Kann man die Beziehung zu Gott verbessern?
Hallo zusammen,
einen geruhsamen Samstag euch allen.
Was ich mich aktuell frage, ist ob man die Beziehung zu Gott selbst verbessern kann.
Ich finde keine Stelle in der Bibel dazu, die mich in diese Richtung weist. Ich finde nur Stellen, von denen man darauf schließen kann, dass die Größe des Glaubens eventuell eine Rolle spielt, aber mehr auch nicht.
Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden
Joh 1,12
Hier ist es Jesus, der einem die Macht gibt, eines zu werden…also ist das nichts, das vom Menschen erwirkt wird.
Ich kann mich höchstens als Kind so verhalten, wie ich es eben tue: mehr oder weniger Gott liebend…aber das wars dann auch schon.
Oder?
Wie sehr ihr das?
Veröffentlicht von: @sternWas ich mich aktuell frage, ist ob man die Beziehung zu Gott selbst verbessern kann.
Im 1. Johannesbrief geht es um genau dieses Thema - die Beziehung innerhalb der "Familie Gottes" (1.Johannes 1,3), die durch Freude gekennzeichnet sein sollte (1.Johannes 1,4). Diese Beziehung untereinander und zu Gott und die damit einhergehende Freude kann durch Sünde getrübt werden. Kinder Gottes sollen daher nicht in der Finsternis wandeln (also bewusst sündigen), sondern im Licht (1.Johannes 1,6-7). Aber als Menschen in einer gefallenen Welt wird es uns trotzdem passieren, dass wir mal sündigen; in solchen Fällen kann der "Haussegen" durch das Bekennen dieser Sünden wieder "geradegerückt" werden (1.Johannes 1,9). Jesus ist in diesem Fall unser Fürsprecher (1.Johannes 2,1-2). usw.
Von Gott her gibt es da also nichts zu verbessern, aber wir können unseren Teil dazu beitragen, indem wir "Antennen" dafür entwickeln, was den Heiligen Geist "betrüben" (traurig machen) könnte (Epheser 4,30) und die Sache nicht "unter den Teppich kehren", sondern gleich bereinigen, indem wir diese Dinge Gott gegenüber bekennen.
Beziehung verbessern…
Umso mehr die Verbindung ( Connected) im Dauerzustand besteht, Gott in allen Lebensituationen/Enrscheidungen auch im Alltag zu jeder Sekunde mitführen, (ich finde kein passendes Wort dafür) umso intensiver wird die Beziehung.
Beständig sollst du dieses Gesetzbuch im Munde führen und ihm nachsinnen Tag und Nacht, damit du darauf bedacht seist, alles zu halten, was darin aufgezeichnet ist; dann wirst du deine Unternehmungen glücklich vollführen und weislich handeln.“
Beständig sollst du dieses Gesetzbuch im Munde führen und ihm nachsinnen Tag und Nacht, damit du darauf bedacht seist, alles zu halten, was darin aufgezeichnet ist; dann wirst du deine Unternehmungen glücklich vollführen und weislich handeln.“
Ich denke schon, dass man selbst seine Beziehung zu Gott verbessern sowie auch jederzeit daran arbeiten kann. Der Vergleich hinkt evtl. etwas, aber ich habe das oft mit einer guten Freundschaft verglichen, wo man sich anvertraut, ehrlich ist, Zeit miteinander verbringt...
Für mich ist vor allem das Thema Gottvertrauen wichtig.. In Vertrauen zu Gott zu kommen & mich ihm in der Stille zu öffnen... ❤️ 🌻 🌼 🌹
Der Vergleich hinkt evtl. etwas, aber ich habe das oft mit einer guten Freundschaft verglichen, wo man sich anvertraut, ehrlich ist, Zeit miteinander verbringt...
Ja, nur dass der „Freund“ schon alles investiert hat, was es zu investieren gab…also es läuft nicht „wenn ich was gebe, dann bekomme ich aus was“ bzw. wenn ich mich öffne und vertraue, dann vertraut er auch mir…ich kann mit meinem Verhalten nicht erreichen, dass Gott mir wohlgesonnener ist als er es eh schon ist. Das meinte ich mit „kann man es verbessern“…
Ja, nur dass der „Freund“ schon alles investiert hat, was es zu investieren gab…also es läuft nicht „wenn ich was gebe, dann bekomme ich aus was“ bzw. wenn ich mich öffne und vertraue, dann vertraut er auch mir…ich kann mit meinem Verhalten nicht erreichen, dass Gott mir wohlgesonnener ist als er es eh schon ist. Das meinte ich mit „kann man es verbessern“…
Nur aus der Stille heraus wächst die Gemeinschaft mit Jesus. Beten ist die Chance, die Gott uns gibt, Ihn beim Wort zu nehmen. Er hat uns in seinem Wort so einmalige und unvergleichliche Verheißungen gegeben, die wir in unserem Alltag nicht ungenützt lassen dürfen ... oder sollten.
Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht.“
Veröffentlicht von: @sternWas ich mich aktuell frage, ist ob man die Beziehung zu Gott selbst verbessern kann.
Wie hier schon geschrieben wurde: das Gebet.
In einer Beziehung spricht man miteinander. Allerdings gibt es Zeiten, in denen man nicht weiß, wie man zu ihm reden soll oder die Worte zu immergleichen Floskeln werden. Ich finde, wenn man nicht weiß, was man sagen soll oder die eigene Herzenslage nicht in Worte zu fassen vermag, haben wir das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat: das Vater unser.
Und ferner: Stille. Gott sprechen lassen und mal selbst gar nichts sagen. Sören Kierkegaard schrieb mal:
"Als mein Gebet immer andächtiger und innerlicher wurde, da hatte ich immer weniger zu sagen. Zuletzt wurde ich ganz still. Ich wurde, was womöglich noch ein größerer Gegensatz zum Reden ist, ich wurde ein Hörer. Ich meinte erst, Beten sei Reden. Ich lernte aber, dass Beten nicht bloß Schweigen ist, sondern Hören. So ist es: Beten heißt nicht, sich selbst reden hören. Beten heißt still werden und still sein und warten, bis der betende Mensch Gott hört."
Das liegt an einem selber.
Meine Erfahrung ist es jedenfalls so.
Zweifeln ist erlaubt und gewollt. Es baut auf.
Unglaube ist erlaubt und gewollt, damit ER stärker wird.
Ungehorsam wird immer bleiben....aber es liegt an uns.
ER lässt uns nie in Stich....Ermutigend.
Ein Aspekt bei dem es bei mir sehr hapert, ist, sich für den Glauben Zeit zu nehmen. Auch mal für mich und Gott. Nicht nur die offiziellen Zeiten wie Andacht/Gottesdienst, Hauskreis, etc. sondern täglich eine gewisse Zeit.
Viele können das, bei mir ist der Alltag oft doch sehr ablenkend/verführend.
VG
Chey