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Macht euch die Erde untertan Gen 1,28

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mmieks
 mmieks
Themenstarter
Beiträge : 1127

Es ist zwar in der Themen-Zeile ein biblischer Text als Grundlage, ich stelle das Thema aber bewusst unter "Authentisch Christ-sein"

In dieser Zeile versteckt sich das Wort "Macht" (machen) und ein sehr altes Wort untertan" und ich habe den Eindruck, dass der Schöpfungsauftrag Gottes in vielen Punkten missverstanden wurde in Richtung " Macht und Können" und wir heute auch die Zeche zu zahlen habe.

Können wir diese Richtung noch stoppen? Müssen wir sie stoppen? Wenn ja, wie?

In der weltweiten Corona-Krise scheint der Umweltschutzgedanke in der Wichtigkeit unterzugehen. Man kann aber alle aktuellen Krisen zusammen zählen und fragen: Gilt dieser Schöpfungsauftrag noch?

Antwort
14 Antworten
hamma
 hamma
Beiträge : 81

@ mmieks

In dieser Zeile versteckt sich das Wort "Macht" (machen) und ein sehr altes Wort untertan" und ich habe den Eindruck, dass der Schöpfungsauftrag Gottes in vielen Punkten missverstanden wurde in Richtung " Macht und Können" und wir heute auch die Zeche zu zahlen habe.

In der GNB wird diese Bibelstelle wie folgt übersetzt:

1. Mo. 1: 28 Und Gott segnete die Menschen und sagte zu ihnen: »Seid fruchtbar und vermehrt euch! Füllt die ganze Erde und nehmt sie in Besitz![7] Ich setze euch über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und alle Tiere, die auf der Erde leben, und vertraue sie eurer Fürsorge an

[7] Erklärung darin zu nehmt sie in Besitz:
<<>>

Leider lesen wir die Bibel nicht sorgfältig genug, und kommen daher übereilt zu einer falschen Auffassung über den Inhalt eines Berichts.

Wie joe390 dir schrieb: Ich glaube, man bekommt eine gute Antwort, wenn man sich mal das Gesamtbild ansieht. In diesem Fall also erst mal den Schöpfungsbericht, dann aber auch die gesamte Bibel.

Ja, denn schon ein paar Verse weiter erfahren wir, was Gott mit dem „Untertanmachen = Inbesitznehmen“ dem Menschen zu tun gebot.

GNB 1.Mose 2,15Gott, der Herr, brachte also den Menschen in den Garten Eden. Er übertrug ihm die Aufgabe, den Garten zu pflegen und zu schützen.

In anderen Übersetzungen: den Garten Eden zu bebauen und ihn zu bewahren = ihn zu bearbeiten = zu bestellen und zu behüten.

Deine Befürchtung, wir könnten heute die Zeche dafür bezahlen, lässt mich an einen Ausspruch in der Bibel denken, der sich in der Zeit des Endes erfüllen soll, wenn Gott und sein gesalbter König die Herrschaft über die Erde übernehmen (Off. 11:15)

Off. 11:18 --- Jetzt ist die Zeit gekommen, Gericht zu halten über die Toten. Nun ist die Zeit der Belohnung da für deine Diener, die Propheten, und für dein ganzes heiliges Volk,[5] alle, die deinen Namen ehren, Hohe und Niedrige. Nun ist die Zeit der Bestrafung gekommen für alle, die die Erde zugrunde richten: Jetzt werden sie selbst zugrunde gerichtet.«

Die Jünger haben Jesus um Zeichen gebeten, an denen zu erkennen ist, wann er mit dem Reich Gottes wiederkommmt. Zu lesen in Matthäus, Kapitel 24; Markus, Kapitel 13; Lukas, Kapitel 21; siehe auch 2. Timotheus 3:1-5; Offenbarung, Kapitel 6.

Das Zeichen besteht aus einer bis ins einzelne gehenden Schilderung eines Zeitalters voller Probleme. Es ist eine Zeit, die geprägt ist durch internationale Kriege, überhandnehmende Kriminalität, den Zerfall der Familie, Epidemien, Hungersnöte und Erdbeben — alles keine lokalen Probleme, sondern weltumspannende Krisen.

Klingt das vertraut? Jeder Tag, der vergeht, bestätigt, dass die Beschreibung Jesu haargenau auf unser Zeitalter zutrifft.
Die Weltlage hat sich ohne Zweifel so entwickelt, wie Jesus Christus es vorhersagte:
„Auf der Erde werden die Völker zittern aus Furcht . . . Die Bewohner der Erde werden halbtot vor Angst darauf warten, was nun noch über sie hereinbricht.“ (Luk. 21:25, 26 GNB)

Gott lässt nicht zu, dass wir seinen schönen blauen Planeten zerstören.
Nachdem Jesus Christus über die Furcht und Sorge der Nationen gesprochen hatte, fuhr er fort:

"Wenn das aber anfängt zu geschehen, dann richtet euch auf und erhebt eure Häupter; denn es naht eure Erlösung. . . . Seht den Feigenbaum an und alle Bäume; wenn sie bereits treiben, seht ihr an ihnen und erkennt, dass der Sommer bereits nahe ist; so auch ihr: wenn ihr dies geschehen seht, erkennt ihr, dass das Königtum Gottes nahe ist. Amen! (Luk. 21:28-32)

Um das Kommen dieses Königreiches lehrte uns Jesus zu beten, in dem dann der Wille des Vaters wie im Himmel so auch auf der Erde geschehen wird. Schon über 2000 Jahre wird dieses Gebet an den himmlischen Vater gerichtet.

Was lässt sich aus diesen Entwicklungen für die Zukunft schließen?
Gemäß den Worten Jesu werden die Menschen, die auf den Gott der Bibel, JHWH, und seinen Gesalbten = Christus vertrauen, eine großartige Befreiung erleben und dürfen sich auf eine gesicherte Zukunft freuen, trotz allem, was noch kommen mag.

hamma antworten


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