dir die Zeit, gehe Schritt für Schritt.

Als erstes würde ich dir sagen, versuche eine eigene Wohnung zu finden, wo du selbständiger werden darfst. ..........................................

in guten Gedanken für dich,

liebe Grüße,

Frederick

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Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Habe jetzt aber einen guten Plan.

Ja, den hast du.

Und zieh bei deinen Eltern aus. Dann können sie dir nichts mehr abnehmen, du mußt dann alles allein machen. Dann hast du wirklich mehr zu tun.

ungehorsam antworten
Jan.S
 Jan.S
(@jan-s)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 163

Hallo Schmonki,

mir geht es ähnlich, bin quasi auch "frühverrentet". Besonders jetzt während der Corona Krise mit den Anfangs bestehenden Ausgangssperren hat mich die Langeweile sehr stark erwischt. Leider kann ich dir nicht viel raten, da ich die Lösung bisher auch nicht gefunden habe.

Was auf jeden Fall hilfreich ist, ist unter Menschen zu sein, vor allem den Gläubigen. Versuche also, obwohl ich das mit dem Leistungsdruck in der Gemeinde nachvollziehen kann, doch Anschluss an eine christliche Gemeinschaft zu finden. Bete doch für deine Gemeinde wo Du und Deine Gaben mehr gewertschätzt werden. Versuche aber nicht die perfekte Gemeinde zu erwarten, und die Leute damit runterzumachen, denn es gibt nicht die für jeden perfekte Gemeinde.

Von den Eltern auszuziehen halte ich für langfristig gut, aber baue Dir besser vorher einen Freundeskreis auf, wohin Du dich zurückziehen kannst, damit Du nicht auch noch ohne Eltern ganz alleine dastehst. Besuche doch mal eine evangelische Kirche oder versuche Leute auf Jesus anzusprechen (Vorsicht, nicht alle reagieren hierauf freundlich), vieleicht ergeben sich so auch langfristige Freundschaften. Oder bitte Gott Dir freundliche Menschen auf Deine Spaziergänge zu schicken.

Wenn Du etwas arbeiten willst, kannst Du ja einmal bei Deinen Eltern nach Aufgaben fragen. Oder vielleicht versuchst Du es auch einmal mit einem Ehrenamt, dort sind die Anforderungen nicht so hoch.

Nochmal zurück zum nicht ausgelastet sein, hier kann ich Dir als Fundament tägliches Gebet und Lesen in der Bibel empfehlen; außerdem gibt es auf sermon online hunderte kostenlose christliche Bücher, dort ist bestimmt auch was für Dich dabei. Außerdem kannst Du auch das Stöbern in diesem Forum gut gegen die Langeweile nutzen oder versuchen Kontakte zu knüpfen.

Liebe Grüße
Jan

jan-s antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

lieber Jan,

oh vielen herzlichen Dank für deine so guten und ermutigenden Worte hier. Ja kein Mensch ist perfekt, obwohl wir Menschen oft Perfektion verlangen. War lange Jahre in einer Postfiliale, wo auch viele Menschen Perfektion erwartet haben, wurde für meine eigenen Fehler, und Fehler der Kollegen nieder gemacht.

Das sind die Nachteile unserer Leistungsgesellschaft, das nicht so leistungsstarke Menschen oft keine Chance mehr haben. Und Worte können so was von hilfreich sein, aber auch ganz viel zerstören.

Jesus war so ganz anders, seine Worte und Taten haben übereingestimmt. Und wenn er sagt, Gottes Kraft ist in uns schwachen Menschen mächtig, dann stimmt das auch.

Denn wo ich schwach sein darf, angenommen werde, trotz meiner Schwachheit, da bin ich stark...........stark in Gott.....

Und auf Jesus kommt es an, nicht um mich.

Nein, die perfekte Gemeinde dürfen wir nicht erwarten. Aber eine Gemeinde, die sich eingestehen kann, wir brauchen Jesus, ohne ihn geht nichts, das sind starke Gemeinden. Gemeinden die auch eher schwache Menschen, Mensche die im normalen Leben keinen Fuß mehr auf die Erde bekommen, lieben und annehmen, das ist etwas Großartiges.

Weil Jesus genau so mit Menschen umgegangen ist. Und er hat diese Menschen aufgerichtet und gefördert. Das sie ihre von Gott geschenkten Gaben einsetzten und leben dürfen.

liebe Grüße an dich,

Frederick

Anonymous antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

lieber Schmonki,

ich empfinde dein Anliegen immer mehr als ein Schrei nach Liebe, nach Hilfe................

Schäme dich bitte nicht dafür. Vielen Menschen geht es so wie dir, nur fehlt ihnen der Mut, das zuzugeben.

liebe Grüße an dich,

Frederick

Anonymous antworten
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