Kampf gegen den Kopf
Hallo zusammen,
ich merke immer wieder dass mein Kopf etwas anderes wie mein Herz möchte. Mein Herz weis dass es Gott gibt und dass an dem ganzen viel wahres dran ist. Mein Herz möchte Gott weiter kennenlernen und ihm Nachfolgen, das tun was er von mir will, hören was er zu sagen hat usw. (Prinzipiell bin ich Christ, oder war es mal, durch christliche Erziehung)
Mein Kopf hingegen ist der komplette Gegner. Immer wieder denke ich schlecht über Dinge. Ich denke Dinge wie, glaubst du wirklich das es ihn gibt? Eigentlich ergibt das garkeinen Sinn. Gott liebt die Menschen nicht, Es gibt keinen Himmel das ergibt alles keinen Sinn. Diese Blöden Christlichen Lieder, die tun immer so als ob Gott so gut wäre, alles bloß blödes getue. Eben ganz viel Zeug das mich dann fragen lässt, wie soll ich bloß ein richtiger Christ sein bzw. werden, wenn mein Kopf immer eine negative Einstellung zum Glauben hat, und ich keine Kontrolle darüber habe wie meine Gedankliche Stellung zum Glaube ist. Ich kann mich einfach nicht für den Glauben entscheiden. zumindest weitläufig. Gefühlt lacht mein Kopf über Christen wie sie nur so naiv sein können, während ich eigentlich versuche an Gott zu glauben.
Des weiteren fehlt mir natürlich auch die Motivation, Zeit mit Gott zu verbringen. Ich bete immer seltener, gehe ungerner in die Kirche, singe bei Liedern nichtmehr mit, usw. Alles weil mein Kopf einfach dagegen ist, und ich keine Macht darüber habe (zumindest fühlt es sich so an).
Nach und nach distanziere ich mich weiter von Gott bzw. dem Christ sein, und scheinbar kann ich es nicht stoppen.
Wisst ihr damit umzugehen bzw. weiß jemand wie ich mich selbstständig aus dieser Abwärtsspirale retten kann?
Danke schonmal 🙂
Hallo und Danke für das, was Du schreibst.
Wenn ich Dich recht verstehe, kämpfst und ringst Du mit grundsätzlichen Fragen bzgl. des christlichen Glaubens und Du merkst, dass Du Deine intellektuellen Zweifel und Fragen nicht überwinden kannst und sie in Dir nicht ruhig- oder abzustellen sind ...
Das lässt mich fragen, in welchem Kontext von Gemeinde, Glaubensverkündigung und Glaubensverständnis Du dich bewegst? Was ist der Background?
Ich frage dies, weil u.U. ein bestimmtes (enges) Glaubens-, Bibel-, Gottes- und Christsein-Verständnis das ist, womit Du ringst.
Und den Zweifeln, Fragen und intellektuellen Hürden würde es vielleicht gut tun, sie nicht zu verdrängen oder zu versuchen, sie zu unterdrücken (was Dir ja offensichtlich nicht gelingt) - sondern ihnen weiter nachzugehen - in eine offenere, liberalere, theologisch modernere Richtung hin, um Klärung und ein besseres Verständnis zu suchen.
Kannst Du mit diesem Versuch einer Antwort was anfangen?
L'Chaim
Vielen Dank für die Antwort.
Was meine christliche Erziehung in Familie, Gemeinde, Jungschar usw. betrifft glaube ich nicht das es sonderlich speziell war. Ich würde sagen das war alles klassisch, wie mans kennt.
Ich glaube schon das ich um Christ zu sein einen gewissen Punkt der Sicherheit im Glaube erreichen muss. Eine grundlegende Überzeugung das Jesus für unsere Schuld gestorben ist und ähnliche Rahmenthemen sollte schon vorhanden sein, meiner Meinung nach. Ich kann ja nicht sagen ich bin ein Fußballer, spiele aber nicht, und mag Fußball spielen auch nicht so. (ergibt dass Sinn lol?)
Ich mein ich lasse die Zweifel ja ganz automatisch zu bzw. suche nach Wegen meine Gedanken zu akzeptieren und dann z.B. hier Antworten zu finden um neu darüber zu Denken. Aber es könnte schon sehr gut sein das ich mir bei Zweifeln selber sage "Nein so darfst du nicht denken" und dann fühle ich mich schlecht was dann zu weiter Distanz führt.
Dennoch ist mein Kopf kein normaler Zweifler, sondern eher ein hinterlistiger Schlecht-Redner, der sich quasi die Hände reibt wenn mal etwas schlecht läuft um mir dann ganz klassisch z.B. "Und da soll ein Gott sein" in den Kopf bringt. Es ist irgendwie verrückt, wenn ich Lust habe zu beten kommt wie auf Knopfdruck "Nein man, das bringt doch eh nix, völlige Zeitverschwendung. Denk doch mal nach, das machen wir auf keinen Fall jetzt" oder so Zeug eben.
Ich kann dir auch nur empfehlen, diese Zweifel nicht einfach zu ignorieren oder zu verdrängen, sondern ihnen nachzugehen. Dafür solltest du dir auch Zeit nehmen - und wir reden hier nicht von Stunden oder Tagen, sondern womöglich sogar von Jahren.
Das sollte dich nicht ängstigen, denn es geht ja um eine Entwicklung. Und du hast da offenbar irgendwas nicht im Gleichgewicht. Deshalb solltest du zunächst die drängensten Fragen angehen und schauen, was es da an Möglichkeiten gibt, sowohl dafür wie auch dagegen.
Versuche nicht, hier irgendwelche Antworten zu erzwingen, es geht nicht darum möglichst schnell zu einer Lösung zu kommen - sondern zu der richtigen Lösung zu finden. Auch wenn es womöglich keine Lösung geben wird, die alle Fragen vollumfänglich klärt und beantwortet... es gehört zum menschlichen Dasein, gewisse Spannungen zu akzeptieren und aushalten zu müssen.
Trotzdem ist eine Lösung möglich, und wie die aussieht... das kannst du nur selbst für dich herausfinden.
Hallo Mautz,
cool, dass du deine Sorgen hier teilst, anstatt sie mit dir weiter rumzuschleppen🙂
Vielleicht wird dir dadurch etwas leichter ums Herz…
Das scheint ja eigentlich ganz gut aufgestellt zu sein, dein Herz. Freu dich darüber! Es ist nicht verwirrt und kennt die Richtung.
Hier ein paar Gedanken für dich! Alles Gute…und schreib doch, wie es war, wenn du es ausprobiert hast!
- Wenn du nicht beten, singen und in den Gottesdienst magst, finde ich persönlich das nicht schlimm. Ich mache das genauso. Also das mit dem beten nicht, das ist irgendwie doch immer mit im Alltag dabei, das ist mir sozusagen selbst ein Bedürfnis- aber die Lieder, die man singt, müssen einem ja auch gefallen. Normalerweise singt man keine Lieder, die man nicht mag. Und man verbringt auch nur Zeit mit jemandem, den man mag. Zumindest freiwillig. Ich sehe da gar kein Problem für deine Gottesbeziehung darin, wenn du nicht in den Gottesdienst gehst und nicht mitsingst.
- Ich schlage vor, du gibst deinem Herzen mal eine Herrschaftszeit, zB vier Wochen lang, oder so. In dieser Zeit darf der Kopf zwar die ganze Zeit dazwischenplappern und sein Meckerstündchen halten, aber du gibst ihm zu verstehen, dass das die nächsten vier Wochen einfach nicht zieht, weil jetzt gerade mal das Herz dran ist - zumindest diese vier Wochen lang. Danach darf er wieder der Chef sein. Versichere ihm das ruhig, sonst gibt er eh keine Ruhe.
- In dieser Zeit sei dankbar, für das was du hast : ein dankbares und liebevolles Herz, einen Glauben (auch wenn er torpediert wird), und alles was dir sonst noch gutes in deinem Leben einfällt. Dankbarkeit ist nämlich auch mit Gott in Kontakt kommen, wenn du ihm dafür dankst.
- Gebetszeiten können hilfreich sein-müssen es aber nicht. Dafür können andere Sachen hilfreich sein, zB einfach abends das Vaterunser beten, einfach so, vor dem Schlafengehen. Punkt.
- Oder du nimmst dir in diesen vier Wochen vor, mindestens einen Gedanken am Tag an deinen Vater im Himmel zu richten. Einer reicht schon. Es dürfen auch zwei oder drei sein….egal! Das ist dann dein Gebet. Glaub mir, das freut ihn mehr als alles andere. Und wenn du ihn vergisst, macht nichts…in der Regel kommt ein neuer Tag!
- Und vor allem: erzähle ihm das doch so, wie du es uns erzählt hast.
Veröffentlicht von: @sternUnd vor allem: erzähle ihm das doch so, wie du es uns erzählt hast.
Das ist aus meiner Sicht der beste Rat.
Einfach mit Gott reden, erzählen als ob er wirklich neben Dir wäre.
Ich komme mit festen Ritualen, wie sie so gern empfohlen werden, auch nicht zurecht.
Aber vermutlich braucht Gott die auch nicht.
Und christliche Lieder - auch da gibt's gute und weniger gute und wenn man ganz ehrlich ist, sind manche Texte auch nicht so wirklich gut. Von daher versteh ich Dich auch in diesem Fall.
Danke mal für eure Antwort.
Ich meine es mehr in die Richtung, dass es sich anfühlt als würde ich getrennt von Gott leben und ich fühle keine Überzeugung. Vergesst mal das Lieder singen usw.
Ich kann versuchen häufiger Inne zu halten, Gott zu danken und an ihn zu denken und zu beten.
Ich bezweifle jedoch das dies irgendetwas in meinem Inneren ändert, da ich lange so gelebt habe und es langsam weniger wurde.
Ich sehne mich quasi nach einem Feuer in mir (das es irgnendwie nie gegeben) und ich möchte eine Verbindung zu Gott spüren.
Ich sehne mich quasi nach einem Feuer in mir (das es irgnendwie nie gegeben) und ich möchte eine Verbindung zu Gott spüren.
Willkommen im Club 🤓
Nee, eigentlich hat jeder einen anderen Weg…und jeder sucht auf eine andere Art und wird anders berührt.
Der Heilige Geist tauft mit Feuer.
Und um den kann man bitten, sagt Jesus:
Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!
Lukas 11,13
Meine Vorgänger haben hier schon alle schlaue Sachen gesagt, deshalb will ich das nicht in die Länge ziehen…
Ich meine es mehr in die Richtung, dass es sich anfühlt als würde ich getrennt von Gott leben und ich fühle keine Überzeugung
Das ändert sich mit der Zeit…oder auch plötzlich….auf jeden Fall werden dich deine Fragen und Zweifel in ein neues Verstehen und ein neues Level bringen, so oder so. Dass du mit deiner Gottesbeziehung nicht zufrieden bist, ist für Gott vermutlich der grösste Liebesbeweis. Denn wenn er dir ganz egal wäre, würdest du dich gar nicht darum scheren.
Liest du denn ab und zu in der Bibel? Und wenn ja, berührt dich ab und zu ein Vers oder eine Geschichte?
@mautz Wisst ihr damit umzugehen bzw. weiß jemand wie ich mich selbstständig aus dieser Abwärtsspirale retten kann?
Aus welcher Abwärtsspirale?
Ich kann mich einfach nicht für den Glauben entscheiden.
Das kann niemand. Es wird stets behauptet von denen, die glauben, sie könnten sich auch entscheiden, etwas nicht zu glauben, würden es aber aus irgendeiner ominösen Selbstbestimmungsmacht heraus eben nicht tun. Nun: die irren sich. Erkenntnistheoretisch ist die Sache völlig klar: wir glauben das, was wir glauben müssen, nicht das, was zu glauben wir (am besten auch noch frei) uns entschieden haben. Mach die Probe auf's Exempel. Schau aus dem Fenster und schätze die Uhrzeit. Und dann entscheide Dich, zu glauben, dass es acht Stunden später sei. Na, funktioniert's? Siehste! Wir glauben alle immer nur das, was uns plausibel erscheint, und das mit der Autosuggestion ist eine eher zittrige Angelegenheit: Wir müssen schon ziemlich häufig uns einreden, dass wir etwas wären oder könnten oder hätten, was wir eigentlich nicht sind, können oder haben, bis wir dran glauben können. Meist gelingt das am Ende überhaupt nicht.
Wenn Du also irgendwelche Inhalte der christlichen Lehre nicht glauben kannst, dann liegt das schlicht daran, dass es keine Dir bekannten Gründe gibt, die Dich von der Richtigkeit dieser Inhalte überzeugt haben.
Was Du tun kannst: Du kannst Dich christlicher Propaganda, bzw. christlicher Indoktrination vorsätzlich aussetzen. Also z.B., indem Du öfter in den Gottesdienst gehst und Dich dazu zwingst, immer schön die Lieder mitzusingen. Du kannst jedesmal, wenn "Dein Kopf" anfängt, skeptische Fragen hinsichtlich irgendwelcher christlich-religiöser Dogmen zu formulieren, vorsätzlich den Gedanken abbrechen, z.B. indem Du Dir, sobald die Fragen auftauchen, irgendeine Blume vorstellst oder eine Kopfrechenaufgabe zu lösen versuchst - oder wie auch immer man sich von Gedanken, die man nicht weiterverfolgen will, halt so ablenkt.
Das Problem dabei ist die Freiwilligkeit. Ja, Indoktrination, Gehirnwäsche oder schlicht: "Umerziehung" funktioniert. Das haben Institutionen wie z.B. die CIA, die katholische Kirche (man denke an die Heime, in welche früher "gefallene Mädchen" gesteckt wurden, um ihren ihre Sündhaftigkeit auszutreiben), dikatorische Regimes wie Sowjetunion, China oder bestimmte Sekten in der Praxis bewiesen. Nur fragt sich halt, wie gut sowas funktioniert, bzw. unter Inkaufnahme welcher Nebenwirkungen?
Das, was Du da über Deinen Kopf sagst, bedeutet eigentlich nur, dass Du eine gesunde Portion Skepsis und Vorbehalt gegenüber unbegründeten oder schlecht begründeten Behauptungen hast. Das mag dafür sorgen, dass es für Dich schwieriger wird, die Benefits der christlichen Gemeinschaften zu bekommen. Andererseits dürfte Dich diese Grundskepsis auch besser beispielsweise gegenüber Manipulationsversuchen aller Art wappnen: der windige Autoverkäufer wird Dir nicht einfach seinen Ladenhüter völlig überteuert unterjubeln können, der Versicherungsvertreter wird Dir schwerer unnötige Versicherungspolicen aufschwatzen und Dein Arbeitgeber Dir nicht so leicht mit der Beteuerung, schließlich müssten alle im Betrieb daran Interesse haben, dass der floriert, unbezahlte Überstunden abverlangen können.
Wozu ich Dich ermuntern wollen würde: Überlege Dir mal, warum es Dich stört, dass Dein Kopf, d.h. Deine Vernunft verhindert, zu glauben, was andere Christen so glauben. Was hättest Du gern von dem, was sie haben? Gemeinschaft mit Gott? Wirklich? Hast Du diese Gemeinschaft denn schon mal erlebt? Ist die tatsächlich ein reales Ding?
Oder beneidest Du nicht vielleicht Christen darum, in bestimmten Angelegenheiten sozusagen "die Ruhe weg" zu haben, entspannt in die Zukunft zu blicken nach dem Motto: "Und wenn alle Stricke reißen, Gott wird mich schon auffangen und retten!"? So eine Motivation könnte ich gut nachvollziehen. Aber dann würde es Dir doch genaugenommen nicht um Gott gehen, sondern um eine gewisse Ruhe, Gelassenheit und Angstlosigkeit, oder nicht? Wäre es dann nicht vielleicht sinnvoller, genauer hinzuschauen, wo Deine Ängste und Sorgen liegen und wie sich ihnen - sofern sie begründet sein mögen (und tatsächlich sind viele Ängste und Sorgen durchaus begründet!) - begegnen ließe durch vernünftige Strategien? Beispiel: wenn Du Angst vor Einsamkeit hast und davor, in Problemsituationen allein da zu stehen (alle Stricke sind am Reißen...) - dann kannst Du heute schon damit beginnen, Dir persönliche Netzwerke aus Freunden aufzubauen. Gezielt unter Leute gehen, gezielt nach Leuten zu schauen, denen Du vielleicht helfen kannst, sodaß sie später, wenn Du mal Hilfe benötigen könntest, womöglich umgekehrt Dir zur Seite stehen. So in dieser Art.
Oder Du könntest, wenn Du Christen kennst, die Du gut findest, die Du um ihre gelassen-souveräne Art beneidest, und mit denen Du gern nähere Bekanntschaft oder gar Freundschaft schließen möchstest, halt deren Nähe* suchen. Und denen bei Gelegenheit Deine skeptischen Einwände und Bedenken darlegen. Dir anhören, was sie dazu zu sagen haben. Es gibt ja durchaus Christen, die behaupten, früher mal Atheisten oder doch Ungläubige gewesen zu sein und dann aufgrund irgendwelcher vernünftigen Argumente (zurück) zum Glauben gefunden zu haben. Vielleicht also gibt es von der Seite so gute Gründe für die christlichen Dogmen, dass sie Dich, wenn man sie Dir nur in aller Ruhe und nachvollziehbar darlegt, überzeugen? Denn nochmal: man glaubt stets das, was man für wahr hält, selbst, wenn man es tausendfach lieber hätte, dass es nicht wahr wäre. Und man hält etwas für wahr, wenn man mehr oder bessere Gründe dafür als dagegen kennt.
Es gibt bekannte apologetische (die christliche Lehre verteidigende) Literatur, mir fiele z.B. als erstes der Name C.S.Lewis ein. Viele gläubige Christen sagen, seine Bücher seien großartig und hätten ihnen vieles "klar gemacht". Wenn Du also so Dein eigenes kleines privates und völlig gewaltfreies Umerziehungslager Dir schaffen willst - vielleicht kaufst (oder leihst beim Christen Deines Vertrauens... 😉 ) Du Dir einfach einige seiner Bücher und arbeitest die von vorn bis hinten durch? So mit Notizen und Randbemerkungen und Unterstreichen der wichtigen Passagen und allem, was sonst so zum gründlichen Erarbeiten dazu gehört? Vielleicht findest Du in ihnen ausreichend Gründe, die Dir die christlichen Dogmen glauwürdig machen?
Und um die Sache noch aussichtsreicher zu gestalten: halte Dich für die nächste Zeit von Leuten wie mir fern. Nicht, dass die Dir dann noch mit Gegenargumenten kommen und all die anfangs noch recht zarten Glaubensfortschritte wieder brutal niederreißen... 😉 😎
*Wenn Du solcherart hier im Forum auf Christen zugehst, so wirst Du nicht erkennen können, welche von denen, die Dir auf Deine Frage antworten, tatsächlich jene Christen sind, denen Du ähnlich werden willst. Kann ja sein, dass Dir hier vor allem die Heiopeis antworten - so wie ich, denn klar: es gibt auch reichlich ungläubige Heiopeis 😀 - die im richtigen Leben nix auf die Kette kriegen und deswegen im Internet kompensatorisch einen auf Schlauberger machen.
Hey, vielen vielen Dank dir für diese Antwort. Das hat richtig spaß gemacht durchzulesen.
Mit der Abwärtsspirale meinte ich einfach das ich immer weniger Zeit mit Gott verbinge.
Was ich am Glauben vermisse ist zum einen das Gott mir hilft, bzw. seine versprechen aus der Bibel einhält (ich weis nicht ob er es tut) Zum anderen ist es das Gefühl richtig zu sein. Das Gefühl, "richtig" zu glauben, diese Gewissheit bzw. die Überzeugung zu haben in einer Welt wo jeder anders glaubt finde ich extrem schwierig.
Ich werde es mal mit den Büchern von C.S.Lewis versuchen, danke für die Empfehlung.
Nochmals Danke für die Antwort.
Ps: Bist echt lustig haha
Frage dich, was die Alternative zum Christentum ist.
Wenn du jung bist, gibt's vieles was Dir erstmal Sinn zu geben scheint; Party , Partner, Karriere....
Nun gibt's allzuviel Leute auf der Erde die haben nichts davon.
Ob das was dann noch übrig bleibt lohnt, das Du ihm anstelle Christus das Vertrauen schenkst, überlege es Dir gut.
Bei den Quellen, welche Dir die Zweifel geben, an deren Weltbild ist letztlich nicht so viel dahinter. Welchen Trost und Welche Perspektive gibt es? Das alles völlig Sinnlos ist letzten Endes? Das befriedigt deine Seele eigentlich nicht.
Gewisse weltliche Dinge betäuben. Das ist alles.
Ich bin da schon ziemlich deiner Meinung, aber es ist leider nicht gerade einfach Christus das Vertrauen zu geben, und es auch dort zu lassen. Schließlich soll es ganz und gar sein und nicht halblebig dahingegeben.